Widerstand und Welcome Refugees

„Widerstand“ wurde für den „TagX“ angekündigt, an dem die türkisblaue Regierung angelobt wird und weitere Tage des „Widerstandes“ sollen folgen. Es ist sicher verlockend, sich wie die Sozialistische Jugend vorzustellen, dass man bislang unorganisierte junge Menschen in eine Struktur einbinden kann, und das jetzt alles das Label „Widerstand“ bekommen kann. Zunächst gilt „Widerstand“ allem, dem man sich nicht fügen will, aber was bleibt auf der Strecke, wogegen kann man nicht ankämpfen und wo ist es nur Schaumschlägerei?  Dass „Widerstand“ in ist, sieht man auch an einer schrägen Wahlwerbung der niederösterreichischen Grünen im Star Wars-Stil. Es entbehrt nicht der Ironie, dass einige der Demonstranten gestern auf dem Wiener Heldenplatz letztes Jahr eifrig für Alexander Van der Bellen Wahlkampf machten – auch mit „Widerstands“-Gesten -, der die neue Regierung mit weniger Frust angelobte als Thomas Klestil Schwarzblau im Jahr 2000. Vor einem Jahr wurde vor allem deshalb gegen den neuen Infrastrukturminister Norbert Hofer als Gegenkandidaten Van der Bellens bei der Bundespräsidentenwahl mobilisiert, weil es darum ging, „Widerstand“ gegen Rechts zu leisten.

Damals schrieb ich zur ersten, dann für ungültig erklärten und daher wiederholten Stichwahl: „Drei Tage vor der Wahl wurde unter dem Motto ‚Kein Nazi in der Hofburg‘ demonstriert, eingeladen hatte die ‚Offensive gegen Rechts‘, deren Sprecherin Magdalena Augustin mit Dreadlocks der Sprecherin der mit der ‚Offensive‘ vernetzten ‚Plattform für eine menschliche Asylpolitik‘ Karin Wilflingseder zum Verwechseln ähnlich sieht. Bei den verlinkten Videos wird klar, dass alle eigentlich nur einen Katalog an Begriffen herunterbeten, ohne so recht zu wissen, was denn nun so  ‚rechts‘ ist an den Rechten. Statt der erwarteten 2000 TeilnehmerInnen kamen übrigens nur zwischen 300 und 700 je nach Quelle, doch laut Presseaussendung der VeranstalterInnen waren es natürlich 2000.“ Gestern demonstrierten übrigens laut Polizei 5000 bis 6000, was einige stark untertrieben finden.  Dreadlocks sind ein gutes Stichwort, denn verfilzte Haare kennen wir zwar auch aus der eurpoäischen Geschichte und in vielen Ländern, in der Gegenwart wurden sie aber durch jamaikanische Rastafari gefragt. Damit besteht erneut Bezug zum Begriff „Widerstand“, doch wenn wir uns damit näher befassen, werden die Forderungen der Dreadlock-Sprecherinnen und einiger Demonstranten ad absurdum geführt.

Dokumentation über Rastafari

Denn die Rastas leisteten tatsächlich Widerstand, da ihre  Vorfahren nach Jamaika versdchleppt wurden, um als Sklaven für weiße Herren zu arbeiten. Marcus Garvey war ein Politiker und Publizist und wollte den Schwarzen ihren Stolz zurückgeben; er prophezeite, dass ein schwarzer König gekrönt wird, was sich zu erfüllen schien, als Ras Tafari Makonnen unter dem Namen Haile Selassie 1930 zum äthiopischen Kaiser gekrönt wird und Garvey darüber in einer Zeitung schrieb. In der oben eingebundenen Dokumentation erinnern sich alte Rastafari mit glänzenden Augen an Haile Selassies Besuch in Jamaika  im Jahr 1966. Als nach Ska und Rocksteady Reggae entstand, drehten sich viele Songs um den „siegreichen Löwen von Judäa“, da die äthiopische Dynastie ihren Ursprung auf König Salomon und die Königin von Saba (Jemen) zurückführte. Tatsächlich fand man einen aus dieser Epoche stammenden Tempel in Yeha und Artefakte auch mit sabäischer Inschrift, was zumindest enge Beziehungen zwischen Äthiopien und dem Jemen belegt. Die äthiopisch-orthodoxe Kirche nimmt für sich in Anspruch, über die Bundeslade mit den 10 Geboten zu wachen, da Makeda (die Königin von Saba) mit ihrem Sohn Menelik I. dessen Vater Salomon besuchte und auf dem Rückweg die Bundeslade mitnahm (sie entführte).

In der Kirche wird die sonst nicht mehr verwendete Sprache Ge’ez benutzt, lange sprach man Griechisch und Amharisch als Landessprache weist Bezüge zum Hebräischen und zum Arabischen auf. Auch die irischen Hochkönige führten übrigens ihre Abstammung zum Teil auf die Bibel zurück, und der „Stein des Schicksals„, die wichtigste Reliquie dieser Zeit, stammt aus Salomons Tempel. Prinzessin Tamar brachte den Stein mit, als sie Hochkönig Eochaid heiratete, und auf sie gehen auch die Könige von Dalriada (Schottland) zurück. Das keltische Christentum beruhte auf Wurzeln in Ägypten, Syrien und Mesopotamien und war zunächst so eigenständig wie es das äthiopische Christentum auch heute noch ist. Die Merowinger führten ihre Abstammung sogar auf Jesus zurück, heisst es, obwohl Juden damals nur in einem Septimanien genannten Küstenstreifen Frankreichs unbehelligt leben konnten, da sie die christliche Kirche immer mehr ausgrenzte. Bei Äthiopien muss man auch an die Nachbarschaft zu Meroe, dem Reich der Königinnen von Kush (im heutigen Sudan) denken, die von Ägypten beeinflusst waren und unter anderem den Löwengott Apedemak verehrten. Der sabäische Tempel von Yeha erinnert an jüdische Tempel, da er auch  ein Opferbecken und eine Abflussrinne hatte.

In der Architektur von Kirchen und Burgen findet man halbrunde Bögen ebenso wie an der Spitze der Obelisken von Aksum, da in Äthiopien einst die Sonne verehrt wurde. Die Kandaken (die Königinnen) wehrten sich erfolgreich gegen die Römer, wie auch Äthiopien bis auf sechs Jahre italienische Besatzung 1936 bis 1941 nie erobert wurde. Als der Islam entstand und sich ausbreitete, wurde Äthiopien übrigens vom kulturellen Austauch mit Ländern wie Syrien, Griechenland oder Palästina, aber auch dem Jemen abgeschnitten. Nach wie vor leben Juden in Äthiopien, doch viele sind nach Israel „zurückgekehrt“, da die Falasha, die Beta Israel, nun als jüdischer Stamm anerkannt sind. Man kann such gut vorstellen, welche Faszination eine salomonische Dynastie schwarzer Herrscher für die armen Kinder von Sklaven hatte, deren Vorfahren aus Afrika verschleppt wurden. Die Rastafari verehrten Haile Selassie als Gott, da ein schwarzer Gott zur Befreiung von Unterdrückung gehörte.

