Wie gefährlich ist Peter Pilz?

Der Abgeordnete Peter Pilz sieht Bundeskanzler Sebastian Kurz „in Geiselhaft“ des Innenministers bzw. droht diesem, wenn Kurz Herbert Kickl nicht abberuft, was freilich die Koalition sprengen würde. Auch wenn man mit dieser Regierung nicht einverstanden ist, muss man sich fragen, was hier eigentlich gespielt wird. Denn Pilz‘ Freund Wolfgang Fellner interviewte zuerst Pilz und dann Martin Sellner von den Identitären, um diesem Lob für Kickl (O-Ton Pilz: „Kickl ist die größe Gefahr für Europa“) zu entlocken, das dann als „Beweis“ dienen kann. Man kann es dann in der Printausgabe von oe24 (s.u.) verwursten, sodass ein Zusammenhang zwischen Kickl und Sellner besteht und damit Pilz‘ Forderung unterstützt wird. Der Politiker trommelt seit Tagen, nein Wochen, dass Kickl ein „Sicherheitsrisiko“ darstelle, Österreich mit diesem Minister international isoliert sei und will seinen Rücktritt erpressen. Es erinnert auch daran, wie er Ex-Verteidigungsminister Norbert Darabos puncto Eurofighter via Medien drohte, den er dann auch als Bauernopfer anzeigte, dem er wie Kurz ein Ultimatum stellte. Einen Unschuldigen auch deshalb, weil bei ihm wirklich von Geiselhaft die Rede sein konnte, da er abgeschottet wurde und man illegale Befehle als die seinen ausgab, was Pilz immer deckte. In der Tat ist Pilz gefährlich und wäre dies in jedem Land, das ihn gewähren lässt und ihm mediale Bühne bietet, weil er eine Menge Unheil anrichtet und anrichten soll. So ging Pilz einen Pakt mit Ex-Minister Hans Peter Doskozil ein, dem er Darabos aus dem Weg räumte und mit dem er im Interesse der US-Rüstungsindustrie gegen Airbus vorging.

Als dreister Lügner und Manipulateur spannt Pilz seine Abgeordnete Alma Zadic ein,  bei der er nur auf die richtigen Knöpfe drücken muss. Sie begreift nicht einmal, dass auch Pilz immer für die Destabilisierung des Balkans war, sodass er sie mit zum Flüchtling gemacht hat. Zadic wirft der Bundesregierung vor, im Ministerrat eine Übersetzung des UN-Migrationspaktes verwendet zu haben, welche von den Identitären stamme; es ist des Wordings wegen. Da bin ich gespannt, wann Schriftstücke (auch noch aus den Grünen) entsprechende Beachtung finden, bei denen Andeutungen, Wortstellungen und Ausdrücke auf US-Ursprung deuten und damit die Frage nach Einflussnahme der CIA aufwerfen. Ein größeres Sicherheitsrisiko als eine Geheimdienst-Frontorganisation im Parlament kann auch ein Innenminister nicht sein, der einer oder einem nicht zu Gesichte steht. Zadic benutzt einen Vorfall, bei dem eine offenbar verwirrte Frau eine andere beschimpfte, die zufällig Muslima war, um für Pilz‘ Anti-Kickl-Mission Stimmung zu machen. Sie habe „Angst, dass Kinder beschimpft und bespuckt werden“. Dabei ist das Wording von Zadic Framing, da sie von „Flüchtlingen“ und „Geflüchteten“ spricht, wo in Wahrheit illegale Einwanderung gemeint ist, die nichts mit der Genfer Flüchtlingskonvention zu tun hat. Mit der Gleichsetzung „Kickl = (Minister der) Neonazi(s)“ will Pilz erreichen, dass jedwedes verstandesmäßige Hindernis aussetzt und alle ihm gegen den Minister hinterherrennen. Was Pilz aufführt, ist seit jeher eine einzige Geiselnahme: er verdrängte bereits 1986 andere (auch Frauen) brutal von der grünen Liste, aber man sollte um der Sache willen für die Grünen Wahlkampf machen. Er beschimpfte die Parteibasis, wenn Menschen Mitbestimmung und Meinungsfreiheit wollten, und sie sollten bei der Stange bleiben um des großen Ganzen willen.

oe24 am 2.4.2019

Selbst bei der handverlesenen Parlamentspartei kam sein skrupelloses Agieren zutage, wie die Erfahrungen von Martha Bissmann und Sebastian Bohrn-Mena zeigen. Es wirkt bizarr, wenn Pilz, der scharenweise Menschen aus den Grünen mobbte, nun der FPÖ vorschreiben will, wer bei ihr Mitglied sein darf und wer nicht. Er versuchte es immer über Parteigrenzen hinweg mit Teile und Herrsche, gerade auch in U-Ausschüssen, wo man zu tolerieren hatte, dass er Auskunftspersonen bedroht, einschüchtert, verleumdet. Medien rechtfertigten sich immer damit, dass er ja Infos habe, die ihnen andere nicht zur Verfügung stellten (aber woher hat er sie bloß?), und andere Parteien, weil über ihn eben nun mal berichtet wird und so Dinge in Bewegung kommen. So sahen die Grünen darüber hinweg, dass er 2017 gegen sie kandidierte, und die SPÖ konnte damit leben, dass er Darabos anzeigte und zum Bauernopfer machte, wovon Doskozil auch persönlich profitierte. Heute sollen wir alles akzeptieren, weil Pilz ja angeblich gegen rääächts kämpfe, egal was man über ihn sagen mag. In Wahrheit ist es gleichgültig, welcher Ideologie ein Regierungsmitglied anhängt, wenn es Pilz und seinen ‚handlern‘ ein Dorn im Auge ist. Das bedeutet nicht, auf Kritik an Kickl und Kurz zu verzichten, aber sie sich nicht aus der Hand nehmen zu lassen. Von Pilz missbraucht zu werden hat in der Regel eine tragische Note, wie es die Frauen in seiner Liste vielleicht ahnen, was sie aber beiseite wischen müssen; sein letztes Opfer ist EU-Spitzenkandidat Johannes Voggenhuber, der nur mehr wie ein Schatten seiner selbst wirkt. Wenn Pilz behauptet, Kickl sei die größte Gefahr für Europa, will er den Menschen weismachen, dass „uns“ niemand mehr Infos z.B. über IS-Sympathisanten gäbe. So sagte er eben bei einer Pressekonferenz, dass diese nun „möglicherweise Anschläge vorbereiten“ und „Jihadisten und Terroristen Kickl feiern“. Solchen Unsinn kann man nicht ernstnehmen, doch er wird verbreitet, weil er von Pilz stammt, den man nur fragen kann, was sein Führungsoffizier ihm für Anweisungen gibt.  Selbst wenn klar ist, dass Informationen aus Eigeninteresse geteilt werden müssten, gibt es doch Fälle, woISlameine schützende Hand über sich hatten, wie man bei Anis Amri in Deutschland sehen konnte.

