Solidarität statt #solidaritystorm

Hashtag-Kampagnen auf Twitter und Facebook sind eine bequeme Möglichkeit, Aktivismus vorzutäuschen und sich in positives Licht zu rücken. Weil man sich dadurch zur Seite der „Guten“ bekennt, wird eigenes Handeln gegen jede Kritik immunisiert, denn die „Bösen“ stehen ja ganz woanders. Gerade sind die Hashtags #GegenHassimNetz und #solidaritystorm besonders beliebt, mit denen virtuelle Angriffe vor allem auf Frauen thematisiert werden. Ein #solidaritystorm ist natürlich die direkte Antwort auf einen Shitstorm, der gerade Journalistinnen immer wieder dann erwischt, wenn sie besonders konform agieren.

Der „Falter“ brachte am 16. Juni als Titelgeschichte ein Interview mit Ingrid Thurnher (ORF), Barbara Kaufmann (freie Journalistin u.a. für den ORF), Hannah Herbst (stellvertretende Chefredakteurin von Vice) und Cornelia Milborn (Infochefin von Puls 4). Einleitend heisst es: „Im Jahr 2015 appellierte Dunja Mijatović, Beauftragte für die Pressefreiheit der OSCE, an die Öffentlichkeit. Eine erschreckend hohe Zahl an Journalistinnen würde im Internet mit sexueller Gewalt bedroht und persönlich angegriffen. Die Gesetzgebung und Behörden müssten auf diesen Trend reagieren.“

Dazu gehört auch eine Unterschriftenaktion bei aufstehn.at, die vermitteln soll „wir stehen hinter euch“, mit anderen Worten also, dass sich MedienkonsumentInnen hinter den Frauen versammeln, die sich in den Dienst der Desinformation stellen. Nun kann man einwenden, dass gerade in der Auseinandersetzung mit der FPÖ zahlreiche Personen, die von Medien dann als „Strache-Fans“ bezeichnet werden, weil sie auf der Facebook-Seite des FPÖ-Chefs posten, ungut und untergriffig werden. Natürlich hat das nichts, aber auch rein gar nichts damit zu tun, wie Ingrid Thurner beim letzten TV-Duell vor der Bundespräsidenten-Stichwahl Norbert Hofer von der FPÖ vorführen wollte, während sie den „unabhängigen“ Grünen Alexander Van der Bellen schonend behandelte.

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Tweet von Sonja Ablinger (Vorsitzende des Frauenrings)

Empörung über Nina Horaczek vom „Falter“ nach der Wiener Gemeinderatswahl im Herbst 2015 hatte natürlich auch nichts damit zu tun, dass sie im FPÖ-Zelt daran ging, Leute zu fotografieren und ihre Bilder gleich zu posten, die aus ihrer Sicht besonders gut ins Klischee passen. Und selbstverständlich war es ein ungeheuerlicher Angriff auf die Pressefreiheit, dass Horaczek dann hinausgeworfen wurde. Es hatte klarerweise nichts mit Journalismus zu tun, dass ich mir ohne den Vorsatz, Leute bloßzustellen, eines dieser berüchtigten „FPÖ-Bierzelte“ mal von innen ansah, weil ich begreifen wollte, wie Menschen ticken, die darauf abfahren. Dass Christa Zöchling vom „profil“ für ihren journalistischen Mut vom Frauennetzwerk Medien ausgezeichnet wurde, weil sie sich bei der FPÖ-Auftaktkundgebung in Favoriten unters Volk mischte und dieses Deix-artig als „die hässlichsten Menschen Wiens“ beschrieb, ist verständlich.

