On y va: Emmanuel Macron vs. Marine Le Pen

Die französische Präsidentenwahl ist mehr als das, und zwar nicht, weil der Mainstream sich dazu in düsteren Bildern äußert bezogen auf Marine Le Pen. Wir sehen hier die übliche Inszenierung eines Kandidaten der Globalisten, nur dass er diesmal nicht Barack Obama heisst oder Justin Trudeau, sondern Emmanuel Macron. Paradoxer Weise klingen kritische Berichte gleich wie der Jubel der Mainstream-Schreiber, nur dass die einen mit Macrons Bruch mit französischen Traditionen einen weiteren Sieg für die Globalisten verbinden und die anderen dies als Fortschritt betrachten. Bevor ich zur objektiveren Berichterstattung von „Russia Today“ wechselte, sah ich auf Facebook eine Diskussion von „Österreich“, bei der Le Pen gebasht und Macron in den Himmel gehoben wurde. Georg Hoffmann-Ostenhof vom „profil“, der ebenfalls bei „Österreich“ vor ein paar Monaten heftig über Trump herzog, huldigte nun dem Macron-Kult:

Er stehe für Liberalis,mus, mit dem es „die Franzosen“ ansonsten nicht so haben, und er ist Pro-Europäer, statt die Souveränität Frankreichs zu betonen. Aus Paris zugeschaltet überschlägt sich Redakteurin Isabelle Daniel dann fast vor Begeisterung über das „Movement“ (sie sprach es englisch aus, nicht französisch), mit dem Macron antrat, denn er hat keine Partei hinter sich, sondern die Bewegung „En Marche!“. Wenn wir dies ins Englische übersetzen, sind wir bei „MoveOn“, einer Soros-Front, die gegen Präsident Trump agitiert. Da die Nicht-Partei ihre Finanzen nicht enthüllt, sind wir rasch bei Verbindungen zu George Soros. Macron verkaufte sich erfolgreich als „unabhängig“, obwohl er von 2014 bis 2016 Wirtschaftsminister der sozialistischen Regierung von Francois Hollande war. Kommt uns das nicht irgendwie bekannt vor? Schliesslich kandidierte der ehemalige Grünen-Chef Alexander Van der Bellen 2016 ebenfalls mit einer Wahlbewegung als „Unabhängiger“ und siegte dabei über den „Rechtspopulismus“ bei der Bundespräsidentenwahl.

Kritischer Bericht über Emmanuel Macron (mit Untertiteln)

Hinsichtlich Täuschungen im Wahlkampf sei daran erinnert, dass das berühmte „Frau Gertrude“-Video, das Van der Bellens Kandidaten Norbert Hofer mit Bürgerkriegsszenarien und dem Dritten Reich in Verbindung brachte, die Arbeit einer Werbeagentur war. Als diese dafür ausgezeichnet wurde, war der nunmehrige Bundespräsident zwar dabei, doch es gab daran auch Kritik. Man beachte, dass keine Partei, sondern der Verein „Gemeinsam für Van der Bellen“ Kunde des Jahres der Agentur Jung von Matt war. Eine weitere Parallele zur Konstellatioń in Frankreich ist, dass Hofers FPÖ Nähe zu Russland vorgeworfen wird, was auch gegen Marine Le Pen verwendet wurde, zusätzlich zu Behauptungen, Russland beeinflusse die Wahl. Dass sich die CIA sowohl in den USA als auch in vielen anderen Ländern in Wahlen einmischt, findet da keine Erwähnung. Der NATO-Presse gefällt es ganz und gar nicht, wenn Marine Le Pen den russischen Präsidenten Wladimir Putin offen und ohne Hintertüren trifft.

