Nach der Landtagswahl: Der SPÖ-Naziskandal

Der Spitzenkandidat der FPÖ in NIederösterreich Udo Landbauer hat eines aus dem Iran stammende Mutter und war in einer Burschenschaft namens Germania aktiv. Ein altes Liederbuch wurde pünktlich vor der Wahl ausgegraben und schon gab es einen (aufgebauschten) Naziskandal. Inzwischen wird bekannt, dass ebenfalls kurz vor der Wahl ein SPÖ-Politiker verhaftet wurde, weil der Verdacht auf sexuellen Missbrauch seiner Enkelkinder besteht. Dabei entdeckte die Polizei auch Nazidevotionalien und Waffen, für die er keinen Waffenschein vorweisen konnte. Ein roter Staatsanwalt schien dabei geholfen zu haben, die Causa zu vertuschen, und auch die SPÖ muss mitgewirkt haben, da ja auffällt, wenn jemand in den letzten Wahlkampftagen ausfällt. Wir wissen jetzt auch, dass die Zeichnungen im Germania-Liederbuch von einem Sozialdemokraten stammen:  „Wie der KURIER in Erfahrung gebracht hat, zählt ein SPÖ-Parteifunktionär – Sektionsmitglied in der Stadt, ehemals hochrangiger Magistratsbeamter, dem in der Zeit der SPÖ-Regierung das Ehrenzeichen der Stadt verliehen worden war – zu jenen vier Personen der Burschenschaft Germania, gegen die die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren nach dem NS-Verbotsgesetz eingeleitet hat.

Das SPÖ-Mitglied soll in den 90er-Jahren als Hobby-Maler die künstlerische Gestaltung des Liederbuches übernommen haben und für die Illustrationen zwischen den Texten verantwortlich zeichnen. Die damals absolut regierende SPÖ in Wiener Neustadt war es auch, die anscheinend keine Vorbehalte gegen die deutschnationale Burschenschaft hatte.“ Und es kommt noch dicker: „Als 1994 die Statutarstadt ihre 800-Jahr-Feierlichkeiten beging, wurden die stimmfreudigen Burschen der Germania sogar zu einem Auftritt bei einem Liederabend geladen. Damals war SPÖ-Nationalratsabgeordneter Peter Wittmann Bürgermeister von Wiener Neustadt.“ Es wird nicht überraschen, dass Wittmann untragbare Zustände in der SPÖ und in Ressorts, wo Genossen Amtsmissbrauch begingen, immer gedeckt hat. Medien sollten über beides fair und objektiv berichten, über den Fall SPÖ und den Fall FPÖ, doch das darf nicht sein, wenn es darum geht, Kampagnenjournalismus zu machen. Auf diese Weise wird auch sichergestellt, dass ein Liederbuch, das gedruckt wurde, als Landbauer elf Jahre alt war, den Kandidaten viel mehr belastet als die SPÖ NS-Wiederbetätigung, unerlaubter Waffenbesitz und sexueller Missbrauch in den eigenen Reihen.

Ex-Kanzler Christian Kern auf Facebook

Kerns Posting wurde nicht etwa vor Bekanntwerden des Missbrauchs- und Wiederbetätigungsskandals verfasst, sondern danach. Damit bestätigt er, dass die Bezeichnung „puppet“, die Whistleblower #QAnon auf Angela Merkel und andere anwendet, auch bei ihm zutrifft. Kern ist aber auch ein enger Verbündeter von George Soros, der als GS in Verbindung mit HRC (Clinton) und HUSSEIN (Obama) in Posts erwähnt wird, die Gerichtsverfahren gegen die Genannten in den USA ankündigen. Vor der Wahl traten die üblichen einander permanent bestätigenden Personen und Organisationen inkl. Medien in Aktion, um ein altes Liederbuch auszugraben (mithilfe des Illustrators?) und Landbauer NS-Wiederbetätigung zu unterstellen. Wen man einmal weiss, wie das funktioniert, erkennt man es immer wieder und kapiert auch, dass hier mit Emotionen gespielt wird und man darauf nur reif und erwachsen reagieren kann. Denn die Mitwirkenden („pawns“ würde sie QAnon nennen) und die, die sich von ihnen mitreißen lassen, bedienen eine emotionale Ebene ohne „zivilisatorische“ Schranken des Sublimierens und Kompensierens. Wer nicht das Bedürfnis verspürt, sich über etwas furchtbar aufzuregen, will vielleicht denen eine verbal reinhauen, die dies tun, weil sie heucheln.

