Was hat Wolfgang Fellner mit Pressefreiheit zu tun?

Es ist mitnichten ein Angriff auf die Pressefreiheit, wenn ein feministisches Kollektiv versucht hat, Wolfgang Fellner für Femizid-Berichterstattung zur Rede zu stellen. Leider aber gaben sie ihm damit Gelegenheit, sich als Opfer ungerechtfertigter Attacken darzustellen und so zu tun, als ginge es ihm um Journalismus. Genau gesagt überliess er dies seinem Sohn Niki und er bekam auch Schützenhilfe von Innenminister Karl Nehammer. Natürlich beutet „Österreich“, das korrekt „fremde Interessen“ heissen müsste, auch den Mord an der 13jährigen Leonie schamlos aus, aber mit der Betonung auf „auch“. Profite macht Fellner vor allem über Inserate beispielsweise von Rene Benko, die wie eine Dauerwerbesendung wirken. Mehrfache jährliche Förderungen seitens der Bundesregierung mit Steuergeld sind natürlich auch nicht zu verachten; all dies trägt dazu bei, Menschen auch in Videos vorzuführen.

Die Aktivistinnen haben zugleich Recht und Unrecht, denn sie machen sich Gedanken über Fellners Sexismus, aber auch über Rassismus gegenüber Tätern, die auch dann nichts bei uns verloren hätten, wenn Österreich an Afghanistan grenzen würde. Denn die Genfer Flüchtlingskonvention sieht vor, dass man sich an die Regeln in seinem Gastland hält, die jedoch von den Tätern auch vor dem Mord an einem zuerst unter Drogen gesetzten und vergewaltigten Mädchen krass verhöhnt wurden. Es wirkt auch bizarr, wenn die Tatsache umschrieben wird, dass Leonie eine Einheimische war (mit „FLINTA“, soll alle Lebensformen oder so heissen). Wenn diese Feministinnen auf Refugee Welcome-Propaganda reinfielen und dann auf jene zu Corona, so hat dies auch, aber nicht nur mit „Österreich“ zu tun.

Protest bei Fellner

Kontraproduktiv ist die Aktion unter dem Aspekt, dass das übergriffige Verhalten des alten Fellner vor Gericht landete und er dabei in die Defensive geriet und die eigenen Berichte korrigieren muss. Es gibt einige Personen, die fast ausschliesslich bei Fellner zu Wort kommen oder überhaupt nur dort. Sie stehen mitnichten für eine „kritische Haltung“, der Fellner angeblich eine Plattform geben will. Vor ein paar Monaten erhielt Fellners zweite Frau Tamara eine halbstündige Show bei oe24.at, die inzwischen wieder in der Versenkung verschwand. Man(n) sendete zunächst zu ihrer Zeit zur Fussball-EM, doch die Tamara Fellner Show kam nicht wieder. Zwar wurde sie viel belächelt, doch sie hatte neben höchst konventionellen Gästen auch einige, die nicht in den Mainstream passten und befasste sich auch ernsthaft mit Gewalt gegen Frauen. Was die dem gängigen Narrativ entsprechenden Leute betrifft, wissen wir ja nicht, ob sie diese alle selbst einladen wollte. Dies wäre Spekulation, doch Frau Fellner wäre nicht die Erste, die zunächst etwas naive Vorstellungen hat. Old Boys werden Frauen nicht auf die Nase binden, wie der Hase läuft und wie sie andere manipulieren. Kürzlich wollte mich eine Twitter-Userin heruntermachen, die sich als „die Gute“ bezeichnet, weil ich anders als sie nicht „glaube“, dass bei Fellner und anderen nur Sexismus das Problem sei. Es ist für sie unvorstellbar, dass eine Frau selbständig über Korruption recherchiert und G’schichtln als Desinformation entlarvt, die z.B. Fellner und sein Kumpel Peter Pilz verbreiten.