Russland-Verdächtigungen spielten zwar im österreichischen Bundespräsidentschaftswahlkampf keine Rolle, doch der grüne EU-Abgeordnete Michel Reimon (übrigens einer der vielen „verlässlichen Verbündeten“ von George Soros im EP) tourt durch Österreich mit einem Buch über „Putins rechte Freunde„. Als der Kanzlerkandidat von George Soros und Co. Martin Schulz in der SPD durchgesetzt werden musste, wurde zuvor Sigmar Gabriel über transatlantische Think Tanks als eines der „trojanischen Pferde des Kreml“ diffamiert. Für Schulz wird via Campact mobilisiert, während Van der Bellen von aufstehn.at unterstützt wurde; beide sind mit MoveOn und Avaaz Mitglied im Soros-affinen OPEN Netzwerk. Das Muster des Kandidaturverzichts sehen wir nicht nur bei Gabriel, sondern auch bei Francois Hollande, dem bisherigen französischen Präsidenten, wie dieser kritische Artikel im Dezember 2016  beleuchtete: „Among the known contenders for the French presidency in 2017, most are calling for the strengthening of political and economic cooperation with Russia, which – as a necessary condition – includes the lifting of the anti-Russian economic sanctions.

This view is far from being limited to the political outliers as was the case when the sanctions were imposed in 2014. At that time, only Marine Le Pen, the leader of the far-right Front National, and Jean-Luc Mélenchon, the leader of the French Communists, took a public stand against them. Le Pen, for instance, openly called the sanctions ’stupid‘ and counter-productive. Now it is even the mainstream political candidates, such as a Gaullist François Fillon, seen by many observers as being the most likely winner of the election, who take a firm stand against the sanctions. Fillon, for instance, recently called them ‚inept and strategically devastating for our farmers.‘ The fact that he is being simultaneously cast in a negative light by the Economist, the Financial Times, and POLITICO is the sign that the Atlanticist lobby is very concerned that the enthusiasm for the sanctions as well as the consensus on aggressive Russo-phobia in Europe is melting as fast as snow in July. ‚Langley, we have a problem.‘  And the phone keeps ringing and ringing….

Robert Misik, Biograf von Kanzler Kern, jubelt über Macron

Even though the presidential election is still several months away (it will take place on April 23, 2017) and Hollande’s party still does not have an official candidate, it is already clear that whoever gets elected will likely abandon the Atlanticist geopolitical vision and assume the Gaullist tradition of independent French foreign policy. This means that the Paris-Moscow axis will once again rise from the ashes.“ Hollande wurde auch deshalb gewählt, weil er anders als Vorgänger Nicolas Sarkozy (dessen Stiefmutter in zweiter Ehe mit dem CIA-Agenten Frank Wisner Jr verheiratet war) eine Abkehr vom strikt atlantischen Kurs, also mehr De Gaulle versprach. Tatsächlich fuhr er aber einen Zick-Zack-Kurs und wurde immer wieder zur Räson gebracht, wenn er (ähnlich Gabriel) die Sanktionen gegen Russland kritisierte. Zwar bezeichnete sich bei dieser Wahl Francois Fillon als Gaullist (auch Le Pen berief sich auf De Gaulle), doch er wurde mit Skandalisierungen aus dem Rennen geworfen und gestern Dritter, sodass die Stichwahl zwischen Macron und Le Pen stattfindet.

Im Video oben ist der alte Bekannte und Biograf von Bundeskanzler Christian Kern (der ebenfalls ein inszenierter Senkrechtstarter war) Robert Misik darüber begeistert, dass die alten Parteien kollabieren. Nicht von ungefähr vergleicht er Macron mit Obama und Trudeau, die aus der gleichen Retorte kamen und beschimpft die Sozialdemokratie als „Apparatschicks“, die durch eine „weltoffene, progressive Partei“ ersetzt werden muss.  Es ist immer ein bisschen peinlich, wenn Ältere sich in Lobeshymnen über „diese jungen Leute, die alles ganz neu und anders machen wollen“ ergehen und nur Floskeln wie „diese Frische“ parat haben. Denn mit „neu“ und „jung“ meinen sie in Wahrheit den Bruch mit Staatlichkeit in Richtung „offene Grenzen“ bis zur Staatsauflösung, sodass Misik bei den üblichen Verdächtigen z.B. in Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze zu finden war. Helena Glass war durch ihren Vater, einen General, der später im Pentagon arbeitete, von Kindheit auf mit europäischer Politik vertraut. Sie analysiert, was hinter den vermeintlichen Phänomen Macron steckt und nennt ihren Text „Macron – Groomed by Soros„, denn alles kommt von Obama her bekannt vor:

„The agenda was to make America small, to make America weak, to make America the world bully pulpit. And for the Liberals, it worked. For the Liberals, they put their tails between their legs and are now attempting to make Americans responsible for all the wrongs of our ancestors, no matter how many centuries have passed and changes made. It would appear, Macron has the same script writer. France, The Netherlands, Sweden, Germany, the UK, Italy, Spain, have all at some point in history engaged in ‘colonization’, and Macron thinks its now time to make reparations.  Perhaps he wants to give Europe back to the Ottoman Empire? Or the Romans? Or the Macedonians?“ Auch bei uns wird das kultiviert, was Glass so beschreibt und uns daran hindern soll, unsere vitalen Interessen gegenüber illegalen Einwanderern wahrzunehmen: „So what we are seeing in this Liberal agenda, in the agenda to instill guilt and condemnation is a form of subjugation. Because just as you can’t control without subjugation, you cannot punish without guilt.“

Macron und Le Pen werden als „Außenseiter“ dargestellt

Und sie stellt nüchtern fest: „France’s Emmanuel Macron is a photocopy of Obama, he exudes charm, a pretty boy without much substance, not terribly intelligent, easily manipulated, greedy, and one who likes to see himself in the Limelight.   The next step in the grooming will be to have Hollywood applaud and gush over him…More than anything, Macron favors a centrist government over the EU – a globalist unit that has all power over each individual country, much like Obama usurping state power and giving it to the Federal government; education, healthcare, investments (Social Security), laws, marriage, etc…   Outside of that, Macron really has no position per se – on anything. No solution, simply empty promises – much like what Karl Popper advocated…“ Womit wir beim regime changer George Soros wären, der sich ja an Popper orientiert.

Als Posterboy kommt auch Kanadas Justin Trudeau daher, dessen Aufstieg jenem von Obama und Macron gleicht. Am Beispiel Trudeau und Soros kann man sehen, wohin die Reise auch bei uns gehen soll, denn Masseneinwanderung wird in Kanada per offizieller Partnerschaft mit Soros gefördert. Es ist kein Zufall, dass auch Christian Kern 2016 quasi „aus dem Nichts“ Kanzler wurde und sofort mit Trudeau verglichen wurde (und jetzt Macron als „Vorbild“ bezeichnet). Dabei beharrt er nach wie vor auf dem Märchen, dass er von seinem Glück überrumpelt wurde und rein gar nichts dazu tat, Werner Faymann im Kanzleramt abzulösen, der wegen der Ablehnung illegaler Masseneinwanderung gemobbt wurde (obwohl er dies nur halbherzig umsetzte). In einem aktuellen Interview antwortet er auf die Frage „Vor einem Jahr waren Sie noch ÖBB-Chef. Gab es da vielleicht schon Vorplanungen für einen ‚Putsch‘ in der SPÖ?“ nämlich „Nein. Ich habe den Zeitablauf nicht mehr präzise im Kopf, aber relevant ist das alles für mich erst im Mai geworden. Der 1. Mai 2016 war für viele, die auf dem Rathausplatz dabei waren, ein bedrückender Moment (Werner Faymann wurde damals von Teilen der SPÖ ausgepfiffen, Anm.). Die Diskussionen haben erst danach begonnen.“

