Schutzarmbänder oder: Wo ist hier der Notausgang?

Schutzarmbänder kennt man aus der Esoterikszene, und sie bestehen meist aus Edelsteinen und sind ganz hübsch. Wer zu Silvester in Köln feiert, sollte ein buntes Plastik-Schutzarmband tragen, auf dem „Respect“ steht. Die Idee ist nicht neu, da schon mal versucht wurde, „Geflüchteten“ auf diese Weise zu signalisieren, dass sie dich in Ruhe lassen sollen, wenn du eine Frau bist. Die Kölner Noch-Oberbürgermeisterin Henriette Reker (bekannt durch den Rat „eine Armlänge Abstand„) hat heute bei einer Pressekonferenz auch „Pop-Art-Comics“ zu erwünschtem und unerwünschtem Verhalten vorgestellt. Diese Illustrationen erinnern an in Schwimmbädern aufgehängte Tafeln und auch an die in Plastik eingeschweißten Anweisungen für diverse Notfälle, die man im Flugzeug im Fach vor seinem Sitz findet. Sind wir in der Luft auf Turbulenzen, Druckabfall und Notlandung vorbereitet, so müssen wir uns seit zwei Jahren bei Massenereignissen davor fürchten, ausgeraubt und / oder betascht und / oder in die Enge gedrängt zu werden von einem oder mehreren Männern.

Es gibt für uns auf der Erde aber keinen Notausgang, zumal der Staat das Verhalten von „Neubürgern“ einfach hinnimmt und leider auch einige Frauen nicht auf die Barrikaden gehen wollen. Würde die Polizei von ihnen verlangen, nicht mit kurzen Rücken herumzulaufen, wären sie mit Recht empört; aber wenn es um „Schutzsuchende“ geht, besorgen sie sich willig lächerliche Armbänder, die um „Respekt“ betteln. Es ist auch ein verändertes Freundschaftsarmband, mit dem indirekt unterstellt wird, dass die Trägerin grundsätzlich mit einem fremden Mann ins Gespräch kommen könnte und extra signalisieren muss, wenn sie das mal nicht will. Im Grunde werden Frauen auf diese Weise zu Objekten reduziert, weil unvorstellbar scheint, dass sie ausgehen könnten und nicht das geringste Interesse daran haben, mit irgendjemandem anzubandeln. In Wien streifen immer wieder Einheimische herum, die sonst nichts zu tun haben und Frauen ansprechen, die z.B. auf der Wiese im Park liegen und lesen. „Hearst Studentin“ war die  Standardanrede eines dieser Typen, „was liest denn da“, und wehe der, die ihn nicht völlig ignorierte, denn sie wurde ihn nur schwer wieder los.

Henriette Reker auf Twitter

Ein buntes „Respect“-Armband kommt mir wie ein Magnet für Belästiger vor, egal welchen kulturellen Hintergrund sie haben, und das hätten früher auch noch viel mehr Frauen erkannt. Aber damals ging es ja auch noch um Frauenrechte und nicht darum, dass sich Frauen männlichem Verhalten anzupassen haben. Nun aber soll ich als Frau Erklärungsbedarf haben, wenn ich zu Silvester oder überhaupt unterwegs bin. Selbst jene „refugees“, die nicht übergriffig sind, glauben oft, dass jede Frau irgendwo allein verfügbar und an ihnen interessiert ist. Wie kommen Frauen dazu, sich zu erklären, statt dass ihnen der öffentliche Raum oder auch Cafés, Kaufhäuser, private Feste usw. ebenso wie Männern „gehören„? Dabei sind wir ja noch nicht mal alle „Hearst Studentin“-Kerle losgeworden, die manchmal auch ein deutliches F**** off nicht verstehen wollen. Im Grunde müsste durch die #MeToo-Debatte selbstverständlich sein, dass auf Rekers Maßnahmen ein Shistorm folgen sollte. Schließlich gibt es Anspruch auf (befristetes!) Asyl nur dann, wenn jemand vor politischer Verfolgung ins nächste Land flieht; und selbst wenn er tatsächlich zu Recht Asyl bekommt, muss er sich an Gesetze und Anordnungen im Gastland halten, weil ansonsten die Voraussetzungen für seinen Aufenthalt verwirkt sind. Paradoxer Weise müssen EU-Bürger mit Bewährungsstrafen Angst vor Abschiebung in ihr Heimatland haben, in ganz anderem Ausmaß straffällige „Schutzsuchende“ aber nicht.

