Coup Teil 24: Die Waffen der Frauen

Eine Frau wurde als Waffe (als Lockspitzel) gegen Ex-FPÖ-Chef Heinz Christian Strache eingesetzt; nun rückt seine Frau Philippa aus, um ihn zu verteidigen.  Das erscheint sinnvoll, wenn es eine Art Leumundszeugnis sein soll und es erinnert an Eveline Steinberger-Kern im Wahlkampf 2017. Es trägt nicht in erster Linie zur Aufklärung bei, soll uns aber signalisieren, dass wir dem jeweiligen Mann vertrauen können, dass er Opfer und nicht Täter ist. Weil Skandale und deren Hintergründe in erster Linie mit Männernamen zu tun haben, nehmen Frauen automatisch eine Außenseiterposition ein, wenn sie recherchieren. Es kann eine Richtschnur sein, jemanden so gut zu kennen, dass eine Frau weiß, was ihm zuzutrauen ist und was nicht, doch es müssen massenweise Fakten gesammelt und Zusammenhänge rekonstruriert werden, was einer Außenseiterin oft leichter fällt, weil für sie nichts selbstverständlich ist. Da Frau Strache dies vorhat, kann sie sich ein Beispiel an Ruth Elsner nehmen, die ihren Mann as Sündenbock für andere in der BAWAG-Affäre sieht (und dafür spricht auch vieles). Der tiefe Fall der Gewerkschaftsbank BAWAG erwischte den damaligen SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer eiskalt im Wahljahr 2006; damit haben wir schon einen Namen, der Bezug zu Ibizagate haben könnte.

Christian Kern verdankte ihm und Michael Häupl „Berater“ Tal Silberstein, an den u.a. Ex-Kanzler Sebastian Kurz jetzt als Erstes dachte. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda (der mit Silberstein zusammenarbeitete) verlangte übrigens von ihm einen ultimativen Widerruf, doch Kurz reagierte darauf nicht. Während Frau Kern sich immer als unabhängige Unternehmerin darstellt, war Frau Strache zunächst vor allem die Ehefrau ihres Mannes, auch wenn sie betont, dass sie für die FPÖ als Tierschutzsprecherin tätig ist. Im Video unten bringt Steinberger-Kern auch den „Familienurlaub“ 2017 vor dem Intensivwahlkampf ins Spiel – es handelte sich um einen Trip nach Ibiza, in etwa zugleich mit Strache. Kann ein Zusammenhang bestehen zwischen der Empörung von Frau Kern über Interesse an ihren Firmen und jener von Frau Strache über die Falle für ihren Mann? Wir sprechen von der Blue Minds Holding mit Geschäftsführer Christian Kern, der Blue Minds Solutions mit Geschäftsführerin Eveline Steinberger-Kern gehört; die Solutions sind wiederum beteiligt u.a. am Innovation Club oder an WeXelerate und Digital Hero. Hier bringt sich die ZMH GmbH als Mehrheitseigentümerin ein mit der Haselsteiner Privatstiftung und Beteiligungen u.a. an den mittlerweile berüchtigten Festspielen Erl (Betriebs- und Errichtungs GmbH). Der Vorstand von Haselsteiners Stiftung Alfred Gusenbauer ist wie Haselsteiner an der peak pride Management GmbH beteiligt, die Anteile an der Blue Minds Holding hält, was auch für die ZMH GmbH gilt.

oe24 interviewt Steinberger-Kern

Und damit sind wir noch gar nicht bei israelischen Firmen und Beteiligungen:  „In Tel Aviv lässt sich Ex-Kanzler Christian Kern regelmäßig blicken, seit er Ende vergangenen Jahres als Gesellschafter bei der Blue Minds Company eingestiegen ist. Nun investiert er dort in das Jungunternehmen Cylus: 2017 gegründet, hat es sich auf die Abwehr von Cybergefahren bei Zug- und U-Bahn-Unternehmen spezialisiert.“ Tal Silberstein wird im „Standard“ zum normalen „Wahlkampfberater“ verniedlicht und man erklärt: „Junge Technologieunternehmen gehören zur Zielgruppe der Blue Minds Company, die Eveline Steinberger-Kern, Ehefrau des Ex-Kanzlers, 2014 in Tel Aviv gegründet hat. Vor allem im Energiebereich ist Blue Minds aktiv. Nach eigenen Angaben liegt der Fokus nicht nur darauf, neue Unternehmen aufzubauen, sondern auch darauf, etablierte Firmen mit Start-ups zusammenzubringen. Seit einigen Monaten ist auch Christian Kern mit an Bord, er pendelt seither zwischen Wien und Tel Aviv.“ Im „trend“ sprach Kern offen davon, dass (nicht nur) Cylus mit der Unit 8200 zu tun hat, einer „signals intelligence“-Spezialeinheit der israelischen Armee, die zum Militärgeheimdienst Aman gehört: „Der CEO war lange Jahre Leiter der Forschungsabteilung der legendären Eliteeinheit 8200. In Israel ist es ganz normal, dass sich diese Leute mit ihrem Know-how dann selbstständig machen.“ Frau Kern wollte nie dazu Stellung nehmen, ob ihre Firmen, wie in Israel in der Start Up- und Smart Technologies-Szene häufig der Fall, ehemalige (?) Geheimdienstmitarbeiter beschäftigen.

Philippa Strache im Mai 2019 bei Puls 4

Auch Tal Silberstein wurde als Spezialeinsatzkraft ausgebildet und hatte sein Wahlkampfdebut 1999 mit Clinton-Berater Stanely Greenberg bei Ehud Barak, dem ersten Kommandanten der Liquidierungseinheit des Mossad Caesarea (später Kidon). Silberstein wird in Berichten selbst dem Mossad zugerechnet, was plausibel ist, aber auch die Frage aufwirft, ob er wie Edward Snowden (zuerst CIA, dann NSA) beides kann. Die Blue Minds Holding mit Anteilen vom ZMH (Haselsteiner-Privatstiftung) und peak pride startete als Eigner der Blue Minds Solution „mit Techhouse im Rahmen des neuen Open Innovation Center an der Johannes-Kepler-Universität (JKU) eine neue Firma, die sich mit einem Schwerpunkt auf die produzierende Industrie als Go-to-Market- und globale Business-Networking-Plattform versteht“. Rektor der JKU ist Meinhard Lukas, der am 2. Juni 2017 als Belastungszeuge gegen Eurofighter-Bauernopfer Norbert Darabos im U-Ausschuss auftrat, was Gusenbauer aus der Schusslinie bringen sollte. Als „Vertrauensperson“ musste Darabos am 1. Juni 2017 übrigens Anwalt Michael Pilz mitnehmen, der über die Cielo Privatstiftung am Innovation Club Network (und u.a. an WeXelerate) und an der Skills Group beteiligt ist. Skills-Geschäftsführer ist Stefan Sengl, der beinahe für den nächsten SPÖ-Wahlkampf angeheuert worden wäre und der damals  den von Kern mit Silberstein leitete, bis er am 27. Juli 2017 alles hinschmiß und über die Gründe dafür schwieg. Obwohl man Darabos problemlos noch einmal in den Ausschuss laden hätte können, wurde darauf verzichtet, ihn zu Lukas‘ Aussagen und dem „plötzlich“ gefundenen Entwurf für den dann am 24. Juni 2007 geschlossenen Eurofighter-Vergleich zu befragen.