Pilz bei Fellner (1.4.2019)

Kickl habe den Verfassungsschutz „weitgehend ruiniert“, behauptet Pilz entsprechend dem in Opposition und Medien gepflegten Narrativ (wo man nicht begreifen will, dass das BVT kein Geheimdienst ist); wir seien „international isoliert“, solange er Minister bleibt. „Das Vertrauen ist nur dann wiederhergestellt, wenn Kickl abgesetzt wird“, verrät Pilz Journalisten, die diese Botschaft bereitwillig zu eigen machen (und die gesamte Regierung mache identitäre Politik). Da Bundeskanzler Sebastian Kurz im Nationalen Sicherheitsrat kein Wort gesagt, sondern mit seinem Handy gespielt habe, stelle sich die Frage, „ob Kurz noch handlungsfähig sei“. Nach dem geheim tagenden NSR „haben Alma Zadic und ich dies lange besprochen“, will Pilz suggerieren, was ich mir beim besten Willen nicht als partnerschaftliche Angelegenheit vorstellen kann. „Wir werden alle unsere Kräfte für die Befreiung der Geisel Kurz einsetzen“, versucht Pilz zu scherzen, aber es will nicht so recht gelingen (schliesslich ist die FPÖ ja „identitären-verseucht“ und Kurz „alles wurscht“). Dies erinnert an den NSR im Jänner 2013, als sich Pilz auf den unter Druck gesetzten Darabos einschoss und es am Abend drei Bundesheer-Diskussionen (zur Wehrpflicht-Volksbefragung) in Wien ohne den Minister gab. Eine im Naturhistorischem Museum, eine im Depot, zu der Pilz mit Verspätung kam (und wo er eine „Weltpolizei“ unter dem Kommando von US-Präsident Barack Obama forderte), und eine bei den roten Akademikern, wo ebenfalls nicht Darabos auftrat, aber „sein“ Kabinettschef Stefan „Jetzt bin ich der Minister“ Kammerhofer.

Brittany Pettibone über die Rolle der Medien

Ein Jahr zuvor wurde Darabos beim BSA abgeschirmt und ich beschrieb ihn als „in Geiselhaft“, was mit Kammerhofers Rolle zu tun hatte; nun sollte die SPÖ verhindern, dass ich anspreche, was gespielt wird, sodass ich auch von der Diskussion mit Kammerhofer ferngehalten wurde. Dabei bestätigten auch rote Ex-Minister, dass sie nie mit ihm reden durften, was auch eine typische Erfahrung von Bundesheer-Offizieren war. Pilz ist also kein Geiselbefreier, sondern immer der Komplize derjenigen, die Politiker in Geiselhaft nehmen wollen, wenn sie ihrem verfassungsmäßigen Auftrag zufolge tätig sein wollen. Mit Links und Rechts hat das nichts zu tun, da Darabos z.B. gegen den Raketenschild und gegen das Entsenden von Soldaten nach Afghanistan war, während Kickl den UN-Migrationspakt ablehnt. Nicht von ungefähr führt Martin Sellners Verlobte Brittany Pettibone dieses Thema an, zumal Pilz auch fordert, dass die Regierung nun doch unterzeichnet. Was Pettibone betrifft, gibt sie uns einen Hinweis, wie Identitäre und Neue Rechte auch zu verstehen sind: sehr viel ist einfach Nostalgie, ist Sehnsucht nach einer Zeit, in der es noch Dating-Ratgeber wie Sex and the Single Girl gab. Es scheint, dass sie sich nicht deshalb politisch engagiert, weil es Frauen und Männern gleichermaßen offenstehen soll, sondern weil ihr nun einmal in dieser Situation nichts anders übrig bleibt, und das nicht nur auf Sellner bezogen. Das Verhalten von Kurz kann man nicht so interpretieren, dass er „die erste Geisel ist, die ich kennenlerne, die keine Lust hat sich befreien zu lassen“ (Pilz), sondern dass er alles an sich abperlen lässt. Bereits als vor einigen Wochen die Opposition vertreten von Pilz (was eine Bankrotterklörung für sich ist) einen Misstrauensantrag gegen Kickl einbrachte, wurde nach einer gemeinsamen Strategie vorgegangen.

