Zuwanderung oder verdeckte Invasion?

Man muss nicht immer wieder feststellen, dass die jetzige Einwanderung mit früheren Gastarbeitern und Flüchtlingen wenig zu tun hat. Und doch sammeln manche geradezu erregt jedes Detail, das aufs Neue beweist, wie wir alle über den Tisch gezogen werden. Und statt sich mit möglichst vielen zu verbünden, hecheln sie so wegen grüner, linker, roter, zivilgesellschaftlicher Aussagen, dass man meinen könnte, es gehe einzig darum, über andere zu triumphieren. Das macht es für die Linken, Roten, Grünen, Gutmenschen usw. noch schwieriger, die immer vernünftig geblieben sind, denn sie sitzen zwischen zwei Stühlen. Dort, wo alle sie einordnen wollen, werden sie als vermeintlich „rechts“ angefeindet, und dort, wo man in manchen Fragen ähnlich denkt, wird alles als  links- oder grünversifft abgelehnt, das differenziert oder zu Problemlösungen beitragen kann. Denn zum einen politisiert die Situation, zum anderen aber wird so heftig emotionalisiert, dass eher der gegenteilige Effekt (beabsichtigt) eintritt.

Links, grün, rot usw. hat aber immer zumindest vom Anspruch her damit zu tun, über den Tellerrand zu blicken und internationale Zusammenhänge zu erkennen. Gerade das ist aber ein notwendiges Handwerkszeug, um nicht in eine emotionale Honigfalle nach der anderen zu tappen und wie Pawlows Hunde von einem Reiz („Schutzzelte und Schutzarmbänder für Frauen“) zum nächsten („keine Altersfeststellung bei angeblich minderjährigen angeblichen Flüchtlingen“). Wir haben es mit einer verdeckten Invasion zu tun, die unsere Gesellschaften bis ins Mark umgestalten soll, und wir sind ebenso Bauern wie jene Menschen (meist Männer), die von vielen längst als „Invasoren“ bezeichnet werden. Es ist auch kein Wunder, dass alte verschleppte Fragen jetzt neu und anders aufbrechen und viele nicht wahrhaben wollen, dass es sie schon lange gibt. Nicht erst heute werden Frauen vergewaltigt oder haben nachts auf der Strasse Angst. Zunehmende Not Einheimischer ist nicht erst 2015 entstanden, sondern wurde auch vorher u.a. von denen verharmlost, die angeblich helfen, deren Stunde aber beim Unterstützen von Masseneinwanderung schlug (worauf sie vorbereitet wurden).

„News“-Titel zur Bundestagswahl

Während Österreich zwei Wochen nach Deutschland wählte und seit zwei Wochen eine neue Regierung hat, geht man es in Berlin gemächlich an. Das passt zur Lage in Frankreich, wo seit dem Anschlag auf das Magazin „Charlie Hebdo“ im Jänner 2015 per alle drei Monate verlängertem Notstand regiert wird, den der plangemäss gewählte Präsident Emmanuel Macron dann in Verfassungsgesetze gießen wollte.  Auch wenn einige Deutsche neidvoll nach Österreich blicken, sollte man der Regierung mit fairer, aber beharrlicher Kritik und stets wachsam gegenüberstehen, ohne Wunder zu erwarten. Jedoch muss sie alle Baustellen angehen, die bislang auch deshalb entstanden, weil die bisherigen Machtverhältnisse nichts anderes zuließen. Wie in Deutschland ist Empörung ein CFR-CIA-Soros-Konglomerat, auch wenn sich Journalisten und scheinbar so oppositionelle Zivilgesellschafter anders einschätzen würden. Wer aber gegen die AfD agitiert oder gar Gewalt des Etikett „antifa“ verpasst, dient einer Agenda – und ebenso alle, die dreist und unverschämt „Flüchtlingen“, die keine gemäß Genfer Konvention sind, einen Vorteil nach dem anderen verschaffen wollen.

Sieht man sich Soros-Verbindungen an, wird klar, dass nach einem Schema vorgegangen wird, egal wo, und zwar sowohl über den Aufbau der Einflussnahme (NGOs, Projekte, Dachverbände, Kampagnen usw.) als auch von der inhaltlichen Seite her. Immer lassen sich Aussagen darauf verkürzen, dass jedwedes Merkmal staatlicher Souveränität geschwächt wird und dazu auch die persönliche Identität ins Visier genommen wird. Es geht nicht wirklich um Antidiskriminierung oder darum, die Menschenrechte Homosexueller („Ehe für Alle“) durchzusetzen, sondern um Destabilisierung. Wir haben es mit Identitätspolitik zu tun, die nicht mehr z.B. die Schicht oder den Job in einem Großbetrieb als Merkmal hat, um das herum Solidarität entsteht, sondern sollen uns in x-Identitäten aufspalten, die uns auch stets vorgeleiert werden in „politisch korrekter“ Sprache (man sehe sich die Webseiten oder die Presseaussendungen von NGOs an). So wird auch vorgetäuscht, dass etwas Konkretes für hiesige Benachteiligte unternommen wird, denn selbst wenn etwas geschieht, ist es lachhaft im Vergleich zum Einsatz der gekaperten Gruppen für „refugees“. So reichen selbst zu Weihnachten ein paar Schlafsäcke für Obdachlose, statt etwas dagegen zu unternehmen, dass Einheimischen ein Leben auf der Strasse anscheinend zumutbar ist. Man könnte das fast rassistisch nennen, weil uns offenbar die Witterung hier weniger ausmacht und wir auch sonst weniger Bedürfnisse haben (jedenfalls, wenn es nach Soros-NGOs wie ZARA oder SOS Mitmensch geht).