Frau Kern im Wahlkampf 2017

Als Christian Kern im Mai 2016 dem weggemobbten Werner Faymann folgte, wurden er und seine Frau auch als positiver Gegensatz zu den Faymanns dargestellt. Es sind Narrative, die auch mit Klischeevorstellungen spielen, etwa wenn Frau Kern ganz modern und emanzipiert forderte, nicht an ihrem Mann, sondern an ihrer Eigenleistung gemessen zu werden  und Frauenzeitschriften Aussagen von ihr zu Tipps an andere Frauen machten. Oben beklagt sich Frau Kern, dass sich „ein Funktionär des Wirtschaftsbundes“ allzu sehr für ihre Geschäfte und da besonders das Start Up-Hub WeXelerate interessierte, bei dem wir übrigens ihren Innovation Club-Partner Markus Wagner wiederfinden (der mit Laura Rudas zusammenlebt, die für die CIA-Gründung Palantir Technologies arbeitet). Der „Funktionär“ habe eine beispiellose Verleumdungskampagne gegen sie gefahren, weil sie „nicht aus dem System kommt“; ihre 89jährige Schwiegermutter habe geweint, meint sie vielleicht als Anleihe an „Frau Gertrude„, die am Sieg Alexander Van der Bellens bei der Bundespräsidentenwahl beteiligt war.

Steinberger-Kern verteidigt Silberstein (Herbst 2017)

Auf der nun in Überarbeitung befindlichen Webseite Fass ohne Boden wurde nicht nur SPÖ-typische Freunderlwirtschaft beleuchtet: „Wexelerate war im Wahlkampf 2017 in die Schlagzeilen geraten. Ein ÖVP-Funktionär hatte Steinberger-Kern in seinem Blog Freunderlwirtschaft und Erschleichung von Fördergeldern vorgeworfen, was zurückgewiesen wurde. Das Start-up-Zentrum hatte 2016 mehr als 277.000 Euro Förderung von der Wiener Wirtschaftsagentur bekommen. Steinberger-Kern hat ihre Anteile im November 2016 aber an die Blue Minds Solutions GmbH veräußert, die 17,6 Prozent an Wexelerate hält.“ Der Rummel um Start Ups (den Kanzler Kern von Anfang an mitbetrieb) wird von vielen als Geldmacherei auf Kosten von hoffnungsvollen Jungunternehmern verstanden, die im Grunde nichts anderes als Ich-AGs sind, weil kaum jemand den Sprung zum florierenden Business schaffe. Wenige Wochen nach der Eröfffnung von Wexelerate am 1. September 2017, die vom Kurier als „Corporate Leader“ mitgetragen wurde (wie u.a. im Jahr 2017 auch Kampagnen gegen Airbus und Darabos), trat Geschäftsführer Hassen Kirmaci zurück. Daran waren Recherchen über seinen Background beteiligt, die der „Funktionär des Wirtschaftsbundes“ auch im Ausland anstellte. Das grundsätzliche Problem wurde damit jedoch nicht beseitigt: „Kirmaci hält laut Firmenbuch 58,61 Prozent der Anteile an Wexelerate. Das war allerdings bei der Firmengründung noch anders. Eine Wiener Steuer- und Unternehmensberatungskanzlei war damals Mehrheitsgesellschafter. Geschäftsführer war Kirmaci zu diesem Zeitpunkt ebenfalls noch nicht. Sein Vorgänger Avihai Shmuel Lifshitz wurde bei einer außerordentlichen Generalversammlung am 25. April als Geschäftsführer abberufen und Oezkan Hassen Kirmaci – so lautet sein voller Name – bestellt. Medial wurde lediglich Kirmaci vorgestellt.“

Frau Kern zu Frauenquoten und Frauen in der Wirtschaft

Über (den gläubigen Juden) Awi Lifshitz lesen wir: „Zu seinen Aufgaben gehörte zudem der Aufbau der neugegründeten Gartner Niederlassung in Israel, zu deren Erfolg er maßgeblich beigetragen hat.“ An einer Veranstaltung über E-Mobilität im Jahr 2016 nahm neben dem damaligen SPÖ-Infrastrukturminister Jörg Leichtfried u.a. Hassen Kirmaci eben für die Firma Gartner teil. Nach Kirmacis Rückzug („Exit„) übernahm Lifshitz seine Wexerlate-Anteile, ohne dass man Näheres erfährt; heute ist er „Managing Director“ und hält 49% der Anteile (wir finden ihn auch bei Qualysoft).  So von der Hand zu weisen ist die Vermutung daher nicht, dass Kirmaci als Strohmann fungierte – was sagt uns das dann aber über die Geschäfte anderer, die alle irgendwie miteinander vernetzt sind, was sich oft, aber nicht immer in Firmenbüchern niederschlägt? Die Geschichte von WeXelerate wurde so erzählt: „Die Idee zu diesem Startup-Hub inmitten Wiens hatte Hassen Kirmaci. Als Regional Vice President bei Gartner war er beruflich sehr viel unterwegs. ‚Ich konnte erleben, wie weltweit Ökosysteme im Bereich Innovation aufgestellt sind‘, erläutert er. In vielen davon würden Corporates sehr strukturiert und koordiniert mit Startups zusammenarbeiten. ‚Ich bin überzeugt davon, dass diese Entwicklung auch nach Österreich kommt, und das war der Auslöser für meinen Entschluss, weXelerate zu gründen.'“ Und man beachte dieses Detail: „Vor etwa einem Jahr rieten Pioneers und Roland Berger, gemeinsam als Autoren einer Startup-Studie, der Stadt Wien, die Attraktivität für Gründer aus dem In- und Ausland dringend zu erhöhen.“

Auf der Webseite von WeXelerate, 2017

Bei Roland Berger (siehe auch hier) müssen wir an Rene Benko denken, der mit Haselsteiner und Gusenbauer geschäftlich verbunden ist, die ja beide an den Firmen der Kerns beteiligt sind. Gemeinsam mit 11 weiteren Männern (u.a. Gusenbauer) und einer Frau (Susanne Riess) ist Berger im Beirat der Signa Holding (als Pointe am Rande sei bemerkt, dass Benkos Yacht RoMa im Juli 2017 ebenfalls vor Ibiza war). Frau Kern unter lauter Männern bei WeXelerate passt dazu, doch sie legte nach dem politischen Rücktritt ihres Mannes ihre Funktion ebenfalls zurück. An WeXelerate ist Blue Minds immer noch beteiligt; an Geschäftsführerpositionen mangelt es Frau Kern wahrlich nicht, im Gegensatz zu ihrem Mann. Die toughe Businessfrau, die sich auch unter Männern durchsetzt, greift nun mit ihrer israelischen Firma Fsight (früher Foresight) „die Energie-Riesen an“, wird bewundernd berichtet. An der FSigt ist auch Martin Schlaff beteiligt, der sowieso ein Kapitel für sich ist. Aus dem Aufsichtsrat der Energie Burgenland musste sie jedoch 2018 ausscheiden, vielleicht auch, weil sie Smart Meter-Lösungen mit israelischem Know How verkauft. Natürlich bringen Medien, die bei Silberstein das Wort „Mossad“ meiden, bei Lobpreisungen der israelischen Start Up-Szene nicht „Unit 8200“ über die Lippen bzw. Tasten.

