Wahlkampf: Offener Brief an Tal Silberstein

2008 warnte ein Kommentator der „Haaretz“ vor Politikberatern, die nicht loyal sind und im Hintergrund bleiben, sondern sich in den Vordergrund spielen und die Agenda diktieren wollen. Dabei verwies er auf Tal Silberstein, der im damaligen israelischen Wahlkampf mitmischte und seinem Auftraggeber die Rute ins Fenster stellte. In Österreich hat er, obwohl er im August in Israel verhaftet wurde, dann unter Hausarrest stad und jetzt das Land nicht verlassen darf, die politische Debatte dominiert und ist dabei, Auftraggeber Bundeskanzler Christian Kern zu stürzen. Dabei spielt verstärkend mit, dass die ÖVP Silberstein dafür verantwortlich macht, 2006 aus dem Kanzleramt gedrängt worden zu sein. Doch es kann nicht in ihrem Interesse sein, Silberstein zu unterstützen, zumal man auch in der Volkspartei weiss, dass er dem israelischen Geheimdienst zugeordnet wird und sich beide Parteien immer weiter verstricken lassen. Basierend auf zwei kurzen Telefoninterviews und von Aussagen von Silberstein-Handlangern wird ein medialer Spin gedreht, der uns zeigt, wie leicht manipuliert und Stimmung geschürt werden kann. Gestern mailte ich Silberstein mit Medien, Politik, Beratern usw. im CC Fragen, die er wohlweislich nicht beantwortet; hier ist der Text mit kurzen Zusammenfassungen auf Deutsch nach jedem Absatz:

Mr Silberstein,

your statements on turmoil in Austrian election campaign are widely discussed but so far not under the aspect that your engagement might be part of a covert operation to influence the results. In other words Austrian intelligence has to investigate it (defence minister) and Austria needs to protest against violating the territorial sovereignty over our state territory (foreign minister). From the perspective of possible intelligence interference your reported behaviour and the covert setup of a parallel structure with facebook groups, prepaid credit cards and false names and international news (f.e. on Botswana, Romania, Bolivia) are vital clues. Media have begun to use intel language f.e. „profil“ on October 2.

Dass der Fall Silberstein die Berichterstattung dominiert, kann man auch unter dem Aspekt sein, dass sein Einsatz Teil einer verdeckten Aktion ist. So erklärt sich dann auch die Schaffung einer Parallelstruktur mit Facebook-Gruppen, Prepaid-Kreditkarten und falschen Namen und sein Umgang mit Menschen.  Dies müsste das Außenministerium (Verletzung der Gebietshoheit über unser Territorium durch fremden Staat) und das Verteidigungsministerium (Geheimdienste) auf den Plan rufen.

„Österreich“ am 1.10.

On your personal behaviour see „Standard“ – you are described as a person that can be nice and brutal to get its will; in other words you are manipulative, This might be more than a personal trait but simply part of your training. Reactions on your interviews („Österreich“, „News“) prove how that works. On parallel structure /covert cell see „Presse“ – i.e. a covertly used office separated from the official campaign; commentators say this never happened before in Austria. In order to make it harder to trace black propaganda Facebook groups back false names and prepaid credit cards were used. Some journalists wonder on the latter but this setup reminded me of the well documented murder of a Hamas leader in Dubai (January 2010) with some connection to Vienna (prepaid mobile phones bought here, coordination of the operation from an office in Vienna via SMS).