Dem steht entgegen, dass er sich mit dem ebenfalls als Alternative zu Faymann gehandelten Time Warner-Manager Gerhard Zeiler (Time Warner unterstützt das Council on Foreign Relations) schon seit Monaten regelmässig traf, weil beide den Parteichef und Kanzler loswerden wollten, wie Zeiler freimütig in einem Zeit im Bild-Interview bekannte. Und es ist sicher reiner Zufall, dass Kern wenige Wochen nach dem Wechsel von den Bundesbahnen ins Bundeskanzleramt Besuch von George Soros erhielt, den er jetzt gegen Ungarn unterstützt. Während österreichische (= transatlantische) Medien aber bei Kerns SPÖ und bei den Grünen maximal ein paar interne Konflikte oder Kerns Auftritt als Pizzabote kritisieren, verschonte die französische Presse niemanden. Auch Macron nicht, bei dem darüber diskutiert wurde, ob er ein Doppelleben mit einem Mann führt (er ist mit seiner früheren Lehrerin verheiratet). Da er Partner der Investmentbank Rothschild war und Hollande beim Bilderberger-Treffen 2014 beraten hat, ist seine Zuordnung zu den Globalisten naheliegend, auch wenn er dies dadurch kaschiert, dass er in vielem eher vage ist. „Who’s behind the mysterious rise of Emmanuel Macron?“ fragte der „Spectator“ im Februar und begann seine Analyse mit diesen Worten: „Until recently, he had no visible record of political commitment. But he might be about to destroy the Socialist party.“

Video der Macron-Kampagne

Wenn wir es schaffen, Robert Misik siehe oben zuzuhören, ist das genau die Agenda, die überall gegen sozialistische und sozialdemokratische Parteien durchgezogen wird. Gescriptete Kandidaten, die man so charakterisieren kann wie Helena Glass sie beschreibt („he exudes charm, a pretty boy without much substance, not terribly intelligent, easily manipulated, greedy, and one who likes to see himself in the Limelight“) sind natürlich, auch wenn sie sich für die Größten halten, stärker von anderen abhängig als intelligentere Menschen, die sich selbst nicht im Mittelpunkt des Universums sehen. Diese Klone sind übrigens stets auch „Feministen“ und unterstützen Frauen angeblich, sodass es nichts mehr zu tun gibt. Leider gibt es als Alternative fast immer fragwürdige Angebote, denen leicht Labels wie „Rechtspopulismus“ verliehen werden, wenn nicht ohnehin vo „rechtsextrem“ die Rede ist. Und während sich viele fragen, ob Le Pen oder in Österreich Hofer (bzw. in Deutschland die AfD) vortäuschen, die Wähler manipulieren und im Fall des Erfolgs eine Art Diktatur errichten, übersehen sie bereitwillig Offensichtliches bei denen, die sie – als „Anständige“ – wählen sollen.

Es gibt wie bei Van der Bellen bei Macron Musikvideos und das Gefühl, es handle sich um eine Bewegung, die nach der Wahl aufrechterhalten wird. Der Konflikt der Jungen Grünen mit der „Mutterpartei“ resultiert daraus, dass die Jungen zwar im Wahlkampf gelaufen sind, nun aber ernüchtert feststellen müssen, dass mehr Mitglieder nicht erwünscht sind. Bei einer „Im Zentrum“-Runde im ORF mussten sie sich u.a. von Anton Pelinka (von der umstrittenen Soros-Universität in Budapest) sagen lassen, dass die Zeit der Mitgliederparteien vorbei ist, weil sich Menschen für bestimmte Inhalte temporär (ohne Mitsprache) engagieren sollen. Wenn die SPÖ der Trudeau/Obama/Macron-Kopie Christian Kern jetzt von unverbindlicher „Gastmitgliedschaft“ spricht und in Wien eine „Welcome“-Sektion einrichtet, geht es um die Auflösung von Parteistrukturen und nicht darum, an Schlagkraft zu gewinnen. Beliebig austauschbare Positionen gehören dazu, denn diese schwächen eine Gesinnungsgemeinschaft ebenfalls.

