Was zu #MeToo gesagt werden muss

Man kann eigentlich leicht erklären, was das Ungeheuerliche an sexueller Belästigung und anderen Grenzüberschreitungen gegenüber Frauen ist: Täter dringen in den Intimbereich von Opfern ein, was körperlich sein kann, aber auch dadurch, dass Frauen auf Körper als verfügbare Objekte reduziert werden. Man(n) nimmt sie nicht als Individuum mit gleichen Rechten wahr, sondern sieht sie in Bezug auf Männer – auf sich selbst, auf einen anderen Mann, auf Männerregeln, -Strukturen, -Projekte. Da gibt es kein echtes Anerkennen von Kompetenz, Eignung, Leistungen, sondern die Frau wird taxiert, mit zweideutigen Bemerkungen und Angeboten verunsichert, betatscht, bedrängt und ins Bett eingeladen, z.B. gegen Job, Rolle, Begünstigung: bei Weigerung und Rückzug wird Frauen mit Konsequenzen gedroht. Man(n) selbst ist die Norm, derjenige, der in die berufliche, politische, Freizeitsphäre gehört, während frau die Abweichung ist, die ohne Männerbegleitung zur Verfügung zu stehen hat. Es geht auch um nicht vorhandenen Respekt, der oft dadurch deutlich wird, dass man(n) einer Frau unbedingt Gesellschaft leisten will, ihr Nein überhört.

Kein Wunder, dass es zweierlei Arbeitsplätze an den gleichen Orten gibt und viele Frauen jahrelang aufpassen, was sie sagen, wie sie worauf reagieren und überlegen müssen, was sie tun sollen, wenn ein Chef oder Kollege ihre Grenzen überschreitet. Oft entscheiden sie sich dafür zu schweigen, weil sie die Konsequenzen nicht abschätzen können und befürchten, dass sich alle auf die Seite des Täters schlagen. Wie Maria Stern (Liste Pilz) im Video unten aber richtig sagt, spielt auch eine wichtige Rolle, dass sich Opfer schämen und die Schuld bei sich suchen, wenn auf ihre Intimsphäre gezielt wird. Sie müssen ausserdem verdrängen, um im Job weiter zu funktionieren und wehren sich daher oft nicht sofort. Viele Frauen begraben Übergriffe bis hin zu Vergewaltigungen jahrelang in ihrem Inneren  und erleben #MeToo als Katalysator. Dass Vorsicht keine Feigheit ist, zeigen jenseitige Reaktionen im Netz auf erschütternde Erfahrungsberichte aus Hollywood, der heimischen Kulturszene, der IT-Branche, den Medien oder der Politik, z.B.aus dem EU-Parlament. Auch manch eine Frau – etwa die Schauspielerin Nina Proll – fällt anderen Frauen und damit sich selbst in den Rücken.

Auf Proll reagiert u.a. Sorority: „Sexuelle Gewalt oder Belästigung hat natürlich nichts mit der Attraktivität des betroffenen Menschen zu tun, als vielmehr mit kulturell bedingter Ausübung von Macht. Denn wie Männer* Frauen* behandeln und umgekehrt, welche Grenzüberschreitungen von einer Gesellschaft toleriert werden, hängt von unserer Kultur ab, also unserer Gesellschaft – und nicht vom Testosteronpegel eines Mannes, der sich bei einer attraktiven Frau leider einfach nicht beherrschen kann. Das sehen übrigens auch Wissenschafter so. #metoo hat Frauen dazu veranlasst, beklemmende, schmerzhafte Erfahrungen zu schildern, über die aus Scham und Angst vor Konsequenzen niemand gerne spricht. Viele tun es auch trotz Hashtag nicht. #metoo hat aber – wie zuvor schon #aufschrei – sichtbar gemacht: Wir sind verdammt viele. Wir haben ein ernsthaftes gesellschaftliches Problem. Wir müssen reden. Und: Wir können uns wehren. Nur so kann sich etwas ändern.“ Männer lenken mit derlei Dominanzgesten auch davon ab, dass Frauen Konkurrenz sind, dass sie unter beruflichem Aspekt wahrgenommen werden müssen, weil gerade ihre Fähigkeiten diejenigen sein können, auf die es ankommt.

