Donald Trump und der Deep State

Als Barack Obama vor acht Jahren zum ersten Mal angelobt wurde, jubelte der Mainstream, statt ihn zu attackieren und George Soros Plattform zu bieten. Aber Obama war ja auch der Kandidat des Deep State, des militärisch-industriellen Komplexes, der CIA (für die seine Mutter und ihr Vater arbeiteten) und von Globalisten wie George Soros. Sofern es sich nicht vermeiden liess, die Rede von Donald Trump nach seiner Vereidigung zu übertragen, rangen Moderatorinnen und Moderatoren um Fassung. Dabei war es nicht überraschend, dass Trump Amerika an die erste Stelle setzt und meint, jeder andere Staat sollte sich in erster Linie um sich selbst kümmert.

Trump sprach eingedenk „We the People“ davon, dass er die Macht an das Volk zurückgibt, die bislang das „Establishment“ in Washington in Händen hatte. Er will sein Versprechen an die „vergessenen Männer und Frauen“ einhalten, die arm sind, die keinen Job und keine Hoffnung haben. Man sollte annehmen, dass Linke es zu schätzen wissen, wenn ein US-Präsident linke Anliegen vertritt, doch weit gefehlt. Im ORF setzte Schnappatmung bei Andreas Pfeifer und Nadja Bernhardt (Ehefrau von „profil“-Herausgeber Christian Rainer) ein, da Obama 2009 eine „politische“ Rede hielt, in der es um Globalisierung ging.

starkeseuropa

Reaktion der SPÖ

„Jetzt kommt Trump! – Wie verrückt der neue US Präsident wirklich ist“ nannte der Web-TV-Sender des Blattes „Österreich“ (das mit CNN kooperiert) eine Diskussion am Vorabend der Inauguration. Eingeladen wurden Josef Broukal (Ex-SPÖ-Abgeordneter), Johannes Voggenhuber (ehmals grüner Abgeordneter), Robert Lugar(Klubobmann Team Stronach), Georg Hoffmann – Ostenhof („profil“), Reinhold Lopatka  (Klúbobmann ÖVP) und „Österreich“-Herausgeber Wolfgang Fellner. Eingangs wurde „Das irre Leben Donald Trump“ zusammengefasst; er sei ein Jet-Setter, er prahlt und er protzt, er ist ein Sexist usw., der der sich durch den Wahlkampf rüpelte, ein Egozentriker, der hasst und hetzt und nun allen Demos zum Trotz als Präsident angelobt wird. Fellner stellt Broukal, der aus dem ORF kommt, als „das rote Gewissen“ und „einen der führenden Journalisten des Landes“ vor und Voggenhuber als „das grüne Gewissen“ und einen führenden politischen Kopf.

Hingegen ist Hoffmann-Ostenhof der „legendäre frühere Außenpolitik-Chef“ des „profil“, wo er heute Kolumnen schreibt; Lopatka ist für Fellner ein „konservativer Trump-Versteher“ und Lugar von Trump begeistert. Diese Rolle soll diskutieren, ob seine politischen Pläne „blanker Wahnsinn“ sind. Am schlimmsten gebärden sich Hoffmann-Ostenhof und Voggenhuber, denen keine abwertende Bemerkung zu extrem ist. „Verrückt, rassistisch, gefährlicher Alptraum“ und „x-fach als Sexist angeklagt,  dass er Rassist ist, ist auch relativ klar“, legt Hoffmann-Ostenhof los. Er ist „ungeeignet und unfähig“, und holt eine „Ansammlung von Multimillardären und Obskuranten aller politischen Schattierungen in sein Team“. Und psychisch tickt er nicht ganz richtig, denn er ist nie erwachsen geworden, er ist nur erwachsen, wenn es um Geschäfte geht; Fellner faßt den faktenfreien Wortschwall als „ein Psychopath ein Präsident“ zusammen.

