Geheimdienste und internationale Skandale

Vor kurzem erschien das Buch „Life Undercover“ von Amaryllis Fox über ihre Jahre in der CIA auf Deutsch. Sie wurde zur Friedensaktivistin, gibt Interviews und hält Vorträge und heiratete Robert Kennedy III. Das klingt ein bißchen zu schön, um wahr  zu sein, zumal sie alte Klischees über Geheimdienste durch neue ergänzt. Offenbar soll es jetzt cool und sexy sein, für die CIA zu arbeiten und natürlich weiblich, nachdem es mit Gina Haskel erstmals eine Chefin gibt. In gewisser Weise ist die viel jüngere Fox auch ein Gegenprogramm zu Haskel, da sie nicht müde wird zu betonen, dass man mit jedem reden müsse und dies alle Probleme löse. Sie soll auch die erste Agentin gewessen sein, die im (Undercover-) Einsatz ein Kind bekam. Ansatzpunkt beider ist der Kampf gegen den Terror, sodass wir außen vor bleiben, was verdeckte Aktionen gegen andere Ziele angeht – Terror ersetzte vielfach schlicht die Feindbilder des Kalten Krieges.

Es klingt für Außenstehende auch aufregend, wenn Fox siehe unten als „CIA Clandestine Service Operator“ und „Undercover Secret Agent“ beschrieben wird. Nachdem sie an der Georgetown University entdeckt wurde, arbeitete sie zuerst als Analytikerin mit „historischen Daten“ und Algorithmen und wurde dann auf der „Farm“ ausgebildet. Dabei hatte sie mit vom Kalten Krieg geprägten Agenten zu tun und bezeichnet sich auch als die letzte davon geprägte Generation. Fox sieht dies jedoch heute kritisch und befürchtet, dass der Abgrund zurückblickt, je länger man ihn anstarrt. Manche finden das naiv, doch sie führt an, dass ihr auch ihre Erfahrung als junge Mutter z. B. im Umgang mit Islamisten half. Sie erklärt, welche Bedeutung „Human Intelligence“ immer noch hat, auch wenn man immer mehr Informationen im Netz sammeln kann. Auf  diese Weise erfährt man, wie Menschen zu etwas stehen, wie sie sich fühlen und kann dies verwenden, um eigene Ziele zu erreichen. „Non Official Cover“ bedeutet, sich eine fiktive Identität zuzulegen oder/und eine Front Group zu etablieren (etwa eine angebliche Filmproduktion, die in den Iran gehen kann, um Geiseln zu befreien), keine Rückendeckung zu haben.

Amaryllis Fox im Interview

 

Realität ist aber auch, dass Bob Levinson, der für FBI und CIA gearbeitet hat, 2007 im Iran entführt und nie befreit wurde. Rund um Versuche, US-Präsident Donald Trump des Amtes zu entheben, wird der Fall des in Wien lebenden ukrainischen Oligarchen Dmytro Firtash thematisiert, der für den „Oberboß“ der russischen Mafia, Semjon Mogilevich tätig sein soll. In diesem Kontext wird u.a. via Twitter verbreitet, dass sowohl Levinson als auch der 2006 vergiftete ehemalige KGB- und FSB-Agent Alexander Litwinenko hinter Mogilevich her waren. All dies hat in mehrfacher Hinsicht Österreich-Bezug, weil Firtash jenes Ukraine-Lobbying sponserte, das auch Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer betrieb. Es heißt, dass der russische (und jüdische, wie Mogilevich) Oligarch Oleg Deripaska weiß, wo Levinson festgehalten wird. Deripaska ist bekanntlich seit 2007 an der Strabag SE beteiligt, was auch für Raiffeisen und die Haselsteiner-Familienstiftung gilt; Aufsichtsratvorsitzender ist Gusenbauer. Raiffeisen stellte einst drei Treuhänder für Firtash, als dieser die RosUkrEnergo gründete, um via Ukraine Gas der Gazprom zu handeln. Auch Trumps Gegner haben natürlich Russland-Verbindungen, etwa Hillary Clintons Ex-Wahlkampfleiter John Podesta.

