Heuchlerischer Umgang mit Gewalt gegen Frauen

Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen ist den Schwestern Mirabal gewidmet, die am 25. November 1960 Opfer eines Mordanschlags wurden. Patria, Minerva und Maria Teresa   Mirabal waren dominikanische Regimegegnerinnen, die zusammen mit ihren Ehemännern die Agrupación política 14 de junio (Bewegung 14. Juni) unterstützten. Der Ursprung des Tages gegen Gewalt weist darauf hin, dass es immer auch um Politik geht, und doch wird er jedes Jahr mehr entpolitisiert. Denn jede Presseaussendung, jedes Social Media-Bild besagen nur eines: wir reden gross, aber wir handeln nicht. Wir haben unsere Schuldigkeit getan, indem wir an irgendwelche andere delegieren, gerne an „die Gesellschaft“.  Zwar gibt es einige Institutionen, doch sehr oft ist Unterstützung für Opfer darüber hinaus notwendig – und wenn frau sich an eine jener Gruppen und Personen – z.B. Politiker und Politikerinnen – wendet, die eben noch groß tönten, wird sie im Stich gelassen. Das beginnt schon bei noch nicht Existenzbedrohendem wie sexueller Belästigung in der eigenen Partei (so eine Erfahrung, die Frauen z.B. in der SPÖ machen).

In Situationen, die ohne Opferschutz leicht die Existenz kosten können, sind Frauen im Grund mit Beratungsstellen und Hotlines alleine gelassen.  Angehörige verstehen nicht immer oder geben Ratschläge, die eher als Schläge kommen. Von Ermutigung oft keine Spur, während behütet lebende Politikerinnen von der „Stärke“ anderer Frauen schwärmen, die sich Gewalt nicht beugen wollen. Dabei verkennen sie, weil sie Teil des Systems sind, wie unterschiedliche Faktoren zusammenwirken. Es mag hier unverhüllte Gewalt sein und dort verschleierte (durch nicht ernst nehmen, was von einer Frau kommt, sie nicht schützen, ihr nicht helfen wollen), doch alles in allem setzt es Frauen brutal zu und verändert ihre Lebenssituation radikal. Vielen Männern reicht es schon, Frauen nicht sexuell zu belästigen, und sie verkennen ihren Anteil an Unterdrückung unter anderem, indem sie wegschauen, wenn nicht verharmlosen. Beliebt ist auch (ebenso leider bei Frauen), Gewalt entweder nur bei Einheimischen oder nur bei Zuwanderern aus anderen Kulturkreisen zu erkennen. Da werden dann auch Opfer gegeneinander ausgespielt, da die jeweils falsche Betroffenheit  disqualifizieren, Verzicht auf Rechte, Respekt, Menschenwürde bedingen soll.

Die SPÖ „gegen“ Gewalt gegen Frauen

Auf den politischen Charakter des Tags gegen Gewalt verweist auch, dass totalitäre Elemente des österreichischen Justizsystems ungehindert zehntausende Frauen (und Männer) entrechten, um sie zu enteignen. Vorbild sind Arisierung und jene Gesetze, die Juden im Dritten Reich immer mehr in ihrer Bewegungsfreiheit einengten, bis viele daran vor Angst, Kummer und Leid starben oder sich das Leben nahmen. Nur wenn Frauen Eigentum erwerben oder erben bzw. wenn sie in ihrer Berufstätigkeit Einblicke gewinnen, die sie nicht erhalten sollten, können sie in die Fänge moderner Nazis unter Richtern, Anwälte, Sozialarbeitern, Gutachtern geraten. Nach dem Gestapo-Prinzip kann jeder mit Verleumdungen die Entrechtung eines potenziellen Opfers beim nächsten Bezirksgericht anregen; der Prozess beginnt dann automatisch zu laufen und das Opfer sitzt in der Falle.  Bislang haben heutige NS-Opfer die Erfahrung gemacht, dass ihnen keine Organisation zur Seite steht, sondern allenfalls berührte Mitmenschen (aber das war im Dritten Reich auch nicht anders). Damit ist es das perfekte Verbrechen,  Folter, Körperverletzung, Diebstahl, Hehlerei und der folgenlose Bruch aller Menschen- und Grundrechte (EMRK, EU-Charta). Der frühere Behindertenanwalt Erwin Buchinger sagte mir mal, dass er es aufgegeben habe, sich beim Justizminister zu beschweren, und erzählte mir von einer Frau, die vom Enteigner vergewaltigt wurde.