Martin Sellner bei Wolfgang Fellner (1.4.2019)

Pilz missbraucht auch jedwede inhaltliche Position, indem er jede ernsthafte Auseinandersetzung und differenzierte Kritik überlagert. Doch diesmal ist das Drehbuch zu offensichtlich: mit dem Bekanntwerden der Spende des Attentäters von Christchurch an Martin Sellner bricht ein Sturm der Empörung über die Identitären los. Weil das Verhältnis der FPÖ zu dieser Gruppierung g’schlampert ist, bringt man damit die Regierungspartei unter Zugzwang, sät Zwietracht. Als nächster Schritt wird der Druck auf Kurz und die ÖVP gesteigert, von der FPÖ Konsequenzen zu verlangen, die für diese kontraproduktiv sind, mit dem ZIel, die Koalition zu sprengen. Weil es nicht mehr wirkt, zieht Pilz auch zuerst vor Gericht (am 1. April) gegen den abwesenden Kickl vom Leder und wiederholt es dann bei einer Pressekonferenz. Da „warnt“ er vor dem „Aufbau einer Kickl-Stasi“ oder spricht von einem „Leck gegenüber russischen Geheimdiensten“, was man als Recycling früherer Behauptungen verstehen kann. Davon abgesehen, dass es die Frage aufwirft, wem denn seine Angriffe auf den größten Konkurrenten von Boeing und Lockheed, Airbus nutzen sollen. Wie wir im Video sehen, durfte Pilz bei seinem Hawerer Wolfgang Fellner die Sau rauslassen, der dann darauf aufbauend Martin Sellner interviewte. Danach kam Rudi Fussi, der an Pilz erinnert und wie dieser die Gusenbauer-Doskozil-Agenda gegen Airbus unterstützt (und mit Tal SIlberstein koopereiert/e).

Der Pilz-Doskozil-Pakt (Kurier am 26.2.2017)

Zur Manipulation u.a. via Pilz gehört auch, permanent abzulenken und bei entscheidenden Details gar nicht in die Tiefe zu gehen, sich wesentliche Zusammenhänge niemals näher anzuisehen oder darüber zu berichten. Es ist unmöglich, darauf auch nur ansatzweise einzugehen, sodass ich nur darauf hinweise, dass sich eine komplett andere Geschichte ergibt, wenn man sich die Bereiche Eurofighter, Luftfahrt- und Rüstungsindustrie; Netzwerke und internationales Wahlkampfbusiness ansieht, wie ich es getan habe. Die SPÖ ist noch immer am Pilz-Trip, wohl auch in der trügerischen Hoffnung, so aus der Defensive zu kommen. Für die FPÖ ist er nur mehr ein alternder Verschwörungstheoretiker, bei dem man sich ja wundert, warum er dauernd Akten publiziert: „Tatsache ist, dass es genau Pilz selbst ist, der seit Jahren Gerichtsakten, Dokumente und Infos ohne jeden Genierer an Medien und Journalisten verteilt. Inwieweit er im aktuellen Fall auch seine Finger im Spiel hatte, wird noch zu klären sein. Ob er mit seinen Praktiken den Institutionen des Staates oder gar der nationalen Sicherheit Schaden zufügt, ist dem Altmarxisten Pilz genauso egal, wie auch die Tatsache, dass er, Pilz, durch seine eigene und höchstpersönliche Geschichte nur mehr eine Karikatur seiner selbst ist.

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Fellner gegen Sellner

Nebenbei versucht er noch so viel Schaden wie irgend möglich anzurichten, um in den Annalen der Republik seinen Platz zu finden – dabei wird er aber als Fußnote enden.“ Übrigens erschien er in der ersten Runde gegen Kickl mit Anwalt Mark Tuttinger vor Gericht, den ihm Doskozil sozusagen „borgte“ aus dem gegen Airbus (cui bono?) agierenden Team. Und ein militärisches Geheimpapier, das ihm Doskozil zur Verfügung stellte, ebnete den Weg zu den Anzeigen gegen Darabos und Airbus und dem 2. U-Ausschuss 2017. Übrigens gibt es auch mehr als zweifelhaften „Antifaschismus“, da manche jede Gehässigkeit gegenüber anderen Menschen so rechtfertigen und auch nicht besonders wählerisch sind, wen sie brandmarken, da im Endeffekt alle Nazis sind ausser sie selbst. Dazu gehört der mit Pilz bestens verhaberte Ex-Polizist Uwe Sailer, dessen Gattin bei der OÖN arbeitet, sodass deren Berichterstattung nicht sonderlich überrascht. Medien übernehmen wie eh und je Pilz-Formulierungen als Headline, sodass Kickl mit Gefahr gleichgesetzt wird – ähnlich, wie man mit Martin Sellner umgeht. Am Rockzipfel von Pilz meint SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda (wo ist eigentlich Pamela Rendi-Wagner?), dass Kurz ganz sicher der Aufforderung nachkommen wird, Kickl zu entlassen.

PS:  Vor genau 50 Jahren wurde der Begriff „Verschwörungstheorie“ erschaffen. Und Dirk Pohlmann beschreibt, mit welch widerlichen Methoden Linke „Abweichler“ fertigmachen.

PPS: Es wird seit Langem alles versucht, mich wegen Recherche abseits des Mainstream mundtot zu machen, sodass ich eure Unterstützung benötige (alexandra(at)ceiberweiber.at, auf Twitter cw_alexandra, auf Facebook und natürlich telefonisch unter 06508623555). Auch meine Texte aufgreifen, sie verbreiten, dazu Fragen stellen ist hilfreich, ebenso natürlich konkrete Hilfe, weil ich auf diese Weise u.a. meine Wohnung verloren habe. Dringend würde ich auch einen neuen Laptop benötigen. Auch finanzielle Unterstützung jederzeit willkommen: Alexandra Bader, Erste Bank BLZ 20111, BIC GIBAATWWXXX, IBAN AT592011100032875894. DAnKE!

