Armut ist kein Weihnachtsmärchen

Je näher Weihnachten rückt, desto mehr wird geheuchelt und desto härter wird es für Menschen, die nicht mithalten können. Zum Märchen gehört, dass es nicht um Materielles geht, wenn sich in Wahrheit bei Armen (arm gemachten), sozial Geschwächten und Entrechteten alles um Alltagsprobleme dreht, die mit Geld zu tun haben. Dennoch ist die wichtigste nichtmaterielle Voraussetzung die Bereitschaft, anderen auf Augenhöhe zu begegnen, um ihnen zu helfen. Viele beruhigen aber ihr Gewissen mit Spenden an Organisationen, die wie verstopfte Gießkannen auch angesichts massiver staatlicher Zuwendungen wirken. Ein immer größeres Heer von Sozialarbeitern und Beratern aller Art wird auf Menschen losgelassen, die lieber ihren Anteil an den dafür verrechneten Kosten hätten. Niemand will ins Sozialsystem einbezahlen und den Staat am Laufen halten, damit dann, wenn sie oder er in Not ist, zu Sozialkonzernen umverteilt wird.

Bezeichnend ist auch, dass die meisten nicht die geringste Vorstellung von Armut haben, die sich ihnen allerdings selten aufdrängt, weil Arme tunlichst vermeiden, durch ein Anders Sein aufzufallen. Das ist Überlebensstrategie, denn viele sind so gleichgültig und kalt oder haben so wenig Empathie und Abstraktionsvermögen, dass man vor ihren Augen sterben kann und sie würden frohe Feiertage wünschen oder die Nummer der Caritas aufschreiben. Besonders daneben ist die Politik, und zwar ohne jede Ausnahme, was ein Zitat eines Ex-Politikers, des CSUlers Peter Gauweiler gut auf den Punkt bringt: „Ich habe manchmal den Eindruck, dass die Politiker nicht machen, was sie wollen, sondern dass sie überhaupt nichts machen, dass überhaupt nichts passiert, und dass nur so getan wird, als passiere etwas, und sich alle im Kreise drehen.“ Sie nicken aber brav z.B. den ESM oder die Griechenland-Rettung (von der hungernde und obdachlose Griechen nichts haben) ab, auch wenn sie erst spätnachts Papiere auf Englisch bekommen. Würden sich etwa die 183 österreichischen Abgeordneten drängender sozialer Probleme annehmen, könnte jeder und jede eine Anfrage zu „Fällen“ stellen und dies gemeinsam medial kommunizieren.

Wenn verhöhnte Opfer von Gewalt in der Kindheit in Heimen oder in kirchlicher Obhut, die Opfer der Sachraubwaltermafia (Arisierung 2.0) oder vergewaltigte Frauen (egal woher die Täter stammen) so eine Stimme von Volksvertretern erhalten, kann man vieles rasch ändern. Soaber wird auf die Pläne der neuen Regierung, Hartz IV einzuführen, nur mit leerer Empörung vs. Sozialneid reagiert. Und wenn sich die Facebookgemeinde darüber fetzt, ob es in diesem oder jenem Kindergarten einen Nikolo gab oder nicht und wo Weihnachten auch so heißt, vergessen fast alle, den Sinn von Weihnachten zu leben. Gar nicht so wenige Muslime feiern Weihnachten, und das nicht, weil es im Grunde synkretistisch ist, sondern weil sie Feste und Dekoration lieben. Manche haben vergessen, dass Jesus als Issa auch bei Muslimen als Prophet gilt oder dass es orthodoxe Traditionen gibt, die mit dem Islam gut auskommen, solange der Westen nicht seine „Werte“ durchsetzen, i.e. Zugriff auf Rohstoffe haben will. Migration hat einen Nebeneffekt, an den man oft nicht denkt: viele verstehen aus unserem System gefallene Menschen wohl besser, da sie selbst mit wenig kamen und von unten anfangen mussten. Caritas und Co. werden so auch zu Wegbereitern von Sozialabbau, da eher die Mindestsicherung abgeschafft wird als Steuerflucht zu verhindern.

Was aber gar nicht geht, ist ein Ausspielen einheimischer Not gegen Asyl, das inzwischen nur mehr wenig mit der Genfer Flüchtlingskonvention zu tun hat. Einige FPÖ-Fans wollen das nicht glauben, es ist aber traurige Tatsache, dass auch Innenminister Herbert Kickl leerstehende Quartiere nicht für Obdachlose öffnen will. Dies ist nicht nur ein Problem auf Bundesebene, sondern auch in den Bundesländern und Erfahrungen z.B. in Deutschland vergleichbar. Da sollte die Frage einsetzen, wer dies vorgibt und was man gemeinsam dagegen unternehmen kann. Inzwischen ist der virtuelle Protest immer stärker, wenn von Caritas und Co. die Rede ist, und viele spenden zumindest nichts mehr, wissen aber nicht unbedingt, wie sie Menschen direkt helfen können.  Deshalb dachte ich, es macht Sinn, auf Facebook dazu aufzurufen, sich auszutauschen, ohne dass jeder öffentlich sagen muss, warum er oder sie in Not ist. Außerdem sind oft die besonders hilfsbereit, die es selbst schwer haben – und es hat sowieso jeder und jede etwas auf nichtmaterielle Weise zu geben. Was „die“ Zivilgesellschaft betrifft, geht es um handfeste finanzielle Interessen und darum, Druck auf den Staat für noch mehr Cash zu machen, zugleich aber einheimischen Armen zu unterstellen, sie seien auch für Zuwanderung ohne Grenzen. Es wird im Gegenteil von Menschen in Not auch noch erwartet, mit allen solidarisch zu sein, die ja erst hierher kommen müssen.