Ken Jebsen und Asfa-Wossen Asserate

Im Video ganz oben wird auch der Rastafari I-Nation gezeigt. der mit einer mobilen Buchhandlung unterwegs ist und sagt, dass die Werke schwarzer Autoren zuerst verboten waren und jetzt zwar erscheinen aber nicht verkauft werden. Deshalb will er besonders den Jugendlichen Bücher nahebringen, in denen es um ihre eigene Kultur und Geschichte geht und aus denen sie Selbstbewusstsein schöpfen, Herrscher über sich selbst werden können. Er verkauft auch Ausgaben des äthiopischen Buchs der Könige Kebra Nagast, das man auf der Webseite Sacred Texts lesen kann (und andere afrikanische aber auch europäische usw. Werke). Der Blick auf die alte Geschichte und auf Äthiopien zeigt uns ein anderes Afrika weit entfernt von den Vorstellungen der Welcomer, die am liebsten die ganze Welt aufnehmen würden und davon ausgehen, dass jeder Mensch ihr Leben führen will. Ohne dass es den Menschen bewusst ist, die auf „refugees welcome“ abonniert sind, ergänzen sie sich mit immer noch bestehenden Formen des Kolonialismus, der Milliarden in Entwicklungshilfe pumpt. Dazu werden Projekte erfunden, die zu Schwerpunkten der Fördergeber passen (Gender und Klima sind gerade beliebt) und die vor allem die Szene der NGOs fördern., Außerdem meint Asfa-Wossen Asserate, der in Deutschland lebende Großneffe Haile Selassies nüchtern:

„Europa muss endlich Schluss machen mit der fatalen Appeasement-Politik gegenüber Afrikas Potentaten. Wohlgemerkt: Es geht nicht darum, den Regierenden vorzuschreiben, wie sie ihr Land zu regieren haben oder ihnen das Staatsmodell der westlichen Demokratien zu oktroyieren. Aber man sollte die Einhaltung der Grundsätze einfordern, die Afrikas Staaten selbst als verbindlich anerkannt haben. […] Afrikas Staaten sind nun seit mehr als 50 Jahren unabhängig. Sie erwarten zu Recht, dass der Westen sie als gleichberechtigte Partner wahrnimmt. Dazu gehört aber auch, dass man Kritik zulässt. Regierungen, die das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit missachten und die Menschenrechte mit Füßen treten, verdienen keine Unterstützung.“ Wird weiter falsch agiert, dann setzt der Westen sich selbst aufs Spiel, da er bevölkerungsmäßig und von der Fläche her wesentlich kleiner ist. Asfa-Wossen Asserate kritisiert von Kolonialherren gezogene und nach wie vor bestehende Grenzen, aber auch klischeehafte Sichtweisen, die der Vielfalt Afrikas nicht gerecht werden und das Zerstören der Landwirtschaft Afrikas durch EU-Agrarexporte. Nach wie vor ist das EU-Agrarbudget riesig und subventioniert die Produktion so stark, dass die lokale Wirtschaft Afrikas nicht mithalten kann  (auch MIlchpulverimporte zerstören die Existenzgrundlage von Bauern). Selbst wer Altkleider spendet, ruiniert die Lebensgrundlagen von Menschen, weil das Meiste exportiert wird und auf afrikanischen Märkten landet. Wie singt der Reggaestar Mutabaruka? „It no good to stay in a white man country too long“, was der Haltung vieler entspricht, die ihre eigene Kultur bewahren wollen. Das wird wohl am ehesten durch wirklich fairen Handel erreicht und durch ausschliesslich sinnvolle Projekte, die „Hilfe zur Selbsthilfe“ nicht nur versprechen, sondern auch einhalten. Afsa-Wossen Asserate macht die Perversion des herrschenden Systems an einem Beispiel deutlich: die EU zwingt Ghanaer dazu, fern von Zuhause Arbeit zu suchen, sodass sie z.B. unter sklavenähnlichen Bedingungen auf EU-geförderten Plantagen in Italien arbeiten.

Vor Weihnachten scheint alles neben „Say it loud, say it clear, refugees are welcome here“ bei Demos noch absurder als sonst, denn überall werden wir z.B. mit Caritas-Projekten konfrontiert, wo wir unser Gewissen mit Spenden für Ziegen usw. erleichtern können. Es mag einzelnen Familien helfen (vom Apparat der Sozialkonzerne abgesehen), aber wollten wir nicht schon vor vielen Jahren, dass sich – so Afsa-Wossen Asserate – Helfer überflüssig machen? inzwischen ist von 57 Milliarden Dollar für „Entwicklungszusammenarbeit“ die Rede, ohne dass sich viel zum Positiven ändert. Man sagt daher auch: „Ihr tut so, als ob ihr uns helfen würdet und wir tun so, als ob wir uns entwickeln.“ Manche afrikanischen Ökonomen fordern sogar die Einstellung jeder finanziellen Zuwendung, weil so Diktatoren einzementiert werden und immer mehr Menschen meinen, dass andere die Probleme Afrikas lösen. Das Business der „NGOs“ ist aus ihrem Wirken vor Ort hervorgegangen und auch dort von der gleichen Haltung geprägt, einem von oben herab und eben nicht der Wunsch, sich selbst überflüssig zu machen. Ob potenzielle „Geflüchtete“ oder einheimische Arme – die scheinbaren Bessermenschen gehen immer davon aus, dass ihr Leben das einzig Erstrebenswerte ist. Nicht von ungefähr gehen echte Helfer inzwischen sowohl in Afrika als auch in Europa eigene Wege weitab der Sozialkonzerne.