Hingegen hat sich der Presserat wohl vergaloppiert, als der einer Beschwerde der FPÖ Recht gab, die sich auf den Ehrenkodex des Rates bezogen hat und diesen in der Darstellung des Publikums verletzt sah. Dass ich, eine Zeitlang auf gleicher Höhe wie Zöchling stehend, die von ihr gesichteten Typen nur teilweise wahrnahm, aber auch ganz andere Leute sah, hat vielleicht damit zu tun, dass ich auch zuhörte, was von der Bühne gesagt wurde. Kein Zufall ist es, dass Zöchling wie Horaczek und Co. immer wieder Preise einheimst, was deutlich macht, dass sie eine bedeutende Journalistin ist (und vor allem tatsächlich Journalistin). Es klingt wie ein schlechter Scherz, dass gerade Horaczek Co-Autorin eines Buchs „Gegen Vorurteile“ ist, das sich an junge LeserInnen richtet.

Auf der Webseite der „Zeit“, für die Horaczek auch schreibt, findet man noch die Kurzfassung eines Artikels im „Falter“, für den dieser vor Gericht verurteilt wurde. Er beginnt so: „In Österreich übt ein privater Verein aus Militärs und Polizisten schießen und gedenkt der ‚Helden‘ der Wehrmacht und Waffen-SS. Auch deutsche ‚Kameraden‘ machen mit.“ Tatsächlich wurde Horaczek nicht wegen ihrer journalistischen Kompetenz, sondern wegen des Mangels daran dafür ausgewählt, integren Soldaten ans Zeug zu flicken, weil sie keine Fans der NATO sind, sondern sich zu Österreich bekennen. Es handelte sich um einen Verein von Militärfallschirmspringern, der einmal pro Jahr einen Hochgebirgsmarsch macht, bei dem auch geschossen wird; mit „Helden der Wehrmacht“ oder der Waffen-SS hat dies nichts zu tun.

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Bettina Röhl schreibt nach Orlando: „Klar, wer ‚Allahu Akbar‘ beim Mordversuch schreit, ist verwirrt, aber wer vor sich hinstammtischelt, die da oben seien alle Verbrecher, denen sollte man einen kurzen Prozess machen, denn er ist ein potenzieller Mörder: So seltsam verkehrt wird die Sache gehandelt. Deshalb ist es ja auch zum Lieblingssport geworden, dass etliche ‚Prominente‘ ‚Morddrohungen‘, die sie erhalten haben oder erhalten haben wollen, genüsslich und publikumswirksam öffentlich vorlesen. Weder soll man, wie unlängst der Mörder von Grafing, beim Abstechen von Menschen Allahu Akbar schreien, noch soll man (auch erkennbar tatenlos bleibende) Drohungen oder Morddrohungen gegen die Maasens oder Merkels oder wen auch immer vor sich ausstoßen, auch wenn der Ruf weit weg von der Tat oder auch nur Tatmöglichkeit geschieht.“

„Öffentlich vorlesen“ kann man auch, was an Untergriffen und Unfreundlichkeiten gemailt wird, wie man an einem Video mit der deutschen Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) sehen kann (oder bei Anja Reschke und Dunja Hayali). Gewisser Exhibitionismus ist diesen Frauen nicht ganz abzusprechen, etwa wenn Hayali Briefe auf Facebook veröffentlicht, die was belegen sollen? Dass sie gerade deshalb so angefeindet wird, weil sie eine so tolle und dauernd mit Preisen ausgezeichnete Journalistin ist? Der linke Altermann-Blogger meinte mal: „Wo Inhalte gleichgeschaltet sind, spielt es keine Rolle mehr, wer die dicke Kohle abgreift. Hauptsache der betreffende ist Mitglied der Atlantikbrücke oder Mitglied einer ähnlichen Organisation, die in Treue zu God’s own Country und der NATO steht und in Russssland das Heimatland des Satans sieht. Da darf man auch ungestraft jedem AfD-Mitglied ans Bein pissen – wahrscheinlich so lange, bis die zum ersten Mal in irgendwelchen Gremien sitzen, dann wird auf Schleimkurs umgeschaltet.