Zu seinem Verhalten verweise ich auf den „Standard“, der ihn als reizend bis brutal beschreibt, damit er seinen Willen bekommt, was man auch manipulativ nennen kann. Ich frage ihn, ob es ein Charakterzug ist oder schlicht Resultat seiner Ausbildung. Wie Manipulation wirkt, sieht man an den Reaktionen auf seine Interviews. Ich mailte Silberstein und Co. am Vormittag des 5.Oktober; die weiteren Ereignisse des Tages stellten dann genau das unter Beweis. Der Mainstream stürzte sich auf die Behauptung des engen Silberstein-Mitarbeiters Peter Puller (Ex-ÖVP-Sprecher, dann NEOS), wonach ihm das Team von Sebastian Kurz 100.000 € für Infos über die SPÖ-Kampagne geboten habe. Der Spin wurde ganz geheimnisvoll mit ausgeschalteten Handys und Zettel, die vor Puller auf den Tisch gelegt wurden (= ÖVP weiss, dass sie es mit dem Mossad zu tun hat). Immerhin waren manche „Kollegen“ wenigstens auf Twitter skeptisch und fürchteten, dass es sich um Desinformation handeln könnte (die klarerweise dann wiederum auf Kern zurückfällt). Prompt sandte die ÖVP heute früh eine ganz andere Darstellung aus. Im Brief an Silberstein spreche ich auch an, dass „sowas“ (= die erwähnten Parallelstrukturen) laut Kommentatoren bei uns noch nie passiert sei und sie sich auch z.B. über Prepaid-Kreditkarten wundern, während es mich an die durch die Polizei von Dubai gut dokumentierten Ermordung eines Hamas-Führers in einem Hotel 2010 erinnert, bei der auch Wien eine Rolle spielt. Die verwendeten Prepaid-Handys wurden in Wien gekauft und die Operation von einem Büro in Wien aus koordiniert (es wird spekuliert, dass es bei einem „Gusi“-Freund war).

„Österreich“ am 6.10. 2017

On international coverage see f.e. article from Botswana  –  I discovered this in January 2017 and asked the SPÖ and the BKA to comment but they refused to do so and still remain silent on it. But they now begin to think of intel, although without knowledge in this field they seem confused and eager to blame political rivals, especially the ÖVP. Of course you will not answer the „katsa“-question (then the „parallel structure“ consists per definitionem of recruited agents which should make a difference for the public prosecutor which the SPÖ activated) but you might agree that it makes sense to consider a covert op, also under the aspect that predominantly not „Löwelstrasse“ personnel became key figures in the campaign. When the SPÖ campaign is alienated from the SPÖ there will be less resistance against intended developments. Besides that it is interesting that among Gusenbauers friends and business partners there are several persons with reportedly Israeli intel ties.

Ich entdeckte im Jänner einen Artikel aus Botswana, wo Silberstein mit seiner Firma GCS für Kandidat General Ian Khama arbeitete, wonach er dem Mossad zuzuordnen ist; SPÖ und Kanzleramt wollten dies nicht kommentieren. Jetzt beginnt die Partei (wenn es fast schon zu spät ist) an Geheimdienste zu denken, doch man ist mangels Erfahrung in diesem Bereich verwirrt und nur zu gern bereit, die politische Konkurrenz und da besonders die ÖVP verantwortlich zu machen (siehe auch das Silberstein-Spiel mit Puller). Es ist mir klar, dass Silberstein die „katsa“-Frage nicht beantwortet, weil die Parallelstruktur dann per definitionem aus rekrutierten Agenten besteht, was für die Strafverfolgungsbehörden einen Unterschied machen sollte. „katsa“ entspricht dem „case officer“ der CIA und ist kein Agent, sondern ein Agentenführer, während angeworbene Ausländer als Agenten bezeichnet werden; dazu kommt, dass typischer Weise auch Leute durch Manipulation eingespannt werden, ohne zu begreifen, wem sie wirklich dienen (Silberstein „reizend“ bis „brutal“ zu Leuten und er sagt, etwas sei „top secret“, um Mitverschwörer zu gewinnen). Ich weise auch darauf hin, dass vor allem Personal mitmischt, das nicht zur Löwelstrasse gehört, die SPÖ-Kampagne also der SPÖ entfremdet wurde mit Akteuren, die dem wenig Widerstand entgegenstellen. Und es ist interessant, dass es unter Gusenbauers Freunden und Geschäftspartnern mehrere mit Bezug zum israelischen Geheimdienst gibt.

„Österreich“ bringt das Dossier über Kern

You know the „dossier“ send by Mr. L. on February 9, 2017 to you and others is widely discussed in Austria. What strikes me is that Kern is described very negative in detail while Defence Minister Doskozil is called a „strong personality“ and his press secretary Stefan Hirsch should become a key figure in getting „access“ to the cabinets of SPÖ ministers (L. suggests he should be in Löwelstr. as deputy campaign chief – on your behalf? – or Kern’s speaker). On February 16 Doskozil filed a complaint against Airbus, the most important competitor of Lockheed Martin and Boeing. First I thought he was coached and manipulated by an US agent (Pilz) but the dossier threw new light on his behaviour. I have the impression that from February on Kern was gradually taken down while Doskozil was pushed – am I right?

