Ist die BVT-Affäre nur ein Schmäh?

Gegen Mitarbeiter des Verfassungsschutzes wird in einer Affäre um Amtsmissbrauch ermittelt, was den Mainstream und die Opposition dazu veranlasst, noch weit größeren Amtsmissbrauch in den Amtshandlungen selbst zu sehen. Darum macht sich etwa das „profil“ verdient, das oberhalb von Werbung für einen aktuellen Anti-Trump-Titel schreibt: „Chef der Eingreiftruppe EGS ist Wolfgang Preiszler, ein FPÖ-Gemeinderat in Guntramsdorf, Bekannter und früherer Arbeitskollege des neuen FPÖ-Generalsekretärs im Innenministerium Peter Goldgruber, rechte Hand von Innenminister Herbert Kickl.“ Auch der Abgang von BVT-Chef Gridling wird kritisiert, als ob kein Zusammenhang zum Amtsmissbrauch steht, der die Korruptionsstaatsanwaltschaft auf den Plan rief: „Peter Gridling, langjähriger Leiter des BVT, tritt einen Urlaub an. Kurzfristig. Goldgruber soll ihm dazu geraten haben. Gridling, er gilt als ÖVP-nahe, ist zu diesem Zeitpunkt noch der Meinung, sein am 20. März auslaufender Vertrag werde – wie eigentlich vorgesehen – um fünf Jahre verlängert.“ Jetzt ist klar, dass Gridling, der in der illegalen Masseneinwanderung 2015 kein Gefahrenpotenzial sah und Islamismus auch vorher schon kleinredete, nicht wieder zurückkehrt.

Außerdem wechselt Michael Kloibmüller (ÖVP) aus der Präsidialsektion des Innenministeriums in die Privatwirtschaft, und alles zusammen beurteilt das „profil“ so: „Das ist die Geschichte eines Skandals, der Österreich in eine handfeste Staatskrise führen könnte. Wie Recherchen von profil und ‚Der Standard‘ zeigen, ging es bei den BVT-Hausdurchsuchungen am 28. Februar mitnichten nur darum, vermutete Unregelmäßigkeiten in den Reihen des Verfassungsschutzes aufzuklären.“ Eine Frechheit sondergleichen ist offenbar, dass Gridling, sein ehemaliger Stellvertreter und andere als Beschuldigte geführt werden, weil dies ja nur politisch motiviert sein kann, nachdem bekanntlich Herbert Kickl von der FPÖ als Innenminister fungiert. Mockingbird-Medien, SPÖ, NEOS, Liste Pilz sind sich einig und decken so auch wieder einmal den CIA-Skandal im Verteidigungsministerium zu SPÖ-Zeiten zu, als der Minister (Norbert Darabos) am Amtieren gehindert wurde. Als absurde Pointe ermittelt aber die Staatsanwaltschaft Wien gegen ihn wegen des Eurofighter-Vergleichs, obwohl die Voraussetzung zur Untreue Amtsausübung laut Bundesverfassung ist.