Die Geschichte Äthiopiens

Reggae und Rastafari dienten dem Selfempowerment, waren aber patriarchal, während es jetzt Sängerinnen wie Jah 9 gibt, die meint, dass man früher eben tat, was der Kolonialherr sagte, es keine freien Gedanken gab. Vor Marcus Garveys Panafrikanismus waren sich die auch mental kolonisierten Schwarzen nur dazu da, zu arbeiten und wurden auf ein Nichts reduziert, ihre Menschlichkeit wurde einfach ausradiert. Mit Ras Tafari kam dann die Vorstellung der eigenen Göttlichkeit, was grosses Widerstandspotenzial hat und deswegen bekämpft wurde. Während heute junge Aktivisten und -innen mit Dreadlocks herumlaufen, wurden Rastas früher von Sicherheitskräften festgehalten, um ihre Zöpfe abzuschneiden – mit den Scherben einer zerbrochenen Milchflasche, möglichst brutal, sodass auch Haut mitging. Die Polizei war für Rastafari „Babylon“ und überhaupt das ganze unterdrückerische System, das nach Jamaikas Unabhängigkeit anders fortbestand (je weißer du bist, desto weiter oben, je dunkler, desto weiter unten), sodass sie „gegen Babylon ansingen“. Reggae ist immer politisch, auch wenn es bei uns cool ist, nicht nur Dreads zu haben, sondern auch Rasta-Kitsch und dazu Ganja zu rauchen. In den Liedern ist z.B. davon die Rede, dass uns die Hälfte der Wahrheit vorenthalten wird – was für schwarze Geschichte ebenso gilt wie vieles andere. Und immer wieder geht es um Haile Selassie, den „siegreichen Löwen von Judäa“, auch in neueren Songs.

Was Afsa-Wossen Asserate wohl dazu sagen würde, dass der saudische UN-Menschenrechtsbeauftragte in der neuen österreichischen Regierung eine „Gefahr für Europa“ sieht? Denn Menschenrechtsheuchelei ist ein Charakteristikum der EU (auch, was die zehntausendfache Verletzung der EU-Grundrechtscharta in Österreich betrifft), die keine gemeinsame Afrikapolitik zustande bringt und sich so von „Kleptokraten“ gegeneinander ausspielen lässt. Und immer ist der Gewinn für europäische Unternehmen und die hochsubventionierte Landwirtschaft höher als jede „Hilfe“ für Afrika. Würde man alle Unterstützungen einstellen, würden jedoch Millionen Menschen an Hunger sterben, doch vieles dient im Grunde auch dazu, dass sich korrupte Diktatoren Schlösser an der Loire kaufen und ihre Kinder in Genfer Internate schicken können. Weil es „das“ Afrika nicht gibt, sind manche Länder auch vorbildlich, etwa Botswana und Mauritius. Wenn „Einzelfälle“ berichtet werden – etwa dass drei Somalier in einer Wiener U-Bahn-Station kämpften und verletzt wurden, als ein Zug einfuhr -, dann reagieren die allermeisten falsch.

Zum einen jene, die meinen, Menschen sind gerne untätig (oder kriminell) fern der Heimat, statt dort eine Aufgabe zu haben und den Lebensunterhalt verdienen zu können. Gerade Somalia ist ein schlechtes Beispiel, denn dank EU-Fischerei haben die traditionellen Fischer keine Chance mehr, sich zu ernähren, und einige sind auf Piraterie umgestiegen. Zum anderen aber auch die, die jeden „Geflüchteten“ in Watte packen wollen, weil auch sie das Fortbestehen kolonialer Zustände festigen, statt Korruption und ausbeuterischem Handel entgegenzutreten. Dass es in Afrika so viel Junge gibt, ist eine Folge des fehlenden Sozialsystems, denn Afsa-Wossen Asserate weist auf Deutschland im 19. Jahrhundert hin: auch dort hatte man möglichst viele Kinder, wenn man ärmer war, denn die wenigen, die überlebten, sorgten dann für die alten Eltern. Die Geburtenrate ging dann sofort zurück, als eine Mindestrente eingeführt wurde, und das auch ohne die Pille und moderne Verhütungsmittel. Wichtig ist auch Bildung, da der Zusammenhang mit sinkender Geburtenrate auch für Afrika gilt, doch es müssen Jobs vorhanden sein; in Addis Abeba gibt es in teuren Hotels Zimmermädchen mit Bachelor, die keine ihrer Ausbildung entsprechende Arbeit finden. Der Kaiser-Großneffe betont auch, dass Unabhängigkeit immer von den Amerikanern bekämpft wird und verweist auf Mossadegh, den Shah von Persien und nicht zuletzt Haile Selassie.

Video von Antiregierungsprotesten

Keine Regierung, die nicht von einer Mehrheit abgelehnt werden will, versucht nicht, illegale Einwanderung zu verhindern, aber wie realistisch ist das? Es sind nur wenige Kilometer übers Mittelmeer, und in der spanischen Enklave Ceuta werden die Zäune immer höher und immer noch überklettert. Demonstranten siehe Video sind vollkommen blauäugig, wenn sie singen, dass früher „der Jude“ der Feind war und es heute „der Asylant“ ist, denn auch sie wehren sich nicht gegen die wahren Ursachen der Zustände. Afrika wird immer mehr zugesetzt durch Ausbeutung (wo auch China eine wichtige Rolle spielt), Land Grabbing und Freihandels-Plänen, die nicht auf Augenhöhe realisiert werden sollen, sondern vom reichen Norden in den ärmeren Süden. Sie sind für Problemverlagerung, indem sie es menschlich finden, z.B. eben die jungen Männer aus Afrika in den inneren Bezirken Wiens einzuquartieren, während die FPÖ sie am Stadtrand unterbringen will. Da verschwimmen dann auch die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten treten umso deutlicher hervor – nicht an den Ursachen rütteln, weil man dazu auch an einem Strang ziehen und die EU in die Pflicht nehmen müsste.

Beide Seiten, die Fans wie die Gegner der neuen Regierung haben selten Erfahrungen gemacht, die denen wenigstens im Ansatz vergleichbar sind. Willkür, Gewalt, Folter und Traumatisierung gefolgt von Perspektivlosigkeit dank Korruption (und auch gefolgt von Armut) kennen bei uns Opfer organisierten Kindesmissbrauchs in staatlichen oder kirchlichen Einrichtungen und die Opfer krimineller Seilschaften, die zwangsentrechtet wurden, um ihren Besitz zu stehlen (im Grunde werden sie zu Sklaven). Doch die meisten wollen aus einer Luxusperspektive heraus „helfen“ oder sagen zumindest, dass „man“ (sie selbst?) Einheimischen in Not helfen sollte und dazu keine jungen Männer aus dem Nahen Osten oder aus Afrika braucht. Es ist leider wahr, dass gerade die Leute, die Sozialkonzernen vorstehen oder / und bei jeder Gelegenheit „welcome“ rufen, einheimische Opfer ganz und gar nicht willkommen heißen, sondern im Stich lassen. Das ist nicht so überraschend, da in einem links geprägten Milieu die Diskrepanz zwischen beständig zitierter Ideologie und konkretem Handeln oft besonders gross ist. Einige Afrikaner beobachten übrigens in der scheinbar auf ihrer Seite stehenden Szene eine andere Form des Kolonialismus und sind gegen „cultural appropriation“: Die in der Schweiz lebende Migrantin Yvonne Apiyo Brändle-Amolo „findet es eine Frechheit, wenn weisse Designer Models in afrikanischer Kleidung auf den Laufsteg schicken. Die 41-jährige Kenianerin, die seit 17 Jahren in der Schweiz lebt, ist Präsidentin der SP-MigrantInnen Zürich. ‚Wir tragen diese Kleidung seit Jahrhunderten. Nie haben wir dafür Lob erhalten. Doch sobald sich ein Weisser ihrer annimmt und sie als seine neueste Kreation verkauft, wird er dafür in den Himmel gelobt und macht viel Geld damit.'“ Sie meint auch, dass Dreadlocks an Weißen anmaßend sind und weist auf eine Frisur hin: „Die Cornrows stellten Landkarten dar und dienten Sklaven als Fluchtweg aus den Plantagen.“