Das vieldiskutierte „Dossier“ vom 9. Februar über Kern und die SPÖ, das Ex-Gusenbauer-Sprecher (und Silberstein-Freund seit 2002) L. erstellte, der in die Silberstein-Kampagne eingebunden und Sprecher der Signa Holding ist („Gusi“ sitzt im Aufsichtsrat), in deren Park Hyatt Hotel S. bei Wien-Aufenthalten absteigt, sehe ich etwas anders. Denn Kern wird im Detail negativ beschrieben und man trifft seit ein paar Wochen genau die genannten empfindlichen Stellen, etwa wenn auch seine Frau ins Visier genommen wird, was ihn persönlich verletzt. Hingegen wird Verteidigungsminister Hans  Peter Doskozil als „starke Prsönlichkeit“ gelobt und sein Sprecher Stefan Hirsch (auch ein Ex-Gusenbauer-Sprecher, wie könnte es anders sein?) soll Kern-Sprecher oder stv. Kampagnenchef werden; es geht dabei auch um „Zugriff“ auf die Kabinette der SPÖ-Regierungsmitglieder. Am 16. Februar erstattete Doskozil Anzeige gegen Airbus, den wichtigsten Konkurrenten von Lockheed Martin und Boeing (wegen der Eurofighter) und ich dachte zuerst, dass Doskozil eben vom US-Agenten Pilz betreut und manipuliert wird. Das „Dossier“ wirft aber neues Licht darauf, sodass ich frage, ob Kern vom Februar an systematisch demontiert wurde, um Doskozil zu pushen.

„Falter“ vom 4.10.2017

As you know media compare the 2006 election campaign with 2017 but there is another point on that. How did you treat Norbert Darabos, the official campaign manager (who was in a similar situation as Niedermühlbichler now)? Did you try to be „nice“ manipulative and then „brutal“? As he is a very clever strategic thinker he could manage campaigns sucessfully on his own but was pushed aside. Since then he is under pressure, surveillance and sealed off. Is this because he is capable of recognizing operations running behind a veil of disinfo? In 2006 „Sozialfighter statt Eurofighter“ was the campaign motto, Gusenbauer against Schüssel, and in 2007 the SPÖ therefore needed the defence ministry. Darabos was more introverted even before he came under pressure and no great rhetoric so he might be underestimated. But he understood that secret arrangements were made behind his back and that Gusenbauer and Pilz were part of it. Pilz made it clear in his web diary on July 22, 2007: „Der Plan war klar: Die SPÖ verzichtet für das sonst eher unwichtige Verteidigungsministerium auf den Innenminister. Der Verteidigungsminister hatte nur eine politische Aufgabe: den Ausstieg aus dem Vertrag. Der Ausschuss sollte ihm dafür die Gründe liefern. Mit Norbert Darabos wurde für diese strategische Schlüsselaufgabe ein verlässlicher, aber persönlich und sachlich unsicherer Funktionär gewählt.“

Medien vergleichen immer wieder die Silberstein-Kampagnen 2006 und 2017, doch es gibt noch einen anderen Punkt. „Wie haben Sie Norbert Darabos behandelt, den offiziellen Wahlkampfleiter“, der in einer ähnlichen Situation war wie heute Georg Niedermühlbichler (der am 30.9. zurücktrat ud dabei von Parallelstrukturen sprach). „Versuchten Sie, ’nett‘ manipulativ zu sein und wurden dann ‚brutal‘?“ Da Darabos ein cleverer Stratege ist, hätte er die Kampagne auch allein erfolgreich führen können, wurde aber an den Rand gedrängt und ist seither unter Druck, wird überwacht und abgeschottet. „Ist das, weil er imstande ist, Operationen zu erkennen, die hinter einem Schleier von Desinformationen ablaufen?“ 2006 stand „Sozialfighter statt Eurofighter“ für Gusenbauer vs. Schüssel, sodass die SPÖ 2007 das BMLV übernehmen musste; dies brachte Pilz in seinem „Tagebuch“ siehe Zitat auch zum Ausdruck.

