Christchurch und die Identitären

Es spielt wenig Rolle, was man von Martin Sellner hält oder wie man ihn politisch einschätzt, denn jetzt findet ein Kesseltreiben gegen ihn statt. Dabei geht es nicht so sehr um seine Person als darum, ihn als Hebel zur politischen Destabilisierung zu verwenden. Wenn Bewegungen entstehen, die Galionsfiguren bekommen, kann man leicht Begriffe mit Personen koppeln; so wird mobilisiert, so kann man aber auch gegen jemanden vorgehen. Nun wird gegen Sellner wegen „Terroristischer Vereinigung“ ermittelt, weil ihm der Attentäter von Christchurch vor einem Jahr eine Spende überwiesen hat. Dass untersucht wird, ob Sellner ihm einfach per Mail dankte und das war es, macht durchaus Sinn. Es gibt aber schon die passende Verschwörungstheorie von Peter Pilz, dem der ORF dafür in der Zeit im Bild 2 Platz gab (siehe Video) und Futter für einen von SPÖ und Jetzt einberufenen Nationalen Sicherheitsrat. Damit lenken beide Parteien auch ab vom peinlichen Pakt zwischen Pilz und Ex-Minister Hans Peter Doskozil gegen Airbus und Ex-Minister Norbert Darabos. Auch dabei geht es darum, die Justiz zu instrumentalisieren, für nun die sofort klar sein sollte, dass Sellner nichts am Hut hat mit Terrorismus. Da österreichische Geheimdienste westlichen Diensten nicht in die Parade fahren „dürfen“, werden Ausschüsse leicht am Nasenring geführt und fühlen sich mutig, wenn sie sich im erlaubten Rahmen bewegen.

Dazu gehört Vorgehen gegen Rechtsextreme, die selbst Medienberichten zufolge an der Leine der Dienste hängen, wie man bei André S. und dem Militärischen Abschirmdienst sehen kann. Er organisiert Chatgruppen für Rechte, die auf diese Weise gut behütet sind und wird mit allem verwoben. Rechtsextreme agieren global, erfahren wir, da Inhalte in vielen Ländern auftauchen; doch das gilt umso mehr für Fridays for Future, Refugees Welcome und was auch immer plötzlich gehypt wird. Bei Wolfgang Fellner (einem Freund von Peter Pilz) wird auf oe24 wild spekuliert, was Sellner mit Christchurch zu tun gehabt habe und darüber nachgedacht, dass doch „die NSA“ Facebook und Co. besser überwachen solle (was macht sie denn?) Alles funktioniert über Triggerworte, die man nicht mit dem Ausdruck echter Betroffenheit verwechseln darf. Denn Begriffe, die echte Haltung ausdrücken und bedeuten, dass Menschen wann immer möglich danach handeln, sind unteilbar. Menschlichkeit, Menschenrechte z.B. hören nicht auf, wenn Kriminelle Vereinigungen von Richtern und Anwälten ausgeraubte Opfer quälen und ihr Vermögen auch in Verletzung von Menschenrechten zur Selte schaffen. Dieses Massenverbrechen findet aber vor aller Augen seit Jahren statt im Windschatten des politischen und medialen Desinteresses.

Sebastian Kurz (oe24)

 

Da das Vorbild dafür die Zeit des Nationalsozialsozialismus/des Austrofaschismus ist, hat Bundeskanzler Sebastian Kurz hier rechtsextreme Netzwerke, gegen die er vorgehen kann (aber halt, dann müssten Richter auch viele Kollegen festnehmen lassen)!  Für Opfer von Naziseilschaften gibt es kaum Hilfe, vor allem aber den Spott Manipulierter, die jeder Karotte nachrennen. Und meinen, sie zeigten so „Haltung“, aber Teil eines (virtuellen) Mobs sind. Wir sehen auch bei den verwendeten Illustrationen, wie eins ins andere greift, uns ein Narrativ präsentiert wird. Das ist siehe Trump und Russiagate, eine einfach gestrickte, permanent wiederholte Erzählung. „Rechtsextrem“ gehört zu den Identitären in einer Öffentlichkeit, in der kaum bekannt ist, dass Doskozil noch vor wenigen Monaten mit den verurteilten Neonazi Franz Radl posierte. Doch wer entscheidet, wer als rechtsextrem gilt? Das DÖW, dem Kritiker vorwerfen, es sei ja nur ein privater Verein, was Qualität nicht in Zweifel ziehen muss? Doch immer mehr Bereiche werden vom DÖW aus unter einen Glassturz gestellt, etwa wenn es darum geht, auch den Milliardär George Soros wegen seiner politischen Einflussnahme unter die Lupe zu nehmen oder Wahlkampfberatung aus dem Ausland abzulehnen. Gerne wird der Bannstrahl über den Identitären mit der Vorstellung von einem großen „Bevölkerungsaustausch“ legitimiert. Es ist in Wahrheit viel komplizierter auch wegen der wechselvollen Rolle des Westens, wie Gunnar Heinssohn hier erklärt. Die Identitären fangen einen Teil des Unmuts auf, dass 2015 Asyl mit Massenmigration verwechseln werden musste.