Der Standard auf Twitter

Während der organisierte Missbrauch des Amts an sich, nämlich des Bundesministeriums für Landesverteidigung, nach wie vor keine Rolle spielt, darf man beim BVT glücklicherweise korrekt sein: Die Rede ist von drei nordkoreanischen Passmustern, die an südkoreanische Behörden weitergegeben wurden. Und von Daten aus der Kanzlei von Anwalt Gabriel Lansky, der die Interessen Kasachstans vertritt (das dann auch von seinem Freund Alfred Gusenbauer beraten wurde), die laut Gerichtsauftrag gelöscht werden sollten, was das BVT aber nicht tat. Ironischer Weise gibt es auch eine Kasachstan-Nordkorea-Connection, die mit Bill Clinton zu tun hat, der wiederum mit Gusenbauer zu tun hat, der mit US-Ermittlungen gegen Paul Manafort zu tun hat (und sich bei den Eurofightern abputzt).  Das „profil“ fragt: „Eine maskierte Sonderheit der Polizei, spezialisiert auf die Bekämpfung von Straßenkriminalität, stürmt im Zuge einer geheimst vorbereiteten Operation die Zentrale des Verfassungsschutzes – nur um Datenvergehen im allerweitesten Sinne aufzuklären?“ Seitens der FPÖ lautet der Vorwurf, „Fake News“ zu verbreiten, da Polizeieinheiten flexibel eingesetzt werden. Medien drehen ihr nämlich einen Strick laut „profil“aus der Beschlagnahme von weiteren Dateien: „Es handelt sich unter anderem um die Festplatte von Sibylle Geißler, Leiterin des Extremismus-Referats im BVT. Geißler wird in dem staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren als Zeugin geführt, nicht etwas als Beschuldigte. Dennoch wurden auch in ihrem Büro Datenträger gespiegelt und mitgenommen und das zurück bis ins Jahr 2006. Bei Geißler laufen von Amts wegen zahlreiche BVT-Ermittlungen zusammen. Fundamentalismus, Islamismus, Terrorismus, Rechtsextremismus – auf Geißlers Rechner fanden sich nach Recherchen von profil und „Der Standard“ jedenfalls auch Erkenntnisse des Verfassungsschutzes zu Österreichs Burschenschaftern und Identitären.“

Es wird suggeriert, dass diese Einheit der Daten habhaft wurde, was aber das Justizministerium dementiert. Das kann nun wirklich jeder behaupten: „Laut den Recherchen stützt sich WKStA bei ihren Ermittlungen auf die Aussagen mehrerer Zeugen, deren Identitäten intern aber streng gehütet werden – angeblich fürchten die Zeugen um ihr Leben.“ Medien bekamen das Dossier eines karenzierten BVT-Abteilungsteilers, in dem von Ausschweifungen, Veruntreuung und Übergriffen die Rede war, alles jedoch ziemlich übertrieben schien. Die Extremismusdateien-Story findet man überall, etwa beim ORF: „Laut Berichten wurde bei der Razzia auch die Festplatte der Leiterin des BVT-Extremismusreferats, Sibylle Geißler, kopiert. Die Daten würden den gesamten Ermittlungsstand des BVT zu Extremismus in Österreich zurück bis ins Jahr 2006 beinhalten, darunter auch Erkenntnisse zu Burschenschaftern und den rechtsextremen Identitären. Geißler sei in dem Ermittlungsverfahren allerdings nicht Beschuldigte, sondern Zeugin, heißt es weiter.“

„Die Oppositionsparteien sind empört“ meldet der ORF denn auch und lässt SPÖ-Chef Christian Kern von „Nebelgranaten“ und „Staatsaffäre“ reden, was er gerne tut (siehe eingebundenes Video). Diesmal berufen die NEOS den Nationalen Sicherheitsrat ein, das letzte Mal war es die SPÖ wegen des Liederbuchs der Burschenschaft Germania, das von einem Genossen illustriert wurde, wie wir erst nach der Landtagswahl in Niederösterreich erfahren haben. Befriedigt zitiert die SPÖ Kern mit Sätzen wie diesem: „Das Vertrauen in den Sicherheitsapparat ist massiv erschüttert“, was ihn „zutiefst besorgt“ mache. „Im Zuge der Hausdurchsuchung im BVT haben ‚offensichtlich der FPÖ nahestehende Kräfte im Innenministerium die Gelegenheit am Schopf gepackt und Tatsachen geschaffen – weit über den ursprünglichen Ermittlungsauftrag hinaus‘, stellte Kern fest. Zu den Vorgängen wird die SPÖ gemeinsam mit den anderen Oppositionsparteien eine Sondersitzung im Parlament einberufen.“ Er und andere packen die Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) offenbar beim Schopf und konstruieren Amtsmissbrauch, wo sich keiner feststellen lässt.

