Warum die Grünen nicht mehr grün sind

Einst wollten die Grünen basisdemokratisch, solidarisch, gewaltfrei und ökologisch sein, heute haben viele den Eindruck, dass es sich um eine Sekte handelt, die sich primär für Einwanderung engagiert. Frühere Generationen Grüner wissen aber manchmal, was sich hinter den Kulissen abspielte und weiter abspielt und wie die Partei zu einem Werkzeug fremder Interessen umfunktioniert wurde.

Man benötigt jedoch nicht nur Informationen oder muss Beobachtungen richtig einordnen können, sondern muss auch innerlich dazu bereit sein, das eigene Umfeld kritisch zu sehen und notfalls zu verlassen, wenn es nicht anders geht. Natürlich spielen auch existentielle Rahmenbedingungen eine Rolle, doch das ist es nicht alleine. Sieht man sich jene Menschen an, die der gegenwärtigen politischen und gesellschaftlichen Entwicklung kritisch gegenüber stehen, waren es in der Regel persönliche Erfahrungen, die ihnen die Augen geöffnet haben.

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Die Tiroler Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe auf Twitter

Am abgebildeten Tweet kann man gut erkennen, in welche Richtung die Grünen gelenkt werden: es ist vielleicht verständlich, dass eine LH-Stellvertreterin am Forum Alpbach teilnimmt, da dieses in ihrem Bundesland stattfindet. Wir können aber angesichts der Performance der Grünen wohl ausschließen, dass sie sich der Geschichte des stets US-affinen Forums bewußt ist und als kritische Bürgerin und Politikerin hinfährt. Teilnahme bedeutet oft, Transatlantiker(in) zu sein, wie man an einem Bericht 2007 über Alpbach sieht, als der damalige Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) medial gebasht wurde, weil er den US-Raketenschild ablehnte. Auch im Artikel des „Standard“ kommt die US-CIA-Verachtung für einen Politiker zum Ausdruck, der seinem verfassungsmäßigen Auftrag nachkommen will:

„Auf die Frage, was er Verteidigungsminister Norbert Darabos (S) antworten würde, der US-Pläne für ein Raketenabwehrsystem in Polen und Tschechien als ‚Provokation‘ bezeichnet hatte, sagte Khalilzad, er glaube, dass es sehr wichtig sei, dass man die Welt realistisch sehe und nicht zurückschaue. ‚Die Welt hat den Kalten Krieg hinter sich gelassen, wir sind nicht mehr im Kalten Krieg. Ständig auf den Kalten Krieg zurückzugreifen, ist meiner Meinung nach nicht der richtige Zugang.‘ Darabos hatte in einem ‚Presse‘-Interview gemeint, es habe ‚keinen Sinn, ein Raketenabwehrsystem in Europa aufzubauen. Dadurch werden nur unnötig alte Debatten des Kalten Krieges wieder angefacht‘.“ Der „Standard“ verlinkt zwar am Ende des Artikels zu „US-Rüge für Darabos“, was heute nicht mehr abrufbar ist, vergißt aber zu erwähnen, dass Zalmay Khalilzad, US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Mitglied des Project for a New American Century ist, das sich vor dem 11.September 2001 ein „new Pearl Harbor“ als „catalyzing event“ wünschte.

Darabos war in seiner Zeit als Minister auch in Alpbach eingeladen, doch dies trifft ebenso auf Vertreter Russlands zu, sodass man damit wohl nur eine Vielfalt an Standpunkten suggerieren wollte. In welche Richtung der Zug zu fahren hat, wird aber bereits dann klar, wenn man sich den Wikipedia-Eintrag zum Forum ansieht. Als Gründer des Forums, das bereits im Sommer 1945 das erste Mal stattfand, gilt Otto Molden, dessen Bruder Fritz im  Krieg für das Office of Strategic Services arbeitete und auch Schwiegersohn von CIA-Chef Allen Dulles war. Dass er kein CIA-Agent gewesen ist, wird in Österreich sowohl Mainstream als auch „alternativ“ wortreich ausgeführt. Auf der Alpbach-Webseite findet man auch die lange Liste der Personen, die heuer in den diversen Panels zu Wort kommen, etwa Staatssekretärin Muna Duzdar, nicht aber Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil.

hasspostingsgruene

Kritik an den Grünen dafür auf Facebook (also „Hasspostings„?)

Wenig überraschend befindet sich darunter auch US-Botschafterin Alexa Wesner oder Hannes Tretter, der Leiter des u.a. von den Soros-Stiftungen unterstützten Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte. Danae Stratou ist mit von der Partie, die Ehefrau von Diem25-Gründer Yanis Varoufakis, der auch nach Alpach kommt, Saskia Sassen ebenfalls von Diem25 oder Daniel Erlacher, Organisator des Grazer Elevate-Festivals. Der Wiener Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny scheint auch auf der Liste auf oder ÖVP-Staatssekretär Harald Mahrer, Familienministerin Sophie Karmasin und Außenminister Sebastian Kurz. Alpbach-Präsident Franz Fischler und die VizepräsidentInnen Claus Raidl und Sonja Puntscher Riekmann sind natürlich stramm transatlantisch, wobei die ehemalige Kurzzeitabgeordnete der Grünen bei drei Diskussionen mitmischt.