oe24, 27.3.2019

Heute macht weit weniger Schlagzeilen als eine Überweisung an Sellner, dass ein Iraker in einem Wiener Gemeindebau verhaftet wurde, der in Deutschland Anschläge auf Züge geplant hatte. Zugleich haben viele Arme, zu denen auch die Opfer von Nazinetzwerken in der Justiz gehören, keine Chance auf Wohnversorgung. All das bestätigt Sellner und Co. in gewisser Weise, sodass es eben nicht „nur Verschwörungstheorien“ sind, dass Bevölkerung vielleicht nicht ersetzt, aber doch sehr unterschiedlich behandelt wird. Was in unzähligen Artikeln und Postings und zahlreichen Büchern mit Fakten belegt wird, hat natürlich keine divergierende Entwicklung bei der Geburtenrate zur Folge, aber doch drastische Konsequenzen einer Ungleichbehandlung. Was auch immer „Einheimische“ betrifft, wird so lange ausgeblendet, bis es nicht mehr geht, dann aber hastig und undurchdacht in Angriff genommen. Die Junge Freiheit versteht, dass Sellner sich auch über die Regierung ärgert: „Der IBÖ-Chef kritisierte die Ankündigung Kurz’ gegenüber der JUNGEN FREIHEIT als ‚Ausdruck einer Überreaktion auf eine mediale Hetzkampagne‘. Die Identitäre Bewegung habe weder etwas mit dem Terroristen zu tun, noch seine Beweggründe oder Ziele unterstützt. ‚Seine private Spende an mich ein Jahr vor seinem Anschlag als Beweisgrundlage für eine *kriminelle Vereinigung* zu verwenden und dann von einem *Verbot der IBÖ* zu reden ist eines Rechtsstaates nicht würdig‘, ergänzte Sellner.“

Jörg Leichtfried (SPÖ)

Hingegen kann David Berger deren Position nachvollziehen: „Wenn es wirklich stimmt, und daran hat Sellner selbst ja ebenfalls nicht gezweifelt, dass sich Brenton Tarrant wenige Monate vor seinem Terrorakt in Österreich aufgehalten und dann eine Spende in Höhe von 1500 Euro an Sellner überwiesen hat, dann kann man den zuständigen Politikern wirklich nicht verübeln, dass sie genauere Nachforschungen fordern. Mit Hetze haben deren Nachfragen nichts zu tun. Auch ganz viele, die Sellner bislang unterstützt haben oder ihm und seiner IB neutral gegenüberstanden, fragen sich doch jetzt: Kann das alles nur Zufall sein? Oder gab es da vielleicht wirklich sogar eine Begegnung zwischen Sellner und Tarrant?“ Freilich gab es vorher und drumherum medialen Druck samt der Forderung, die Identitären aufzulösen. Vorher wurde schon per Standard ein Konnex zwischen Christchurch, Franco A., André S. und Österreich hergestellt, indem man mal wieder den pensionierten Brigadier Josef Paul Puntigam ins Visier nahm. Er erinnerte den Standard via Facebook daran, dass er einmal geschätzter „Kopf des Tages“ war, als er während er Jugoslawienkrise 1991 mit Truppen an der Grenze stand. Mit Traditionsverbänden hatte er auch damals zu tun, geriet aber erst dann deswegen ins Visier, als dies politisch opportun war. Gegen ihn wurde dann auch aufgeregt via Falter und Standard Stimmung geschürt, sodass ihn sicher nicht wundert, wie Colette M. Schmidt über Sellner schreibt. Dieser vertritt wie Puntigam die Philosophie, dass man mit jedem zu reden versuchen sollte; dabei sprangen aber gerade so felsenfest überzeugte Linke immer wieder ab.