Ihr kontert Céleste Ugochukwu (Präsident des Afrikanischen Diasporarates in der Schweiz): „Es ist doch erfreulich, wenn die hiesige Gesellschaft Afrika nicht ständig als unterentwickelten Kontinent wahrnimmt, sondern seine kulturellen Errungenschaften wertschätzt.“ Doch einige Schwarze haben noch Angst vor der Macht der Weißen und fühlen sich unterlegen. Er sieht die Zukunft Afrikas darin, global mitzuspielen und spricht von „Rebranding Africa“ – was nichts mit abgelehnten oder gehätschelten jungen Männern zu tun hat, die sich hier bei uns verloren fühlen. Da Afrika zehnmal so gross ist wie Europa und mit stark steigender Tendenz doppelt so viele Einwohner hat . und an der Meerenge von Gibraltar nur 16 Kilometer von uns entfernt ist – kann man sich vorstellen, wie ein Kräftemessen ausgeht. Jede Form von Kolonialismus oder Imperialismus macht aus jungen Afrikanern von heute Feinde Europas und anderer Kontinente von morgen, etwa wenn dafür gesorgt wird, dass sie als Soldaten auf andere Afrikaner schießen müssen (Äthiopier auf Somalier z.B.). Wenn in Österreich in den nächsten Jahren nur um „haltet sie fern!“ vs.“lasst sie rein!“ gerungen wird, statt Veränderungen auch in der EU herbeizuführen, schadet dies uns selbst genauso wie Afrika.

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52 Gedanken zu “Widerstand und Welcome Refugees

  1. Abschottung mit Zäunen und Rückverschiffung ist durchaus realistisch machbar, wird aber vom Nichtzurückweisungsprinzip der Genfer Konvention und dem Straßburger Gerichtshof verboten. Warum sperren sich alle gegen diese simple Erkenntnis?

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  2. Die Afrika-Diskussion krankt auch daran, dass es als rassistisch und böse gilt, die Misserfolge der Afrikaner auf Unfähigkeit und Laster zurückzuführen, von denen man gemäß
    Evolutionstheorie und heutigen psychologischen und genetischen Erkenntnissen Unterschiedlichkeit und Erblichkeit annehmen muss. Da dieser Denkweg tabuisiert ist, sucht man teilweise Krampfhaft nach Möglichkeiten, die erfolgreicheren Europäer und neuerdings Chinesen zu beschuldigen.

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      1. Dass alle Afrikaner dumm wären, wird auch kaum jemand behaupten. Es gibt sogar vereinzelt ganze afrikanische Völker, die einen Durchschnitts-IQ um 100 aufweisen. Insgesamt herrscht aber 70 vor. Afrika ist intern sehr divers.

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      2. Es gibt diesen „Flynn-Effekt“, die Erhöhung der IQ-Testergebnisse durch bessere Durchdringung der Gesellshaft mit Bildung und Informatisierung. Der ändert aber auch nicht grundsätzlich die Erblichkeit. Er überlagert diese. Bei uns sinkt die genetisch bedingte Intelligenz während Flynn-Effekte das noch teilweise ausgleichen. Es bleibt eine Frage von Henne und Ei. Ob man zur Anhebung des Durchschnitts-IQ 300 oder 30000 Jahre braucht, ist nicht entscheidend.

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  3. Denk ich an Afrika in der Nacht, bin ich um meinen Schlaf gebracht. Dieser Heine-Spruch passt aber eher auf das der Afrikanisierung ausgesetzte Europa. Für Afrika selbst bräuchte man einen viel düstereren Spruch, meint Gunnar Heinsohn anhand eines schlichten Blicks auf die Statistiken https://vk.com/wall-113930409_2745, wobei er die Frage nach dem Humankapital und menschlichen Entwicklungspotenzial nur sanft ankratzt.

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  4. Der nervige Liedtext, welcher gleich zu Beginn im Video zu hören ist, verhärtet, zumindest bei mir, den dringenden Verdacht, dass es zumindest dem Leader aber auch dem Grüppchen, das um den Sänger mit der Gitarre versammelt war, bei deren Demon-stration, um ganz was Anderes, als die Kritik an der neu angelobten Regierung, gegangen sein kann.

    Wie ging doch gleich der Text? Ah, hab in schon:

    „das hemd ist näher als der rock
    Oft geht es gegen den sündenbock
    Erst wars der „Jude‘“ in unseren land
    Und heute ists der Asylant

    Wir haben jetzt die schnauze voll,
    Es ist genug, Ihr treibts zu toll,
    Wir machen da nicht länger mit,
    Ab heute längst der hut schon brennt,
    Burschenschafter im Parlament,
    Wir müssen aufstehen und uns wehren….
    an dieser Stelle bricht das Lied ab; ein Interview wird eingeblendet

    Ohne gleich mit der Tür ins Haus zu wollen, versuch ichs besser mit Fragen:

    Wie könnte der im letzen Jahr fast schon etablierte „Juden-Asylanten“ Vergleich im Text zB bei geschichtlich Unbedarfen (junge Generation) verstanden werden.?

    Ein Unbedarfter könnte sich aufgrund des Gebetsmühlen artigen Juden-Asylanten Vergleichs nun Fragen:

    Soll es im dritten Reich, während der Herrschaft der linken Nationalsozialisten, tatsächlich nur darum gegangen sein, jüdische (wohlgemerkt assimilierte) Mitmenschen abzuhalten, ungebremst und illegal in unüberschaubarer Zahl, Europa zu fluten?

    Läuft der Unbedarfte daraufhin nicht Gefahr, unter Umständen sogar Verständnis aufzubringen, für das, in Wahrheit barbarische und bestialische, Verhalten der Nationalsozialisten gegenüber den Juden ?