Interview mit Amaryllis Fox

In der Theorie ist es so, wie Fox es erklärt: Weil es Länder gibt, in denen strenge Strafen bis zur Hinrichtung auf enttarnte Agenten warten, lernen diese auch, wie sie flüchten und sich selbst verteidigen. Fox spielte eine Kunsthändlerin, die in Shanghai arbeitete und immer wieder in den Nahen Osten reiste. Sie wurde vom chinesischen Geheimdienst überwacht, was bis zur Haushälterin ging. Fox betont, dass geheime Tätigkeit meistens langweilig ist und dramatische Verfolgungsszenen Hollywood, aber nicht Realität sind. Doch die Bilder, die bei Medienkonsumenten abgerufen werden, bleiben der Fantasie treu. Genau genommen ist Fox keine Agentin gewesen, sondern eine Agentenführerin („case officer“), die zum Beispiel einen Waffenhändler umdrehte/rekrutierte, also zum Agenten machte. Im Interview oben erklärt sie, wie mühsam dies war und dass es sehr lange dauerte, man auch nie weiss, wann man Erfolg hat, aber sehr leicht versagen kann. Sie präzisiert auch, was mit Daten und deren Analyse gemeint ist – man sucht Korrelationen,  die anderen bislang entgangen sind. Auch Strategien, die perfekt umgesetzt werden, stammen von Menschen, die ihre Bedürfnisse und Gefühle haben, wie Fox betont. Fasr alle Ängste lassen sich auf die Angst zu sterben zurückführen und Bedürfnisse haben damit zu tun, dass man von anderen wahrgenommen werden will (das gilt auch für Länder und deren Regierungen).

Jonna Mendez, Ex-„Disguise Officer“

Gemeinsamkeiten finden, und wenn sie nur minimal sind ist ein Rezept, mit dem man auch deradikalisieren kann. Fox meint, man sollte zuerst selbst Fehler zugeben, also Verletzlichkeit zeigen, weil dies das Gegenüber in Sicherheit wiegt. Sie schied 2016 entgültig (?) aus dem Dienst aus und hat ihr Buch zwar nicht von der CIA autorisieren lassen, wurde aber betreut, während sie daran arbeitete und änderte so manches. Ihre Erfahrungen werden nun mit Brie Larson für Apple TV verfilmt, ohne dass Klischees von besonders toughen oder Männern unterwürfig zuarbeitenden Frauen verwenden werden sollen. Als Vorteil von Frauen sieht Fox, dass sie emotionale Aspekte eher berücksichtigen und Multitasking gewöhnt sind; Frauen beim Mossad meinen, das eigene Geschlecht sei mehr an der Sache und weniger am eigenen Ego orientiert. Ex-CIA-„Disguise Officer“ Jonna Mendez stellt in Interviews diverse Tricks dar und erklärt, wer weniger bedrohlich auf andere wirkt – Frauen, aber auch ältere Männer sind gemeint.

Jonna Mendez im Gespräch

Wir dürfen aber nicht Personen mit falscher Identität (die auch Edward Snowden vewenden konnte, als er bei der CIA war) mit denen in Verbindung bringen, die offiziell Diplomaten, Unternehmer, Journalisten, Politiker usw. unter ihrem realen Namen sind. Immerhin sind die Zeiten vorbei, in denen Frauen Sekretärinnen waren (als solche auch Zielpersonen für Geheimdienste) bzw. Männer ins Bett locken sollten (oder zumindest verführen, siehe Vanunu-Affäre). Dies erscheint aus österreichischer Sicht geradezu revolutionär, weil hier Nachrichtendienste als Männersache gelten, aber bloß Beamtenhochburgen sind. Manche in Politik und Medien meinten, ein bißchen Geheimdienstluft schnuppern zu dürfen, als die BVT-Affäre hochgekocht wurde. Tatsächlich kann man hierbei – auch als Analyse, wie es Geheimdienste machen – Verbindungen zutage fördern, die zumindest von interessanten Zusammenhängen zeugen, wenn sie nicht das Agieren fremder Dienste belegen. Das ist erst recht der Fall bei Ibizagate, wo wir nur Handlanger und deren Connections kennen, aber nicht wissen, wer die frühere Strache-FPÖ in der Hand haben wollte. Es kann auch bloß ablenken, dass Medien sofort den russischen Begriff „Kompromat“ verwendeten, zumal die Presse meist auf einem Auge blind ist.