 

André S. (und der MAD)

Auch für den BVT-U-Ausschuss ist von Bedeutung, dass Beurteilungen nicht nur der Identitären dadurch entstehen, dass man voneinander abschreibt. Dazu kommt der Einfluss von Provokateuren auf jene Szene, die sich als kritisch und antifaschistisch verstehen will. Außerdem wissen wir aus Deutschland, dass der Verfassungsschutz auch auf Antifa-Kreise zurückgriff, als es um eine Einschätzung der AfD ging.  Nichts gegen Quellen einzuwenden, aber diese kann man wohl kaum als Freunde vom Sicherheitsbehörden betrachten (oder doch?). Wir sind es von der SPÖ schon gewohnt, dass immer das die „nationale Sicherheit“ gefährdet, was möglichst wenig mit ihr zu tun hat. Letztes Jahr etwa ein Liederbuch der Burschenschaft Germania, paradoxerweise von einem SPÖ-Politiker illustriert, aber wegen der FPÖ. Oder 2017 die Anzeige von Doskozil/Pilz gegen Airbus, die als Fait accompli vorgelegt wurde, aber selbst Teil einer verdeckten Strategie gegen die Interessen Europas ist. Nun also ein Nationaler Sicherheitsrat zu Verbindungen von Christchurch nach Österreich, bestehend aus ein paar Fotos auf Facebook und einer Überweisung an Sellner. Immerhin fiel Brenton Tarrant ja zuerst in die Kompetenz der Five Eyes, die über seine Reisen nach Europa wohl Bescheid wussten(?). Lustigerweise sind die Five Eyes ja dank Pilz eh im NSR präsent, der aber den Empörten spielen wird. Wie hätte Innenminister Herbert Kickl wissen sollen, welch Unheil naht, wenn ein Australier aus Neuseeland Europa u.a. auf den Spuren der Türkenbelagerung bereist?

 

Der Falter auf Twitter

PS: Neigt Sellner zum Dramatisieren oder hat er Recht, wenn er meint, die Staatsanwaltschaft wolle, dass jeder, der ihn googelt, Christchurch und Hausdurchsuchung mitgeliefert bekommt? Siehe z.B: „Nazi-Killer schenkte Identitärem 1500 Euro“. Wir haben schon das (dunkle) neonazi movement (Australien), den right wing activist samt „possible link“ und in der BBC den „Austrian far right activist“. Der notorische Lügner Pilz wirft nun Kickl vor zu lügen und instrumentalisiert die Abgeordnete Alma Zadic, dessen Rücktritt zu fordern.

PPS: Es wird seit Langem alles versucht, mich wegen Recherche abseits des Mainstream mundtot zu machen, sodass ich eure Unterstützung benötige (alexandra (at) ceiberweiber.at, auf Twitter cw_alexandra, auf Facebook und natürlich telefonisch unter 06508623555). Auch meine Texte aufgreifen, sie verbreiten, dazu Fragen stellen ist hilfreich, ebenso natürlich konkrete Hilfe, weil ich auf diese Weise u.a. meine Wohnung verloren habe. Dringend würde ich auch einen neuen Laptop benötigen. Auch finanzielle Unterstützung jederzeit willkommen: Alexandra Bader, Erste Bank BLZ 20111, BIC GIBAATWWXXX, IBAN AT592011100032875894. DAnKE!

42 Kommentare zu „Christchurch und die Identitären

  1. Auch dabei geht es darum, die Justiz zu instrumentalisieren, für nun die sofort klar sein sollte, dass Sellner nichts am Hut hat mit Terrorismus.

    Das wissen die Behörden auch ohne langatmigen Prüfungen / Ermittlungen / Hausdurchsuchungen von der ersten Sekunde an, dass Martin Sellner weder was mit Terrorimus im Allgemeinen noch mit Rechtsextremismus und aber schon gar nichts mit dem mutmaßlichen rechtsextremen ? Massenmörder Breton H. Tarrant im Besonderen je zu tun gehabt haben kann. Die Behörden wissen das ! Und PP weiß es natürlich auch !!!

    Außerdem: Jeder der geschätzten 4.793.700 Einwohner kann in Wahrheit das Spendengeld unter falscher Flage [im Nahmen von B.T] dem Martin Sellner „untergejubelt“ haben.