Ich habe bewusst kein Krippen- oder Christbaumbild verwendet, sondern eine zu Weihnachten verkaufte Figur, die auch „heidnisch“ sein könnte, denn der Ursprung unseres Festes liegt auch in vorchristlichen Traditionen. Zur Kirche sei gesagt, dass diese Meldung bezeichnend ist: „’35.000 Euro im Monat für den Kardinal. Neuer Skandal im Vatikan für Papst Franziskus. Der Freund und Berater von Franziskus, Oscar Rodriguez Maradiaga, predigte den Pauperismus, erhielt aber eine halbe Mission im Jahr von einer Universität von Honduras.‘ So berichtete gestern das Wochenmagazin L’Espresso über die Extra-Einnahmen eines der engsten Vertrauten von Papst Franziskus, von Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga, den ehemaligen Vorsitzenden der Caritas International, der sich unter dem derzeitigen Pontifikat als besonders intensiver Armutsprediger einer ‚armen Kirche für die Armen‘ hervortat und der sich zuletzt sogar als potentieller Nachfolger von Papst Franziskus in Stellung brachte.“

Caritas-Werbung im „Standard“

Es geht leider immer darum, die Politik unter Handlungszwang zu setzen, ohne dabei an wirklich sinnvolle Maßnahmen zu denken. Wenn die Caritas „den Skandal des Hungers an die große Glocke hängen“ will, sollte sie bei sich selbst anfangen und aufhören, größter privater (vom Staat finanzierter!) Arbeitgeber zu sein, der für Arme nur Brosamen übrig hat. Und wenn es um Entwicklungszusammenarbeit geht, müsste ein Ende der bisherigen EU-Agrarpolitik und der „Toleranz“ gegenüber Diktatoren das Ziel sein. Caritas heisst auch schlechte Bezahlung für Mitarbeiter/innen (und Großzügigkeit bei Chefs) und zudem das Privileg von freiwillig für einen Sozialkonzern Tätige, die so immerhin mit Menschen in Berührung kommen, denen sie privat helfen können. Systematisch und wohlkalkuliert wird Neid unterstellt, wenn vor den Folgen illegaler Einwanderung (die als „Flucht“ behandelt wir) für das Sozialsystem gewarnt wird. Zudem gibt es viele Beispiele von Förderung illegal Eingewanderter, die ohne Beispiel im Umgang mit Einheimischen sind, bei denen egal ist, wie sie über die Runden kommen. Offenbar können sich viele nicht vorstellen, dass Hunger nicht Hunger nach den Feiertagen ist, sondern Hunger jetzt und Obdachlosigkeit auch bedeutet, jetzt kein Dach über dem Kopf zu haben.

Wenn leerstehende Asylunterkünfte geschlossen bleiben müssen, sind diejenigen ja schon glücklich zu nennen, die einen Schlafplatz, aber sonst nichts mehr haben. Während man aber bei „Schutzsuchenden“ versteht, dass eigene vier Wände etwas ganz anderes sind und viel mit Sicherheit und Anerkennung zu tun haben, blendet man dies bei Einheimischen aus. Das geht so weit, dass die Arisierer unterstützt werden, die 10.000en, die sie zu diesem Zweck zwangsentrechten, ihre Wohnungen und Häuser stehlen. Nur echte Zivilgesellschaft wird es zuwege bringen, Obdachlose wirklich umfassend zu versorgen, doch auch in der gegenwärtigen Situation kommt es auf den Umgang mit Menschen an. Ich war einmal und dann nie wieder bei einer Caritas-Pressekonferenz zum Homeless World Cup und fand es furchtbar, wie fußballspielende Obdachlose vorgeführt wurden. Wer anderen eine Stimme geben will, mag motiviert sein, läuft aber immer Gefahr, sich zum Obermenschen zu machen, der Untermenschen beschreibt. Deshalb ist es auch wichtig, über Rahmenbedingungen und politische Zusammenhänge, über Korruption, Kriminalität und Vertuschung zu sprechen, um Individuen ihre Würde zurückzugeben, die angehalten werden, sich selbst zu beschuldigen. Dazu gehört auch, sich recht naiv zu finden, wenn man vor Jahren noch dachte, in einem Rechtsstaat zu leben oder zu meinen, dass in Österreich niemand hungern und auf der Straße sein müsse.

In einem Land, das als reich gilt, liegt es nicht nahe, aus Armut heraus Selbstbewusstsein zu zeigen, doch wenn wir an die Menschen anderswo denken, dann gelingt es ihnen. Mit mehr Besitz als in ärmeren Ländern können wir hier einander aber noch leichter helfen und auch unsere Fähigkeiten einander zur Verfügung stellen. Sant’Egidio in Rom macht es richtig, denn diese katholische Gemeinschaft hat nicht nur einen Führer für Obdachlose und Bettler herausgegeben, sondern bewirtet sie in ihrer Mensa wie in einem Restaurant: Durch den Tischservice wolle Sant’Egidio den Obdachlosen zeigen, dass sie trotz ihrer Armut gleichwertige Menschen mit der gleichen Würde seien. ‚Das ist uns wichtig, und das hat auch Papst Franziskus gesagt, als er in unserer Mensa zu Gast war: Helfer sollen nicht auf Bedürftige herabblicken, sondern sollen mit ihnen eine Gemeinschaft sein.'“ Eine Frage der Gleichwertigkeit sind auch nichtmaterielle Angebote an Helfende (wobei auch Ärmere Dinge haben können, die Reichere suchen), und da gibt es ein weites Feld.

Um Almosen betteln? Rotes Kreuz auf Facebook

„Laut einer aktuellen Auswertung des Berliner Robert-Koch-Instituts sind Akademiker ab 45 mittlerweile die größte Risikogruppe für Alkoholsucht“, schreibt der „Standard“ und erfährt von Michael Musalek (Anton Proksch-Institut): „Gerade in den akademischen Berufen ist der Erfolgsdruck massiv gestiegen. Es wird überall eingespart – gleichzeitig muss die gleiche Arbeit geleistet werden. Das betrifft Akademiker besonders, weil man ihnen zuschreibt, dass sie das auch aushalten. Geistige Arbeit gilt als weniger anstrengend. In der Regel sind es außerdem attraktive Berufe, die man gerne macht. Und wenn etwas Spaß macht, geht man eher über seine Grenzen – was viele durch Trinken zu kompensieren versuchen.“ Ein Faktor dabei ist, dass Erfolg und Leistung immer weniger zusammenhängen, was für Streß sorgt; somit sind die (Gut)Verdienenden ja gar nicht so sehr auf der sicheren Seite, wie es aus der Underdog-Perspektive aussehen mag. Die Welt der Obdachlosen und die der Abhängigen berührt sich übrigens z.B. im S’Häferl in Wien, wo es nicht nur warme Mahlzeiten gibt, sondern auch Ansprache, die etwa Menschen in Drogenersatzprogrammen suchen.

