Schlagwort-Archive: Hyperschallwaffen

Medien im Krieg: Desinformation und Ablenkung

Mit scheinbar allerbesten Absichten beteiligen sich Medien am Krieg, und zwar auch alternative, von denen sich viele etwas anderes erwarten. Da dieser Krieg ohnehin auch hybrid und über Geheimdienste geführt wird, gehört dazu, dass Mainstream und Alternativ sich beim Verschleiern wesentlicher Zusammenhänge ergänzen. Derzeit wird besonders intensiv Angst geschürt, nicht nur wegen russischer Drohungen, sondern auch, weil gewisse Panikreaktionen wie massenhafter Kauf von Heizlüftern bei uns die Blackoutgefahr noch steigern. Es klingt paradox, aber man findet überall wichtige Informationen, muss diese aber von oft falschen Interpretationen dieser Fakten unterscheiden. Deshalb hilft es auch nicht beim Erkenntnisgewinn, dass Russia Today in der EU verboten ist. Besser wäre es, mit divergierenden Stimmen umgehen lernen, was aber kritischen Medienkonsum fördern würde. Eher per Zufall sah ich ein Video von Mike Adams mit kaum diskutierten Infos, in dem aber die Erklärungen etwas abdriften. Er sprach unter anderem über die nuklearen Kapazitäten Russlands, die weit über relativ berechenbare ICBM hinausgehen, an die von der Friedensbewegung geprägte Menschen eher denken.

Dabei erwähnte er Unterwasserdrohnen, mit denen man einen Tsunami an den Küsten von USA und UK auslösen kann. Man findet sofort Links zu Poseidon, dem Mehrzweck-Unterwassersystem, welches das Rubin Design Bureau in St. Petersburg entwickelt hat. Als ich lese, dass Rubin zur United Shipbuilding Coroporation gehört, weiss ich als eine von wenigen hierzulande, dass diese wohl 2007 gegründet wurde. Denn ich recherchierte wegen der Eurofighter-Affäre über die russische Luftfahrtindustrie, bei der alle Firmen im Februar 2007 (einen Monat vor der Shipbuilding Corporation) in der United Aircraft Corporation zusammengeführt wurden. Die Shipbuilding Corporation gehörte von Anfang an zu 100 % der 2004 gegründeten föderalen Agentur für staatliches Eigentum, die dem Finanzministerium unterstellt ist; die Aircraft Corporation hingegen seit 2018 zu 92 % dem Staatskonzern Rostec.

Kundgebung am 24.September in Wien

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Biowaffen, Biden und Propagandatricks

Nach eineinhalb Monaten Krieg in der Ukraine und Sanktionshysterie sollten wir uns einmal in Ruhe ansehen, wie die Fäden zusammenlaufen. Dies hat mit Propaganda sowohl seitens Russlands als auch in den USA zu tun. Wir müssen dabei richtig einschätzen, was Äußerungen von Präsident Joe Biden bedeuten, von dem es zugleich verstörende Aufnahmen gibt. Auf diesen scharen sich alle um Barack Obama, während Biden komplett ignoriert wird, der vergeblich Obamas Aufmerksamkeit haben möchte. Wir werden wegen der involvierten Personen zu Schlüssen gelangen, die einige überraschen mögen, und dabei auch die Affäre um „Hunters Laptop“ behandeln. Bei der russischen Rechtfertigung für den Angriff auf die Ukraine spielt der Coup per Maidan 2014 eine zentrale Rolle, der uns auch deswegen interessieren sollte, weil Ex-Ministerpräsident Viktor Janukowitsch und Ex-Premierminister Mykola Azarov einiges mit dem Putin-Netzwerk in Österreich zu tun haben.

Ein russisches Narrativ ist die Befreiung der Ukraine von Neonazis, die auch mit Kriegsverbrechen in Verbindung gebracht werden, das andere kombiniert den Laptop mit „Biowaffenlabors des Pentagon“ in der Ukraine. Bei Hunter Biden geht es auch um die Investmentfirma Rosemont Seneca, über die angeblich die Finanzierung besagter Labors gelaufen sein soll. Dabei mischte auch die Firma Metabiota (zum Netzwerk des World Economic Forum gehörig) als Vertragspartner des Pentagon mit; die Labors wurden von Obama auf Schiene gebracht, dessen Vizepräsident Joe Biden war. Die Existenz von Biolabors, die nicht notwendiger Weise auch Biowaffen herstellen, wo aber vielleicht die Grenzen verschwimmen, wurde auch von Viktoria Nuland bestätigt. Russland behauptet, dass in diesen Labors Pathogene produziert werden, die auf ethnische Russen abzielten.

Das Biowaffen-Narrativ

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Kriegsspiele, Muskelspiele und Maskenspiele

Einige Menschen haben jetzt das Gefühl, dass es überhaupt keinen Sinn mehr macht, sich öffentlich zu äussern, was ja auch jedes Social Media-Posting darstellt. Waren sie in den letzten zwei Jahren von vielen enttäuscht worden, scheint sich dies jetzt fortzusetzen, so dass fast niemand mehr übrig bleibt. Es dürfte auch beinahe unmöglich sein, noch auf Personen zu verweisen, die immer richtig liegen. Weil ich aber zum Beispiel das Gespräch von Kevork Almassian mit Kyle Kemper über Kanada wichtig fand, binde ich ihn hier zur Anerkennung von Lugansk und Donezk durch Wladimir Putin und Bashar al-Assad ein. Wir müssen Information aus Desinformation herausfiltern, die auch darin bestehen kann, Fakten korrekt, aber ausserhalb des richtigen Kontextes darzustellen.

Ausserdem geht es um Berichte aus erster Hand und darum, selbst dort anzudocken, wo man etwas verifizieren kann. Freilich müssen auch eigene Erfahrungen immer wieder kritisch betrachtet werden, weil man diese vielleicht zunächst falsch eingeordnet hat. Wenn man wirklich recherchiert und nicht davor zurückschreckt, immer wieder ent-täuscht zu werden, bleibt oft fast nichts übrig von der ursprünglichen Einschätzung. Doch man traf instinktiv ins Schwarze, wenn man das Gefühl hatte, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, der tatsächliche Hintergrund aber gleichsam mit mehreren Schichten zugedeckt wurde. Die Verantwortung für Verirrungen tragen zunächst jene Personen und Kräfte, die etwas inszenierten. Doch dann liegt es an jeden einzelnen von uns, die Wahrheit herauszufinden und uns nach Verbündeten umzusehen.

Kervok Almassian bei Russia Today

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