Hanna Herbst (Vice, Liga für Menschenrechte)

So gehen – und das ist gewollt – auch alle Hemmungen verloren, unmittelbar und aus dem Bauch heraus zu reagieren, statt sich an Gesetze und an Regeln des Zusammenlebens zu halten. Wenn die Journalistin Hanna Herbst twittert, dass „dieses Land“ „einfach nicht existieren“ sollte, kann sie sich heftiger Reaktionen gewiss sein. Nur wenige werden sich an andere krasse Fälle von Provokation erinnern (etwa an Deniz Yücel, Jan Böhmermann oder Titanic) und ein Video von Herbsts Pendant bei der Amadeu Antonio-Stiftung Julia Schramm heraussuchen. Schramm tat sich neben einer dubiosen Rolle in der Linken dadurch hervor, sich eine Wiederholung der Bombardierung Dresdens zu wünschen. Dies wiederum passt zu einer Antifa, die das eigene Land ebenfalls permanent abwertet und die in vielen Staaten gleich agiert. Mit anderen Worten wird all dies gelenkt, auch wenn sich die Protagonisten dessen kaum bewusst sind, die zu infantilem Verhalten gebracht werden. Wenn erwachsene Journalistinnen attackiert werden, dann nicht deshalb, weil sie dumme Tweets losgelassen oder Provokationen gesetzt haben, sondern weil jemandem ihre Recherchen nicht passen. Und das geht weit über virtuelle Schmähungen hinaus, da Aufdeckerinnen ebenso zugesetzt wird wie Aufdeckern – was aber nichts mit Nanny-„Journalismus“ des Mainstream zu tun hat.

ORF-Teletext (Facebook)

Scheinbar mutige Mainstreamfrauen wurden zu armen Opfern gehypt, mit Medienpreisen überhäuft und waren die „pawns“ dabei, Zensurgesetze und Strafen für Postings sowohl in Deutschland als auch in Österreich einzuführen (und immer war George Soros im Hintergrund mit dabei). Mit anderen Worten regredieren sie und andere auf Sandkisten-Niveau und bewerfen uns mit der Schaufel – und wir sollen nichts Besseres zu tun haben als uns wütend oder begeistert ins Getümmel zu stürzen. Es ist auch nur nüchtern zu ertragen, sich die unterschiedliche Art der Berichterstattung anzusehen, da man bei Landbauer gar nicht genug verdächtigen und beim noch unbekannten roten Politiker widerwillig zugibt, dass offenbar doch etwas dran ist. Die SPÖ zieht erst dann Konsequenzen, wenn trotz Einfluss auf die Justiz („crooked / corrupt liberal judges“ nennt QAnon solche Zustände in den USA) etwas unternommen wird: „Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ein SPÖ-Mitglied aus Wiener Neustadt, das in den 90er-Jahren die Illustration des Liederbuches der Burschenschaft Germania übernommen haben soll. Um zu verhindern, dass die niederösterreichische Sozialdemokratie Schaden nimmt, wurde die Person soeben vom Landesparteivorstand aus der SPÖ ausgeschlossen. Derartiges Gedankengut ist mit der SPÖ in keinster Weise vereinbar, deswegen haben sofort die Konsequenzen gezogen“, wird eine Aussendung der SPÖ-Niederösterreich zitiert.

Kerne Ex-Berater Rudi Fußi auf Twitter

Wir dürfen auch annehmen, dass die SPÖ von der Verhaftung des mutmaßlichen Wiederbetätigers und Missbrauchers wusste, als diese erfolgte, doch sie schloß ihn erst fünf Tage später, am Dienstag, aus der Partei aus. Niemand von denen, die der FPÖ wegen Landbauer sofort alles mögliche moralisch Verwerfliche unterstellten, machte der SPÖ daraus einen Vorwurf. Bundespräsident Alexander Van der Bellen, dem die SPÖ im Wahlkampf 2016 „ihren“ Tal Silberstein ein bisschen lieh, hat keinerlei Probleme mit roter Wiederbetätigung und rotem Kindesmissbrauch, wie sein Twitter-Account zeigt. Wie viele andere rief er Landbauer zum Rücktritt auf, gegen den nicht ermittelt wird, weil bislang drei Kinder von Missbrauch sprechen, der keine NS-Devotionalien und auch keine Waffen sammelt. Und er gehörte auch zu denen, die eisern zu zunehmendem Antisemitismus durch muslimische Einwanderung schweigen, was zu vorher kaum vorstellbaren „Schlachtet die Juden!“-Rufen vor der US-Botschaft in Wien führte. Und obwohl offenbar jemand besonders Bösartiger versuchte, ihn als Kandidat zwangsentrechten zu lassen, hat er bislang alle Opfer von regelrechten „Arisierungsnetzwerken“ im Stich gelassen. Wenn die ach so tolle Journalistin Hanna Herbst angefeindet wird, muss man auch wissen, dass sie diese Mafia unterstützt, wenn sie für die Liga „für“ Menschenrechte arbeitet, da diese mit solchen Machenschaften verwoben ist.