Wir erinnern uns an #ausnahmslos als Reaktion auf Massenübergriffe zu Silvester in Köln, während ein Jahr danach massives Polizeiaufgebot gegen Männer, die sich extra zusammengerottet haben, heftig kritisiert wurde. Jene Frauen, die im Jänner 2016  Täter noch per #ausnahmslos in Schutz nahmen, störte jetzt ungeheuer, dass die Polizei das interne Kürzel #nafri für nordafrikanische Intensivtäter (diskriminierender Weise) auch twitterte.  Übrigens versuchten manche Städte, Armbänder für „Flüchtlinge“ auszugeben, was jedoch auch dann als „unwürdig“ gebrandmarkt wurde, wenn „refugees welcome“ draufstand (die Briten waren da konsequenter). Absurder Weise wurde Feminismus zum Wiort des Jahres 2017 gewählt, wo neben der berechtigten #MeToo-Diskussion vor allem inszenierte Proteste gegen Trump mit dem Begriff verbunden waren und es auch so begründet wird: „Feminism spiked following news coverage of the Women’s March on Washington, DC in January (and other related marches held around the country and internationally), and follow-up discussions regarding whether the march was feminist, and what kind of feminism was represented by organizers and attendees. The word spiked again when Kellyanne Conway said during an interview that she didn’t consider herself a feminist. In this case, the definition of feminism was itself the subject of the news story—an invitation for many people to look up the word.“

Das ZDF zeigt das Respect-Band (Schrift sieht wie „Rape it!“ aus)

Wir könnten sagen, dass #MeToo für viele Frauen in vielen Bereichen so befreiend war, dass dies alles rechtfertigt; aber es relativiert sich dann gerade deshalb wieder, weil mit George Soros und Islamisten letztlich für Islamisierung und Scharia demonstriert wurde. Nicht von ungefähr wurde Linda Sarsour, eine der Organisatorinnen des „Women’s March“, vom Magazin „Glamour“ zur „Frau des Jahres“ gewählt (aber Islamismus und Antisemitismus sind ja inzwischen salonfähig). Und es ist auch kein Zufall, dass die Konvertitin mit Burka Nora Illi mit provokanten Ansagen durch die deutschsprachigen Talkshows tingelt. Das „Time Magazine“ machte „The Silence Breakers“, Vertreterinnen von #MeToo, zu Personen des Jahres, was auch Kritik hervorrief, weil es zu sehr aus der Perspektive privilegierter Frauen erfolgt ist. #MeToo machte aber auch deutlich, dass viele Trump-Gegnerinnen in Wirklichkeit von Harvey Weinstein und anderen belästigt wurden. Dass Prominente ihre Erfahrungen öffentlich machen, soll anderen Frauen den Boden bereiten. In Österreich ist die Ex-Rennläuferin Nicola Werdenigg eine der Wegbereiterinnen, nachdem sie Übergriffe im Schisport ansprach. Doch auch so gibt es viele, für die es nach wie vor zu schwierig ist, über Erlebtes zu sprechen, was man zunächst akzeptieren muss.

#MeToo kann ihnen auch helfen, doch wir dürfen nicht zulassen, dass weitere Schweigekartelle und Tabus etabliert werden, was aber rund um das Thema Einwanderung und muslimische Männer passiert. Frauen sollen sich Männern anpassen, die hier nicht einmal etwas verloren haben, wenn man die Genfer Flüchtlingskonvention anwendet, sich als Helferin engagierten, jedes Verhalten irgendwie erklären und als Steuerzahlerin für deren Lebensunterhalt aufkommen oder sie gar bemuttern. Es ist bekannt, dass viele Frauen es nicht wagten, ihr Unbehagen zu artikulieren, nachdem sie sich anfangs von Refugees-Hype mitreißen ließen und dann merkten, dass die Realität ganz anders als (von den Managern der Sozialindustrie) versprochen war.  Zur brutalen Wirklichkeit gehört auch, dass – wie Ex-„Bild“-Chefredakteur Peter Bartels unverblümt formuliert – von Syrien und Russland besiegte IS-Kopfabschneider nach Europa „zurückkehren“ und hier wer weiß was vorhaben. Man hat zwar das Gefühl, bei manch einer Feministin zu Riechsalz greifen zu müssen, wenn es um Gesetze und deren Anwendung auf diese Männer geht, doch eines muss gesagt werden: wer sich als Söldner z.B, im (bewusst vom Zaun gebrochenen) Balkankrieg verdingte, verlor dann die österreichische Staatsbürgerschaft. Während heute alles daran gesetzt wird, junge Männer und selten auch Frauen gesellschaftlich zu integrieren die sich dem IS angeschlossen haben; ob Staatsbürger oder nicht.

