Die SPÖ-Frauen, Gabalier und Frauenrechte

Am 1. Mai 2019 spielte eine Coverband bei der Feier der Grazer SPÖ „Hupalu“ von Andreas Gabalier, und Landesrätin Doris Kampus betrat die Bühne, um sich darüber zu beschweren. Denn die Maifeier stehe auch für Gleichberechtigung, Frauenrechte und Geschlechtergerechtigkeit; hinterher hieß es, dass mit der Band 4you auch vereinbart worden sei, nichts von Gabalier zu spielen. Dieser heroische Kampf für Frauenrechte bekommt Risse, wenn wir uns daran erinnern, wie Medien das Coming Out bzw. Näherkommen des aus Graz stammenden SPÖ-Verteidigungsministers mit Freundin Sandra Hrnjak von Fellners „Österreich“ inszenierten. „News“ berichtete 2013 über ein Gabalier-Konzert und beschrieb das Verhalten der beiden mit Zeilen aus „Sweet Little Rehlein„. Auch Genosse Edmund Entacher war bei diesem Gabalier-Auftritt dabei; seitdem er sich für die Beibehaltung der Wehrpflicht aussprach, mieden ihn einige Genossen in Wien, was er auch an jedem 1. Mai am Rathausplatz merkte. Andreas Gabalier dachte gerne an seine Zeit beim Bundesheer zurück und befürwortete die Wehrpflicht; das später sehr kritisierte Lied „Mein Bergkamerad“ entstand 2005 im Assistenzeinsatz im Burgenland als Gedicht.

Mir ist von 2012/13, also um die Wehrpflicht-Volksbefragung nicht bekannt, dass sich eine SPÖ-Frau damit exponiert hätte, nicht der Parteilinie zu folgen, wie es manch ein Mann sehr wohl tat. Ganz im Gegenteil glaubten die Frauen um Vorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek. dass sich viele qualifizierte Frauen um tolle (Quereinsteiger-) Jobs beim Bundesheer raufen würden – eine Luftnummer, weil alle die gleiche Laufbahn von der Pieke auf durchlaufen müssen. Wie es zum plötzlichen Kurswechsel der SPÖ vom Volksheer zum einen Berufsheer kam, beschreibe ich hier; es hatte mit dem Wiener Wahlkampf 2010 und mit fremden Interessen zu tun und entsprach nicht dem Willen des unter Druck gesetzten Verteidigungsministers Norbert Darabos. Wie Gabalier als Frauenfeind und Rechtspopulist gebrandmarkt wird, hat zum Teil damit zu tun, welche Argumente er für den Wehrdienst anführt und was er über Kameradschaftlichkeit denkt. Unten hört man ein Interview mit Gabalier 2012 und dann das Lied „Mein Bergkamerad“, kann sich also selbst ein Bild machen. Es ist schwer vorstellbar, dass ein Soldat mit rotem Parteibuch seinen Ansichten über den Wert von Kameradschaft widerspricht und das „Nazi“ findet.

Gabalier 2012 / „Mein Bergkamerad“

2011 tanzt Gabalier auf dem CD-Cover von „Volksrock’n’Roller“ mit einer Zieharmonika in der Hand von rechts nach links durch das Bild, was ein Hakenkreuz darstellen soll. Sieht man sich das zu Grunde liegende Foto an, ist sofort klar, dass er den rechten Arm hebt, um auszugleichen, dass der linke mit dem schweren Instrument gesenkt ist. Was er offen und nicht in „Codes“ in der Fantasie anderer sagt, zeigt der kurze Clip von einer Amadeus-Verleihung oder Songs wie „A Meinung haben„. Aus „man hat es nicht leicht, wenn man als Manderl auf a Weiberl steht“ wird „Homophobie“, aus der Kritik an Gender überall bis ins Absurde gehend wird Frauenfeindlichkeit; er sei gegen Gleichberechtigung, weil er meint, dass eine Mutter bei den Kindern bleiben sollte. Es geht nicht mehr darum, ob man da und dort nicht mit seine Äußerungen einverstanden ist, weil nicht Auseinandersetzung das Ziel ist, sondern Blockade und Boykott. Das begann bereits, als Gabalier die Bundeshymne noch in der alten Version ohne die „großen Töchter“ sang; dies thematisierten die Grünen 2015 im Parlament (siehe weiter unten). Man weiss, dass Gabalier (der auch französische Vorfahren hat) mit der Moderatorin Silvia Schneider liiert ist, deren Mutter aus Polen stammt. Da sie ebenfalls beruflich erfolgreich ist, ist nicht wahrscheinlich, dass sie wirklich als Mutter zurückstecken würde; seine Partnerwahl spricht natürlich auch für sich.