Barbara Sieberth, Grüne, auf Facebook

Was wird die SPÖ machen, wenn sich Behauptungen wie diese als erfunden herausstellen? „Bei der Hausdurchsuchung wurden hoch sensible Geheimdienstdaten zum rechtsextremen Milieu in Österreich beschlagnahmt, die nicht Teil der ursprünglichen Ermittlungen waren.“ Da der Einsatzleiter „noch dazu ein Verwandtschaftsverhältnis zur Familie Rosenkranz, dem niederösterreichischen FPÖ-Kernadel, aufweist“  muss er hoch verdächtig sein. „Umso wichtiger ist es, jetzt den Scheinwerfer auf diese Vorgänge zu richten“, SO Kern. „Gerade in einer Zeit, wo Diensten wie dem Verfassungsschutz eine besondere Verantwortung für die heimische Sicherheit zukomme, könne man es sich nicht leisten, einen ‚handlungsunfähigen Geheimdienst zu haben, der sich wie das BVT in seine Einzelteile auflöst‘.“ Wie die US-Demokraten hat Kern den Mainstream hinter sich, sodass der Balken im eigenen Auge gar nicht gross genug sein kann. Immerhin bezeichnet er sich als enger Verbündeter von George Soros, der wiederum einer der wichtigsten Verbündeten der CIA ist und ließ seinen Wahlkampf vom Mossad-Mann Tal Silberstein planen. Und es ist die SPÖ im Verteidigungsressort, die uns vorführt, was ein passiver Geheimdienst, nämlich das Heeresabwehramt zulässt, wenn es einen anderen Dienst gewähren lässt, der Minister Darabos abschottete, überwachte, unter Druck setzte.

Die Grünen wirkten an Druck auf Darabos sogar noch mit, u.a. weil ihr Abgeordneter Peter Pilz ihn bei der Staatsanwaltschaft anzeigte und tatsächlich gegen ihn ermittelt wird (aber Pilz ist ja auch ein CIA-Mann). Nun aber schreiben sie einen offenen Brief an den Wiener Polizeipräsidenten, in dem wir etwa lesen: “Die Vorwürfe gegen Führungskräfte und MitarbeiterInnen im Verfassungsschutz sind verstörend. Richten sie sich doch gegen jene polizeiliche Einrichtung, die im Krisenfall das funktionieren unserer Demokratie schützen soll. Aber auch die Ermittlungen selbst sind Anlass für höchste Beunruhigung. Sehen wir uns mit einem blauen Putsch in der Polizei konfrontiert? Oder versucht ein schwarzes Netzwerk in der Polizei ihre Machenschaften zu vertuschen? Das Innenministerium und die Justiz haben bisher wenig zur Aufklärung dieser fundamentalen Vertrauenskrise beigetragen.“ Dass Ermittlungen auch zu Recht erfolgen können und sie weitere Reinigungsprozesse zur Folge haben und das vielleicht etwas mit dem politischen Farbwechsel zu tun hat, kann FPÖ-Gegnern nicht einleuchten.

Wenn der Narrativ bestimmt wird, bedeutet dies zugleich, dass anderes ohne Belang ist, egal wie massiv es in Relation zu dem Thema auch sein mag, das aus allen Kanälen auf uns einprasselt. Ein vorgeworfener, aber nicht nachgewiesener Amtsmissbrauch bei der Verfolgung von Amtsmissbrauch ist also wesentlich schlimmer als der Missbrauch des Amtes an sich in der Zeit, in der die SPÖ das Verteidigungsressort übernommen hatte. Jene Mainstream-Leute, die jetzt als Kerns Sprachrohr fungieren und ihm damit seine letzte Existenzberechtigung geben, wissen sehr wohl, dass Darabos nicht das Sagen hatte und daran gehindert wurde, das Amt auszuüben. Aber da sie CIA-Mockingbirds sind, stellten sie ihn als „militärphobisch“ dar, um so zu „erklären“, warum auch Offiziere nicht mit ihm reden durften. Da wir es mit paradoxen Parallelwelten zu tun haben, die man nicht erfinden könnte, sprach ich gerade mit jemandem in der Justiz über den „Fall Darabos“ und formulierte dann aus, was ich ihm noch ergänzend schickte, während der Mainstream die BVT-FPÖ-Affäre kreierte. Wir sprechen nicht von ein paar Fällen von Amtsmissbrauch, sondern dass die gesamte SPÖ-BMLV-Zeit auf Amtsanmaßung, Amtsmissbrauch, Nötigung, Geheimen Nachrichtendienst, Untreue,  und viele andere Delikte hin zu untersuchen ist. Nach Darabos kamen Gerald Klug, der keine Ahnung hatte, und Hans Peter Doskozil, der sich von Agenten betreuen liess (ohne dies zu durchschauen). Es überrascht nicht, dass sowohl Justizminister Josef Moser als auch sein Generalsekretär Christian Pilnacek all dies decken, was den Druck auf Darabos nicht beendet und auch die Schikanen gegen mich beibehält.

