Von Old Boys, Sexisten und Pilzen

Offenbar kehren die Silberrücken, die Mansplainer und auch die Grabscher auf die Bühne zurück und dies löst Empörung aus. Anders kann man die Aufregung um eine reine Männerveranstaltung der Liste Pilz/Jetzt zur EU-Wahl kaum verstehen, wobei ein kritisierter Text des Philosophen Slavoj Žižek nur der Aufhänger ist. Freilich geht es da auch schon in medias res, denn er mokiert sich darüber, dass Frauen sich für ihre Vulva interessieren. Was aber geht es einen 70jährigen Autor an, womit sich Frauen beschäftigen, wenn er nicht zumindest verbal über ihre Körper verfügen will? Neben Zizek diskutieren Peter Pilz und Robert Pfaller, die #MeToo ebenfalls übertrieben finden (bei Pilz wissen wir, warum das so ist). Heute abend kann das Wiener Publikum jedenfalls wählen zwischen „disorder under heaven“ in der Reihe „Talk Europe“ mit Pilz, Žižek und Pfaller und „disorder under hell“ als „Talk Patriarchy“ mit Sigi Maurer, Lea Susemichel und Vanessa Spanbauer.  Es wäre nicht die seltsame Pilz-Organisation, gäbe es keinen Standard-Gastkommentar von Parteichefin Maria Stern, für die drei Männer auf einem Podium Feminismus pur sind. Doch wir wissen, dass auch weiblicher Mandatsverzicht gelebtes Frauenwahlrecht ist seit der ersten und einzigen Pressestunde mit Stern. Was nicht nur Stern vollkommen entgeht, ist der Hintergrund einer Veranstaltungsreihe, die EU-Spitzenkandidat Johannes Voggenhuber in Abwesenheit bewerben soll und die nach Missbrauch der Akademieförderung ausieht (jedenfalls wurde anonym Anzeige erstattet). Anfangs, am 12. März sollte Voggenhuber noch dabei sein, wurde aber von seiner „handlerin“ Sonja Puntscher Riekmann vertreten, die natürlich mit Žižek, Pfaller und anderen Intellektuellen verbunden ist.

Im Grunde ist die Reihe zur EU-Wahl nichts anderes als die Fortsetzung der „Programmdiskussion“, die vor 30 Jahren als „Honigfalle“ für Voggenhuber fungierte, dessen Selbstbewusstsein unter dem fehlenden Schulabschluss litt. Es ist eine Geste an ihn, zugleich aber eine Versammlung von Silberrücken und damit eine neuerliche Bestätigung der Natur von Jetzt/Pilz. „Honigfalle“ ist übrigens dank Emanzipation, aber auch aufgrund praktischer Erfordernisse nicht mehr State of the Art im zweitältesten Gewerbe der Welt. „Unsere Situation ist brandgefährlich. Es gibt Unsicherheiten und Elemente des Chaos in den Bereichen Umwelt, internationale Beziehungen bzw. Politik, in Biotechnologie, in sexuellen Beziehungen – einfach überall“, meint nun Žižek in der Einladung zur Programmdebatte reloaded. Michael Hafner schreibt hingegen: „In der NZZ fabuliert Žižek  etwas von der Entsublimation des Sex durch den Feminismus, von der Rückeroberung der Vulva, die ‚unsexy‘ sei. Es ist ein sehr schwacher Text, der mich zumindest geradezu entsetzt zurücklässt. Da ist ein Mann jenseits des Erwachsenenalters auf Körperteile fixiert, ohne sie als Körperteile zu sehen, er verbindet sie mit einem Mysterium, das ihnen erst angedichtet werden muss und ist enttäuscht, wenn deren biologische Funktionsweise ans Tageslicht kommt.“

Diskussion übers Patriarchat

 