Als Voggenhuber und Hoffmann-Ostenhof noch wegen der EU aufeinander prallten, fragte ich den angeblich so kompetenten Journalisten, worauf sein Jubel gegründet ist, bezogen auf einzelne Passagen des Unionsvertrags. Er ist sichtbar verfallen und wusste nicht, was er antworten sollte, weil er natürlich keine Ahnung von der Materie hatte. Jetzt spielen sie aber zusammen und steigern sich in ein abstruses Trump-Psychogramm herein, das sie als ungeheuer provinziell und leicht zu lenken erscheinen lässt. Broukal galt einmal zu Unrecht als Internet-Pionier, denn er versteht nicht, dass Donald Trump Twitter auf sehr geschickte Weise nutzt, sondern findet es lächerlich, wenn eine noch dazu so impulsive Person die Welt in 140 Zeichen erklären will. Für Voggenhuber ist er ein Rassist,  ein abenteuerlicher Spekulant, ein irrlichternder Emporkömmling ähnlich wie Silvio Berlusconi, der wie Trump „die Medien beherrscht“. Dass Trump kein Medienunternehmen besitzt, aber Alternativmedien auf seiner Seite waren, scheint Voggenhuber nicht zu wissen.

orftrumpVon der Webseite des ORF

Bis auf Lugar und Lopatka stellen die Herrschaften ihre Erbärmlichkeit als Diener des Tiefenstaates, also auch der bisherigen CIA unter Beweis und verbünden sich geradezu gegen den mutig auftretenden Lugar. Broukal weint beinahe, weil Lugar nicht verstehen will, dass Russland die Ukraine besetzt hat und dies auch mit dem Baltikum vorhat. Der vorgegebene Narrativ verlangt, Trump als Rassisten zu bezeichnen und sich über das vermeintliche Kleinkind lustig zu machen. Fellner zeigt einen Ausschnitt aus einem Trump-Interview mit der „Bild“-Zeitung, das sein Freund Kai Diekmann gemacht hat und in dem wir „unseren Präsidentenclown“ sehen sollen. Die Meute steigt begeistert darauf ein, etwa Broukal, der „ein plapperndes Kleinkind, das redet wie ein Wasserfall“ wahrnimmt und es dann nochmal betont: „Der Mann weiß überhaupt nicht, wovon er spricht, er ist ein Kind im Körper eines erwachsenen Mannes.“

Auch für Voggenhuber ist er ein Kind, dem völlig egal ist, was es sagt und das leider Zugang zum „Atomknopf“ der USA hat; eben ein „großkotziger Narzisst, ein rabiater, intellektuell sehr einfacher Mensch“, der seine Methode, Erfolg zu haben, auf die Politik anwendet. Hoffmann-Ostenhof weist auf die „Liberalisierung“ der USA seit den 1990er Jahren hin; „der Rassismus ist zurückgegangen“, es hat sich viel getan bei Frauenrechten und Schwulenrechten, eine „Modernisierung der amerikanischen Gesellschaft“ fand statt, die Teilen der Gesellschaft zu schnell geht, etwa der „alten weißen ländlichen Bevölkerung“, die Angst hat, weil „dann heiraten die Schwuchteln“ und „die Kinder so frech sind“. Tatsächlich ist diese „Modernisierung“ Teil der Agenda des Deep State, die mit Identitätspolitik das Gefühl für sich selbst und die eigene Heimat unterdrücken. Da Hoffmann-Ostenhof keine 20jährige schwarz-hispanische Transgender-Rollstuhlfahrerin ist, rationalisiert er sich mit seiner Begeisterung selbst weg.