Erfahrungen mit WeXelerate

Als Christian Kerns Scheitern in der SPÖ manifest war, rückte Frau Kern aus, um ihm medial den Rücken zu stärken, er wurde dann als „ihr Energy Hero“ bezeichnet, wobei wir auch lesen: „Neben Dienstleistungen im Bereich Energie will die Gruppe zum einen weiterhin selbst Start-ups gründen, sich an anderen Start-ups beteiligen und in Innovation Hubs aktiv werden. ‚Wir sind auch in Projekte der Johannes Kepler Universität eingebunden‘ sagt Steinberger-Kern. Ein Großteil der in der Unternehmensgruppe eingesetzten Software stammt aus Israel, wo Christian Kern auch sein Büro haben wird. Neben Israel nennt die ehemalige Verbund- und Siemens-Managerin auch die Türkei und Kanada als wichtige Tätigkeitsfelder für die Blue-Minds-Gruppe. Derzeit sind bei der Gruppe rund 60 Mitarbeiter beschäftigt.“ Die Wiederwahl von JKU-Rektor Meinhard Lukas wurde auch von den Grünen unterstützt, deren Abgeordneter Peter Pilz 2016 einen Pakt mit dem damaligen Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil einging. An der Kampagne gegen Airbus waren auch die Kanzlei Skadden und die Lobbyingfirma FTI Consulting beteiligt, die beide am Ukraine-Lobbying der Boeing-und Lokheed-Lobbyisten Podesta Group u.a. mit Alfred Gusenbauer teilnahmen. Skadden ist auch eine jener Anwaltskanzleien, die Signa beschäftigt; ansonsten hat man auch den gleichen Vertreter wie Wolfgang Fellner von oe24.

Frau Kern gratuliert Israel

Bei Gusenbauer, der kürzlich mit Herrn Kern in der Wiener Innenstadt gesichtet wurde, fallen Falschbehauptungen in Medien auf: „In der  Beteiligungsgesellschaft Cudos  scheinen jetzt nur noch  Gusenbauer und der Investor Alon Shklarek als Aktionäre auf. Der Anwalt und langjährige Gusenbauer-Freund Leopold Specht sowie ein weiterer Miteigentümer gaben ihre Anteile ab.“ Eine Verbindung zu Specht ist heikel, weil laut Gusenbauer von ihm die Empfehlung kam, den Zivilrechtler Helmut Koziol in Verhandlungen mit Eurofighter einzubeziehen. Am 24. Mai 2007 verdrängte Koziol gegen den Willen des unter Druck gesetzten Ministers Darabos Wolfgang Peschorn (heute Innenminister, damals Chef der Finanzprokuratur) aus den ab dann nicht mehr dokumentierten Verhandlungen. Gusenbauer gab vor, davon keine Ahnung gehabt zu haben, auch nicht von Koziols handschriftlichem Vergleichsentwurf, der im Beisein von Darabos, Lukas und Aloysius Rauen von Eurofighter entstand. Via Pilz wird alles Darabos angelastet; am 24. Mai 2007 hatte Gusenbauer aber Besuch von Airbus-Gegner Bill Clinton, dessen rechte Hand John Podesta die Podesta Group in den 1980er Jahren mit seinem Bruder Tony gründete. Beide Podestas hatten Verbindungen zur russischen Sberbank, einem von Benkos Kreditgebern.  An der Cudos Capital ist Leo Specht wie Alfred Gusenbauer wie eh und je beteiligt, wenn man ins Firmenbuch sieht.

Steinberger-Kern wirbt (mit Haselsteiner und Co.) 2016 für Van der Bellen

Wenn Angaben über Specht nicht stimmen, sollte man auch dies in Zweifel ziehen: „Der Ex-Politiker sitzt nach wie vor im Board der kanadischen Bergbau-Firma Gabriel Ressources des vorübergehend inhaftierten Milliardärs und Ex-Benko-Partners Beny Steinmetz. Mit Tal Silberstein ist Gusenbauer nicht mehr im Geschäft.“ Inzwischen wissen wir, dass es nach wie vor eine Connection zwischen Steinmetz und Signa besteht, wie Recherchen ergeben haben. „Im Immobilien-Imperium von Rene Benko ist Gusenbauer stark engagiert“, wird zugegeben, was die Frage aufwirft, warum es im SPÖ-Wahlkampf eine Rolle spielte, wenn der Ex-Gusenbauer-Sprecher Robert L. (Signa-Konzernsprecher) ein Dossier für Silberstein verfasste. Dieser ist sein persönlicher Freund seit dem Wahlkampf 2002 (gegen „Abfangjäger“) und es heisst, dass Silberstein bei Wien-Aufenthalten in Signas Park Hyatt nächtigt, das sich im Goldenen Quartier befindet. Besonders interessant ist das Ende des Artikels:  „Seinen Fokus als Unternehmer will Gusenbauer künftig ‚auf innovative Produkte legen, nicht nur auf den Ertrag‘. Der Terminkalender ist international gut gebucht. KURIER  erreichte Gusenbauer am Flughafen von Tel Aviv, diese Woche stehen noch TiranaFrankfurt und Belgrad auf dem Reiseplan.“ Dazu passt, wie wir noch sehen werden, dass der von den NEOS stammende SPÖ-Wahlkampfmanager (nach Sengl) Johannes Vetter am 19,. August 2017 (fünf Tage nach Silbersteins und Steinmetz‘ Festnahme in Israel) in der Kleeblattgasse und nicht in der Löwelstraße abgebildet wurde.

jvetter

Die Presse am 19.8.2017

Denn dort betreibt Ibizagate-Anwalt Ramin M. ein Nagelstudio oder vielmehr tut dies auch eine ASN Beauty GmbH und es herrscht Verwirrung wegen diverser Webseiten, die er und seine Ex-Partnerin Katia Wagner anmeldeten. Die Kleeblattgasse liegt am Rande des Goldenen Quartiers und das Studio wird auch in dessen Internetauftritt empfohlen. Ramin M. war einmal Konzipient bei Gabriel Lansky, was auch für den erwähnten Michael Pilz gilt (mehr dazu hier). Der Anwalt Heinz-Dietmar Schimanko hat kürzlich ausführlich dargestellt, was die Falle in Ibiza juristisch bedeutet und wie sehr sich M. selbst ins Unrecht setzt, auch mit seinem seltsamen „Geständnis“, nachdem er eben noch jede Verwicklung dementiert hatte. Wenn wir seine Erläuterungen lesen, verstehen wir vielleicht auch, warum die FPÖ inzwischen mit einem Comeback Straches bei der Wiener Wahl rechnet. Und wir können nachvollziehen, dass Philippa Strache das Urteil der Weltpresse über ihren Mann nicht teit; wir sehen sie unten in einem Talk, den Katia Wagner vor ein paar Monaten moderierte. Wagners Karriere schien kometenhaft, da sie sich im Frühjahr 2017 lautstark per Facebook über das Arbeitsinspektorat beschwerte.  Und prompt kam Gusenbauers Tarockpartner unnd damals Vizekanzler Reinhold Mitterlehner zu Besuch und sie wurde dann zuerst Kolumnistin, dann Moderatorin bei der Kronen Zeitung. Wenn es im Herbst 2018 hieß, Gusenbauer sei vom Kurier „am Flughafen von Tel Aviv“ telefonisch erreicht worden, passt dies wieder einmal ins Bild, jedoch auch die Information „diese Woche stehen noch TiranaFrankfurt und Belgrad auf dem Reiseplan“. Wie bei Ramin M. werden wir nämlich fündig, wenn wir an Gusenbauers Verbindung zu Gabriel Lansky denken.