Žižek äußert sich nicht nur verächtlich über Frauen, die sich „in Workshops“ mit ihrer Vulva auseinandersetzen, er interpretiert auch Monica Lewinsky, was bedeutet, sie einmal mehr auf das zu reduzieren, wodurch sie über Nacht bekannt wurde. Wenn sie jedoch zwischen  Machtmissbrauch (was es war) und sexuellem Übergriff (was es nicht war) unterscheidet, wird es für sie genau so gewesen sein. Fast gewinnt man den Eindruck, Žižek wäre gerne selbst an Bill Clintons Stelle gewesen bzw. würde sich gerne jetzt mit Frau Lewinsky eingehend unterhalten. Als Ironie der Geschichte sei bemerkt, dass Bill Clinton 2007 vom Pilz-Verbündeten Alfred Gusenbauer nach Wien eingeladen wurde; wie klein die Welt doch ist. Um Mansplainer zu rechtfertigen, muss Maria Stern Sätze wie diese veröffentlichen: „Die Rückeroberung des eigenen Körpers durch Frauen hat nichts mit dem Verlust von Erotik zu tun, wie Žižek behauptet. Im Gegenteil. Den eigenen Körper zu begreifen steigert die Lustfähigkeit. Žižek befürchtet, dass die detaillierte Auseinandersetzung mit der Vagina entsexualisiert. Diese Angst kann ich ihm nehmen.“ Sein NZZ-Text sei „Käse“, darf sie eingestehen, doch das gilt auch für andere Beiträge, etwa unter dem Motto: „Werden die Paradise Papers und die Aufdeckung der sexuellen Übergriffe wirklich unsere Gesellschaft verändern?“ Wie Pfaller, der mit der Initiative „Adults for Adults“ nicht Pornos unters Volk bringen, sondern gegen politische Korrektheit angehen will, verbindet Žižek mit Pilz das ewige Leid an weiblichen Spielverderbern. Es ist sicher kein Zufall, dass Maria Stern eisern schweigt zum Kampf von Künstlerinnen und Künstlern gegen Anmaßungen von Ex-„Maestro“ Gustav Kuhn, der als Haselsteiner-Protegé zu jenem Old Boys Network gehört, in dem man auch Gusenbauer antrifft.

Wie bei Harvey Weinstein wurde jahrelang hinter vorgehaltener Hand geredet, aber nichts (nicht genug) unternommen; ohne #MeToo (was alle drei Herren am Pilz-Podium ja ablehnen) wäre Kuhn auch nie das Handwerk gelegt worden. Es geht immer um vielfältige Formen des Machtmissbrauchs, die sich keineswegs auf Versuche beschränken, über die mystische Vulva einer anderen Person zu vefügen. Stern meint zur Gegenveranstaltung: „Es wäre fantastisch, wenn linke Feministinnen an der Debatte aktiv teilnehmen würden. Schade, dass sie sich lieber in die vorgewärmte Echoblase zurückziehen.“ Da wäre hilfreich, Frauen aufs Podium zu bitten, statt dass sie – was tun sollen? Dem Old Boys Club andächtig lauschen, um dann Widerspruch zu artikulieren? Wenn „linke Feministinnen“ Stern mit Machtfragen konfrontieren, taucht sie jedoch regelmässig ab, denn für sie ist alles sakrosankt, was Pilz behauptet, auch wenn die Faktenlage dagegen spricht. Und sie attackierte letzten Juni jene mutigen Frauen, die Täter outen, weil Pilz seiner Bekanntheit wegen auch eine Last für alle anderen Männer trage, statt anonym zu bleiben. Meint sie auch, Frauen können gar keine Ahnung von politischen Hintergründen oder Sachfragen jenseits von Armut der Alleinerziehenden (ihrem Leib- und Magenthema) haben? Erinnern wir uns, was Anfang November 2017 über Erfahrungen einer Mitarbeiterin im grünen Klub berichtet wurde: „Laut ‚Profil‘ heißt es in einem Schreiben der Gleichbehandlungsanwaltschaft, dass es schon zu Beginn des Arbeitsverhältnisses zu ersten Avancen und Kussversuchen bei einem Abendessen gekommen sei. Weiters habe Pilz die Frau zu Spaziergängen und einem Ausflug auf seine Almhütte eingeladen. Ein andermal habe er sie zu einer Reise nach Paris eingeladen. Dazu kamen schlüpfrige Kalauer – ‚Was hilft das Höschen aus Paris, ist das Mädchen drunter mies‘ – und unziemlichen Anreden wie ‚Baby‘ oder ‚Piccola‘. Wie ‚profil‘ berichtet, kam die Gleichbehandlungsanwaltschaft zum Schluss, dass ‚die äußerst glaubhaft geschilderten Verhaltensweisen nach unserer Beurteilung die Tatbestände der sexuellen Belästigung erfüllen‘.“