Nun muss sich eine Landeshauptmann-Stellvertreterin in Tirol nicht unbedingt mit Geopolitik befassen, sofern sie Österreich nicht unter dem Vorwand der Flucht dazu zwingen will, Masseneinwanderung zu dulden. Sobald man oder frau aber das Wort „Syrien“ oder „Flüchtlinge“ in den Mund nimmt, sollte man / frau auch wissen, wovon die Rede ist. Die „stellvertretende Landeshauptfrau“, wie sich Felipe selbst nennt, bietet aber auf ihrer Webseite ihr „Modell für den Umgang mit schutzsuchenden Menschen“ an. Sie schreibt dazu etwa: „Erstes Ziel muss also das Schaffen legaler Wege nach Europa und dort in das Zielland der Flüchtlinge sein. Ein solidarisches Europa zwingt Menschen nicht mittels Quote in bestimmte Länder, sondern es gilt die Reisefreiheit. Ein solidarisches Europa beteiligt sich aber auch finanziell an den Herausforderungen, die viele neue BürgerInnen für ein Zielland bedeuten.“

Es ist keine Rede davon, dass die Genfer Flüchtlingskonvention vorgibt, wer unter welchen Bedingungen tatsächlich ein Recht auf Asyl hat und dass „Reisefreiheit“ etwas vollkommen  anderes ist als das nicht existente „Recht“, sich ein Land auszusuchen, das einen zu versorgen hat und in dem man sich an keine Gesetze zu halten hat. Felipe meint, ohne dies zu realisieren, die Destabilisierung Tirols, Österreichs und der EU. Nun mag sie ja durchaus so sympathisch sein, wie sie von „Schnupperpraktikantin Jeannine“ beschrieben wird, doch für welche BürgerInnen und deren Anliegen nimmt sie sich Zeit? Ist sie auch bereit, sich mit heiklen Fragen auseinanderzusetzen, ganz wie einst die Vorläufer der Grünen, die Alternativen Listen, die Bürgerlisten, die Vereinten Grünen sich die Übernahme öffentlicher Ämter vorgestellt haben? Wie ihre Parteikollegin Lisa Rücker (Stadträtin und zuvor Vizebürgermeisterin) in Graz hat sie kein Problem damit, an Demonstrationen teilzunehmen, die eskalieren, weil sie selbst mit Gewalt ja nichts zu tun habe.

Die Grünen sind für das heutige Afghanistan von Taliban und US-Intervention

Felipe folgt der Parteilinie, gegen Grenzen aufzutreten, sodass man sich nicht wundern sollte, wenn sie Junckers Aussage gut findet. Konsequent wäre aber, dass sie, Rücker, die Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, die Abgeordnete Alev Korun und viele andere ihre Ämter zurücklegen, weil jede dieser Funktionen sich auch aus Grenzen heraus definiert. So erstreckt sich der Wirkungsbereich der Tiroler Landesverfassung nicht auf Salzburg und Vorarlberg, und Vassilakou kann sich nicht um den öffentlichen Verkehr in Niederösterreich und im Burgenland kümmern. Alle Genannten sind auf die Verfassung und Gesetze der Republik Österreich vereidigt, also auf ein durch Staatsgrenzen definiertes Hoheitsgebiet.

Es ist kein Zufall, dass Mandate und Regierungsämter mit Personen besetzt werden, die nicht imstande sind, die Tragweite der Übernahme öffentlicher Ämter, die damit verbundene Verantwortung zu erkennen. Sie sind daher auch nicht in der Lage, Strategien zu entwickeln, wie sie aufbauend auf echter grüner Programmatik und jenen Themen, mit denen sie im politischen Alltag konfrontiert werden, das Beste für das Land und die Bevölkerung zu tun. Die Entpolitisierung der Politik sorgt dafür, dass Funktionen nicht von jenen Personen übernommen werden, die tatsächlich dem Auftrag der Bundesverfassung nachkommen können. Das  sukzessive Verdrängen politisch Denkender aus den Grünen bewirkt, dass diese Menschen dort fehlen, wo man sie dringend brauchen würde, und statt ihnen Leute platziert werden, die  vielleicht nett und naiv sein mögen, gerade deshalb aber auch viel Schaden anrichten.

