Das Burgenland und der rote Sumpf

Wer soll Pamela Rendi-Wagner an der Spitze der SPÖ nachfolgen? Gerne wird die 2. Nationalratspräsidentin Doris Bures in Stellung gebracht, aber auch der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Er ist jedoch eine Blüte jenes weitverzweigten Sumpfes, der auch die Sozialdemokratie immer weiter in den Abgrund zieht. Während Bures aber nicht zu Unrecht nach wie vor als Vertraute von Ex-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer gehandelt wird, sind Doskozils Verflechtungen nicht so offensichtlich. Als im Wahlkampf thematisiert wurde, was FPÖ-Finanzreferent Markus Tschank mit Ibizagate zu tun haben könnte, fiel auch auf, dass der ein Institut für Sicherheitspolitik eingerichtet hatte. Dieses wurde u.a. von Novomatic („Novomatic zahlt alle“) gesponsert, aber auch von Doskozil in seiner früheren Rolle als Verteidigungsminister. Dieser wusste nicht nur von der Novomatic-Unterstützung, sondern saß mit Tschank im Aufsichtsrat der Liegenschaftsgesellschaft des Landes Burgenland (BELIG). Dort finden wir Doskozil auch heute (nicht mehr aber Tschank), ebenso die Landesräte Alexander Petschnig (FPÖ) Landesrat Heinrich Dorner (SPÖ), Anwalt Werner Dax und andere. Dax‘ Vater war ÖVP-Politiker, sein Sohn wiederum studierte in den USA und arbeitete zunächst auch beim Zivilinvalidenverband, wie eine Meldung von 2015 zeigt: „Neuer Schriftführer wird der Rechtsanwalt Mag. Johannes Wutzlhofer. Mag. Christian Dax wird als Experte für Jugend und Recht im Verein tätig sein.“ Wutzlhofer ist Kanzleipartner von Werner Dax und wohl verwandt mit dem in Eisenstadt geborenen Wiener SPÖ-Stadtrat Jürgen Czernohorszky, der bei der Hochzeit den Nachnamen seiner Frau Eva annahm.

Von ihr als Direktorin der Wirtschaftsagentur Wien führt eine Spur zum 2017 gegründeten Start Up-Hub Wexelerate, der in Wien-Leopoldstadt in einem großzügigen mehrstöckigen neuen Gebäude residiert. Mit Wexelerate brachte man früher auch Eveline-Steinberger-Kern in Verbindung, die sich jedoch vor einem Jahr zurückzog. Integrations- und Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky/Wutzlhofer lierferte sich nicht nur ein juristisches Scharmützel mit Johann Gudenus, er fungierte 2019 auch als Leiter der Wiener Wahlbehörde. Diese war es auch, die entschied, dass die FPÖ keine Rochaden mehr vornehmen kann, was das Annehmen von Grund- oder Restmandaten betrifft, was dazu führte, dass Philippa Strache und nicht Markus Tschank in den Nationalrat einzog. Damit ist auch für jede Menge Konfliktpotenzial gesorgt, zumal auch sie mit einem ungeheuren Sumpf zu tun hat, wohl ohne dass ihr das bewusst ist. Ausgehend von der burgenländischen Landesholding wollen wir uns nun aber ansehen, wie Doskozil verstrickt ist und was dies nicht nur für die SPÖ bedeutet. Wer sich jemals mit der Wien Holding befasst hat und Grafiken kennt, die viele Details aufzählen, aber niemals alles nennen können, weiß in etwa, wovon die Rede ist.

 

Von Twitter

 

Vor ein paar Wochen meinte ein aus dem Burgenland stammender Beamter (vom Bundesheer), dass Ex-Minister Norbert Darabos komplett von der SPÖ abhängig sei; er belegte dies auch in früheren Gesprächen. Doch ich konnte mir nicht pure Niedertracht der Genossen ohne weitere Zutaten vorstellen, sondern dachte an Netzwerke im Hintergrund, was Geheimdienste nicht ausschließt. Auf den ersten Blick ist Abhängigkeit eine plausible Erklärung, weil Darabos jetzt bei den Kulturbetrieben Burgenland untergebracht ist, die eine 100%-Tochter das Landesholding (mit Aufsichtsrat Doskozil) sind. In deren Aufsichtsrat finden wir (wie beim Beispiel Wutzlhofer bei Dax und Partner) mit Gerald Ostermayer jemanden mit bekanntem Nachnahmen. Dieser Ostermayer ist natürlich auch durch weitere Funktionen mit der Landesholding und diversen Firmen verknüpft. Ein anderer Gerald Ostermayer lehrt an der Linzer Kepler-Universität, am Institute of Networks and Security, mit Schwerpunkt Mobile Netze, wie auch an der Fachhochschule Oberösterreich. Ich spiele natürlich an auf Ex-Minister und Sozialbau-AG-Generaldirektor Josef Ostermayer (der auch kulturpolitisch aktiv ist und Jürgen Wutzlhofer, die nicht zufällig beide als mögliche Nachfolger von „Päm“ gehandelt werden.

