KGP oder: Kurz, Gusenbauer und Pilz

Es scheint, dass kein Trick zu faul ist, um Peter Pilz und Zackzack zu pushen und zu suggerieren, dass es hier um echtes Aufdecken und nicht bloss um eine Agenda geht. Natürlich muss gerade jetzt so getan werden, als gäbe es ein freischwebendes System um Bundeskanzler Sebastian Kurz, dem sich der vermeintliche Held Pilz todesmutig in den Weg stellt. Da es kein wahres Leben im falschen gibt, ist sehr wohl von Bedeutung, wie Pilz bisher (auch früher in den Grünen) mit anderen Menschen und der Wahrheit umging. Man kann auch die Existenz von Zackzack entsprechend auf den Punkt bringen: Ohne den Verrat militärischer Geheimnisse an Peter Pilz hätte es keinen Eurofighter-U-Ausschuss 2017 gegeben, denn der Vergleich von 2007 war ein militärischer Verschlussakt. Pilz trumpfte mit diesem im August 2016 auf, just dann, als Siegfried Wolf seine Spendenralley für Kurz laut Reinhold Mitterlehner im Ibiza-U-Ausschuss startete. Wolf ist Geschäftspartner des Oligarchen Oleg Deripaska, der an Strabag, Magna, Hochtief beteiligt ist. Er sass lange mit Alfred Gusenbauer im Aufsichtsrat der Strabag, dessen Vorsitzender Gusenbauer seit 2010 ist. Gusenbauer gehört auch einem Signa-Aufsichtsrat an und ist Rene Benkos rechte Hand. Im Eurofighter-U-Ausschuss 2017 vertuschte Pilz die Verantwortung Gusenbauers für den Vergleich und zeigte Ex-Minister Norbert Darabos als Bauernopfer an. Dennoch erhielt Pilz bei den Grünen nicht den gewünschten Listenplatz und kandidierte daher selbst und wurde als Pseudo-Aufdecker gewählt. Er behandelte die Menschen wie üblich wie Dreck, die für ihn Wahlkampf machten.

Diese wollten dann auch Projekte mit den der Liste Pilz zustehenden öffentlichen Geldern für politische Bildung umsetzen. Pilz verweigerte dies, weil er die Mittel aufsparen wollte, bis vor der Wahl 2019 Zackzack gestartet wurde. Es handelt sich dabei in gewisser Weise um Blutgeld, das jedoch inzwischen aufgebraucht scheint, sodass Pilz den bedrohten Aufdecker simuliert. Dass Rene Benko Zackzack und Redakteur Thomas Walach klagen soll, wirkt leicht lächerlich, wenn man an Pilz‘ „gute“ Dienste für Gusenbauer denkt. Nun wird allem die Krone aufgesetzt, indem der Chef des Bundeskriminalamtes Andreas Holzer das Pilz (& „professionelles Team“) -Buch „Das Kurz-Regime“ via Anwalt Peter Zöchbauer beschlagnahmen lassen will. Leider glauben viele jeden Mist, wenn nur lange genug Feindbilder aufgebaut werden. Derlei hat nicht das Geringste zu tun mit echter Recherche, bei der sich ein immer komplexeres Bild ergibt. Man hat dann auch weder die Zeit noch den Platz, Personen Eigenschaften zu unterstellen, deren Handeln und deren Verbindungen man beschreibt.

Benko, Sobotka und Wolf 2017

Wie alles zusammenhängt, deuten selbst Fotos von sog. Society-Events an wie Andreas Tischlers Bildergalerien von Benkos „Törggelen“. Pilz beklagt sich nicht zu Unrecht, dass wenig über ihn berichtet wird, doch das ist ein gutes Zeichen. Aktuell begnügen sich kontrast.at (SPÖ-Parlamentsklub) und „Kurier“ nicht mit einer APA-Meldung; Patricia Huber von kontrast.at interviewte Pilz auch, der sich als unerschrockener Kämpfer gegen Oligarchen verkauft. Leider war sie ebenso wenig wie Michael Hammerl und Ida Metzger vom „Kurier“ bereit, mit mir zu reden, und das, wo mir das Umfeld von Benko, Gusenbauer und Co. wirklich ans Leder will. Ich schrieb Mails an Huber und die beiden anderen Redakteure, mit leicht unterschiedlichem Text:

Lieber Herr Hammerl, liebe Frau Metzger,
Ich habe Ihren Bericht gelesen und jenen von kontrast.at mit einem Pilz-Interview. Was Pilz‘ Behauptungen über Kurz und Oligarchen betrifft, bleiben sie an der Oberfläche und verleiten zu falschen Schlüssen, während ich das gesamte Netzwerk in meinem Blog darstelle und es auch einordne. Wenn Andreas Holzer mit Benkos Anwalt Peter Zöchbauer Pilz klagt und Zackzack schon früher den Anwalt von WKSTA und Doskozil Johannes Zink genommen hat, entbehrt dies nicht der Komik.