Man mag sich wundern, da Wien eine Großstadt ist, aber wer nicht in ein Lokal gehen will, hat abends zu Weihnachten kaum Möglichkeiten, unter Leuten zu sein, wenn er nur nicht allein sein möchte. Kann man aus der Belastung der Armut heraus passender Gesprächspartner für eine gehetzte Person mit gutem Job sein, die drauf und dran ist, Alkoholiker/in zu werden? Dieses fiktive Beispiel zeigt, dass Arme (Erwerbslose, Working Poor, Minipensionisten, Zwangsentrechtete) Wohlhabenderen sehr wohl etwas bieten können, dass diese brauchen und das sie nicht kaufen können. Schließlich sind die von Musalek beschriebenen Menschen auch Meister darin zu verdrängen und zu kompensieren dort, wo sie sich verstellen müssen, was oft auch in bestehenden Beziehungen gilt. Wir müssen auch Politiker so einordnen, die aber mitverantwortlich sind für Not, die sie erkennen könnten, wenn sie es nur wollten. Sie gaukeln uns mit Sammlungen für „Licht ins Dunkel“ vor,. dass sie eh helfen – in Wahrheit wird so nur ein Apparat geschaffen, der zwischengeschaltet ist. Dabei spielt verschleierende, politisch korrekte Sprache eine Rolle, die Dinge nicht beim Namen nennt und damit Nichtdiskriminierung vortäuscht, aber in Wahrheit Zustände unsichtbar macht.

Ich bin keine Journalistin, die abstrakt über etwas schreibt, nur weil ich auch analysiere, denn ich bin selbst betroffen. Ich habe in heiklen Bereichen recherchiert und Hintergründe aufgedeckt, wurde und werde mit allen Mitteln bekämpft. Wenn zu Weihnachten suggeriert wird, es käme ja auf Werte und nicht auf Geld an, kann ich nur sagen, das Geld letztlich doch alles ist. Wenn ich keines habe, brauche ich die „Gnade“ von Menschen, die welches haben, so einfach ist das. Und wie viele andere musste ich lange so tun, als könnte ich mit anderen mithalten, da Armut ein Stigma ist. Wenn man Menschen von finanziellen Ressourcen abschneidet und sie ihr Menschsein nicht aufgeben, nicht zur Untätigkeit verdammt sein, das bleiben wollen, was sie ausmacht, tötet man sie. Ich habe Zusammenhänge erkannt und dargestellt, die ich früher nur ahnte, und betrachte dies als Waffe für uns alle. Und ich weiss, wer der unglücklichste Politiker Österreichs ist, der heute zwar an der Oberfläche feiern kann und nicht wohnungslos und arm ist,  aber allen Theater vorspielt. Ich weiss auch, dass es absolut nichts gibt, was ihn dazu bringt, sein Verhalten zu ändern, aufzustehen und authentisch zu sein – egal was anderen angetan wird. Sehr schlechte Erfahrungen machte ich puncto Menschlichkeit auch mit Kirchenvertretern, aber da bin ich nicht die Einzige.

PS: Wie hier beschrieben werde ich seit Jahren wegen kritischer Berichte attackiert; nun suchen die Kater Baghira und Gandalf und ich ein neues Quartier, bevorzugt in Wien oder Wien-Umgebung. Wer etwas für mich hat oder weiss hilft mir damit sehr. Auf den Wunsch vieler treuer Leserinnen und Leser hin ist finanzielle Unterstützung jederzeit willkommen: Alexandra Bader, Erste Bank BLZ 20111, BIC GIBAATWWXXX, IBAN AT592011100032875894. Ihr erreicht mich unter 06508623555, alexandra(at)ceiberweiber.at und ich bin auf Facebook und Twitter (cw_alexandra)

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33 Gedanken zu “Armut ist kein Weihnachtsmärchen

  1. Werte Frau Bader,

    ich wünsche Ihnen von Herzen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bitte bleiben Sie uns erhalten, Sie sind eine wichtige Stimme und eine hervorragende Journalistin.

    Herzlichst,
    Ihr Tom Jericho

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    1. lieber herr jericho, danke sehr, aber ich stehe mit dem rücken zur wand und das nicht erst heute, ohne unterstützung geht es nicht mehr – man macht wirklich alles, um mich kaputtzukriegen…

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  2. Ich schließe mich den Wünschen von Tom Jericho an und drücke dir, liebe Alexandra, die Daumen, dass das neue Jahr viel besser wird als das alte!
    Die kleine Bloggemeinde hier wird dich immer unterstützen wo sie nur kann. Du leistest einen sehr wichtigen Beitrag!
    LG, Karl

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  3. Da haben Sie leider Recht, Frau Bader. Politiker, scheinbar im Anzug und mit Krawatte zur Welt gekommen, haben mehr „Solidarität“ mit Ausländern, als mit im Inland Notleidenden, Obdachlosen und durchs soziale Netz gefallenen.
    HC Strache beklagte 2013 im Parlament anlässlich der Reduktion von Kindergeld noch, dass es statt Wiedereingliederungsprogrammen von Obdachlosen eine Erhöhung von Politikergehältern gegeben hat, von der SPÖ.
    Heute, 2017, stimmt er der Einführung eines Hartz IV-nahen Sozialhilfenmodells zu. Wenn die Macht greifbar ist, werden Inhalte und scheinbare „Überzeugungen“ schnell über Bord geworfen. Die soziale Heimatpartei ist wohl doch nicht so sozial, wie sie angibt.

    Der Egoismus der Politiker zeigt sich darin, dass es gesellschaftlich zum guten Ton gehört, über Obdachlose und Sozialfälle(wie in Deutschland üblich) zu beschimpfen und ihnen pauschal selbst die Schuld an ihrer Misere zu geben.
    Zu Weihnachten ließen sich Kurz, Strache, Schieder & Co bei Licht ins Dunkel medienwirksam interviewen, weil den Anschein von sozialer Gutherzigkeit will wohl jeder Politiker gerne erwecken.
    In einem Psalm den ich gut kenne heißt es nicht umsonst „Ihr Mächtigen, wie lange noch schmäht ihr meine(Gottes) Ehre? Warum liebt ihr den Schein und sinnt auf Lügen?“ Wie gut passt dieser Psalm auf die Realität und die unsolidarische soziale Einstellung unserer Politiker. Und wie oft wird in der heiligen Schrift darauf hingewiesen, nicht die Armen zu übervorteilen oder schlecht zu behandeln. Das Gleichnis vom Reichen und dem armen Lazarus kennt wohl jeder, das passt ebenfalls gut dazu.