Doskozil wird gepusht (Twitter)

The plan was to claim the defence ministry and to give the interior ministry to the ÖVP; the only task of the minister was to get rid of the Eurofighter; Darabos was chosen for it who is described as „reliable but personally and factually insecure“. In the 2nd parliamentary Eurofighter investigation this year witnesses said that he was sealed off by Cabinet Chief Kammerhofer (former secretary of the SPÖ parliamentary faction under Gusenbauer) and that they never talked to him. Even the Chief of General Staff had no direct contact to Darabos as the Commander of the Army (see Austrian Constituion) which means the chain of command was cancelled and replaced by illegal commands (by foreign intel?). Agent Pilz now filed a complaint against Darabos knowing that he was/is under pressure, surveilleance, sealed off. Kammerhofer was not the only henchmen, another was Hirsch (former Gusenbauer speaker who accompagnied Darabos back to Löwelstrasse in 2013 to „take care“ of him). As I was among the people the Austrian Defence Minister wanted to talk to (I defended him when he was attacked because he was against the US missile defence system) but was not allowed to talk I myself got under heavy attack.

Ich weise auf  den 2. Eurofighter-Ausschuss heuer hin, in dem Zeugen die Abschottung  von Darabos durch Kabinettschef Kammerhofer (Ex-Gusenbauer-Sekretär im Parlament, als die SPÖ in Opposition war) beschrieben, die ich selbst auch erlebte und die mir viele schilderten. Dass nicht einmal der Generalstabschef unmittelbaren Kontakt zum Minister als Befehlshaber des Heeres laut Verfassung hatte, macht deutlich, dass die Befehlskette (von einem fremden Dienst?) gekapert wurde. Nun hat Agent Pilz Darabos wegen des Eurofighter-Vergleichs angezeigt, wohl wissend, dass dieser unter Druck ist, überwacht und abgeschottet wird, also die Ministerverantwortung dank Nötigung nicht wahrhaben konnte. Kammerhofer war nicht der einzige Handlanger, da man auch die Rolle des von L. hervorgehobenen Hirsch betrachten muss, der Darabos 2013 vom BMLV in die Löwelstrasse begleitete, um auf ihn „aufzupassen“. Ich kam ins Spiel, als Darabos die US-Raketenabwehr kritisierte und alle über ihn herfielen; ich verteidigte ihn und er wollte mich treffen, durfte es aber nicht.

SPÖ im Juli 2017 auf Facebook

1992 was the first time I reconstructed covert operations so it was clear that I am on someone’s black list. Kammerhofer threatened me several times (typical behaviour) and I was denounced and lost my job and my appartment in a house of BUWOG. Hirsch worked for lobbyist Peter Hochegger (who had Gusenbauer ties) from 2002 to 2005 and BUWOG was privatized with Hocheggers help in 2004 („Bundeswohnungen“ = appartements for state employees).In fact BUWOG was used against me and Hirsch – who refused to comment – is the missing link. And of course Doskozil is not interested in uncovering criminal activities against Darabos and me. As I want to contribute with these aspects of the „Silberstein-Gusenbauer-affair“ to media coverage there are many journalists in CC. In the last days we gave each other vital hints in contributing to the whole picture. If Kern really wants to know what has happened and is continuing untill it is stopped by the SPÖ he should support all revelations; among that my more intel oriented approach.

Ich erkläre Silberstein und den anderen Adressaten, dass ich 1992 zum ersten Mal verdeckte Operationen (der CIA) rekonstruierte, sodass ich natürlich auf jemandes schwarzer Liste bin. Kammerhofer zeigte sein typisches Verhalten und bedrohte mich mehrmals, ich wurde übel verleumdet, verlor meinen Job und meine Wohnung in einem BUWOG-Haus. Hirsch arbeitete von 2002 bis 2005 für den in die BUWOG-Privatisierung involvierten Lobbyisten Peter Hochegger (der auch Gusenbauer-Verbindungen hatte), sodass klar ist, wer das „missing link“ bei der Instrumenalisierung der BUWOG ist, zumal Hirsch komplett abblockt. Doskozil hat natürlich kein Interesse an Aufklärung, da dies dem Konkurrenten Darabos und mir helfen würde. Dass ich Journalisten ins CC nahm, hat auch damit zu tun,  dass viele Puzzleteile zusammentragen und einander auf Details hinweisen. Wenn Kern wirklich wissen will, was geschehen ist und weiter passiert, bis es die SPÖ stoppt, muss er alle Enthüllungen unterstützen, auch meinen mehr intelligence-orientierten Ansatz.