Immer mehr Aspekte von Gewalt stehen im Mittelpunkt von Veranstaltungen und Pressemeldungen, so auch ökonomische Gewalt, die ja tatsächlich ein zentraler Punkt ist. Doch dies wird zwar bei Frauen verstanden, die ins Frauenhaus flüchten, nicht aber bei den beschriebenen Opfern wildfremder Krimineller.  Sofern sich  Opfer überhaupt z. B. an Frauenberatungsstellen wenden (weil sie wissen, dass ihnen eh keiner hilft), machen sie die Erfahrung, dass verharmlost und de facto empfohlen wird, mit Kriminellen zu verhandeln, die jedes einzelne Frauen- und Menschenrecht mit Füssen treten. Absurder Weise beteiligt sich auch die Volksanwaltschaft an den Tagen gegen Gewalt, die das Netzwerk der Massenenteigner deckt und so am Leid tausender Frauen beteiligt ist. Auf der Seite der APA brachte der Begriff „Gewalt“ übrigens 314 Resultate in den letzten drei Monaten, was u.a. mit der #MeToo-Debatte zu tun hat. Diese wird wie anderes durch Personen verwässert, die Zugang zur Öffentlichkeit haben, aber viel zu feige und zu opportunistisch sind, um sich gegen Täter auf die Seite von Opfern zu stellen.

Der Bundespräsident auf Twitter

 Eine der Meldungen betrifft aber eine Pionierin, eine Tabubrecherin: „Seitdem die ehemalige Topläuferin Nicola Werdenigg (geb. Spieß) von Vergewaltigungen, Demütigungen und sexuellen Übergriffen innerhalb des Österreichischen Skiverbands berichtet hat, ist der ÖSV im Krisenmodus. ‚Wer nicht mitspielen wollte, brachte seinen Startplatz in Gefahr‘, sagt Werdenigg über ihre Zeit in den 70er Jahren. Und: ‚Alle haben von solchen Vorgängen gewusst.‘ Auch 2005 habe es noch Vorfälle gegeben, so Werdenigg. Der damalige ÖSV-Damen-Cheftrainer Herbert Mandl weist die Vorwürfe zurück. Er war in den 70er Jahren Rennläufer, auch aus dieser Zeit sind ihm keine Übergriffe bekannt. Ebenso in der Diskussionsrunde im PULS 4 Center mit dabei: ÖSV Sportdirektor Hans Pum und Ex-Olympiasiegerin Michaela Dorfmeister.“ Dass Landesverteidigung und Sport derzeit noch in einem Ressort gebündelt sind, macht Sinn, denn beides sind die allerletzten patriarchalen Männerbastionen. Deshalb reagierte der ÖSV auch mit Drohungen auf Nicola Werdeniggs Enthüllungen. Nicht nur weil sie für die Liste Pilz kandidierte wird es damit zum Politikum, denn ihre Schilderungen haben alles, was zum Klima gehört, in dem  Gewalt und Übergriffe (auch an Burschen) gedeihen. Immer spielt dabei mit, dass eine eigene Welt geschaffen wird, wie man auch bei Massenverbrechen in Heimen oder an Gerichten erkennen kann; es geht mit anderen Worten um Ausgeliefertsein.

Oft wird nur als Zahlen wahrgenommen, was zum einen eine grosse Dunkelziffer birgt und stets brutale Erfahrungen meint, die bei weitem nicht alle irgendwann überwinden. Weil Opfer, besonders wenn sie bisherige  heile Welt-Vorstellungen (von Österreich als tolle Schination z.B.) zerstöre, massiv angegriffen werden, sollten sie ihre Geschichte gut verarbeitet haben, wenn sie an die Öffentlichkeit gehen. Unerträglich sind Warum erst jetzt-Vorwürfe mit dem (unausgesprochenen oder direkten) Vorwurf der Unglaubwürdigkeit, weil Opfer Angst vor den Tätern hatten, das System hinter sich lassen oder stärker werden mussten, um nach Jahren zu sprechen.  Was die weiblichen Opfer der kriminellen Massenenteigner betrifft, so wurden manche dazu, weil sie sich gegen die Enteignung ihrer Mutter oder Grossmutter wehrten. Und viele haben Angst vor dem, was die Täter noch gegen sie mit dem Sanktus des Justizministers anleiern können. Opfer in die Psychiatrie zu sperren und ihnen zu drohen, dass sie nie wider rauskommen, gehört zu ihrem Repertoire. Es wird schon seinen Grund haben, dass Österreich wegen mangelnder Umsetzung der UN-Antifolterkonvention gerügt wird.