Längst werden die deutschen Grünen als „Kriegsgrüne“ bezeichnet, wie ein aktueller Artikel von Ulrich Gellermann auf der Webseite „Rationalgalerie“ unterstreicht. Der Autor bezieht sich u.a. auf das Foto eines aus Trümmern geretteten Fünfjährigen in Aleppo, das sofort um die Welt ging als „Beweis“ gegen Putin und Assad: „Die Nour al-Din al-Zenki-Miliz – zu denen der fotografierende Freund westlicher Medien so gute Beziehungen hat, dass man ihn für ein Mitglied dieser Truppe halten könnte – ist gut bekannt für Entführungen und Folter. Eine Truppe, die anläßlich der Wiener Friedens-Verhandlungen für Syrien im November 2015, auf die Liste der Terroristen kam, die auf keinen Fall an den Verhandlungen teilnehmen durften. Eine der widerlichen Terror-Gruppen, die unter dem Etikett „Oppositionelle“ ihrem Geschäftsmodell nachgehen: Für Geld marodieren. Das ist längst der Mainstream der anderen Seite im Syrienkrieg.“ Man sieht den Fotografen mit besagter Miliz u.a., als diese ein Kind enthauptet, doch davon ist in „unseren“ Medien nichts zu finden.

dithfurtbuch

Faksimile aus dem Buch „Krieg, Atom, Armut…“ von Jutta Ditfurth

Gellermann geht dann auf die Haltung der Grünen ein: „‚Wir brauchen jetzt eine Allianz der Anständigen‘, fordert Franziska Brantner, eine profilierte GRÜNE aus dem Winfried-Kretschmann-Wir-Können-Auch-CDU-Flügel. Und anständig findet sie, wenn ‚Bundesaußenminister Steinmeier . . . auf Moskau einwirkt, dass es seine Unterstützung für Assads Kriegsführung und Vernichtungsstrategie beendet.‘ So geht grüner Anstand: Die Söldner, die USA und Saudi Arabien, die ‚andere‘ Seite also einfach ausblenden und damit reinwaschen. Gemeinsam mit dem grünen Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour, der tatsächlich noch jüngst einen Abzug aus Afghanistan für ‚kurzsichtig‘ hielt, fordert sie jetzt im Namen der grünen Partei eine ‚Luftbrücke‘ nach Aleppo. Die Luftbrücken-Forderung ignoriert nicht nur mal eben internationales Recht. Sie beschimpft auch die russische und die syrische Seite, jene, die einer Luftbrücke zustimmen müssten: Zynisch seien die und menschenverachtend, steht im Papier der GRÜNEN.

Wahrscheinlich füllt Frau Brantner gerade die Entrittsformulare für die ‚Atlantik-Brücke‘ und die ‚Deutsch Atlantische Gesellschaft‘ aus, beides Einfluss-Agenturen der USA, in denen Herr Nouripour bereits Vorstandsmitglied ist. Die grüne Partei: In Jugoslawien und Afghanistan schon dabei, spielt jetzt einem konditionierten Publikum den Friedensengel vor. Franziska Brantner und Omid Nouripour gehören zur deutschen ‚Assad-muss-weg-Bewegung‘. Wer das fordert, will den Krieg verlängern. Wer das fordert, der macht sich mit den islamistischen Mörderbanden in Syrien gemein. Wer das fordert, schließt sich freudig der US-Regime-Change-Politik an. Wer das auf seine Agenda setzt, der will das Schlachten in Syrien nicht beenden, sondern den Sieg der Scharia-Allianz durchsetzen, die Allianz der Unanständigen. Wenn die grüne Allianz gewinnt, wird es viele kleine Jungen geben, die in einem Nichts-Land leben müssen. Einem Staat aus konkurrierenden Milizen, der Unterdrückung religiöser Minderheiten und der offenen Grenzen für jedermann, der sich ein Stück aus Syrien rausschneiden will: Die Türken, die Israelis, und natürlich die wahhabitischen Kataris, die dann endlich jene Gas-Leitung durch das Land legen können, die der Ober-GRÜNE Joschka Fischer so dringend für seine Nabucco-Pipeline braucht: So geht grüne Friedenspolitik.“

Nicht von ungefähr spricht Gellermann die Atlantikbrücke und andere transatlantische Netzwerke an. Jutta Ditfurth, die heute gegen jene Menschen agitiert, die keine Destabilisierung Deutschlands durch Masseneinwanderung wollen, schildert im oben zitierten Buch über die Grünen einen Besuch beim American Institute For Contemporary German Studies, bei dem sie ersucht wurde, doch eine „Studie“ über die Grünen zu verfassen: dies ist eine klassische Anwerbemethode der CIA, daher weigerte sie sich. Kooperationswilligen PolitikerInnen, die man für „brauchbare Führungskräfte“ hält, winken „Zusatzausbildungen“. Darauf geht Ditfurth auch in „Das  waren die Grünen“ ein, wo sie auch seltsames Publikum (viele Militärs, wohl auch Geheimdienstler) bei einem Vortrag in den USA beschreibt. Ein Militär giftete sie an, dass die Grünen ohne Zustimmung der USA nicht im Bundestag vertreten wären (Ditfurth gehörte zu jenen Grünen, die für einen Austritt Deutschlands aus der NATO waren).