Katia Wagner talkt mit Philippa Strache

Zitat von der Kanzlei-Webseite: „Mit mehr als 100 Juristen und Mitarbeitern aus 20 Ländern zählt LANSKY, GANZGER + Partner (LGP) zu den größten international orientierten Rechtsanwaltskanzleien Zentraleuropas. Unsere Sozietät mit Büros in Wien (Österreich), Bratislava (Slowakei), Astana (Kasachstan), Skopje (Nord-Mazedonien) und Tirana (Albanien) verfügt über langjährige, profunde Erfahrung und bietet ihren Klienten individuelle, strategisch durchdachte und pragmatische Komplettlösungen. Im Sinne eines branchen-, fächer- und systemübergreifenden Lösungsansatzes arbeitet LGP eng mit externen Spezialisten zusammen.“ Am 2. Dezember 2016 wurde berichtet: „Die Österreichischen Lotterien haben ihre albanische Tochter Lotaria Kombëtare an Glücksspielriese Novomatic verkauft: Beraten wurden sie dabei von Lansky, Ganzger & Partner.“ Als der Sender ATV an Puls 4 verkauft wurde, war auch die Kanzlei Lansky  involviert; natürlich ist Gabriel Lansky wie sein Sohn David (Vorsitzender der Sektion ohne Namen) SPÖ-Mitglied. Die schwierigen Verhandlungen über das Kosovo haben auch mit ihm zu tun (Gusenbauer berät Serbien puncto EU-Beitritt): „Einer der wichtigsten Kontakte ist der ehemalige US-Botschafter in Serbien, Cameron Phelps Munter, der Präsident des East-West-Instituts in Belgrad ist und die Idee ausarbeiten ließ. Aber auch der Sohn von George Soros, Alex Soros, lobbyiert seit vielen Monaten für die Idee. Der ehemalige österreichische Diplomat Wolfgang Petritsch, der über einen Beratervertrag mit der Wiener Anwaltskanzlei Lansky, Ganzger & Partner (LGP) die serbische Regierung und Vučić berät, ist ebenfalls Teil des Vorhabens. Auf Anfrage des STANDARD, wie viel Geld die serbische Regierung der Kanzlei LGP zahlt, antwortet Gabriel Lansky: ‚Wie Sie hoffentlich nachvollziehen können, zielen die meisten Ihrer Fragen auf ebenjene Vertragsdetails ab, zu denen ich keine Stellungnahme abgeben kann.‘ Petritsch sei seit 2014 als Berater (‚Of Counsel‘) und Mitglied des Senior Expert Council in der Kanzlei tätig. Das Interesse von LGP bestehe darin, ‚dass wir als internationale Wirtschaftskanzlei zahlreiche Klienten aus dem Westbalkan vertreten, aber auch Mandanten aus der EU mit Geschäftsinteressen am Balkan beraten‘.“

SPÖ Langenzersdorf auf Facebook:“Silberstein, na und?“

Mit Petritsch, der Präsident der Marshall Plan Stiftung Austria ist, kümmern sich also Lansky und Gusenbauer um „Serbiens Weg in die EU.“ Wäre Petritsch 2002 Außenminister geworden, wenn die SPÖ in die Regierung zurückgekehrt wäre, standen Lansky wie auch der jetzige Justizminister Clemens Jabloner noch Anfang Jänner 2007 auf einer SPÖ-Ministerliste, die oe24 veröffentlichte (übrigens mit Darabos als Innenminister). Bei Lansky geht es aktuell um die neue Seidenstrasse und den Westbalkan und auch das Thema Blockchain lässt man sich nicht entgehen. Beim Stichwort „Büro auch in Skopje (Nordmazedonien)“ denkt man unweigerlich an Silbersteins Geschäftspartner Peter Puller, der beim Referendum mitmischte (in Mazedonien entstand eine „Stop Operation Soros“, by the way). Lansky steht nicht nur der österreichisch-israelischen Handelskammer vor, sondern auch der österreichisch-aserbaidschanischen (ATAZ), was viel mit Israel aufgrund der vom Iran ausgehenden Gefahr zu tun hat. Nicht nur die ATAZ trifft sich gerne (u.a. mit Gusenabaure) im Steirereck am Pogusch unweit von Puller (und im Park Hyatt). Einer der Unternehmer in Benkos Goldenem Quartier ist sowohl Aserbaidschaner als der Geldwäsche verdächtig, auch ein interessantes Detail am Rande. Puncto Ibizagate ist gesichert, dass das Material (wie konkret auch immer) bereits 2017 dem ÖVP-nahen Berater Daniel Kapp, Johannes Vetter (NEOS/SPÖ) und Zoltan Aczel bei der Strabag, einem Freund Tal Silbersteins angeboten wurde. Es fällt auf, dass Thomas Benold von der SPÖ Kornneuburg (Detektei Omnia, zu EU-Infothek gehörend) an Recherchen beiteiligt ist, die darauf abzielen, Notwendiges zuzugeben, aber von anderem (anderen?) abzulenken.

Peter Puller auf Twitter @Ibizagate

Bis auf die Rollen von Eveline Steinberger-Kern und des „Lockvogels“ haben wir hier Männernetzwerke dargestellt, die über Landesgrenzen hinweg fungieren und erahnen lassen, worum es im Hintergrund geht. Wenn Frau Kern vom trend und Frau Strache von News interviewt wurde, so passt es zur ihnen zugedachten Funktion; dennoch tun sich Ähnlichkeiten auf. Die alten Vorstellungen indirekter Macht, weil Männer ja doch nur Männer sind, die auf schöne Frauen hereinfallen, bespielte die Ibiza-Falle mit dem bis dato unbekannten Lockspitzel. Wenn wir von der Annahme ausgehen, dass das Material bereits 2017 eingesetzt werden sollte, aber etwas dazwischen kam bzw. es ratsam scheinen ließ abzuwarten, war aber Irritation wie heute bei Frau Strache einkalkuliert. Nicht von ungefähr gibt sie zu, dass sie diese Bilder verstörten; sie fragte auch einen Journalisten, der die gesamten sieben Stunden kennt, ob es zu sexuellen Handlungen kam, was er verneinte. Weniger eloquent verteidigt nun auch Tajana Gudenus ihren Mann, sie erinnert darin ein wenig an Maria Stern, die als formale Obfrau der Liste Jetzt/Pilz politisch dilettiert.  Andächtig erzählte sie im Mittagsjopurnal (8.Juni 2019) zweimal, was Pilz erwiderte, als sie fragte, ob es in den Grünen auch so chaotisch zugegangen war: „Maria, es war viel schlimmer!“. Dass auch Pilz eine Rolle bei Coup zukam und er nicht ohne Grund den Neuwahltermin verzögern will/soll, wird ihr wohl nie bewusst werden.

