So funktioniert Rufmord

„Character assassination“ wird in den USA von Kritikern beinahe beiläufig verwendet um zu beschreiben, was denen passiert, die dem militärisch-industriellen Komplex (oder Deep State) entgegentreten. Man kann derartigen Rufmord auch in heimischen Publikationen verfolgen, die nicht nur über Donald Trump einen Kübel Dreck nach dem anderen ausschütten. In Vorbereitung auf vom Zaun gebrochene vorgezogene Neuwahlen wird in Österreich gerade versucht, einen ehemaligen Minister zu opfern. Dass er sich nichts zuschulden kommen liess, sondern in Wahrheit unter Druck gesetzt wurde, spielt keine Rolle; man deutet immer wieder an, dass er Bestechungsgelder für den Fußballverein genommen haben könnte, in dessen Kuratorium er lange war.

Die schwarzblaue Koalition stand vor der Frage, welche Kampfjets die alten Saab Draken ersetzen sollten, wenn diese das Ende ihrer Betriebsdauer erreicht haben, und entschied sich 2003 für die von EADS hergestellten Eurofighter. Erstmals sollte Österreich über Jets verfügen, die auch Überschallgeschwindigkeit erreichen und deren Betrieb relativ teuer ist. Kritiker bzw. Kenner meinen aber, dass Im Bereich dieser Jets jedes Modell mehr oder weniger teuer sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb ist. 2006 gab es reguläre Neuwahlen, und die SPÖ mit Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos stellte im Wahlkampf eine Abbestellung der Eurofighter in Aussicht nach dem Motto „Sozialfighter statt Eurofighter“. Darabos wurde nach der Wahl Verteidigungsminister und musste da zumindest einen Vergleich aushandeln, also weniger Jets bestellen.

akteef1„News“ vom 18.2.2007 (der abgebildete Jet ist allerdings kein EF)

Darabos war Gegner der von den USA in Europa installierten Raketenabwehr, von US-Militärinterventionen und von der Unterwanderung der Sozialdemokratie durch jene Kräfte, die dies und auch offene Grenzen pushen.  Er wurde als Minister abgeschottet, überwacht, unter Druck gesetzt; nicht einmal der Generalstabschef hatte direkten Kontakt zu ihm, dem Befehlshaber des Heeres laut Verfassung. Begleitet wurde dies von „very fake news“ im Mainstream, die ein falsches Bild von den Zuständen zeichneten und ihn permanent persönlich diffamierten. Dabei war in den Redaktionen durchaus bekannt, dass er abgeschottet wird, doch es wurde allenfalls so thematisiert, als würde er sich halt nicht fürs Heer interessieren. Mehr dazu in einem offenen Brief von mir an den derzeitigen Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil vom Dezember 2016, auf den er bislang nicht reagiert hat, obwohl ich es immer wieder urgiert habe.

Im Fake News oder auch Character Assassination Mainstream findet man manchmal aber doch Puzzleteile wie diesen Artikel der „Presse“ vom Mai 2007 unter dem bezeichnenden Titel „Nur Rekruten sehen noch unglücklicher aus“: „’Er ist ein liebenswürdiger Mensch, sehr bemüht, aber nicht gerade visionär und durchsetzungsstark‘, meint ein Genosse über Norbert Darabos. Der idealtypische Landesgeschäftsführer quasi. Das war er auch einmal. Als Parteimanager der SPÖ Burgenland führte er diese im Jahr 2000 zu einem unerwarteten Wahlsieg. Später, als SPÖ-Bundesgeschäftsführer organisierte er den Präsidentschaftswahlkampf von Heinz Fischer – ebenso mit Erfolg. Auch bei der Nationalratswahl 2006 war Darabos der Kampagnen-Manager seiner Partei.

Doch dieser Triumph hatte andere Väter. Darabos‘ Verdienst war es mehr oder weniger, die angeheuerten Spin-Doktoren, Stanley Greenberg und Tal Silberstein, in Ruhe arbeiten zu lassen. Die beiden gaben in Absprache mit Alfred Gusenbauer die Strategien vor – Darabos kümmerte sich um die Ausführung.“  Greenberg plante mit John Podesta und George Soros die Übernahme Amerikas und er und sein früherer Mitarbeiter Silberstein gelten als alles andere als zimperlich. Sie werden mit Dirty Campaigning in Verbindung gebracht und Silberstein wurde vom neuen Bundeskanzler Christian Kern sofort um kolportierte 500.000 Euro pro Jahr angeheuert, kam dass Kern dem weggemobbten Werner Faymann Mitte Mai 2016 nachfolgte. Wie ich hier darstelle, kritisiert die ÖVP seit ein paar Wochen, wie Kern dank Silbersteins Rat gegen sie vorgeht, um Neuwahlen vom Zaun zu brechen. Silberstein beriet auch die Macher des Films Our Brand is Crisis, der auf einer gleichnamigen Dokumentation über den Einsatz von Greenbergs Firma GCS (= Greenberg – Carville – Shum) in Bolivien basiert.

