Alfred Gusenbauer, Totengräber der SPÖ

Die SPÖ verlieh Ex-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer ihre höchste Ehrung, die Viktor Adler-Plakette. Medien verwendeten eine APA-Meldung oder schrieben etwas Weichgespültes wie die staatliche „Wiener Zeitung„. Die „Viktor Adler-Palette“ von Wolfgang Fellners oe24.at könnte man als subtile Ironie deuten, da Gusenbauer Aufsichtsratsvorsitzender der Strabag ist, doch damit würde man den Boulevard überbewerten. Auf Außenstehende, aber auch Kenner der Sozialdemokratie wirkt die Veranstaltung hingegen wie ein Begräbnis der Partei, nicht gerade eines erster Klasse. Andere klammern sich verzweifelt an das dort verbreitete Narrativ, um auszublenden, wofür Gusenbauer bei vielen steht, die der SPÖ ein anderes Erbe wünschen. Er erscheint ihnen als Lobbyist für Regime, als mehrfacher Aufsichtsrat und Krisengewinnler geradezu wie die Karikatur eines Genossen, darauf angelegt, der Sozialdemokratie zu schaden. Wohin die Reise gehen soll, zeigen auch stolz von der SPÖ via Twitter verbreitete Aussagen von Pamela Rendi-Wagner. Es gab bei einigen einen Rest an Hoffnung, dass sie beim Gusenbauer-Schauspiel doch nicht mitmachen werde. Diese Menschen waren enttäuscht, dass sie es tat und Gusenbauer als „Sieger“ über Schwarzblau lobte.

Dies muss man relativieren, weil Gusenbauer und Wolfgang Schüssel Russland-affin und mit dem Oligarchen Oleg Deripaska verbunden sind. Die PR für beide Ex-Kanzler hat übrigens Heidi Glück übernommen, die einst Schüssels Sprecherin war. Dass Gusenbauer unbedingt jetzt ausgezeichnet werden musste, wurde über Franz Schnabl eingefädelt, bei dem es ebenfalls einen Konnex zu Deripaska gibt. Für Genossen, die den Kopf auch bei Corona in den Sand stecken, haben Gusenbauer und Co. natürlich rein gar nichts mit Bundeskanzler Sebastian Kurz und der ÖVP zu tun. Doch Kurz wurde nicht nur wie Gernot Blümel und Thomas Schmid von Wolfgang Schüssel gefördert, sondern auch von Siegfried Wolf. Dieser gehörte auf Wunsch Deripaskas von 2007 bis 2015 dem Aufsichtsrat der Strabag an, dessen Vorsitzender Gusenbauer seit 2010 ist. Ausserdem ist Gusenbauer die rechte Hand von Rene Benko und sitzt im Aufsichtsrat der Signa Prime Selection. Benko wird von Deripaskas Geschäftspartner Wolf gefördert, der Aufsichtsratsvorsitzender der Sberbank Europe ist, die Benko wie Raiffeisen und die Bank of China Kredit gibt. Die Sberbank Europe gilt als „Front“ des russischen Geheimdienstes, was auch gut zu Gusenbauer passt, der dem Think Tank von Wladimir Jakunin angehört, der Putin noch vom KGB kennt. Jakunin war Chef der russischen Staatsbahnen, in deren Aufsichtsrat Christian Kern seit 2018 sitzt.

„Viktor Adler-Palette“ bei oe24

Der Sprecher der SPÖ Niederösterreich Anton Feilinger wollte ebenso wenig wie SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch die Ehrung für Gusenbauer begründen, denn ich wandte mich vergeblich an beide:

„Warum will LH Stv. Franz Schnabl, dass die SPÖ Gusenbauer ehrt? Gibt es dafür eine schriftliche Begründung? Viele Menschen bringen ihn mit Lobbying für Regime in Verbindung, mit Corona-Hilfen und Kurzarbeit, aber dann ausbezahlten Dividenden und Gewinnen (Strabag, Signa). Ausserdem ist er wie Schnabl mit Oleg Deripaska und Andrei Kotchetkov verbunden. Deripaska wird von deutschen Gerichten mit der Russenmafia in Verbindung gebracht, Kotchetkov u.a. von österreichischen. Gusenbauers Verdienste um die Sozialdemokratie sind auch deshalb nicht vorhanden, weil Darabos seinetwegen abgeschottet, überwacht, unter Druck gesetzt wurde und wird. Der Eurofighter-Vergleich geht auf Gusenbauers Kappe, wurde aber per U-Ausschuss 2017 extra nochmal Darabos umgehängt. Viktor Adler-Plakette ist auch deswegen purer Hohn, weil Adler am Wienerberg wirkte, wo ich wohnte. Doch ich verlor alles, weil ich wissen wollte, was hinter dem Umgang mit Darabos steckt. Ich bin trotz der kriminellen Machenschaften von Gusenbauer und Co. aber drangeblieben und werde auch etwas zur Ehrung Gusenbauers schreiben….“

Die SPÖ auf Facebook

Sieht man sich Bilder von der Veranstaltung an, fällt auf, dass alle vier Politiker anwesend waren, für die Norbert Darabos erfolgreich Wahlkampf geführt hatte und die ihn verraten haben: Hans Niessl, Heinz Fischer, Alfred Gusenbauer und Werner Faymann. Darabos wurde zwar 2007 Verteidigungsminister, jedoch von Anfang an von Gusenbauers Hintermännern abgeschottet, überwacht, unter Druck gesetzt. Als Darabos nicht nur Kontakte etwa zu Offizieren quasi verboten wurden, sondern er auch daran gehindert wurde, mich kennenzulernen, wollte er Gusenbauer loswerden. Dieser wird Darabos nie verzeihen, dass er keine zwei Jahre Kanzler war, vergisst in seiner Verkommenheit und Skrupellosigkeit aber, was zuerst war. Nämlich sein Pakt mit dem russischen Geheimdienst und Organisierter Kriminalität, der eben beinhaltete, dass Minister fremden Interessen dienen sollten. Mit anderen Worten hatten wir damals schon die Situation einer gekaperten Politik, die weniger auffiel als jetzt bei Corona. Gusenbauer hatte wohl nicht damit gerechnet, dass ich trotz aller Schikanen hartnäckig herausfinden will, warum Darabos nicht nur mit mir nicht reden darf. Es ist klar, dass es um etwas Größeres gehen muss, das ich so weit rekonstruierte, dass auch Gusenbauers Rolle enttarnt ist. Ausserdem war ich nicht bloss irgendeine Frau, sondern die erste Person, die realisierte, dass Geheimdienste ihre Finger bei den Grünen im Spiel haben. Man kommt immer wieder auf ein Netzwerk, das mit Russen-Anwälten, ehemals (?) kommunistischen Staaten, Deals untereinander, spektakulären Pleiten und öffentlichen Aufträgen sowie Oligarchen und Geheimdiensten zu tun hat.

Die SPÖ auf Facebook

Die Justiz spielt dabei mit, indem sie vielfach gar nicht erst ermittelt oder nur dort, wo es eher harmlos ist und die wahren Machenschaften nicht berührt. Es ist kein Zufall, dass Gusenbauer jetzt auch Werbung für „die Impfung“ macht, sondern dies gehört zu einer Agenda, in der diese SPÖ wie im Stockholm-Syndrom gefangen ist. Die Weichen dafür, dass ohne Widerstand auf Plandemie gemacht werden kann, wurden auch gestellt, indem das Bundesheer gekapert wurde. Was stattfindet, ist nämlich hybride Kriegsführung, zu der auch gehört, dass das Militär Interessen unserer Gegner forciert, ohne dies überhaupt zu merken. Die Hintergründe habe ich in vielen Artikeln dargelegt, die wie ein komplexes Puzzle mit tausenden Teilen sind. Dies kann man nicht zusammenfassen, da jeder selbst sehen muss, wie Gusenbauer, aber auch Kurz mit allem verwoben ist. Immer wieder machte Gusenbauer Schlagzeilen als Lobbyist für Regime; aktuell geht es um Aserbaidschan. Damit sind wir auch bei der Österreichisch-aserbaidschanischen Handelskammer, bei Verbindungen nach Malta und bei Gusenbauer und Gabriel Lansky, der sein Personenkomitee im Wahlkampf 2006 leitete (der OÖ-Landesgeschäftsführer der SPÖ kommt auch von Lansky).