PS: Wie hier beschrieben werde ich seit Jahren wegen kritischer Berichte attackiert; nun suchen die Kater Baghira und Gandalf und ich ein neues Quartier, bevorzugt in Wien oder Wien-Umgebung. Wer etwas für mich hat oder weiss hilft mir damit sehr. Auf den Wunsch vieler treuer Leserinnen und Leser hin ist finanzielle Unterstützung jederzeit willkommen: Alexandra Bader, Erste Bank BLZ 20111, BIC GIBAATWWXXX, IBAN AT592011100032875894. Ihr erreicht mich unter 06508623555, alexandra(at)ceiberweiber.at und ich bin auf Facebook und Twitter (cw_alexandra)

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28 Gedanken zu “Schutzarmbänder oder: Wo ist hier der Notausgang?

  1. „Selbst jene „refugees“, die nicht übergriffig sind, glauben oft, dass jede Frau irgendwo allein verfügbar und an ihnen interessiert ist. Wie kommen Frauen dazu, sich zu erklären, statt dass ihnen der öffentliche Raum oder auch Cafés, Kaufhäuser, private Feste usw. ebenso wie Männern „gehören„?“

    das ist die methode, wie man untergebene zum schweigen bringt: man schüchtert sie ein dort wo man sie nicht haben will.

    das betrifft nicht nur frauen, sondern gleichermaßen männer, kinder, polizisten und park sheriffs:

    die neuankömmlinge errichten für uns no-go areas.

    die ersten sind sogenannte bethäuser…

    dann sind es die cafes und bars…

    dann kommt der süpermarket usw.

    die verdrängung ist offen sichtlich und sie soll es sein.

    der pyjama und das kopftuch, die 10 kinder, die völlig ohne respekt und kontrolle alles dürfen…

    das ist kein zufall sondern die methode.

    die zugereisten sind einfach inländer-feindlich…

    mit religion hat das erstmal garnichts zu tun. so wenig wie mit asyl oder schutz.

    wir werden zu schutzsuchenden. die ersten die es in köln traf waren eben auch frauen. (aber auch polizistinnen und polizisten, begleiter etc…)

    aber das war nur der anfang

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    1. allein dass ich seit einem Jahr nur noch den Islam und Migranten diskutieren muss ist mir zuwider….there is something rotten in the state
      linke werden einwenden ..da gibts eh nichts zu disktieren …WELCOME
      und gerade das sehen gottseidank aber leider wenige anders…

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    1. Noch schlimmer als diese Bändchen-Wirksamkeits-Verarsche ist jedoch die Frechheit, dass die Aufschrift wirklich einem „Rape it“ gleichschaut – mit Betonung auf „it“ offenbar.

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      1. Rape it!

        Stimmt, so würd ich das auch sehen. Wer weiß? Vielleicht ist genau DAS beabsichtigt, mit diesen Armband. Wetten dass?….Frau Rekter dieses Armband nicht tragen wird? …Außer vielleicht Zuhause, als Signal an den Gatten, in ihren eigenen vier Wänden 😀 😀

        MfG

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    1. @raindancer 14.12.2017 11:59

      Gehört zu „Democracy International“ aus Köln, die wiederum den Eindruck machen, als wären sie ein verdeckter EU-Propaganda-Think-Tank, ähnlich wie diese komische NGO, die Demos pro EU veranstaltet, Pulse of Europe.

      Ist auch mit vielen linken Organisationen verbandelt, wie Attac!, Ver.di, usw… Vermuteter Zweck: United States of Europe vorantreiben sowie echte Opposition unterwandern und ausknipsen.