Es ist wieder einmal bezeichnend, dass Medien Macron sofort als Sieger feierten und wie selbstverständlich davon ausgehen, dass er in der zweite Runde haushoch gewinnt. Denn es kann ja gar nicht anders sein, als dass alle anderen Lager zur Wahl Macrons aufrufen, ist der Front National mit Le Pen doch unwählbar. Zeitweise lag aber Le Pen vorne, was sich dann wieder änderte, als Paris ausgezählt war, wo sie nur 4,99 % der Stimmen erzielte. Nun führt Macron mit 23,9 %, dahinter dann Le Pen mit 21,4 %, François Fillon mit 19,9 % und der Kommunist Jean-Luc Mélenchon mit 19,6 %. Während „unsere“ Medien wie der ORF sogenannte „Schutzsuchende“ hätschelt und ihnen auch beipflichtet, wenn es um Kontrolle über Frauen geht, wird Marine Le Pen unterstellt, keine Feministin zu sein. Das machen natürlich die Gleichen, die den Hype um Hillary Clinton mitgetragen haben, die angeblich nicht an sich selbst, sondern am bösen Machismo scheiterte. Damit wird das Bedürfnis von Frauen nach Sicherheit relativiert, weil man dann ja auch gegen illegale Masseneinwanderung, den Import männlicher Gewalt und Integrationsdefizite auftreten müsste.

PS: Hier die Reaktionen von „verlässlichen Verbündeten“ von George Soros (der Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker wegen Ungarn getroffen hat) im EU-Parlament, nämlich von Ulrike Lunacek (Grüne) und Evelyn Regner (SPÖ).

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10 Gedanken zu “On y va: Emmanuel Macron vs. Marine Le Pen

  1. ‚Haider Schmäh‘ und sonst gar nichts :).

    Die Tücke bezüglich des Neoliberalismus ist, dass es sich um eine Strategie haben ein paar ‚Sozen‘ in Südamerika den Finanzfeudalismus als Kapitalismus schmackhaft zu machen.

    Wem nicht klar ist, dass ein Einkommen eine Geldmenge ist und man in die sog. ‚Arbeit‘ geht damit Einkommen gedeckt bleiben, der hat bei Antritt im Rahmen der Wirtschaft vom ersten Tag an verloren.

    In dem Sinne ist ein Schritt in Richtung ‚echter‘ Liberalisierung mal eine ganz gute Entwicklung. Liberal hat mit Sozialismus für Reiche wenig zu tun – das sind immer Apparat(s)chi(c)ks auch wenn sie Smart wirken und Ferraris fahren. Lacron wirkt so.

    Verwechslungsgefahr bestünde wenn man die Nachbarschaft zwischen Deutschland und Frankreich mit dem ‚geeinten‘ EUropa gleichsetzt.

    Franzosen sind allesamt ‚Nationalisten‘ wie alle anderen auch. Macron bildet so mal keine Ausnahme. Für alle Freunde des E.U. Weltkommunismus – euer Stündchen hat geschlagen. Dieses Ergebnis steht sogar vor der nächsten Wahl schon fest.

    Teile der Bevölkerung sind stark amerikanisiert. Die franz. Nation hat ja etwas worauf sie stolz sein können. Und nicht, wir sind zwar keine Deutschen, aber machen was die machen. Die einzigen die nicht unbedingt wollen, sind jene welchen unterstellt wird, sie wären welche.

    Deren Wirtschaft funktioniert und Frankreich ist das Maß der Dinge im EUROraum. Die Wirtschaftsgeschichte der Deutschen kennt den Höhepunkt der Nachkriegsjahre und dieser verendet wie bei uns in den 70ern.