    Ist genau dieser geschichtfälschende Effekt mit dem stetigen, jedoch vollig absurden Juden-Asylanten Vergleich von den unerkannt im Hintergrund agierenden Strippenzieher gar gewollt?

    Erblickt, außer mir, sonst noch wer mit dem geradezu zynischen Juden-Asylanten Vergleich, eine offenkundig gesetzeswidrige Verharmlosung der von Verfolgung, Internierung und massenhafter Ermordung betroffen gewesener, vor allem bereits assimilierter, Juden, aufgrund der faschistischen Zustände unter Adolf Hitler im Dritten Reich ?

    Fragen über Fragen und nochmals Fragen.

    MfG

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    1. Ich denke, es geht bei dieser Jude-Asylant-Gleichsetzung eher um den Gedanken der Vertreibung. „Der Asylant“ ist ja jetzt hier und bekommt eine ganze Menge Leistungen, von der so manch einheimischer Armer/Obdachloser nur träumen kann. Juden wurden ja ebenfalls vertrieben, damit sie sich in Palästina ansiedeln, weshalb es auch einen Vertrag zwischen Nazis und Zionisten diesbezüglich gab. (Ha’avara-Abkommen).

      Natürlich haben illegale Einwanderer keinen Anspruch auf irgendwelche Leistungen. Aber einige von ihnen haben es dank Passentsorgung und falschen Angaben zum Geburtsdatum, etc. doch geschafft. Würde der Rechtsstaat greifen, müssten diese Personen das Land verlassen. Da er aber zahnlos ist, bleiben die meisten hier und kassieren weiterhin. Damit der Durchschnittsösterreicher das aber nicht doof findet und meint, diese Herrschaften sollen ein anderes Land abzocken gehen, wird dieser Konnex hergestellt. Stichwort: Schuldkult. Das ist jedenfalls meine Interpretation.

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    2. Nationalsozialisten sind Sozialisten und haben wie beinahe alle Vertreter dieser Richtung eben egal wo sie in Amt und Würden kamen einfach Menschen auf irgendeinem Schlachtfeld geopfert.

      Das hört sich heute böse an, war aber zu Zeiten des Merkantilismus und der Feudalherrschaft (aus der Zeit stammen die Gründzüge des Industriemodells) gang und gäbe. Auf dem Weg die Bevölkerungszahl angepasst. Die Sozialisten haben gesagt, ‚Einmal noch und Augen zu und durch‘.

      Ein ähnliches Spiel lief mit der Anti Baby Pille. Die ökonomische Motivation ist genau diese, alle anderen Argumente lassen wir mal außen vor.

      Egal ob Jude oder Asylant irgend eine statistische Grundgesamtheit, am besten eine die sich nicht kann wehren, wird schon gefunden. Genauso wie es noch Aufzeichnungen über Mitgliedschaft bei der Gewerkschaft gibt und daraus wird im Falle der unvermeidlichen Reduktion von Mitarbeitern eine Grundgesamtheit abgeleitet.

      Der Menschen muss ja das Unternehmen nicht verlassen, da er oder sie von einer Maschine ersetzt wird. Sondern die Maschine ersetzt jene die notwendigerweise im Personalstand werden gehalten. Zuerst stirbt die Kuh da sie zuviel gemolken wurde und hernach werden Kühe (jeder Form) eingestellt die mehr Milch geben.

      Zu der Vermischung der Europäer mit Afrikanern gibt es Papers von der UNO. Die Frage ist, ob die Anti-Baby Pille nicht bereits Teil der Umsetzung dieser Agenda waren. Ganz dämlich sind die Afrikaner auch nicht, zumal Afrika schon ‚westlicher‘ war genauso wie Persien, Pakistan und Afghanistan. Die haben auch geschnallt, dass sie billiger butteln und leben. Aber für Afrika gilt insbesondere, dass die letzten die Hunde beißen. Die Nachfolger der Mitarbeiter im niedrigeren Preisniveau der Afrikaner (beachtet man ganz Grob das Einkommensgefälle *)) ist der Roboter oder der digitalisierte Arbeitsplatz ohne humanoide Datenerfassungseinheit aka. Mitarbeiter.

      watch?v=6a0zhc1y_Ns (auch wenn der Herr eine Consultancy bertreibt, gewisse Fakten scheinen belegt unter anderem das Einkommensgefälle. US vs. Europa vs. Asien vs. Afrika. Die Wanderbewegungen laufen wie im Linienmodell (Güterbereitstellungsline) entlang der sich ausbildenden Preisniveaus.

      Was hat die UNO nicht alles probiert resp. was wurde nicht im Auftrag der UNO nicht alles probiert.

      a) Güter und insbesondere Produktionmittel resp. Investitionsgüter in die Welt zu verschicken. Das endete in den legendären Maschinen welche in bspw. Südamerika oder im Nahen Osten einfach verrotteten (planwirtschaftlich).
      b) In der Folge wurde das Problem beim Know How Transfer geortet, daran können sich die älteren Semester noch erinnern. Die WK ging mit dem ständig hausieren, da dies sog. Wachstumsmodelle laufend um Kriterien werden ergänzt ….
      c) Mit dem Know How Transfer ging gar nichts, bis die Unternehmen mit dem Know How mitzogen und dessen Anwendung im Rahmen von Niederlassungen kontrollierten. Gesteuert über die Kriterien unter denen Kredit wird vergeben …
      d) Jetzt wandern die Menschen zu den Gütern und nicht die Güter zu den Menschen.

      Im letzten Punkt hat allein die österr. Schule eine Position die davon ausgeht, dass Güter eine Bereitstellungslinie (Wertschöpfungskette) rückwärts übergeben werden kann :). Wer näher beim Rohstoff ist fährt die billigeren Autos. Im Ostblock hatten sie das auch. Wer näher beim Konsumenten ist schöpft die Gewinne ab und fährt die größeren.

      Alles andere was da gerufen wird ist eine Art Ablenkung rund um diesen Sachverhalt, nämlich dass die Weltkommunisten seit Jahrzehnten die Welt und noch schlimmer die Erde und ihre Ressourcen ins Elend stürzen. Beispiel. Es gab mal eine Erkenntnis, dass eine Wirtschaftsregion industrialisierter ist je höher der Energiebedarf. Daraufhin hat Politik dafür gesorgt, dass der Energiebedarf stieg. Später machte man die Prosperität einer Wirtschaftsregion an Kunst und Kultur aus. Erinnere an Liverpool (nach der Deindustrialisierung … denke Liverpool war es). Und als das Modell fruchtete kopierten die anderen … um Investoren zu locken.