SPÖ-Dreieckständer (Twitter)

Als PS weise ich Silberstein darauf hin, dass es ihm gelungen ist, die SPÖ zu spalten: Der verlinkte Artikel „shows us how YOU managed to split the SPÖ apart which perhaps can’t be saved besides losing this election. Are you satisfied? Mission accomplished?“ Inzwischen wird der Spin weitergedreht, da die ÖVP die SPÖ klagt und umgekehrt. Die SPÖ klammert sich an Pullers Aussage und sieht darin auch den Hebel für einen U-Ausschuss, da  Kurz‘ Sprecher dem Kabinett angehört und sie argwöhnen, dass er 100.000 € aus Mitteln der öffentlichen Hand angeboten habe. Sind denn alle komplett wahnsinnig geworden und merken nicht, dass sie gegeneinander ausgespielt werden? Vom Agenten eines „katsa“, der Gusenbauer-Freund und Geschäftspartner ist, an der Nase hrumgführt werden? Was Kabinette betrifft, sollte eine SPÖ mit den Leichen Kammerhofer und Hirsch im Keller ohnehin bei sich selbst zuerst anfangen. Zudem wurden Parteifremde nicht von Kurz aufoktroyiert, sondern für die SPÖ-Kampagne (auch für die offizielle) engagiert.

Ein weiterer verdeckte Aktion-Aspekt ist das Schüren von Emotionen, die den Verstand überlagern, sodass man sich gegenseitig hinauflizitiert, sodass auch das eigene Risiko steigt. Was macht die SPÖ, wenn sie heute den Rücktritt von Kurz forderte, sich aber herausstellt, dass sie sich vergaloppierte? Tritt dann Kern zurück? Mit rationalen Überlegungen hat dies – auf beiden Seiten  –  wenig zu tun, da sorgsam geschaffene Kränkungen (mit Medien als Sprachrohr) Tribut fordern. „Hah, jetzt zeigen wir es ihnen!“ wird daher die Gefühlslage bei vielen auf roter und türkiser Seite beschreiben, sodass Silbersteins Rechnung wieder einmal aufgeht.  Übrigens wirkte an der SPÖ-Kampagne niemand mit Bundeswahlkampferfahrung mit; Darabos (3  Bundeswahlkämpfe)  ist zwar der beste SPÖ-Stratege, wurde aber ins Burgenland abgeschoben. Und kaum jemand (oder keiner laut Medien) im Team wäre imstande gewesen, wie ich auf Englisch an Silberstein zu schreiben oder etwas zu übersetzen; deshalb fielen auch 17.500 € an Honorarkosten für eine Dolmetscherin an. Auch das diente Silberstein dazu, sich nicht in die Karten blicken zu lassen.

PS:  Wie hier beschrieben werde ich seit Jahren wegen kritischer Berichte attackiert; nun suchen die Kater Baghira und Gandalf und ich ein neues Quartier, bevorzugt in Wien oder Wien-Umgbung. Wer etwas für mich hat oder weiss hilft mir damit sehr. Auf den Wunsch vieler treuer Leserinnen und Leser hin ist finanzielle Unterstützung  jederzeit willkommen: Alexandra Bader, Erste Bank BLZ 20111, BIC GIBAATWWXXX, IBAN AT592011100032875894. Ihr erreicht mich unter 06508623555, alexandra(at)ceiberweiber.at und ich bin auf Facebook und Twitter (cw_alexandra)

 

 

 

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27 Gedanken zu “Wahlkampf: Offener Brief an Tal Silberstein

  1. Wenn man die Verstrickungen verfolgt, dann führen alle Wege zur Signa-Holding. Dort liegt auch der Dreh- und Angelpunkt aller Geschäfte von Beny Steinmetz in Österreich. Bilderberger-Agent Benko, Bilderberger-Agent Gusenbauer, Bilderberger-Agent Schieder, Bilderberger-Agent Haselsteiner, Bilderberger-Agent Faymann, Bilderberger-Agent Scholten, usw.