Aktuelle SPÖ-Tweets

Die SPÖ fühlt sich moralisch überlegen, obwohl ihr „Nazi“ das Liederbuch sicher nicht im zarten Alter von 8 Jahren geschmückt hat (das Landbauer damals hatte). Man muss sich aber vorstellen, dass manche in der Partei diese braune Seite der eigenen Reihen kannten, ohne vor der Wahl einen Reinigungsprozess einzuleiten. Man hätte ja sagen können, dass man wirklich konsequent vorgeht und es ernst meint – dann aber wäre der Plan gescheitert, Platz zwei mithilfe einer unvorhergesehenen Überraschung für die FPÖ zu halten. Bei der Gelegenheit hätten Parteichef Christian Kern und Spitzenkandidat Franz Schnabl auch bekanntgeben können, dass einer der Ihren verhaftet wurde, wobei es um sexuellen Missbrauch, Wiederbetätigung, Waffenbesitz geht. Sobald sich doch nicht vermeiden lässt, dass etwas in der Zeitung steht, erinnert man sich an Grundsätze und handelt ach so konsequent. Da die SPÖ zum Glück keinen Einfluss auf die Justiz in Israel hat, traf es sie wie ein Keulenschlag, als ihr Berater Tal Silberstein letzten August verhaftet wurde. Kern stellte da auch eindrucksvoll unter Beweis, wie ernst die SPÖ ihre Grundsätze und Regeln politischen Anstands nimmt. Dass sie seit Monaten wegen Ermittlungen gegen Silberstein gewarnt wurde (und Berichte von einer Tätigkeit für den Geheimdienst sprechen), blendete er lieber aus.

Deshalb liegt aber die Frage nahe, ob die SPÖ nicht auch vom Germania-Liederbuch und den fehlenden Berührungsängsten der Genossen in Wiener Neustadt wusste und was man so alles über den des Missbrauchs und der Wiederbetätigung verdächtigten anderen Genossen erzählte, ohne dass es je ernstgenommen wurde. Fragt Christian Kern sich selbst und die Vertreter seiner Partei beim Nationalen Sicherheitsrat, ob Nazi-Rote die Republik unterwandern? Und will er von sich und den bislang alles vertuschenden Gremien wissen, wieso die Partei Spionage gegen Österreich via Verteidigungsministerium deckte und ermöglichte? Erst wenn Genossen verhaftet werden, wird man aufwachen und war dann ganz plötzlich sowieso immer schon integer und aufrichtig. Besonders tendenziös ist wie zu erwarten aktuell der „Standard“, der nach dem Tod der „Flüchtlingshelferin“ und brutalen Heimerzieherin nur Jubelpostings und deren positive Bewertungen zuließ.Jetzt empfiehlt er uns dieses Posting: „Unterschied FPÖ – SPÖ: SPÖ erfährt es am Montag – schmeisst Übeltäter am Dienstag ratzfatz raus. FPÖ erfährt es am selben Montag – bis Sonntag wird amal gschaut ob das Blätterraschln groß genug wird. Dienstags drauf wird versucht einen Praktikanten mit zweifelhaftem Verhalten als Sündenbock ausfindig zu machen. Mittwochs wird behauptet die betreffende Person hat nie von was gewusst (is ja nur Vizepräsident was wissen die den schon…). Donnerstags wird den politischen Mitbewerber eine Tal-Kampagne vorgeworfen. Freitags werden die Medien gescholten, weil man muss ja nichts berichten eigentlich…ect ect ect. Muss jeder für sich wissen welcher Stil einem mehr zusagt.“

 SPÖ-Wahlwerbung (nach NPD-Vorbild?)

Auch dieses Posting wird hervorgehoben: „Der Missbrauch von Kindern kann mMn in jeder Partei vorkommen da dies keine politische sondern eine sexuelle Sache von Männern die ihre sexuelle Fixierung auf Kinder nicht im Griff haben ist. Bei den ganzen Nazisachen sehe ich den Unterschied zwischen FPÖ und SPÖ bzw. anderen Parteien einfach darin wie man dann damit umgeht. Außer der FPÖ gibt es halt 2018 keine Partei mehr welche das Thema relativieren und verteidigen würde.“ So streng wie bei Frau Bock ist man diesmal jedoch nicht, denn es sind Postings wie dieses erlaubt: „Die mediale Gewichtung ist schon interessant…Das Liederbüchl und Folgestorys weiterhin unter den Aufmachern, während dieser Artikel trotz (oder wegen?) knapp 2000 Postings immer mehr und mehr hinunter unter die Scrollbalkensichtbarkeit verschwindet. Beide Fälle sind nicht miteinander vergleichbar, nichtsdestotrotz wird hier ein Skandal mitaufgebauscht, die andere Story hingegen versenkt.“ Und auch das darf man sagen: „Ich kann nur aus Kärnten berichten, bin Jahrgang ´64. In meiner Lehrzeit ´80 bis ´83 waren viele meiner Gesellen Rotwähler, Worte wie Solidarität oder Gleichberechtigung waren größtenteils fremd, und die Wohnungen wurden nach Parteibuch vergeben.