PS: Noch ein bisschen Spionage: der vergiftete britische Spion Sergej Skripal (zuvor für die Russen tätig) hatte Verbindungen zu Christopher Steele (früher MI 6), der für die Demokraten ein Dossier über Trump bastelte. Medien verwenden durchgängig „russischer Spion“ für Skripal, was insinuiert, dass ihn der Kreml (Putin – eh scho wissen) aus dem Weg räumte.

PPS: Wie hier beschrieben werde ich seit Jahren wegen kritischer Berichte attackiert; nun suchen die Kater Baghira und Gandalf und ich DRINGEND ein neues Quartier, bevorzugt in Wien oder Wien-Umgebung. So kann ich die von euch geschätzte Arbeit auch viel effizienter und mit euch gemeinsam fortsetzen, denn nachdem ich meine Wohnung in Wien verloren habe, bin ich auf dem Land gelandet. Wer etwas für mich hat oder weiss hilft mir damit sehr. Auf den Wunsch vieler treuer Leserinnen und Leser hin ist finanzielle Unterstützung jederzeit willkommen: Alexandra Bader, Erste Bank BLZ 20111, BIC GIBAATWWXXX, IBAN AT592011100032875894. Ihr erreicht mich unter 06508623555, alexandra(at)ceiberweiber.at und ich bin auf Facebook und Twitter (cw_alexandra)

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31 Gedanken zu “Ist die BVT-Affäre nur ein Schmäh?

  1. Eine maskierte Sonderheit der Polizei, spezialisiert auf die Bekämpfung von Straßenkriminalität, stürmt im Zuge einer geheimst vorbereiteten Operation die Zentrale des Verfassungsschutzes – nur um Datenvergehen im allerweitesten Sinne aufzuklären?

    So ist es Recht! Auf deren Festplatten werden die Daten von einigen Mind Controll Opfern zu finden sein. Nun müsste diese Aktion in allen Bundesländern konsequent und beinhart durchgezogen werden – für ein sauberes Österreich.

    Auch ISPs müssen dementsprechend gefilzt werden, um die, gegen Opfer eingesetzten, illegalen man-in-the-middle Vorrichtungen, auszuheben Ich würde der Aktion, welche unbedingt im Sturm zu erfolgen hat, den klingenden Namen „Operation Klirrfaktor“ spendieren.

    Welche Provider das sind, kann sich mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits aus den bisher beschlagnahmten Materialien des Bundesamt für Verfassung erschließen lassen.

    wie auch immer

    MfG

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  2. ich bin jetzt kurz offtopic
    und es ist nicht resepektlos und vielleicht seh ich ja schon Gespenster
    aber meint ihr es ist ein Zufall
    dass der Typ für den Song Contest ein Schwarzer ist und die ersten Worte im Lied
    ‚open border‘ sind?
    Ich mein wir haben schon Conchittadings ertragen müssen….jetzt kommen open border Lieder getarnt als Romancetralala

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    1. „open waters“ heißt das imho – aber es als österreichischen Beitrag zu verkaufen, ist schon erbärmlich, was soll das mit unserem Land noch zu tun haben?
      PS: 63. Song Contest: Frankreich mit Lied über Flüchtlingsbaby …