Unter Verwendung von Infos aus Rumänien wird zu Silbersteins Engagement in Botswana in einem kritischen Bericht ausgeführt: „Contrary to earlier reports that the BDP (Botswana Democratic Party) had engaged Israeli company – Nikuv, the Israeli group inside Khama’s War Room, Timor Consultancy is headed by Adi Temor who first made international headlines as second in command at GCS International which was branded a Mossad front by the Romanian media during the 2012 Romanian election campaign. Timor personally worked with President Traian Basescu of Romania during the campaign, alongside GCS Chief Executive Officer Tal Silberstein reported to be a Mossad agent.“ Die SPÖ und das Bundeskanzleramt verweigern jede Stellungnahme zu Silberstein und als Kern in einer ORF-Pressestunde aufgrund von Aussagen seitens der ÖVP kurz gefragt wurde, wich er aus. Ich wies in Telefonaten und Mails sowie im Netz darauf hin, dass es auch um den Umgang mit Darabos geht, der bereits 2006 unter Druck geraten ist.

akteefMinister Doskozil als Held (News)

Ein Indiz dafür, dass gerade wieder etwas inszeniert wird, ist das Verhalten der Medien. Diese pushen oder bashen Politiker (siehe Trump) und sie spielen ein Thema hoch oder verschweigen es bzw. drängen diejenigen in die Ecke, die dem vorgegebenen Narrativ nicht folgen. Die frühere Chefredakteurin von News, Eva Weissenberger, schrieb einmal darüber, wie sie in einem Shirt der Clinton-Kampagne mit der Aufschrift „Bitches get stuff done“ vor dem Fernseher saß und mit Hillary fieberte. Umso enttäuschter waren sie und der Rest des Very Fake News Mainstream, als Donald Trump das Rennen machte. Nun macht News mit einem Dassault Rafale anstatt eines EF auf dem Titel auf und stellt MInister Doskozil als Helden dar, während auf Norbert Darabos (den man meist mit gesenktem Kopf abbildete) eingeprügelt wurde und wird. Die neue Chefredakteurin Esther Mittersteiner verweist auf Redakteur Stefan Melichar, der die Causa „seit Jahren verfolgt“ und „penibel recherchiert“ hat.

Nun wird er sicher Details in der langen Geschichte der EF-Beschaffung parat haben, die mir nicht geläufig sind, doch seine Aufgabe ist es, das große Bild zu verschleiern. Das Wiederaufrollen der Causa begann im August 2016, indem Peter Pilz von den Grünen Darabos‘ bis dato „geheimer“ Vergleich mit EADS zugespielt wurde, der dann auch in den Medien landete. Während bei vielen News-Artikeln auf der Webseite des Magazins steht, dass man den Rest in der Bezahlausgabe lesen soll, wurde nun das Archiv zum Thema online gestellt, mit dieser Vorbemerkung: „Nach der Anzeige von Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil gegen Airbus-Firmen in Zusammenhang mit dem Eurofighter-Verkauf an Österreich gehen die Wogen hoch. News berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über Dokumente, die einen Hinweis darauf geben können, wie der Minister tatsächlich über eine Milliarde Euro zurückholen möchte.“ Die jetzt abrufbaren Artikel gehen zurück bis 2012, können daher nicht alles sein, doch der letzte ist vom 12. August 2016 und trägt den Titel „Eurofighter: Rote Falken„.

Die Roten Falken sind eine jener SPÖ-Jugendorganisationen, die voll auf dem Trip der Globalisten um George Soros sind und „open the borders“ rufen, ohne zu begreifen, was sie wirklich tun. Man wartete offenbar, bis Darabos, jetzt Landesrat im Burgenland, auf Urlaub außer Landes ist, um zunächst via Kronen Zeitung zuzuschlagen. Es überrascht nicht, dass damals wie heute Peter Pilz als der große Aufdecker präsentiert wird, dient er doch seit Jahren brav dem US Deep State, agitierte für jede Militärintervention und intrigierte gegen echte Grüne, die keine CIA-Filiale sein wollten. News legte einen Tag nach der Krone nach: „Eigentlich wollte die SPÖ die Eurofighter abbestellen. Als sie dann in der Regierung war, schloss sie mit der Herstellerfirma aber einen Deal. Wurde dafür gar der U-Ausschuss abgedreht?

darabostwDie Fake News-Meute auf Twitter (18.2.2017)

Es war das Thema Nummer eins der Sozialdemokraten im Nationalratswahlkampf 2006: ‚Stoppen Sie den Eurofighter-Kauf, bevor es zu spät ist -mit Ihrer Stimme für die SPÖ!‘ Spitzenkandidat Alfred Gusenbauer stellte sich als ‚Sozialfighter‘ dar, im Gegensatz zum Eurofighter-Befürworter Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP). Eine Strategie, die letztlich aufging: Die SPÖ wurde stimmenstärkste Partei, Gusenbauer nach langwierigen Koalitionsverhandlungen mit der ÖVP im Jänner 2007 Bundeskanzler. Eine besondere Mission hatte Gusenbauer für Norbert Darabos, den Leiter des Anti-Eurofighter-Wahlkampfs. Der einstige Zivildiener musste das Verteidigungsministerium übernehmen und sich um die Causa prima kümmern, den von der SPÖ versprochenen Ausstieg aus dem Kampfjetkauf. Die schwarz-blaue Regierung hatte 2003 für rund zwei Milliarden Euro 18 Eurofighter bestellt. Als die SPÖ 2007 das Ruder übernahm, war noch kein einziger davon geliefert, die Produktion allerdings weit fortgeschritten. Gestoppt hat Darabos den Fliegerkauf nicht. Er schloss einen Deal, der jetzt, neun Jahre später, aufs Neue heikle Fragen aufwirft.“