44 Kommentare zu „Wie gefährlich ist Peter Pilz?

  1. Wie wir im Video sehen, durfte Pilz bei seinem Hawerer Wolfgang Fellner die Sau rauslassen,

    Da Wolfi Felner scheint den Weg des unparteilichen Journalismus längst verlassen zu haben,

    der dann darauf aufbauend Martin Sellner interviewte.

    was sich nicht zuletzt, im Interview mit, Martin Sellner zeigt – einem offensichtlich arglosen Polit-Aktivisten, welcher inhaltlich in Teilen seiner, mitunter von bewusst gestreuter Desinformationen geprägten, WeltSicht [Aussetzung der Menschenrechtskonvention LOL] überhaupt nicht Ernst zu nehmen wäre – von wegen gefährlich und oder Vorbild für Terroristen

    Wolfi, lass den Koks der Kokser sein – Finger weg ! 🙂 Werd bitte auch wieder mal seriös !

    Wie auch immer

    MfG

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  2. Wie gefährlich ist Peter Pilz?

    Genau so gefährlich, wie ihn diverse Behörden, die Justiz aber auch die Bundesregierung gefährlich sein lassen. Insofern sind jene Akteure, welche dem Peter Pilz immer wieder auf dem Leim gehen, meiner Meinung nach die Gefährlichen, und nicht der Peter Pilz selbst.

    Der Pilz ist auf der politischen Bühne bloß der Verführer; nicht mehr aber auch nicht weniger 😦

    Wie auch immer

    MfG

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  3. Schwindeleien „pflastern“ seinen Weg, von der Dissertation bis zu den Sprengversuchen an der Regierung. Pilz erfreut sich an der Dreckarbeit – so viel Narzissmus ist beachtlich – die er gerne für seine linken Freude abliefert. Für mich persönlich ist er nur mehr widerlich. Ich schalte um, wenn er zu argumentieren beginnt.

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    1. Danke ! Damit stützen Sie meine Einschätzung bezüglich der Arglosigkeit eines Martin Sellners, dessen Weltbild in Teilen doch offensichtlich auf (bewusst gestreuter) Desinformation fußen muss. Was soll daran gefährlich sein.

      Gefährlich wäre es meiner Meinung nach, den Irrtum, dem Martin Sellner zum Opfer gefallen ist, durch Sprechverbote und Tabus zu zementieren

      Was allerdings den großen BevölkerungsAustausch betrifft, hat Martin Sellner zu 100% recht. Das ist die Realität und müsste eigentlich für jede, bewusst lebende, Person, im gleichen Ausmaß erfahrbar bzw. wahrnehmbar sein. Wer das Gegenteil behauptet, ist entweder Dumm wie Stroh oder ein hinterhältiger Lügner.

      Ich selbst bemerkte das Vorhaben einer aktiv vorangetriebenen Siedlungspolitik bereits 2011 und zwar in meinem unmittelbaren Wohnumfeld

      Wie auch immer

      MfG

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      1. Sellner kann nicht alles begreifen, er checkt eh ganz schön viel… er neigt aber, wie Sie richtig bemerken, auch dazu, alles in ein Links-Rechts-Schema einzuordnen. Dabei soll Massenmigration Druck auf unser Humankapital machen, damit es anpassungsfähiger wird. Das ist neoliberal und neocon, wurscht wie es uns verkauft wird.

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  4. Für mich der grösste Lacher auf 024 war der Report ganz gross:

    Rassismus-Report: Vorfälle gegen Muslime erneut gestiegen

    Im Bild ganz gross zwei Kopftuch Trullas.

    TADA der Bericht stammt von
    „Dokumentations- und Beratungsstelle Islamfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus“
    WTF

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  5. und weiter gehts mit der Strache, die für Beisshunde redet und weiterhin keinen Maulkorb für grosse Hunde, die Leidtragenden sind Kinder und zufällig Vorbeikommende
    ich streiche nun Oe24 wieder von meiner Senderliste..viele sind nicht übrig

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    1. manchmal ist eben ein einfacher Krimi weitaus entspannender als der Politkrimi,
      jeden Tag Extrasystolen sind nicht gesund :))))

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  6. Ehrlich gesagt, tu ich mir schwer, die von Martin Sellner diagnostizierte These mit dem Linken Tiefen Staat nachzuvollziehen. Ich glaube, dass sich der Sellner mit Analyseergebnisse, welche derart krass im Kontrast zum allgemein Wahrnehmbaren stehen, mehr schadet, als es der Bekanntmachung der Identitären Bewegung nützlich sein könnte.

    „No Border no Nation“ oder „kein Mensch ist illegal“ oder „Zuwanderung ist wichtig“ sind alles Andere als Forderungen der politisch Linken. Es sind die Forderungen des, mMn alles zersetzen und auflösen wollenden, Neo-Liberalismus.

    Egal, wie man nämlich den Linken von der Gesinnung her gegenüber steht: Fakt ist: Kein Linker (aber auch kein Rechter) käme im Ernst auf die Idee, Einheimische aktiv durch Zuwanderer ersetzen zu wollen.

    Wie auch immer

    MfG

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    1. Ein von Selbsthaß getriebener Linker wäre vom Austausch sogar begeistert! Wenn man mittlerweile sogar Kinder in den Klimakreuzzug schickt, weiß man, daß es ungemütlich wird. Das ist vollkommen irrational und sollte einem schon etwas Kopfzerbrechen bereiten. Wer nichts aus der Geschichte lernt, muß sie immer wieder von neuem durchleben. Die Linke folgt definitiv einem Todestrieb!