Patriarchen diskutieren

Wegen dieser und anderer Vorfälle trat Pilz zunächst zurück, beschäftigte sich dann aber selbst zum Abgeordnetengehalt, war mit nebuloser i.e. potemkinscher Parteiaufbauarbeit beschäfttigt und rückte dann im Juni 2018 anstelle von Maria Stern für Peter Kolba nach. Weil Pilz angeblich ein Aufdecker ist, fällt sein Verhalten nicht wirklich ins Gewicht, obwohl/weil sein gesamtes politisches Agieren von Skrupellosigkeit geprägt ist. Gerade gibt er den Unerschrockenen, indem er auf Innenminister Herbert Kickl hindrischt, der jedoch nicht aus vermuteter Feigheit die direkte Konfrontation vermeidet. Tatsächlich entlarvt sich Pilz zunehmend selbst, was er mit anderen Silberrücken gemeinsam hat. Denn er stellt sich mitnichten jeder Auseinandersetzung, sondern zieht immer dann den Schwanz ein, wenn es peinlich wird, nur um die nächsten dreisten Lügen von sich zu geben als lauter „Haltet den Dieb!“-Schrei. Markus Wilhelm schreibt auf seiner Webseite („Randnotizen Erl“) zu Kuhn: „Zuerst klagt er, dann kommt er nicht. Gustav Kuhn, der in klar selbstbeschädigender Weise eine seiner ehemaligen Sängerinnen vor Gericht gezerrt hat, ist jetzt offenbar nicht Manns genug, seine Anschuldigungen auch vor Gericht zu vertreten. Statt seinen Mandanten mitzubringen, legt Anwalt Krüger ein ärztliches Attest – angeblich im Ausland ausgestellt – vor, dass es Kuhn ‚aus gesundheitlichen Gründen‘ nicht möglich sei, der zugestellten Ladung Folge zu leisten. Krüger konnte der Richterin nicht einmal sagen, ‚ob Kuhn im Mai oder Juni vernahmefähig sein wird‘. Es ist nicht ganz von der Hand zu weisen, dass es sich bei der plötzlichen Erkrankung des gewesenen Erler Intendanten um das von Christine Nöstlinger einmal bei einem Schulkind diagnostizierte ‚Bauchweh mit Knieschlottern‘ handeln könnte. (17.3.2019)“

Das kommt bekannt vor, da Pilz am 6. Juni 2018 dem Gericht fernblieb, nachdem ein Staatsanwalt wegen übler Nachrede klagte; tags darauf gab er aber eine Pressekonferenz mit Maria Stern. Erl ist auch Lehrbeispiel für weibliche Komplizenschaft, wie z.B. bei Kuhns Lebensgefährtin Christin Kirn zu bemerken ist, die auch Einflussnahme auf die Gleichbehandlungskommission organisierte. Old Boys müssen gewisse Zugeständnisse an Rechte Betroffener machen, drehen dies jedoch um, wie bei der Erler Ombudsfrau Christine Baur (früher grüne Landesrätin) und bei Pilz deutlich wird. Auch „Feministin“ Stern hat nichts am Hut mit Frauenrechten, weshalb sie tatenlos zusah, wie Pilz die Abgeordnete Martha Bissmann mobbte, deren Mandat er übernehmen wollte. In der Auseinandersetzung um den Talk heute schreibt Stern bewundernd: „Auf dem Podium werden drei Männer sitzen. Das reicht, um in manchen Blasen Schnappatmung hervorzurufen. Wenn dann auch noch der streitbare Populärphilosoph Slavoj Žižek mit Peter Pilz in den Ring steigt und die Diskussion von Robert Pfaller moderiert wird, der in seinem Buch ‚Erwachsenensprache‘ schonungslose Kritik am eigenen Milieu übt, dann sind sich manche linke Feministinnen plötzlich mit dem rechtsreaktionären Medium ‚Unzensuriert‘ einig: Die Veranstaltung darf so nicht stattfinden.“ (zu Unzensuriert hier; übrigens wird Stern bei Pilz‘ Kumpel Fellner stets mädchenhaft abgebildet, von wegen „Erwachsenensprache“)