Wie man am Twitter-Screenshot sieht, sind Fake News Verbreiter und Vasallen fremder Interessen eine Meute, die sich selbst dann am besten gefällt, wenn sie jemanden mobben kann. Man beachte beim News-Artikel, dass die Rolle Silbersteins im SPÖ-Wahlkampf  verschwiegen und Darabos praktisch auch zum Urheber von Dirty Campaigning gemacht wird, obwohl er früher selbst erfolgreich wahlkämpfte. Es dürfte nicht überraschen, dass das Magazin Silberstein vor wenigen Wochen einen „Freibrief“ ausstellte und die Very Fake News-Leute sich auch auf Twitter über Bedenken wegen Silberstein amüsierten. Darabos „schloss einen Deal, der jetzt, neun Jahre später, aufs Neue heikle Fragen aufwirft“, schrieb Stefan Melichar im Sommer und wurde noch deutlicher.

Er verzichtet darauf, Darabos‘ Sichtweise zu eruieren, zitiert aber Pilz, der diesem Korruption vorwirft und schreibt ganz in dessen Sinn: „Das Rapid-Sponsoring lief bei EADS intern unter dem Titel ‚Die roten Vier‘ und hatte das Ziel, Zugang zur SPÖ, die den Eurofighter seit jeher ablehnte, zu finden. Das geht unter anderem aus einem Maßnahmenplan aus dem Jahr 2002 hervor, der offenbar so geheim war, dass er vom versendenden EADS-Mitarbeiter in Wien gleich nach dem Verschicken vom Computer gelöscht wurde. Rapid war aus Sicht von EADS eine SPÖ-Hochburg (siehe Faksimile), die man gern für sich einnehmen wollte. EADS-Mitarbeiter Johann H. sagte den internen Ermittlern von Clifford Chance, dass ‚allgemein bekannt gewesen sei, dass Rapid Wien der SPÖ nahestehe, und dass er wisse, dass Norbert Darabos Kuratoriumsmitglied von Rapid Wien‘ sei. Die Zahlungen seien ‚eher aus dem Grund geleistet worden‘, EADS-Mitarbeitern Zugang zur Vip- Lounge von Rapid zu gewähren.“

Die Story von den „Roten Vier“ ist nichts Neues, da z.B. der Kurier am 31.5.2012 sozusagen als „nettes“ Geburtstagsgeschenk für Darabos (damals noch Verteidigungsminister) darüber berichtete. Am 6.6.2012 schrieb der Kurier jedoch: „Laut KURIER-Recherchen hat EADS zwei Mal versucht, mit Darabos via Rapid in Kontakt zu treten. Erstmals beim Champions-League-Spiel Bayern gegen Rapid (22. November 2005), als Darabos plötzlich alleine mit dem Chef der EADS-Militärflugzeuge dasaß. Ein zweites Mal in Hütteldorf, als der Rapid-Gönner und Eurofighter-Lobbyist S. dem SP-Mann auf die Schulter klopfte und fragte, ob man den Streit um die Eurofighter nicht endlich beilegen könne. Darabos stand beide Male erbost auf und ließ die Vertreter verdutzt zurück. Dem Vernehmen nach ist Darabos seitdem auf das Rapid-Management nicht sonderlich gut zu sprechen.“

dheldenplTypischer Meuchelbericht (Kurier)

War es die Vorbereitung auf das sich jetzt ausbreitende Szenario oder hatte es andere Gründe, dass Darabos (Bericht am Tag der US-Wahl) im November 2016 aus dem Rapid-Kuratorium entfernt wurde, dem z.B. Peter Pilz nach wie vor angehört? Der Geschäftsführer von Rapid, Christoph Peschek, war früher für die SPÖ  im Wiener Gemeinderat und agitierte bei der Wehrpflicht-Volksbefragung brav für ein „Profiheer“, das auf Kampfeinsätze und einen Beitritt zur NATO hinausgelaufen wäre. Darabos musste die aufgezwungene neue Linie vertreten, war kaum bei Veranstaltungen und gab nur selten Pressekonferenzen, gab sich aber auch nicht gerade enthusiastisch, da er für Wehrpflicht, Neutralität und Landesverteidigung war. Dies aber anzusprechen und auf seine Abschottung hinzuweisen war ein Tabubruch, da der Fake News Mainstream seine Aufgabe wie immer eifrig erfüllte. Als Generalstabschef Edmund Entacher, ein Wehrpflichtverfechter, im Jänner 2011 abberufen wurde, machte die Kronen Zeitung entsprechend Druck.

Man lastete es dann Darabos an, der jedoch am 24. Jänner 2011 mit Entacher sprach, ihn aber nicht von seinem Posten entfernt hat; tatsächlich wurde er via Kabinettschef Stefan Kammerhofer (eine Leihgabe der ÖBB, deren Chef damals der heutige Kanzler war) und den Leiter der zivilen Sektion I im BMLVS abberufen, also über eine Fake-Befehlskette. Man schob es dem unter Druck gesetzten Darabos zu, der zum großen Gaudium niedriger Lebensformen in den Redaktionen, in den Parteien, beim Bundesheer und in der allgemeinen Öffentlichkeit dann eine besonders unglückliche Figur machte (siehe Clip vom ORF-Report von damals). Der Verfassung nach hat der Minister das Weisungsrecht im Ressort, während der Kabinettschef ausschliesslich echte Ministerweisungen eins zu eins weitergeben darf.