Allerdings ist Trump ja auch „wahnsinnig gefährlich“, weil er als „Nationalist“ internationale Politik nicht versteht. Hoffmann-Ostenhof lobt all jene Einrichtungen, die nach 1945 „die Welt zusammengehalten haben“, also letztlich die, die dafür sorgten, dass unterbelichtete Opportunisten Karriere als scheinbare Starjournalisten machen konnten, weil man sie als Tools für Propaganda nutzen konnte. Dabei macht er sich Hoffnungen, dass Trump ohnehin nicht die gesamte Periode durchhalten wird, wo es doch schon jetzt „Unvereinbarkeiten mit seinem Imperium“ gibt, das er vor kurzem in die Hände seiner Kinder gelegt hat. Fellner wirft frohlockend ein, dass es ja auch ein Impeachment-Verfahren geben kann, „wegen Putin“, der laut Fellners Fake News-Blatt die US-Wahlen beeinflusst und Trump erpresst hat. Hoffmann-Ostenhof (der ja selbst für eine Fake News-Zeitschrift arbeitet) meint ganz aufgeregt, dass er „die Russland-Connection“ ja noch gar nicht erwähnt hat: „Das ist gravierend, die amerikanischen Geheimdienste nehmen das ernst.“ Warum Trump dann wohl als eine der ersten Amtshandlungen der CIA einen Besuch abstattet, deren bisheriger Chef gegen ihn konspiriert hat?

solidtrumpLinksjugend (zur Linkspartei gehörig) plakatiert Trump

Obama hingegen „ist die Vernunft schlechthin, die Eleganz schlechthin, das ist ein großer Präsident“, der auch entsprechend in die Geschichtsbücher eingehen wird. Von Trump wird hingegen „nur eine sehr dreckige kleine Notiz“ bleiben, ist er überzeugt. Wir haben von Hoffmann-Ostenhof noch nie kritische Worte über jene US-Präsidenten gehört, die das getan haben, was die CIA wollte. Voggenhuber verteidigt Russland ein wenig wegen der Ukraine, weil er den Putsch nicht ausblendet, wirft Trump aber vor, dass diesen „die Verantwortung für die Welt null interessiert“, zumal er „amerikanische Interessen über alles stellt“. Er treibt dies auf die Spitze und spielt Putin und die EU gegeneinander aus, was für einen behaupteten „russian agent“ vielleicht doch etwas seltsam ist. Laut Voggenhuber ist Trump ja vollkommen egal, was er sagt, denn „der schwimmt im Luxus wie ein saudischer Prinz in seiner grauenhaft geschmacklosen Wohnung“. Voggenhuber zufolge war Obama (Kandidat des Deep State) bereits „ein Versuch, das Establishment zu sprengen“, hatte aber zuviel republikanischen Gegenwind im Kongress.

Als Pointe am Rande haben diese Auslaufmodelle aus PolitIk und Medien, denen Robert Lugar tapfer z.B. mit dem Hinweis auf die vielen Angriffskriege der USA und 20 Millionen Tote konterte, anderen immer gerne „Provinzialität“ vorgeworfen, verhalten sich aber wie ein politisierender Stammtisch in der Pampa nach zu vielen Schnnäpsen. Wie ein roter Faden ziehen sich sorgsam aufgebaute Assoziationen zu Trump durch die Bewertungen, da man ihn als unberechenbar, als verantwortungsloses Kind, als egozentrisch, rassistisch, sexistisch usw. wahrnehmen soll. Seĺbst wenn sie es wollten, wären Fellner, Voggenhuber, Hoffmann-Ostenhof und Broukal unfähig, Trump und Obama objektiv zu betrachten oder sich darüber schlau zu machen, was Nationalstaat vs. Globalisierung wirklich bedeutet. Fake-Abgeordnete und Fake-Journalisten sind schon zu lange im Geschäft, als dass sie mit der Dynamik in den USA, die auch bei uns stärker zu spüren sein wird, zurande kommen können.