Petition gegen Landbauer von Michael Rosecker (SPÖ)

Markige Sprüche waren an der Tagesordnung, ‚Di hot wohl der A…. H….. vergessn !‘, und Arbeitslosen wurde Aufenthalt im Steinbruch empfohlen.  ‚Wir‘ im Süden hatten scheinbar immer die Sehnsucht nach einem starken LH . Und damals war das ‚Mit meina Famülie moch i, wos i wüll !‘ Privatsache. Jetzt wählen`s halt blau…“ Oder sie wählen nicht nur rot, sondern sind bei der SPÖ. Es ist klar, dass „Liederbuch, das Landbauer nicht kannte“ ist gleich „viel viel schlimmer als Verdacht sexuellen Missbrauchs,. der NS-Wiederbetätigung und des illegalen Waffenbesitzes“ eine Ohrfeige für alle nie entschädigten, nie angehörten, nie gerecht behandelten Ex-Heimkinder ist oder für Opfer sexueller Übergriffe und sonstiger Gewalt in kirchlicher Obhut. Doch wir haben es mit Pseudoantifaschisten zu tun, deren einziger Zweck es ist, Einwanderung zu forcieren, daher schweigen sie alle.

Antifa als Hysterie? 

Ich verlinke hier zu anderen Aussendungen betreffend Rechtsextremismus, um dies zu untermauern: SOS Mitmensch, die Sozialistische Jugend, der Frauenring,  die NEOS, das Mauthausen Komitee, Wiener Stadträte, SPÖ-Landesorganisationen, die Sozialdemokratischen Freiheitskämpfer, die Liste Pilz, die Grünen, die „erinnerungspolitische Sprecherin“ der SPÖ Sabine Schatz usw. Wir finden eine Aussendung der Bundes-SPÖ, die dem Mainstream vorgibt, wie er damit umzugehen hat. Bereits bei den Reaktionen auf Landbauer merkte man, dass der Begriff „Gedankengut“ als Trigger fungiert und reale Taten nicht interessierten, obwohl Zehntausende aus leidvoller Erfahrung wissen, dass NS-Erbe in der Justiz, in der Fürsorge, in der Ärzteschaft, in der Psychiatrie weiterlebt und sich geradezu kriminelle Vereinigungen bilden, die ihre Opfer wie damals als lebensunwertes Leben betrachten. Man erinnere sich an Heinrich Gross, die brauen Flecken des BSA und daran, dass mit Julius Tandler ein roter Eugeniker der Naziideologie den Weg bereitete. Es ist ein schwacher Trost für alle, die durch den inszenierten Hype um Ute Bock retraumatisiert werden, aber wenn man sieht, dass hier Menschen instrumentalisiert werden und auf Knopfdruck reagieren, wegsehen, schweigen, sich empören, dann nimmt man sie weniger persönlich.

PS: Wie hier beschrieben werde ich seit Jahren wegen kritischer Berichte attackiert; nun suchen die Kater Baghira und Gandalf und ich DRINGEND ein neues Quartier, bevorzugt in Wien oder Wien-Umgebung. So kann ich die von euch geschätzte Arbeit auch viel effizienter und mit euch gemeinsam fortsetzen, denn nachdem ich meine Wohnung in Wien verloren habe, bin ich auf dem Land gelandet. Wer etwas für mich hat oder weiss hilft mir damit sehr. Auf den Wunsch vieler treuer Leserinnen und Leser hin ist finanzielle Unterstützung jederzeit willkommen: Alexandra Bader, Erste Bank BLZ 20111, BIC GIBAATWWXXX, IBAN AT592011100032875894. Ihr erreicht mich unter 06508623555, alexandra(at)ceiberweiber.at und ich bin auf Facebook und Twitter (cw_alexandra)

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32 Gedanken zu “Nach der Landtagswahl: Der SPÖ-Naziskandal

  1. Frei nach Fragolin:
    „Gestern der Kinderschänder mit dem Nazi-Keller und der Waffensammlung, heute der Illustrator des Nazi-Liederbuches der „Germania“. Schon zwei Einzelfälle von Nazis in der SPÖ in dieser Woche, und heute ist erst Dienstag…
    Hat der Fussi schon getwittert?“

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  2. Es zählt bei Skandalen wie dem mit dem Liederbuch nicht nur die strafrechtliche Relevanz, sondern zuvorderst die politische Relevanz. Auch wenn, wie hier geschrieben, gegen Landbauer nicht ermittelt wird, so hat er doch als ehemaliger stellvertretender Vorsitzender mit aller Wahrscheinlichkeit diese Lieder mitgesungen. Die singen doch alle mit bei sowas.

    Wenn eine Burschenschaft den Titel „Germania“ trägt, weiß jeder mit Allgemeinwissen, dass so die Hauptstadt von Adolf Hitler heißen hätte sollen. Man kann es als nostalgisch im Rahmen eines nationalsozialistischen Gedankengutes ohne Weiteres interpretieren. Das ist dann das schlechte Licht bzw die politische Relevanz.
    Da Burschenschaftertreffen geheim stattfinden lässt sich wohl weniger strafrechtlich Relevantes finden, als möglicherweise vorhanden sein könnte.