reimon

Grüner EU-Abgeordneter auf Twitter zu den Soros-Leaks

Näheres auch zum Forum Alpbach findet man übrigens in einem Artikel, in dem ich mich mit transatlantischen Seilschaften befasse. Der Weg bis dahin scheint weit, bedenkt man, dass ich vor vielen Jahren an der Basis aktiv war, bei der Alternativen Liste in Graz, dann nach Wien ging, dort bei den Grünen erkannte, dass verdeckt auf die Partei Einfluß genommen wird. Als ich dies rekonstruierte, ging es auch um geopolitische Interessen der USA, nämlich den Balkan gezielt zu destabilisieren. Dabei hatte ich damals nicht das heutige Vokabular (und Wissen), um zu beschreiben, was in den Grünen vor sich ging. Jedenfalls forderte Peter Pilz, der nach wie vor „grüner“ Abgeordneter ist, im Sommer 1992 eine US-Militärintervention in Bosnien per Interview mit dem „profil“.  Bis auf Johannes Voggenhuber, der anfangs noch widerspenstig war, hatte man den gesamten Parlamentsklub sofort auf Linie (entgegen Parteibeschlüssen), und jene „BasiswapplerInnen“, die wie ich dagegen auftraten, wurden in konzertierter Aktion diffamiert, da sich bestimmte negative Begriffe wie ein roter Faden durch schriftliche und persönliche Äußerungen zogen.

Man warf uns Neid, Eifersucht, persönliches Scheitern vor und stellte Pilz als „sympathischen“, da „unsicheren“ „Tabubrecher“ hin, und seltsamer Weise gab es im Mainstream keinerlei Öffentlichkeit für jene Menschen, die als echte Grüne Grundsätze wie „Basisdemokratie“ und „Gewaltfreiheit“ anführten. Noch 1991 war es möglich, dass Pilz Befürworter des Irakkriegs war, zugleich aber die Wiener Grünen Demos gegen den Krieg unterstützten und ich als deren Vertreterin an der Organisation mitwirkte. Freilich hatten Pseudo-Grüne wie Pilz stets die Medien, die Infrastruktur, die Bezahlung auf ihrer Seite, während echtes Grün ehrenamtlich oder maximal als Bezirksrätin/Bezirksrat stattfinden konnte. Zugleich wurde die Basis von Pilz via Medien beschimpft, weil sie der über ihn und Figuren wie Monika Langthaler (übrigens eine Freundin von Kanzlergattin Eveline Steinberger-Kern) forcierten Entpolitisierung durch QuereinsteigerInnen im Weg war.

Als ich alles wieder und wieder analysierte, auch aufzeichnete, um zu verstehen, was wirklich Sache ist, sprach ich von mehreren „Ebenen“, auf denen agiert wird, von einer ersten (sichtbaren) Ebene, einer weiteren und einer dritten. Und ich erinnerte mich daran, dass im Wahlkampf für Freda Meissner-Blau bei der Bundespräsidentenwahl 1986 von einem „inneren Kreis“ die Rede war, bei dem die „Basis“ gar nicht wusste, wer überhaupt dazugehört. In jenem Sommer 1992 las ich am Institut für Politikwissenschaften die Dissertation „Rot-Grüne Verhältnisse“ von Kurt Reissnegger, der inzwischen beim ORF arbeitete, den ich mit einem Mitstreiter besuchte und der uns in einem komplett leeren Büro davon überzeugen wollte, auf dem falschen Dampfer zu sein. Denn wir verstanden die Rolle ehemaliger Roter bei der Gründung der Grünen (samt Marginalisieren der Alternativen Liste, bei der übrigens Kanzler Kern auch mal war) als Beweis für fremde Einflussnahme auf die Partei. Mit meiner drei Ebenen-Theorie kam ich immer wieder auf Vorgänge, die sich so  nicht erklären ließen, und hatte das Gefühl, in einen „Graubereich“ dahinter wie in Watte zu greifen.

uausschuss

Tweet an Soros-affine EU-Abgeordnete

Damals las ich zum ersten Mal ein Buch über Geheimdienste, und zwar Das RAF-Phantom, in dem auch viel Grundsätzliches erklärt wird. Ich erkannte, dass wir es in den Grünen mit Desinformationskampagnen zu tun hatten und dass das, war mir so merkwürdig und wie von anderswo gesteuert vorkam schlicht verdecktes Agieren war. Der Rätsel Lösung war stets zum Greifen nah, und doch zögerte ich monatelang, es mir einzugestehen, es auszusprechen; nicht so sehr, weil ich Angst vor den Konsequenzen hatte (icb bezahlte da längst existentiell dafür, den Dingen auf den Grund zu gehen), sondern weil es ein absoluter Hammer war. Als ich dann EU-Referentin bei den Wiener Grünen war und die Sabotage grüner Bundeskongressbeschlüsse durch den Parlamentsklub (daran war u.a. Doris Schmidauer beteiligt, die heute mit Präsidentschaftskandidat Van der Bellen verheiratet ist) eine Kampagne verhindern sollte, befasste ich mich vor allem mit Sicherheitspolitik.