Über „creepy Joe“ Biden

Männer, die wie Žižek solche Sätze schreiben: „Soll denn nun auch alles Erotische entzaubert werden? In was für langweiligen Zeiten leben wir eigentlich?“ – finden es „langweilig“, wenn Frauen ihnen nicht als Objekte zur Verfügung stehen, gar selbst etweas zu sagen haben oder nicht an ihren Ausführungen interessiert sind. Auch Stern kannn sich nicht vorstellen, dass es für Frauen Spannenderes gibt als den alte Herren zu lauschen. um sich dann auf sie beziehen zu dürfen. Manch eine/r mag sich jedoch fragen, was um alles in der Welt Pilz mit Philosophie am Hut hat, der sich doch gerade in der Rolle des Jägers der letzten Nazis gefällt. Auch das hat was von Silberrücken, zumal hier der junge Martin Sellner im Focus steht, der ein bisschen an den Prinz Eisenherz der ersten Comicbände erinnert. Von einer edlen Mission ist er jedenfalls überzeugt, vielleicht ebenso sehr wie seine Verfolger, von denen einige vollkommen neben der Spur sind. Wie bei Pilz sind Abnützungs- und Ausfallerscheinungen zu beobachten, sobald der Silberrücken eine Niederlage erleidet. Das gilt auch für den Ex-Polizisten Uwe Sailer, der das mit Martin Sellner verbundene Narrativ (mit) kreiert hat, aber auch für schlicht perverse Postings gegen eine Facebook-Userin verantwortlich zeichnet. Wie sich Pilz in jeder Hinsicht disqualifiziert, wenn er sich für den Traum schlafloser Nächte einer junge Referentin hält, sollte man auch „Experten“ wie Sailer vergessen, wenn sie sich an Frauen schadlos halten. Leider aber sind auch viele Frauen von dem Image geblendet, das sich solche Männer geben – die sich ja nicht als kleine Feiglinge verkaufen, sondern als unerschrockene Helden (und wen es nch so sehr erfunden ist). Bereits vor zehn Jahren befasste sich übrigens ein U-Ausschuss auch über mehrere Tage mit den Old Boys Karl Öllinger, Uwe Sailer und Peter Pilz.

Wenn suggeriert wird, dass dazu gar nicht befähigte Männer „aufdecken“ würden, kann man wahre Mißstände kaschieren und die Falschen ans Messer liefern. Davon profitiert ein weiterer im Bunde, der neue Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, der 2016 einen Pakt mit Pilz einging. Damit Konkurrent Norbert Darabos aus dem Weg geräumt wird, manipulierte Pilz den Eurofighter-U-Ausschuss 2017, nachdem Doskozil mit seiner Unterstützung Airbus angezeigt hatte. Wir landen bei diesem Thema wieder bei Gusenbauers Seilschaften, da Doskozil die Kanzlei Skadden und die Lobbyingfirma FTI Consulting beauftragte, die u.a. mit Gusenbauer für die frühere ukrainische Regierung lobbyierten. Und wenn uns am letzten Sonntag Doskozil als „Hans-Peter im Glück“ auf dem Titelbild der Kronen Zeitung präsentiert wurde, übertüncht dies den Konflikt zwischen Rene Benko und Christoph Dichand. Denn der Konzernsprecher der Signa-Holding (mit Gusenbauer in Aufsichtsräten) porträtierte Doskozil recht schmeichelhaft für Tal Silberstein, ganz anders als Ex-Kanzler Christian Kern. Während Doskozil aber seine Freundin stolz und im Partnerlook vorzeigte, fanden es einige eher peinlich und versichern, dass sie selbst sich niemals so darstellen würden. Und dies wohl auch, weil es nur allzu gut in die Welt der Silberrücken um Peter Pilz passt, wo die Rolle der Frau die des schmückenden Beiwerks ist. Wer denkt bei der Liste Pilz nicht an das irritierende Bild von älteren männlichen und jüngeren weiblichen Abgeordneten?

Kitsch am Sonntag

Ein Altersgefälle ist immer auch ein Erfahrungs- und Machtgefälle, das jedoch auch Frauen aufrechterhalten. Wir können sogar beobachten, dass Frauen parlamentarische Anfragen einbringen, die ihnen ein Agent Provocateur vorschlägt, der auch andere Frauen virtuell stalkt und verleumdet. Die grüne Bundesrätin Ewa Dziedzic hat nicht einmal verstanden, welch Vergnügen es dem Stalker bereitet, sie eine zweideutige Formulierung verwenden zu lassen. Wir wissen allerdings, dass Frauen im Eifer des politischen Gefechts auch straffrei bedroht werden dürfen, jedenfalls wenn es vom Silberstein-Handlanger Rudi Fussi ausgeht. Er zog gerade auch über Martin Sellner her, nachdem zuerst Pilz seine Verschwörungstheorien vom Stapel ließ und Wolfgang Fellner Sellner als „Nazioaschloch“ bezeichnete. Doch einem Mann, noch dazu einem jungen, fliegen dann auch genau deswegen Sympathien zu, während der Platz von Frauen bestenfalls in der zweiten Reihe ist. Deshalb bemühen sich Abgeordnete wie Steffi Krisper (NEOS) und Alma Zadic (Jetzt), „mitzuhalten“, wenn Männer sich z.B. mit der BVT-Affäre befassen.