Auch in Deutschland melden sich Fake-Politiker zu Wort, die Trump fehlendes Niveau unterstellen;  und der Fake-Doktor und ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg „rät“ Berlin zu „harter“ Reaktion auf den neuen Präsidenten. Oft sind es Transatlantiker, die man in diversen Think Tanks oder in der Atlantikbrücke wiederfindet, was deutlich macht, dass hier der Deep State am Werk ist. Seit Ronald Reagan mit einem Attentat bei einer Presidential Succession-Übung eingeschüchtert wurde, stimmen Deep State und Präsident überein. Nicht von ungefähr wurde jetzt gewarnt, dass die Continuity of Government-Strukturen, die im Nuklearzeitalter eingerichtet wurden, gegen den unerwarteten Präsidenten Trump eingesetzt werden könnten, zumal CNN fragte, was im Fall des Falles passiert.  Der Begriff Deep State wird inzwischen auch im US-Mainstream verwendet, wenn auch in Anführungszeichen. Die geheime Regierung hinter der sichtbaren ist die Erklärung dafür, wenn Politiker Vorhaben nicht umsetzen können, für die sie die nötigen Kompetenzen haben. Der Deep State verwendet die COG-Strukturen und umfasst auch den militärisch-industriellen Komplex, vor dem bereits Präsident Eisenhower warnte; man muss auch die Wall Street, Silicon Valley, Konzerne etwa im Ölbusiness dazuzählen und daran denke, dass die Geheimdienste ebenfalls mitmischen.

Als der Präsident de facto nichts anders als der Vertreter des Deep State war, warfen sich Fake-Journalisten und Fake-Politiker bei uns vor ihm in den Staub. Da Trump so sehr anti-Establishment ist wie irgend möglich, wurde er vom Deep State auch über dessen Ausläufer hier ins Visier genommen. So entsteht die kuriose Situation, dass „glühende Proamerikaner“, die überall sofort „Antiamerikanismus“ wittern (etwa wenn man wie Lugar all die Angriffskriege der USA anspricht) plötzlich extrem „antiamerikanisch“ auftreten. Hingegen können sich Kritiker, die das Deep State-Konzept verstehen, einmal an ihnen für ihre früheren „Antiamerikanismus“-Vorwürfe schadlos halten. Wie sehr der Deep State über Medien agiert, konnte man anhand der Berichterstattung zur Inauguration gut erkennen. Denn während Obama massiv gehypt wurde, machte die Angelobung von Donald Trump kaum Schlagzeilen und interessierte einige Fernsehsender überhaupt nicht.

Berichte waren nicht nur negativ gefärbt; wenn man am 20. Jänner vormittags (unserer Zeit) „Trump“ bei Google News suchte, kamen ein paar Treffer, darunter wurden aber gleich mehrere Links zu George Soros angeboten. Er äußerte sich zu Trump und wird dabei positiv beschreiben, weil seine Rolle als Regime Changer nicht thematisiert wird. „George Soros warnt vor ‚Hochstapler und Möchtegern-Diktator‘ Trump“ (Zeit), „Hedgefondsmanager: George Soros prognostiziert den großen Trump-Crash (Welt), „Ich bin überzeugt, dass Trump scheitern wird“ (Handelsblatt), „US-StarinvestorGeorge Soros geht hart mit Trump ins Gericht“ (Bild), „Investor nennt Trump einen ‚Möchtegern-Diktator'“ (Faz) sind ein paar Beispiele von vielen. Stets wird Soros mit offenbar positiven Begriffen wie „Starinvestor“ in Verbindung gebracht, was sich nicht nur von seinen Aussagen über Trump abhebt. Unfreiwillig entlarvend ist der Blog des „Tagesspiegel“, der bei Google noch den Titel „US-Milliardär Soros erwartet Scheitern Trumps“ trägt, während beim Anklicken „Dutzende Festnahmen bei Anti-Trump-Krawallen“ erscheint. Denn diese werden von Soros und Co. nach dem in vielen Ländern „bewährten“ Regime Change-Muster unterstützt und geben vorerst einmal störende Bilder in den Medien und schüchtern Trump-Fans ein. Soros beklagt im Fake News Mainstream gerne von ihm selbst herbeigeführte „Instabilität“, die jenen politischen Führern angelastet wird, die in allen nur erdecklich schrecklichen Farben dargestellt werden.