Eine Anzahl Beamte darf im Namen des Ministers Unterschriften leisten, hat also anders als Kammerhofer eine Approbationsberechtigung gemäss dem Prinzip, dass in der öffentlichen Verwaltung nichts ohne das Gesetz (und nichts gegen das Gesetz) passieren darf. Der Minister ist zudem Befehlshaber laut Verfassung und hat auch die von der Bundesregierung übertragene Verfügungsgewalt über das Bundesheer. Somit ist die gesamte Regierung verantwortlich, dass ein Verteidigungsminister das ihm übertragene Amt auch ohne Druck, Abschottung, Einschüchterung, Überwachung ausüben kann. Da Kammerhofer als Deep State-Handlanger „MInister spielte“, ist alles als rechtsungültig zu betrachten und muss rückgängig gemacht werden, was nicht ohne jeden Zweifeldem Willen von Norbert Darabos und Nachfolger Gerald Klug (der alles andere nur nicht „klug“ ist) zugeordnet werden kann. Es ist purer Hohn, wenn im Fake News Programm des ORF auch der Leiter der Strafrechtssektion im Justizministerium Christian Pilnacek auftritt, denn er gehört zu jenen, die Anzeigen wegen der verfassungs- und rechtswidrigen Zustände im BMLVS unterdrückt haben.

drohpostingDrohposting gegen Darabos, Presse, 2011

In die Diskussion unter dem Motto „Alles Flug und Trug – Die Milliardenjagd im Eurofighter-Krimi“  wurden ausserdem Doskozil, Pilz, ÖVP-Generalsekretär Werner Amon (dessen Fragen zu Silberstein Kern nicht beantworten will) und Bettina Knötzl  von Transparency International eingeladen (eine der Soros-„NGOs“). Wie sehr die Causa alle erregt, mit der Silberstein offensichtlich den zweiten Eurofighter-Wahlkampf-Coup landen will, sieht man z.B. im Blog von Stefan Kappacher (Ö 1): „Ein Hochamt also für den in die Jahre gekommenen und in seiner Partei nicht mehr gar so wohlgelittenen Peter Pilz. Ein Coup natürlich von Doskozil, der mit der Strafanzeige eine gerichtliche Verjährung der Betrugs- und Schmiergeldvorwürfe verhindern will. Der mit dem verstorbenen Enthüllungsjournalisten Kurt Kuch eng befreundete SPÖ-Minister und Ex-Polizist hat damit seine Glaubwürdigkeit ganz schön gefestigt, auf die Gefahr hin, dass er seinem burgenländischen Landsmann Nobert Darabos Ungemach bereitet. Der hat als Verteidigungsminister zwar 2012 die Task Force Eurofighter eingesetzt, aber bei den Verhandlungen über das Downgrading 2007 möglicherweise keine so gute Figur gemacht und Airbus vielleicht sogar einen Gefallen getan.“

Wie sich der Spin gegen Trump durchzieht, finden wir auch das Gewebe um Darabos, dem man Korruption unterstellt, überall. Es soll der Eindruck entstehen, dass Darabos daran mitgewirkt hat, dass Rapid von EADS unterstützt wird, was sich dadurch verfestigen soll, dass der Vergleich mit EADS zum Nachteil Österreichs gewesen sein soll. Dass der Minister abgeschottet wurde, war selbstverständlich auch den Mitgliedern des Landesverteidigungsausschusses bekannt, doch sie unternahmen nie etwas dagegen. Nun sind nicht alle in der Politik oder in den Medien oder auch in der Justiz und beim Heer einigermaßen hell auf der Platte, aber einige sind durchaus in der Lage, Zusammenhänge zu verstehen und haben dies auch mir gegenüber zugegeben. Handlungen resultierten daraus jedoch nie, während ich immer wieder (auf der früheren Ceiberweiber-Seite) aufzeigte, was wirklich Sache ist und Anzeigen erstattete. Aber wie meinte der russische Außenminister Sergej Lawrow einmal? „There are so many pussies out there.“

Und die Ober-Pussy dürfte Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil sein, der ohne die geringsten Gewissensbisse seinen Parteikollegen Norbert Darabos opfert, nur um bei Kern/Silberstein weiter mit an Bord zu sein. News illustriert den Aufmacher am 18.2. mit Bildern von Doskozil („Seit Doskozil Verteidigungsminister ist, hat die ‚Task Force Eurofighter‘ ihre Tätigkeit massiv ausgeweitet.“) und Pilz („Der grüne Aufdecker Peter Pilz ist seit Jahren am Eurofighter-Thema dran. Er gab der Task Force Informationen.“) in Tatkraft signalisierender Pose abgebildet. Natürlich gibt es keine Task Force zu den von mir beschriebenen Altlasten (der Kabinettschef ist „auf Urlaub“, seine Taten sind ungesühnt), während schon von einem neuerlichen Eurofighter U-Ausschuss die Rede ist. Dieser wäre „schon Ende April startklar“, wie Peter Pilz im Standard verkündet.