      Das sog. Konzert der XYZ. Die Leute Blödsinn einreden um den Investoren tiefer in den Allerwertesten kriechen zu können aka. Politiker.

      Bei den Nazis hat ja keinen gestört wieviele Leute umkamen, sondern nach welchen Kriterien dies zu vernichtende Grundgesamtheit wurde gefunden. Die Sozialisten lenken gerne von ihren Wurzeln ab und zeigen von sich weg.

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      1. es ist vollkommen egal ob die Nazis Sozen oder Kapitalisten oder Nationalisten waren ..sie waren meschugge und rabiat ….
        das ist die Lehre ..nicht ob mehr links oder rechts
        Weil was rechts ist und was links ist immer eine Definition der Zeit, der Zwänge und der Umstände.

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      2. Ja. Die hatten ein Knall und der Spinnerte aus dem Innviertel den größten. Stimmt.

        Für mich bleibt allein sofern mal die Ressourcen knapp werden allein auf der öknom. ‚Ebene‘ ‚rechts‘ im Sinne des Handels auf einem Marktplatz vs. Konsum(enten)modell.

        Ersteres könnte man mit ‚rechts‘ verbinden.

        Aber grad die Nazis sowie die Sozialisten haben sich eben die Ideologien gerichtet wie sie diese brauchten und die Nazis noch dazu mit Gesetzen untermauert. Damals waren Menschenrechte und die sog. Weltgemeinschaft (Völkerbund) als Ergebnis des WWI nicht akzeptiert. Es hat sich keiner der Beteiligten am WWII vor Nürnberg auch nur irgendwas um das Konstrukt und den damit verbundenen Grundkonsens auch noch irgendetwas geschissen.

        Aber politisch ist keiner links oder rechts, Zustimmung. Allen zu gefallen geht nicht und wie man das nicht erreicht spielt keine Rolle.

        Damit sind für mich Staat, Gesellschaft usw… eigentlich Scheinkonstrukte welche mit Sisyphosarbeit (oder mit kurzem I in Österreich) werden aufrecht erhalten.

        In den U.S. schätzt man 3 Mio. Gesetzte könnten potentiell zur Anwendung kommen (nur dort). Wenn man versucht Güter an alle zu verteilen und nicht nur an jene die es brauchen, dann kommt so ein Blödsinn dabei raus. Das hat man davon, wenn man die Substituierenden miteinschließt und mit dem Hinweis, wenn alle alles haben wollen, dann muss die Gesellschaft jene die keinen auf bestimmte Zugriff auf Güter soll bekommen ausschließen.

        Auf dem Weg öffnen sie jedem Faschisten Türe und Tore in Parlamente und an die Spitze von Kollektive resp. Gemeinschaften.

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    3. Bei den Nazis hat ja keinen gestört wieviele Leute umkamen, sondern nach welchen Kriterien dies zu vernichtende Grundgesamtheit wurde gefunden. Die Sozialisten lenken gerne von ihren Wurzeln ab und zeigen von sich weg.

      Traurig, aber wahr.

      Vor allem das „von sich weg zeigen“, hatten die linken Sozialisten irgend wann nach dem WWII nicht zuletzt mit der Umetikettierung der linken Nationalsozialisten von LINKE in plötzlich Rechte bis Rechtsextreme geschaft und das für die meistens politisch Unbedarften der Nation, sogar ziemlich unbehelligt.

      Das nun keiner der Linken Sozialisten eine Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt von Israel unterstützen gewillt ist, lässt mMn zumindest für mich unweigerlich auf deren tatsächliche Rolle im WWII schließen

      MfG

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    4. so kann man es auch sehen, es ist an der oberfläche schuld-sündenbock-komplex…aber welch absurde vergleiche von unvergleichbarem werden angestellt? uzd was sagt dass dann über das verglichene, das menschen erlebten, die heute hochbetagt sind und von denen bald keiner mehr leben wird und sich gegen unzulässiuge paralellen wehren kann?

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    1. Das Video hab ich noch nicht gekannt, aber der Journalist Roy Howard Beck ist ja quasi bekannt für seine oft sehr plastisch anschaulichen Erklärungsmodelle.

      Beck hat recht: während wir bei uns eine Million Migranten aufnehmen, im Glauben, denen ein besseres Leben zu ermöglichen, werden zB in Afrika zur selben Zeit bereits wieder zehn Milionen weitere, ohne realer Perspektive, und somit Emigranten, und falls diese zu uns kommen wollen, Migranten in spe, geboren.

      Eher schaft man da schon die Quadratur des Kreises 😦

      Das Verhalten der Welcomer Szene gleicht somit dem Versuch, das Mittelmeer um die Wette mit einer Suppenkelle leer schöpfen zu wollen lol

      MfG

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    1. ist auch mitschuld derer, die riechsalz brauchen, wenn illegale einwanderer nicht mehr als einheimische bekommen sollen -. denn die waren nie starke vertretung einheimischer

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      1. es ist ja auch so dass irgenwelche Zuwanderer nicht mehr bekommen sollen….
        ich will den ganzen Islam nicht und ich will auch nicht für die zahlen.

        aber was draus gemacht wird ist ein Albtraum
        reden davon dass kleine Einkommen nicht mehr so viel Arbeitslose zahlen müssen dafür schaffen sie den Notstand ab und es kommt Hartz 4 mit Zugriff aufs Vermögen
        CETA kommt
        keine direkte Demokratie (das Stimmlimit mit 900.000 ist eine Frechheit
        CETA hatte 500.00 das zweitstärste nachte Zwentendorf)
        Türkeiverhandlungen waren sowieso auf Eis, Abbruch will die EU nicht
        die Migranten bekommen jetzt 600 statt 800, Obergrenze gibts keine
        Studiengebühren
        12 Stunden Tag bringt dem Beamten den freien Freitag und dem Arbeiter das frühe Grab
        ich sag nur SAUBande.
        Die ÖVP wähl ich sowieso nie, aber für die FPÖ tickt nun auch die Uhr
        Grüne kann ich nicht wählen
        Strolz auch nicht
        SPÖ ist nur noch korrupt
        es bleibt nichts mehr.

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      2. Raindancer, so wirds wahrscheinlich Ausschauen

        Sozialhilfebezieher

        Völlig losgelöst von den Bundesländern kann die Regierung das nicht entscheiden, aber ÖVP und FPÖ wollen ein einheitliches Modell für die Mindestsicherung. Für Familien würde es maximal 1500 Euro geben, außerdem müssten Bezieher zuletzt fünf Jahre in Österreich gelebt haben. Asylberechtigte würden 365 Euro plus 155 Euro Integrationsbonus erhalten.