Gusenbauer als Pharmalobbyist

Man muss auch wissen, dass Gusenbauer und Schnabl, der damals Sicherheitschef von Magna war, an der Einbürgerung des Beraters von Wladimir Putin Walentin Jumaschew mitwirkten. Dies erfolgte auf Wunsch Deripaskas, dessen Schwiegervater er bis 2018 war, wobei Jumaschew mit der Tochter von Boris Jelzin Tatjana in zweiter Ehe verheiratet ist und Jelzins Präsidentschaftskanzlei leitete. Tatjana Jumaschewa galt als Beraterin ihres Vaters und wird mit Geldwäsche in Verbindung gebracht; ihr Mann kommt bei den FinCEN-Files vor, den Geldwäscheverdachtsmeldungen in den USA. Im November 2008 wurde eine Wohnung an einer Durchzugsstrasse im Burgenland angemietet, die Landeshauptmann Hans Niessl täglich benutzte; im selben Monat begann Hans Peter Doskozil in dessen Büro zu arbeiten. Die Jumaschews waren dort nie und wurden nach einem Jahr eingebürgert, was 2012 im Korruptions-U-Ausschuss angesprochen wurde (Seite 60 im Protokoll). Als Christian Kern im Mai 2016 Werner Faymann als Parteichef und Bundeskanzler ablöste, wäre er sonst CEO von RHI geworden, wo Martin Schlaff Anteile hält und Gusenbauer im Aufsichtsrat sass. Doskozil war zu dieser Zeit Verteidigungsminister und ging einen Pakt mit Peter Pilz ein, um Airbus für russisch-chinesische Interessen zu attackieren und Darabos Gusenbauers Eurofighter-Vergleich in die Schuhe zu schieben. An der Kampagne gegen Airbus wirkten auch ehemalige Ukraine-Lobbying-Partner Gusenbauers mit, der wiederum den U-Ausschuss 2017 wie mit Pilz und Doskozil abgesprochen belog. Es ist natürlich praktisch, dass die Korruptionsstaatsanwaltschaft von Johannes Zink vertreten wird, den Doskozil auch gegen Airbus engagierte. So ist sichergestellt, dass Täter weiter geschützt werden, zumal Zink auch Doskozils Anwalt ist, wenn es um die Ermittlungen der WKSTA „gegen“ ihn puncto Commerzialbank geht. Wie passend auch, dass Zink Aufsichtsrat bei den Kulturbetrieben Burgenland ist, zu denen man Darabos abgeschoben hat und natürlich nichts von Druck auf diesen wissen will.

 

Haselsteiner und Gusenbauer bei Benko

Gusenbauers Netzwerk wird manchmal sichtbar, zum Beispiel in den Bildergalerien von Andreas Tischler von Rene Benkos Törggelen. Als sich Sebastian Kurz vor einigen Wochen in Grafenegg seit zwei Jahren erstmals wieder mit Freundin zeigte, war auch Gusenbauer dabei. Haselsteiner und Gusenbauer sind heute übrigens Geschäftspartner der Kerns, die mit der Universität Linz einen Innovation Hub errichteten. Deren Rektor Meinhard Lukas führte 2007 für Eurofighter und Gusenbauer Scheinverhandlungen mit dem ebenfalls von Gusenbauer ausgesuchten Helmut Koziol, der Österreich vertreten sollte. Koziol war ein alter und verhandlungsunerfahrener Bekannter von Lukas, der ihn daher für Gusenbauers Hintermänner über den Tisch ziehen konnte. Darabos hingegen hatte den Leiter der Finanzprokuratur Wolfgang Peschorn mit Eurofighter-Ausstiegsverhandlungen beauftragt und dies nie widerrufen, wie auch beide im UA 2017 aussagten. Peschorn wurde vom Minister spielenden Kabinettschef Stefan Kammerhofer (zuvor im SPÖ-Klub bei Gusenbauer) mündlich gegen den Ministerwillen aus den Verhandlungen entfernt. Statt Kammerhofer auch deswegen zu überprüfen, weil er Darabos abschottete und fremde Anweisungen mündlich als jene des Ministers ausgab, deckte das Abwehramt ihn. Es ist naheliegend, hier an einen gegnerischen Geheimdienst zu denken, was dann aber auch Gusenbauer, Fischer und nicht zuletzt Peter Pilz exponiert hätte, der Kammerhofer unterstützte und Vorsitzender des ersten Eurofighter-UA 2006/7 war.