    Selbst der Umstand, dass der Absender schlicht aus Österreich oder Deutschland oder XY stammte, quasi von Östereich / Deutschland oder XY aus den Geldtransfer tätigte, ist unter gegebenen Umständen mit zu berücksichtigen, und sollte dringend, vordergründig, jedoch ohne unnötigewn Aufschub Gegenstand rechtsstaatlicher Ermitlungen sein.

    Auf mich wirkt die Sache so, als wolle da jemand dem Herrn Sellner mit einem miesen Foul, entgültig den garaus machen, zumal der gegen Sellner angestrebte Prozess dazumal, wegen offenkundiger Nichtigkeit kläglich hat scheitern Müssen. Das kann schmerzen, den Freispruch eines Lieblingsfeindes, verkraften zu müssen.

    Das sehe ich ganz neutral und gelassen vom Sofa aus, Stichwort: couch potato und empfinde dabei weder Sympathie noch Antipathy für das identitäre Wirken von Martin Sellner. Ist schlicht seine Sache ! Was zählt sind Fakten.

    ——

    Hab ich schon darauf hingewiesen, dass mutmaßlich von Tarrant gefertigte Manifest mit äußerster Vorsicht zu genießen ? Wenn „Nein“ dann soll es an dieser Stelle nachgeholt werde: VORSICHT FALLE !!!

    Wie auch immer

    MfG

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    1. Heute wurde das FS3 bei Androhung der Accountauflösung von Twitter aufgefordert, zwei Tweets aus folgendem ChristChurch-Thread zu löschen…

      (16) @Martin_Sellner sacked by Austrian Police because of alleged donation – connected to #CristChurch. Patsie Provocateur #Tarrant has been travelling through #Austria as well…. https://t.co/1NtwwyY4Gr— 🇦🇹 FS3 🇭🇺 (@FarSight3) 26. März 2019

      https://platform.twitter.com/widgets.js

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  2. PS: Neigt Sellner zum Dramatisieren oder hat er Recht, wenn er meint, die Staatsanwaltschaft wolle, dass jeder, der ihn googelt, Christchurch und Hausdurchsuchung mitgeliefert bekommt?

    Es gab, aus meiner Sicht, bisher keinerlei Anzeichen, dass Martin Sellner nur irgentwie zum Dramatisieren neige. Mit dem Verdacht „Staatsanwaltschaft“ liegt Sellner mMn jedoch falsch.

    Als Urheber dieser Umstände, sämtliche Suchergebnisse an vorderster Stelle bei diversen SuchmaschinenAnbietern, [mit Ausnahme Startpage.com, bis dato] welche zum Namen Martin Sellner ausgespuckt werden, der „Stigmatisierung und MemBildung wegen“, mit Christchurch und oder der durchgeführten Hausdurchsuch zu verknüpfen, dürfen mit 99,99%iger Wahrscheinlichkeit, die Einflußnahme einflußreicher Granden aus dem EU-Konstrukt genannt werden.

    Das derzeitige gegen Martin Sellner gerichtete Ereignis, ist bloß ein weiteres BuzzelTeil eineer großen Übergeordneten, mMn bereits seit längerem bis ins Detail ausgearbeitete, Agenda. Stichwort: Einreiseverbot Britannien usw 😦

    Das sollte für’s Erste mal genügen; mehr dazu zum gegebenen Zeitpunkt.

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    MfG

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    1. Wir erleben hier einen weiteren Fall von versuchtem Dirty Campaigning, Imagetransfer & Framing.

      1) Die Christchurch PsyOps diente in erster Linie zur Implementierung eines Waffenverbotes in Neuseeland, sowie als Tretmine gegen alle, die gegen unkontrollierte Einwanderung auftreten und die den Internazionalisten & Medien die Schafe absaugen.

      2) Die Identitären werden willkürlich als „rechtsextrem“ gebrandmarkt, was durch diese seltsame Spende gegenüber der ahnungslosen Öffentlichkeit zementiert werden soll.

      3) Natürlich gibt es Verbindungen zw. IBÖ & FPÖ, weshalb der ganze Müll, der nun medial auf Sellner abgeladen wird, gefälligst auf der dztg. Regierung kleben bleiben soll.

      Nur-wer genau steckte hinter diesem Stunt in Österreich? Vielleicht kann aus den Überweisungsdaten etwas herausgelesen werden. Es bleibt spannend.