    Die ÖVP ist weder katholisch noch sozial, sondern eine Partei der Neider, Gierer und sich besser Wähnenden geworden, eine reine Wirtschaftspartei, die jetzt die Zustände in punkto Arbeitsbesteuerung usw ja selbst geschaffen hat.
    Über die Flüchtlingsfrage schwingt sich Kurz auf, den Sozialstaat abzuschaffen bzw kahlzuschlagen. Die Kreise in denen er sich aufhält kennt keine schwierigen Schicksale, das sind feine Leute, Diplomaten und darin bewegen sich seine Gedanken und politischen Handlungen.
    Und es ist wirklich ein ausgespartes Thema, die soziale Armut. Da gäbe es für die sozialdemokratischen Parteien in Europa noch viel Stimm- und Entwicklungspotenzial. Besser als der Niedergang durch Ideologisierung wäre es allemal. Und vor allem realitätsorientierter und ehrlicher.

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    1. man kann die leute aber auch sehr gut gegeneinander ausspielen… und licht ins dunkel wurde zb von franz-josef huainigg zu recht kritisiert, von nachfolgerin kira grünberg hört man aber nichts…

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      1. Das liegt wohl daran, dass Kira Grünberg noch nicht solange behindert bzw auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Sie gehört außerdem einer jüngeren Generation an, die brav alles mitmacht, was „ihre Partei“ plant und durchsetzt. Die Facebook-Generation ist einer psychologisch gesehen krankhaften Anpassungssucht unterworfen, ihre freien Denk- und Gestaltungsmöglichkeiten halten sich daher in Grenzen.
        Die Regierung Kurz, bzw sein Kabinett ist im Übrigen von Mitläufern durchzogen, was ein Kriterium für das Aussuchen seiner Leute war.

        Die ÖVP-Landeshauptleute sind Kurz nur solange wohlgesonnen, wie sie selbst nicht durch die Bundespolitik beschädigt werden und Stimmverluste hinzunehmen haben. Da 2018 bis Mai 4 Landtagswahlen anstehen wird Kurz mit der Umsetzung seiner unpopulären Vorhaben noch warten. Das ist reine Taktik und im Grunde unehrlich.
        Ich gehe davon aus, dass Kurz die legendären Schreigespräche in Hinterzimmern mit Landeshauptleuten selbst live erleben wird müssen, so wie seine Vorgänger. Die Landeshauptleute sind charakterfeste Leute und durch den gelegentlichen Widerspruch, den es jetzt schon ob einiger fragwürdiger Personalentscheidungen gibt sowie das unterschiedliche Antreten der Landesparteien, mal in türkis, mal in schwarz, ist ein Krach mit Konsequenzen nur eine Frage der Zeit.
        Bundespolitische Fehlentscheidungen wirken sich immer auf Länderebene aus, es ist klar dass das zu Streitigkeiten führen muss.

        Es wiederholt sich doch vieles, das es im Kabinett Schüssel I bereits gab. Die Studiengebühren bspw, die ich mit 500 € pro Semester für unverschämt hoch halte. Einen variablen Solidaritätsbeitrag von vielleicht 70 € hätte ich da erwartet. Die Generalsekretäre gab es damals auch, wenn ich mich richtig erinnere und noch einige Dinge, die mir gerade nicht einfallen, aber mir beim Lesen der Regierungsvorhaben aufgefallen sind.

        Jedoch waren damals in der ersten schwarz-blauen Regierung etwa 60% der Gesetze verfassungswidrig und mussten zurückgenommen werden. Das kommt davon, wenn die Wähler nur 3 Monate vor der Wahl wichtig sind, danach nicht mehr, und soviele Bünde im Rücken die Politik einer Partei bestimmen. Eigentlich purer Unsinn, denn die Mehrheit der Wähler hat keine bündischen Interessen.

        Es ist doch immer wieder dasselbe Spiel, das sich zu wiederholen scheint. Was schwarz-blau einspart wird durch zukünftige große Koalitionen wieder ausgeglichen und das geht solange, bis es ein großkoalitionäres Zerwürfnis, Neuwahlen und wieder schwarz-blau gibt. Eine Spirale die sich wohl bis zum Ende der Welt weiterdrehen dürfte.

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  4. Die Identitären wetzen bereits die Krummsäbel, so absurd das klingt und nicht nur am Weihnachtsfeiertag.

    Hoffentlich schneiden sie damit den Truthahn zum Fest an. Aber den lassen sie bestimmt nicht anbrennen. Das sind eben die österreichischen Patrioten … jo mei. Mit Gamsbart am Hut immer hart auf den Spuren der Deutschen – österreichisch halt.

    Es gibt keinen Bittcoin …

    Geld hat den Vorteil, wenn man fällt dann fällt man weich(er). Aber irgendwann fallen alle.

    Deswegen soll keiner zuviel haben und die ‚arm‘ gemachten, genau das heißt verarmt – nämlich aktiv durch andere. Sie dienen wie in .de als das mahnende Beispiel für alle anderen. Das hat sich nie geändert und es will kaum einer ändern.

    Wenn irgendetwas Tradition hat in diesem Land, dann dies und die E.U. hat die Angleichung von Österreich und Deutschland allein beschleunigt. Es ist schon erstaunlich, dass Österreich sich Deutschland im Rahmen der E.U. anschließt.

    Ansonsten wie immer, messerscharfe Analyse. Mit der Akademisierung war es wie mit jedem Hype. Die ersten Abgänger kassieren und letzen beißen die Hunde. Wie man sich bettet so liegt man – gilt einfach nicht.

    Wer auf den durchgelegenen Matratzen der Vorgänger versucht sich zu betten wird nie in Frieden ruhen und schon gar nicht bei Lebzeiten. In dem Sinne sitzen die Akademiker zwar mit den Obdachlosen im Moment noch nicht im selben Boot, auch wenn dieses durch Alk schwimmt, liegen aber im selben Saal auf den selben Betten.

    Reiner Wein eingeschenkt.

    Selbst wenn man versucht Güter an alle zu verteilen, es geht nicht. Über einen Kamm geschoren funktioniert das nicht. Deswegen macht es Sinn die Illusion aufzugeben allein das Lebensmodell welches die b(e)reite Masse gewohnt ist sei das einzig wahre. Es Bedarf Respekt vor anderen Lebensmodellen.

    Dem Obdachlosen oder armen Menschen fehlt das Geld in der Subkultur in diese gedrängt wurden, da es eben nur staatl. Monopolgeld (vereinfacht gesagt) gibt und das exklusiv im Konsumenten Anwendung findet, der aus der logistischen Perspektive das Problem selbst in Kombination mit der sich automatisierenden Güterbereitstellungslinie nicht lösen kann.

    Auch die von uns betriebene Bereitstellungslogik schafft es nicht. Zumal der Güterbereitsteller zwar die Menge Gut übergibt gemeinsam mit dem Geld welches gedanklich sofort zurückgegeben wird ist das Problem nicht – kein Geld kein Gut – sondern kein Gut kein Geld.