Andrea Kdolsky

Bewusst ist hier Andrea Kdolsky zu sehen, denn die Ex-Gesundheitsministerin wird so gut wie jeden Tag interviewt und war auch mehrmals Gast bei Tamara Fellner. Hierher passt auch Martha Bissmann, die zwar nicht so gefragt ist, aber von 2017 bis 2018 für Peter Pilz im Nationalrat sass, zuletzt dann noch ein Jahr wilde Abgeordnete war. Bissmann kandidierte dann bei der Migrantenliste SÖZ, die 2020 zwar nicht in den Wiener Gemeinderat kam, aber Mandate auf Bezirksebene errang. 2018 wurde sie von Pilz gemobbt, damit sie zurücktritt und für ihn Platz macht; dies deckten die Frauen bei der Liste Pilz, und Maria Stern rückte nicht für Peter Kolba nach, sodass Pilz wieder in den NR einziehen konnte. Eine dieser Mandatarinnen war Daniela Holzinger, die 2017 noch für die SPÖ im Eurofighter-U-Ausschuss sass und sich auch da voll an Pilz orientierte und gerne Doskozil lobt. Sie kommentiert jetzt bei Exxpress.at, wo Richard Schmitt (Ex-„Krone“ und Ex-Fellner) Chefredakteur ist. Zu diesem Beziehungsgeflecht kommt, dass Schmitt sich auf die Seite von Fellner stellt, wenn Katia Wagner („Krone“ und Ex von Ibizagate-Anwalt Ramin Mirfakhrai) ihm anhaberiges Verhalten vorwirft.

Martha Bissmann zum Mord an Leonie

Man sollte nicht nur ihr Agieren differenziert betrachten, denn Fellner suggeriert gar – unterstützt von Richard Schmitt -, sie hätte sich an ihn als Honigfalle ranmachen sollen. Dann wäre Karma eine Bitch, denn wie ist es zu erklären, dass drei (Ex-) Regierungsmitglieder eine Frau als Partnerin haben, der Fellner die grosse Karriere versprach (Heinz Christian Strache und Philippa, Gernot Blümel und Clivia Treidl, Gerald Klug und Sandra Hrnjak)? Ulrike Posche war bis 2019 SPD-Wählerin und arbeitete lange für den „stern“, in dem sie 2017 mit dem sexistischen Geflecht zwischen Medien und Politik abrechnete. Sie erinnert sich sowohl an übergriffige Spitzenpolitiker (die es manchmal dabei beliessen, „nur“ mit eindeutigen Bemerkungen für Unbehagen zu sorgen) als auch an Redakteure, die enttäuscht waren, dass der „Focus“ mit Doris Köpf „das Rennen machte“, obwohl sie doch zu vielen Terminen mit Gerhard Schröder geschickt wurde.

Niki Fellner

Es gibt also durchaus Parallelen, doch man muss sich natürlich unsere Situation ansehen, um zu verstehen, was hier passiert. Die Methode Honigfalle wirkt dann, wenn Männer besser gucken als denken können, wenn sie im Ernst annehmen, dass Frauen etwas durch sie sein könnten. Und wir dürfen nicht vergessen, dass auch heute nicht jeder Homosexuelle zu sich stehen kann; insbesondere dann nicht, wenn er allen die ganze Zeit etwas vorgemacht hat. Diese Umstände führen auch dazu, dass gerade jüngere Frauen leicht an Abkürzungen glauben und dazu auch verleitet werden, weil simple Leistung anscheinend nicht zählt, wenn sie von einer Frau erbracht wird. Weil wie erwähnt die Old Boys sicher nicht verraten werden, welchen Betrug sie abziehen, gibt es jetzt noch ein Video mit Peter Pilz. Er habe nicht ihn konsultiert, versicherte mir Alfred Noll, der 2017 mit Pilz kandidierte. Wir dürfen also rätseln, welcher Anwalt ihm riet, Ex-Minister Norbert Darabos und nicht Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer (Aufsichrsrat bei Benko) wegen des Eurofighter-Vergleichs anzuzeigen: Gusenbauer-Hawerer Gabriel Lansky? Gusenbauer-Hawerer Georg Zanger? Gusenbauers Vertrauensperson im Eurofighter-U-Ausschuss Heinrich Vana? Gusenbauers Geschäftspartner Leo Specht? Dessen ehemaliger Kanzleipartner Hannes Jarolim, der 2017 noch Justizsprecher der SPÖ war und schon beim UA 2007 Komplize von Pilz? Michael Pilz, seines Zeichens SPÖ-Anwalt, ehemals Konzipient bei Zanger und Lansky und Vertrauensperson „von“ Darabos, der mit Mirfakhrai über das Ibiza-Material verhandelte? Oder hat Pilz einen Anwalt erfunden, um zu kaschieren, dass eh alles nach einem Drehbuch abläuft, das er, Gusenbauer, Ex-Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil nach groben russischen Vorgaben entworfen haben?