        Wie bitte schön sollte ein Mensch mit 365 Euro pro Monat leben können? Da diese Ungleichbehandlung verfassungsrechtlich anfechtbar ist, werden genuine ÖsterreicherInnen über kurz oder lang deren vernichtend sprichwörtlich „blaues“ Wunder erleben. Eine Nivelierung nach oben ist eher unrealistisch.

        Insgesamt forciert das neue Regierungsprogramm den Untergang / die Wegrationalisierung der relativ gut situierten Arbeiterschaft und das auf ganzer Linie.

        Forecast: außer es geschieht ein Wunder.

        Um den durchschnittlichen Lebensstandard der ÖsterreicherInnen nachhaltig in Richtung Keller zu treiben, musste, wie es aussieht, die Kombination Strache-Kurz her, wobei, der sich selbst bei seiner ihn förmlich anbetenden Wählerschaft, zu seinem wahren Selbst enttarnende HC-Strache, nach dem perfekt inizierten sozialen Niedergang der Nation, einzig als Notausgang die Flüchtlings und Asylanten freie Ferieninsel Ibiza als von dann an ständiges Domizil von vorn herein auserkoren war.

        MfG

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    1. was ich aber im speziellen angesprochen habe war nicht die Asylregelung sondern die Auflösung der Notstandshilfe und der Übergang von Arbeitslose zur Mindestsicherung also Zugriff auf Vermögen..und das hat nichts mit Asylwerbern zu tun (siehe Presse)

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    2. Jetzt sind aber nun mal da, die Asylanten! Sie scheinen den Schuss überhört zu haben, das ist wahrscheinlich die Ursache , die Sie, neben Egoismus, blind macht für verdeckte Vorgänge.

      Auch was CETA betrifft ist wenig nachvollziehbar, warum Sie ausgerechnet dem Strache zumuten, für Sie seine lukrative, weil bestens bezalte Karriere aufs Spiel zu setzen.

      Der Text zu CETA steht weniger bereits seit 01.01.2017 im KODEX „Völkerrecht“ abgedruckt, weil man vor hatte, selbigen in der darauffolgenden Ausgabe wieder auszusparen, sondern vielmehr steht der Text zu CETA dort geschrieben, weil CETA bei Drucklegung bereits auf Beschlusssache war, auf Ebene der EU – nur Strache hats ihnen diesen Fakt im Wahlkampf verschwiegen.

      Für die Aufhebung des absolute Rauchverbot setzte sich Strache weniger für die Gastronomen, und auch nicht für die Raucher selbst ein, sondern, als Raucher, in seinen ureigenem Eigeninteresse, aus Egoismus so zu sagen. Nix für die Leut‘!

      MfG

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  5. ein gewisseses Mass an Egois ist gesund MR Altruismus.
    Ich will sie aber nicht die Asylanten,vor allem nicht die männlich islamischen aus Afrika und dem Nahen Osten PUNKT, Wenn sie glauben das ist Egoismus ok ….als Frau empfehle ich jeder Frau diesen Egoismus und als arbeitende seit ich 21 bin ebenso.
    Zum Thema CETA…das wusst ich schon vor ihnen weil ich mich mit den amerikanischen Vorlagen beschäftigt habe.
    Strache hat aber eine Volksabstimmung versprochen, somit ist alles Lüge.
    Zum Thema Rauchen ich bin selber Raucherin und ich weiss es ist eine Sucht und Gift.
    Ich habs bisher nicht geschafft aufzuhören, hätte aber überhaupt kein Problem gehabt, wenn sie ein generelles Verbot gemacht hätten. Es steht nach wie vor jedem Gastronom frei ein Verbot zu machen.
    Ich fühle mich von ÖVP/FPÖ betrogen, in erster Linie von der FPÖ, weil von ÖVP hab ich mir nichts anderes erwartet.
    Dass es aber so ein arger Bruch würde hätte ich mir nicht denken können.
    So gesehen können sie sagen ja ich gebe es zu, ich war eine blöde KUH
    Ich kann aber eindeutig sagen , noch viel weniger hätte ich eine andere Partei gewählt.
    Allen voran die ÖVP, gefolgt von Grün, Strolz und leider auch ROT

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  6. wer weiss was am medizinischen Sektor noch kommt ..Ambulanzgebühr für Arme ..die Armen bekommen dann einen Cent zurück oder so , denen ist alles zuzumuten
    Bei den Lehrern trauen sie sich eh nix zu ändern, bei den Beamten auch nicht.
    Die Frechheit die die haben das als soziale Änderung anzupreisen: weniger Arbeitslosensteuer ..dafür gibts keinen Notstand mehr.
    Wahnsinn.

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  7. ich bin dagegen dass die 365 Euro bekommen , ich will die erst gar nicht hier in Österreich!

    Ihre Enttäuschung scheint groß zu sein und trotzdem müssen Sie so fair sein und Ihre Enttäuschung auf Ihre Leichtgläubigkeit zurückführen.

    Würde Strache all die Jahre zuvor nur eine Sekunde lang vorgehabt haben, in der Asyl- und Migrantenfrage Nägel mit Köpfen zu produzieren, hätte er längst, so wie Frau Baders es tut, wegen der von Rot-Schwarz gelebten Siedlungspolitik, unmissverständlich, weil wirksam, auf den eklatanten rechtlichen Widespruch gegen bestehende Gesetze (zb Genfer Konvention) hinweisen müssen. Hat er aber nicht.

    Stattdessen hob Stache speziell das Thema Zuwanderung stets auf die emotionale Ebene. Dieses Thema, wie übrigens viele andere auch, lässt sich jedoch nur auf Kogntiver Ebene lösen, so wie es Frau Bader in ungezählten Artikel immer wieder unter Beweis gestellt hat.

    Sie mögen zwar vor mir die Texte zu CETA Gelesen haben. Ich wusste hingegen vor Ihnen, dass keine derzeit in Österreich werkelnde Partei wählbar ist – punkt 😉

    MfG

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      1. ich würde es eher so formulieren..das was vor der Wahl versprochen von Seiten der FPÖ versprochen wurde deckt sich nicht mit dem was jetzt passiert
        In Bezug auf die Asylanten zu wenig und in Bezug auf Sozialabbau zuviel.

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    1. Strache hat 2015 angekündigt eine Anzeige gegen alles Mögliche zu machen. Sagen Sie mir bitte unter welcher gerichtlichen Aktenzahl! Wann war diese Verhandlung? Habe nie was davon gehört; außer natürlich von den Ankündigungen.

      Straches Ankündigungen hab ich alle im Archiv – Konsequenzen / Taten blieben chronisch aus.