 

„Für Frauenrechte“: Iran 2018 und USA 2017

Wie leicht gekünstelte Positionen entstehen, sehen wir, wenn wir Sujets vom „Women’s March“ vor einem Jahr mit einem Icon zu den Protesten im Iran vergleichen. Ging es beim Soros-unterstützten Marsch gegen Präsident Donald Trump, der als nicht-CFR-Kandidat ein Regiefehler war, um Regime Change und Destabilisierung per Islam- und „refugee“-Karte, so wird jetzt das Gegenteil propagiert (auch mit Fake-Bildern). Letztes Jahr interessierte sich kaum jemand für den Kampf iranischer Frauen und Männer gegen den Hijab, sondern es gab sogar eigene Pro-Kopftuch-Demos mit „Feministinnen“. Jetzt werden Frauenrechte dadurch verkörpert, dass Frauen im Iran den Schleier ablegen sollen, weil es in die Regime Change-Agenda passt. Wer vor einem Jahr das Bild oben rechts hochhielt oder postete, verwendet jetzt das linke, ohne den Widerspruch zu erkennen. Wenn es um Rechte und Freiheit geht, sind Basics aber immer unteilbar – Frauen dürfen egal wo nicht dazu gezwungen werden, sich auf eine bestimmte Weise zu kleiden. Wer kann aber jemanden ernst nehmen, der mal dies und mal das als exaktes Gegenteil vertritt? So werden viele zur Manövriermasse, die begeistert die Destabilisierung anderer Staaten (mit Auswirkungen auf den eigenen) bejubelt, ohne zu begreifen, dass so alles nur noch schlimmer wird.

Bei aller Merkel-Kritik sind die derzeitigen Machtverhältnisse so, dass sich das Volk etwas anderes einfallen lassen muss, als virtuell und verbal Wut zu artikulieren. Die unten eingebundene Bestandsaufnahme von Gerhard Wisnewski macht nämlich deutlich, dass Politik weitgehend nach dem Prinzip einer Matrix funktioniert, ohne dass Entscheidungsträger wirklich diejenigen sind, die entscheiden. Doch dass ein Schein aufrechterhalten wird, bietet auch Chancen, denn man kann mit sachlicher Kritik, nüchterner Beurteilung und dem Aufbau von Alternativen das System verändern. Wenn sich Deutsche zusammenschließen, um die Armut zu bekämpfen, machen sie auch das eigene Land stärker und sie lernen voneinander; sie können gemeinsam Mißstände abstellen, die den gelenkten Mainstream nicht oder kaum interessieren. Bei Wisnewski achte man auch auf die Passagen zur SPD (zu Beginn ab Minute 10 und dann später gegen Ende), denn er bezeichnet Martin Schulz als vollkommen uncharismatischen Kandidaten, der aber dennoch bejubelt wurde und von Delegierten mit 100% gewählt wurde. Ist das Sozialdemokratie oder eine Art Stepford-Partei?

Doch Schulz hat natürlich Soros-Verbindungen, da er bereits auf der Liste von Soros‘ verlässlichen Verbündeten im EU-Parlament aufschien. Schulz wurde auch durch die Soros-NGO Campact unterstützt und fiel auch im EP durch hemmungslosen Spesenbezug und grenzenlose Eitelkeit auf. Ich habe mir die Hochglanzbroschüre aus dem Wahlkampf 2014 nicht aufgehoben, in der er sich zu großformatigen Farbfotos alle nur erdenklichen strahlenden Eigenschaften zuschreiben ließ. Als ich ihn damals darauf ansprach, dass der Wahlkampfmanager der SPÖ Norbert Darabos seit der Zeit als Verteidigungsminister unter Druck ist und die Amerikaner erwähnte, die Einfluss auf die Partei haben, bekam er Panik. „Das ist alles nicht wahr!“ rief Schulz und ergriff die Flucht – als wenn ich ihn als „asset“ der CIA bezeichnet hätte (was etwa der schwedische Sozialdemokrat Carl Bildt ist). Wie muss man beschaffen sein, um gemeinsam mit 599 anderen Delegierten jemanden wie Schulz zu wählen, den allenfalls der transatlantische Mainstream als Lichtfigur sieht?