Soros ist eines der öffentlichen Gesichter des Deep State wie der scheidende CIA-Direktor John Brennan oder Michael Morell, der einer seiner Vorgänger war. Auch Barack Obama  verkaufte die Agenda des Deep State, Staatsgrenzen aufzugeben und durch Einwanderung keine friedliche Multikultigesellschaft zu kreieren, sondern gewachsene Strukturen zu destablilisieren. Sich dagegen zu wehren ist nicht rechts, sondern richtig, zumal ja mittels „Identitätspolitik“ weisgemacht wird, das Bewusstsein bestimme das Sein und nicht umgekehrt. Von sich besonders „weltoffen“ fühlen (Lieblingswort der Handlanger des Deep State bei uns) hat kein Mensch im „Rostgürtel“ der USA wieder einen Job, aber wenn es Leuten besser geht, werden sie mit dem Anders-Sein anderer sicher lockerer umgehen. John McMurty schreibt bei Global Research: „In the last days before his inauguration, Trump has not buckled fought back hard on the truly fake news backed by the CIA-led spy apparatus of ‘US intelligence’ and by his enemies in power. We read only of how ‘reckless’ and ‘irresponsible’ Trump is for ‘insulting the intelligence community’: in fact the lead agents of the US dark state long implicated in every state-terrorist interference with democratic process across the world, including the assassination of JFK.

In the last days before his entry into the White House, this CIA-CNN-McCain-led set-up of Trump has induced a feeding frenzy of the media to de-legitimate him – now all but declared guilty of treason as well as dupery by Putin and sexual perversion, any of which is usually fatal to a US politician. In historical perspective, all that the ‘intelligence community’ did to boost the Bush Jr. presidency and its 9-11 foreign wars and war crimes is put into reverse on Trump. If we know a man by his enemies, Trump is deeply honored by attacks from every quarter of the US Money-Enemy-War Establishment.“ Nicht von ungefähr warnte Global Research-Herausgeber Michel Chossudovsky noch am 20. Jänner vormittags vor von der auch von Michael Moore unterstützten Plattform #DisruptJ20: „This could potentially lead to violent clashes with tens of thousands of Trump supporters, which is the ultimate objective of an engineered ‚Color Revolution‘ style protest movement supported covertly by US intelligence. It’s part of the logic of a ‚color revolution‘ scenario (e.g. Kiev-Maidan, Cairo-Tahir Square) which is predicated on triggering confrontation and urban violence.“

In einem Video wirbt die Frontorganisation dafür, gegen vermeintlichen Faschismus vorzugehen. „The organizers of the engineered protest movement are funded by powerful corporate interests, they are supported by US intelligence. The objective is not to undermine the racist right wing agenda of Donald Trump as conveyed in the video below. Quite the opposite“; so Chossudovsky, während Stephan Lendman auf Aktivitäten von Crimethinc.com aufmerksam macht. Viele haben erstmal durchgeschnauft, als Trump ohne Zwischenfälle vereidigt wurde, da es auch ganz anders kommen hätte können. Für Trump und seine Familie begann es mit der Landung einer Maschine des Weißen Hauses auf der Andrews Air Force Base am 19. Jänner, wo auch ein Ecent vor dem Lincoln-Memorial stattfand. Der Fake News-Mainstream verbreitete sich darüber, wer alles nicht auftreten wollte, wobei jene, die dazu bereit waren, mit heftiger Kritik rechnen mussten wie der Countrysänger Toby Keith. Bei ihm jubelten übrigens nicht nur die anwesenden Soldaten und Veteranen besonders beim letzten Song, The Angry American, der den Frauen und Männern bei Militär gewidmet ist.