      Der tiefe Staat muß nicht notwendigerweise links sein, aber mittels der linken Ideologie kann die legale Mafia ihre Macht leichter festigen und ausbauen. Zur „Beruhigung“ darf man hinzufügen, daß die rechte Ideologie auf Sicht zum gleichen Ergebnis führt – in einen totalitären Staat.

      Wer weiß, ich habe Frau Bader auch schon mit Spenden unterstützt. Was, wenn der tiefe Staat Frau Bader zu einer potentiellen Bedrohung erklärt? Kommt er dann zu mir? Bin ich dann ein Unterstützer einer Terroristin? Rückwirkend? Interessante Zeiten.

      Es ist für mich unerklärlich, wie jemand wie Peter Pilz jemals Beachtung finden konnte – das geht wirklich nur in der Politik und im Umfeld des Staates. In einem freien Markt müßte Pilz froh sein, überhaupt eine Arbeit zu bekommen, aber irgendetwas adäquates würde sich schon finden. Er ist offensichtlich ein Getriebener, der sein Leben nicht in der Hand hat und fremdbestimmt wirkt.

      Was meinen Sie mit Neo-Liberalismus?

      Was für ein Liberalismus soll das sein?

      Meinen Sie den freien Markt?

      Meinen Sie einen von der Politik „gezähmten“ Markt?

      Ich frage, weil alle politischen Spieler am liebsten auf den Markt eindreschen, diese Heuchler, weil ein freier Markt ihren Spielraum drastisch einschränken würde. Wenn heute vom bösen freien Markt geredet wird, kommen mir die Tränen – aber nicht vor Lachen. Freier Markt? Wo denn? Wo hat er sich versteckt?

      Nennen Sie mir einen wichtigen Bereich, der nicht bis ins Letzte durchreguliert ist.

      Peter Boehringer hat einmal gefordert „Trocknet die Quelle aus!“. Die Quelle, aus der der Staat seine Macht speist, ist sein Geldmonopol. Damit können er und seine Amigos alles machen, was sie wollen. Der Staat geht nie bankrott, nur seine Bürger.

      Solche sinistre Persönlichkeiten wie Peter Pilz können in einem staatlichen Umfeld bestens gedeihen. Medien natürlich auch. Nicht umsonst spricht man immer öfter von Medienhuren und Presstituierten. Und das waren noch nie gute Zeichen.

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      1. Ein von Selbsthaß getriebener Linker wäre vom Austausch sogar begeistert!

        Meiner Meinung sind das zwar ursprünglich Linke, wenn auch denkfaule, die Sie da beschreiben; es sind jedoch „Linke“, welche, so scheint’s, vom Neo-Liberalen Gift bereits nachhaltig infisziert worden sind, und deren Treiben, wenn auch im Irrtum, als etwas Positives bzw. der Gesellschaft Dienliches wahrnehmen, ohne sich jedoch bewusst zu sein, bloß Opfer einer Instrumentalisierungskampagne zu sein.

        <Was meinen Sie mit Neo-Liberalismus?

        Grob zusammengefasst könnte man den Neo-Liberalismus mMn auf folgenden drei Tendenzen reduzieren:

        – Zurückdrängen von Arbeitnehmerinteressen,

        – Erhöhung der unternehmerischen Profite

        – Polarisierung der Einkommensverteilung.

        Welche Maßnahme bitteschön könnte sich nachhaltiger bzw. effizienter gegen die Arbeitnehmerinteressen richten, als das buchstäbliche Fluten des Arbeitsmarktes mittels jungen, rundum gesunden, arbeitsfähigen männlichen Einwanderern / Migranten ?

        Wie auch immer

        MfG

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      2. sobald es darum geht, für den job umzuziehen oder sehr weit zu pendeln, werden es die kapieren, für die bisher alles böser rassismus war…

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  7. @Fledgling

    Mit der „Denkfaulheit“ haben Sie ins Schwarze getroffen! Ich würde sagen, daß dieser Befund auf einen großen Teil der Bevölkerung zutrifft, wenn es ins Politische geht. Egal, ob die Leute sich aus deren Sicht links oder rechts einordnen, die meisten denken die Konsequenzen ihrer Entscheidungen nicht zu Ende. Andererseits will ich mich hier nicht aufspielen, der (an)gelernte Österreicher wird von Kindesbeinen an in staatlichen Institutionen ordentlich indoktriniert, was nichts anderes heißt, der Staat und das imaginierte Kollektiv ist alles, das Individuum nichts. Es dauert, bis man sich aus dieser geistigen Vergewaltigung und dem damit einhergehenden Links-Rechts-Schema befreien kann.

    Ich glaube, beim Begriff „Neo-Liberalismus“ geht es im Endeffekt darum, den klassischen Liberalismus zu diskreditieren und umzudeuten, wie auch bei der Bezeichnung „Neo-Cons“. Die Neo-Cons sind ungefähr genauso konservativ wie eine Kuh fliegen kann. In Wahrheit sind sie nur ein Haufen destruktiver Trotzkisten.

    In den USA bezeichnen sich die Demokraten ja auch als Liberals, was ja nicht einmal mehr als schlechter Scherz durchgeht.

    Schon Orwell wußte, daß die Sprache ein mächtiges Instrument ist. Die politische Korrektheit ist eine massenpsychologische Vernichtungswaffe, die die Sprache einschränkt, verarmt und schlußendlich in allen Belangen kontrolliert. Dazu zählt auch das berüchtigte Framing und der vollkommen wahnsinnige Genderismus.