    Sicher gab oder gibt es auch ehemalige Nazis in der SPÖ, wie ja hier auf Ceiberweiber bereits verkündet wurde. Edlingers „Sieg Heil“-Ruf im Parlament vor etwa 15 Jahren dient exemplarisch dafür bzw wird da oft genannt.
    Etwa 40% Burschenschafter gibt es in der Parlaments-FPÖ und nicht im SPÖ-Klub, das Verhältnis ist da schon noch sehr unterschiedlich was Nazis anbetrifft. Was ab den Nachkriegsjahren noch eine ganze Weile anders war.

    Außerdem finde ich die Schlussfolgerung, dass Landbauer ja eine aus dem Iran stammende Mutter hätte, ehrlich gesagt nicht für tragfähig, was eine etwaige antisemitische Haltung betrifft. Man könnte genauso gut argumentieren, dass Moslems im Grunde genommen antisemitisch sind, und der Islam im Iran Staatsreligion ist, der Iran unter Khomenei oder wie er heißt eine streng religiöse Staatsführung hat.
    Der Punkt ist aber die politische Relevanz und wenn jemand Mitglied in einer deutschnationalen Burschenschaft mit Namen „Germania“ ist, wo noch dazu antisemitische Lieder gesungen werden, ist das doch, wenn schon nicht strafrechtlich nachweisbar, dann jedenfalls im eigentlichen Sinne Wiederbetätigung. So ehrlich sollte man schon sein. Das mit den SPÖ-nahen Organisationen mag wohl stimmen und dort sollte auch reiner Tisch gemacht werden.
    Die Interpretation des Gasgeber-Wahlplakates der SPÖ in Richtung Nationalsozialismus sehe ich durch Willkür bzw negativer Eigenerfahrung bedingt. Wenn die NPD soetwas bringt, ist die Botschaft eindeutig, die SPÖ spricht aber nicht diese Wählerschicht an, daher fehlt mir dabei der Connex.

    Ich bin der Meinung, die FPÖ sollte ihrerseits ebenfalls reinen Tisch machen und sich von deutschnationalen Burschenschaften glaubhaft distanzieren. Was sie aber bisher tat war rein diplomatisches Verhalten. Sie wollen die Burschenschafter nicht vergrämen und gleichzeitig so tun, als hätten sie mit NS-Gedankengut nichts zu tun. Auf mich wirkt es nicht authentisch, das muss ich ehrlich sagen.
    Wie kann es dann sein, dass auf dem FPÖ-Medium Unzensuriert die Kommentare mitunter klar nationalsozialistisch sind und 40% des FPÖ-Klubs Burschenschaften angehören? Der Gesamteindruck lässt die Partei gespalten erscheinen und den Nazi-Anteil wird sie wohl niemals los.

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    1. hier stelle ich eine leichte henne ei problematik fest, die den obrigkeitshörigen „verteidigern des glaubens“ innewohnt, und durch ständiges vorbeten das dösende publikum im zombie-modus hält.

      genau wie alexandra oben schreibt wird emotionalisiert, im nazi-zusammenhang verteufelt…

      nun wäre es aber so, dass meinungsfreiheit, briefgeheimnis etc AUCH menschenrechte wären. WARUM also eigentlich MEINUNGEN VERBOTEN sind, das sollte man zumindest FREI DISKUTIEREN dürfen…

      so kommt es ironischerweise dazu, dass sie werter dhmg es relativ unbedenklich finden, wenn ein roter gas geben möchte aber es bedenklich finden würden würde das ein blauer ankündigen…

      leider korrumpiert und formt dieses ständige spießrutenlaufen unser gehirn und aus angst etwas falsches zu denken lieben wir lieber kritiklos den großen bruder…

      deshalb ist kindesmissbrauch heute immer noch ein verdrängtes problem während kriegs- und menschenrechts-verbrechen längst vergangener zeiten wie eine erbsünde auf unserer psyche lasten (sollen).

      exemplarisch möchte ich ein paar lehrstücke des emotionalisierenden propagandisten in aktion bringen, sie werden sehen wen ich meine:

      und wie man das alles menschlich und nicht emotionalisierend berichten könnte, wenn man wollte:

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      1. zu dem veröffentlichungszeitpunkt einen tag NACH der wahl und den obigen videos mit dem redakteur passt sehr gut dieser witz des tages aus dem standard:

        „Institutionen wie der Journalismus seien notwendig, um die Echtheit von Dokumenten zu überprüfen und zu recherchieren.“

        derstandard.at/2000073316043/Gefaelschte-Rachepornos-Deepfakes-werden-ein-richtiges-Problem

        jo scho. wenn sie es denn machen würden. also nicht die falschnachricht sondern das aufdecken…

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      2. @ hlg

        vielen dank. speziell auch für das sehr interessante vid über die ukraine. sehr aufschlußreich! und meine hochachtung an herrn voggenhuber, dessen klare aussagen sich mMn doch wesentlich vom „grünen“ selbstverständnis zu unterscheiden scheinen.