Ex-CIA-Agentin Lindsay Moran

Für Russland-Verbindungen stand in der FPÖ vor allem Johann Gudenus, der sich völlig zurückzog, allerdings in der Auseinandersetzung zwischen Russen und Bulgaren um Güssinger Mineralwasser als Bekannter des Russen (der nicht nur mit Blauen, sondern auch mit Roten Geschäfte machte) in die Schlagzeilen kam. Interessant ist, dass Gudenus (der kürzlich aus Moskau grüßte) von der Webseite EU-Infothek in Schutz genommen wird, die Heinz-Christian Straches Verhalten kritisiert und im Februar 2019 eine Detektei gründete. Deren Geschäftsführer Thomas Benold ist Funktionär der SPÖ Korneuburg; wie es der Zufall will, baut die Signa Holding dort im Werftareal. Signa und Novomatic kommen nicht nur in den wenigen veröffentlichten Minuten aus Ibiza vor, denn Novomatic-Gründer Johann Graf ist Aktionär der Signa Prime Selection (im Aufsichtsrat: natürlich Gusenbauer). Wie es der Zufall will, ist Gudenus‘ Umgang mit der Justiz auch erfolgreicher als jener Straches, denn er ging gegen den an Ibizagate beteiligten Anwalt Ramin Mirfakhrai vor (der zum Lansky-Netzwerk gehört/e).

Einmischung in Wahlen

Hingegen scheiterte Strache (bisher) in Deutschland, wo die Ibiza-Bombe ja gezündet wurde und schwänzte gestern einen Gerichtstermin wegen der Bemerkung „Schneebrunzer“, die Wolfgang Fellner von oe24 auf sich bezog. Straches Gegner waren die Anwälte von „Ibiza-Detektiv“ Julian H. von der Kanzlei des Johannes Eisenberg, der einst russische Juden gegen Mafiavorwürfe verteidigte. Bei Fellner wiederum ist Straches Gattin Stammgast, wobei die Verbindungen bis zu einem Model-Contest seines Frauenmagazins „Madonna“ 2006 zurückreichen. Auch als Frau Strache arbeitete sie zunächst noch für Fellner. Was die Veröffentlichung von Auszügen des Ibiza-Materials betrifft, lief dies über das u.a. von George Soros unterstützte Consortium of Investigative Journalists, das auch die Panama und die Paradise Papers veröffentlichte. Mit anderen Worten war es transatlantisch im Sinn jenes Deep State, den auch Trump thematisierte. Soros  finanziert(e) auch das von John Podesta gegründete Center for American Prograss, das mit „The Moscow Projectdie Aufmerksamkeit auf Trumps „Russian Collusion“ (ab)lenkt. Beim Versuch, Trump des Amtes zu entheben, wird der in der Ukraine gteborene Armeeoffizier Alexander Vindman ins Spiel gebracht, der an Botschaften auch in seiner Heimat stationiert war. Manche bezeichnen ihn schlicht als Doppelagenten, etwa der Sender Fox News. Trump-Anhänger schreiben ihrem Idol das Vorgehen gegen Jeffrey Epstein zu, auf dessen verlassener Insel sich „Guerilla-Journalisten“ von We Are Change“ umgesehen haben. Nach Epsteins Tod in der U-Haft trauen sich Zeugen auch hervor, wie Ermittler bemerken. Epstein war nicht denkbar ohne Ghislaine Maxwell, die viele als seine „Madam“ i.e. „handlerin“ bezeichnen. Ihr Vater Robert fiel 1991 von Bord seiner Yacht und starb; er erhielt ein de facto-Staatsbegräbnis in Israel und soll britischen, russischen und israelischen Geheimdiensten gedient haben.