In der SPÖ werden Mandate weitgehend mit Abnickern besetzt, wie man an Sicherheitssprecher Otto Pendl sehen kann, der nie einen Finger fürs Bundesheer rührte oder gar für Parteigenosse Darabos. Dass das Verteidigungsministerium Strafanzeige gegen zwei Airbus-Unternehmen eingebracht hat, ist auch wenig vertrauenserweckend, wenn man weiss, dass die Rechtsabteilung im BMLVS Handlanger illegaler Kammerhofer-Machenschaften war.  Es ist irgendwie nachvollziehbar, dass Airbus selbst alle Vorwürfe zurückweist. Die Presseaussendung erinnert sehr an die Zustände im Ministerium zu Kammerhofer-Zeiten: „Uns liegt weder die Strafanzeige noch irgendeine andere Information zu diesem Sachverhalt und den Vorhaltungen des Ministeriums vor. Wir hören von den Vorwürfen heute zum ersten Mal – und zwar aus den Medien. Weder hat uns das Ministerium über die genannten Vorwürfe informiert, noch wurden wir zu einer Stellungnahme aufgefordert.“

Man beachte, dass sich Doskozil eine Lösung ohne Ersatz für die Eurofighter vorstellen kann, also dass Österreich seinen Luftraum nicht mehr selbst sichert und die Neutralität aufgibt. Der Herausgeber von „Österreich“, Wolfgang Fellner, lernte das Zeitungsmachen einst bei der Washington Post, die man auch als „politischen Arm der CIA“ bezeichnen kann und kooperiert mit CNN (wahlweise Clinton News  Network, Clown News Network, Corrupt News Network pder auch CIA News Network genannt). Er versucht seit Wochen, Neuwahlen nach einem Bruch der rotschwarzen Koalition herbeizureden. Am 19. Februar bietet er (natürlich) Peter Pilz eine Bühne, der auch (natürlich) Darabos beschuldigt, Schmiergelder genommen zu haben. Zugleich stellt man den „roten Neuwahl-Plan“ dar, der u.a. darin besteht, „Schwächen“ von ÖVP-Außenminister Sebastian Kurz auszuloten (den u.a. „Österreich“ als Nachfolger von Parteichef Vizekanzler Reinhold Mitterlehner herbeiredet). Außerdem spielen die Eurofighter-Klage (als „Sittenbild von Schwarz-Blau“) und das Zusammenwirken von Kern und Doskozil eine Rolle. Ein U-Ausschuß als Farce (denn er endet automatisch mit der Legislaturperiode) kommt noch hinzu, und man kann ja Norbert Darabos opfern, um zu zeigen, wie „anständig“ die SPÖ doch ist.

Das „bigger picture“ erkennt man nur anhand internationaler Vorgänge, denn Kern wurde nicht von ungefähr wenige Wochen nach seiner Kanzlerwerdung von George und Alexander Soros besucht und ist bei diesem Thema äußerst wortkarg. Soros pusht über die Förderung unzähliger NGOs, Medien, Experten, Projekte, Initiativen, Vernetzungen, Dachverbände, Tagungen, Institute die Agenda der Abschaffung von Grenzen und damit von Nationalstaaten. Auf diese Weise wird der öffentliche Diskurs gesteuert, die Gesellschaft gespalten und versucht, open borders-Mehrheiten in Parlament und Regierung zu kreieren. Dagegen setzen sich die Visegrad-Staaten jetzt gemeinsam zur Wehr, und nachdem sich Ungarn und Mazedonien an die USA wandten, werden auch Kongress und Senat aktiv. Als Kern verkündete, er wolle eine gemeinsame Mehrheit mit den Grünen und den NEOS schaffen, reagierten ÖVP und FPÖ wie auf einen persönlichen Affront und sahen sich provoziert.

Doch dies passt genau in die Soros-Agenda, zumal es jene Parteien sind, die zumindest auf EU-Ebene als „reliable allies“ von Soros gelten, da sieben von deren österreichischen Abgeordneten dazu gehören. Außerdem wird Kern nicht von ungefähr von Anfang an mit Justin Trudeau verglichen, dessen Regierung eine ganz offizielle Partnerschaft mit dem Regime Changer und Währungsspekulanten eingegangen ist. Es ist auch kein Zufall, dass die österreichische Regierung so tut, als gäbe es keine Unterminierung des Landes und Europas durch George Soros. Er gilt auch als einer der wichtigsten Verbündeten einer CIA gilt, die sich gegen Donald Trump und damit gegen nationale Souveränität und gegen ein Ende der Destabilisierung u.a. via IS und Islamisierung stellt. Es ist absehbar, dass bei einer neuerlichen Skandalisierung der Eurofighter-Beschaffung wenig herauskommen wird, doch um wohlfeile 500.000 Euro pro Jahr kann Silberstein eine alte Wahlkampfstrategie wieder aufwärmen. Wie praktisch, dass man nebenbei den einzigen Sozialdemokraten opfern kann, der mit Soros und dem Deep State nichts am Hut haben will.

PS: Dazu auch auf Englisch, mit Infos dazu, wie George Soros in Wahlkämpfe involviert ist.

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26 Gedanken zu “So funktioniert Rufmord

  1. Das aktuelle Beispiel von Rufmord sieht man gerade in den USA.
    In unserem LieStream liest man täglich nur was Trump für Lügen möglicherweise gesagt hat, indem man immer perfidere Sachen an den Haaren herbeizieht. Z.B. die Geschichte rund um Schweden. Man weiß zwar nicht was Trump meinte, aber man stellt Mutmaßungen an.