Für die Zersetzung von Parteien ist auch das Beispiel Frankreich typisch, wo Macron scheinbar aus dem Nichts und mit einer „Bewegung“ (die nach Soros‘ „MoveOn“ benannt wurde) über Marine Le Pen triumphierte, dann aber bei Wahlen abstürzte. Die „neue ÖVP“ von Sebastian Kurz wurde oft damit verglichen, doch jetzt werden auch Parallelen zu Trump gezogen. Realistisch betrachtet gibt es in Deutschland eine Bevölkerungsmehrheit ohne Parlamentsmehrheit, die nur in Solidarität und mit breiten Bündnissen Einfluss gewinnen kann. Denn wenn sie es nicht tut, zerstören transatlantisch gelenkte NGOs,Medien und Parteien den Staat, der für eigentlich-nicht-Flüchtlinge (schlag nach in der Genfer Flüchtlingskonvention!) immer mehr Personal bezahlen, Quartiere bereitstellen und dieses und jenes in die Wege leiten soll. Wisnewski hat in einem Punkt nicht recht, denn er empfiehlt, sich auf vergangene Zeiten zu besinnen, als Frauen noch brav daheim blieben und mehrere Kinder hatten. Denn Widerstand gegen Regime Change (wir wissen: was wir uns wünschen, rückt dann in weitere Ferne!) braucht jede und jeden – vollkommen egal, wie sie oder er lebt. Es geht ja nicht darum, dass auf Merkel ein Merkel-Klon folgt…

PS: Wie hier beschrieben werde ich seit Jahren wegen kritischer Berichte attackiert; nun suchen die Kater Baghira und Gandalf und ich ein neues Quartier, bevorzugt in Wien oder Wien-Umgebung. Wer etwas für mich hat oder weiss hilft mir damit sehr. Auf den Wunsch vieler treuer Leserinnen und Leser hin ist finanzielle Unterstützung jederzeit willkommen: Alexandra Bader, Erste Bank BLZ 20111, BIC GIBAATWWXXX, IBAN AT592011100032875894. Ihr erreicht mich unter 06508623555, alexandra(at)ceiberweiber.at und ich bin auf Facebook und Twitter (cw_alexandra)

 

 

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12 Gedanken zu “Zuwanderung oder verdeckte Invasion?

  1. Wahlsieger verbindet im Moment eher Dynamik und der Transport von Inhalten – der in Bewegung befindliche Kommunikator.

    Parteien als Vereine stehen eher für verendende Dynamik und den Transport von bekannten Inhalten. Story of Stuff bedingt seit 2009 Inhalte die früher von den Grünen wurden transportiert.

    Was verbindet Merkel, Strache, Haider, Macron und so manche Dame von der FDP die einfach irgendetwas sagt – die Rolle des Kommunikators gepaart mit der Fähigkeit diese Inhalte zu transportieren.

    Kommunikative Menschen leben von den bereitgestellten Ergebnissen anderer.

    ‚Linke‘ Inhalte werden heute in sozialen Medien wesentlich gekonnter und dynamischer präsentiert als eine Partei diese noch kann transportieren.

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    1. hoffentlich auch, was die notwendigkeit zu bündnissen betrifft… und in österreich wirkt die FPÖ verlässlicher als die ÖVP oder täusche ich mich?

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      1. Dazu lässt sich im Moment noch wenig Aussagekräftiges sagen. Wer nun der verlässlichere Partner ist, wenn es um die Bildung von Bündnisse geht, wird sich mMn frühestens im Laufe 2018 manifestieren.

        Ich bin, was die neue Koalition betrifft, sowieso gänzlich ohne Erwartungshaltung.

        MfG

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  2. die einwanderungspoltik hat sich doch frau merkel nicht alleine ausgedacht, neben billigen arbeitskräften, blutauffrischung, ausgleich der abwanderungen usw. ist der hauptgrund: die spaltung der prekären niedriglöhner in rechte und linke, offensichtlich gelungen und so ein breiter widerstand gegen das system ersteinmal vom tisch—die weltweiten sadistischen satanisten können so unbehelligt und legal die knechtung/versklavung der mehrheit der weltbevölkerung durchsetzen—die sklavenhaltergesellschaften wurden nie überwunden sondern durch gehirnwäsche perfektioniert

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      1. @raindancer68: Und wer sollte Ihrer Meinung nach das „System“ sein? Viele, auch Sie, schreiben wie selbstverständlich stets vom System und verabsäumen dabei, wenigstens die ungefähre Vorstellung vom „System“ zu definieren.

        Also, gegen wem schreiben Sie den breiten Widerstand herbei, wenn Sie verallgemeinernd vom SYSTEM schreiben?

        MfG

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  3. Respekt und Anerkennung, Alexandra Bader, ein ehrliches Bemühen, die wahren Zusammenhänge aufzudecken, sich die Arbeit zu machen alternative Informationen bereitzustellen, viel Erfolg weiterhin …

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