Kontrast-Blog auf Twitter 

Ironischer Weise geriet die Liste Pilz zuvor wegen Vorwürfen sexueller Belästigung gegen ihren Gründer Peter Pilz in die Schlagzeilen, die noch aus seiner Zeit bei den Grünen datieren. Der Umgang damit auch in den Grünen offenbarte Ambivalenzen, da man duldete, obwohl man hätte handeln müssen. Bezeichnend ist – siehe auch ÖSV -, dass manche Heldenmythen stricken, Verschwörungstheorien basteln und Frauen persönliche Racheaktionen unterstellen, weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf. Eine wichtige Frage ist aber, ob die Politik oder auch der Schizirkus anders wäre, wenn es Frauen in exponierten Positionen gäbe, also die Aufdeckerin, die Trainerin, die Funktionärin. Etwa Johanna Dohnal-Typen, die „das kommt überhaupt nicht in Frage“ sagen und es auch so meinen. Während die Grünen nicht wussten, wie mit Pilz umgehen (der seinerseits skrupellos ist), und zwar auch dann noch nicht, als er gegen sie kandidierte, ist die Pilz-Liste sicher froh über die Kämpferin Werdenigg in ihren Reihen. Allerdings sind es die Grünen, die mit weiblicher Präsenz in Verbindung gebracht werden, und die in Wahrheit männerdominierte SPÖ.

Typisch für die SPÖ ist, dass Frauen anderen Frauen unterstellen, auf gewisse Weise Karriere gemacht zu haben bzw. es darauf anzulegen und dass bei sexuellen Übergriffen durch Genossen immer die Frau in Zweifel gezogen wird. In der ÖVP gab es jahrelang Geschichten über eine Mandatarin, der keiner gegen den gewalttätigen Ehemann half; man nahm an, dass sie in der Politik Ablenkung suchte. Ein FPÖler, den eine Freundin der Gewalt bezichtigte, wies alles zurück, verzichtete aber dann „aus Krankheitsgründen“ auf das Mandat. Wie überall sonst hat frau in der Politik ganz schlechte Karten, wenn sie einen Mann der Vergewaltigung beschuldigt, den sie bereits kennt bzw. mit dem sie etwas hatte. Jedwedes gewalttätige Verhalten gegenüber Frauen – dazu gehören auch Mobbing, Drohungen, Verleumdung, Amtsmissbrauch, Fake-Anzeigen – wird wahrscheinlich geduldet, denn es zurückzuweisen setzt voraus, Frauen Bedeutung als eigenständige Subjekte zu geben. So aber werden ungeheuerliche Übergriffe der nichtsexuellen Art in den persönlichen Bereich delegiert, während Mann gegen Mann als politischer und beruflicher Angriff verstanden würde.

PS: Wie hier beschrieben werde ich seit Jahren wegen kritischer Berichte attackiert; nun suchen die Kater Baghira und Gandalf und ich ein neues Quartier, bevorzugt in Wien oder Wien-Umgbung. Wer etwas für mich hat oder weiss hilft mir damit sehr. Auf den Wunsch vieler treuer Leserinnen und Leser hin ist finanzielle Unterstützung jederzeit willkommen: Alexandra Bader, Erste Bank BLZ 20111, BIC GIBAATWWXXX, IBAN AT592011100032875894. Ihr erreicht mich unter 06508623555, alexandra(at)ceiberweiber.at und ich bin auf Facebook und Twitter (cw_alexandra)

46 Kommentare zu „Heuchlerischer Umgang mit Gewalt gegen Frauen

  1. Alice Schwarzer meinte nach dem Kachelmann Fall sie würde heute den Frauen eher dazu raten nicht anzuzeigen..ist auch sehr deprimierend so eine Aussage.

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    1. Ich würd´s auch nicht anzeigen, sondern das Urteil persönlich VOLLSTRECKEN. Im (nachgewiesenen) Affekt natürlich – so daß die Strafe gering ausfiele.