Gabalier beim Amadeus-Award 2015

Kehren wir wieder zurück zur Berichterstattung über den 1. Mai 2019: „‚Richtig ist vielmehr, dass mit der Musikgruppe im Vorfeld Einvernehmen hergestellt wurde, keine Musik dieses Künstlers zu spielen.  Bei einer Feier zum 1. Mai stehen unter anderem Gleichberechtigung, Frauenrechte und Geschlechtergerechtigkeit im Zentrum. Diese Bitte hat die Vorsitzende der Grazer SPÖ-Frauen auf der Bühne wiederholt. Überdies handelte es sich um einen bezahlten Auftritt der Musikgruppe‘, so die SPÖ-Steiermark.“ Als Gabalier siehe oben den Amadeus entgegennahm, verwies er auch auf seine Vorgruppe, die Poxrucker Sisters, eine reine Frauenband, wie der Name schon sagt. Die Änderung der Bundeshymne ist ein letzter großer Triumph von Maria Rauch-Kallat über ihre eigene Partei, die ÖVP – vielleicht der einzige. Hat Gabalier wirklich Unrecht, wenn er auf einen historischen Text verweist und meint, es gibt andere Möglichkeiten, sich für Frauenrechte einzusetzen? Oder Maria Rauch-Kallat, die auf einem Gesetz beharrt, das man nicht brechen dürfe, auch wenn es die meisten Menschen falsch finden? Bei seinen Fans kommt sicher alles an, was sich auf Heimat und Identität bezieht, und das scheint das wahre Problem zu sein.

Judith Schwentner, Grüne, im Parlament

Auch wenn Gabalier sich nicht als politisch versteht, wird er zur Zielscheibe derer, die sich im Interesse einer Gesamtänderung unseres Landes, die nicht alleine dasteht, instrumentalisieren lassen: „Die Musikerin Anja Plaschg hat angekündigt, der Verleihung der Amadeus Austrian Music Awards fernzubleiben. ‚Mich in derselben Kategorie sowie in derselben Veranstaltung mit einem Möchtegern-Magnat zu wissen, der sein reaktionäres, nationalistisches, chauvinistisches und sexistisches Lebenskonzept zu kommerzialisieren weiß und hier Anklang findet‘, entsetze sie sehr.“ Tatsächlich gab es (nach Boykottaufrufen) 2019 aber keinen Amadeus für Gabalier, der sich auf volle Stadien und ausverkaufte Konzerte verlassen kann. Vor einigen Monaten wurde das Phänomen Gabalier im ORF porträtiert, zwar mit dem Versuch, Klischees anzubringen, aber man sah auch, dass er in Deutschland Stadien füllt und Besucherinnen und Besucher vielfach mit Dirndl und Lederhose kommen. Gerne schreiben ihn und die Konzertbesucher die Medien runter, die uns mit Nazijagden, endloser Willkommenskultur und dem Wegsehen bei Skandalen z.B. im Bereich der SPÖ indoktrinieren wollen. Damit sind wir auch bei der Frauenfeindlichkeit derjenigen, die in Gabalier einen Chauvinisten sehen wollen, denn sie muten uns die Zumutungen zahlreicher muslimischer Männer zu. Die meisten Frauen wollen aber nicht für Kopftücher sein und „tolerant“ bei Übergriffen und Anmaßungen, sondern frei in ihrem eigenen Land leben.