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      1. ok danke für die vorab Info
        ich bin verzweifelt auf der Suche nach ehrlichen politischen Bewegungen die direkte Demokratie unterstützen

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  2. So so, diese Henriette Recker Armbänder !!!

    Nur die Armbänder alleine helfen nicht viel, man sollte auch gleich noch ein paar Kondome dazugeben.
    So in einem kleinen Täschchen am „Recker Armbändchen“ befestigt.

    Und bitte, die „Pariser“ …….tschuldigung Franzosen, auch beschriften.
    Am besten mit Piktogrammen zum einfacheren Verständnis.

    Also zum Beispiel…….
    ….. dürfen nur benutzt werden wenns frewillig geschieht.
    ….. oder, …..bitte nur einmal benutzen und nach dem ersten gebrauch nicht wenden.
    ….. oder…..

    Also wir werden sehen, irgendwie kommt das schon noch zum klappen.

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  3. ich packs nicht …die FPÖ lehnte den Vorschlag der ÖVP ab ..die GIS Gebühr aus dem Bundesbudget zu zahlen…und so wie es aussieht sollen wir auch noch eine Haushaltsabgabe bekommen
    die bekommen meine Stimme nicht mehr
    umfallen beim Asyl
    umfallen bei CETA
    umfallen bei GIS
    umfallen bei direkter Demokratie
    umfallen bei Steuererleichterung
    und und und

    (falls es stimmt, siehe Presse und Standard)

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    1. Das glaub ich alles, raindancer! Und da fragen Sie mich, warum ich nicht wåhlen gehe lol

      Dieser Strache ist eben weit aus boshafter als eine Kiste voller Affen. Der macht doch den Österreichern alles z’pfleiß.

      Darum hat sich Strache auch nie so wirklich gegen die ungepremste Zuwanderung ausgesprochen.

      Oder hat irgend jemand von Ihnen je gehört, dass sich Strache irgend wann, bei seinem unzähligen Anti-Asyl-Geplärre auf die Genfer Konvention berufen hat?

      Oder hat Strache der Welcomer Industrie, also auch SPÖ, Grüne, NEOS usw. einmal erklärt, dass es nach Artikel 17 der EMRK ein „Verbot des Missbrauchs der Rechte“ gibt, wenn sich diese wiederholt keck auf angebliche Menschenrechte beriefen?

      Warum nicht?

      Weil dem Strache das Blunzn ist – so schauts aus 🙂

      MfG

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  4. zum Thema Armband …wir alle wollen keine keine Kriege, keine Gewalt, wir wollen Toleranz und Fürsorge ….aber im Moment wird der Stolz und die Werte der westlichen Welt auf die Müllkippe gekippt und das wird Folgen haben …speziell für Frauen

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  5. Haben vor einiger Zeit nicht sog. Gutmenschen dahingehend argumentiert, dass der Islam – ähnlich wie zuvor das „militante Christentum“ nur in Europa gezähmt werden könne und wie einst die Christen durch die Aufklärung geläutert würden?

    Davon sind sie inzwischen wohl abgekommen, weil sie selbst eingesehen haben, was für vergebliche Liebesmüh‘ das wär. Ein anderer Grund mag sein, dass ja das Christentum auch schon zum Feindbild stilisiert worden ist und der Papst himself bereits ein Islam-Anhänger.

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  6. Ich sehe in dem Armband, weder ein Freundschafts – noch ein Abstandszeichen.

    Eine Frau oder ein Mädchen, das sich so ein Band umbindet, signalisiert aller Welt:
    Ich bin ein Rindvieh!

    Ich bin gespannt, ob der Domplatz voll sein wird mit Polizei aus dem ganzen Bundesgebiet, während sich die südländisch aussehenden „Krieger“, denn das sind sie, für andere Städte verabredeten.Nur weil sie nicht unbedingt lesen können , sind die ja nicht blöd. Ich bin auch ganz besonders gespannt auf die Statements unserer Politikerinnen und die Verwöhnte-Gören-Feministinnen, wenn sich zeigt, das wir inzwischen die Hasen sind, während die Igel rufen: Ich bin schon da!

    Notausgang gibt es keinen mehr.

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