 

Kern berät Doskozil

Der Umgang mit Darabos wurde verschleiert, auch um nicht unbeabsichtigt das eigene Netz an verdeckter Einflussnahme und Organisierter Kriminalität zu zerreißen. Unter diesem Gesichtspunkt muss man auch alle Spekulationen über Konkurrenz zwischen Kern und Doskozil sehen, wenn der eine jetzt den anderen berät. Wie Gabriel Lansky ist auch Anwalt Georg Zanger schon lange ein Hawerer Gusenbauers; in Zangers Austrian Chinese Business Association ist Kern aktiv, der auch Präsident einer an die chinesische Regierung angedockten Industrielobby ist. Kern trat im Wahlkampf in Oberösterreich wie Rendi-Wagner auf, wobei „Impfen!“ natürlich auf der Agenda steht. 2018 hätte Doskozil nicht Kern ablösen können, weil man dann erst recht schwer begründen kann, warum Darabos nicht SPÖ-Chef im Burgenland und LH wird; man musste dabei bleiben, dass er Niessl nachfolgt. Damit musste jemand anderer für den Bund gefunden werden, und Kern stellte die Weichen für Rendi-Wagner, als er alles hinschmiss. 2017 kündigte Kurz die Koalition mit der SPÖ auf, die natürlich ohne Darabos Wahlkampf führen musste, nachdem Kern die Betrugsmasche im UA unterstützte. Es hiess aus dem Umfeld des Ex-Kanzlers, dass man Darabos etwas schuldig wäre, wenn er den Wahlkampf leiten würde, und das musste man unbedingt vermeiden; da ist es schon besser, zu verlieren. Dann wäre allerdings auch undenkbar gewesen, wie auf Knopfdruck bei Corona mitzumachen, was die SPÖ auch als Oppositionspartei charakterisiert. Denn von Druck befreit (ich hatte auch 2017 schon einiges dazu recherchiert) wäre Darabos ein politischer Faktor gewesen und hätte hybriden Krieg benennen können. Wer sich fragt, warum alle stur an Corona festhalten, denkt vielleicht weniger an die zweite, dritte oder vierte Reihe, die auch bei Korruption und Gewalt immer brav mauert. So lange es irgend geht, brechen die Verteidiger Gusenbauers in der SPÖ auch eine Lanze für das Corona-Narrativ, das außerhalb zunehmend als absurd betrachtet wird. Wie man für eine auf Angst aufbauende Massenpsychose sorgt, wird in diesem Video sehr gut erklärt. Dies liegt bei Corona auf der Hand, ist jedoch auch dort erkennbar, wo Menschen von einer Partei abhängig sind bzw. auch ohne finanziellen Vorteil zu ihr als Gruppe gehören wollen. Es spielt dann überhaupt keine Rolle, ob anderen oder gleich dem ganzen Land Schaden zugefügt wird, solange die Täter zu siegen scheinen. 