Rauch-Kallat vs. Gabalier

Man beachte, dass Rauch-Kallat sich belehrend verhält, was vielleicht nicht nur daran liegt, dass die „Töchterhymne“ auch ihr Kind ist. Sie macht damit deutlich, dass Frauenpolitik vor allem Symbolpolitik ist, die leicht Einsatz vortäuscht, wo aber in wesentlichen Fragen nichts passiert. Als eine Steuerreform auf dem Tapet stand, waren die SPÖ-Frauen damit zufrieden, in ständigem Kontakt mit den Verhandlern zu sein, aber nicht direkt involiert; fürchteten sie Konsequenzen, wenn sie „aufmüpfig“ sind? Bei den Koalitionsverhandlungen 2013 wurde die toughe Finanzministerin Maria Fekter innerhalb der ÖVP an den Rand gedrängt; es gab nur verhaltenen und sofort verhallenden Protest der ÖVP-Frauen. Mit dem Resultat, dass Fekter nicht mehr in der neuen Regierung dabei war – die übrigens als Innenministerin heftig im Visier von Pilz, SPÖ-lern und „Zivilgesellschaft“ war und als Abgeordnete beim Eurofighter-Ausschusss 2007 mitdachte, wo (männliche) Genossen wegsahen. Als 2015  keine einzige Frau in der OÖ-Landesregierung war, nahm dies ein Frauenbündnis nicht hin, was langfristig Erfolg zeigte. Rauch-Kallat gestand Gabalier immerhin zu, selbst kein Frauenfeind zu sein, weil er „eine starke Frau“ als Mutter hat.

Gabalier wirbt (hier mit Steinmetzin) für EM der Berufe

Wer ihn dennoch als Chauvinisten, Schwulenfeind und Rechten diffamiert, sollte vielleicht bedenken, dass seine Mutter miterleben muste, wie sein Vater sich auf grauenhafte Weise das Leben nahm und später seine Schwester diesem Beispiel folgte (wer Näheres wissen will, kann es ja googeln). Ist Andreas Gabalier also wirklich die „Kunstfigur“ der Mockingbird-Medien, wenn er Lieder wie „Amol  da seh ma uns wieder“ schreibt, die auch auf Beerdigungen gerne gespielt werden? Man wirft ihm allen Ernstes vor, dass er für „Familie“ steht oder dass er sich fit hält, denn Fitnessstudios sind „Horte des autoritären Kapitalismus“.  Wer so etwas schreibt, steht sicher keine drei Stunden auf einer Bühne und performt einen Song nach dem anderen. Folgt man der Spur zurück zum Beginn der Schubladisierung Gabaliers, hat man wieder einmal das Gefühl, es mit Stiller Post zu tun zu haben. Wennn es um Heimat und Traditionen geht, kommen unweigerlich die vorchristlichen Wurzeln vieler Bräuchen zum Vorschein; auch der „Zwölfender“, als der sich Gabalier selbstironisch sieht, kann auf den Hirsch als heiliges Tier hindeutet. Etwas  Beeindruckenderes als die Tiroler Perchten „Seidä Pass“ kann man sich schwer vorstellen, außer vielleicht Liveacts von Heilung. DIe SPÖ-Frauen stehen ebenso wie die Grünen und andere für die Verdrängung von Eigenständigem, Souveränem, typisch Österreichischem, ohne zu erkennen, was sie damit anrichten.

Die Poxrucker Sisters waren 2015 mit Gabalier auf Tournee

Mit wirklicher Einflussnahme im produktiven Sinn haben sie es nicht so, sonst hätten sie nicht mitgemacht, als es darum ging, Bundeskanzler Werner Faymann loszuwerden, der nicht mehr „welcome!“ zu illegaler Einwanderung sagen wollte. In beiden Parteien sind viele Themenbereiche praktisch tabu für Frauen bzw. halten diese sich selbst von ihnen fern und geben Vorgefertigtes zum Besten; dazu gehört alles, was mit Sicherheit nicht nur im militärischen Sinn zu tun hat. Auch das widerspricht dem Selbstbild von ungeheuer mutigen, starken, kämpferischen Frauen, die außerdem unter Selbstbestimmungsrecht seit Jahren ausschliesslich Schwangerschaftsabbruch verstehen. Schon wenn wir dabei nur an unseren Körper denken, muss klar sein, dass ein Recht auf Bewegungsfreiheit, die nicht eingeschränkt werden darf, auf Schutz vor Übergriffen zentral sein muss, weil es dabei um jede Sekunde unseres Lebens geht. Nachdem die neuseeländische Premierminsterin Jacinda Ardern alle Frauen bat, einen Tag lang aus Solidarität mit den Opfern des Terrors von Christchurch Kopftuch zu tragen, kommt einer Äußerung von Bundespräsident Alexander Van der Bellen 2017 neue Bedeutung zu.