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      1. überrascht mich nicht – sind wohl andere auch drauf gekommen, was gut ankommt – 2017 hat derjenige den ESC gewonnen, der die PK nach dem Halbfinale dazu benutzte, politische Botschaften zu verbreiten und sich für Ref. welcome und open bord er stark zu machen. Man stelle sich vor, ein Teilnehmer hätte sich an der PK für Schutz der Außengrenzen ausgesprochen, wie da wohl die Reaktionen seitens Medien, Veranstalter etc gewesen wären?

        Was ich mich frage: ist diese Veranstaltung inzwischen unter philantr. Einfluss, sozusagen ein „open event“?

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    1. Veranlasst hat es die WKStA = Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft wegen des dringenden Verdachts des Amtsmissbrauch beim Verfassungsschutz. Insofern war das Stürmen des BVT legitim und verfassungrechtlich.

      Nur der Repräsentant des Deep States, AvdB, bezeichnet es als irritierend. Den fur vdB ist Amtsmissbrauch sicher bloß ein Kavaliersdelikt

      wie auch immer

      MfG

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    1. Dass es um Extremismus gehen könnte, ist bloß eine Mutmaßung der Medienfritzen und wurde vom Justizministerium bereits dementiert.

      Grundsätzlich werden die Medien zwar über die Vorgänge Hausdurchsuchung, Beschlagnahme usw in Kenntnis gesetzt niemals jedoch über den Inhalt der in Beschlag genommenen Gegenstände; noch dazu bei laufenden Ermittlungen bleibt der wahre Grund der Amtshandlungen bis zum Abschluss des Anlassfalles reine Verschlussache.

      wie auch immer

      MfG

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      1. „und wir wissen nicht, ob es nicht um mehr geht“

        das glaub ich sogar; davon gehe ich auch aus. Abwarten und Tee trinken ist wieder mal angesagt.

        wie auch immer

        MfG

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  3. Kommentar des Tages Nr 30 von littleboy:

    Die Linken befinden sich in einem Dauerwahlkampf u. werden nicht aufgeben, diese Regierung schlecht zu machen, um wieder an die Macht zu kommen. Nur die Wähler haben es in der Hand, vernünftig zu wählen, damit die Roten u. die Grünen möglichst bis an mein Lebensende nicht mehr die Regierung bilden können

    Sein Wort in Gottes Ohr !!!

    wie auch immer

    MfG

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      1. Dass Sie Link sind, merkt man auch, ohne dass Sie es extra erwähnen, allein aufgrund Ihrer Art, wie Sie sich geben bzw. woran Sie sich beteiligen bzw in manchen Punkten distanzieren. Sie stellen damit den klassischen Linken dar, gleich wie Frau Bader, Hlg, Karina, ÖDV, Ibolya usw. Alles Individuen welche aufgrund eindeutiger Anhaltspunkte dem Linken Spektrum zugeordnet werden können.

        Wie das Links-Rechts Schema funktioniert, und von wo es herzuleiten ist, hatte ich bereits an anderer Stelle hinreichend erklärt.

        wie auch immer

        MfG

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      2. @fledgling: dass mich jemand links zuordnet hat mich kurz zu tränen gerührt. danke!

        wobei: stalin, mao und die roten khmer waren auch links, oder?

        dann war ja das vielleicht gar kein kompliment.

        wie auch immer… 😉

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  4. Spannender Artikel.
    Interessant den ORF zu beobachten der mit Schnappatmung vor Aufregung alles dahin lenkt .dass die böse Regierung einen Putsch plant. Oder alles umfärben will. Lol.
    Und es so dargestellt als wären ein paar Dateien der Identitären das Wichtigste und Gefährlichste in Österreich das es zu sichern gilt. Hahaha.