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      3. @ bin nur i

        voggenhuber ist ein feiner mensch, habe eine zeitlang im standard forum mit ihm direkt diskutiert…

        mittlerweile ist dort aber nix mehr los, da… siehe frey…

        ps: das zweite video ist nicht das richtige, da war noch so eine puls4 gschicht mit gruber, einem ami, einer donner, wimmer und eben wieder frey zu 911…

        wobei der ami komplett jenseitig war und noch den kaputten journalo getoppt hat…

        https://www.puls4.com/pro-und-contra/videos/ganze-folgen/Sommerspecial/Wahrheit-oder-Verschwoerung.-9-11-ein-Inside-Job

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      4. so fein auch wieder nicht, er ist voll instrumentalisiert und blendet alles aus. was nicht dazupasst – wo er aber seine hochtrabenden worte unter beweis stellen müsste.

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    2. Ich bin ganz sicher kein Fan von Burschenschaftern, aber Sie klingen so, als hätten Sie alles inhaliert, was von SOS „Mitmensch“ kommt – einer Organisation, die Menschenrechtsverletzungen im Geist des NS okay findet und die ausschliesslich der Förderung von Masseneinwanderung dient, wozu es gehört, alle Gegner dieser ins Visier zu nehmen.

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  3. ich glaube, dass das erst die Spitze des Eisbergs sein kann; dass die unschöne, in Niederösterreich stattgefundene, einem SPÖ Funktionär zur Last gelegte, bereits seit 25.01.18 bekannte Tatsache erst veröffentlicht wurde / (werden durfte?), nachdem die Landtagswahl geschlagen wurde, lässt mMn Vermutungen zu, über Einvernehmlickeit / Absprache von Justiz, Medien und Teilen Der SPÖ .

    wie auch immer

    MfG

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  4. Der eigentliche Skandal ist die Veröffentlichung besagter Sätze (noch dazu geschwärzter) nämlich und insbesondere dem Wahlkampf geschuldet.

    Stellt sich die Frage ob nicht Vertreter der Mainstreammedien sich den Vorwurf von Wiederbetätigung müssen gefallen lassen. Die haben das Material verbreitet.

    (hört sich jetzt nicht unbekannt an – das Spiel kommt alle paar Jahre immer wieder vor)

    Helden wie die Geschwister Scholl sind sie nicht. Die Mainstreammedien stehen ja auf der Seite der Welt(en)kommunisten.

    Der Rauscher erinnert schon immer mehr an den Freisler höchstpersönlich und sieht sich damit in bester Gesellschaft mit dem Typen vom Falter. Es kommt eben immer nur darauf an wer in den Abgrund blickt, wie tief und wie lange. Deswegen schauen *wir* *alle* mal ganz tief rein … Warum wohl?

    Eine Burschenschaft ist kein Gesangsverein in der die Singenden so in einer Runde frisch und frei von der Leber weg beschließen was gesungen wird. Es singt eigentlich mal einer vor, resp. sind die Texte ausgewählt. Solange nicht belegt ist, dass die Text auch gesungen wurde …

    SPÖ Mitglieder singen am 1. Mai in aller Öffentlichkeit die Internationale und laufen noch immer auf freiem Fuß herum. Sie singen noch nicht mal die Rock Version. Dafür gibts eigentlich 2mal lebenslänglich, aber mit Dauerfreigang, denn Sozis sind mit sich selbst gestraft genug.

    watch?v=SHUowgu-51

    Der Sozialismus ist faschistisch, narzisstisch und ideologische Unfug, aber das stört keinen. Auf der anderen Seite wird der Neo-Liberalismus gebashed der nichts anderes ist als liberale Elemente auf ein sozialistisches Trägersignal aufmoduliert welche über die Gegenseite (Maschek, Masik (Ungarisch)) sollten sich in die Gesellschaft Einzug finden.

    Sozialdemokraten sind noch dazu Kommunisten.

    August Friedrich, August Friedrich … alter Optimist, die haben sich irgendwo verlaufen.

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    1. Das Video um „Frau Gertrude“ wurde strategisch einige Tage vor der Bundespräsidenten-Stichwahl-Wiederholung platziert, eindeutig um van der Bellen mittels Nazi-Keule zum Präsidenten zu machen.

      Man hat alles probiert, sogar ein Video, wo vdB vor einer Österreichfahne Richtung Kamera „läuft“ und im Hintergrund „I am from Austria“ zu hören ist wurde im Fernsehen gebracht. Eine seltene Absurdität da er ideologisch links und damit kein wirklicher, klassischer Patriot ist, wurde aber gemacht um Hofer als Präsidenten zu verhindern, gegen den anscheinend nichts stichhaltig Skandalöses gefunden werden konnte.

      Hofer gehört, wenn ich mich recht erinnere, der Burschenschaft „Olympia“ an, laut seinen Angaben pflegen sie dort den altdeutschen Staatsgedanken von 1848.
      Dem Jahr wo die Pressefreiheit in Österreich eingeführt wurde, oder so ähnlich. Wobei rechtsextremes Gedankengut in Österreich bereits damals vorhanden war, nur halt in anderer Form als später unter Hitler.
      Und Hofer gehört auch dem St. Georgsorden an, wo meist politisch gemäßigtere Mitglieder sind.