Gusenbauer und Kurz 2019 bei Benko

Denn zum einen soll die WKSTA gegen Doskozil wegen der Commerzialbank ermitteln und sie verhielt sich bei Eurofighter merkwürdig, wo Zink bereits Doskozil vertrat. Zum anderen bedeutet der Konnex Holzer-Zöchbauer, dass die Netzwerke im Hintergrund nie ernsthaft von Ermittlungen betroffen sein werden. Mehr zu den Zusammenhängen hier „Die Justiz und Peter Pilz‘ arglistige Täuschung“ und hier „La Famiglia: Benko, Gusenbauer und Pilz„. Zöchbauer will auch mich klagen, was aber bedeutet, dass Pilz für ihn Eurofighter-Lügen wiederholen wird müssen, die Gusenbauers Verantwortung für den Eurofighter-Vergleich vertuschen. Zum Kontext auch mit dem eigentlichen Hintergrund der Eurofighter-Beschaffung hier mehr. Es sei daran erinnert, dass Sie, Frau Metzger, ja zweimal Drohungen von Pilz gegen Darabos transportierten: „Pilz stellt Darabos ein Ultimatum“ (31. Mai 2017 vor Darabos‘ Befragung im UA am 1. Juni) und „Wie realistisch ist eine Darabos-Anklage“ (Februar 2018). Sie werden schon deswegen bestimmt gerne darüber berichten, dass ich die Hintermänner nenne. Natürlich ist das Puzzle inzwischen immer grösser geworden, da ich Zusammenhänge wie Kurier – Raiffeisen – Hameseder – Benko – Gusenbauer – Deripaska – Putin – Wolf – Kurz darstelle. Ich wurde auf verdeckte Weise darauf aufmerksam gemacht, dass Benko und Co. gegen mich vorgehen sollen, wie Sie hier bei den Userpostings sehen. Dies könnte signalisieren, dass Geheimdienste involviert sind, was aber kein Wunder ist, wie Recherchen über Oligarchen wie Oleg Deripaska zeigen. Sie wissen ja, dass Alfred Gusenbauer Benkos rechte Hand ist.

Webseite der Grünen 2017

Gusenbauer ist auch Aufsichtsratsvorsitzender der Strabag, an der Deripaska wie an Magna und Hochtief beteiligt ist. Deripaskas Geschäftspartner Siegfried Wolf pushte Sebastian Kurz und ist AR-Vorsitzender der Sberbank Europe, die Benko wie Raiffeisen und die Bank of China Kredit gibt. Dieses Netzwerk hat natürlich auch mit Wolfgang Schüssel zu tun, der Kurz, Blümel, Schmid förderte, als er noch Klubobmann war. Bemerkenswert ist, dass SPÖ-Parteigenossen bereit waren, für Deripaska die Einbürgerung der Jumaschews in die Wege zu leiten. Wer dabei nicht von der Partie war, ist Norbert Darabos, der daher auch als Einziger für die Nachfolge von Rendi-Wagner qualifiziert ist; hier geht es nicht nur um Dienste anderer für Deripaska, sondern auch um die Erfahrungen eines Generalstabsoffiziers mit dem Umgang mit Darabos. Was das Verhalten der Justiz angeht, so darf sie in der Causa Multiversum erkennen, dass in vorauseilendem Gehorsam ohne Ministerweisung gehandelt wurde, nicht aber, wenn es um das BMLV geht. Zu Pilz sei noch bemerkt, dass er in den Grünen Menschen bedrohte, verleumdete, sie vergraulte und dass aus dem Hinterhalt zu seinen Gunsten eingegriffen wurde. Er ist vollkommen skrupellos in seinem Vorgehen, wie ich auch damals erfahren musste und was ich jetzt wieder erlebte z.B. bei Eurofighter. Die Netzwerke im Hintergrund sorgten dafür, dass ich eh schon alles verloren habe und wollen mich jetzt auch noch klagen. Schon allein deswegen sollten Sie mit mir solidarisch sein. Sie erreichen mich unter 066499809540. Ich leite Ihnen weiter, was ich an die Faktenchecker von Correctiv zu den Netzwerken zum Überprüfen schickte (in Hinblick auf Zöchbauer, Benko, Gusenbauer et al gegen mich). Und auch, was die betroffenen Staatsanwaltschaften Wien und Eisenstadt bekamen, die bislang Kriminalität verschleierten, sowie Heinz Mayer (Korruptionsvolksbegehren, tätig beim Gusenbauer-Freund Gabriel Lansky, sein Sohn leitet StA Eisenstadt).
Liebe Grüsse Alexandra Bader 