Gabalier reagiert auf Van der Bellen

Gabalier konterte auf Facebook mit Kopftuch, weil dem Präsidenten zufoge „der Tag in unserem Land noch kommen wird, an dem wir ALLE Frauen bitten werden müssen ein Kopftuch zu tragen, aus Solidarität anderen Kulturen gegenüber denen es die „Religion vorschreibt“. Van der Bellen ruderte dann zurück, doch es bleibt die Frage, welcher Agenda er eigentlich dient, zumal immer nur Frauen falsche „Solidarität“ zeigen sollen, nie aber Männer. Wir erinnern uns, dass geschickt mit dem Schüren von Ängsten gespielt und Van der Bellen alle möglichen Eigenschaften und Positionen unterstellt wurden, damit nicht Norbert Hofer von der FPÖ gewinnt. Damit bleibt dann auch nichts mehr übrig von Parteichefin Pamela Rendi-Wagners Versuch, das Verhalten der Grazer SPÖ zu rechtfertigen. Mangels professionellem Management (das etwa Gabalier zu haben scheint) eierte Rendi-Wganer auch in der Zeit im Bild herum, weil sie mit roten Hoppalas konfrontiert war, von der PKK am 1. Mai bis zu Julia Herrs Unterstützung für Enteigungs-Ideen des Jusos Kevin Kühnert. Natürlich forderte sie von der Bundesregierung, eine rote Linie gegenüber (imaginärem?) Rechtsextremismus zu ziehen. Es ging weiter rund um die alljährliche Feier in Mauthausen, die fast ein Hochamt für die SPÖ ist, was sich aus der Nachkriegsgeschichte erklärt.

Rendi-Wagner zu Gabalier

Julia Herrs Twitterposting wird hier zitiert: „Das schreibt die Verstaatlichungsbefürworterin: ‚Bei Befreiungsfeier gedenken, aber bei rechtsextremen ‚Einzelfällen‘ schweigen? Scheinheilig! gerade heute kommst du uns und den 60 ‚Einzelfällen‘ nicht aus! „. Es passt zu dieser Preesseausendung, während Rendi-Wagners fast wortgleich ist mit ihrem Statement in der Debatte über eine Dringliche Anfrage an den abwesenden Bundeskanzler zum anwesenden (ihn vertretenden) Vizekanzler. Herr postete auf Facebook Bilder von ihrer Instrumentalisierung der Befreiungsfeier gegen Bundeskanzler  Kurz, was uns an den Coup gegen Werner Faymann erinnert. Es ist auch kein Wunder, dass Gabalier der Kragen geplatzt ist und er sich nun auf Facebook wehrt und darauf hinweist, dass er nicht nur Arbeitgeber ist, sondern auch rund um seine Konzerte Jobs geschaffen werden, Wertschöpfung duch Tourismus stattfindet. Wenn die in der „Antifa“-Szene aktive Neue Linkswende zum Marxismus-Kongress mit der Kopftuchträgerin Carla Amina Baghajati (Islamische Glaubensgemeinschaft) lädt, kommen nun mal nicht die Massen extra angereist.

Gabalier neu auf Facebook

Wie der Zwei-Minuten-Hass frei nach George Orwell auf Gabalier (und andere wie den“Deportationskanzler„) gelenkt wird, zeigen ein paar Beispiele: immer gibt es „Experten“, die zu allem bereit sind; hier dazu, Passagen aus Gabaliers Liedertexten als „gefährlich“ einzustufen. Dann wird dem Betroffenen, mit dem jene nie zu tun hatten, die ihn aburteilen, jedwede Reaktion auf Anwürfe aus dem Hinterhalt vorhalten; Gabelier sei ein „Empörungsgenerator„. Je weiter seine Gegner weg sind, umso leichter tun sie sich: „Auch der ehemalige Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) kritisierte die Entscheidung. ‚Es ist nicht hinzunehmen, daß Gabalier mit seinem offenkundigen Spiel mit faschistischen Symbolen wie dem nachgestellten Hakenkreuz auf dem CD-Cover, seiner Frauenfeindlichkeit und seiner Homophobie mit dem Namen Karl Valentins in Verbindung gebracht wird.'“ Es ging im Februar dieses Jahres um den Karl Valentin-Preis, den Gabalier dennoch erhielt; hier sieht man eines der „faschistischen Symbole“. Hat Gabalier am Ende recht, dass er „einigen zu groß geworden“ ist und spielt eine gehörige Portion Neid mit? So wird man manch eine Künstlerin, einen Künstler motivieren können, auf der politischen Ebene geht es jedoch um etwas anderes.