Agents Provocateurs attackieren auch  Frau Strache

PS: Klischees sind nicht völlig aus der Luft gegriffen, dienen aber auch dazu, Personen zu framen, die mit ihnen nichts anfangen können. Sie gehören daher zum Textbuch von Geheimdiensten, weil man das Publikum auf erzeugte holzschnittartige Bilder reagieren lässt. Silberstein scheint am besten mit Männeer zurecht zukommen, die an strikte Hiwerarechen gewöhnt sind nicht nicht viel mitdenken bzw. die sein martialisches Gaheb beeindruckt-. 2017 wurde berichtet: „Silberstein stellte ein Team aus Israelis und ihm bekannten Österreichern zusammen. Zu letzteren zählten die SPÖler Robert L. und Paul Pöchhackerdie er aus dem Wahlkampf 2006 kannte, sowie die Neos-Leute Victoria S.Anja H. und Peter Puller, die er vom Wien-Wahlkampf 2015 kannte. Es gab also eine komplexe SPÖ-Aufstellung aus Silberstein-Leuten, Niedermühlbichler-Leuten (= Löwelstraße) und dem Kanzler-Kabinett, letzteres durchsetzt von alten Faymann-Getreuen mit Krone-Connection. Die Gruppen waren untereinander verfeindet.“ L. gehört eigentlich nicht mehr in die Parteizentrale sondenr in die Zentrale von Signa. Kern ließ sich nicht militärisch inszenierren, sodass Silberstein Doskozil lieber war; dennoch gehorchte Kern „seinem“ Berater. Wir können usn auch Silbersteins Frauenbild lebhaft vorstellen, denke ich.

PPS: Heute präsenterten sich Kanzlerin Brigitte Bierlein und die Übergangsregierung im Parlament, Das ging mit einem freien Spiel der Kräfte einher; so wird nicht beschlossen, dass Ministeranklagen Minderheitsrecht werden; doch es war eine Mehrheit dafür, das saudische König Abdhullah-Zentrum in Wien zu schließen.

39 Kommentare zu „Coup Teil 24: Die Waffen der Frauen

    1. Das ist ja eine Steilvorlage!

      Dazu eins von hunderten Puzzles:
      „Die Bankierverschwörung“ (Die Machtergreifung der Hochfinanz und ihre Folgen)
      ISBN 3-922314-67-8
      Das Buch von Eustace Mullins erschien erstmals 1954 (englisch), und 1980 mit dem deutschen Herausgeber Roland Bohlinger und welche Repressalien der ausgesetzt war …. (wohl noch schlimmer wie Frau Bader)

      Im Vorwort findet man folgenden Text:
      „Die Stunde hat geschlagen für die Hochfinanz, öffentlich ihre Gesetze der Welt zu diktieren, wie sie es bisher im Verborgenen getan hat. …… Die Hochfinanz ist berufen, die Nachfolge der Kaiserreiche und Königtümer anzutreten, mit einer Autorität, die sich nicht nur über ein Land, sondern über den ganzen Erdball erstreckt.“
      (Erklärung anlässlich der Gründung der internationalen Bankenallianz 1913 in Paris)

      Hundert Jahre später aus berufenem Munde: „ich bin ein Banker, der Gottes Werk verrichtet“ (kurz nach der sog. Lehman-Pleite)

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      1. Interessant in diesem Zusammenhang auch die Grundstücks- und Immoverscherbelungen 2018 und 19 Rotschild an Prinzhorn

        https://www.trend.at/wirtschaft/prinzhorn-forstwirtschaft-niederoesterreich-mio-euro-8747182
        https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5568359/Prinzhorn-kauft-letzten-RothschildWald-in-Oesterreich

        Interessant sind nicht nur der Zeitpunkt … und der Grund, den wir nie erfahren werden…, sondern auch gewisse Lagen plus der Name Prinzhorn (letzteres muss ich aber nochmals nachrecherchieren, was ich dazu gefunden hatte).

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      1. Er sagt nicht, wer die Bolschewisten 1917 wirklich waren. Er sagt nicht, wer und wozu Napoleon. Er sagt nicht, wer Trotzky und Co. Er erwähnt die Timeline 1882 Dresden, 1883 Chemnitz, 1895 nicht. Wer Dresden und Chemnitz nicht versteht, versteht vermutlich 1918 nicht. Dresden und Chemnitz sind nicht umsonst im Fokus.

        WWI – einziges Cui Bono 1917 Balfour und Beseitigung des Schutzes von Edom.
        WWII – Sieger ist 1948.

        Bitte recherchieren, wer im UNO Gründungskomittee… Leo Pavolsky, Harry Dexter White usw. Gibt ein Dokument aus Kanada von 1952.

        NEOM beachten…

        Die Strippenzieher denken in Jahrhunderten.

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    2. Ist auch Österreich eine “ Firma“ des Hauses mit dem roten Schild?

      Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus [Art 1 B-VG]

      Wie auch immer

      MfG

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  1. Zu meinem vorherigen Post

    Wie heißt es so schön?
    Wenn man die Gegenwart verstehen will, sollte man den Zug in die Vergangenheit nehmen. Oder wie heißt der Spruch?

    Wüstenkrieger Lawrence
    Der Verrat an den Arabern

    Der britische Abenteurer Lawrence von Arabien
    führte vor 100 Jahren die Stämme der Wüste
    gegen die Osmanen und damit das Deutsche Reich.

    Er wurde zur Legende – und die Region das, was
    sie bis heute ist: ein Schlachtfeld.

    https://www.spiegel.de/spiegel/lawrence-von-arabien-der-verrat-an-den-arabern-a-1127264.html

    Es geht u. a. um das hinterhältige
    Sykes-Picot-Abkommen zwischen
    den Briten und Frankreich.

    Es wird auch darüber berichtet, wie diese
    beiden Länder Arabien in mehrere neue
    Staaten aufgeteilt hatten.

    Kleine Länder sind eben besser zu
    beherrschen und auszurauben.

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    1. Lawrence von “Arabien“ (sic!) war ein Agent Londons. DIe Bruderschaften zerstückelten die Region des Öls in sektierende Konkurrenten, um die Alleinherrschaft über das schwarze Spice zu behalten.