Zum ordentlichen Verhalten eines Nachwuchsjournalisten, der ja auch mal Preise einheimsen  will, wie Golineh, Dunja oder Anja, muss natürlich auch mal eine adäquate Story bringen. Ein Bericht über gewaltbereite Flüchtlinge ist nicht so geeignet. Eher eignen sich Stories, wenn ein Flüchtling Geld findet und zurück gibt, einen Hund quer durch Europa trägt oder einen ‚echten‘ Deutschen rettet.“ Golineh steht übrigens für Golineh Atai von der ARD, die dem Faschismus in der Ukraine stets die Mauer macht. Immerhin wendet sich inzwischen auch Angela Merkel, von US-Magazinen gerne als „die mächtigste Frau der Welt“ bezeichnet gegen „Lügenpresse“-Vorwürfem denn „es werde ‚viel und gut recherchiert und auch viel Interessantes angeboten'“. Es zieht sich durch bis in jedes Frauenmagazin, wie man an einem „Brigitte“-Beitrag über Golineh Atai unter dem Titel „Standhaft in Moskau“ sieht.

Der Blogger Hartmut Beyerl stellt fest: „Auf der ständig mehr geneigten Ebene aus schlechtem, partei- und staatskonformem, anti-russischem, anti-syrischem NATO-/US-liebedienerndem Journalismus und den deshalb sinkenden Auflagen/Quoten, versuchen sie sich noch zu halten. Sie sagen sich: ‚Zhne zsmmbssn!‘  Trotzdem bleibt das politische Tagewerk ihrer Zunft – Manipulation und Lüge.“ Auch weil im Printbereich in den letzten Jahren drastisch Stellen abgebaut wurden, bleibt kaum mehr Zeit für Recherche und es fehlt an KorrespondentInnen. Nachwuchs besteht vor allem aus Jungen, die „buchstäblich nichts“ wissen und nur Erfahrung mit politischen Kampagnen haben.

Eva Herman war lange Moderatorin der „Tagesschau“ und daher ein in ganz Deutschland bekanntes Gesicht. Sie begann aber schliesslich zu recherchieren, zu hinterfragen, Bücher zu veröffentlichen und man bauschte bewusst missverstandene Aussagen auf, wie man auch auf ihrem Wikipedia-Eintrag nachlesen kann. Sie sei von Alice Schwarzer geradezu generalstabsmäßig gemobbt worden, klagt sie, denn es gab eine konzertierte Aktion beim Chefredakteur der „Tagesschau“ gegen sie. Übrigens macht Ex-Tagesschau-Redakteur Volker Bräutigam immer wieder Programmbeschwerden, etwa wegen der „Verwendunjg dubioser Nachrichtenquellen“ wie der „Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte“, die aus einem Shopbesitzer in London besteht. Auch andere berufen sich gerne auf diese „Organisation“, unter anderem natürlich der ORF.

Wie in Deutschland sind Journalistinnen auf NATO-Linie auch in Österreich in Frauenzeitschriften präsent, um als „starke Frauen“ als vermeintliches Vorbild zu dienen. Dies gilt etwa für die erwähnte Corinna Milborn, die auch ein Buch über Flüchtlinge geschrieben hat und daher zu diesem Thema diskutiert und moderiert. Selbstverständlich zeigt man solche Frauen auch privat, wobei Milborn praktischer Weise wieder Mutter geworden ist, was genug Gesprächsstoff ergibt.Die „Woman“-Ausgabe vom 24. Mai 2016 wird damit beworben, dass es 10  Gründe gibt, warum man sie lesen muss, unter anderem: „Weil wir einen neuen Bundeskanzler haben und wir uns gefragt haben: Was macht eigentlich seine Frau Eveline Steinberger-Kern? Wir haben die 44-Jährige zu einem großen Interview getroffen.“ Und: „Weil uns Medienmanagerin Eva Dichand exklusive Einblicke in ihren Alltag und in ihre Wohnung in New York gewährt hat. Und glaubt uns: Diese Wohnung müsst ihr sehen!“