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  2. Werdenigg tut mir sehr leid, da man ihr das Leid im Gesicht ansieht.Ich denke da sind viele Faktoren zusammengekommen und sie soll ruhig darüber sprechen. Sie macht einen authentischen Eindruck, anders als so manche die nur zu #metoo dazuplappern wollen.
    Ich finde aber auch diesen Gegenpol Proll oder wie die heisst eher schädlich für Frauen:
    allein die Aussage ..es ist vollkommen ok am Schoss der Regisseure zu sitzen..da stellen sich mir die Nackenhaare auf.
    Ich halte aber auch nichts davon auf facebook irgendwelche Behauptungen aufzustellen was Jahre zurück lag ohne Gerichtsverfahren.
    Leider muss man in einem Rechtsstaat beiden Seiten recht geben: man muss sich gegen Übergriffe wehren, das Wehren sollte aber angemessen sein, und Anschwärzungen über Facebook oder Medien find ich daneben. Es gibt nur einen korrekten Weg und das ist der der Justiz.
    Wenn Frauen im Showbiz mitmachen, dann ist das kein Übergriff sondern sie müssen lernen nein zu sagen, auch wenns die Karriere kostet, ansonsten ist man nichts anderes als ein Schlamperl wider willen.
    Es ist oft schwer, besonders wenns nicht eindeutig ist, aber das Recht zu wehren steht jedem zu egal um was es geht.
    Werdenigg sollte sich auf jeden Fall einen guten Anwalt nehmen und ruhig die Namen nennen in vertrauter Anwaltszwiesprache:)
    Besonders die Übergriffe gegen die Buben und Mädchen in der Hauptschule sind sicher etwas wo man genau forschen sollte.
    Der Schutz der Kinder sollte an erster Stelle stehen, es braucht aber auch eine weise Justiz um wahrhaft gerecht zu sein.

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  3. ich finde übrigens dass die Grünen den Frauen in all den Jahren mehr geschadet haben als jede andere Partei …sie helfen den Frauen nicht indem sie den Islam schützen, sie helfen den Frauen nicht indem sie für jeden Pieps#metoo aufheulen..
    Frauen die wirklich Schutz brauchen, brauchen Anwälte, brauchen Geld und ein Wohnheim.
    Junge Mädchen brauchen starke Frauen um sich, die ihnen sagen und zeigen: NEIN SAGEN RECHTZEITIG
    Wer gut ist findet immer einen Job

    Nicht dieses grünen Geflenne und Pseudogerede ….das ist unerträglich.
    Hat eine was gesagt beim Thema Ehrenmord, beim Thema Vergewaltigungen durch Asylanten ….da war Stille und sowas ist für mich verlogen bis zum geht nicht mehr.
    Beim Kopftuchthema machen sie auf Van der Bellen…unerträglich
    usw usw
    Es wird jede westliche Frau die Höflichkeit gelernt hat ncihts sagen, wenn eine mit Kopftuch vorbeigeht, aber ich muss es nicht mögen und ich muss auch nicht an die Lüge der modernen Muslima mit Kopftuch glauben.

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  4. Also das mit Gratishuren für die Armen Männer ohne Frauen ist wirklich das Frauenfeindlichste was es gibt. Da war klar die Grüninnen sind mehr als blöd.
    Da könnten wir ja provokant fesche junge einfühlsame junge Männer vielleicht fesche Asylanten für die vielen einsamen Pensionistinnen fordern.
    Das dritte Geschlecht na da habe ich kein Problem damit. Das gibt es ja biologisch wirklich.

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    1. Ich finde, die Willkommens-Trullas und Teddybär-Werferinnen könnten doch gratis bei den illegalen Eindringlingen Hand oder sonstwas anlegen. Soviel muß bei dem großen Anspruch auf humanitäres Handeln schon drin sein.

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  5. bzgl drittes Geschlecht
    die Analyse einer Person ergab zb dass die weder eindeutig als Mann oder als Frau bestätigt werden kann – sie hat nur ein X-Chromosom.
    Warum dies ein drittes Geschlecht sein soll bei einer Prozentzahl von 0,000000 ist mir schleierhaft. Es ist schlicht eine Variation(Mutation, Abnormität) der Natur.

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    1. TomTom , stell Dir vor, überall säßen in den entscheidenden Positionen Frauen!

      Wessen Rechte und Verletzung seiner/ihrer Rechte würden vorrangig berücksichtigt?

      „Die Kulturszene wurde auf ihn aufmerksam und begann, ihn zu lieben. Hochdekorierte Intellektuelle und Künstler, darunter die späteren Nobelpreisträger Elfriede Jelinek und Günther Grass, setzten sich für die vorzeitige Entlassung des angeblich geläuterten Killers ein. “

      Er wurde zum Shootingstar der Society und konnte weitermorden. 9 weitere Frauenmorde stets nach dem gleichen Folter-Muster durchgezogen, konnten ihm schließlich nachgewiesen werden.