Drohposting 2011 in der „Presse“

Dieses in der „Presse“ gesicherte Posting stammt aus jener Zeit, als Generalstabschef Edmund Entacher gegen seine Abberufung durch die illegale Befehlskette über den Minister spielenden Kabinettschef Stefan Kammerhofer Einspruch erhob. Die Berufungskommission im Bundeskanzleramt, an die sich Entacher wandte, kritisierte denn auch, dass es nur ein paar nachweisbare = echte Ministerweisungen pro Jahr gab und dass Artikel 20 Absatz 1 der Bundesverfassung zu gelten hat. An der Praxis von Kammerhofers und Gusenbauers Hintermännern änderte sich jedoch nichts. Ich wies auch Patricia Huber, Ida Metzger und Michael Hammer bei den an sie weitergeleiteten Mails darauf hin, dass die Befehlskette im BMLV ausgehebelt war (und ist?). Seit 2012 ist übrigens der Gusenbauer-Freund Rainer Nowak Chefredakteur der „Presse“, der 2011 die Innenpolitik leitete und auch später solch ein Drohposting okay fand (er gehört auch zu Benkos Gästen). Unten sehen wir den Screenshot eines Drohpostings zu „Peter Pilz und die russische Mafia„, das ich samt weiteren (auch bei „SPÖ: Welch ein verlogener Machtkampf„) an StA Wien, StA Eisenstadt und Heinz Mayer schickte. Diesen schrieb ich u.a.: 

Ich werde immer wieder aus dem Hinterhalt attackiert, weil ich Netzwerke russischer Einflussnahme rekonstruiere. Unter einer Fake ID „Sepp Brunnmeier“ wird versucht, mich mit einer angeblichen Anzeige einzuschüchtern; die für Postings verwendeten IP-Adressen enden im Nirgendwo (163.172.56.74 = „nicht gefunden“, 193.218.118.156 = „Tor Exit Router“, 193.189.100.199 = „Warnung vor Malware“).

Drohposting 2021 in meinem Blog

Der Angriff auf mich folgt einem mir bereits bekannten Muster, bei dem leider auch die StA Eisenstadt einmal mitspielte. Diese deckt SPÖ-Politiker in der Commerzialbank-Affäre, wo z.B. nicht ermittelt wurde, warum das Land TPA mit der Prüfung des Mehrheitseigentümers beauftragte, also den mit Wirecard und Signa verbundenen Prüfer der Bank. Ausserdem wurde mitgeholfen zu vertuschen, wer wirklich für den Eurofighter-Vergleich verantwortlich ist, damit Darabos belastet bleibt und Doskozil LH werden kann. Via „Sepp Brunnmeier“ präzisierten Kräfte im Hintergrund jetzt mit ein paar Rechtschreibfehlern siehe Screenshot in 2 Teilen, wieder von einer nicht identifizierbaren IP-Adresse aus. Ich reagierte mit einem Posting, das sich nur in drei Teilen sichern liess, doch es ging mir darum, Usern auch zu erklären, was hier gespielt wird. Die Andeutung puncto russischer Militärgeheimdienst ist nicht nur deshalb naheliegend, weil es Berichte wie diese gibt. Ich wollte vor einem Jahr vom „Team Doskozil“ wissen, wer Darabos unter Druck setzt (die GRU?). Was Doskozil, Niessl, Gusenbauer und Oligarchen betrifft, hier mehr. Ich spreche in meiner beiliegenden Reaktion auf „Brunnmeier“ an, dass ich via Dietmar Müllböck im Herbst 2018 bei der StA Eisenstadt angezeigt wurde, nachdem er mich jahrelang verleumdet und gestalkt hatte. Die StA reagierte zwar wie auf Knopfdruck und liess mich einvernehmen, schickte mir aber weder die Anzeige noch die von mir nicht gewollte Einstellung. Ich wollte natürlich ein Vorgehen gemäss StPO, bei dem die Justiz erkennt, dass ich nicht als Einzige Opfer strafbarer Handlungen bin. Dies trifft u.a. auch auf Darabos zu, der immer unter Druck gesetzt wurde und Peschorn mit Eurofighter-Ausstiegsverhandlungen beauftragte, was er nie widerrief.