      Dass Udo Landbauer der deutschnationalen Burschenschaft „Germania“ bis vor Kurzem angehörte, wo antisemitische Lieder gesungen wurden, ist aus meiner Sicht aber sehr wohl etwas Stichhaltiges mit politischer Relevanz.
      Ich finde es auch verfassungsrechtlich bedenklich, wenn Burschenschafter in immer mehr politische Ämter gesetzt werden. Weil das in früheren FPÖ-Regierungen nicht der Fall war, meines Wissens.

      Da gab es den wirtschaftsliberalen Teil, neben Jörg Haiders heimat- und traditionsverbundenem Teil. Dazu die Buberlpartie, statt der Burschenpartie. So wie heute gab es das meines Wissens nie, mit den vielen Burschenschaftern in der Bundes-FPÖ und auf Regierungsposten.
      Obwohl Haiders Eltern früher NSDAP-Mitglieder waren, hat Haider stets die Grenze gewahrt und sich von Burschenschaftern und der NS-Ideologie abgegrenzt, indem er die Burschenschafter nicht in Regierungsämter gelassen hat. Unter ihm gab es 10% Burschenschafter in der Bundes-FPÖ, jetzt sind es 40%.
      https://www.gmx.at/magazine/politik/hans-henning-scharsach-interview-fpoe-gehoert-burschenschaften-32769828

      Wenn man bekrittelt, dass bei Nazis in der SPÖ und/oder ihren parteinahen Organisationen(NGOs), deren Mitgliedern mitunter Benachteiligung von Inländern zugunsten von Ausländern, Missbräuche in Heimen, Enteignungen in Sachwalterschaften angelastet werden, dass bei denen nichts getan wird, dann ergibt sich das m.M.n. aus dem fehlenden medialen Fokus auf diese Themen bzgl der SPÖ.
      Rechtsradikale würde man eher bei rechten, als bei linken Parteien suchen.

      Wobei es, allgemein betrachtet, nach dem 2. Weltkrieg Hunderttausende (ich glaube 600.000 habe ich wo gelesen oder gehört) in Österreich gab, die als Mitläufer der NS-Diktatur galten, straffrei ausgingen und dann teilweise von der FPÖ aufgefangen wurden. Vielleicht sind sogar mehr zur SPÖ als zur FPÖ gegangen, das entzieht sich meiner Kenntnis. Das kommt wohl darauf an, was denen wichtiger war – National oder Sozialismus – so muss man es ja sehen rein vom politischen Inhalt her. Ich gehe trotzdem davon aus, dass der Großteil ehemaliger Nazis oder von „Erben“ des damaligen Gedankengutes heute in der FPÖ ihre Heimat haben.

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      1. 600000 zur fpö? wie soll das gehen, bei 6 mio gesamtbevölkerung damals wären das weit mehr als 10% parteiMITGLIEDER gewesen. in wirklichkeit waren sie froh regelmäßig die 5% hürde bei WAHLEN zu überspringen…

        es MUSS also so gewesen sein, dass viel mehr bei övp und spö untergetaucht sind…

        aber all das ist doch biologisch schon längst abgebaut.

        was wir jetzt erleben ist ein erbsünden revival 3.0

        in wirklichkeit wird genau wie vormals bei waldheim und bei haider immer dann die nazikeule und die internationale empörung losgebrochen, wenn nicht das geeignete wahlergebnis herausgekommen ist…

        wir erinnern uns an die gestrige zib2. da wurde sogar der jetzt erst recht-wahlkrampf bei waldheim wieder als landbauers taktik hervorgeholt…

        waldheim war vorher jahrelang unter anderem un-general…

        wir stehen weiter unter dem starken einfluss von drei der damaligen siegermächte. defacto ist unsere neutralität bereits abgeschafft worden und dabei will man es belassen.

        eine annäherung an russland oder gar china soll verhindert werden und als solche wird unsere wahlveränderung von den strategie-bestimmenden in usa, gb und f angesehen.

        das gilt ganz allgemein für alle länder, es gibt überall die internationalen initiativen gegen die konzentration auf das eigene volk, ob das ungarn, polen, tschechien, niederlande oder italien betrifft ist dabei völlig egal…

        die meute heult mit dem leitwolf…

        im moment ist mit dem brexit und mit dem trump-mißgeschick nicht so sicher ob die machtverhältnisse nicht verschoben wurden…

        umso aggressiver reagiert der in die enge getriebene leitwolf vor seiner ablöse…

        ich meine, dass wir mit trump die geschichtlich einzigartige möglichkeit hätten uns wieder auf ein neutrales österreich zuerst zu konzentrieren und das auch umsetzen dürften, wenn wir geschickt vorgehen…

        leider sieht es danach aus, dass wir wieder unter die presse geraten, oder wie dieses sprichwort heißt… 😉

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      2. hlg um 7h45:

        In der Dokumentation „Die Geschichte des dritten Lagers“ ist die Entstehung der FPÖ genauer beschrieben. Sie ist aus dem Verband der Unabhängigen(VdU) erweitert worden, wodurch die Stimmenanteile der FPÖ damals immerhin zweistellig wurden. Ob es 600.000 waren die zur FPÖ gingen, ist glaub ich nicht gesagt. Aber um die wurde geworben, besonders durch die FPÖ.
        In dem Film wird allerdings gesagt, dass die meisten bereits vor dem Zusammenschluss von VdU und FPÖ, sich zu ÖVP und SPÖ bewegt hatten.