      Trotzdem erhielt er während der 2jährigen U-Haft “ täglich um die vierzig Briefe von Frauen, oft mit Nacktfotos“. Vielleicht war da auch eine Rechtsanwältin oder eine Staatsanwältin ( visuell etwas unkenntlich gemacht) darunter.

      http://www.achgut.com/artikel/massenpsychosen_im_wandel_der_zeit

      Warum sollte ein Mann ( weiß) zur Tat schreiten , sich zusammentreten, abstechen lassen, wenn nicht einmal ein Mann seine Freundin schützt (schützen kann) vor einem vergewaltigenden Einzeltäter. Oder wenn sie vielleicht sogar der Fraktion angehört, die weiße Männer pauschal zu Tätern macht. Gibt es keine Frauen, die ihre Schwestern schützen. Sie sind doch alle wie Männer.

      Wir sind auf einem sehr gefährlichen, abschüssigen Weg, an dessen Ende westliche Frauen alles verloren haben werden, was sie in ihrer Verbissenheit auf’s Spiel setzen.

      Ich habe einen Sohn und eine Tochter, mehrere Enkelinnen und Enkel. Sie werden ein absolutes Patriarchat, und die Herrschaft von Clans in ihrer Lebensspanne noch erleben müssen. Es sieht nur nicht weiß, sondern „südländisch“ aus.

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      1. Ich denke, es gibt genug Gelegenheiten, wo Männer zeigen können, was sie drauf haben. Es gilt z.B. den Frauen beizustehen, die gegen Unrecht und Fehlentwicklungen auftreten.

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  6. Es gibt nur einen korrekten Weg und das ist der der Justiz.

    So sollte es sein, da geb ich Ihnen Recht. Was aber, wenn sich die Justiz, zum Teil durch Verschleppung weigert, Ihren Fall in angepasster Weise auch aufklären zu wollen. Solche Fälle gibt es zigtausend fach, wo Anzeigen erst gar nicht entgegen genommen werden.

    Was derartigen Opfern bleibt, ist oftmals einzig die Möglichkeit, wenigstens via Facebook und Co auf deren erlittene Schmach aufmerksam zu machen. Leider kann man da nur sagen.

    MfG

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    1. Fledgling, was ist , wenn die Justizia bald auch Kopftuch trägt und einer Frau erklärt, dass sie durch unziemliche Kleidung geradezu herausgefordert hat? Ein Niquab, der auch noch die Brust verdeckt, schafft buchstäblich die berühmte Armlänge Abstand. Wer das nicht eindeutig sichtbar macht, sucht doch geradezu körperliche Nähe. Die gläubige Muslima wird bei einer Verschiebung der gesellschaftlichen Gewichte ihrer „lockeren“ Geschlechtsgenossin gegenüber , kaum schwesterliche Solidarität aufbringen. Die Lernkurve entwickelt sich in entsprechenden Kreisen extrem schnell, da man sich über Smartphone im Erfahrungsaustausch befindet.

      Was ist, wenn wir es schaffen,unsere Gesellschaft zu einer männerbefreiten Zone zu machen , natürlich nur von Kulturgleichen oder Ähnlichen? Wird das Leben der emanzipierten Frauen dann endlich zum Paradies?

      Ich fürchte mit Machtausübung und Machtmissbrauch ändert sich gar nichts, wenn frau an dem Ast sägt, auf dem sie trotz allem recht komfortabel sitzt. Fatima und Aysche werden relative Freiheiten gewinnen, je weniger vom sündigen Westen übrigbleibt. Außerdem hat sie in der Regel einen Clan hinter sich, der der Justiz Beine macht.

      https://philosophia-perennis.com/2017/11/27/imad-karim-uebermorgen/

      Wir haben bereits eine Justiz der unterschiedlichsten Maßstäbe. Eine Rentnerin, die Flaschen sammelt oder eine , die aus Armut Lebensmittel klaut, eine GEZ-Gebühren-Verweigerin wird gnadenlos bestraft, denn unsere Gnade gilt selbst dem gewaltverbrecherischsten „Südländer“ und ist somit aufgezehrt.

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      1. Was Sie beschreiben, Imela, befasst sich vornehmlich mit den eklatanten Folge erkrankungen des von Recht und Ordnung abgekommenen Systems.