Pilz gegen Kurz 2021

Dank Gusenbauer gab es ab 24. Mai 2007 Scheinverhandlungen zwischen alten Bekannten, die zu einem Vergleich führten, den Pilz 2017 extra nochmal wie mit Doskozil und Gusenbauer abgesprochen Darabos umhängte. Indem sich die StA Eisenstadt einspannen liess, fügte sie nicht nur Opfern krimineller Machenschaften weiteren Schaden zu, sie ermöglichte auch, dass Doskozil LH werden konnte (zu Eurofighter und dem „Krieg“ gegen Airbus kam 2020 noch die Commerzialbank hinzu). Wenn jemand, der mir gegenüber den Heckenschützen „Sepp Brunnmeier“ gibt, allen Ernstes schon wieder das Opfer Organisierter Kriminalität anzeigt, ersuche ich Sie, Frau Bussek, dies breit zu kommunizieren und sofort an Medien zu übermitteln, damit ebenso berichtet wird wie bei CASAG-Anzeigen oder bei den Chats von Thomas Schmid.

– Es versteht sich von selbst, dass die Justiz weiter mit Putin, Deripaska, Gusenbauer, Kurz, Pilz kooperiert. Zu „Brunnmeier“ sei noch bemerkt, dss ich 2012 und 2015 vergeblich auch mit damaligen Recherchen den Hochverrat im Bundesministerium für Landesverteidigung anzeigte, dessen Dimension und Kontext ich immer genauer benennen kann. Die Kräfte im Hintergrund agieren so vorhersehbar perfide, dass ich, weil als „Brunnmeier“ (nastrowje!) auch auf einen Ex-„Verdeidigungsminister“ hingewiesen wird, versucht bin, Anwalt Zöchbauer anzurufen und zu fragen: „Womit bedrohen die den Norbert diesmal?“ Aber ich werde mir etwas anderes für Zöchbauer und Co. ausdenken…

PS: Weil ich mich seit Jahren mit solchen Hintergründen befasse, wird mir sehr zugesetzt. Ich freue mich daher über eure Unterstützung und den Austausch mit euch und bin unter 066499809540 erreichbar. Weil „Zusetzen“ auch bedeutet, mich ökonomisch zu treffen, bedanke ich mich auch für eure finanzielle Unterstützung unter Alexandra Bader, Erste Bank, AT 592011100032875894 BIC GIBAATWWXXX vielen Dank!

4 Kommentare zu „KGP oder: Kurz, Gusenbauer und Pilz

  1. Peter Pilz ist österreichweit bekannt für das „in den Raum stellen falscher Behauptungen“, um andere zur Rechenschaft zu zwingen.
    Es ist im allgemeinen ein erfolgreicher Stil, um alle Rechtsmittel in der Justiz voll auszuschöpfen und es ist natürlich auch ein abscheulicher menschenverachtender Stil.
    Im Rahmen der formalen Verfahrensabwicklung existiert dafür kein Gegenmittel.
    Ich bin stets verwundert das 1.000 falsche Behauptungen vor der Justiz kaum Beachtung finden, stattdessen der konkrete juristische Tatbestand gesucht wird ohne diese wichtige Nebensache zu beachten.
    Einfach widerwertig!
    Trotzdem ist er eine Bereicherung, weil er dabei manche Dinge anspricht.

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    1. Er ist keine Bereicherung, sondern unser aller Gegner! Was er „anspricht“, wird verdreht und aus dem Kontext gestellt, wenn er nicht ohnehin dreist lügt. Das sind verschiedene Formen von Desinformation, denen Medien folgen sollen, als ob es Wahrheit sei und es sonst nichts zu sehen gäbe.

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      1. Danke. Es ist für viele verwirrend, weil sie nur nach dem Augenblick gehen. Auch dann, wenn man ihnen Zusammenhänge erklärt. Aber das ist rational, während der Reflex in einem Moment irrational ist.

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