    Die Konsequenz daraus ist eben nicht, ‚Geht nicht und damit wasche ich meine Hände in Unschuld‘. An ‚Geht ned, gibt’s ned‘ wird zwar fleißig gearbeitet, aber es will nicht gelingen.

    Vermutlich muss man akzeptieren, dass die Instrumentarien sich haben erschöpft. Es reicht auch nicht einen umlage(n)finanzierten Psychologen bei der Klostersuppe antanzen zu lassen, der Besserverdiener hat die soziale Verantwortung und erscheint selbst vorort.

    So ist es und damit ist auch klar was derjene in seiner Freizeit macht übers Jahr. Dieser Chancenraum blüht immer mehr auf und das ist eher bedenklich. Es soll mal ruhig mal jeder tun und bitte nicht in geordnetem Rahmen einer Vereinslandschaft. Die Schwarzen haben sich schon immer genug ‚Depperte‘ gefunden die Aufgaben der Gesellschaft über nehmen zum Nulltarif und damit das Puvoir für die Sonnenkönige in Amt und Würden auszuweiten. So ist der Vorschlag nicht gemeint.

    Armut zusätzlich zuwandern zu lassen ist eben nur sehr bedingt einer Option. Sie können dem Menschen hier der Güter in Empfang nimmt nur schwer erklären, dass jener der im Rahmen der Zuwanderung von Armut zu uns kommt genau von ihm oder ihr Hilfe soll in Empfang nehmen. Die Einkommenshöhe ist kein objektives Maß … und das Unverständnis bleibt begreifbar.

    Es müssen jene die gut verdienen und etwas können (teils steht das sogar im Widerspruch) beitragen dies auch tun. Wie der Koch welcher mit den Gütern der Bereitsteller aufkochte.

    Die Güterbereitsteller geben die Güter an sich ‚gratis‘ her. Jemand der im gehobenen Management eines Unternehmens heute sitzt, weiß, dass solange selbst der Dieb jede Woche die selbe Menge eines Gutes am selben Platz entnimmt er dieselbe Menge allein hinstellen muss. Damit wäre der Informationsaspekte auf welches Konsumenten(geld) reduziert ist bereits abgedeckt.

    Wenn das nicht mehr reicht, … Im Rahmen der neo-klassischen Konsumgesellschaft wird die Lösung keine bessere. Der sog. verrufene Neo-Liberalismus (abseits Mausfeld welcher eher den Neo-Feudalismus von heute kritisiert) hat eben versucht genau dieses Problem besser zu adressieren resp. die Neo-Klassik.

    Ich kann sogar, obwohl aus meiner Sicht die Geldeigenschaft negiert, mit der Definition ein höherer Gewinn sagt etwas über den geschaffenen Wohlstand aus leben, aber dann muss einem klar sein, dass damit die Beziehung mehr Menge übergeben zum sinkenden Gewinn pro Stück und damit gestiegenem Gesamtgewinn gemeint ist. Automatisierung ersetzt ja die freigewordenen Mitarbeiter welche aufgrund des Unternehmens ausscheiden und nicht umgekehrt. Vor gut 100 Jahren waren das Ende der folgenden 70 noch weit weg und wir sind schwach 30 dahinter.

    Sobald sie Güter an jene übergeben die zu ihnen kommen und selbst wenn diese allein die Bedarfsträger wären, dann können sie nicht mehr mit Kreditgeld arbeiten. Freies Marktgeld wird direkt an Menschen übergeben und die Deckung (im Sinne des verteilten Einkommen) ist bei Ausgabe durch schreiben einer Rechnung vorhanden. Aber die Menge ist begrenzt, dafür sich die Finanzvermögen vorhanden und gedeckt.

    Sie können nicht sicherstellen, dass jeder frei nach dem Motto lebt, ‚Ich nehme mir was ich brauche, nicht mehr und im Gegenzug nicht weniger‘. Viel unverständlicher ist, dass sobald ein Aufholdbedarf erkennbar ist nicht gehandelt wird.

    Wir verwenden eben Konsumenten (diese Marktstanderl) mit Kreditrahmen. Je nachdem wer diese verwaltet gibt die Rahmen vor. Dann erst raufen sich die Menschen um diese Konsumenten – Teil des Sozialdarwinismus. Eine sog. österr. Erfolgsgeschichte blüht auf.

    Das Problem von Armut verursacht nicht der Politiker in Österreich. Die neue Armut folgt trivial aus der Industrialisierung aller Bereichte welche so in den 80er/90er in die Breite wurde getrieben und der Ausbildung von niedrigeren Preisniveaus entlang von Industrielinien vom Konsumenten weg in Richtung des Rohstoffs.

    Dem gegenüber steht aber die Propaganda, dass der Gegenwert der eigenen Arbeit würde wie am Marktplatz an den Unternehmer wird übergeben und aus dieser Definition leitet sich der Anspruch welche über Gesetze gedeckt ist. Der Politiker argumentiert im Kontext dieser Sollvorstellung welche das Regelwerk ausgedrückt durch Gesetze verzweifelt versucht abzustecken.

    Das Thema Obdachlosigkeit resp. Armut ist nicht lustig und lädt auch nicht zum Schmunzeln ein. Frivol wäre ein Wort das mir in den Sinn käme, zumal es nicht notwendig ist Menschen am Rande der Gesellschaft knapp zu halten. Sozialdarwinismus, obowohl bereits zuvor erwähnt nochmal, ist eine der ‚Erfolgsgeschichten‘ welche in Österreich noch immer hochgehalten wird. Sowie die anderen Erfolgsgeschichten ala EURO usw…

    Spenden ist eine Sache, sich konkret zu engagieren und etwas zu ändern eine andere. Wenn der Gesellschaftsrahmen solch eine Veränderung nicht will, dann voran- und hinausschreiten.

    Mein Zugang ist einfach, plump usw… nämlich über Haushaltseinkommen zu arbeiten. Wer eine niedrigere Bildung hat genossen kann sich freuen, denn in meiner Vorstellung zählt viel mehr wieviel der Einzelne aus seinem Potential schöpft egal in wessem Sinne, inbesondere aber auch in seinem.

    Jetzt kann einer fragen, ‚Was hast du getan‘. Also zum Nulltarif, zwar vor geraumer Zeit aber doch, Menschen mit gratis Rechnern, welche aus abgeschriebenen Beständen stammten und in einer kleinen Werkstatt wurden refurbished und Heimnetzwerke verkabelt plus Anbindung ans Internet die in den 90ern nicht ganz so trivial war, teils noch mit Modem.