Der ehemalige Chefredakteur der „Bild“ Kai Diekmann  (nun Herausgeber der „Bild“-Gruppe), der interessanter Weise trotz Angriffen seitens der „taz“ Mitglied der „taz“-Genossenschaft wurde, ist mit Ehefrau Katja Kessler Mittelpunkt von Berichterstattung. Sie hat gerade wieder ein Buch veröffentlicht, in dem sie „ihren Schatzi auf die Schippe“ nimmt, so die „Bild“ (die „Flüchtlinge“ auf arabisch begrüsst). Diekmann und Kessler verbrachten wie „Heute“-Herausgeberin Eva Dichand Zeit den USA und war lange im Vorstand der Atlantik-Brücke. Wikipedia weist darauf hin, wie Diekmann in der Satire „Der Minister“ vorkommt: „In dem am 12. März 2013 auf Sat.1 ausgestrahlten, als Politsatire angelegten Fernsehfilm Der Minister wird Kai Diekmann als Chefredakteur Jan Breitmann der fiktiven Zeitung Blitz Kurier, verkörpert durch den Schauspieler Thomas Heinze, parodiert. Hintergrund ist eine Beeinflussung und Hofierung des ehemaligen deutschen Abgeordneten, Wirtschafts- und Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg sowie dessen Ehefrau Stephanie zu Guttenberg durch Diekmann und die Bildzeitung.“

Vor zwei Jahren waren u.a. Corinna Milborn und Anne Wizorek (bekannt durch #aufschrei) bei einer Diskussion am Internationalen Frauentag im Frauenministerium. Die anwesende Runde (ohne Publikumsbeteiligung) war sich einig, das nichts journalistisch mehr Courage erfordert, als sich als Feministin zu deklarieren. Wie bitte? Das ist nun wirklich mein geringstes Problem, da ich deswegen schikaniert werde, weil ich nicht auf NATO-Linie bin. Die „vierte Gewalt im Staat“, wie sich Medien gerne sehen, verstehe ich als Kontrolle auch dessen, ob z.B. die Regierung ohne Druck arbeiten kann – und dieser wird auch über „Berichterstattung“ ausgeübt. Das erste Mal wurden „Hasskommentare“ in Deutschland thematisiert, als Julia Schramm mit einer Veröffentlichung provozierte, die als „Maulwurf“ (so „Compact„) zuerst die Piratenpartei und jetzt die Linke enterte und deren Texte substanzlos sind. Inzwischen hat sie, kein Paradoxon, sondern logisch, bei der deutschen Internet-Stasi angeheuert, der wohl bald eine österreichische folgt. Der „Shit“ stürmte auch gewaltig mit dem Hashtag #aufschrei, als mit monatelanger Verspätung bekannt wurde, wie der damals designierte FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle „stern“-Mitarbeiterin Laura Himmelreich verbal belästigt haben soll.

Himmelreich ist inzwischen, welch Zufall, Chefredakteurin bei vice.com, während bei Vice Alps die erwähnte Hannah Herbst werkt (da gibts dann Stories nach dem Motto „mein Vater, der Verschwörungstheoretiker“ oder „Mein Ex-Freund ist bei den Identitären“ – interessant, wie es die so Beschriebenen sehen – bzw. anonym erzählt wie es ist, „linker Polizist“ zu sein). Sieht man sich Reden von Brüderle an, wird klar, dass er schlicht kein Transatlantiker ist, etwa wenn er die Teilnahme Grüner an Bilderberg-Treffen kritisiert und Fehlentwicklungen in der EU aufzeigt. Der #aufschrei mit zahllosen Tweets zu Belästigungen unterschiedlicher Art wurde vor allem mit Mit-Initiatiorin Anne Wizorek verbunden, die nach Köln gemeinsam mit anderen #ausnahmslos lancierte (frau will ja am Ball und in den Medien bleiben). Allerdings demaskierte sie sich selbst, weil sie mit falschen Zahlen zu Übergriffen beim Münchner Oktoberfest durch die Redaktionen tingelte. Dennoch oder genau deshalb wurde sie zur Jahreskonferenz der Wiener SPÖ-Frauen im April 2016 eingeladen, denn auch hier ist frau auf der Linie, dass vor allem „rassistische Hetze“ vermieden werden muss, mit anderen Worten also „Paschas“ willkommen sind, sofern sie aus einer anderen Kultur stammen.