    Das vor allem staatsnahe Betriebe und NGOs an Migranten als billige Arbeitskraft und Mittel zum Zweck für weitere Steuergeldvernichtung interessiert sind, wundert mich nicht. Andererseits dürfen sie nicht arbeiten, was die Gesamtsituation nicht besser macht, im Gegenteil. Der Staat, multinationale Konzerne und die großen Banken machen mit den ihnen verbundenen und gesponserten NGOs gemeinsame Sache. Die Schuld geben sie dem verhassten Mittelstand und dem Markt. Sehr geschickt, und es funktioniert, obwohl der Widerstand schön langsam wächst.

    Es gibt zuviele nützliche Idioten. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es in der Bevölkerung rundgehen wird. Die Idioten werden feststellen, daß sie nach vollbrachter Tat die ersten sind, die die wieder aus dem politischen Meer aufgetauchten Inseln des Archipel Gulag bevölkern werden. Sogar dort werden manche von ihnen weiter in ihrem Irrglauben verharren, so wie es Solschenizyn schon beschrieben hatte, wenn er von Sekis erzählte, die im Lager nicht aufhörten, Stalin zu preisen und sich selbst die Schuld für ihr Schicksal gaben.

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    1. Ich glaube, beim Begriff „Neo-Liberalismus“ geht es im Endeffekt darum, den klassischen Liberalismus zu diskreditieren und umzudeuten

      Meiner Meinung nach handelt es sich beim Neo-Liberalismus weniger um eine Neuauflage des an sich positivem klassischen Liberalismus, sondern um einen von Grund auf „Neu“ gedachten / erdachten, ins Gegenteil verkehrten, also auf die Bedürfnisse der Bonzen und Eliten zurecht geschnittenen Liberalismus; Nicht vergessen: alles steht Kopf !

      Vom psychologischen Effekt her betrachtet fast genial: Beim Wort Liberalismus klingt ja immerhin ein wenig das Wort Freiheit durch. Und seien wir ehrlich: wer sehnt sich nicht in seinem Innersten wenigstens nach etwas mehr Freiheit.

      Das diese neuen „Freiheiten“ die aus dem Neo-Liberalimuss resultieren jedoch fast ausschließlich auf der Unternehmer und Bonzen Seite zunehmen wird, merkt der Betrogene [Arbeitnehmer, Arbeitsuchende] nur bei genauerem Hinsehn. Die Mehrheit der Opfer interessiert sich jedoch für Politik wenig bis gar nicht 😦

      Wie auch immer

      MfG

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      1. Alles steht Kopf!

        Oja. Das stimmt.

        Noch was zum Betrug: natürlich trifft es den Arbeitnehmer am stärksten! Erstens, weil er überproportional vom Finanzamt zur Kassa gebeten wird, und zweitens, weil immer mehr kleine und mittlere Betriebe zusperren, weil sie die ihnen auferlegten Belastungen nicht mehr erwirtschaften können. Ich stamme aus der Südoststeiermark, dort kann man das leider erste Reihe fußfrei mitverfolgen. Keine Unternehmen=keine Arbeitsplätze. Vor allem bei der Unternehmensweitergabe innerhalb der Familie sieht es gar nicht gut aus, weil die Kinder nicht ganz unberechtigt sagen, warum sie sich das Alles antun sollen, weniger als ein durchschnittlicher Angestellter verdienen (über Beamtengehälter wollen wir jetzt den Mantel des Schweigens breiten – überbezahlt ist ein Hilfsausdruck! Klassische Bestechung) und vor allem das ganze Risiko tragen sollen.

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      2. besonders schlimm an frauenarmut (keine frei wahl der unterkunft…) ist die ständige gefahr sexueller übergriffe – das können sich männer nicht vorstellen!

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  8. […] und zweitens, weil immer mehr kleine und mittlere Betriebe zusperren, weil sie die ihnen auferlegten Belastungen nicht mehr erwirtschaften können.

    Genau um diese Betriebe zu entlasten, schuf der Neo-Liberal konfigurierte Kanzler Kurz, mit der Zustimmung seines Beiwagerlchaufeurs Strache zu Lasten der arbeitnehmer, den sogenannten, auf „Freiwilligkeit“ [LOL] beruhenden, 12 Stundentag / 60 Stundenwoche

    Damit soll es gerade kleineren Unternehmen [Tischler, Spengler, Installateur ect.] möglich werden, bei all zu dichter Auftragslage, mit gleichbleibender Mitarbeiterzahl, die erbrachten Arbeitsstunden um bis zu 20 Sunden / Mitarbeiter / Woche zu steigern.

    Beispiel:

    Einem Unternehmer XY mit 2 Mitarbeiter standen bisher ein Potenzial von 80 erbrachten Arbeitsstunden / Woche für die Bearbeitung von Aufträgen zur Verfügung.

    Mit dem von Kurz und Co liberalisierten Arbeitsrecht „Neu“ stehen dem selben Unternehmen XY, mit 2 Mitarbeiter, bei Bedarf, bis zu 120 erbrachte Arbeitsstunden pro Woche für die Bearbeitung von Aufträgen zur Verfügung. Da kommt doch Freude auf – Zumindest auf Arbeitgeberseite, oder ?