Amaryllis Fox

Er hatte auch Verbindungen zu Semjon Mogilevich, die seine nun untergetauchte Tochter wohl geerbt hat. Man weiß, dass Trump mit Epstein verkehrte, ihn aber seines Ressorts Mar-A-Lago verwies, als er eine junge Frau belästigte; hingegen blieb ihm z.B. Bill Clinton treu. Nicht vergessen werden darf, dass Epstein darin involviert war, „Kompromate“ zu liefern. Wegen immer weiter verästelter Netzwerke betätigen sich viele als „Open Source Intelligence“-Analysten, ohne dass ihnen dies bewusst ist. Um aber wirklich zu verstehen, was gespielt wird, sind jene paar Prozent aan Puzzleteilen notwendig, die auf „Human Intelligence“ basieren. Hier besteht dann die Gefahr, mit gezielten Desinformationen dazu verleitet zu werden, das Gesamtbild falsch zu interpretieren. Es wird dadurch noch komplizierter, dass Agenten (also von Agentenführern Rekrutierte) und gezielt Ausgebildete nicht auffallen sollen. Man kann sich dies gut angesichts dessen vorstellen, was wir über den deutschen „Kanzlerspion“ Günter Guillaume wissen (wobei Willy Brandt einst Geld von der CIA erhielt, siehe „Germany Made In USA„). Denn er begann sich in der SPD zu engagieren, jedoch bewusst am rechten Flügel, um keinen Verdacht zu erregen. Die Kunst ist da wohl, das Auffällige im scheinbar Unauffälligen zu erkennen und Fehler zu bemerken, die jeder Mensch unweigerlich einmal machen wird.

Fox über die Bedeutung des Instinkts

Amaryllis Fox sagte, sie gehöre zur letzten Generation, die von Veteranen des Kalten Kriegs ausgebildet wurde. Das ist in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung, nicht nur, wiel uns heute ganz andere Technik und mehr Informationen offen zur Verfügung stehen. Es geht auch darum, dass sich seither eine neue Form der Mafia entwickelt hat, die mit Geheimdiensten kooperiert und deren Legenden übernimmt, d.h. zum Beispiel über angesehene Banker und Immobilienunternehmer agiert. Sie verfügt natürlich weiter über Schlägertrupps, die Menschen einschüchtern oder beseitigen. Leider fristen manch wichtige Puzzleteile ein einsames Dasein, weil sie nur einmal kurz wahrgenommen, aber nicht weiter aufgegriffen werden. Dazu gehört, dass Ex-Innenminister Herbert Kickl auf plötzliche Rückzüge aus der Politik hinweist und sich fragt, ob da auch Erpressung (a la „Kompromat“) im Spiel war.  Nachgehen wollte dem aber niemand – wobei es auch sein kann, dass eventuell Gemeinte sofort abblocken, wenn man sich der Sache annehmen will. Wenn „The Daily Beast“ (im Aufsichtsrat der Herausgeber sitzt Chelsea Clinton) schreibt, dass Trump sich offenbar auf die Seite von Firtash stellt, muss man auch diesen Atrikel kennen. Er befasst sich mit Andrew McCarthys Buch „Balls of Collusion“: „McCarthy’s book is dense, but he doesn’t explain anything without first explaining its context. He delves deep into the laws governing Foreign Intelligence Surveillance Act courts, the complex foreign relations between Ukraine and Russia, the various webs of relationships between major players like Christopher Steele, Glenn Simpson, Bruce Ohr, Natalia Veselnitskaya, Paul Manafort, Lisa Page, and Semion Mogilevich. Without such context, most news stories on the topic miss key points and misinterpret events.“

Amaryllis Fox als Unternehmerin

Dies unterstreicht, dass nur wenige Puzzleteile genügen, um ein vollkommen anderes Bild zusammenzustellen. Und dass man sich immer fragen muss, was wirklich einfach so passierte oder ein inszenierter „Zufall“ ist. Wenn Airbus im Konkurrenzkampf gegen Boeing gerade eine Runde gewonnen hat, führt uns dies zum „Krieg“ gegen den europäischen Konzern, der 2016/2017 via österreichisches Verteidigungsministerium geführt wurde. Daran wirkten auch die US-Kanzlei Skadden und die Lobbyingfirma FTI Consulting mit, die vorher mit Paul Manafort, der Podesta Group, Alfred Gusenbauer und andere für den von Firtash unterstützten ukrainischen Regierungschef Viktor Janukowitsch lobbyierten. Dass Trump überhaupt ein für seine Präsidentschaft fataler Kuhhandel mit Firtash unterstellt werden kann, hat damit zu tun, dass sich der Oligarch nicht in die USA ausliefern lassen will. Die Justizbehörden wollen seiner habhaft werden, weil er indische Beamten als Folge eines Titan-Deals mit Boeing bestochen haben soll, um Zugang zu Minen zu erhalten.