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    1. Es geht sicher auch darum, dass wahllos Leute ins ganz rechte Eck gestellt werden bzw. eben nicht wahllos, denn die Identitären sind rechts (sagen sie selbst), aber nicht rechtsextrem, wenn sie gegen Genozid sind. Genau da steigen dann auch alle aus, die sie brandmarken, weil sie keine Diskussion auf der Basis von Genoziddefinitionen führen können. Das wissen aber die Leute nicht, die ihnen alles abnehmen, sobald sie mit vermeintlichem Experten-/Antifantentum kommen.

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  5. Wesentlich ist dabei allein, dass über Menschen die dem verbreiteten und damit auch vorherrschenden Gesellschaftsideal nicht entsprechen Aufzeichnungen werden gemacht.

    Auch die Personalakte im Unternehmen bildet keiner Ausnahme und erfüllte zumindest früher, heute vermutlich weniger, aber vermutlich bald wieder den selben Zweck.

    Man kann von allen Gruppierungen halten was man will, aber grad Österreich und ein Pflänzlein gesprossen im wild wachsenden (anarchisch gediehenen) Umfeld (aufgreifen von Arbeit im Sinne von Neu) wirkt halt mal attraktiver als der lange weiße Bart des ewigen Gesterns der demokratischen Führung. Welch eine Überraschung!

    Österreich ist ein Rechtsstaat und hier gilt das Recht der demokratischen Führung. Genauso wie der Kaiser auch dachte sein ‚Staat‘ wäre ein Rechtsstaat gewesen, die Nazi Führung ihrerseits genauso bezüglich jener des Dritten Reichs, von der DDR ganz zu schweigen. Nicht anders erging es dem Pharao in Ägypten, dem Papst im Vatikan, dem Gustl im römischen Reich und der Führung in Brüssel bezüglich der Rechtsstaatlichkeit in der E.U.

    Also viel geändert hat sich nicht und das schon lange.

    Zumal in Österreich nichts ausstirbt glaubt halt ein jeder aus seiner Sicht die Mischkulanz aus gestern und vorgestern sei rechtsstaatlich und zukunftsweisend. Womit sie auch recht haben, ob aber bezüglich der Zukunft auch?

    Man kann über die Qualität des Rechts und den daraus abgeleiteten Gesetzen streiten, aber die Beziehung der Führung zum Recht, welches auf dem Staatsgebiet gilt, ist in allen Fällen ähnlich gelagert, nämlich jener der Güte des top down orchestrierten Beherrschungsrahmens genannt die Gesellschaft.

    Stellt sich die Frage ob wir müssen diese am Ende behalten.

    Müssen tun wir gar nichts. Das ist sicher. Jeder muss mal austreten, warum nicht aus der Gesellschaft. Man sagt zur Runde, ‚Ich geh geschwind eine Rauchen‘. Zündet sich vor der Türe ein Zigarettchen an und macht einen Abgang.

    Btw: Wer mal einen echten ‚Rechtsextremisten‘, aus der Perspektive der Weltkommunisten jedenfalls, will live erleben watch?v=AeJaq599yh4.

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    1. Verfassungsgefährdend sind ja die Gruppen, die bewusst das FPÖ-Innenministerium (schon vor der Amtsübernahme) in ein entsprechendes Eck stellten, denn zB SOS Mitmensch ist eine Soros NGO.

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      1. Danke. Sehr interessant. Ich kannte den BVT bisher noch nicht. Angeblich gibt es dort ein Netzwerk welches die Organisation korrumpiert. Wohl aber schein lt. dem Gründer im ORF Interview der Verfall dieser Organisation schon ein Weilchen im Gange zu sein.

        Mich hat es schon ein wenig gewundert wem SOS Mitmensch dadurch hilft sich gegen die Burschenschaften in Stellung zu bringen. Ist sehr auffällig.

        SOS Mitmensch verweist ja mittlerweile, wenn auch indirekt, auf den verschwörungstheoretischen Aspekt des Wortes Top-Down Orchestration 🙂

        Wird zwar in der IT genauso gebraucht im Zusammenhang mit BPMS oder Workflow, aber Hauptsache diese Menschen leben in ihrer Blase.