      FS3

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  3. #Rechtsextremismus #Identitaere und die Gefahr des rechten #Terror in Ö: @falter_at Podcast mit Topexperten W.Peham @does_at @Alma_Zadic @JaEsGeht und @NinaHoraczek Wiewo? https://t.co/xfAJKrVH7m pic.twitter.com/MIH0mJJCCO

    — Raimund Löw (@RaimundLoew) March 27, 2019

    Es lebe die Membildung, sie lebe hoch, hoch, hoch; das Mem: Identitäre = Rechtsextremismus

    Dass sich die ansonsten so sympatisch anmutende Alma Zadic dazu hergibt und sich nicht zu schade ist für geradezu „abartiges“ Philosophieren, bleibt für mich schleierhaft und zugleich phenomenal.

    Die restlichen Diskutanten der Runde scheinen quasi genetisch vorbelastet; die können nicht anders, als der Einbildung entsprungene Mutmaßungen, notorisch den Denkfaulen Empfänger, als bereits bewiesene Fakten zu verscherbeln.

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    MfG

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    1. Sowas wird immer gerne gesammelt, zum Vergleichen

      Das Sammeln geht grundsätzlich in Ordnung; ist sogar erwünscht. Das Ziel dabei soll jedoch sein, ohne Vorbehalte, aus dem Bereitgestellten, endlich auch mal valide Schlüsse zu ziehen; sonst bringt das gar nichts 🙂

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      MfG

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    2. Noch was zum Sammeln und Vergleichen 🙂

      Der mutmaßliche Massenmord vom 15. März 2019 in Christchurch, bei dem angeblich mindestens 50 Moslems in einer Mosche kaltblütig erschoßen wurden, ist aus offenkundigen Gründen, weder als Rechtsextrem einzustufen noch als rassistischer Akt, da der Anschlag im Grunde in keinster Weise „gegen“ die Moslems selbst gerichtet war. Ach wenn angeblich50 Moslems das Leben lassen mussten.

      Motivation scheint mMn einzig, der Christlichen Gemeinschaft, [Christlichen Kirche] und all den Befürwortern des christlichen Glaubens weltweit, aber vor allem des Europäischen Abendlandes, den größt möglichen Schaden zuzufügen.

      Somit scheint auch plausibel, mir zumindest, WARUM und in welcher Absicht, die Urheber des Massenmordes (Tarrant war mMn dabei nur der Auftragskiller / Exekuter,) sich ausgerechnet für den Ort mit dem Namen „ChristChurch“ entschieden haben dürften.

      Soviel mal bisher. Mehr dazu zum gegebenem Zeitpunkt.

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      MfG

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  4. Sasha Lobo sagt über sich selbst: „Mein Wissen um diese Mechanismen und die Troll-Kultur bedeutet leider nicht, dass ich mit 100-prozentiger Sicherheit sagen kann, nicht auf einzelne Lügen, Scherze oder Trollereien des Attentäters hereinzufallen.“

    Ja, Herr Lobo, das trifft zu hundert Prozent offenkundig auf Sie zu.

    Und etwa in der Mitte der Lobo’schen „Expertise“ kommt ein Einschub bei dem ich fast geneigt war es als meine Pflicht zu verstehen, den gesamten Lobo’schen Artikel, einem, mitlerweile allseits bekannten, weil , nach der Schreibe vom Sasha, akut von Radikalisierung gefärdeten Menschen, namemlich PP, zukommen zu lassen. Maßgeblich dabei, war das von mir in der folgenden Zitation fett Hervorgehobene:

    Die Radikalisierung dieser Gruppe geht weit über diejenigen hinaus, die schlussendlich zu Mördern werden. Wenn man die konkreten Anknüpfungspunkte im Manifest und der begleitenden Kommunikation betrachtet, dann lassen sich folgende Teilgruppen identifizieren, sämtlich männliche Jugendliche und junge Männer:

    Rechte und Rechtsoffene,
    Rassisten und Antidemokraten,

    Frauenfeinde,
    Systemskeptiker unterschiedlichster Art sowie
    Wut-Gamer und Internet-Trolle.“

    Mehr dazu: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/christchurch-wie-der-troll-terrorist-sein-attentat-im-netz-bewarb-a-1258272.html

    Wie auch immer

    MfG

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  5. Sasha Lobo sagt über sich selbst: „Mein Wissen um diese Mechanismen und die Troll-Kultur bedeutet leider nicht, dass ich mit 100-prozentiger Sicherheit sagen kann, nicht auf einzelne Lügen, Scherze oder Trollereien des Attentäters hereinzufallen.“

    Ja, Herr Lobo, das trifft zu hundert Prozent offenkundig auf Sie zu.