    Jeder der sich informieren will sollte wirklich jede Rede oder jede Pressekonferenz von Trump komplett ansehen, denn die positiven Sachen, vor allem die Inhalte, um die es Trump geht, werden unsere Lügemmedien niemals schreiben. Eine Schade wofür unsere Steuergelder verschwendet werden.

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  2. @Karl
    genau richtig so, auch ich sehe mir die kompletten Reden an. Die Runde durch den Lügensumpf wird dann noch viel interessanter, zum Teil auch lustiger, da die Hilflosigkeit offensichtlich wird.

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  3. Hab das Video schon vorher gesehen.

    Trump macht das sehr gut, sowas habe ich von Obama nie so gesehen und bei Hillary kam es immer sehr gekünstelt rüber.
    Tja, er ist eben doch ein Profi und er steht näher beim Volk wie die anderen.

    Es scheint ein epischer Kampf zu werden.

    Österreich, ………….tja ich habe Kollegen dort, ich wohne ja nahe der Grenze.
    Sie haben innerlich schon vor 20 Jahren emigriert, ihr Land aufgegeben.
    Sie warten seit vielen Jahren auf einen Trump, kann sein das der nun kommt. Sollte Trump Erfolg haben, dürfte das die Wähler überall in Europa ermutigen alternativen zu wählen.

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    1. Das Schlimme ist ja, Trump redet 55 Minuten lang und erwähnt auch kurz vor Schluss die bisherigen Einmischungen der USA überall auf der Welt und meint, es ist an der Zeit dies zu beednden. Solche Aussagen von ihm finden keine Erwähnung irgendwo. Würde dort die Killary stehen und Russald mit Krieg drohen, so würden unsere Lügenmedien auch noch jubeln. Trump hat das Wort Terror nicht verwendet, jedoch wird es ihm von APA & co unterstellt (Schweden)
      Einfach nur noch pervers und krank was gerade abgeht.
      Nicht die Politiker spalten die Bevölkerung, es sind die verlogenen Medien mit ihren Lügen un dihrem blanken Hass gegen alles, was nicht ihrer eigenen Ideologie entspricht. Was ist nur aus dieser Welt geworden.

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      1. Trump hat Kriminalität in Schweden gemeint, die von jenen sowieso geleugnet wird, die sich so über ihn empören. Paradoxer Weise auch von Frauen, für die er ein böser Sexist ist und deren Opfer Frauen sind:

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    1. Kenne ich – zu den Hintergründen bzw. Hintermännern siehe auch:

      http://www.sourcewatch.org/index.php/Greenberg_Carville_Shrum

      http://www.counterpunch.org/2013/03/15/the-progressive-movement-is-a-pr-front-for-rich-democrats/

      da gehts um Podesta, Soros, Greenberg (für den Silberstein arbeitete)

      Auf das Interview mit dem DHS-Agenten nehme ich hier Bezug:

      https://europeandeepstate.wordpress.com/2017/02/18/why-i-trust-donald-trump/

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      1. Man kann davon ausgehen, dass es auch bei uns Mitspieler gibt, die deswegen so gut funktionieren; wie in dem Link mit dem Interview mit einem DHS-Agenten deutlich gemacht wird, soll man darauf achten, wo Leute das exakt Gleiche sagen (im Kampf gegen Trump parteiübergreifend, es werden Beispiele genannt). Ich kenne auch Gerüchte aus der Szene. die gegen sexuelle Gewalt gegen Kinder kämpft und sie werden manches erklären. Du darfst auch nicht vergessen, dass bei uns die Fake News-Propaganda allumfassend ist und jemand, der in ihr Visier gerät, kaum eine Chance hat. Egal womit und egal ob was dran ist – und es gibt auch Privates und vollkommen Legales, das man durch den Dreck ziehen kann – wenn es genug „niedrige Lebensformen“ in den Redaktionen und in den Parteien gibt (von der Soros-Zivilgesellschaft gar nicht zu reden).

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      2. Ich habe zu ihrer Antwort nichts hinzuzufügen.
        Ich bewundere Sie wegen ihres Mutes diese Seite aufrecht zu erhalten.
        Alle Achtung

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      3. @hlg

        Der Krimi rund um die österr. Super-Kanone Horwitzer Noricum ist sowieso meine Lieblings-Verschwörungs-Geschichte. Wenn es kein Kriegsgerät wäre, wäre ich sogar stolz drauf, was Österreicher bauen können. (Die „Zeit“ lästerte: „Wenn Spatzen Kanonen exportieren“ 🙂 ) Obwohl – das Patent stammte ja von einem Kanadier, Gerald Bull, der zwei Wochen vor Prozeßbeginn vor seiner Wohnungstüre in Brüssel von Profikillern erschossen worden war.

        Diese Causa hatte neben Lütgendorf noch mehrere (mehr od. weniger) prominente „plötzliche“ Todesfälle zur Folge. Recht gute, wenn auch nicht vollständige Zusammenfassung hier: http://diepresse.com/home/zeitgeschichte/4753694/Herbert-Amry_Der-mysterioese-Tod-des-Botschafters

        Anders als Volker Raus es in seinem Krimi „Reichweite“ (=> 45 km!!) darstellt, sieht es Pilz (Buch „Die Panzermacher“) Er sagt zur Causa: „Die Bereitschaft zum Gesetzesbruch war bei den damals Regierenden vorhanden – aber es ging um Arbeitsplätze. Das ist der große Unterschied zu heute, wo es bestimmten Herrschaften nur um persönliche Bereicherung ging.“ – derstandard.at/2000028345634/Noricum-Skandal-Waffendeals-unter-der-Tuchent

        Der ehemalige Kanzler Riegler verglich die Affäre mit einer griechischen Tragödie.