        Im Artikel wird jedoch fein säuberlich aufgedröselt dargestellt, was die Haupterkrankung unseres Systems ausmacht, nämlich Willkür bis hin zur Teils gänzlichen Außerachtlassung bestehender Gesetze, mittels Missbrauch der Amtsgewalt – von wegen Frauenrechte, Menschenrechte usw.

        Daher erscheint es mir sinnvoll, alle Kraft darauf zu verwenden, endlich die Haupterkrankung des Systems mit Nachhaltigkeit zu beseitigen; damit würde dann automatisch den von Ihnen zu Recht thematisierten Folgeerscheinungen der Nährboden entzogen.

        MfG

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      2. So habe ich das auch gemeint, wenn das System in zentralen Punkten kaputt ist muss man dort ansetzen…

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  7. Mit freizügig gekleideten Frauen und den muslimischen Zuzüglern bilden sich brisante Gegenpole, die das Thema Gewalt an Frauen in Zukunft nicht gerade abebben lassen wird. Es sei denn, man würde dem gesetzlich entgegenwirken.
    Dabei geht es um strafrechtliche Gesetze, deren Verschärfung hauptsächlich Ausländer betreffen würde, ohne dass die Gesetze selbst rassenmäßig diskriminierend wären. Gerade unter der FPÖ in der Regierung sollten sich Frauen Hoffnung auf Gerechtigkeit seitens der Justiz machen dürfen.

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  8. Gerade unter der FPÖ in der Regierung sollten sich Frauen Hoffnung auf Gerechtigkeit seitens der Justiz machen dürfen.

    Sie scheinen wohl ein Optimist zu sein.

    Daran glaube ich erst, wenn zB Frau Bader auf ihrem Blog in einem ihrer meist lesenswerten Artikel bekundet, das sie von der Justiz zu 100% rehabilitiert worden ist. Was ja, wenn von Seiten der Justiz der Wille schon mal da ist, in relativ kurzer Zeit, realisiert werden könnte.

    MfG

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    1. genau das ist der punkt – denn auch blaue sind oft komplizen, z.b. peter fichtenbauer, derzeit volksanwalt, wird auch als möglicher justizminister genannt.. …weicht mir aber seit längerem konsequent aus

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      1. Sie sagen es, Frau Bader. Und deshalb hab ich so meine Zweifel, dass sich, mit Bezug auf bisherige justizielle Usancen, trotz des vorgeblich neuem Wind und trotz erneuerter Regierungskonstellation, wesentliches in Richtung Rechtsstaatlichkeit verbessern wird.

        Ich hätte allerdings die größte Freude daran, wenn sich meine heutigen Bedenken in ein oder zwei Jahren als völlig unbegründet manifestieren, schon alleine wegen der ungezählten, bisher geradezu organisiert im Stich gelassen, (Justiz) Opfer.

        MfG

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      2. Sie sagen es, Frau Bader. Und deshalb hab ich so meine Zweifel, dass sich, mit Bezug auf bisherige justizielle Usancen, trotz des vorgeblich neuem Wind und trotz erneuerter Regierungskonstellation, wesentliches in Richtung Rechtsstaatlichkeit verbessern wird.

        Ich hätte allerdings die größte Freude daran, wenn sich meine heutigen Bedenken in ein oder zwei Jahren als völlig unbegründet manifestieren, schon alleine wegen der ungezählten, bisher geradezu organisiert im Stich gelassen, (Justiz) Opfer.

        MfG

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  9. In der Kleinen Zeitung vom 25.11. Schreibt Sonja Ablinger SPÖ zum Thema me too und Gewalt gegen Frauen. Ihre Kernaussage es gibt keine importierte Gewalt ist ein Tritt gegen alle Frauen und eine vollkommene Ignoranz der Zustände.

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      1. Habe den link dazu leider online noch nicht gefunden. Auf der Homepage von Sonja Ablinger ist auch noch nichts . Obwohl man dort ihre Kommentare alle nachlesen kann. Dauert noch ein bisserl.

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      1. Der islamische Mann als Individuum existiert nicht. Was die Autorin beschreibt , nenne ich Taqiyya!

        Mahsa Abdolzadeh stelle ich Laleh Hadjimohamadvali gegenüber, eine islamkritische , aus dem Iran stammende Frau, die man wegen Volksverhetzung angezeigt hat. Das nur, weil sie vor einer Entwicklung warnt, die sie noch erlebt hat. Imad Karim warnt ebenfalls aus eigener Erfahrung und wird genau von der Gesellschaft, deren Bewußtsein er schärfen will, in die Ecke getrieben.