Collage aus Benko-Fotos

Sobald jemand in diesem Raster gefangen ist, wird er von unlogischem Verhalten beherrscht, gegen das noch so viele Fakten keine Chance haben. Dies veranschaulichte schon vor Jahren der KGB-Überläufer Juri Bezmenov, dessen Interviews und Vorträge man auf Youtube findet. Er warnte den Westen vor Zersetzung, die nicht bedeutet, dass man nur auf eine Gruppierung setzt, sondeen möglichst viele Bereiche unterwandert. Wir erleben jetzt Genossen, die sich verzweifelt daran klammern, dass sie ja nichts mit Kurz zu tun hätten. Wenn man von wegen Fakten auf Gusenbauers Verbindung zu Kurz hinweist, klappen sie die Ohren runter; auch Putin -> Wolf/Deripaska -> Kurz sagt ihnen ebenso wenig wie Putin -> Deripaska -> Gusenbauer. Daran ändert auch nichts, dass es stets neue Details gibt, die immer ins Bild passen. Die WKSTA ermittelt gegen die Firma Airborne Technologies in Wiener Neustadt in Verbindung mit Erik Prince, den Gründer von Blackwater. Der Anwalt von Prince in Österreich ist Gusenbauers Geschäftspartner Leo Specht, der auch mit Deripaska kooperiert und der Gusenbauer im Wahlkampf 2006 hinter den Kulissen unterstützte. Specht war auch daran beteiligt, die richtigen Personen für Eurofighter-Scheinverhandlungen gegen den Willen von Darabos zu finden, und wurde dank Gusenbauer ÖBB-Aufsichtsrat; er vertritt gerne Klienten aus dem ehemaligen Ostblock. Bei Gusenbauer darf man auch nicht darauf vergessen, dass Signa der grösste Kunde von TPA ist, die auch Wirecard CEE in Graz und sowohl die Commerzialbank Mattersburg als auch deren Mehrheitseigentümer „prüften„. Die Finanzmarktaufsicht schloss TPA 2015 gesetzlich von der Prüfung der Bank aus, was jedoch nichts an der Praxis änderte. Das Land war für die Revision des Mehrheitseigentümers, einer Kreditgenossenschaft zuständig, was unter Umgehung des Wirtschaftslandesrats abgewickelt wurde. Man degradierte Finanzlandesrat Helmut Bieler zum Statisten, der dann auch meinte, es sei so üblich, ein Büro für einen entscheiden zu lassen. Dies weist auf Unterwanderung, Nötigung von Amtsträgern oder auch Amtsmissbrauch hin, wenn jemand bei so etwas freiwillig mitmacht. Die Agenden von Bieler übernahm Doskozil im Dezember 2017, der freilich auch von einem U-Ausschuss auffällig geschont wurde. Wieder geht es um Netzwerke um Oligarchen-Mafia-Geheimdienste, sodass auch nicht wundert, dass weder Doskozil noch Gusenbauer in den Ibiza-U-Ausschuss geladen wurden. Bei Doskozil wäre es darum gegangen, dass er ein FPÖ-Institut für Sicherheitspolitik gemeinsam mit Novomatic auf Schiene brachte, wobei Novomatic auch mit Benko und Gusenbauer verbandelt ist. Gusenbauer sollte bei seinem Lobbying-Partner Romano Prodi, der in den Mitrochin-Archiven erwähnt wird, wegen einer Novomatic-Steuerschuld in Italien vermitteln. Verzichtete der Ibiza-U-Ausschuss auf die Befragung von Doskozil und Gusenbauer, weil er im Focus der Justiz steht? Immerhin wären Falschaussagen diesmal besonders heikel angesichts ihrer beider Eurofighter-Lügen. Es bleibt auch zu erwähnen, dass der Doskozil-Förderer Gusenbauer am Balkan nicht nur lobbyiert, sondern auch mit Geldwäsche in Verbindung gebracht wird; hier zitiere ich den kroatischen Journalisten Domagoj Margetic. Ausserdem bleibt festzuhalten, dass TPA für Benko/Gusenbauer den Immobilienbestand drastisch aufwertete, was dann Bloomberg kritisierte. 

Gusenbauer und Kurz 2019 bei Benko 

Wir können davon ausgehen, dass die meisten gar nicht wissen, dass sich überhaupt Abgründe auftun, weil sie auch unfähig sind, sich selbst schlau zu machen. Es ist auch eine Frage der vermiedenen Konfrontation, wie sie Nobelpreisträger Kary Mullis, der Erfinder des PCR-Verfahrens bezogen auf Anthony Fauci darstellte. Denn wären medial gepushte oder/und geschonte Akteure auf einem level playing field, würde ihnen rasch die Luft ausgehen und das Publikum würde verstehen. Universitäten versuchten früher, Fauci vergeblich zu einer Diskussion mit dem leider 2019 verstorbenen Mullis einzuladen. Deshalb fordere ich jetzt die SPÖ auf, den Gusenbauer-Festakt zu wiederholen, und zwar, indem ich dort meine gesamten Recherchen zur Sprache bringe und er dazu Stellung nimmt. Selbstverständlich soll es aufgezeichnet werden, sodass man die Aufnahmen unter anderem der WKSTA übergeben kann. Die Gäste sollen exakt die gleichen sein, plus Norbert Darabos, der die Genugtuung haben soll, dass mit seinen Peinigern abgerechnet wird. Nachdem Rendi-Wagner so von Gusenbauers Verdiensten um die Sozialdemokratie schwärmte, werden wir dort auch einen Live-Rücktritt erleben…