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      4. Das wurde nicht mir persönlich erzählt, aber jemandem, den ich kenne, am Rande einer Veranstaltung, bei der wir beide waren (es ging bei der Diskussion – vor der US-Wahl – um Kriegsgefahr, Russland, die USA) – jedenfalls hat unter denen, die dort waren, jemand Kontakt zu Lütgendorfs Sohn. Und dieser sagte mal, dass er ein Buchmanuskript schon fertig hatte über den Tod seines Vaters und ihm Männer in Ledermänteln (O-Ton Philipp L.: „Die sehen wirklich so aus, wie man sie sich vorstellt!“) eindrücklich nahegelegten, es besser sein zu lassen unter Verweis auf seine Kinder. Wie gesagt, er hat es jemandem erzählt, der mit jemandem darüber sprach, der es mir erzählte, aber es klingt plausibel.

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  4. Den österreichischen Trump hat man ja, ich glaube es war 2010, bereits sauber beseitigt.
    So gehts halt mit die Guten. Da muß der Trump mächtig aufpassen. Wir Kennedy nämlich.
    Direkt sympathisch ist er ja nicht der Trump, aber welcher Politiker ist das schon?
    Ich kenne keinen.
    Das was der sich in Amerika vorgenommen hat, das kann eigentlich keiner schaffen.
    Auch wenn er dabei an sich selbst denkt. Was wir ihm noch nicht mal verübeln können.
    Was er macht ist das reinste Selbstmordkommando.
    Wünschen wir ihm viel Erfolg und ein langes und erfülltes Leben.

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    1. Fatalismus ist unangebracht, man kann Trump auch unterstützen, am einfachsten mit Tweets, Postings oder auch indem man selbst zu bloggen beginnt…

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      1. Sie haben vollkommen recht. Aber ob das auch die andere Seit mit den Tweets, Postings etc. versteht ist eher fraglich. Die haben handfestere Argumente und schaffen unwiderrufliche Fakten. Clinton:“ Ich kam, sah und er starb.“
        Die machen vor keinem Tor halt.
        Barschel, Möllemann, Haider bis endlos

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      2. Dennoch ist es zuwenig, sich untereinander über all das zu beschweren; finde es als Erfahrungs- und Infoaustausch notwendig, es darf aber nicht dabei bleiben, und man muss alle anderen Infos auch breit verteilen…

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  5. Hallo Alexandra Bader,
    nur so aus neugier, woran liegt es, dass das Datum der zuletzt angezeigten Kommentare in der Zukunft liegt? Bei mir Mo. 20 02.2017, 20:13 Uhr …real ist erst Mo. 20.02.2017, 15:35 Uhr.

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  6. Sg. Frau Bader, Meine Wenigkeit wäre als Blogger sicherlich wenig hilfreich, ganz im Gegenteil, eher eine Bereicherung für die „Gegenseite“ (Schauen wir mal was so kommt). Aber nachdem ich als Ablenkung (vielleicht auch Meditation) das Bügeln entdeckt habe, könnte ich Herrn Doskozil vielleicht eine pinke Münze stricken.

    Die „Oberpussy“. Sagen sie mal? Sie trauen sich aber was. Ich kann mich gar nicht mehr halten vor lauter Lachen. Bullige Männer in Retterpose liebe ich. Mit selbsternannten Rächern der Enterbten habe ich viel Erfahrung. Oh man. 😉

    Der eigentliche Skandal ist ja jener, dass damals die Prämisse von einem eigenständigen Europa im Raum stand. Angedacht als ausgleichende Kraft der Mitte (dieser Begriff wird ja heute noch gerne benutzt), da uns die Weltmächte überrollen würden (huh). Heute ist man diesbezüglich schon weiter und erkennt den eigentlichen Sinn der EU. Der da wäre, eine zentral gesteuerte Machteinwirkung der üblichen Verdächtigen zu verwirklichen (wahrscheinlich glauben 80 % Bevölkerung diesen Irrtum immer noch – wie viele sind jetzt aufgeklärt? – Siehe die letzten Parolen „wir“ müssen mehr mehr mehr). Der Gipfel der Heuchelei ist aber jener, dass die Politiker zur Zeit der Abfangjägerbeschaffung um diesen Umstand bestens Bescheid wussten. Die Parole: „Wir brauchen Flugzeuge um einen Angriffskrieg in der Zukunft als Auxiliartruppe (die meist geopfert wurden) durchzuführen“, wäre auch gar nicht gut angekommen. Warum sollte man jenen, die Macht über einen haben auch noch Geld in den Rachen werfen?

    Und nun kommt da noch so ein Trump und sagt: „Kommando retour – Ihr könnt uns mal – Geld ist alle – geopolitischen Krieg verloren – taktischer Rückzug – Neuformierung (keine neues Schuldgeld/Schuldner – kein Wachstum) ?“ WTF lol. Frauen und Männer zuerst. Ähm Amerika First. Rette sich wer kann!