        Schauen wir mal was rauskommt.

        Naja. Bin dann im Weltennetz.

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  6. dieser AvdB zeigt zunehmend sein wahres Gemüt. Ich finde, das derart gestrickte, wie vdB, in einer Demokratie, in politischen Führungspositionen nichts verloren haben dürfen.

    dass diesem Vertreter des Tiefen Staates, AvdB, diese Razzia des BVT so sauer aufstößt, könnte durchaus als ein versteckter Hinweis auf seine persönliche, wenn auch passive, Beteiligung, [zustimmung durch schweigen]an den ungesetzlichen Usancen des BTV interpretiert werden.

    Zum sogenannten „Flüchtling“ der Amok lief und Unschuldige niedergestochen haben soll, herrscht von Seiten vdB ohrenbetäubendes Schweigen. Auch der Umstand, das Frau Ute Bock, laut ihren eigenen Angaben, Kinder brutal geschlagen haben soll, scheint für den Vertreter des tiefen Staates ein willkommener Anlass zu sein, der Täterin einen Nachruf auf dem Niveau einer Laudatio zu spendieren, für U.Bs. umstrittenes Lebenswerk als Erzieherin, sozusagen.

    Meiner Einschätzung nach ist AvdB ein hoch gefährlicher Zeitgenosse, da AvdB grundsätzlich Kriminalität deckt und Menschen, welche immer wieder aufs Neue versuchen deren Bestes zu geben, gnadenlos mit frei erfundenen Vorwürfen an den Pranger stellt.

    wie auch immer

    MfG

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      1. wobei sie den „flüchtling“ ja auch denen umhängen wollen, die ihn sicher nicht reingewunken haben – der fPÖ nämlich…

        ja, das hab ich gelesen. Ein gewisser Lercher der SPÖ behauptet heute via Presseaussendung süffisant:

        Es ist zutiefst aufklärungsbedürftig, warum die Behörden hier nicht sofort handelten. Kickls Aufgabe als der oberste Manager der österreichischen Sicherheit ist es, dafür zu sorgen, dass solche gefährliche Personen sofort in Schubhaft genommen werden. Wäre das am Montag geschehen, hätte dieses schreckliche Verbrechen verhindert werden können. Kickls Führungsversagen gefärdet die Sicherheit der ÖstereicherInnen “ sagt Lercher

        Lercher verzichtet in seiner Schmähschrift bewusst darauf zu erwähnen, dass sein Chef Kern es war, der 2015 trotz gesetzlich verankertem Verbot der Schlepperei und dem Verbot des Menschenhandels, zigtausend illegal nach Österreich Einreisende, gratis mittels der Bahn in Österreich und durch Österreich in Richtung Deutschland hat „schleppen“ lassen.

        man kann nur hoffen, dass sich baldigst der Rechtsstaat durchsetzen wird und Schuldige hinter Gitter gebracht werden.

        wie auch immer

        MfG

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      2. ich würde mich an Stelle von Max Lercher genieren, wenn ich so blöde Presseaussendungen mit Pony-Scherzen machen müsste… Also, irgendwie tut er mir fast leid…

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  7. Die Geschichte lief ganz anders.

    Ferdi ein Roter Wiener und ich hopsten in Richtung Candy Store. Die Oster Edition war just erschienen.

    Ein eisiger Wind weht durch die Straßen von Wien. Ferdi wie immer um einen Hauch zu smart gekleidet, ähnlich wie der Artgenosse hier https://www.pinterest.at/pin/282319470372101237/ auf dem Bild, jedoch in Samt und Seide gehüllt. Gut die Schimütze war doch ein wenig übertreiben, aber Geschupfter ist eben sein zweiter Vor- und vom Kern sein Nachname.

    Ferdi klagte, ‚Wenn die Menschen wüssten wie der Blumenkohl mir zusetzt‘. In sein Konzert des Wehklagens stimmte mit ein just jenes Tönchen welches wenig Gutes verhieß und den Stein ins Rollen brachte . Wir mussten runter von der Straße und warten bis sich der Nebel wieder verzog.