Gas und Mafia in der Ukraine

Firtashs recht zugeknöpfter Ansprechpartner für Medien ist Daniel Kapp, der einst Sprecher für Ex-Vizekanzler Josef Pröll war, der jetzt bei Raiffeisen ist. Gusenbauer spannte namens der „Hapsburg Group“ namhafter europäischer Ex-Politiker auch Romano Prodi und Aleksander Kwasniewski für die frühere urkrainische Regierung ein. In den „Mitrochkin Archiven“ des übergelaufenen Ex-KGB-Archivars Vasili Mitrochkin scheint Prodi als „Mann des KGB in Italien“ auf, was neben anderem zu einer Untersuchung führte. Wie Romano Prodi war auch Aleksander Kwasniewski Kommunist; sein Wikipedia-Eintrag bietet interessante, ambivalente Details: „In 2007, IPN revealed that Kwaśniewski was registered during communist times as an agent ‚Alek‘ of the secret police, the Security Service (Służba Bezpieczeństwa – SB), from 1983 to 1989. Kwaśniewski himself denied having been an agent in a special statement, demanded from politicians by Polish law, and a court confirmed his statement.“

Donald Trump Jr. über Hunter Biden

„In 2008 Aleksander Kwaśniewski became Chairman of the European Council on Tolerance and Reconciliation, a not-for-profit organization established to monitor tolerance in Europe, prepare practical recommendations to governments and international organisations on improving interreligious and interethnic relations on the continent. The organization is co-chaired by European Jewish Fund President Viatcheslav Moshe Kantor.“ Er ließ es zu, dass die CIA in Polen Geheimgefängnisse einrichtete: „After the release of the Senate Intelligence Committee report on CIA torture in December 2014, Kwasniewski admitted that he had agreed in 2003 to host a secret CIA black site in Poland, but that activities were to be carried out in accordance to Polish law. He said that a U.S. draft memorandum had stated that ‚people held in Poland are to be treated as prisoners of war and will be afforded all the rights they are entitled to‘, but due to time constraints the U.S. had not signed the memorandum. The U.S. had conducted activities in great secrecy at the site.“ Und er wurde Direktor der Gasfirma Burisma, in der Hunter Bidenwurde: „Kwaśniewski was also involved with the EU talks with the Ukrainian government about the association agreement with the EU that the Ukrainian parliament failed to ratify in November 2013. After the Maidan unrest had installed the transitional government under Yatsenyuk, who signed the EU association agreement for Ukraine in 2014, Kwasniewski took up in a director’s post in the gas company ‚Burisma Holdings Limited‘ which owns licenses for the major Ukrainian gas fields.“

2018: Setzt sich Trump für Levinson ein?

In den beiden Jahren davor lobbyierte er mit Gusenbauer und Co. für die Janukowitsch-Regierung; Manafort ist hingegen schon länger mit der Ukraine (und mit Firtash) verbunden. Firtash wird u.a. wegen eines 2010 geleakten Cables und von Aussagen des früheren US-Botschafters in der Ukraine William Taylor als Handlanger Mogilevichs gesehen. Was sagt uns das für den schließlich geplatzten Boeing-Indien-Deal und für das irrationale Agieren des Gusenbauer-Mannes Hans Peter Doskozil via BMLV? Bot man Doskozil an, seinen vermeintlichen Konkurrenten im Burgenland, Ex-Minister Norbert Darabos zu erledigen, indem ihn der CIA-Agent und nun Ex-Abgeordnete Peter Pilz ihn für den Eurofighter-Vergleich verantwortlich machte? Dieser geht in Wahrheit auf die Kappe von Gusenbauer und seinen Hintermännern, auch weil Darabos zumindest seit 2006/7 bedroht, abgeschottet, überwacht wurde/wird.