Das ist mir nicht gut bekommen, da die europäische Integration von Anfang an ein Projekt der USA war, entstanden im Kalten Krieg und auch danach umso intensiver fortgesetzt, um die Union und die NATO zu erweitern. Man schrieb mir alle möglichen negativen Eigenschaften zu, um mich loszuwerden; etwa, dass ich angeblich „nicht teamfähig“ sei. Bei künstlich geschaffener Wahrnehmung über Personen, wie es auch PolitikerInnen erleben, die keine US-Vasallen sein wollen, ist es schwierig, die kreierten Annahmen zu entkräften. In meinem eigenen „Fall“ hätte es auch keinen Level gegeben, auf dem ich mit gewissen Grünen hätte reden können, denn meine Erklärung wäre gewesen, dass sie sich von den USA benutzen lassen, was jedoch nur dann verstanden wird, wenn man sich mit allem intensiv auseinanderzusetzen bereit ist.

Dabei gibt es natürlich das Zeitargument oder auch die Rahmenbedingungen, existentielle Abhängigkeiten, Kinder(betreuung) usw. Aber das ist es nicht alleine, wie auch die Menschen wissen, die gerade jetzt verzweifeln, weil Leute, die sie für aufgeschlossen hielten, beim Thema „refugees“ Scheuklappen tragen. Denn es wirkt selbst bei denen, die sich ehrenamtlich engagieren, die also durch den Verlust der Zugehörigkeit zu einer Gruppe mehr Zeit für sich selbst haben oder sich halt woanders einbringen. Dies scheint das Hauptmotiv zu sein, denn viele fürchten kaum etwas so sehr wie den Verlust ihres gewohnten Umfelds. Doch die Lehren aus den Lebenswegen derjenigen, die nicht wegsahen, als sie erkannten, dass hinter der Oberfläche etwas ganz anderes gespielt wird, sind vielfältig. Zum einen gibt es ein Leben nach dem Hinausmobben oder Weggehen, zum anderen landet man dort, wo man sich etwa mit Mitte 20 niemals gesehen hätte. Von Mitarbeit in Kommunalpolitik zur Beschäftigung mit verdeckter Kriegsführung scheint der Weg weit, samt Ironie der Geschichte, dass ich genau wegen der Unterwanderung der Grünen erkannt habe, wo meine Begabungen liegen.

bunteroth

Claudia Roth, grüne Bundestags-Vizepräsidentin in der „Bunten“

Es scheint für Menschen, die sich nicht an Inakzeptables anpassen charakteristisch zu sein, dass sie dadurch Höhen und Tiefen erleben, die sie sich zuvor nicht hätten vorstellen können. Auch wenn es zwischen ihnen Gemeinsamkeiten gibt, lehren sie uns doch, dass man dem starken Drang nach Gruppenzugehörigkeit gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spaltung nicht nachgeben muss. Man kann sich auch auf Individuen beziehen, die ebenfalls kritisch denken, egal aus welcher politischen Richtung sie kommen, und zudem darauf vertrauen, dass schon etwas dran ist am Spruch „Wissen ist Macht“. Wenn informierte Leute, die sich u.a. via Facebook austauschen, weit mehr wissen als z.B. eine Frau Felipe, dies aber keine Auswirkungen hat, sind die Proportionen vollkommen verzerrt. Doch es mag eine Zeit anbrechen, in der alles am richtigen Platz ist und die Entpolitisierung der Politik gestoppt wird.

Was Gruppe im weiteren Sinn bedeutet, ist auch die fehlende Zugehörigkeit zu einer Szene schmerzlich, in der man noch vernünftig denken konnte, ehe alle „refugees welcome“ rufen mussten. Als ich die Demonstration „Open the Borders“ am 19. März in Wien sah, fragte ich mich, ob auch nur eine/r der oft glücklich lächelnden TeilnehmerInnen weiss, was sie/er wirklich tut. Mir fiel ein, wie sich wohl Leute gefühlt haben, die 1938 die jubelnde Menge am Heldenplatz beobachtet haben und nach Gemeinsamkeiten mit den Menschen suchten, die sie zuvor als ihnen ähnlich empfunden haben. „Hereinwinken“ als „Schuld abtragen“ ist nichts anderes als der Versuch einer Umkehr von Mechanismen, die man nicht rückgängig machen kann.