Oe24 mit falschem Titel, 22. Juni 2017

Pilz zeigte Darabos unmittelbar nach der Aussage des Zeugen Edwin Wall an, der 2003 Eurofighter-Chefverhandler war und dann wie so viele andere nie mit Darabos reden durfte. Weder Fellner noch sonstjemanden (und die Justiz erst recht) interessierte, dass Darabos keinen Vergleich nach von Gusenbauer für seine russischen Hintermänner eingefädelten Scheinverhandlungen wollte. Er beauftragte nämlich den Anwalt der Republik, Wolfgang Peschorn von der Finanzprokuratur, mit Eurofighter-Ausstiegsverhandlungen und widerrief dies auch nie. Dass die Zeugen von Darabos‘ Abschottung nie befragt wurden, weder vom UA, noch vom Verfassungsschutz und der Justiz, weist auf ein mächtiges Netzwerk hin; dies erklärt auch, warum Darabos überwacht und bedroht werden kann. Es ist wohl auch kein Zufall, dass Fellner Pilz immer wieder eine Bühne bot für Eurofighter-Märchen und bei ihm Volker Piesczek tätig ist, der Mann von Eva Glawischnig, die zu Novomatic ging. Die Novomatic-Tochter Admiral Sportwetten ist bei oe24.at sehr präsent, nicht nur mit Werbung. Doskozils „wissenschaftlicher Berater“ Werner Gruber ist wie Andrea Kdolsky, die in der Regierung Gusenbauer wenig von hinter den Kulissen checkte, Fellner-Dauergast.

Was jetzt etwas untergeht

Wenn Fellner sich nun als Opfer „linksextremer Anarchos“ betrachtet, ist Anarchie ein gutes Stichwort. Ohne Herrschaft bedeutet auch, dass die Fellners dieses Landes keine Möglichkeit haben, uns zu manipulieren, uns mit Corona-Horrormeldungen zuzudröhnen. Danach kommt bei Fellner nämlich das Abcashen bei alten und neuen Inserenten; bei den neuen wurden nicht wenige quasi dazu gezwungen, weil er und andere ihnen via Corona die Existenzgrundlage zerstörten. Fellner profitiert davon in vielfacher Weise, zuletzt auch per Lieferservice fürs Essen oder indem er Reisen anbietet. Und doch stehen die Leute geradezu Schlange, um sich von ihm vorführen zu lassen. Es ist gut, dass die Aktivistinnen selbst ein kurzes Video online stellten, denn die via Fellner ausgeübte Herrschaft baut auch auf diversen Clips auf. Selbst wenn jemand gut vorbereitet ist – was häufig nicht der Fall ist, besteht ein grosser Unterschied zwischen live und in verschriftlichter Form. Live eignet sich ideal dazu, Meinung zu verkaufen und zu kaschieren, dass Fakten fehlen oder etwas ganz anderes belegen. Es sollen Emotionen erzeugt werden, was am einfachsten geht, wenn Klischees bedient werden, die man nicht selten überhaupt erst geschaffen hat.

PS: Weil ich mich seit Jahren mit solchen Hintergründen befasse, wird mir sehr zugesetzt. Ich freue mich daher über eure Unterstützung und den Austausch mit euch und bin unter 066499809540 erreichbar. Weil „Zusetzen“ auch bedeutet, mich zu treffen, bedanke ich mich auch für eure finanzielle Unterstützung unter Alexandra Bader, Erste Bank, AT 592011100032875894 BIC GIBAATWWXXX vielen Dank!

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