    Als in den 80ern die Wirtschaft strauchelte, höflich gesagt, wurde eben versucht den Mitarbeitern privat und im Unternehmen alle Stolpersteine aus dem Weg zu räumen. Damit haben die öffentl. Hände viel übernommen und sich dabei möglw. übernommen.

    Aber selbst jene die bspw. bei Altstoffsammelstellte Zugriff haben dürfen das nicht mehr. Soziales engagement wird genauso wie getrennter Müll behandelt und im Container entsorgt. Damals waren auch noch nicht alle Teile so hochintegriert wie heute. Somit war eine Reparatur möglich. Damals konnten sich sogar die ‚ärmeren‘ Arbeitenden noch Kinder leisten, obwohl nicht viel blieb.

    Heute könnten sie locker jedem ein Finanzvermögen drucken ;). Es fehlt halt der Zugriff auf ’neue‘ Güter. Das wäre der einzige Nachteil, welcher zu garantieren wäre.

    Aber jedes andere Gut ist so alt, dass sie es eigentlich an alle können verteilen. Innovation heißt in Mitteleuropa nicht neu und qualitatives Wachstum ist auch teils Scheininnovation. Innovation im Sinne von verbessern hilft ja auch den Zeitpunkt bis ein Gut so verbereitet ist, sodass das Wachstum bezogen auf den Binnenmarkt brutal abflacht, zu verschleppen.

    Jetzt kommt die Überraschung für den kleingehaltenen Mann oder Frau. Sie sind die Obdachlosen in spe auch wenn sie jene sind die schon im Rahmen der bekannten Restriktionen mit besseren Kreditrahmen ausgestattete Konsumenten zugewiesen bekommen.

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    1. Sozialdarwinismus heißt kurz gefasst und auf den Punkt gebracht: Der oder die Stärkere möge obsiegen, und alleine aufgrund dessen das Recht haben zu leben (Selektionsprinzip), und das bezogen auf alle erdenklichen Lebensumstände, mit der Gültigkeit in allen nur erdenklichen Lebenabschnitten und Lebenslagen.

      So empfinden oder wünschen es zumindest die Anhänger und Verfechter des sogenannten „Sozialdarwinismus“

      Sozialdarwinismus kann somit NICHT als österreichische Erfolgsgeschichte gewertet werden, obschon oft geradezu zynisch von sog. „Sozial Schwächeren“ anstatt den „Sozial Benachteiligten“ die Rede ist.

      Kriminell motiviert herbei geführte „Soziale Benachteiligung“ (s. Fall Bader nebst hundert tausenden Weiteren Opfern) hat logischer wenig zu tun mit „Sozialer Schwäche“, sondern hat grundsätzlich mit vorsätzlich, durch Dritte forciert angestifteter „Sozialer Ausgrenzung“ zu tun.

      MfG

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      1. Ist schon klar was Sozialdarwinismus heißt.

        Ändert aber nichts dran, dass die sog. Erfolgsgeschichten sehr eng verbunden sind mit dem Trend der sog. Reichen sich vom Staat einen Zinszufluss ins Privatvermögen organisieren zu lassen oder zumindest unter Zuhilfenahme von Staaten und staatsähnlichen Konstrukten. Dann ergänzt um Aussagen von Ökonomen usw…

        Genau diese Vorgehensweisen werden eben als ‚Erfolgsgeschichte‘ gepriesen.

        Soziale Ausgrenzung fällt für mich persönlich auch unter diese Kategorie. Genauso wie sich vom Konsumenten gegenseitig wegzuschubsen.

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      2. Genau diese Vorgehensweisen werden eben als ‚Erfolgsgeschichte‘ gepriesen.

        Man kann den EURO ja nicht losgelöst von der E.U. und den Entwicklungen über die letzten Dekaden betrachten …

        Es hat zuvor ja keiner Österreich verboten zu exportieren ;).

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      3. Man kann den EURO ja nicht losgelöst von der E.U. und den Entwicklungen über die letzten Dekaden betrachten …

        Man MUSS mMn den EURO losgelöst betrachten bzw wahrnehmen von der Europäischen Union, da in der Währung „EURO“ ein weit größeres Potential steckt, als bloß eine Währung zu sein, welche in der Anwendung und vom Besitz her gesehen, ausschließlich auf „innerhalb der E.U.“ Verwendung finden darf.

        Die Währung EURO macht es erst möglich, (Zukunftsmusik) dass sich selbst Länder, welche geografisch gesehen, außerhalb Von Europa gelegen sind, bei gleichzeitiger Einführung und Verwendung des EUROs, an den Vorzügen der damit bewirkten Vereinheitlichung Wirtschaft entspannend partizipieren.

        MfG

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      4. okay, nur dass ich nicht weiss, ob sich etwa kanada dem euro beugen würde – auch wenn sie recht haben, dass freihandel mit währungsschwankungen immer nur der einen seite dient. wobei der euro eh den bach runtergeht…

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      5. okay, nur dass ich nicht weiss, ob sich etwa kanada dem euro beugen würde – auch wenn sie recht haben, dass freihandel mit währungsschwankungen immer nur der einen seite dient. wobei der euro eh den bach runtergeht…

        Warum sollte der EURO den Bach runter gehen? Es gibt, richtige Handhabung vorausgesetzt, keine zukunftsträchtigere Währung als den EURO.

        Dem „EURO sei dank“ kann es Europa resp. der E.U. als Vereinigung gelingen, in Sachen Wirtschaftskraft, im globalen Vergleich, eine regelrecht bedeutende Rolle zu erklimmen, was nicht zuletzt auch friedensstiftende AusWirkungen mit sich bringt.

        MfG

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      6. Noch eine Anmerkung dass der EURO getrennt wahrzunehmen ist. Nehmen wir nur mal die sogenannten Freihandelsabkommen. Egal mit welchem Land Europa ein Freihandelsabkommen schließt; für jedem Vertragspartner in spe müsste es Bedingung sein, in seinem Land den EURO als aleinige Wahrung einzuführen.

        Wenn ICH zB die Verhandlungen zu CETA geführt hätte, würde Kanada sich verpflichet erklärt haben, ihrerseits als Grundlage zur Erfüllung des Vertrages, den EURO als alleinige Währung für den Wirtschaftsraum Kanada einzuführen. Nur so wird ein Handelsabkommen auch wirklich zu einem win-win-Vertrag für beide Vertragspartner, während im herkömmlichen eingetretenen Fall (getrennte Währungen) immer nur der jeweils wirtschaftlich Stärkere profitiert.