Es ist klar, dass die transatlantischen Grünen dabei buchstäblich an vorderster Front stehen – auf Podien, bei Redebeiträgen und bei Pressekonferenzen und auch in Idomeni, als die Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien belagert wurde. Dabei sind die Menschen, die sich bei den Grünen engagieren, vor Ort etwa im Burgenland durchaus nett und sympathisch, und leiden auch darunter, dass selbst gute Ideen auf Basisebene oft abgelehnt werden. Dies darf aber nicht daran hindern, die Rolle der Grünen puncto Gesamtstaat, Grenzen, Europa und internationale Politik kritisch zu betrachten und zu analysieren. Und man muss deutlich machen, dass jene größere „Gruppe“ der „Welcomer“, zu der auch die Grünen gehören, künstlich von denen geschaffen wurde, die Nationalstaaten mithilfe der Grünen, Teilen der SPÖ, Caritas, Diakonie, diversen NGOs und der Medien zerstören, um etwa den Interessen eines George Soros zum Durchbruch zu verhelfen.

19 Gedanken zu “Warum die Grünen nicht mehr grün sind

  1. „Grenzen sind die schlimmste Sache, die Politiker jemals erfunden haben“ –
    Jeder Singvogel, Hirsch, jede Wildkatze hat ein begrenztes Revier und verteidigt die Reviergrenzen. Das gilt natürlich auch für einfache Stammesgesellschaften, in denen es gar keine Politiker gibt, sondern nur Häuplinge und Ältestenrat Auch die Apachen und anderen Indianerstämme lebten innerhalb der Grenzen ihres Stammesgebietes, bis sie vom „weißen Mann“ in kleine Reservate gezwungen wurden.
    Grenzen wurden also nicht von Politikern erfunden, Außer neue Steuern haben Politiker noch nie etwas erfunden.

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  2. Seht euch den YouTube Film von Prof. Sinn bei einem
    Vortrag im Jahr 2012 bei der IHK an. Dann wisst ihr was
    geplant ist …….

    http://www.gemeinde-neuhaus.de
    http://www.nestag.at

    Deutschland braucht / sucht einen Friedensvertrag zum
    WK I. (Buch mit Informationen auch als kostenlose PDF)

    Fast alle Probleme im Land lassen sich auf den fehlenden
    Friedensvertrag zurückführen. Dann wären wir nicht mehr
    besetzt, sondern wir wären souverän und wieder frei !

    Die BRD sieht sich als alleinige handlungsfähige
    Präsenzform des „Deutschen Reiches“.

    Nachrichten-03-02-2012-BRD-Rechtsnachfolger des Dritten Reiches.

    Solange wir dies u.a. durch sogenannte “Wahlen” bestätigen,
    wird es so sein.
    Wir können uns, wie das Buch beschreibt,
    selbst organisieren und damit der BRD den Rücken
    zukehren.
    Dann sind wir, der Souverän, die handlungsfähige
    Präsenzform. Wichtig ist es die reaktivierten Gemeinden
    aus dem Vertrag zu nehmen und geschäftsfähig zu werden.
    Das heißt, daß über fünfzig Prozent der Bundesstaatsangehörigen
    die staatliche Gemeinde bestätigt (gewählt) haben.

    Gemeinde und Städtereaktivierung bei BewusstTV

    Souveränität-Friedensvertrag – Gemeinde Reaktivierung
    Wake News Radio/TV

    Gemeindereaktivierung (aus dem Vertrag nehmen)
    Bodenrecht durch Reaktivierung …..

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  3. „Grenzen sind die schlimmste Sache, die Politiker jemals erfunden haben“, meint Fr. Felipe von den Grünen !

    Selbstüberschätzung, verknüpft mit stark auffallenden Denkschwächen / Denkfehlern / kognitive Dissonanz und der vielleicht deswegen so stolz zur Schau getragene Narzissmus, sind die sichersten Wegbereiter, dass Betroffene, wie Frau Felipe, sich überhaupt bereitwillig, getrieben von pathologischer Selbstbewusstheit, für, im Normalfall offenkundig als staatsfeindlich erkennbare, Agenden, meist von außen eingefädelt [also ferngelenkt], instrumentalisieren lässt.

    Oder hat jemand eine andere Erklärung für das grassierende Phänomen der von Freiwilligen bereitwillig unterstützten Staatsverstümmelung ?

    mfg, Otto Just

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  4. „Einst wollten die Grünen…..“
    „Frühere Generationen Grüner …“

    Es scheint nebensächlich zu sein, ist es aber nicht.

    “ Grünen“ und „Grüner“ ,machen die Frauen unsichtbar, oder etwa nicht?