PS: Weil ich mich seit Jahren mit solchen Hintergründen befasse, wird mir sehr zugesetzt. Ich freue mich daher über eure Unterstützung und den Austausch mit euch und bin unter 066499809540 erreichbar. Weil „Zusetzen“ auch bedeutet, mich zu , bedanke ich mich auch für eure finanzielle Unterstützung unter Alexandra Bader, Erste Bank, AT 592011100032875894 BIC GIBAATWWXXX vielen Dank!

 

23 Kommentare zu „Alfred Gusenbauer, Totengräber der SPÖ

  1. Alexandra, ich bewundere immer wieder Ihren Mut, diese Verbindungen zu beschreiben.
    Es ist widerlich, wie sie alle, über alle Parteigrenzen hinweg, ihres Vorteils wegen, zusammenwirken.
    Ein größerer Haltungsunterschied Adler Gusenbauer ist schwer denkbar, der eine ein Idealist, der andere ein Karrierist der Extraklasse. Adler hätte sich gegen diese Verleihung ausgesprochen.
    Eines freut mich ein wenig, welch ein fetter Mensch Gusenbauer geworden ist: das gute Essen, der Rotwein und keine Bewegung.
    Da sollte man verstehen, dass er für die Impfung wirbt, er ist ein Risikopatient. :-))

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    1. Ich denke auch, dass es unabsichtlich sehr gut von der SPÖ selbst auf den Punkt gebracht wurde.

      Das ist Rendi-Wagner am Tag nach der Ehrung:

      Auch medizinisch kompletter Schwachsinn…

      Eine der falschen Expert*innen, die Kary Mullis meinte, als er immer wieder über Anthony Fauci sprach, der die Konfrontation mit ihm scheute.

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      1. Ich konnte Dr. Rendi-Wagner nicht zu Ende hören. Sie ist für mich nicht erträglich!
        Meine Kollegin hat sich alle Patienten/innen in unserem KH angesehen: 0 auf der Intensiv, 0 im restlichen KH, nur ein Mann auf der Akutgeriatrie. Das muß ja dann an zwei Tagen explodiert sein? :-))

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      2. Ich finde sie auch absolut unerträglich. Dabei wird sie überzeugt sein, das Richtige zu tun. Oder man setzt ihr zu, denn manchmal sind ihre Gesten übertrieben, z.B. wenn sie mit Heinz Fischer posiert. Oder aber es kommt nur anderen übertrieben vor.

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    2. Ergänzung: ich versuche, mit Gusenbauer-Fans auf Facebook zu diskutieren. So auf die Art „unser Alfred war immer ein aufrechter Sozi“ sind sie drauf und meinen, ihn gegen Angriffe in den sozialen Medien verteidigen zu müssen. Da schaltete sich auch Erwin Buchinger ein, der sich positiv an die Regierung Gusenbauer erinnerte. Ich konterte ihm mit vielen Details, auch zu Eurofighter, aber ebenso zu dem, was Gusenbauer jetzt tut. Ich bin gespannt, ob er noch reagiert oder sich gar bei mir meldet.

      Ich kann die Leute irgendwie verstehen, denn wenn sie meinen, alles sei okay oder jemanden schon sehr lange kennen, kriegen sie selbst das bisschen Mainstream-Kritik nur am Rande mit.

      Erwin wusste aber, dass etwas mit der Situation von Darabos als Minister nicht stimmt. Er kann mir daher nicht so leichthin kontern, wie es andere tun, die keinen Einblick haben.

      Es gibt eben auch diese Leute, die sich freuen, wenn „der Alfred“ wo ein paar Sager loslässt und ihnen auf die Schulter klopft. Für die ist es wie aus einer fremden Welt, auch wenn ich in den Postings nicht nur auf meine Recherchen verweise, sondern zB auf Addendum oder jeder Aufsichtsräte im Firmenbuch nachschlagen kann.