Dies erinnert uns daran, dass die USA auch mit Trump geopolitische Interessen verfolgen und ein Ende der (militärischen) Einmischung in andere Staaten vielleicht nicht so leicht umzusetzen ist. Andererseits ist Countrymusik (nicht das Einzige was dargeboten wurde) typisch amerikanisch und verweist darauf, dass es auch ein gutes, auf sich selbst bezogenes Amerika gibt, das längst auch bei uns heimisch ist (mit Countrybands, Westernreiten etc.). Zugleich wissen wir, dass die Globalisten überall die gleichen Strategien durchziehen, wie man nicht nur an inszeniertem Protest sehen kann. Es kommt sehr bekannt vor, wenn Trump-Anhänger klagen, dass man sie attackiert (sogar mit Fäkalien) und betonen, dass sie selbst nie so reagiert hätten, wenn die andere Seite gewonnen hätte. Zu Recht fragt Paul Craig Roberts, wo die Linke ist, wenn man sie braucht und stellt fest: „Obviously, Trump stole the election from the CIA, from the military/security complex, from the offshoring global corporations that concocted the Trans-Pacific and Trans-Atlantic parnterships that make US global corporations immune to the laws of the sovereign countries in which they do business. If the election was stolen, which it was not despite the best efforts of the Ruling Establishment to steal it for Hillary by demonizing Trump, it was stolen from the CIA and those who are ruining the economic prospects of Americans.“

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18 Gedanken zu “Donald Trump und der Deep State

  1. Bis dato hatte ich eigentlich die leise Hoffnung, daß in Österreich – im Gegensatz zu Deutschland – bei den entsprechenden Leuten noch „Hirn“ vorhanden wäre. Dem ist leider nicht so.

    Wie wäre es, wenn unsere Bruderstaaten unter einander einen Volksaustausch vornehmen würden – die umerzogenen ließen sich bei uns unterbringen, wir würden nach Österreich emigrieren. Wär‘ das keine vernünftige Lösung? Ich finde ja!

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      1. paßt scho, er sieht fast aus wie Kretschmann – vertritt die gleiche Totschlägerpolitik, kein Wunder bei der Vita (vom Kommunisten zum Grünen)
        :mrgreen:

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    1. das können wir leider nicht machen. das letzte mal haben wir euch einen bei uns unbrauchbaren obergefreiten geschickt und dann ist er als gröfaz nach 5 jahren mit euch zurückgekommen… (vorsicht, nicht ganz ernstgemeinter böser alter witz!)

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    2. Das wird nicht mehr nötig sein. Es laufen Verhandlungen mit Russland in Sibirien ein Areal für den Tg X zur Verfügung zu stellen. Deutschland wird den Volksfeinden die Staatsbürgerschaft anerkennen und dann nach Sibirien abschieben. Fur Austria gibt es parallele Verhandlungen

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  2. Frau Bader, kennen Sie eigentlich Ernst Jüngers Essay „Der Waldgang“? Falls nicht, möchte ich Ihnen dessen Lektüre empfehlen. Denn Sie sind eine Waldgängerin!

    Ein Waldgänger ist ein Mensch, der sich gegenüber der ihn umgebenden Gesellschaft seelisch und geistig unabhängig hält und zum Widerstand fähig ist, falls der Staat ein verbrecherischer ist oder wird. Der Waldgänger ist ein geistiger Partisan, der seinen Kampf gegen den Kollektivismus auf eigene Faust, Gefahr und Verantwortung führt…

    „Es wird vom Einzelnen ein hoher Mut erwartet; man verlangt von ihm, dass er allein, auch gegen die Macht des Staates, dem Recht handhafte Hilfe leiht.

    Man wird bezweifeln, dass solche Menschen zu finden sind;
    indes, sie werden auftauchen und sind dann Waldgänger.“

    Ernst Jünger: Der Waldgang (1951)
    https://www.pdf-archive.com/2015/11/04/j-nger-ernst-der-waldgang/j-nger-ernst-der-waldgang.pdf