        Mahsa Abdolzadeh wird in der künftigen Gesellschaft durchaus einen prominenten Platz finden.

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  10. als Draufgabe unterstützt der Westen nun die Rohingya …die nächste islamische Hochburg wird geschaffen, Indonesien, indien und Afrika sind schon verloren, Europa ist nahe dran

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    1. Ja Raindancer6, die Eroberung und Unterwerfung läuft bereits auf Hochtouren. Erst wenn alle in den Schoß des Islams zurückgekehrt sind,wo sie ja von Geburt an hingehörten bis man sie in die Irre geführt hat, wird Frieden auf Erden einkehren. Der Himmel der Frauen wird dann unter den Füßen der Männer sein. Vielleicht sehnen sich ja viele moderne Frauen unbewusst genau danach.Du nicht, ich nicht und offensichtlich alle, die hier kommentieren, nicht. Aber wie verhindern wir diese Entwicklung, wenn vor allem Frauen in der Politik uns herzensbewegt auf diesem Weg vorangehen?

      The woman of the year, Linda Sarsour, die Stilikone der „souveränen“ westlichen Frauen würde am liebsten einer Ayann Hirsi Ali die Vagina wegnehmen, denn sich vom Islam zu befreien, ist verboten.

      Ayaan Hirsi Ali talks about Linda Sarsour’s „hate“ for her as a woman

      Überall wird die Verschleierung gerade von Frauen, die die Öffentlichkeit beherrschen, als Zeichen der Frauenbefreiung propagiert.Man denke an die Kopftücher in Verbindung von Plüschvaginas, die bei mir den Glauben an Frauen als rationale Wesen schwer ankratzten. An der Menge der Kopftücher und dem „Undercut“-Haarschnitt plus Bart im Städtebild, selbst von Kleinstädten, sehen wir wohin die Reise geht. Dagegen müssten Frauen aufstehen, denn nur Frauen dürften hier den Mund aufmachen.

      Eine Grundschullehrerin erzählte mir, dass auch in der Grundschule vermehrt Kopftücher Einzug halten. Die Mädchen müssen damit signalisieren , dass sie schon „bluten“ , also schon „reif“ sind und zu ihrem Schutz Abstandhalten angesagt ist. In spätestens 10 Jahren wird eine Segregation auf vielen Ebenen überall in unserer Gesellschaft Einzug gehalten haben. Muslime, die sich aus dem Korsett der Religion befreien wollen, erfahren hier leider keine Rückendeckung. Und die intelligenten Kopftuchvertreterinnen haben kapiert, dass die Zukunft dem Islam gehört und sie sich besser rechtzeitig positionieren, um wenigstens in Neuland eine „weibliche“ Poleposition zu bekommen.

      So wird man dann den Frauen „gerecht“ werden . Stark wird Frau dann nur noch sein können, wenn sie als Religionwächterin im Sinne des Islams fungiert.

      Was machen wir dann mit den unglaublich vielen Genderprofessorinnen, die für Plem-plem fürstliche Gehälter beziehen? Kennt jemand die Pläne George Soros‘ für diese Dunkelperiode?

      Gefällt 1 Person

      1. Es ist klar ersichtlich, dass die Zerstörung der sog. „westlichen“ Gesellschaft über die Frauen lanciert wurde und auch finalisiert wird.
        68, sexuelle Revolution, Pille, Zertrümmerung der Keimzelle namens Familie (Scheidungen, Alleinerziehende, Kindesentzug für Vater, ect.) und nun Genderei und „Flüchtlinge“, die unter hysterischem Geschrei mit Plüschtierchen begrüßt wurden.
        Das Bildungs/Erziehungssystem ist weiblich (vom Hort bis ins Gymnasium), das Justiz- und Unisystem ebenso, mindestens im Unterbau; dem Wahn verfallene „Männer“ assistieren eifrig; das hinterläßt tiefe Spuren in Individual- und Volksseele (=Psyche).
        Kastration der „bösen weißen Männer“ auf allen Ebenen; Quotensysteme.