Die Guillaume-Affäre

Pilz schien seine Schuldigkeit mit der Anzeige gegen Darabos getan zu haben;  darauf weist auch hin, wie im November 2017 sein (vorübergehender) Rücktritt herbeigeführt wurde. Er drohte Darabos zweimal Mafia-Style via „Kurier“ (an dem Raiffeisen beteiligt ist und nun auch Signa), doch die „Hintermänner“ des Vergleichs zu nennen, andernfalls müsse er den Kopf selbst hinhalten. Als Deripaska 2007 bei  der Strbag einstieg, sagte Hans Peter Haselsteiner in einem Interview, wie er diese „Kapitalerhöhung“ sieht: „Absolut pragmatisch. Wenn Deripaska in politische Verwirrungen verstrickt wird, wird ein anderer seine Rolle einnehmen. Sehr wahrscheinlich ist dieses Szenario aber nicht. Deripaska weilt, anders als Chodorkowski früher, nicht ständig in Israel und klagt dort, wie schlecht er behandelt wird in Russland. Aber ich will mich nicht einmischen bei den Oligarchen, und schon gar nicht bei dem jüdischen Netzwerk, das sie darstellen. So lange sich Deripaska darin wohl fühlt, ist mir das sehr recht.“

Doku über Markus Wolf

Mit der Mafia hat auch Zigarrettenschmuggel zu tun, gegen den z.B. der Philipp Morris-Konzern vorhgeht – einmal auch mit später an Ibizagate Beteiligten. Bei der Vita von Amaryllis Fox fällt auch auf, dass sie im Laurel Canyon lebt, der mit verdeckten Operationen zu tun hatten, um rebellische Jugend in den Griff zu kriegen. Für die deutschen Leser/innen ein paar Hinweise: Im Wikipedia-Eintrag des Thüringer Sozialdemokaten Wolfgang Tiefensee finden wir eine denkwürdige Info zu seiner Zeit als Bundesverkehrsminister: „Russische Behörden sprachen am 28. Oktober 2007, vermutlich aus wirtschaftlichen Interessen, ein Überflugverbot gegenüber Lufthansa Cargo aus. Russland verlangte von dem deutschen Konzern, sein Frachtdrehkreuz aus dem kasachischen Astana ins sibirische Krasnojarsk zu verlegen. Trotz der Forderung, sich nicht erpressen zu lassen, lenkte Tiefensee am 2. November überraschend ein und erklärte, die Lufthansa sei zum Einlenken und damit zum Umzug des Lufthansa-Drehkreuzes nach Krasnojarsk in Russland bereit. Sein Verhalten bescherte ihm neuerliche Kritik.“

Doku über die rissishce Mafia

Astana? Da war doch etwas? RIchtig, Bill Clinton und Uranium One, aber auch Gabriel Lansky und Alfred Gusenbauer. Wenn wir Lufthansa Cargo nachschlagen,  lesen wir: „Russische Behörden sprachen am 28. Oktober 2007, 0:00 Uhr, offenbar aus wirtschaftlichen Interessen, ein Überflugverbot gegenüber Lufthansa Cargo aus. Russland verlangte vom deutschen Konzern, sein Frachtdrehkreuz vom Flughafen Astana der Republik Kasachstan zum Flughafen Jemeljanowo in der russischen Region Krasnojarsk (Sibirien) zu verlegen. Lufthansa flog im Jahr 2007 rund 50 Mal pro Woche nach Astana. Die kasachische Hauptstadt diente als Zwischenstopp auf dem Transportweg nach ganz Asien. Für die den Flughafen Frankfurt-Hahn nutzende russische Frachtfluggesellschaft Aeroflot Cargo wurde ein Landeverbot in Deutschland, das vom deutschen Luftfahrt-Bundesamt verhängt worden war, nach einem Tag wieder aufgehoben – offenbar auf Drängen des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD). Im April 2008 einigten sich Lufthansa Cargo und der Flughafen Jemeljanowo über eine künftige Zusammenarbeit.“ Beck bekam Probleme u.a. mit der CDU, weil er ein ehemaliges Stasi-Gefängnis besuchte.