„Vergiss die Heimat nie“

Denn da steht Gabalier, weil man ihn nicht übersehen kann, für eine um jeden Preis abzulehende Welt, die von gestern sein soll. Während uns eingeredet wird, es gäbe „antimuslimischen Rassismus“, was natürlich ein Vollholler ist, erdreistet er sich doch, von „Heimat“ zu singen. Da Pseudofaschismuskritik auch bei „Mein Bergkamerad“ ansetzte, ist sie ein Nachhall der Kampagnen zur Wehrpflicht-Volksbefragung, bei der die in einer auf Landesverteidigung ausgericheten Wehrpflichtarmee notwendige Kameradschaft samt Volksverbundenheit ein lästiges Relikt war. Dies zielte auf die Teilnahme an Kampfeinsätzen und einen Beitritt zur NATO ab, mit Söldnern, die man ohne Vorlaufzeiten und Bindungen jederzeit überallhin versetzen kann. Auch Frauen sollten sich für die Abschaffung der Wehrpflicht entscheiden wegen angelicher Karrierechancen beim „Profiheer“ und weil ihre Söhne dann nicht mehr „sinnlos herumsitzen müssen“. Damals und vorher/nachher bedeutete „Gleichberechtigung, Frauenrechte und Geschlechtergerechtigkeit“ für mich, einen eigenen Standpunkt zu haben, diesen zu vertreten, zu recherchieren und mich auch mit Sicherheit und Militär zu befassen. Gerade SPÖ-Frauen schätzten dies überhaupt nicht, es war ihnen eher unheimlich und was ich puncto Eurofighter usw. herausgefunden habe, werden sie nicht einmal verstehen.

PS: In Leoben wurde bei der Maifeier Gabalier gespielt, sagt der steirische SPÖ-Landesgeschäftsführer jetzt.

PPS: Es wird seit Langem alles versucht, mich wegen Recherche abseits des Mainstream mundtot zu machen, sodass ich eure Unterstützung benötige (alexandra(at)ceiberweiber.at, auf Twitter cw_alexandra, auf Facebook und natürlich telefonisch unter 06508623555). Auch meine Texte aufgreifen, sie verbreiten, dazu Fragen stellen ist hilfreich, ebenso natürlich konkrete Hilfe, weil ich auf diese Weise u.a. meine Wohnung verloren habe. Dringend würde ich auch einen neuen Laptop benötigen. Auch finanzielle Unterstützung jederzeit willkommen: Alexandra Bader, Erste Bank BLZ 20111, BIC GIBAATWWXXX, IBAN AT592011100032875894. DAnKE!

 

18 Kommentare zu „Die SPÖ-Frauen, Gabalier und Frauenrechte

      1. ich hoffe Gabalier verzeiht mir, ich hab sein Lied ein wenig missbraucht
        das hab ich meiner omi ins ohr gesungen weil sie schlecht gehört hat un demenz hatte …und ich schwöre ich sing sonst nie …sie hat geschmunzelt
        eins der guten Momente
        GABALIER IST SUPER
        niemand nimmt die LInken noch ernst
        Frauenrechte fangen in der Tat mit Sicherheit an und zwar ohne Burqa und Kopftuch und vielleicht sogar mit einem knappen Minirock um 2h in der Früh in dunklen Gassen!

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  1. Frau Alexandra mit großer Freude habe ich ihren Artikel gelesen. Und es ist meine Meinung, es stimmt eine große Mehrheit der Bevölkerung lässt ihr Herz sprechen. Danke.

    Liebe Grüße Karl

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  2. Man muss auch bemerken in dem Video beim Amadeus-Award, da sieht man wahrscheinlich lauter Sänger und Medienvertreter, die in Wien stationiert sind. Restösterreich ist großteils gebirgig, ländlich und noch tiefer traditionsverflochten als das ideologisch getränkte Wien.
    Das Publikum, das sich da ungut meldete ist keineswegs repräsentativ für Restösterreich was politische Wahlen betrifft.
    Der ORF hat auch seinen Sitz in Wien, und was er berichtet ist nicht gerade dasselbe wie das, was die politischen Wahlen hervorbringen. Vorsichtig ausgedrückt, nur Mitdenkende werden das verstehen.

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    1. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine Volksabstimmung in Österreich für die Änderung der Bundeshymne ausgegangen wäre. Oder dass eine EU-Volksabstimmung für den EU-Beitritt ausgegangen wäre, wenn alle gewusst hätten, dass die Industrialisierung den Bauernstand großteils ruinieren würde.

      Je ehrlicher und demokratischer es in Medien und Politik zugeht, desto mehr ärgern sich beide Bereiche über den Volkswillen. Der dann als Populismus abgetan wird.