    Und etwa in der Mitte der Lobo’schen „Expertise“ kommt ein Einschub bei dem ich fast geneigt war es als meine Pflicht zu verstehen, den gesamten Lobo’schen Artikel, einem, mitlerweile allseits bekannten, weil , nach der Schreibe vom Sasha, akut von Radikalisierung gefärdeten Menschen, namemlich PP, zukommen zu lassen. Maßgeblich dabei, war das von mir in der folgenden Zitation fett Hervorgehobene:

    Die Radikalisierung dieser Gruppe geht weit über diejenigen hinaus, die schlussendlich zu Mördern werden. Wenn man die konkreten Anknüpfungspunkte im Manifest und der begleitenden Kommunikation betrachtet, dann lassen sich folgende Teilgruppen identifizieren, sämtlich männliche Jugendliche und junge Männer:

    Rechte und Rechtsoffene,
    Rassisten und Antidemokraten,

    Frauenfeinde,
    Systemskeptiker unterschiedlichster Art sowie
    Wut-Gamer und Internet-Trolle.“

    Mehr dazu: spiegel.de/netzwelt/web/christchurch-wie-der-troll-terrorist-sein-attentat-im-netz-bewarb-a-1258272.html

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  6. Ja der Sellner und seine IBÖ ist laut deren Aussagen unabhängig von Parteien und daher nicht so leicht beeinflussbar und kontrollierbar. Also eben keine gelenkte Opposition.
    Das scheint zu stimmen wenn man sieht welche Panik hier geschürt wird und wie man versucht sie zu zerschlagen. Eigentlich mit total lächerlichen Behauptungen.
    Und klar der Peter Pilz braucht dringend ein Ablenkungsmanöver denn EU Wahlen stehen ja an.

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    1. wenn man sich die gesammelten Geschehnisse der letzten 10 Jahre ansieht, dann gibt es nur ein Ziel und das bedeutet Gross EU und Einwanderung.
      Warum..darauf kann jeder selbst die Antwort finden.
      Die Nationalisten sind unerwünscht.

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  7. Der Journalist Wallraff in der Psychiatrie. Undercover. Deckt unglaubliche Menschenrechtsverletzungen auf.
    Pikant: Der Leiter der Klinik ist der Ehemann der deutschen Politikerin Safzahn Chebli.

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  8. Deutsche sprache – schwere Sprache ?

    Ein Fundstück, heute, auf „heute.at“ gefunden:

    Hausdurchsuchung: Nazi-Killer schenkte Identitären 1.500 Euro

    So so ! Interessant: KEIN Moslem-Killer wie eh zu vermuten war, sondern ein Nazi-Killer soll es gewesen sein, der den Identitären [von Manchen als Nazis bezeichnet] (Anfang 2018 Jän od Feb) 1.500 Euro [mutmaßlich mit vorsätzlicher VerknüpfungsAbsicht] „geschenkt“ haben soll ? Das scheint ausnahmsweise sogar den Nagel auf den Kopf zu treffen; Die gegen Martin Sellner stattfindenden Ereignisse [Hausdurchsuchung usw] scheinen dies alles valide zu bestätigen.

    War nun die Wortschöpfung „Nazi-Killer“ bloß ein Versprecher des Heute.at Redakteurs oder ausnahmsweise eine ehrlich gemeinte, weil redliche Offenbarung. Jedenfalls kommen wir, so scheints, der Wahrheit Schritt für Schritt, Näher und Näher.

    Danke an das HEUTE Team

    Wie auch immer

    MfG

    P.S.: Apropos Nazi-Killer: ein Frauen-Killer zB ist Nicht zwingend eine Frau, sondern schlicht die Person, welche offensichtlich Frauen killt

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  9. Sebastian Kurz, wie er leibt und Lebt oder Endlich wird Kurz tranzparent

    Kurz spielt ganz offen mit dem Gedanken, eine Auflösung der Identitären Bewegung, rechtlich, prüfen zu lassen, ohne sich dabei im Klaren zu sein, sich selbst als Erfüllungsgehilfe des mutmaßlichen Massakers in Christchurch zu outen,

    denn genau das ist die Absicht der Agenda: den Patriotismus weltweit, aber vor allem Europa weit auszulöschen, damit möglichst bald der Boden afbereitet ist wird, für Neo-Liberale Installationen. Und dazu mussten paradoxer Weise, bei einem Anschlag in Christchurch 50 Moslems das Leben lassen.