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    1. Nur das “der Einzelne“ keinerlei Chancen hat, sich gegen ein marodes System zu behaupten. Wohl deshalb war ja gerade das Auflösen jeder Gemeinschaft – entgegen der menschlichen Natur, ein zentrales Anliegen des Neoliberalen Wahnsinns. Ich halte es auch nicht für einen Zufall dass halb Europa vor “dem Russen“ zittert, die andere Hälfte vor “dem Islam“ und dass sich jeder dieser Gruppen absolut sicher ist “Recht“ zu haben und dass die jeweils andere sich komplett auf dem Holzweg befindet… Dann ist das Ganze noch auffällig wirr in “links“ und “rechts“ aufgeteilt und für das was nicht reinpasst in die Schubladen hat man über Nacht ein “Neurechts“ geschaffen und als die Verwerflichste aller möglichen Zusammenschlüsse von Interessen die “Querfront“ ausgegraben…
      Kurioserweise glaubt sich dabei jeder aufgrund von Social-Net Filterblasen in denen wie uns fast alle verheddern, in einer trügerischen Mehrheit. Da wird gar schon zum Sturm auf den Reichstag aufgerufen.
      Während WIR uns einen viralen Kampf um des Kaisers Bart liefern, wird der Überwachungsstaat in einer EU-Diktatur komplettiert und eines Tages wird jemand “stopp“ sagen, “nett wie ihr euch zankt, Kinder, nun durfte jeder mal seine Meinung sagen und ihr seht wie schön die Demokratie doch funktioniert“..
      Neee, “Waldläufer“ sind, so glaube ich, nicht das was uns weiter bringt. Wir brauchen im Ersten Schritt eine neue Diskussionskultur über alle von Medien geschaffene und von “Thinktanks“ inszenierte Schubladen hinweg. Wir müssen uns auf GEMEINSAME INTERESSEN besinnen und Gräbern überwinden.
      Ich war mein Leben lang “links“ und kamen nur staunen wie unsere Ideale nun plötzlich quasi über Nacht zu “rechts“ mutierten und dass was sich heute noch links nennt, eigentlich nur noch ein plumpes “gegen Rechts“ bedeutet (wobei die im Grunde doch ganz gute Linke Politik damit ebenfalls in Verruf Gerät).
      “jeder für sich“ hat keine Chance. Es gilt die gemeinsamen Interessen der 98% heraus zu arbeiten und sich genau DARAUF zu besinnen. Alles Andere sind Details.

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      1. Ja, schon richtig, nur sind Ihre Ausführungen gerade keine Antithese zu Jüngers Waldläufer. Ich empfehle wärmstens, den Text nochmals eingehend zu studieren. Ich gebe Ihnen ja etwa recht, was die Notwendigkeit einer neuen Diskussionskultur betrifft; aber von wo, denken Sie, kann eine solche Ihren Ausgangspunkt nehmen? Von jenen, die von der Systempropaganda bereits erfolgreich auf den Holzweg geführt und auf Linie gebracht wurden?

        Zukunft braucht Herkunft. Ihr „erster Schritt“ kann also keine anonyme Schöpfung aus dem Nichts sein, sondern er bedarf bereits einer Voraussetzung. Er bedarf der individuellen Tat des Einzelnen, und weil es davon mehrere gibt: der Taten Einzelner. Und hier bedarf es ebnen eines bestimmten Typus von Mensch, der der kollektiven Gehirnwäsche Stand hält, seinen Verstand bewahrt und auch unter den widrigsten Bedingungen handlungsfähig bleibt.

        Ich gebe Ihnen auch recht, dass es gilt, „die gemeinsamen Interessen herauszuarbeiten“. Aber auch hier gilt: dieser Schritt bedarf einer reinen, nicht versiegten Quelle, aus welcher er entspringen kann. Das wirkliche Interesse am anderen Menschen, ein wirkliches soziales Gewissen, das den ganzen Erdball umspannt, die gesamte Menschheit einschließt (aber eben nicht als anonyme Masse, sondern als Zusammenschluss einzelner, zur Freiheit bestimmter Individuen), kann heute nur individuell aus der Seele des Einzelnen geboren werden. Es kann nicht von oben, per politischem Programm oder einer Ideologie (also einem „Narrativ“) über die Massen gestülpt werden. Denn dann wäre es totalitär und die Menschen würden verkümmern.