Doch Gleichberechtigung gibt es erst dann, wenn nicht notwendig ist, dass Männer etwas zuerst wissen oder erkennen, sondern eine Frau sich alleine exponieren kann. Dies stellt freilich die Deutungshoheit in Frage, die bislang über Jahrzehnte unter Männern verteilt war, die einander die Bälle zuspielten. Es scheint logisch, dass eine Frau, die in eine Männerdomäne einbricht, auch mit Sexismus, Shitstorm oder Vulva-Fantasien nicht zu verunsichern ist. Weils vollkommen wurscht ist, was Männer denken, die Frauen zu Objekten degradieren, sich mit ihnen schmücken oder sie als Gehilfinnen vorführen wollen siehe Liste Jetzt/Pilz. Paradoxer Weise wollen die meisten Frauen von dieser Welt bislang nichts wissen, sondern wehren schon die Möglichkeit ab, in Männerbereichen Erfahrungen zu sammeln. Übrigens sind Geschichten wie „Doskozils neues Glück“ systemstabilisierend, da sie Skrupellose weichzeichnen und zudem eine jüngere, sich anlehnende Frau zeigen (und blond ist sie auch noch). Emanzipation hält in die politischen Beziehungen Einzug, wenn Frauen gleich alt und gleich gross sind und Einzigartiges tun.

PS: Klein ist die (Macho-) Welt: Harvey Weinstein beauftragte die geheimdienstnahe Firma Black Cube gegen seine Kritiker und gegen Medien; Tal Silberstein vertraute auch auf Black Cube gegen Beriechterstattung in Österreich und gegen die rumänische Koruptionsstaatsanwältin Laura Codruta Kövesi. Silberstein kam mit Doskozil besser zurecht als mit Christian Kern, denn man nicht martialisch um das Thema Sicherheit in Szene setzen konnte. Stets gilt als „Schwäche“, wenn man(n) Situationen analysieren  und strategisch denken kann (was auch für Kickl gilt); dementsprechend plump agieren auch Typen wie Silberstein, Fussi, Doskozil oder Pilz.

PPS: Hier ein pointierter Bericht von den Veranstaltungen.

PPPS: Es wird seit Langem alles versucht, mich wegen Recherche abseits des Mainstream mundtot zu machen, sodass ich eure Unterstützung benötige (alexandra(at)ceiberweiber.at, auf Twitter cw_alexandra, auf Facebook und natürlich telefonisch unter 06508623555). Auch meine Texte aufgreifen, sie verbreiten, dazu Fragen stellen ist hilfreich, ebenso natürlich konkrete Hilfe, weil ich auf diese Weise u.a. meine Wohnung verloren habe. Dringend würde ich auch einen neuen Laptop benötigen. Auch finanzielle Unterstützung jederzeit willkommen: Alexandra Bader, Erste Bank BLZ 20111, BIC GIBAATWWXXX, IBAN AT592011100032875894. DAnKE!

2 Kommentare zu „Von Old Boys, Sexisten und Pilzen

  1. Etwas verspätet sah ich das Interview Fellner/Sellner und war „beeindruckt“:
    Fellner, dick, grinsend, fortwährend präpotente Fragen stellend – so etwas nennt man Aufdeckerinterview? – ein freundlich bleibender Martin Sellner. Er beantwortete auch Fragen, wie „Sind Sie ein Nazioarsch?“
    Dieses Interview ist die beste Werbung, die sich Fellner wünschen kann.
    Vielleicht sind viele, ganz tief innen auch Identitäre, sie wissen es nur nicht. Das sind möglicherweise alle jene, die ihre Heimat lieben und nicht wollen, daß sie mit fremden „Werten“ überschwemmt werden.

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    1. Sellner sieht es schon richtig – Fellner MUSS ihn attackieren, damit er vor seinen Fans rechtfertigt, dass er überhaupt in der Sendung ist..

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