Viele Männer sehen sich angesichts von Forderungen nach Frauenquoten und Diversity schon vorauseilend benachteiligt, da sie ihre privilegierte Situation nicht erkennen. Viel zu oft sind es immer noch de facto Männer unter sich, die entscheiden; ein Blick in die Zeitungen oder in ein beliebiges Tagungsprogramm genügt. Die wenigen auch vorkommenden Frauen sind meist vom Wohlwollen der dominierenden Männer abhängig. Indem Frauen auf ihren Körper reduziert, nicht als eigenständige Persönlichkeiten angesehen, sondern in Relation zu Männern gesetzt werden, wischt man(n) ihre Fähigkeiten vom Tisch. Die aktuelle Debatte ist nicht nur befreiend, sondern auch in vielerlei Hinsicht belastend, da Erinnerungen wach werden und neue Berichte (und dumme Reaktionen im Netz) reflektiert werden. Eine Frau kann zugleich parat haben, wie sie von Männern im (vermeintlichen) Schlaf begrabscht wurde (und sich wie die Protagonistin einer Geschichte von Doris Lessing nicht rührte), sie kann sich an Freundinnen erinnern, die von Vergewaltigungen berichteten, an Büro- oder Politiktratsch, mit wem sie sich auf welcher Ebene gutstellen müssen,  wenn etwas aus in werden soll, und damit die #MeToo-Debatte und massiven Sexismus gegenüber ihren Leistungen verbinden.

2005: Courtney Love warnt vor Harvey Weinstein

#MeToo ist aber noch viel mehr, da Frauen aus Angst auch vor dem Verlust von Illusionen Männerverhalten decken. Eine Ausnahme ist die Familie des irischen Sportreporters Tom Humphries, die Anzeige erstattete, als seine Tochter tausende Sexting-Nachrichten an Minderjährige auf seinem Smartphone entdeckte. Und Männer werden zu Komplizen, weil meinen, ihre Karriere sei von Männern wie Harvey Weinstein abhängig.  In Österreich wirkte neben der Berichterstattung über den Weinstein-Skandal als Katalysator, dass die „Wiener Zeitung“ Chefredakteur Reinhard Göweil feuerte, der einer freien Mitarbeiterin einen festen Job gegen gewisse Gefälligkeiten anbot und sich wohl u.a. als Freimaurer gut vernetzt vorkam. Männer. die jetzt aufheulen, dass man dann ja nicht mal mehr flirten könne, haben immer noch nicht verstanden, dass jede Begegnung von Menschen auf Augenhöhe beiden Seiten jede Freiheit lässt. Wenn ein Mann mit einem anderen Mann nicht auf ein Bier gehen will,wird dieser das wohl akzeptieren, während Frauen nicht die Wahl haben sollen, was sie tun wollen? Natürlich erkennt man Interesse eines / einer anderen ebenso wie Desinteresse, doch genau das ignorieren ja die Weinstein-Typen geflissentlich.

Medien zitieren auch die SPÖ Frauen und deren Vorsitzende Ex-Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, die zwar auf das Gesetz gegen unerwünschte Berührungen stolz ist, aber ausblendet, dass die Justiz ein Art Herrensauna ist. Außerdem deckt sie Übergriffe auf Frauen in ihrer Partei, was ihr Opfer gar nicht mal so sehr vorwerfen, da sie als machtlos empfunden wird. Auch ich weiß aus Erfahrung, welch massiver unter der Gürtellinie-Sexismus in der SPÖ geduldet wird, ohne dass es Konsequenzen für die Herren Genossen gibt, egal wie dramatisch die Folgen für Frauen sind (sie gelten in der SPÖ als „nicht glaubwürdig“ und werden über Männer definiert). Die mannigfachen Aspekte von #MeToo bringen Frauen in eine Doppelmühle: wenn sie die ganze Wucht der Grenzverletzung empfinden, fühlen sie sich zugleich schwach, was sie nicht sein wollen. Wenn sie es verdrängen,  erscheinen sie stark, sind aber dabei innerlich zerrissen. Wenn sie sich nicht unterkriegen, nicht vertreiben lassen, wirken sie auf potenzielle Belästiger unnahbar, aber auch, weil sie Härten auf sich nehmen, die man(n) sich in seinen gemütlichen Seilschaften nicht einmal vorstellen kann.

PS: Robert Franken von Male Feminists Europe sagt, was Männer tun können. Harvey Weinstein unterstützt übrigens die Demokraten, wie einige der Stars, die gegen Trump auftraten und sich jetzt als Weinstein-Opfer outeten. Bei manchen -. z.B. bei Ashley Judd –  dachte ich vom Verhalten her, dass es etwas anderes sein muss und nichts mit Trump zu tun hat.