    Nanu, da hat jemand die Türe offen gelassen. BVT stand auf der Blocke. Bundes Veterinär … ‚Hört sich verlockend an‘, mutmaßten wir, ‚Die haben bestimmt etwas gegen Ferdis Blähungen‘. Na Gott sei Dank – Glück gehabt. Wir hopsten ins Stiegenhaus und riefen laut, ‚Howdi Neighbors‘.

    Wo sind all die Leute abgeblieben? Die Ärzte, die Krankenschwestern …

    Doch kaum einer beachtete uns. Kein Wunder, es war auch keine Menschenseele zugegen. Totenstille. Wir schauten durchs Fenster, ja im Hof standen einige versammelt mit dem Rücken zur Wand und einen Tschick in der Hand. Wir hopsten den Gang runter. Manche der Mitarbeiter saßen wie festgefroren auf ihren Sesseln. Ja, ja. Rauchen im Büro und dann fest zu lüften ist gesund für die Lunge.

    Schon wieder dieser Ton. Langsam wird es gefährlich. Motivzuckerl ade. Da kommt was nach. Litterbox Ahoi. Wo ist die Notaufnahme?! Eile ist geboten.

    Ich schlug einen Haken. Ein Sprung, ein Klopfen und schon war der Portier zur Stelle. Ich berichtete ihm von unserer misslichen Lage.

    ‚Aha, ach so‘, murmelte er, ‚Ich sehe es handelt sich also um eine innere Angelegenheit‘. Er wählte eilig eine Nummer und sprach mit einer offensichtlich wichtigen Persönlichkeit, ‚Du Herbert. Es brennt und es riecht ganz komisch im Gang. Könnt ein Giftgas sein oder eine biologische Kampfwaffe sogar. Ich glaub wir werden angegriffen. Auf jeden Fall hat uns jemand im Visier‘.

    Es dauerte keine Stunde und ein Sondereinsatzkommando war zugegen. Maskierte Männer stürmten in das Büro einer Dame die zuvor verzweifelt nach einer Datei suchte. Irgendwas mit Anti und einem Auto eines Martin. Identität konnten wir auch noch vernehmen.

    Immer gut die Wangerl verdecken, wenn draußen der einem der kalte Wind um die Ohren weht und ein dickes Westerl schützt auch vor der Kälte. Die Jungs kopierten die Festplatte und brachten die Mitarbeiter in Sicherheit. ‚Und ihr, kommts‘ her da‘, rief der Einsatzleiter vieren seiner Kollegen zu, ‚Ihr sucht nach den Sniper Bunnies. Die gehören nicht zu uns und schon gar nicht da her‘.

    Aber zu dem Zeitpunkt waren wie schon lange wieder weg. Der Gebäudekomplex bleibt bis auf weiteres unzugänglich.

    Egal. Wir sind heute beim Ferdi seiner Mami eingeladen. Kavier auf Staatskosten hat der Ferdi versprochen und Platz im Magen hat er mittlerweile auch wieder genug. Die Türe öffnet sich und ein halbes Gesicht heißt uns durch den Türspalt willkommen. Die Szenerie wirkt bedrohlich.

    Bussi Baba, Ferdi. Bei euch ist es mir zu gefährlich. ‚Ich weiß eh, immer der Blumenkohl‘, stöhnt der Ferdi, ‚Bald habe ich keine Freunde mehr‘.

    Bei dem Omen, du mein lieber Schwan, da besuch ich lieber die Haserl vom Heinz Christian. Ein wenig pflegeleichter sind sie wohl. Allesamt ganz verschwiegen, alles top secret und lüften tun die Straches auch bei jedem Wetter.

    Komisch. Auch dort wohnt eine Blonde und Kanzler ist er auch nicht geworden. Irgendwas hat es da und keiner weiß so genau was. Bis auf Alex und die gehen wir jetzt besuchen.

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