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    1. Jaja, der sagenhafte Aufstieg diese Typen trägt eine klare Handschrift…oder ist er einfach nur ein sooo ein begabter Immobilienmakler…
      Es ähneln sich diese kometenhaften Aufstiege in ihrer veröffentlichten Genese doch immer wieder…Garagenzangler, die Weltkonzerne gründen…na klar, so läuft das, man muss sich einfach nur gehörig anstrengen…)

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  2. Ich finde, Ihr mail an Silberstein ist ein sehr guter Schachzug – mal sehen, ob sich irgendeiner der „Journalisten“ in CC entsinnt (entsinnen DARF), was Journalismus überhaupt ist bzw. einmal war.
    Bezüglich Darabos bin ich mir nicht sicher, ob Sie sich da nicht verrennen und ihn verklären, er kommt ja in beinahe jedem Artikel vor.
    Hätte er wirklich Angst, beseitigt zu werden – wieso ist er dann noch in der Politik? Warum ist er nicht längst woanders hin gewechselt, statt sich weiter auf dem Abstellgleis herum zu tummeln und alle paar Jahre beschimpfen zu lassen? Ich weiß nicht…
    Und bezüglich der SPÖ – mit Verlaub, aber hier kann keinerlei Mitleid aufkommen, wenn man sich ansieht, was diese Truppe in den letzten Jahrzehnten verbrochen hat und was sie aus unserem Land gemacht haben.
    Sie haben anderen eine Grube gegraben und sich dabei ihr eigenes Grab geschaufelt, und jetzt werden sie eben erledigt und hinein gestoßen – so spielt das Leben, könnte man sagen.
    Die ich rief, die Geister. Ganz emotionslos.

    PS: Wieso kommt niemand auf den Silberstein-Konnex im Zusammenhang mit der Verunfallung Jörg Haiders, die ganz klar eine GD-Operation war?
    Wer profitierte damals davon? Ein gewisser Herr Gusenbauer.
    Zur Erinnerung: nach der 2008er Wahl hatten ÖVP, BZÖ und FPÖ wieder eine Mehrheit; kurz nachdem von JH und Strache Verhandlungen über eine Regierungsbildung angekündigt wurden, „verunfallte“ JH in seinem Phaeton, der imho verdeckte Agent Petzner war sein Sargnagel (ob dieser das wußte oder nicht, er hat ihn in die Falle gelockt) und 2 Tage später wurde im Nationalrat das 100 Milliarden Euro Bankenrettungspaket verabschiedet und kurz danach Gusi bildete eine neue GroKo als Bundeskanzler.
    (Petzner schreibt heute Bücher, in denen er seinen „Lebensmenschen“ verunglimpft; er ist aus meiner Sicht ein „Mandjurian Candidate“, ein MK-Ultra-Kind).

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    1. Es geht immer auch um Wissen, da ist die offizielle Funktion, die man hat, nur EIN Aspekt; Darabos hat auch auf einem Parkplatz in der Pampa Angst, solange Menschen herum sind, die er kennt oder auch nicht kennt (Handy- und Autoüberwachung spielt auch mit) – es ist ein Kampf, den man gewinnen muss,um je wieder FREI zu sein (gilt auch für Kern und Co.).

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      1. darabos freut sich offene gespräche mit echten menschen zu führen, denen er einblick in die zustände in der politik zukommen lassen möchte, sobald er seine gesprächspartner einschätzen kann…

        und das kann er sehr gut und sehr schnell.

        unter mitmenschen fühlt er sich jedenfalls wohl…

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      2. ja stimmt, das ist ein problem. da die funktionäre mit denen er sonst zu tun hat hauptsächlich nur funktionieren sollen, damit die auftraggeberinteressen gegen die wähler durchgesetzt werden…

        da ist es für einen realistischen sozial-demokraten, der die bedeutung aller drei fremdwörter in diesem satz versteht, offenbar eine genugtuung auch mal mit echten menschen zu sprechen…