PPS: Wie hier beschrieben werde ich seit Jahren wegen kritischer Berichte attackiert; nun suchen die Kater Baghira und Gandalf und ich ein neues Quartier, bevorzugt in Wien oder Wien-Umgbung. Wer etwas für mich hat oder weiss hilft mir damit sehr. Auf den Wunsch vieler treuer Leserinnen und Leser hin ist finanzielle Unterstützung jederzeit willkommen: Alexandra Bader, Erste Bank BLZ 20111, BIC GIBAATWWXXX, IBAN AT592011100032875894. Ihr erreicht mich unter 06508623555, alexandra(at)ceiberweiber.at und ich bin auf Facebook und Twitter (cw_alexandra)

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12 Gedanken zu “Was zu #MeToo gesagt werden muss

      1. das glaube ich nicht, dass man das nachvollziehen kann. und genau das hat nina proll auch gemeint:

        es gibt frauen, die sich nach oben schlafen genau so, wie es männer gibt die das ausnutzen…

        und dann gibt es noch verbrecher, die mitmenschen gewalt antun und erpressen…

        und das kann man NICHT in gesetzbüchern nachlesen, weil dort mittlerweile hauptsächlich ANLASSGESETZE drin stehen…

        das liegt wiederum daran, dass moralisch handelnde menschen nicht mehr in die legislative vordringen können, weil seilschaften entstanden sind wo man wein säuft und wasser predigt…

        wir brauchen dringend eine re-formation…

        und wir brauchen dringend menschen, die die scheinmoral von künstlichen aufregern we metoo richtig einordnen:

        man muss als frau nicht unbedingt filmstar oder model werden; das dürfte allerdings um vieles einfacher sein wenn man sich nach oben schläft…

        wie übrigens in der politik offenbar auch:

        „Auch ich weiß aus Erfahrung, welch massiver unter der Gürtellinie-Sexismus in der SPÖ geduldet wird, ohne dass es Konsequenzen für die Herren Genossen gibt, egal wie dramatisch die Folgen für Frauen sind (sie gelten in der SPÖ als „nicht glaubwürdig“ und werden über Männer definiert).“

        dieser sexismus besteht auch, WEIL es frauen gibt wo das/was reingeht, oder?

        es gibt umoralische herren und unmoralische damen. die setzen ALLE mittel ein an die macht/spitze zu kommen…

        und der große rest bleibt auf der strecke.

        korruption läßt sich einfach nicht mit gesetzen messen, das wird dem stimmvieh nur eingeredet…

        es geht nicht um geld in dieser welt, denn das ist nur bunt bedrucktes wertloses papier…

        es geht um das gute und möglichst mühe-lose leben, und dafür verbiegen sich die meisten:

        sie schauen weg, machen mit oder starten ablenkungs-aktionen.

        und eine solche ist metoo…

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      2. @alexandra

        hochschlafen ist KEIN KLISCHEE, in jedem büro gibt es eine tussi, die den zipp weiter aufmacht, wenn sie zum chef zur besprechung tänzelt…

        einfach weil er dann abgelenkt ist…

        die mädel die in latzhose rumlaufen haben den bonus nicht, da kann er sich dann wieder erinnern, was noch zu tun ist…

        tussi ist da schon am heimweg.

        das ist leider realität, denn menschen funktionieren eben so…

        die männchen genau so wie die weibchen. das negieren oder abschaffen zu wollen ist einfach komplett realitätsfern und chancenlos…

        es ist die gleiche kategorie wie kampf gegen klimawandel…

        seit don quichote sollte man wissen, dass das nix bringt…

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  1. Ein Spaltungsthema erster Ordnung. Da es so eine sensible Materie ist, will ich meine Abhandlung darüber auf Folgendes reduzieren:

    Das entspannte Zusammenleben von Männlein und Weiblein hat zwei Störfelder: Erstens Männer, die unfähig oder unwillig sind, ihre „Chancen“ richtig einzuschätzen oder den Macho ungehörig raushängen lassen und zweitens Frauen, die in der gerechtfertigten Abwehr weit übers Ziel hinausschießen.

    Hinter zweiterem steckt aber leider auch diese politische Agenda der Linken, sich ständig Opfergruppen zu suchen bzw. diese zu erfinden, um sich mittels der „edlen“ aber ewig gleichen Beschützerrolle profilieren zu können.

    Fest steht jedenfalls, daß in dieser Causa schon zuviel Porzellan zerschlagen worden ist, was in der Folge die Menschen zu freiwilligen Singles werden läßt.
    Und das ist – soweit es die westliche Kultur betrifft – ja auch so gewollt.

    Oh, look at all that lonley people….

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  2. Wir sind uns vielleicht einig, dass das Ganze weniger wirklich etwas mit Sex oder Sexismus zu tun hat , als mit Macht und Ohnmacht.