    Und Herr Sebastian Kurz scheint das, mMn sogar zu wissen, zumindest müsste Kurz es ahnen und trotzdem scheint Kurz anscheinend munter im Begriff zu sein, mittels Verdrängung der Hintergründe über die wahren Impulse des Tatgeschehens von 15.März 2019 in Christchurch, den Zerfall bis hin zur Auflösung der Europäischen Identität in Kauf zu nehmen ??? Für wen macht Kurz sowas ??? oder: Wem schuldet Kurz diesen Gefallen, den Patriotismus tunlichst einzudämmen ??? usw.

    Wie auch immer

    MfG

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      1. Kurz ist ein Soros Freund das sagt alles

        Es sagt uns sicher nicht alles; aber die Freundschaft zwischen Kurz und Soros ist immerhin ein valides Indiz dafür, dass Kurz mindestens 2 Gesichter haben muss, steht doch die (zur Schau getragene?) Haltung von Kurz zum Thema Zuwanderung bzw Asyl GANZ offenkundig, DIAMETRAL dem allseits bekannten, weil gut dokumentierten Ansinnen des Herrn Soros entgegen.

        Die Frage, „wen“ nun Kurz verarscht, Herrn Soros oder seine Landsleute, uns Österreicher, kann jeder, so es auch gewollt ist, für sich allein beantworten.

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        MfG

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      2. Kurz und wer auch immer wird sich niemals vollkommen in die Karten schauen lassen, daher ist auch möglich, dass etwas vorgetäuscht wird.

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  10. Also diesen Strache habe ich ja auf der Latte, seit er mir keine Antwort auf die Frage gab, ob er sich für eine parlamentarische Debatte über die EU-Austrittsfrage einsetzen werde, welche innert Wochenfrist von mehr als 200’000 Österreicher(innen) gefordert worden war. Vor einer solchen Leistung kann man sich als Schweizer nur stumm verneigen, denn hierzulande die Hälfte zusammenzubringen innert sechs Monaten und unter stark erleichterten Bedingungen, ist keine Kleinigkeit. Er und Kurz erscheinen in dem Video für meine Wahrnehmung als reinste Heuchler. – Liebe Alexandra, seit meiner Dissertation führe ich einen dornigen Kampf gegen die Verwischung der Begriffe „Begriff“ und „Wort“ (oder Ausdruck, Etikette, Bezeichnung) im deutschen Sprachraum, denn damals musste ich zur Unterscheidung bei Goethe (Mephistopheles, Schulstunde) nachschauen: „Wo Begriffe fehlen, stellt ein Wort sich ein zur rechten Zeit.“ Die Franzosen (notion/mot, expression) und die Engländer können es, die Deutschen leider nicht. Dieser Umstand entwertet viele sonst hochstehende Texte, schade. Ein Begriff ist im Gegensatz zum Wort nicht austauschbar, da er einen Begriffsinhalt hat, der ihn davor bewahrt. Die Unterscheidung ist enorm viel wichtiger, als die meisten glauben. Ich mutmasse sogar vorsätzliche Sabotage der Sprache, so wichtig erachte ich die Unterscheidung. Denn die Verwischung ermöglicht erst das propagandistische „Framing“, das heute ja nicht einmal mehr verheimlicht wird (ARD-Framing-Manual).

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      1. Was erwarten Sie sich von der Austrittspartei ? Glauben Sie, dass Österreich bloß von der EU austreten muss und schon wird alles wieder gut ?

        Machen wir doch gemeinsam einfach mal einen Blick in die bis dato neutrale Schweiz: Nun, sehen Sie selbst, dass die Schweiz, trotz konsequenter EU-Resistenz, mit Ausnahme der Beitragszahlung, buchstäblich mit den gleichen Problemen zu kämpfen hat, als das restliche westliche Europa. Daran erkennen wir, dass ein Austritt aus der EU, um die gegenwärtigen Problem zu lösen, damit Österreich wieder gut dasteht, KEINE geeignete / sinnvolle Maßnahme darstellen kann.