      Die Sauds sind keine „Araber“. Siehe Hempers Werk „Geständnisse eines britischen Spions“:

      …Wie FS3 Mitseher wissen, wurde das Saud Regime von den Agenten der ehemaligen Beherrscher der Welt – der Ost Indischen Gesellschaft mit ihrem damaligen „Knüppel-aus-dem-Sack“ des Britischen Empire mit seiner globalen Militärmacht – erschaffen. Woher stammt das Königshaus? Angeblich kamen die Gründerväter aus der Türkei (Donmeh & später Frankisten), wiewohl über die Jahrzehnte offenbar viel Geld dafür floß, diese Spur aus den offiziellen Geschichtsbüchern zu verbannen…

      https://farsight3.wordpress.com/2016/04/18/8ung-18-4/

      FS3

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  2. @Espinaca (13. Juni 2019, 0:10 Uhr)

    Zitat: „Er sagt nicht, wer die Bolschewisten 1917 wirklich* waren. Er sagt nicht, wer und wozu Napoleon. Er sagt nicht, wer Trotzky und Co.“

    Wenn er dies in den Mittelpunkt stellen würde, wäre er als Historiker „tot“ (er regt zum Weiterdenken und Recherchieren an) und er liefert, abseits der Bezahlhistoriker. Keiner muss die „Märchenerzähler“ heute noch ernst nehmen, wenngleich das „betreute Denken“ allgegenwärtig ist.

    Der kleine „Coup“ 2019 in Österreich war ja nicht der erste, 1898 Sissi, 1914 Sarajevo, …….
    @Espinaca, Sie sind einer der Puzzles sammelt und zu einem stimmigen Bild legen kann, ich werde mich mit einigen, für mich neuen, Puzzles beschäftigen. Danke!

    *) https://www.timesofisrael.com/putin-first-soviet-government-was-mostly-jewish/

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  3. Analyse und Klartext sind Grundlagen, um überhaupt so etwas wie Verständnis für Interessen und die politische Dimension von Ereignissen zu bekommen.
    Mitunter nehme ich noch den ethischen Aspekt her, um größeres Verständnis zu entwickeln. Aber auch der Lebenszweck eines Menschen kann etwas anzeigen. Beispielsweise war für mich Leben und Sterben Fidel Castros eine Anzeige dafür, wie lange von den USA noch eine existenzielle Gefahr für Kuba ausging. D. h. solange diese Gefahr noch bestand, musste F. weiter leben…

    In ähnlicher Weise betrachte ich Philippa Strache und ihr Verhalten als eine Anzeige für das Rehabilitations-Potenzial ihres Ehemannes. Als ich das erste Interview mit ihr sah, hatte ich die Vision, „wie der Phönix (HC Strache – wieder) aus der Asche aufsteigen“ wird. Zwar ist die lügengetränkte mediale Welt von heute kein idealer Boden für die umfassende Rehabilitierung einer Persönlichkeit des politischen Lebens, aber unmöglich ist es nicht, denn es bietet sich dennoch dem Rehabilitanten die Möglichkeit, besser und stärker zu werden als vorher…
    Ein (relativ) aktuelles Beispiel liefert Erdogan, der bei seiner Wahl ins türkische Parlament noch im Gefängnis saß und erst später die Tribünen der Macht betreten durfte.

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    1. Die USA waren eine existenzielle Gefahr für Kuba und deswegen hat man Fidel künstlich ernährt, bis diese Gefahr vorbei war?

      Äh, dieser Fidel Castro war vor seiner Karriere als kommunistischer Diktator Hollywoodschauspieler (siehe IMDB) und stand auf Baseball. Nichts könnte den Sowjetkommunismus besser repräsentieren als Hollywood und Baseball 🙂

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      1. Darum hat er auch so lange überlebt…eine Fehlannahme wäre es zuglauben, der CIA hätte ihn nicht beseitigen können…lachhaft.
        Er hat seine Rolle bravourös gemeistert, und man konnte ihm sogar taxfrei eine Beteiligung am Kennedy-Mord unterstellen…
        Aprospos „Rolle meistern“ – wie geht es eigentlich dem „IS-Gründer“..:-)?

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    2. Tja, so unterschiedlich kann man über das Wirken einer historischen Persönlichkeit (Fidel Castro) – und wofür sie ihre Energien einsetzte – urteilen.
      Ich habe versucht, das, was aus den Schmutzkübeln seiner Feinde kam, außen vor zu lassen. Das kann durchaus hilfreich sein bei der „Urteilsfindung“.

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      1. Damit haben Sie prinzipiell sicher nicht unrecht; es ist heutzutage (wie wohl seit jeher) sehr schwierig, verlässliche Informationen zu haben, weil die Verhältnisse und Verstrickungen auf dieser Welt mannigfaltig und beinahe undurchschaubar sind. Schwarz ist weiß und umgekehrt, und im Schwarz gibt es noch weiße Tupfer und umgekehrt; zusätzlich noch mind. 50 Grauschattierungen:-)
        Man kann aber sagen, dass beide Seiten von diesem Zwist profitiert haben. Ein guter Feind ist jedenfalls wichtiger als ein guter Freund – schlag nach beim Konflikt USA-UDSSR…

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      2. Ich fasse im Klartext zusammen, was ich aus den obigen Kommentaren gelernt habe:
        1. Fidel Castro war zeitlebens ein Jesuit.
        2. Fidel Castro wurde von der CIA als Nachfolger für Fulgencio Battista auserkoren.
        3. Fidel Castro wurde in Hollywood gecastet und als Schauspieler für diese Rolle ausgebildet. Da Jura-Studium diente nur als Vorhang, um das zu verschleiern.
        4. Der CIA-Coup glückte.
        5. Raul Castro und Kuba laufen nun genauso an der langen CIA-Leine, wie das geplant war.
        6. Weil Fidel Castro eng mit Hugo Chavez, Raffael Correa und Evo Morales war, laufen die auch alle an der langen CIA-Leine mit.
        Habe ich das jetzt alles richtig mitgekriegt?

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      3. das erste mal las ich was über den anderen castro bei wisnewski…(verheimlicht, vertuscht, vergessen…)

        man müsste aber auch einiges im netz finden…

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      4. Was den von mir erwähnten „Lebenszweck“ Fidel Castros betrifft, empfehle ich als Quelle dessen Verteidigungs-Plädoyer im Gerichtsverfahren nach dem Sturm auf die Moncada-Kaserne im Herbst 1953. Bei der Text-Beschaffung wäre sicher die kubanische Botschaft hilfsbereit.

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  4. Ich war wohl auf dem Holzweg, denn inzwischen glaube ich nicht mehr wirklich, dass die Unsrigen hinter dem Regime Change stecken, denn auch unsere Regierung ist voll und ganz pro IL.

    https://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5336119/Strache-will-Botschaft-verlegen

    https://kurier.at/politik/ausland/jerusalem-strache-will-verlegung-die-oevp-winkt-ab/301.780.400

    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/neue-freunde-fuer-israel-reise-nach-jerusalem-15591.html

    https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/auszeichnung-verweigert-straches-geschichte-11634534.html

    View at Medium.com

    Dies sind ein paar kleine Artikel für die Mittagspause.

    Gefunden habe ich diese Artikel durch Zufall, als ich etwas über Diogenes recherchieren wollte.