    Müsste es nicht GrünInnen und GrünerInnen heißen, gerade in einer Partei, die voller Frauen ist, die komplett grün hinter den Ohren sind. Ich befürchte mit der zunehmenden gesellschaftlichen Feminisierung, die das männliche, sofern es weiß und hetero ist, zugunsten von allem anderen abschaffen will, hat die Gesellschaft ihren Niedergang besiegelt. Sie sind zu grün, um zu begreifen, dass sie dumm-naive Werkzeuge für Strippenzieher sind, die sie sofort entsorgen würden oder die Existenzgrundlage entzögen, wenn man ein anderes Dummnaivsein bevorzugen würde.

    Sie verteidigen mit Zähnen und Klauen, den kulturfremden, religiös indoktrinierten , patriarchalisch geprägten, womöglich noch polygamen Macho-Mann, der auf Verhüllung des weiblichen Körpers und des Kopfhaars zur Zähmung seines Triebes geprägt ist, sowie auf die Verteidigung der am weiblichen Wohlverhalten festgemachten „Ehre“.
    Und all denen, ohne die die Gesellschaften sich gar nicht auf einem technischen und daraus resultierenden Wohlstandslevel befinden würden , soll das Wasser in jeder Hinsicht abgegraben werden.

    Eine Verteidungsministerin, die in der Bundeswehr die sexuelle Vielfalt berücksichtigen will, weil ja die Bundeswehr die Gesellschaft abbilden soll, weshalb auch verstärkt Behinderte eingestellt werden sollen, zeigt, dass GRÜN , die Farbe des Niedergangs ist, auch wenn sie chamäleonartig als Schwarz oder Rot daherkommt.

    Die Sprache zeigt es ganz deutlich durch das ….Innen. Die Wörter wurden verweiblicht und klarer Verstand hat sich verabschiedet. Der grüne Genderstar zeigt den endgültigen Aufbruch ins All.

    Alexandra, nicht böse sein, aber mit der Vergewaltigung der Sprache nahm der Niedergang seinen Anfang.

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    1. Der grüne Genderstar zeigt den endgültigen Aufbruch ins All.

      Bravo Imela ! „All“ scheint in diesem Zusammenhang das gesuchte Wort zu sein. Das würde zumindest Vieles wie von selbst erklären. Denn, wie anders, als eben von außen [All] diktiert, könnte man Menschen sonst dazu bringen, deren eigenen Untergang mit Freud und Ehrgeiz zu unterstützen ? Möglicherweise haben wir es mit Alien gesteuerten Individuen [wie Felipe und Co] zu tun, wobei, wie oben im Kommentar von mir beschrieben, Selbstüberschätzung, Arroganz, Machtstreben usw vorliegen müssen, damit das Gehirn überhaupt entsprechend für die Fremdübernahme konfiguriert ist.

      Nur eine These, klar, jedoch eine schwer bis unmöglich Widerlegbare !😦

      mfg, Otto Just

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      1. kann schon so sein, dass man relativ frei von solchen bedürfnissen oder befindlichkeiten sein muss, um gegen diese methoden immun zu sein…

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      2. Genau Frau Bader, und um gegen derartige Methoden des Fremdgesteuert-werdens weitgehend immun zu sein, wurden für den Menschen die sogenannten Zehn Gebote „Gottes“ ersonnen, und solange man sich tunlichst an das Gebotene der 10 Gebote hält, kann man sicher sein, immer mit beiden Füßen den für uns Menschen notwendigen Bodenkontakt zu behalten, also geerdet und somit im Verbund mit der Natur, dem Natürlichen, zu bleiben. Vor allem kann man bei der Einhaltung der Gebote sicher gehen, Selbst- und / oder Mitmenschen schädigende Bedürfnisse oder Befindlichkeiten rechtzeitig als etwas Schädigendes und daher tunlichst Abzulehnendes zu erkennen.

        Wir können nur offen, dass unser vom Weg abgekommenes Schaf „Ingrid Felipe“ zufällig eine begeisterte Leserin Ihres höchst lehrreichen Blogs ist. 😦

        mfg, Otto Just

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  5. Die „Grünen“ waren nie grün.
    Der ganze Umwelt- und Friedenszinnober war eine Leimrute zum Dummenfang.
    Damit wurde Stimmvieh zusammengetrieben, um einem Haufen marxistischer Rotfaschisten ein einkömmliches Pöstchen zu verschaffen und ihnen eine Machtbasis fürihre Ideologie von Kinderschändern und Junkies zu sichern
    Grüne Khmer trifft es besser!

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  6. Ja, Sie haben vollständig recht, Frau Bader!
    Die Autobiographie von Jutta v. Dithfurt kenne ich auch, und sie zeigt, was mit den Grünen los ist:

    Das sind fast alles Transatlantiker – und das meine ich als Schimpfwort (!) – mit eine gewissen Nähe zur CIA bzw. deren Tarn“institute“.