      MfG

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      1. tja ob es je zu einer Verhandlung gekommen ist, kann ich nicht sagen aber soweit ich weiss wurde auch Merkel geklagt und da ist es glaub ich nie zu einer Verhandung gekommen

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      2. Wenn der Strache öffentlichkeitswirksam von Klagen gegen die Regierung droht, dann macht er das nur deshalb, weil es für die Strategie Straches wichtig ist, den Schlafmichel glauben zu lassen, dass endlich einer da ist, der wieder für Zucht und Ordnung sorgt.

        Ein Kommunikationtrainer würde sagen: ein Höchstmaß an Emotionen erzeugen, damit der Michel weiter sich im Glauben wähnt, dass eh alles wieder gut werden wird, weil: der Strache wirds schon richten.

        Jetzt wissen Sie wenigstens, was gemeint war, als ich Ihnen im kommentar vorhin was von der Emotionalen Ebene geschrieben habe.

        MfG

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  8. was mich aber am meisten stört ist die Farce bezüglich direkter Demokratie und der jetzige Sozialabbau für Österreicher, die Studiengebühren und die Umwandlung der Notstandshilfe
    sehr enttäuschen ..die FPÖ fällt im Liegen um.
    Dann kommt noch CETA
    die ÖVP hat zum Beispiel vorgeschlagen die GIS aus dem Budget zu nehmen und die FPÖ lehnt ab
    UNFASSBAR

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  9. ich finde Nichtwählen nicht so gut ….es ändert nichts…
    die stärksten Parteien koalieren , die Nichtwähler sind irrelevant
    Kein Putsch wurde je durch Nichtwählen ausgelöst, sondern immer nur durch Wahlen oder Krieg.
    Da sind mir Wahlen lieber.
    Das ganze Parteiensystem ist im Grunde für den Müll.

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    1. Das ganze Parteiensystem ist im Grunde für den Müll.

      Stimmt, und trotzdem sind Sie total auf Wahlen, als Allheilmittel für die Aufrechterhaltung der Demokratie, fixiert. Sowas nennt sich „kognitive Dissonanz“ ohne dass Ihnen dieser Fakt je bewusst werden konnte – zumindest bisher, wohlgemerkt 😉

      MfG

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  10. 19. Dezember 2017 um 23:01
    mein Höchstmass an Emotionen wurde nicht durch Straches Reden ausgelöst sondern als in meiner Stadt in jeder Ecke zu jeder Tageszeit die dunklen Männer rumlaufen sah …
    ebenso als sich die Artikel über Vergewaltigungen, Diebstahl, Grapschen, Totschlag und Mord häuften
    Aussagen wie eine Armlänge Abstand
    Nun sind sie nun mal da…ihr bester Beitrag heute?
    Es wurde uns Gold geschenkt
    bringen mich zur Weissglut.
    Ebenso wenn ich denke, was ich arbeite und was ich verdiene
    Wenn ich denke was mein Vater gearbeitet hat um sich was aufzubauen.

    Ebenso wenn ich denke was über Generationen von Frauen für Frauen gekämpft wurde um die Frauenrechte zu stärken.
    Ebenso wenn ich denke wie schwer es war der röm kath Kirche einen Tritt in den A… zu verpassen und drängt sich dieser widerliche Islam wieder her.
    und und und

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    1. Ihr obiger Kommentar ist doch der beste Beweis, dass Sie sich hauptsächlich von Emotionen leiten lassen. Nur, bringen tut es nichts. Emotionen verstärken bloß Ihren Unmut.

      Ich für meinen Teil bin froh, das mich meine untrügliche Menschenkenntnis und meine Begabung für realtime Analysen bewahrte, auch nur an bloß einer der werbenden Parteien, meine mir wichtig erscheinende Stimme zu verschleudern. Das erspart mir mit Sicherheit die Mitschuld am möglichen Desaster.

      MfG

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      1. Zu demokratischen Strukturen trägt der einzelne Bürger weniger durch die Inanspruchnahme des Wahlrechts bei (was, wenn bei dem, was zu Auswahl steht alles Ungenügend oder Fehlerhaft erscheint?), sondern ausschließlich durch das verbindlich mögliche ständige Mitspracherecht schafft man natürlich gewachsene Demokratische Strukturen.

        In einer Demokratie ist es auch zulässig, sich der Stimme zu enthalten, so wie es Politiker tun bei Abstimmungen in Parlament.

        MfG

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      2. Zu demokratischen Strukturen trägt der einzelne Bürger weniger durch die Inanspruchnahme des Wahlrechts bei (was, wenn bei dem, was zu Auswahl steht alles Ungenügend oder Fehlerhaft erscheint?), sondern ausschließlich durch das verbindlich mögliche ständige Mitspracherecht schafft man natürlich gewachsene Demokratische Strukturen.

        In einer Demokratie ist es auch zulässig, sich der Stimme zu enthalten, so wie es Politiker tun bei Abstimmungen in Parlament.

        MfG

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      3. Was das Gesundheitswesen betrifft, ist es wichtig, dass jede einzelne Person, für sich selbst sprechen muss, da Gesundheit nicht mit demokratischen Mitteln erhalten oder erreicht werden kann.

        Jede person kann nur für sich selbst wissen, was für sie selbst schlecht oder gut ist. Um das zu realisieren muss parallel zum demokratischen Mitbestimmungsrecht, ein für alle verbindlich anzuerkennendes Selbstbestimmungsrecht geben.

        Das ständige Selbstbestimmungsrecht hat somit mehr Gewicht, als das ständig demokratisch notwendige Mitsprache- bzw. Mitbestimmungsrecht.

        MfG

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  11. 20. Dezember 2017 um 11:12
    was für ein Geschwafel…die meisten Menschen arbeiten, die meisten können krank werden
    und wenn medizinische Versorgung zu viel Geld kostet oder krank im Alter zur Verarmung führt, oder zu Arbeitslosigkeit ..dann hat das was mit demokratischen Entscheidungen zu tun und mit dem Gefüge

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  12. Ja, das Konto mit der Ziege…habe ich bei Roger Letsch gelesen…total absurd, wenn das stimmt..
    Die Ziegen werden den reichen Bauern vor Ort abgekauft, und zwar für mehr als den vom Kontoinhaber in Europa gezahlten Betrag, einem armen Bauern geschenkt und der verkauft die Ziege dann wiederum ganz billig an den reichen Bauern, der dann von der Caritas….

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    1. @Bettina

      Ja, das mit Hartz in Österreich stand schon 2017 in einem FPÖVP Regierungsprogramm

      Komisch! Habe davon noch nie gehört, weder in Foren noch bei diversen Presseaussendungen.

      Gibt zu Ihrer Behauptung einen LINK?

      MfG

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