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    1. Die Dönmeh sind eine sehr interessante Gruppe und ich wage zu behaupten, dass diese nicht die einzigen „Krypto-Juden“ sind, sondern nur eine Gruppe von unzähligen in dieser Diaspora-Welt…
      Noch vor 2 Jahren stand in Wikipedia, dass Erdogans Mutter eine aus Georgien nach Rize ausgewanderte Jüdin sei (ich habe das früher öfters unter Verweis gepostet, inzwischen ist der entsprechende Wiki-Eintrag redigiert worden und in der Versionshistorie für mich nicht mehr auffindbar; ich schwöre, dass das länger dort stand, somit wäre Erdogan selbst nach den Regeln des Judentums einer von ihnen (da das „Jüdischsein“ über die Mutter weitergegeben wird, anders als zB bei den Muslimen, wo die Religion des Vaters zählt)).
      (übrigens: auch ein gewisser Dschugaschwili stammte aus Georgien..).
      Was würde denn der fanatische Erdogan-Türke dazu sagen, wenn der Sultan und erhoffte Mahdi mosaischer Abstammung ist…?
      Selbst, falls das eine Ente gewesen sein sollte, seine Familiengeschichte ist nicht ganz geklärt, er ist jedenfalls sicherlich keine „Mustertürke“.

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      1. Wikipedia ist oft seltsam, ich habe gerade deutsche und englische Einträge verglichen (nicht zu Ihrem Thema).

        Sie beziehen sich wahrscheinlich darauf:

        https://www.unzensuriert.at/content/0013184-Erdogan-Der-Supert-rke-der-gar-keiner-ist

        Da wird Ihnen die taz energisch widersprechen:

        http://www.taz.de/Kolumne-Gott-und-die-Welt/!5323006/

        Bei der wechselvollen Geschichte der Türken verstehe ich aber, dass auch Heimat verloren ging durch Atatürk (auch wenn Modernisierung okay ist).

        Andererseits halte ich nichts von Kundgebungen mit Erdogan in Wien.

        (Sollte immer noch UNSER Wien sein, nicht wahr?)

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      2. „ich schwöre, dass… in wiki stand und nicht mehr auffindbar ist“….

        diese psycho-zermürbungstaktik heisst
        gaslighting …

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      3. @Alexandra
        Wenn die TAZ widerspricht, hat das ja auch schon etwas zu bedeuten…)
        (die TAZ widerlegt übrigens gar nichts, sondern beschreibt nur, und das sehr oberflächlich – würde ich nur als Vogelkäfigunterlage benutzen (Gruß an Lou Grant von der LA-Tribune 🙂 ).
        Habe gestern im Zuge meines Beitrags eine kleine Recherche durchgeführt – bin immer bemüht, mich an Fakten zu orientieren bzw. diese auch anzuführen.
        Im Zuge dessen entdeckte ich, dass der Teil des Eintrages bez. seine Mutter Tenzile verschwunden ist; klar könnte der Urheber auch ein „Witzbold“ gewesen sein, allerdings weiß ich, dass das länger dort stand und soweit ich Wikipedia kenne, werden Mülleinträge prompt redigiert.
        Ich habe dutzende Versionen durchgeschaut, es ist in der Versionshistorie nicht mehr zu finden; nun gibt es mehrere tausend Versionen des Erdogan-Eintrages bis dato – möglich also, dass ich es übersehen habe, aber wie auch immer.
        (Die hebräischen Wiki-Einträge unterscheiden sich von den deutschen teilweise übrigens erheblich, das nur so nebenbei!).
        Von Erdogan (klingt armenisch…die Endung auf „an“…) selbst stammt die Aussage über seine georgischen Wurzeln (Batumi); dort lebten vor dem 1. WK ua auch noch Türken, hauptsächlich und nach WK2 aber „Georgier“, Armenier, Griechen ua.
        Seine Familienhistorie ist jedenfalls etwas „verdunkelt“, wodurch sich das nicht genau festlegen lässt.
        Seltsam finde ich besonders folgende Wiki-Passage: er wuchs mit „seinem Cousin Danny „Talât“ Torosoğlu dort [Kasimpaza] und in Rize auf.“
        Wieso wird der Cousin erwähnt? Über diesen ist (zumindest mit meinen Mitteln) im Netz sonst nichts zu finden; der Name Torosoglu taucht aber in einem anderen Zusammenhang auf: ein Mann dieses Namens wäre an einem Zugattentat vor rund hundert Jahren beteiligt gewesen, welches ua von den Türken als Begründung für das Armenier-Massaker genutzt wurde…
        (https://schauerchristian.wordpress.com/category/historische-reader-die-grauen-wolfe-geschichte-der-sinti-geschichte-haitis-armenien/)
        „Talaat“ war der Name jenes türk. Innenministers („Pascha“), der selbiges eingeleitet hat.
        „Danny“ ist weder türkisch noch armenisch…
        Sein Cousin trägt also denselben Nachnamen wie ein armenischer Attentäter, der damit enorme Folgen auslöste, und sein „Spitzname“ ist jenem des damaligen IM Mehmet Taalat (Pascha) sehr sehr ähnlich…?!

        Das kommt mir doch sehr spanisch vor….oder sollte ich schreiben „ottomanisch“:-)?

        Und Necmettin Erbakan sagte einst über seinen pol. Ziehsohn RTE, dass dieser ein Kryptojude sei – Erbakan war der Gründer/Anführer der Islamisten – „Mili Görüs“ (und nicht nur mEn ein Freimaurer, darum mit Vorsicht zu genießen – wie auch Erdogan wohl ein „Bruder“ ist) https://www.welt.de/politik/ausland/article10769062/Erdogan-ist-ein-Kassierer-des-Zionismus.html
        [Der Autor behauptet dies – also die FM-Mitgliedschaft beider – in seinem Buch „Wer steuert den Islam“ aus 1998, welches via Suchmaschinen mittlerweile nicht mehr auffindbar ist, er legt dafür zahlreiche Indizien vor; offenbar ist das Buch in der Zwischenzeit auf „westlichen Suchmaschinen“ indiziert, was vor wenigen Jahren noch nicht der Fall war; Yandex.com führt einen aber verlässlich zum pdf, falls Interesse am Nachlesen besteht…).

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    2. Diese angeblichen „Lügen“ über Strache sind kleinlichen Auslegungen entsprungen. Ob jetzt 80 oder 30 Mal Gesetzesadaptierungen im UNO-Migrationspakt vorkommen ist irrelevant. Entscheidend ist, DASS Gesetzesadaptierungen darin vorkommen.

      Eine Lüge wäre, wenn er bewusst die Unwahrheit sagen würde. Vielleicht hat er sich mit der Zahl geirrt, das wäre ja keine Lüge sondern Irrtum. Die Grundaussage, dass der Migrationspakt Gesetzesadaptierungen verlangt, stimmt ja letztendlich.

      Das gleiche bei den angeblichen „Einzelfällen“ in der peinlichen SPÖ-Demo. Alles kleinliche, auslegungsbedingte Fehleinschätzungen von nichtdenkenden Menschen, die unbedingt Fehler suchen wollen bei Politikern, die ihnen nicht gefallen.
      Wenn man die angeblichen FPÖ-Einzelfälle den richtigen Einzelfällen gegenüberstellt, wo es um Delikte wie Vergewaltigungen, Raubüberfälle, Mordversuche und dergleichen geht, hinkt dieser Vergleich nicht nur, sondern liegt auf der Intensivstation.
      Und aus jeder Kleinigkeit wird Strache und der FPÖ ein Strick gedreht. Nur weil er in einem illegal aufgenommenen Video über Dinge theoretisiert, die andere über fünfzehn Ecken in die Tat umsetzen, wird er als der Böse dargestellt.