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Zur Kampagne des Mainstream gehören auch die Grünen

Es gab auch echte Kampagnen auf Twitter, wie man an #ichhabnichtangezeigt erkennen kann, wo es um Vergewaltigung, versuchte Vergewaltigung, sexuellen Missbrauch von Mädchen ging, die als Erwachsene darüber schreiben. Man kann auf der dazugehören Webseite nachlesen, was diese Aktion eines Münchner Frauenzentrums bewirkt hat. #solidaritystorm hingegen ist embedded feminism, der Interessen der USA dient, die für „Glaubwürdigkeit“ ihrer Medien (und Politikerinnen, siehe Glawischnig oder Roth) sorgen wollen. Es ist daher folgerichtig, dass „profil“ und „Kurier“ sich beteiligen,  einstige Feministinnen dabei sind, die SPÖ-Frauen dafür sind, der Klubobmann der SPÖ Andreas Schieder Initiativen „gegen Hass“ begrüsst, sich Staatssekretärin Muna Duzdar darüber freut, dass „gegen Hasspostings“ vorgegangen wird. Auf sie wurde heftig reagiert, da ihre Eltern Palästinenser sind, sie Muslima ist – doch das wahre Problem ist, dass sie eine vollkommen unkritische Willkommenswinkerin ist, die genau das sagt, was ihr aufgetragen wird.

Wenn die erwähnte „profil“-Redakteurin Christa Zöchling in ihrer FPÖ-Reportage schrieb: „Die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten sind ein schönerer Menschenschlag. Und jünger.“, dann ist es vielleicht nicht nur Sexismus, dass manche User dies als sexuelle Fantasie verstanden haben und sich anhand von Meuchelfotos über Zöchling und die Männer, die so eine wie sie kriegen kann, ausgelassen haben. „Journalistinnen“, die eine transatlantische Rolle zu erfüllen haben, brauchen ebenso wie „Jungpolitikerinnen“ (etwa jene in der SPÖ, die Ex-Kanzler Faymann das Leben schwermachten) eine Coverstory, eine Legende. Diese besteht darin, sich als Berufsantifaschistin (u.a. am Beispiel von Natascha Strobl dargestellt) und als Berufswelcomerin  (wie z.B. Laura Schoch) zu positionieren, getreu dem verdeckt verfolgten Ziel, dass alles furchtbar rechts ist, was sich zum eigenen Land, zur eigenen Bevölkerung, zur Vielfalt in Europa bekennt.

So erscheinen schwache Bücher und Artikel, und gehaltvolle Kritik daran geht unter, weil auf diese Frauen eben auch per „Shitstorm“ reagiert wird. Ein bisschen entsteht der Eindruck, dass sie Untergriffigkeiten ins Sexuelle auch „geniessen“, weil sie dies so sehr herausstreichen; vielleicht können sie nur so die vermeintliche Wichtigkeit ihrer Beiträge, den angeblichen „Mut“ messen, den sie haben wollen. Bezeichnender Weise wird auf sachliche Argumente nie eingegangen und auch nicht darauf, warum viele auch ohne Anspielungen oder Äußerungen über Äußerlichkeiten zum Schluss kommen, dass diese Protagonistinnen schlicht „dumm“ sind. Übrigens habe ich wegen NATO-kritischer Berichterstattung u.a. zu den (früheren und noch nicht ganz beseitigten) Zuständen im Verteidigungsministerium Schikanen aller Art erlebt, bei denen „Hasspostings“ nur einen geringen Teil ausmachen; Anzeigen gegen Täter landeten im Papierkorb, weder das Frauennetzwerk Medien noch die SPÖ und die SPÖ-Frauen oder die Grünen oder gar der Justizminister  oder die OSZE waren bislang bereit, etwas zu unternehmen. Schweigen, Ignorieren oder auch „wir können nix machen“ waren die einzigen Reaktionen. Aber dafür darf ich jetzt auch das Hashtag #solidaritystorm verwenden…

 

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