    In großen Fabrikationsbetrieben, wo durchwegs Akkord gearbeitet werden muss, wird sich an der Arbeitszeit von max 40 Stunden / Woche mMn kaum was ändern

    Wie auch immer

    MfG

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    1. Ich arbeite in der Gastronomie, da schreckt mich ein 12-h-Tag nicht im mindesten. Außerdem werden die zusätzlichen Stunden ja bezahlt. Wenn ein Chef seine Mitarbeiter permanent einer Überlastung aussetzt, wird auf Sicht die Qualität der erbrachten Arbeit sinken, die Verletzungsgefahr steigen und die Loyalität zum Betrieb bzw. Chef leiden. Natürlich kann man mit „Schmerzensgeld“ die Qualen erträglicher gestalten. Eigenartigerweise wollen in dem Gastrobetrieb, in dem ich arbeite, fast alle Mitarbeiter mehr Stunden arbeiten. Sie verdienen dann auch mehr. Das Schmerzempfinden ob eines dräuenden 12-h-Tages ist ein sehr subjektives.

      Mein Vater führt in meiner Heimat ein kleines Unternehmen mit fünf Mitarbeitern. Auch dort gibt es Spitzen, aber im Grunde hat sich nichts verändert. Das ist so ähnlich wie die Sache mit der Datenschutzgrundverordnung. Es gibt sie, aber jeder macht weiter wie zuvor.

      Es wird sicher Fälle geben, wo ein Chef seinen Angestellten oder Arbeiter unter Druck setzt, das läßt sich nicht verhindern. Ich kann punkto Gastronomie nur sagen, daß sich die Arbeitseinstellung in den letzten 10, 12 Jahren schon verändert hat, aber nicht zum Guten. Im Westen Österreichs, den ich als Saisonarbeiter kennengelernt habe, ist es noch besser. Aber vor allem in Wien greift man sich immer öfter nur mehr an den Kopf.

      Das Problem beginnt schon bei der Lehrlingssuche. Sagenhaft, wer aller bei uns ein Abschlußzeugnis bekommt. Kein Wunder, nachdem man die letzten 30 Jahre die Lehrlinge für fast grenzdebil gehalten hat, während man in jedem Gymnasiasten einen zukünftigen Nobelpreisträger erwartete. Ich arbeite in der Wintersaison auf etlichen Maturabällen unterschiedlichster Schultypen. Bei dem, was ich da erlebe, macht mich der Ausblick auf die kommenden 10, 15 Jahre gelinde gesagt etwas nervös.

      Ein Fabrikationsbetrieb kann sowas natürlich leichter wegstecken, doch auch diese Unternehmen sind nicht unendlich belastbar, und deren Arbeiter auch nicht.

      Ich würde vorschlagen, die Zwangsmitgliedschaft bei AK und WK endlich abzuschaffen. Ein frommer Wunsch, ich weiß. Diese Institutionen sollen von mir aus ruhig weiter existieren, nur müßten sie dann wirklich mal auf die Bedürfnisse ihrer „Kunden“ eingehen. Chef und Angestellter bzw. Arbeiter sollen bei der Vertragsgestaltung alle Freiheiten haben. Eigenverantwortung ist das Zauberwort.

      Noch was zu unserem Kanzler: endlich zeigt er sein wahres Gesicht! Diese Aktion wird dem gesamten bürgerlichen Lager noch großen Schaden zufügen. Andererseits – mir egal. Ich habe mich nie auf die Politik verlassen. Die Leute bekommen, was sie verdienen.

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  9. Chef und Angestellter bzw. Arbeiter sollen bei der Vertragsgestaltung alle Freiheiten haben. Eigenverantwortung ist das Zauberwort.

    Ist das Ihr Ernst ? Meiner Einschätzung nach, würden 2 Drittel der Arbeitnehmer schlicht weg auf der Strecke bleiben, bzw. starke Benachteiligungen in Kauf nehmen müssen, wenn es so gehandhabt werden würde, wie Sie es soeben vorgeschlagen haben. Von wegen Eigenverantwortung.

    Warum glauben Sie, dass so viele Arbeiter bei den NR-Wahlen 2017 deren Stimme der ÖVP bzw FPÖ gegeben haben ?

    Weil sie glaubten, damit Gold richtig zu liegen ?

    Weil sie glaubten, die FPÖ zB rackert für den kleinen Mann ?

    Weil sie glaubten, sie ÖVP hat nur irgend was am Hut mit Sozial ?

    Weil selbige somit in der Lage wären, für sich selbst Arbeitsbedingungen bzw -verträge auszuarbeiten ?

    Ich sags Ihnen: Viele dieser Arbeitnehmer würden zT Arbeitsverträge unterzeichnen, wo sie im Anschluss Nichtmal sicher sagen könnten, für was genau sie da eigentlich zustimmend unterschrieben haben. So schaut’s leider aus 😦

    Die Arbeiterkammern aus ganz Österreich könnten Ihnen dazu 1000de von Fällen aufzählen 😦

    Lassen wir daher den Experten der Arbeiterkammer, wie bisher, das Aushandeln von fairen Arbeitsbedingungen machen und dafür gebührt denen natürlich auch ein angemessener Kostenbeitrag.

    Wie auch immer

    MfG

    P.S.: Wenn die derzeitige Handhabung für Sie eine zu große Bevormundung darstellt, gibt es jetzt schon die Möglichkeit, Ihre Arbeitsleistung in der Gastronomie auf Basis eines zwischen Ihnen und dem Unternehmer ausgehandelten Werkvertrages abzugelten. Damit ersparen Sie sich den vergleichsweise geringen AK-Kostenbeitrag und Ihr Chef [Herz, was willst Du mehr] zahlt Ihnen künftig Brutto für Netto 🙂

    Warum nicht ? Eigenverantwortung heißt doch das Zauberwort, oder ? Seien Sie daher der Erste und leben Sie’s den Anderen vor 😉

    MfG

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    1. Um es einmal so auszudrücken: in Bezug auf den Staat bin ich ein ausgesprochener Minimalist, was für mich bedeutet, daß sich der Staat auf seine grundlegendsten Aufgaben beschränken sollte: Sicherheit nach innen und außen, Sorge für die Einhaltung der Gesetze.