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  2. Die 2. Runde wird wohl wie die österreichische BP-Wahl verlaufen: Konzentration aller „demokratischen“ Kräfte gegen die „rechtsextremen“ Feinde der Republik.
    Ob da die Franzosen wohl bedenken, das E.M. mit Frankreich wenig und mit der EU viel am Hut hat? Soros lässt grüßen!

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    1. „In Europa (Frankreich, Großbritannien, Deutschland) werden Vertreter des Systems wahrscheinlich die Wahlen gewinnen – nicht zuletzt dadurch, dass Medien mit ihrem gefügigen Einklang die öffentliche Meinung manipulieren“,
      Zitat Ende.

      Damit wäre wohl alles gesagt.

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  3. Werte Frau Bader, was ich – der ich wahrscheinlich politisch weiter „rechts“ stehe als Sie – beim besten Willen nicht verstehe: Warum gerade die linken Parteien so erpicht auf eine ungesteuerte Einwanderung speziell aus dem islamischen Raum sind, wo ein traditionelles Frauen- und Religionsbild vorherrscht, das den klassischen, linken Anliegen diametral entgegengesetzt ist (und in weiterer Folge ein Ausbluten der Sozialsysteme bewirkt, das gerade die „kleinen“ Leute am schlimmsten trifft). Wären das eine linke Einwanderung, würde ich es zwar ebenfalls nicht goutieren, aber noch irgendwo verstehen; aber so? Bitte klären Sie mich auf, ich meine das wirklich ernst; gerne auch direkt über tom.jericho (at) witty.com

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    1. Lieber Tom, das hat was mit Unterwanderung und Manipulation zu tun und damit, dass man bei solchen Prozessen dort ansetzt, wo Menschen empfänglich sind, d.h. hier bei deren Vorstellungen. Wenn man will, dass alle die gleichen Chancen haben, aber sich nicht den Kopf zerbricht, wie das praktisch realisiert wird, landet man bald bei „Obergrenzen sind unmenschlich“ usw.

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  4. Übrigens………………

    Es wäre gut sich mal mit den Standpunkten von Le-Pen zu beschäftigen.
    So sehr ich mir wünschte sie würde es schaffen, so wenig glaube ich das sie Frankreich retten kann.
    Natürlich, sie würde 2-3 wichtige und das Volk ärgernde Dinge anpacken und damit wäre schon mal was erreicht. Die REU, Einwanderung und den Euro an sich……
    Aber Le-Pen ist ansonsten eine „Sozialistin“ wie alle anderen in Frankreich auch.

    Sie würde das Thema Einwanderung und Islam sicher auf die Tagesordnung setzen, aber an den vielen anderen Krankheiten des Landes nur wenig ändern.
    Das Pensionsalter heraufsetzen, die Wochenarbeitszeit verlängern, das Ausgabenwachstum stoppen, die Beamtenschaft verkleinern, die Steuern senken, usw. usf. alles Dinge die der Wirtschaft auf die Beine helfen würden …..und den Staat in die Schranken wiese…..

    Nein, auch Le-Pen ist viel zu Französisch.
    Aber es wäre heutzutage sicher schon ein verdienst wenn man wieder ansprechen und Diskutieren würde was jetzt im Moment gerade Tabu ist, und das würde sie…….

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    1. ich habe auch links zu interviews eingebaut, eines ist auf englisch, ansonsten ist es halt gut französisch zu verstehen (was ich tue). es ist immer am bsten, alles im original zu hören und zu lesen.. links z.b. via twitter:

      mitposten fällt übrigens eher auf als bei trump, weil es hier nicht so viele machen…

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      1. Ich spreche Le Pen keineswegs den guten Willen ab; allein, was könnte sie als Präsidentin gegen ein feindliches Parlament tatsächlich ausrichten? Auch Trump muß ja bekanntlich ziemlich kräftig zurückrudern bzw. hat seine angekündigten Absichten (notgedrungen?) verwässert und im Fall Syriens sogar ins Gegenteil gekehrt.

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