        Dahinter stecken ausgewiesene Kenner der menschlichen und va weiblichen Psyche, ihr Wissen scheint uralt und erprobt; an den Hebeln der weiblichen Psyche wird angesetzt, es handelt sich um emotionale Mechanismen.
        Emotionen (nicht Gefühle!) bedient man mittels Bildern (Photos) oder auch sprachlich, über gewisse Anker, sowie über der Psyche zugrundeliegende
        spezielle Archetypen.
        Der Verstand wird in den Hintergrund gedrängt, die Logik ebenso, es geht nicht um Erkenntnis und daraus resultierende Aktion, es geht um emotionale Bedürfnisbefriedigung, koste es, was es wolle.
        So erklärt sich die erratische Welt in der wir heutzutage leben, die suizidale
        Situation unserer Gesellschaft, die natürlich auch die Männer umfasst.
        Denn es wurde nicht das, was die Frauen im Positiven zu einem ganzheitlich gesunden System beitragen könnten (und unbedingt müssten!) im Zuge der „Gleichberechtigung“ gefördert, sondern es wurde ihr destruktiver Anteil in den
        Machtkanon aufgenommen, zum Schaden aller.
        Anders als auf psychologischem Weg sind groteske Auswüchse wie die Grüninnen
        oder auch Heinisch-Hosek (nur beispielhaft) nicht zu erklären.
        Es handelt sich um einen Selbstzerstörungstrieb, einen Masochismus, eine Selbstgeisselung, eine Unterwerfungslust kaschiert als Selbstbestimmung, und wie im vorigen Kommentar erwähnt wird es dann auch ebensolche Früchte zeitigen.
        Die Frauen werden alles verlieren, was Sie sich erkämpft zu haben glaubten, und sie werden es selbst herbeigeführt haben.
        Und sie werden die „weißen, alten“ Männer mitgerissen haben in den Untergang.
        #wetoo

        Nur zur Klarstellung: es geht hier nicht um besser oder schlechter, die Männer sind über ihre Psyche (die ganz anders gelagert ist) ebenso stets manipuliert worden und haben seit Jahrtausenden blutige Schneisen hinterlassen.

        Es geht darum, sich von Emotionen (nicht Gefühlen) frei zu machen, dann ist
        man nicht manipulierbar und wird die Dinge nach ihrem Inhalt (versuchen zu) beurteilen, zu Wissen und Erkenntnis gelangen.
        Nur so kann es zu einer Gesundung kommen, ansonsten ist man bloß ein Spielball der Mächtigen.

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      2. „Flüchtlinge“, die unter hysterischem Geschrei mit Plüschtierchen begrüßt wurden.

        Hoffe, dass Sie diesen Hype am Wiener Westbahnhof nicht auch noch als Spontanaktion begreifen / interpretieren. Denn spontan läuft bei denen gar nichts; Hysterie? Nur in den Augen des Betrachters, wie im Kino. Alles läuft nach Plan. Nichts, aber auch schon rein gar nichts wird bei den kein-mensch-ist-illegal Protagonisten fahrlässig dem Zufall überlassen. Nur Individuen, welche sich all zu leicht von gespielter Emotion triggern lassen, vermuten hinter derartigen großzügig geplanten Spektakels Spontanität – wahrscheinlich der „emotionalen Bedürfnis-Befriedigung“ wegen. 😀

        Das ist natürlich meine ganz persönliche Sicht zur Sache.

        MfG

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      3. „Flüchtlinge“, die unter hysterischem Geschrei mit Plüschtierchen begrüßt wurden.

        Hoffe, dass Sie diesen Hype am Wiener Westbahnhof nicht auch noch als Spontanaktion begreifen / interpretieren. Denn spontan läuft bei denen gar nichts; Hysterie? Nur in den Augen des Betrachters, wie im Kino. Alles läuft nach Plan. Nichts, aber auch schon rein gar nichts wird bei den kein-mensch-ist-illegal Protagonisten fahrlässig dem Zufall überlassen. Nur Individuen, welche sich all zu leicht von gespielter Emotion triggern lassen, vermuten hinter derartigen großzügig geplanten Spektakels Spontanität – wahrscheinlich der „emotionalen Bedürfnis-Befriedigung“ wegen. 😀

        Das ist natürlich meine ganz persönliche Sicht zur Sache.

        MfG

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  11. @fledgling

    Ich fürchte, Sie haben meinen Beitrag nicht korrekt gelesen oder verstanden.
    Natürlich war der Westbahnhofhype inszeniert – die Darsteller jedoch waren hoch emotionalisiert und aus deren Sicht aus freien Stücken dort.
    In Wahrheit waren sie nur „puppets on a string“, da auf der Klaviatur ihrer Emotionen gespielt wurde.

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