    Tja. Ob der Brexit wirklich den dummen Jugendlichen geschuldet ist, wie man es den Pöbel glauben lassen will und der derzeitige Grüßaugust des Konstruktes Österreich mitteilungsbedürftig hinausposaunt, bezweifle ich persönlich jedenfalls vehement. .

    Aber! Entweder lügen die schon wieder. Oder hier sind wirkliche „Leuchten“ am werken, die zur richtigen Zeit am richtigen Platz sitzen. Beides ist für mich beunruhigend. Brandstätter, Sobotka und die Krone dürften jedoch schon operativ tätig sein. Das aufrüsten (Panzerwagen) und hetzen (schreiben was der Plebs nicht schreiben darf) soll wohl die einschlägigen Täter schützen und als zukünftiger Blitzableiter dienen. 😦 Aber warum würden sie sich dann um eine weitere Amtsperiode schlagen und den Eurofighter wieder ins Spiel bringen? Kommt vielleicht eine Diktatur? Im eigentlichen Sinne des Wortes sind wir schon eine.

    So viel wollte ich gar nicht schreiben.
    Wie sagte doch einst Jägermeister Juncker? Wir werden von „Aliens“ regiert (Alkohol tut Wahrheit kund). Und nun, da sich die vermeintliche Untertasse verabschiedet? Was kommt jetzt? Herr Pence meinte wohl kürzlich: „Viel Glück“.

    Liebe Grüße

    Waren sie im Stab von Herrn Darabos, da sie ihn so verteidigen? Eigentlich will ich es gar nicht wissen. 😉

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    1. Sie haben auch Humor, hihi, Doskozil bekommt eine Pussyhaube gestrickt…lässt mich nicht mehr los, was für ein Bild. Und Sie haben Recht, was die Eurofighter betrifft; Neutralität und deren Wahrung durch bessere Luftraumüberwachung war weniger die Intention von Schwarzblau (siehe Sicherheitsdoktrin aus jener Zeit) sondern sie sahen sich bereits im transatlantischen Bündnis. Recht viel ist bei all dem doppelbödig und verlogen, was mir klar ist; mir sind nur Dinge wichtig bzw.bekannt, die man mit Fake News zudeckt. So gesehen greife ich auch Wissen zurück; weil ich aber viel über internationale Zusammenhänge recherchiert habe, dienen auch diese zur Aufklärung – dazu wie gesagt mehr auf Englisch: https://europeandeepstate.wordpress.com/2017/02/19/creating-open-border-majorities/

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      1. Danke für diesen aufschlussreichen Link. Man weiß also ungefähr, welches Theaterstück die Globalisten in den nächsten Monaten in Österreich aufführen werden. Es lehrt einem, dass man besser vorher tief durchatmet und genau nachprüft, wenn man so genannte Schlagzeilen liest, ehe man wie ein pawlowscher Hund auf Kommando zu Bellen beginnt. So ein handeln bedarf aber einer gesunden Misstrauen.
        Wie auch immer. Es ist beängstigend. Warum diese Agenda aber derzeit so schnell vorangetrieben wird, könnte meiner Vermutung nach auch damit zusammen hängen, dass die Zeit-Geld-Achse am ablaufen ist. Es sollen noch vor dem Zusammenbruch des Euro Tatsachen geschaffen werden. Nach dem Zusammenbruch würde bei den Menschen keine solche Sorglosigkeit mehr bestehen, wie wir sie derzeit sehen. Mir kommen die Menschen mittlerweile wie Zombies vor, die hoffen das irgendwas passiert oder total auf Ausblendung schalten.So nach dem Motto: Es wird schon werden, lass mich in Ruhe! Nein. Nichts wird werden, so lange niemand Stellung bezieht. Sie können nicht von z.B. Wien aufs Land ziehen und dann hoffen, dass sich die Situation irgendwie von selbst erledigt. Auch am Land kommen früher oder später diese Zustände, vor denen sie in der Stadt geflohen sind. Wenn man betrachtet, welche Massen an Menschen sich weiterhin auf den Weg hierher befinden.

        Nun ja. Schauen wir, was die vermeintliche Neuordnung der Welt bringen wird (Trump) und hoffen, dass die Pläne dieser Clique durchkreuzt werden. Wenn man die österreichischen Medien liest, kommt man sich übrigens vor, wie hinter Gittern.

        lg

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      2. Mit schauen allein wird es nicht getan sein, Kmapf ist angesagt! Er findet überall statt, reden Sie mit den Leuten, kommunizieren Sie virtuell, zerlegen Sie Fake News – ohne den Beitrag aller geht es nicht, sind ja noch genug naiv und lassen sich gegen ihre eigenen Interessen benutzen. Es ist klar, dass die Globalisten jetzt den Druck verstärken;wir anderen wissen aber auch immer mehr. Wenn ich mir die Medien ansehe oder wo die Politik überall nachgibt, ist es natürlich frustrierend, nur dass es jetzt eben vielen anderen auch auffällt. Nehmen Sie den Namen Soros, er sagte anders als heute vor wenigen Monaten noch kaum jemandem etwas, richtig?!

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  7. Wie sagte Juncker so schön? „Wenn es ernst wird, muss man lügen“

    Und das machen wohl alle (wenn es schon mal vorgeschlagen wird)

    Beispiel: „what is happening in Sweden“ frei übersetzt mit „da war kein Terroranschlag“

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