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        MfG

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      2. Eine weitere EU skeptische Partei.
        https://eu-nein.at/

        @Fledgling: Die gleichen Probleme der neutralen Schweiz kommen von gleichen Einstellungen der regierenden Politiker.
        Die Wahl einer dieser Parteien ist nur ein erster Schritt. Selbst wenn diese Parteien überhaupt zur Wahl antreten, so werden sie kaum viele Wählerstimmen bekommen. Sie können aber die EU-Besoffenen etwas stören.

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    1. Das würde ich gerne, ist mir jedoch bis dato nicht untergekommen. Wenn wer was findet, bitte den Link posten. Immerhin haben wir ein Anrecht auf Wahrheit, denn die Konsequenzen der Tat, lässt man immerhin auch uns, als Unbeteiligte, tragen, Stichwort: Versuchte Meinungseinschränkung, Ausbau der Überwachung, Zensur usw. usf.

      Wie auch immer

      MfG

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      1. Danke Frau Bader.

        Soweit ich das bisher nach einmaligem Durchhören beurteilen oder besser gesagt darüber mutmaßen kann, scheinen an der Erstellung des Manifests für die Tarrant-Tat in Chrstchurch mMn „die selben Akteure“ beteiligt gewesen zu sein, als dazumal beim Manifest, welches Brevik vorgab, selbst verfasst zu haben.

        Muss diese Audiozitate sicher noch einige Male durcharbeiten, bis ich tatsächlich in der Lage bin, alle darin erhältlichen relevanten Aspekte, für eine möglichst korrekte Analyse, extrahiert zu haben.

        Wie auch immer

        MfG

        —-
        @raindancer68

        Danke für Ihren guten Willen. Das Material, was Frau Bader postete, müsste, meiner derzeitigen Meinung nach, zur groben Analyse völlig ausreichen.

        MfG

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  11. Es ist schon interessant, dass jene die vorgeben die angeblich so liberale Gesellschaft schützen zu wollen jeden hinter egal welchen Busch vermuteten politischen Gegner beseitigen wie einst die Nazis als sie zu Höchstform aufliefen. In Österreich könnte man vermutlich Bände erstellt im Rahmen eines Dokumentationsarchivs damit füllen.

    Ich konnte mit der Emulation einer Parteiendemokratie in Österreich ganz gut leben. Das war wesentlich ehrlicher als Demokratie zu heucheln und Partein’demokratie‘ zu leben. Damit nichts weitergeht braucht es keinen demokratischen Diskurs.

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  12. Kurz und wer auch immer wird sich niemals vollkommen in die Karten schauen lassen, daher ist auch möglich, dass etwas vorgetäuscht wird.

    Da haben Sie vollkommen recht, Frau Bader. Genau aus diesem Grunde bediene ich mich, gerade wenns um Klärung von Sachverhalten geht, der Techniken aus der Psychometrie und verzichte daher aus gutem Grunde von vorneherein, auf jegliche Kartenleserei LOL

    Der Vorteil liegt auf der Hand: Man erspart sich eine Menge an oft Zeit aufwendigen Recherchearbeiten, bezieht die benötigten Informationen stets aus erster Hand, indem man schlichtweg die Person, welche es zu überprüfen gilt, frei von der Seele weg reden (schreiben) lässt.

    Das Allerwichtigste dabei: Nichts ist jemals so komplex / kompliziert, wie es scheint; meistens ist es auch bloß eine Frage der gewählten Perspektive 😉

    Wie auch immer

    MfG

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  13. Beim Spasti Kurz und seinen „neo-liberal“ gefärbten Ausführungen gewinnt man Stellenweise den unweigerlichen Eindruck, dass er in Martin Sellner = (rechts-konservativ) einen ernst zu nehmenden Konkurrenten wittert, der ihm (politisch) gefährlich werden könnte: Jung, kommt gut an bei den Leuten, spricht über Dinge, die ansprechen, kann sich gut ausdrücken und schaut obendrei gut aus um nich zu sagen wesentlich besser als der Spast.

    Könnte es sein, dass Kurz in Wahrheit Angst hat, Martin Sellner könnte ihm bis zur nächsten Nationalratswahl das Wasser abgegraben haben ? Überlegt mal !

    So gesehn wäre Zumindest der Schrei nach Auflösung der Identitären wenigstens a bisserl plausibler, oder ?

    Nicht einmal Da Herr Bundespräsident hält was von einer Auflösung der Identitären, das sollten wir sehr ernst nehmen. Der scheint womöglich auch schon was gewittert zu haben; ich trau’s im zu.

    Wie auch immer

    MfG

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