    Schwarzundtief ist ein Er und offensichtlich traumatisiert durch ein Erlebnis, das wie selbstverständlich nur bei einer Sie vorstellbar scheint. Das zeigt, der Begriff Sexismus greift nicht.

    Hollywood ist voll von missbrauchten Jungs, die durchaus auch von ihren Eltern ausgeliefert werden, weil vom großen Geld geträumt wird. Man betrachte wie ein Mädchen wie Miley Cirus aufgebaut wurde. Oder z.B. Britney Spears. Die wurden nicht für überragendes Talent ausgewählt, sondern eher, weil sie sich perfekt programmieren und zurichten lassen. Das geht nicht ohne Eltern, deren Kinder als Cash-Cow herhalten müssen.

    Dann gibt es die Jungs, die sich anlässlich eines befreundeten Selbstmörders buchstäblich ins Leere hinein geäußert haben, wie z.B. Corey Feldmann. Jungs bleiben eher ungehört und ein #Igotunvolontarilyfucked würde sie zu Witzfiguren machen.

    Wenn eine Person wie Hillary „meetoot“, oder die „ahnungslose“ Meryll Streep, muss ich in die Tastatur kotzen. Eine Außenministerin, die mit einer fremden Hand auf ihrem Schenkel nicht fertig wird, eine Staatssekretärin, die über ein nettes Kompliment tief geschockt ist, sind Tussies, die den Job nicht ausfüllen.

    Machtmissbrauch geht nicht weg, indem man jetzt Männer unter Generalverdacht stellt und jede Äußerung als Vernichtungsinstrument nutzen kann.

    Es sind praktisch nur Frauen, die behaupten Männer und Frauen sind gleich. Dann sollen sie auch Männer spielen können, was Selbstschutz ohne Nanny – Betreuung heißt. Sie wollen in die Armee mit Schwangeren-Uniformen und Dienst in schwangerschaftstauglichen Panzern verrichten? Dann bitte als echte belastbare Soldatinnen, ohne Sonderrechte, sonst sollen sie halt wegbleiben.

    Sind nicht Frauen die Refugeewelcomer an vorderster Front? Dann heulen sie in der Schule, weil da eine Klientel heranwächst, die ihnen zeigt, was eine Frau in ihren Augen wert ist. Bei der Polizei sind sie ebenfalls nur beschränkt einsetzbar, aus den gleichen Gründen. Immerhin haben Frauen eine Fluchtmöglichkeit: Sie werden schwanger. Um das zu erreichen , können sie sogar jemanden unfreiwillig zum Vater und Zahler machen.

    Man kann lernen, sich eindeutig zu verhalten. Das zieht dem „Sexismus“ schnell fast alle Zähne. Sich gegen Machtmissbrauch zu wehren, kostet , und zwar Männer und Frauen.

    Wer möchte in der Haut dieses öffentlich Hingerichteten befinden?

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    1. #MeNotToo

      #SheToo ………………? Keine Ahnung, ob jede Behauptung stimmt??

      #HeToo

      –> Danke Imela, für den ehrlichen Kommentar! Auch Edwige. ♥️ ❤

      Ein Kompliment ist ein Kompliment. Ein Blick in den Ausschnitt ist ein Blick in den Ausschnitt …….. weil der Ausschnitt zu tief ist (weils was Schönes zu sehen gibt oder weil es gewollt ist?) – und kein Sexismus.
      Grabschen ist Sexismus. Anrüchige, eindeutige/zweideutige Beleidigungen können Sexismus sein.
      Ich konnte mich bisher noch gegen jede Anzüglichkeit wehren. Ich konnte mich gegen 2 Vergewaltigungsversuche selbst erwehren.

      Wo bleiben FEMINISTINNEN, wenn #Refugees Taharrush spielen, wenn sie ein Tanktop, einen Minirock, Shorts als Einladung zu sexuellem Übergriff verstehen/ auslegen?
      ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ?

      #FrauenEhrlichSchützen

      #NaseVollVonPseudofeministinnen

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      1. schön, dass du dich wehren konntest…………und offenbar auch Nina Proll (die dazu noch Sex mit Machtmissbrauch verwechselt)

        ich wurde auch schon am Anfang meines Berufslebens von einem Kollegen, den ich zuerst nett fand, im Büro auf den Arsch geklopft, hatte schließlich eine enge Jeans an und hatte ihn eingeladen, das hat er mir nämlich ins Gesicht gesagt, daher weiß ich, dass „ich selbst dran schuld“ war
        glaub mir, ich war sehr baff und habe damals nicht zurückgetatscht, was ich heute garantiert tun würde

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