        MfG

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  5. https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20171226_OTS0003/sternsingeraktion-startet-am-27122017

    Typisch Österreich: Menschen werden bereits im Kindesalter zur Heuchelei förmlich erzogen; nichts anderes als Heuchelei kommt nämlich raus, wenn man sein soziales Gewissen mit Spenden ausgerechnet und explizit, für arme Menschen aus fern gelegener Herren Länder zu beruhigen gedenkt, anstatt die hundert tausendenfach, von Armut betroffener ÖsterreicherInnen, durch gezielte Zuwendung und Hilfe zu beseitigen.

    Als Fazit werde ich keinem dieser auf Heuchelei getrimmten Sternsinger das Tor zu meinem Herzen öffnen, insbesondere, weil ich den „Missbrauch von Kindern“ aus Prinzip ablehne und immer ablehnen werde.

    MfG

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      1. Das ist eine Verzerrung von Tatsachen. Jesus hat weder Kindesmissbräuche gelehrt, noch gab es in der 2000 Jahre alten Kirchengeschichte ständig diese Missbräuche. Wenn ihr nicht hingehen wollt, sucht euch andere Gründe dafür.

        Der materielle „Reichtum“ des Vatikans in Form von Kirchen, die ausschließlich zur Ehre Gottes zu prunkvoll errichtet wurden, also um Gott zu verherrlichen, sind nichts das man zu Geld machen könnte, würde oder sollte.

        Der Kirchenbeitrag hat den Sinn, Stromkosten, Personalkosten usw zu decken, die bei Hl. Messen, Begräbnissen, Hochzeiten usw anfallen. Sicher gibt es dort wo Gelder zusammenfließen früher oder später auch Betrug, aber das hat Jesus nicht gelehrt und Menschen werden immer sündigen, auf welche Arten auch immer.

        Was wissen wir schon? Soll jetzt jeder Pfarrer, und davon gibt es sehr viele, ein Kindesmissbraucher sein? Diese fadenscheinigen Informationsquellen mit Halbwahrheiten und aus dem Kontext gerissenen Aussagen angeblicher Päpste geben ein falsches Bild wieder, das mit der Realität nicht übereinstimmt.
        Die Kindesmissbrauchsaffäre gilt im Vatikan seit 2010 als so gut wie erledigt. Sicher kommen früher oder später noch Fälle ans Licht. Wobei die Zahl der Missbrauchten nicht für die Zahl missbrauchender Pfarrer steht.
        Von Journalisten würde ich mir mehr Objektivität und ernsthafte Recherche erwarten.

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      2. Da schein ich Ihnen ja mächtig auf den Slips getreten zu sein mit meinen Ausführungen, aufdass Sie alles durcheinander wirbeln und plötzlich sogar den „sexuellen Missbrauch von Kindern“ erwähnen, den es Ihrer Meinung nach, seit 2010 nicht mehr geben soll.

        Es existieren jedoch auch andere Formen des Missbrauchs von Kindern und eine davon ist das losschicken von Kindern als Sternsinger, weil damit den ahnungslosen Kindern suggeriert wird, sich an einer guten Sache zu beteiligen.

        Sternsingende Kinder für Notleidende resp. Arme oder Obdachlose Menschen in Österreich sammenl zu lassen, erfüllt in gleicher Weise den Tatbestand „Missbrauch von Kindern“, und ist daher abzulehnen, da sich vor allem die Frage stellt, was macht die politik falsch, dass es überhaupt zu Armut, Not oder Schlechterstellung von ÖsterreicherInnen in Österreich kommt.

        MfG

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    1. Das sammeln von Süßigkeiten zu „Halloween“ und das Sammeln von Geld für Arme aus fremder Herren Länder sind zwei verschiedene Paar Schuhe .

      Die gesammelen Süßigkeiten zu Halloween gehört den Kindern selbst (darum gebe ich was, falls vorrätig) während die Geldsammelung der Sternsinger ausschließlich und explizit für außerhalb von Österreich lebenden „Menschen in Not“ Verwendung findet. Vorhandene Armut in Österreich wird quasi ausgeblendet.

      Und darin sehe ich den Missbrauch von Kindern, da dieser Brauch des Sternsingens den Kindern suggeriert, an einer guten Sache teilzunehmen resp. teilgenommen zu haben.

      MfG

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    2. Die Sternsinger Aktion ist am besten zu vergleichen mit der organisierten Bettelei von Kindern auf den Straßen in vielen Städten von Österreich (s.Betteverbot): in beiden Fällen / Varianten geht nämlich der gesamte Profit an eine im Hintergrund agitierende Organisation.

      MfG

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      1. Ich bin auch der Meinung, dass wenn man schon von NÄCHSTEN- und nicht von FERNSTENliebe predigt, man das gesammelte Geld den österreichischen Obdachlosen und Notleidenden zu Gute kommen lassen sollte.

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      2. Sternsingende Kinder für Notleidende resp. Arme oder Obdachlose Menschen in Österreich sammenl zu lassen, erfüllt in gleicher Weise den Tatbestand „Missbrauch von Kindern“, und ist daher abzulehnen, da sich vor allem die Frage stellt, was macht die politik falsch, dass es überhaupt zu Armut, Not oder Schlechterstellung von ÖsterreicherInnen in Österreich kommt.

        MfG

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  6. Nein, das erfüllt nicht den Tatbestand von Kindesmissbrauch. Ich finde es lächerlich, dass sie soetwas schreiben. Die Kinder können sich ja frei dafür oder dagegen entscheiden Ministranten zu werden. Es ist wahrscheinlich besser, als wenn sie daheim vor Facebook sitzen würden und von irgendwelchen Pseudostars geistig zugemüllt werden.

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    1. Ich schrieb von Sternsingen und nicht vom Ministrieren. Sie werden schon Ihre heimlichen Gründe haben, alles diabolisch zu vermischen um ja lange genug vom Missbrauch der Kinder zu profitieren, gelle.

      Auch wenn Sie Kindesmissbrauch in Zusammenhang mit den Sammelaktionen als Sternsinger zu erwähnen lächerlich finden: Kindesmissbrauch ist KEIN Kavaliersdelikt. Halten Sie sich gefälligst daran.

      MfG

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  7. Sie Lustiger, Ministranten sind, zumindest im ländlichen Raum häufig als Sternsinger unterwegs, mit wenigen Ausnahmen. Das soll diabolisch vermischt sein?
    Und ich soll deswegen vom Missbrauch der Kinder profitieren? Geht’s noch?