        Dennoch war die politische Ausrichtung der FPÖ immer dem Nationalsozialismus näher als die Ausrichtungen von ÖVP und SPÖ. Was glaube ich schwerer wiegt.

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      3. Die FPÖ wurde aus dem VdU oder WdU gegründet, müsste es vielmehr heißen. Und lehnte anfangs sogar Staatsvertrag und Neutralität ab. Ich glaube 1956 war die Gründung.

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  5. Jetzt hat eine Jounalistin als Ghostwriter ihr Buch geschrieben.
    Wäre auch interessant WIE SCHNELL das verlegt wurde.Sowas dauert normal lange.
    Van der Bellen hat es präsentiert und ausgezeichnet.

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    1. wenn dir jemand rede und antwort steht und du ein band mitlaufen hast, musst du es noch in form bringen. wenn du aber zeitgeschichtliches dazu recherchierst, wird es aufwändiger. und wenn die journalistin nach der wahl begonnen hat, kann sie ja immer wieder daran gearbeitet haben.

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  6. auch zur Causa, das ist ein bei vienna.at zensiertes Posting, das eine Userin dann auf Facebook stellte:

    Ein Aufruf von einem Poster die Fpö zu verbieten und meine Einstellung dazu. Den die echten Nazis waren überall zu finden.
    Dann sollte man sich endlich von einer SPÖ distanzieren. Obwohl sie die Sauberpartei spielten, haben sie nach dem Krieg die meisten Nazi aufgenommen und auf diverse Posten untergebracht. Ungehindert lebten aber viele von denen ihr Naziverhalten weiter aus und das ist das Problem der SPÖ, dass sie das geduldet haben. Kein einziger Nazi oder ehemalige NSDAP Mitglieder wurden vor Gericht gestellt. Es gab Ehrenzeichen und Ehrengräber. SPÖ behauptet immer ihre braune Vergangenheit sei aufgearbeitet. Ja wie den ? Keiner hat es verhindert, dass Nazi ihr Gedankengut weitergeben. Der bekannteste Dr. Gross, ist trotz Anklage 2005 unverurteilt erst gestorben. Er war ein Monster und hat 36 000 Schillinge Pension bekommen plus eine Pension von der Ärztekammer. Der Staat, also das Volk bezahlt die Entschädigungszahlungen an die Opfer ( z.b. Zawrel ) und der Täter verbrachte quitschvergnügt seinen Lebensabend. Da er als staatl. Gutachter sehr gut verdient hat, wäre es interessant was mit seinem Geld passiert ist ????? Zumindest ist es Geld was keinem zusteht, außer den von ihm geschädigten Personen. Auch Krenek musste nicht am Hungertuch nagen. Warum wurde das alles zugelassen ? Gerade die SPÖ, die alle anderen anprangert um selber als Sauberpartei dazu stehen. NAZI die nach dem Krieg, Menschen zu Opfern machten, hat es sehr viele gegeben.

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  7. aus dem Standard (2014)

    Die Angst vor dem Aufrühren der braun-roten Melange im fragilen Gefüge der Kleinstadt Amstetten ist groß
    Vergangenheitsbewältigung anno 2014. Der Gemeinderat der niederösterreichischen Kleinstadt Amstetten gibt ein Gutachten über einen früheren SPÖ-Politiker in Auftrag, der noch früher NSDAP-Mitglied war. Es stellt sich heraus, dass Paul Scherpon deutlich mehr war als ein unauffälliger Beamter im Nazi-Regime. Vielmehr hat er etwa explizit die Deportation von Juden ins KZ empfohlen. 1945 wechselte er flugs von Braun zu Rot, 1967 wurde er sogar Ehrenbürger von Amstetten.

    Schon als die städtischen Grünen 2011 Scherpons Rolle erstmals thematisierten, mussten sie sich vorhalten lassen, unnötigen Wirbel in die medial gebeutelte Stadt zu bringen. Nun legt die rote Bürgermeisterin noch eins drauf: Statt das Gutachten zu thematisieren oder gar zu veröffentlichen, lässt sie es in der Schublade verschwinden.

    weiter hier https://mobil.derstandard.at/1397301948029/Umgang-der-SPOe-mit-Nazi-Vergangenheit-Keine-Ende-der-Ignoranz?amplified=true&__twitter_impression=true

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