      Von dieser Vorstellung sind wir eh soweit weg, daß man sich dazu keine weiteren Gedanken zu machen braucht. Ich bin kein grundsätzlicher Feind des Staates, ich will nur in Ruhe gelassen werden und nicht gezwungenermaßen das Leben anderer finanzieren. Soviel zu meiner Einstellung.

      Wenn wir den ganzen juristischen Müll beiseite lassen, ergibt sich bei mir beim Aushandeln eines Arbeitsvertrags folgendes Bild:

      Beide, Arbeitgeber wie Arbeitnehmer, wollen natürlich das für sie bestmögliche Ergebnis erzielen. Wenn einer sich nicht an die Vereinbarungen hält, wird der andere das Arbeitsverhältnis kündigen. Der Arbeitgeber will gute und verläßliche Arbeitnehmer, der Arbeitnehmer will gute und ordentlich entlohnende Arbeitgeber, die ebenfalls zu ihrem Wort stehen. Sollten beide wiederholt vertragsbrüchig werden, werden sie es schwierig haben, neue Dienstverhältnisse abschließen zu können, da ihnen keiner mehr vertrauen wird. Der Chef bleibt ohne Arbeiter, der Arbeiter bleibt arbeitslos.

      Ich habe mit meinen Chefs im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten eine für beide Seiten gute Abmachung ausgehandelt, ohne daß mir die AK hätte helfen müssen. Ich glaube, eines der Probleme der heutigen Zeit ist die Delegierung der Verantwortung an dritte, vornehmlich den Staat. Was soll der denn noch alles machen? Mich wundert es nicht, daß hier vieles im Argen liegt.

      Meine Mutter war Lehrerin, mein Schwiegervater Beamter im Finanzministerium. Ich weiß ziemlich genau, was dort geschieht. Es war zu deren Zeit schon nicht einfach, und heute tummeln sich in den Amtsstuben mehr unfähige Sesselkleber als je zuvor.

      Wenn wir nur lange genug so weitermachen wie jetzt, enden wir wie aktuell Venezuela. Undenkbar?

      Abwarten.

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      1. Ja, die Landbevölkerung wird die Auswirkungen besonders zu spüren bekommen. Agenda 30 in Reinkultur. Da kann man auch schön beobachten, wie alles ineinandergreift. Klimahysterie, eingeschränkte Mobilität usw. Die dafür verantwortlichen Politiker haben ja nicht einmal den Anstand, sich eigene Gedanken zu machen, sondern führen nur brav aus, was ihnen von UNO, diversen Thinktanks und NGOs vorgekaut wird.

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  10. in Bezug auf den Staat bin ich ein ausgesprochener Minimalist, was für mich bedeutet, daß sich der Staat auf seine grundlegendsten Aufgaben beschränken sollte: Sicherheit nach innen und außen, Sorge für die Einhaltung der Gesetze.

    Von dieser Vorstellung sind wir eh soweit weg, daß man sich dazu keine weiteren Gedanken zu machen braucht. Ich bin kein grundsätzlicher Feind des Staates, ich will nur in Ruhe gelassen werden und nicht gezwungenermaßen das Leben anderer finanzieren. Soviel zu meiner Einstellung.

    Hören Sie auf, das Leben anderer zu finanzieren und machen Sie es so, wie ich Ihnen bereits dringend angeraten habe. Nemen Sie Ihr Leben selbst in die Hand

    Wenn die derzeitige Handhabung für Sie eine zu große Bevormundung darstellt, gibt es jetzt schon die Möglichkeit für Sie, Ihre Arbeitsleistung in der Gastronomie auf Basis eines zwischen Ihnen und dem Unternehmer ausgehandelten Werkvertrages abzugelten. Damit ersparen Sie sich den vergleichsweise geringen AK-Kostenbeitrag und Ihr Chef [Herz, was willst Du mehr] zahlt Ihnen künftig Brutto für Netto 🙂

    Na, etwa doch Angst vor der Eigenverantwortung ?

    Wie auch immer

    MfG

    P.S.: Ich kann Ihnen garantieren, dass nie wieder ein einziger Cent, ohne Ihrer Zustimmung, von Ihrem Geld für Andere aufgewendet werden wird !

    MfG

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    1. Naja, ob sich das auszahlt? Werkverträge sind in der Gastro nicht üblich. Der Staat mißbraucht den Unternehmer als Steuereintreiber. Für den Arbeitnehmer muß es ja so aussehen, als würde ihm der Unternehmer den Lohn wegnimmt, was natürlich ein Blödsinn ist. Wie gesagt, ich habe gut verhandelt.

      In der Gastro können einige froh sein, daß der Kollektivvertrag nicht höher ist, denn sonst würden sie ihren Job verlieren, weil sie nicht leisten, was sie kosten.

      Wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte, in unserem Fall der Fiskus und seine Freunderl.

      Aber wie sagen Sie so schön? Wie auch immer 😉

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      1. @Walter S.

        Der Volkswirt Dr. Markus Krall könnte auch Ihnen gefallen. Ein eingefleischter Neo-Liberalist. Der glaubt auch, wie Sie, dass der Staat viel zu viel reguliert. Ich bin übrigens vom Gegenteil überzeugt.

        Wie auch immer

        MfG

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    1. Hab ich ja; sieht man an der Quotation, dass mein Kommentar nicht an Sie, sondern an Walter S. gerichtet ist 🙂

      Wie auch immer

      MfG

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