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  3. Schade, dass Sie nichts zu meinen Anmerkungen über JH schreiben, aber gut, das ist eine andere Baustelle.
    Klar, das Wissen ist gefährlich, aber auch die Position, die man innehat.
    Darum meinte ich, er hätte der Politik schon lange den Rücken kehren sollen.
    Und bezüglich Parkplatztreffen:
    es gibt Wertkartenhandies (einmalig verwenden, Handy sowie Wertkarte), KFZ (wenn möglich ohne viel Elektronik, zB auch ein Moped/Fahrrad) kann man sich behelfsmäßig organisieren.
    Kriminelle höherer Etagen verfahren standardmäßig so, um der Überwachung zu entgehen – eigenes Handy natürlich zu Hause lassen.
    Hat ND im Laufe seiner Jahrzehnte in der Politik keinerlei „unabhängiges Netzwerk“ für sich generieren können, wenn er so schlau ist?
    Oder ist er seit Jahren so verängstigt, dass er das nicht tat? Dann eben Abschied von der Schlangengrube.
    Wie auch immer, ich will hier nicht urteilen, aber die Heroisierung erscheint mir irgendwie nicht ganz schlüssig.
    Sei’s drum.

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    1. 2 denkfehler:
      haider starb, als der abgang gusenbauers besiegelt war
      wenn ich wertkartenhandy und rad verwende, muss gegenüber dennoch nr unüberwacht erfahren und wissen, wo er ohne handy und mit rad wann sein soll
      und zu d. und netzwerke: hat er anscheinend wirklich nicht, wunderte mich auch; wenn man aber an die abgründe der gusenbauer-seilschaften denkt, ist es verständlich

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      1. Einspruch, keine Denkfehler:

        Faymann wurde im Dezember Kanzler, JH starb 2 Monate vorher.
        Ich würde auch nicht behaupten, dass Gusenbauer darin involviert war, es ging von einer höheren Ebene aus; er hat davon profitiert, bzw. die Partei.
        Abgesehen davon war der „Unfall“ ganz klar keiner, das sollte Ihnen, die sie ja in GD-Aktionen bewandert und ein kritischer Mensch sind, doch damals aufgefallen sein.
        Allein der Medienspin damals war ein Musterbeispiel dafür, auch Fellner war an Bord, die unsichtbare Hand lenkte für den Aufmerksamen ersichtlich die „freie Presse“, es war von der ersten Sekunde an die Vorgangsweise vorgegeben (Raser, Alki, Homo…überlastete Politiker-Reportagen ect. ), dazu die weinende (schwarze) „Witwe“ Petzner, Kritisches wurde bekämpft und verbannt.
        Ich habe damals sehr viel Zeit mit Recherchen verbracht und kann sagen, es war niemals ein (echter) Unfall und der Ablauf war niemals so, wie er öffentlich dargestellt wurde.

        2.: selbstverständlich ist das Gegenüber vorher unter 4 Augen (ohne Handies an einem geeigneten Ort) zu einer ebensolchen Vorgangsweise zu instruieren; glauben Sie mir, jeder halbwegs vife Kriminelle bringt das zusammen.

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      2. so und wie verabredet man sich bei rundumüberwachung? – was haider betrifft, der gusi-sturz war österr sache und er wusste davon war eingeweiht

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      3. Meinen Sie, dass Darabos tatsächlich rundumüberwacht wird, seit 10 Jahren??
        Wenn dem so ist, dann ist es schwer, aber dennoch möglich – hängt aber auch davon ab, wie gut die Bewacher sind und wie einfallsreich man ist.
        Ob Gusis Sturz JH bekannt war oder nicht, ändert nichts an dem Unfall, der einfach keiner war, und es ändert auch nichts an dem politischen Implikationen.
        Ich verstehe nicht ganz, warum Sie hier selektiv an das GD-Thema herangehen – bei Darabos/Kern – ja, bei anderen – nein?
        Wenn Sie sich mit dem „Unfall“ intensiv beschäftigen, dann erkennen Sie, dass eine „versteckte Hand“ Regie führte, und zwar umfassend, bis in die Gerichtsmedizin hinein.