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    1. Bei Ditfurth muss man ja zwischen ihren Büchern über die Grünen und dem unterscheiden, was sie jetzt tut. Doch sie kann eine Infiltration natürlich gut beschreiben, gegen die sie sich gewandt hat, das ist klar….

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  7. Achso, deshalb hat sich Juncker in einer Parlamentsrede zum Brexit so besorgt geäußert, wie die Beobachter von fernen Planeten wohl die Entwicklung Europas aufnehmen könnten. Selbst der Papst hat ja schon mal die Außerirdischen begrüßt (oder willkommen geheißen?) Alles Krypto-GrünInnen.

    Kompliment an Otto für so gelungene Formulierungen wie
    …damit das Gehirn überhaupt entsprechend für die Fremdübernahme konfiguriert ist
    …getrieben von pathologischer Selbstbewusstheit
    und natürlich
    Politiker haben außer neue Steuern noch nichts erfunden.😀😀😉

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    1. Ja, das mit den 10 Geboten ist ernst gemeint und es war, wie wir nun sehen, sogar notwendig, wieder mal von den Geboten Gottes zu berichten.

      (Frau als „Besitz“ eines Mannes?) ;.)

      Sie scheinen das, dem Menschen Gebotene, möglicherweise sogar unter Einfluss von Außen (All), irgendwie mit dem „Koran“ verwechselt zu haben, kann das sein, allerliebste Frau Bader ? Wie auch immer: Wer sich loyal an das von Gott Gebotene hält, ist mit Sicherheit auf der sicheren Seite, und das wollen wir doch alle, auch Sie, Frau Bader, oder ?

      mfg, Otto Just

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      1. also wenn man es wörtlich nimmt und bedenkt, dass wir heute ja alle gleichberechtigt sind, kann man besagtes gebot, das ich angesprochen hab, natürlich auch auf mann UND frau anwenden🙂 sie stimmen mir da sicher zu, oder?🙂

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      2. Wenn Sie wollen, dass ich Ihnen zustimme, müssten Sie schon zuvor „aussagekräftig“ [] erläutern, was genau Sie glauben, angesprochen zu haben. Unsere Bibel scheint es jedenfalls NICHT gewesen zu sein, worauf Sie mit der Aussage „(Frau als „Besitz“ eines Mannes?) ;.)“ Bezug nehmen wollten. Vermutlich kennen Sie die Gebote Gottes gar nicht ?

        Ihr Satz „(Frau als „Besitz“ eines Mannes?) “ hat AUSSCHLIESSLICH IM KORAN Gültigkeit – Alles klar ? Schon alleine deshalb hat der Islam niemals zum Christlich geprägten Europa gehört. Denn: Kein Mensch kann einen Menschen besitzen.

        mfg, Otto Just

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  8. Lieber Otto, es ist ja nicht ohne Charme, wie Sie mich in eine Religionsdiskussion ziehen wollen, sehe aber auch die Bibel als patriarchales Werk an, dabei habe ich nix dagegen, wenn Sie sich als Christ bezeichnen und es mit Nächstenliebe usw. ernst meinen…🙂

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    1. Lieber Otto, wenn die 10 Gebote für Sie wichtig sind, ist es okay, ich wollte Ihnen nur für Ihre Inputs danken und freue mich, wenn Sie das kommentieren, was ich neu ins Netz stelle; es kommt wohl am Abend wieder was Neues…

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  9. @Imela

    …Müsste es nicht GrünInnen und GrünerInnen heißen, gerade in einer Partei, die voller Frauen ist, die komplett grün hinter den Ohren sind……

    …Die Sprache zeigt es ganz deutlich durch das ….Innen. Die Wörter wurden verweiblicht und klarer Verstand hat sich verabschiedet. Der grüne Genderstar zeigt den endgültigen Aufbruch ins All…..

    aber mit der Vergewaltigung der Sprache nahm der Niedergang seinen Anfang.

    So ist es. Und weil es so ist, habe ich die eher auf Verarschung abzielende Bezeichnungen wie „Grünn-Innen (& Außen) wieder fallen lassen, da ich mit jeden Male, wenn ich mich des Genderisierens bediene, automatisch deren ungeziemend vom Verstand befreiten Gendersmus, helfe am Leben zu erhalten.

    So etwas, wie den Genderismus bekämpft man daher nicht, indem man Kritik am Genderismus übt, sondern, wie das Bienchen Ki11erbee folgerichtig schreiben würde, verschwindet der Genderismus, indem man den Gemnerismus einfach ignoriert. Und in der Tat: Es liegt in unserer eigenen Macht, ob wir uns an der Zerstörung unserer Sprache beteiligen wollen oder ob wir die vorgeschlagene Zerstörung unserer Sprache tunlichst [wegen Unvereinbarkeit] stillschweigend ablehnen.

    mfg, Otto Just

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