      Rene Benko hat sich als bekannter Investor in die Krone eingekauft und niemand schreit auf wegen möglicher Beeinflussung der Berichterstattung zugunsten bspw wirtschaftsfreundlicher Parteien. Darüber sollte man einmal nachdenken.

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  5. Nur eine kleine Anfrage

    Ist oder musste von mir ein Beitrag
    von heute gelöscht werden weil es u.a.
    auch um IL ging?

    Wenn es so sein sollte, ist es OK 🙂

    Es kann aber auch sein, dass ich ihn
    versehentlich in einem vorherigen
    Artikel über den Regime Change
    gepostet habe.

    ????

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  6. https://deutsch.rt.com/europa/89185-marin-le-pen-soll-sich-wegen-bildern-von-is-hinrichtungen-vor-gericht-verantworten/

    Passt wunderbar ins neoliberale Bild: Was würde der neoliberale Abschaum wohl tun ohne der sogenannten „unabhängigen Justiz“ als Schützenhilfe und Bewahrer vor der Bedeutungslosigkeit;

    Ein von LePen gesetzter Tweet aus dem Jahr 2015 muss nun herhalten für die Rettung eines von Maricón geführten UnrechtRegimes in France [s. Gelbwesten]. Aber auch um das EU Parlament von der angeblich Rechten Gefahr bequem aber nachhaltig zu säubern. Da Strache war naturalmente nur der Anfang. Zum Einstimmen, sozusagen 😦

    Wie auch immer

    MfG

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  7. Noch schnell vor schönen Träumen, dieser Artikel.

    Also doch, WIR schon wieder als Speerspitze des Bösen!

    Der Geheimdienst-Putsch

    Verhindern wir, dass moralisches Hyperventilieren das Offensichtliche verdeckt!

    Ein Skandal macht die Runde. Doch ist der Skandal nicht in dem zwei Jahre zurückliegenden angeblichen Vergehen eines österreichischen Vizekanzlers zu suchen, sondern im Komplettversagen der hiesigen Politik- und Medienlandschaft, diesbezüglich adäquat zu recherchieren und informieren. Sowie darin, ehrliche, sachbezogene Politik im Auftrag der Wähler zu betreiben.

    Stattdessen führt man einen von Moral getränkten Kampf gegen seine Gegner — unter der Gürtellinie, an rechtsstaatlichen Prinzipien vorbei. Der Skandal wird zudem an der Rolle deutlich, die die Medien als willige Umsetzer von Machtinteressen wahrnehmen. Damit zeigen diese Medien auch, dass sie Eines nicht sind: unabhängig.

    Um das deutlicher zu machen, beginnen wir mit ein wenig Gehirnwäsche:……….

    Ein Skandal macht die Runde. Doch ist der Skandal nicht in dem zwei Jahre zurückliegenden angeblichen Vergehen eines österreichischen Vizekanzlers zu suchen, sondern im Komplettversagen der hiesigen Politik- und Medienlandschaft, diesbezüglich adäquat zu recherchieren und informieren. Sowie darin, ehrliche, sachbezogene Politik im Auftrag der Wähler zu betreiben.

    Stattdessen führt man einen von Moral getränkten Kampf gegen seine Gegner — unter der Gürtellinie, an rechtsstaatlichen Prinzipien vorbei. Der Skandal wird zudem an der Rolle deutlich, die die Medien als willige Umsetzer von Machtinteressen wahrnehmen. Damit zeigen diese Medien auch, dass sie Eines nicht sind: unabhängig.

    Um das deutlicher zu machen, beginnen wir mit ein wenig Gehirnwäsche:

    Strache ist ein Rechtspopulist, Rechtspopulist, Rechtspopulist, Rechtspopulist …. (1).

    Haben Sie es endlich geschluckt?

    Wenn alternative Medien ab sofort jede Erwähnung des Spiegels erweitern würden auf „transatlantische Propagandaschleuder Spiegel“? Dann wäre das sachlich zumindest teilweise richtig — wie hier bereits oft thematisiert — und hätte damit einen rationalen Kern. Diese einseitige „Diffamierung“ würde der Spiegel natürlich zurückweisen — ganz nach dem Motto: „Gegen den Hass“.

    Für die Bezeichnung „Rechtspopulist“ lässt sich ein rationaler Kern nicht nachweisen. Wenn, dann ist er so rechtspopulistisch wie sämtliche Lautsprecher der regierenden Parteien in Deutschland. „Rechtspopulist“ ist vielmehr eine hässliche Marke, die man nach Belieben auf Unbeliebte klatscht, auf Leute, die im Politikzirkus nicht wie gewünscht mitspielen……

    Oder wie wäre es damit: Die geheimdienstlich gesteuerte Süddeutsche Zeitung (SZ) (a1) hat eine weitere von ihren Strippenziehern in Auftrag gegebene Veröffentlichung an den Mann und die Frau gebracht. Mir fällt das ein, weil vor nicht allzu langer Zeit die so gesteuerte SZ ein weiteres in Auftrag gegebenes Projekt brav umgesetzt hatte. Erinnern Sie sich? Es waren die Panama Papers (2). Ja, klar, die Story — erzählt von einem „seriösen Whistleblower“, genannt John Doe, dessen wahre Identität natürlich unter allen Umständen zu schützen ist. Und da kämpfen die „guten“ Medien — zu denen sich die SZ zählt — wie die Löwen (3). Kommt Ihnen, liebe Leser, bereits jetzt etwas spanisch vor?

    Es geht noch weiter:

    https://www.rubikon.news/artikel/der-geheimdienst-putsch

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    1. sehr gut zusammengefasst, wie das mit dem framing funktioniert…

      es ist die auswahl der worte auf die es ankommt…

      daniele ganser hat das schön in seinen videos erklärt.

      und political correctness ist genau das. eine sorgfältige auswahl der worte…

      das bedeutet, dass grosse teile des denkbaren unsagbar gemacht werden…

      und damit alle jene die es denken fortan sogenannte verschwörungstheoretiker genannt werden…

      schönen klimagewandelten heissen tag noch, an dem saharastaub zu trüber sicht führt und es in der nacht nicht abkühlen lässt… oder?

      das gegenteil ist der fall!
      das was wir da sehen ist ein natürlich entstehender kondensstreifen, und die feine wolkenschicht reflektiert die wärme, weil wasser im gegensatz zu co2 schichten bilden kann, die dann reflektieren…

      es ist wie in der politik: die wahrheit nützt niemandem, daher gewinnt die lüge…

      wenn das framing wie geplant funktioniert.

      was man dazu braucht ist gleichklang (oder konsens damit es nicht alle verstehen) von möglichst vielen mitspielern (oder akteurInnen) und am besten ein kind und gefühle als werbeträger…

      sorry für den seitenstrang…

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