        In der heutigen Massengesellschaft sind die Einzelnen zudem auch nicht ganz alleine. In einer Millionenstadt machen 2% der Einwohner schon 20.000 Menschen aus. Und jeder Einzelne hat ein Umfeld, in dem er wirkt. Die Tat des Einzelnen hat Ausstrahlungscharakter, sofern es eine individuelle Tat ist, die von jenen „gemeinsamen Interessen“ geleitet ist, welche Sie ansprachen:

        „Wenn wir die Dinge unter diesem Winkel sehen, erscheint die Macht des Einzelnen inmitten der ranglosen Massen nicht so gering. Man muß bedenken, dass dieser Einzelne fast immer von Nächsten umgeben ist, auf die er einwirkt und die sein Schicksal teilen, wenn er fällt.“ (Ernst Jünger: Der Waldgang, S. 20)

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      2. Eine Konsequenz aus der Situation und aus unseren Debatten ist, dass ich jetzt separat auf Englisch blogge, denn in den USA und anderswo in Europa sind Infos über Deutschland und Österreich meist mainstream-basiert. Doch man muss Zusammenhänge aufzeigen, also Geopolitik bis auf die Ebene vor Ort herunterbrechen. Das ist der erste Text dazu:

        https://europeandeepstate.wordpress.com/2017/01/21/msm-on-trump-us-and-europe-its-all-the-same/

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  3. Trump ist genau das Gegenteil von dem was er sagt und damit ein genialer Täuscher. Er ist als der beste Vertreter einer Kleptokratie angetreten um die Schulden der USA noch einmal kräftig zu erhöhen, ehe das Schuldenspiel zu Ende ist.

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    1. Ihm sollten – wie allen anderen Präsidenten oder Kanzlern auch – 100 Tage eingeräumt werden; Kritik zu diesem Zeitpunkt zu äußern, wäre nur demjenigen gestattet, der Trumps Pläne kennt.

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      1. denke ich auch und manche sollten sich fragen, ob sie charaktisierungen trumps im fake news-mainstream unbewusst übernommen haben…

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    1. Ausgerechnet jene warnen vor dem Ende der Demokratie, welche die Wahlergebnisse nicht akzeptieren wollen und permanent gegen das demokratische Ergebnis demonstrieren gehen. Hat man je gestern wieder gesehen, welcher Hass und welche Wut von diesen Leuten ausgehen.
      Mehr Heuchelei geht wirklich nicht.

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    2. Die besorgten Weltbürger artikulieren ihre Angst vor dem hässlichen weißen Mann. Das Problem ist bei uns nicht nur ein Tiefenstaat sondern ein um 1948 auf dieMenschenrechtsreligion gegründetes auf Sekbstauflösung programmiertes Staatsmodell, das tief im Recht, in der Ideoligie und in den verdeckten internatiinalen Machtstrukturen verankert ist. S.auch Prof jean louis harouel u.a. in Anmerkungen zu Höcke http://bayernistfrei.com/2017/01/19/hoecke-erinnerungskultur

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  4. So wie man Menschen spalten kann in Schwarze vs. Weiße, Kluge vs. Fleißige, Rechte vs. Linke, Männer vs. Frauen, indem man den einen Horrorgeschichten über die anderen erzählt, kann man auch einzelne Menschen spalten, nämlich über die Instinkte. Etwa Neugier gegen Fremdenfurcht oder Egoismus vs. Altruismus. Fehlt dem Altruismus der Antagonist, so führt das unweigerlich in die Selbstzerstörung, ebenso wie Egoismus ohne seinen Anatagonisten unweigerlich zur Zerstörung des anderen führt. Der Mensch benötigt existenziell beides, nimmt man ihm eines, entsteht ein Ungleichgewicht. Daraus lassen sich Profite generieren.

    Dabei darf man nicht vergessen: Natürlich gibt es Interessengegensätze zwischen Menschen und auch zwischen Instinkten. Die Frage ist, wie man damit umgeht: Mit Interessenausgleich oder mit der Ausschaltung des Gegenübers.

    http://neuland.mustermann.org/human-ethologie-vergleichende-verhaltensforschung/fremdenfurcht-neugier-einwanderung.php

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