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      1. ich kenne Buchinger ja nicht persönlich, aber von seinen früheren Aktivitäten und auch von deinen älteren Artikeln hatte ich den Eindruck, das er zumindest einer der „Normaleren“ ist bzw weniger abgehoben

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    3. Noch eine Ergänzung: Buchinger hat auf Facebook (siehe mein anderes Posting hier) auch behauptet, dass Gusenbauer und Darabos ja alles versucht hätten, um Schüssels Eurofighter loszuwerden. Das widerlegte ich natürlich, aber man kann es auch über Gusenbauer bei Benko angehen siehe:

      https://alexandrabader.wordpress.com/2021/08/19/eurofighter-bringen-anklagen-die-wahrheit-ans-licht/

      Die WKSTA erhebt Anklage im Kontext der Euro Business Development GmbH, deren erster Geschäftsführer Roland Reisch von TPA war, dessen Frau zur Masseverwalterin von Wirecard CEE in Graz ernannt wurde. Wirecard CEE wurde von TPA mit Signa als grösstem Kunden geprüft. Die TPA-Partner wie Reisch sind noch in anderen Firmen, auch mit Bezug zu Euro Business Development.

      Bei den Ermittlungen zu Heumarkt/Tojner/Chorherr wurde bekannt, dass sich Karlheinz Kopf (Wirtschaftskammer) für eine Wohnung in Tojners Projekt interessierte. Und zwar am 16. Februar 2017, wo DAS politische Ereignis die plötzliche Anzeige Doskozils gegen Airbus war. Es war auch ein UA „notwendig“ (um Darabos zu beseitigen), den Kopf als 2.NR-Präsident leiten sollte. Ein Schelm, wer da einen Zusammenhang sieht.

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  2. Wenn Sie noch einmal Expert*innen oder anderen Blödsinn schreiben, kündige ich Ihnen die Freundschaft, merken Sie sich das. Ich könnte Sie in gemeiner alter deutscher Sprache unterrichten, wenn Sie endlich wollten 😉

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      1. Kennen Sie Stricker TV auf Youtube? Wenn Daniel Stricker nicht gerade zB mit deutschen Gästen redet, versteht man ihn kaum. So bin ich nicht 😁

        PS: Stricker TV ist übrigens empfehlenswert wie Marco Caimi, was den Widerstand in der Schweiz betrifft.

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      2. Danke Frau Bader, ich meinte nur – wie es manchen dekadenten Freigeistern eigen ist – es wäre ein Vergnügen, aus der ganzen Tragikomödie des Schmierentheaters und des Koronazirkus einen österreichichischen „sozialkritischen“ Schwank wie „Der Salzbaron“ zu machen. Küß die Hand, gnädige Frau 😉

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    1. Die Palette beinhaltet auch Gusenbauers Noch-Anhänger, die Zusammenhänge immer noch negieren. Dabei sind sie täglich zu sehen:

      https://www.diepresse.com/6029542/ein-orden-fur-den-lieben-sebastian

      https://www.heute.at/s/kanzler-kurz-grillt-mit-serbischen-praesidenten-steaks-100161398

      Seit 2013 lobbyiert Gusenbauer für Serbien, auch Lansky ist dort präsent. Hier zitiere ich Recherchen des kroatischen Journalisten Domagoj Margetic, der Aleksandar Vucic, Martin Schlaff und Alfred Gusenbauer mit Organisierter Kriminalität in Verbindung bringt:

      https://alexandrabader.wordpress.com/2021/04/22/warum-die-justiz-doskozil-anklagen-muss/

      Margetic, dessen Video eingebunden ist, spricht auch über das Verschwinden des dann tot aufgefundenen serbischen Juristen und Politikers Wladimir Cvijan, der als sozialdemokratische Nachwuchshoffnung galt, aber dann Vucic mit seinen Recherchen konfrontierte.

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  3. Da muss das Ausland eingreifen, um die Demokratie in Österreich zu retten, die Deutschen haben jetzt noch die Chance, sich mit der richtigen Wahl vor der russisch-chinesischen Einflussnahme zu schützen – schaut niemand auf den Atlas, wie klein Europa und wie zwergenhaft Österreich ist?

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