    Kindesmissbrauch soll jetzt ein Kavaliersdelikt sein?? Wer soll sich gefälligst an WAS halten? Wie wäre es mit sinnerfassendem Lesen und Mitdenken?

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  8. Kindesmissbrauch soll jetzt ein Kavaliersdelikt sein?? Wer soll sich gefälligst an WAS halten? Wie wäre es mit sinnerfassendem Lesen und Mitdenken?

    Sie sind es, der mit diabolischer Absicht es versucht, Kindesmissbrauch in materieller Hinsicht zu verharmlosen. Was hält Sie eigentlich ab, sich selbst im sinnerfassenden Lesen und etwas Mitdenken zu üben?

    Und nein, ich erwarte mir nicht, Sie in dieser Diskussion eines Besseren belehren zu können. Dafür sind sie mir zu diabolisch eingestellt, als dass nur ein einziges vorgebrachte Argument bei Ihnen Früchte tragen könnte.

    Leben Sie wohl, werte D.h.m.g. Ich werde auf keine Ihrer Verwirrungsversuche mehr einsteigen.

    MfG

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    1. Dann lesen sie die Beiträge oben noch einmal(Aber bitte in einem nüchternen Moment!), eigentlich erübrigt sich dann jede weitere Argumentation von selbst.

      Jemand anderem diabolische Absichten zu unterstellen, weil er schreibt Sternsinger wären meistens Ministranten und das habe der Sache nach nichts mit Kindesmissbräuchen zu tun da die Kinder sich ja freiwillig fürs Sternsingen entscheiden können, das ist schon hochgradiger Schwachsinn von ihnen.

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    1. Aber, aber, Frau Karina, jetzt verplüffen Sie mich schon ein wenig. Wenn ich mich recht erinnere, waren Sie schon mal besser drauf, was das verstehen von Texten betrifft. Was erscheint Ihnen so kunfus an meinen Ausführungen?

      Mal sehn…Moment, das haben wir gleich, Frau Karina. Ich veruche prompt, Ihretwegen und ganz exlusiv für Sie, ein wenig Licht in die Dunkelheit zu bringen:

      Ich bin strikt dagegen, dass die Kirche oder Sonstige, sich mit der Unschuld der Kinder, in materieller Hinsicht, eine goldene Nase verdienen; sich sozusagen mittels Kinderhände ungeniert bereichern. Kinder als Proxy missbrauchen, um nicht selbst in Erscheinung treten zu müssen (ex equo organisierte Bettelmafia)

      Mal ganz ehrlich, Frau Karina: Gibt es was Unschuldigeres, vom Wesen her betrachtet, als Kinder? Wer will oder kann bei Kindern schon „nein“ sagen, wenns darum geht, was zu geben? Noch dazu, wenns angeblich doch für sooo ’ne gute Sache ist, oder? Sammeln für all die Armen Menschen, deren ständiger Lebensmittelpunkt (und das verschweigt man den Kindern), natürlich nirgendwo sonst, sondern nur die Kirche, sprich: der Vatikan ist.

      Genau, Frau Karina, jetzt haben Sie,s am Schirm. Hoff ich zumindest LOL

      Und genau wegen des schamlosen Ausnutzens der Unschuld von Kindern, sehe ich in der Geldbeschaffungs-Aktion, getarnt als Sternsingen, den Missbrauch von Kindern, kurz: Kindesmissbrauch genannt, begründet.

      Sie sehen, Frau Karina, so einfach kann das Leben sein.

      MfG

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      1. Dhmg

        Und wenn ich Ihnen nun erzählen würde, ich sei der Kaiser von China, würden Sie das nun glauben, nur weil es hier geschrieben steht? Falls Sie es mir nicht glauben, warum nicht und mit welcher Begründung?

        Apropos „glauben“! Wir alle konnten in den Zeitungen des Mainstreams schwarz auf weiß nachlesen, dass 2003 der pööze Diktator Sadam Hussein sehr gefährlich sei, da Sadam Hussein, welch Schreck welch Kraus, über Massenvernichtungswaffen verfüge, und es daher das einzig Richtige sei, gegen den Irak einen militärischen Erstschlag vom Zaun zu brechen.

        Viele Kleingeister des Westens stimmten zu; die Hetze und die Vorfreude auf Krieg war enorm. Weils doch für ’ne gute Sache ist, oder?

        Von den Massenvernichtungswaffen war leider weit und breit bis heute (2017) NICHTS zu finden.

        Dafür leiden der Irak samt Irakern heute noch an den Folgen einer völkerrechtwidrigen Militärinvasion der USA, Großbritannien und einer „Koalition der Willigen“ (36 Staaten, laut Wikipedia) 😦 😐 😦

        MfG

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  9. Hat dies auf Bild am SonnTag rebloggt und kommentierte:
    Wer kann, sollte Alexandra Bader finanziell unterstützen !

    „Sehr schlechte Erfahrungen machte ich puncto Menschlichkeit auch mit Kirchenvertretern, aber da bin ich nicht die Einzige.“

    Die superreichen Kirchen geben nichts, sondern verdienen noch am Leid der Menschen.
    Alle Aufwendungen für KiTas, AltenHeime und KrankenHäuser bekommen sie vom SteuerZahler zurückbezahlt.

    Die meisten Deutschen sind von Alters/Armut bedroht
    und keiner wehrt sich.

    Die VolksVerräter lassen ihre Völker verarmen und verelenden.
    Die Deutschen sind das zweitärmste Volk in EUROpa und
    auch in der LebensErwartung der Deutschen ist auf einen der hinteren Plätze.

    Die antideutschen Linke werden mit über 100 Millionen EUros
    aus SteuerGeldern finanziert, GEZapoMaulHuren werden
    fürstlich bezahlt und Journalisten für das VOLK werden
    nur schikaniert, abgestraft und teilweise ihrer Freiheit beraubt.

    -https://bilddung.files.wordpress.com/2014/02/100-jahre-krieg-gegen-das-deutsche-volk.gif
    https://tinyurl.com/ya5xpavm

    Reich wie eine KirchenMaus
    ZDF heute show: Ziemlich reich – die katholische Kirche
    -https://www.youtube.com/watch?v=yghx12NLzqo
    Ganz Deutschland fragt sich, wie reich eigentlich unsere Kirche ist?
    😦

    Die Kirche: Das wahre Opfer – ZDF Heute Show
    -https://www.youtube.com/watch?v=gqc1HeBqg-Q

    Oliver Welke und Tina Hausten über katholische Kirchenvertreter, die sich einer Hexenjagd ausgeliefert fühlen.

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