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      4. Mit Haiders Tod haben sich eh andere beschäftigt, warum sollte ich auch? Nur dass eben ausser mir niemand den Konnex Silberstein 2006 und 2017 herstellt, also bleibe ich da dran.

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      5. @ron nie, die totalüberwachung ist heute ins handy integriert. und diese wanze lädt sogar jeder abends freiwillig selbst auf…

        jh autounfall war wirklich seltsam. ein nachstochern dort bringt aber außer probleme nichts mehr, fürchte ich…

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      6. Sie müssen sich ja eh nicht damit beschäftigen, aber wie ich schrieb könnte es da einen Konnex zum aktuellen Geschehen geben, eben in Form von T.S. und seiner „Organisation“.
        Sie haben ja auch Barschel erwähnt, ich erwähne eben Haider, weil es für mich in dieselbe Kategorie fällt, auch, weil ein Mensch posthum durch den Dreck gezogen wurde, nachdem man ihn beseitigt hat.
        Ja, damit ist nichts zu ernten, aber darum geht es bei der Wahrheit auch nicht.

        Und es ist sicher gut, wenn Sie weiterhin an Ihrem Leibthema dran bleiben, davon
        will ich Sie ja nicht abbringen.

        @hlg
        Natürlich, das Handy ist eine Wanze, besonders das Smartphone, aber auch der Fernseher, das Notebook, das moderne Auto etc. etc.
        Darum ist es auch klug, sich bei der Auswahl seiner Gerätschaften etwas auszukennen, um die richtige (=am wenigsten anfällige) Wahl zu treffen.
        Ich zB habe kein Smartphone und werde auch keines haben.
        Ich wußte schon vor 20 Jahren, dass man den Handy-Akku entfernt, wenn man
        ungestört plaudern will; selbst das ist heutzutage kein Patentrezept mehr, die GD
        sind – nonaa – dem „aktuellen“ Stand der Technik weit voraus.
        Dennoch kann man es ihnen schwer machen.

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      7. Sie übersehen, dass Darabos als Landesrat daraufhin überwacht wird, wo sein Smartphone und sein Dienstwagen sind usw. –
        er kann nicht losgehen und ein Auto ausborgen u. ein Prepaid-Handy kaufen, denn das ist Abwesenheit von Dienstwagen u.
        Phone…

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      8. „als Landesrat daraufhin überwacht wird, wo sein Smartphone und sein Dienstwagen sind usw.“

        Davon weiß ich nichts, da habe ich keine Kenntnisse.
        Sollte ein Landesrat tatsächlich sich nicht einmal in der Freizeit von seinem Diensthandy entfernen dürfen, dann besteht da ein Problem.
        Ich kann es mir aber nur schwer vorstellen, denn ein Landesrat wird doch wohl mit dem Wagen seiner Frau am Wochenende, wenn er dienstfrei hat, einkaufen fahren dürfen…?
        Sollte dem nicht so sein, dann ist es wirklich problematisch.

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      9. Also,
        wenn es wirklich stimmt, dass Politiker im Dienstvertrag zustimmen, auf Privathandies und Privatautos zu verzichten (was ich mir nicht wirklich vorstellen kann, aber gut) und auch immer erreichbar sein müssen, sich also nie von Dienstauto und -Handy entfernen dürfen (und das Handy auch nicht ausschalten dürfen), dann wäre doch der logische Schritt, die Politik zu verlassen, andernfalls man ein Masochist ist, speziell im konkreten Fall.
        Das schützt nicht vor Überwachung, bietet aber mehr Freiräume sowie ein unbeschwerteres Leben.

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      10. Ich weiß nicht, wo mein angeblich erneuter Denkfehler liegen soll, aber lassen wir es gut sein, Sie verteidigen halt ND, das ist Ihre Angelegenheit, dazu will ich mich nicht weiter äußern.
        Ich kann Ihnen nur sagen, dass es genug Möglichkeiten gibt, sich Überwachungen zu entziehen, dazu sind Kenntnisse und Einfallsreichtum nötig; wenn Sie meinen, das ginge nicht, so lasse ich Ihnen gerne Ihre Ansicht zu dem Thema, die so halt nicht richtig ist; Nachhilfe werde ich hier keine geben.

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