10 Kommentare zu „Geheimdienste und internationale Skandale

  1. ein weiterer Fund:

    Michele Rigby Assad is a former undercover officer in the U.S. Central Intelligence Agency’s Directorate of Operations. Trained as a counterterrorism specialist, Michele spent over a decade in the agency, leading some of the most highly skilled operatives on the planet, secretly serving in some of the most treacherous areas of the Middle East, and at risk as a target for ISIS.

    She discusses how she stood out from many of the older white men who excelled at the CIA, and how she used her differences to her advantage. Michele also covers a range of other topics including misconceptions about Middle East, her experience dealing with terrorists, recent shootings in the U.S., and what civilians can do to stay safe.

    und hier nochmal die im Text erwähnte Lindsay Moran:

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  2. Gerade wird gemeldet, dass Epstein nicht Selbstmord begangen hat, sondern erwürgt wurde:

    https://orf.at/stories/3142645/

    Erinnert irgendwie an Rachat Alijew:

    https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-12/kasachstan-oesterreich-rachat-alijew-millionaer-mord-verdacht

    Zum angeblichen Tod von IS-Anführer Abu Bakr Al-Bagdadi hier ein paar Globalresearch-Links:

    https://www.globalresearch.ca/fake-narratives-cover-high-crimes/5693451

    https://www.globalresearch.ca/forever-war-propaganda-trump-death-al-baghdadi/5693226

    https://www.globalresearch.ca/isis-leader-killed-trump-dubious-announcement/5693244

    erinnert an Bin Laden, der im Dezember 2001 an Nierenversagen starb, aber nicht tot sein durfte…

    David Knight weist darauf hin, dass ein Hund, der Al-Bagdadi erledigt, an den Film „Wag the Dog“ erinnert:

    https://www.infowars.com/watch/?video=5db88d9a6a9c170027fe2f1c

    Er spielt die Rede Obamas vor, als Bin Laden lange nach sienem Tod zur Strecke gebracht wurde.

    Im Vergleich dazu sehe man sich Trumps Tweets an:

    Ist alles kaum mit Satire zu übertreffen:

    https://babylonbee.com/news/cnn-uncovers-evidence-hero-dog-sniffed-butts

    Mehr von „Babylon Bee“:

    https://babylonbee.com/news/hillary-clinton-accidentally-posts-condolences-for-tulsi-gabbards-suicide-one-day-early

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    1. Amazing Polly befasste sich einmal damit, ob auch die anderen Maxwell-Schwestern mit Spionage zu tun hatten:

      Hier auch eine halbstündige Epstein-Doku

      und hier zu Prinz Andrew:

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  3. Anonymous:
    Wer eine Herde in eine von ihm gewollte Richtung treiben will, der treibt sowohl von rechts hinten als auch von links hinten. Dieses Bild kann man übertragen auf die Methode, wie gewisse okkulte Gruppen vorgehen, um das Denken der Menschen in eine gewisse Richtung zu lenken.
    🙂

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    1. Tschechien, Polen und Ungarn hätten sich nicht gegen Flüchtlingsumverteilung weigern dürfen.

      Warum sollten Ungarn, Tschechien und Polen gegen EU-Recht verstoßen haben ? Dieses Gutachten ist das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben steht. Wiederholt ein politisch motiviertes Geschwafel. Vertragsbrüchig wurde einzig und allein Brüssel. Thats it !!!

      Richtig ist auch: Ungarn, Tschechien und Polen wären mutmaßlich nie freiwillig Mitglieder der Europäischen Union geworden, wenn Selbigen oben genannten Mitgliedsstaaten von Anbeginn an, also schon während der Beitrittsverhandlungen, nahegelegt worden wäre, dass man sich mit dem Beitritt zur Europäischen Union, automatisch auch zur Aufnahme von aus Brüssel diktierten Kontingenten an Migranten und / oder Asylsuchenden verpflichtet.

      Außerdem: Ich bezweifle, dass Österreich unter dem Gesichtspunkt der Aufnahmeverpflichtung von Migranten und / oder Asylantragssteller eine Pro-EU-Mehrheit in der Bevölkerung zählen hätte können.

      Wie auch immer

      MfG

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