      In den USA ist der Großteil der sogenannten „Hollywood-Stars“ Demokraten-anhängig. Dass die gekaufte Politikvertreter sind und für Demokraten-Themen wie die Abtreibung oder Hillary Clinton sind, erklärt sich von selbst.
      Das Gleiche ist es in der österreichischen „Künstlerszene“, nach dem Motto „wes Brot ich ess, des Lied ich sing“, sind die sogenannten „Künstler“ allesamt politisch Linke.

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    1. Bei der ÖVP ist der Schwachpunkt, der Platz 1 gefährden könnte meiner Meinung nach eindeutig Othmar Karas. Vilimsky hat kürzlich einen Sprung in den Umfragen gemacht und besitzt durchwegs verkaufbare Positionen, was EU-Themen angeht.

      Er ist gegen einen EU-Finanzminister der uns in die Schulden stürzen könnte, gegen eine EU-Armee die Österreichs Neutralität gefährden würde, und dagegen, dass Kompetenzen von Österreich nach Brüssel abgegeben werden. Alles durchwegs vernünftig, verständlich und eindeutig, im Gegensatz zur Konkurrenz.

      Die anderen reden immer von „europäischen Werten“, wo keiner weiß was diese sein sollen und wollen in Wahrheit die Flüchtlingswelle von 2015 wiederholt sehen. Obwohl Europa das nie vertragen würde, weder finanziell, noch gesellschaftlich, noch vom Sicherheitswesen her. Es würde nur eine noch stärkere Spaltung der Gesellschaft bedeuten, würde sich das wiederholen.

      Blind und ohne hinzuschauen würde ich Vilimsky eher Vertrauen schenken als Karas, der nicht einmal der eigenen Parteilinie treu ist. Außerdem sind die FPÖ-Wahlwerbespots wieder recht lustig, kann man ruhig reinschauen auf Youtube. „FPOE EU“ eingeben.

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  3. Die Sozis lehnen Gabalier nicht wegen seiner Musik ab, es ist das, was er „erzählt“. Er redet von Heimat, Familie, ist nicht „politisch korrekt“. Ich muss von seiner Musik nicht begeistert sein, aber er trifft Zehntausende auch mit seinen Texten „ins Herz“. Wie Prof. Malik sagte, die Menschen mögen einfach sein, das heißt noch lange nicht, dass sie dumm sind.
    Frau Bader, wieder einmal: danke für Ihre Recherche und Ihren Mut.

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    1. Aber genau dieses Publikum, heimatverbunden, traditionsbewußt usw., wird doch von den linken Künstlern gebraucht, alle traten in den Bundesländern auf, sie brauchten sie als Zuhörer und Käufer ihrer Musik und diese Menschen werden von Ambros bis Resetarits verächtlich gemacht.

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  4. Guter Artikel und wie wahr. Ja ich finde Gabaliers Reaktionen sind köstlich. Auf Van der Bellen und Co.
    Ich frage mich was bei einer Kopftuchtante gleichberechtigt und feministisch sein soll. Da machen sich doch die Linkswende Leute selber lächerlich.

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  5. 2011 tanzt Gabalier auf dem CD-Cover von „Volksrock’n’Roller“ mit einer Zieharmonika in der Hand von rechts nach links durch das Bild, was ein Hakenkreuz darstellen soll. Sieht man sich das zu Grunde liegende Foto an, ist sofort klar, dass er den rechten Arm hebt, um auszugleichen, dass der linke mit dem schweren Instrument gesenkt ist. Was er offen und nicht in „Codes“ in der Fantasie anderer sagt, zeigt der kurze Clip von einer Amadeus-Verleihung oder Songs wie „A Meinung haben„. Aus „man hat es nicht leicht, wenn man als Manderl auf a Weiberl steht“ wird „Homophobie“, aus der Kritik an Gender überall bis ins Absurde gehend wird Frauenfeindlichkeit; er sei gegen Gleichberechtigung, weil er meint, dass eine Mutter bei den Kindern bleiben sollte.

    Der Gabalier hat es sicher nicht leicht, in Zeiten wie diesen, so unter dem Motto: Egal, „was“ er sagt oder „wie“ er was sagt: Alles kann von den Moralaposteln gegen ihn verwendet werden. Wir leben in einem total verkorksten, GutmenschInnen verseuchten, Zeitalter. Das traurige daran: weit und breit kein Ende in Sicht 😦

    Wie auch immer

    MfG

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