Kirschblütenpark Alpha

Bei Dax und Wutzlhofer findet man auch Markus Dax, der bei der Firma Kirschblütenpark Alpha in Wien-Donaustadt u.a. den Geschäflspartner Mark Kalyagin hat, über den der „Standard“ 2013 schrieb: „Sie heißen Bedford, Storminglake oder Baikwell, es gibt knapp 70 davon, und sie befinden sich alle auf der veröffentlichten Liste von Offshore-Konstruktionen mit Bezug zu Österreich: Die Rede ist von der Lighthouse Unternehmensberatung mit Sitz am Wiener Franz-Josefs-Kai 53/16 und ihrem Netz an steuerschonenden Briefkästen. Ihr Geschäftsführer Mark Kalyagin ist für den Standard nicht zu sprechen. Er befinde sich im Ausland, heißt es. Kalyagin hat eine bemerkenswerte Geschichte: Das Firmenbuch weist ihn seit 2003 als Geschäftsführer von Lighthouse aus. Kalyagin war zuvor bei der RZB tätig. Seit ‚mehreren Jahren‘ sei er aber nicht mehr für das Spitzeninstitut des Raiffeisen-Sektors tätig, heißt es in der Bank. Seit wann genau, wurde am Dienstag noch eruiert. Und Verbindungen der RZB oder der Raiffeisen Bank International zu Lighthouse gebe es keine, erklärte eine Sprecherin.“ Während wir noch weitere Berichte dazu lesen können, sollten wir einmal Doskozils Anwalt Werner Dax (z.B. im Konflikt mit Michael Tojner) oder Landesgeschäftsführer Christian Dax dazu befragen.

Christian Dax als Spitzenkanditat bei der EU-Wahl

Man beachte, was der „Standard“ noch zum Dax-Businesspartner Kalyagin bemerkte: „Wie berichtet hat u. a. auch der mit Gas reich gewordene ukrainische Unternehmer Dmytro Firtash Gelder via Wien auf Briefkästen geparkt. Ihm werden enge Verbindungen zur Raiffeisen nachgesagt. Eine Gesellschaft der Finanzgruppe fungierte einst als Treuhänder von Firtash.“ Die Causa Firtash ist wegen der Verbindungen zu Versuchen, Donald Trump des Amtes zu entheben, brandaktuell. Außerdem war Alfred Gusenbauer letztlich für ihn tätig, als er für Viktor Janukotwitsch lobbyierte, dies übrigens zusammen mit Paul Manafort, der Podesta Group (Lobbyisten für Boeing; General Dynamics, Lockheed usw.), der US-Kanzlei Skadden und der Lobbyingfirma FTI Consulting. Als Doskozil 2016/2017 „Krieg“ gegen den Boeing-Rivalen Airbus führte, waren auch Skadden und FTI mit von der Partie. Die USA verlangen die Auslieferung von Firtash, weil er wegen eines Deals mit Boeing um indische Titanminen 2006 Beamte bestochen haben soll. Zur via Doskozil gefahrenen Strategie gehörte auch, Ex-Verteidigungsminister Darabos den Eurofighter-Vergleich von 2007 in die Schuhe zu schieben, der auf die Kappe der Seilschaften geht, zu denen Gusenbauer gehört.

Doskozils Aufsichtsratsfunktionen

Doskozils Anwalt Werner Dax ist u.a. im Aufsichtsrat des Kultursommers in Güssing, an dem die Unger International Holding beteiligt ist (und den das Land übernehmen soll). Diese ist auch Kommanditist bei der Speed Invest wie Clemens Euler-Rolle, der an Werner Faymanns Ex-Sprecher und Geschäftspartner Matthias Euler-Rolle erinnert. Kürzlich eröffnete die Ukraine ein Honorarkonsulat im Burgenland mit Friedrich Unger als Vertreter (sicher ein Zufall und keine Verwandtschaft). Von der Landesholding ausgehend kommen wir über Aufsichtsrat Martin Winkler zur in Schönbrunn logierenden Rossegg Privatstiftung, bei der auch Anwalt Michael Pilz aktiv ist. Er ist geschäftlich verbunden mit Eveline Steinberger-Kern (via Cielo Privatstiftung) und Partner von Stefan Sengl (Skills Group PR). Pilz vertritt die SPÖ, aber auch Armin Wolf vom ORF und begleitete Darabos am 1. Juni 2017 als „Vertrauensperson“ in den Eurofighter-U-Ausschuss, in welchem dieser zum Bauernopfer gemacht wurde. Damals war Stefan Sengl gerade Leiter des SPÖ-Wahlkampfes mit dem israelischen Agenten Tal Silberstein, schmiß jedoch am 27. Juli alles hin (drei Tage nachdem in Ibiza heimlich gedreht wurde).

Tagung mit Doskozil (2019)

Doskozil sitzt auch im Aufsichtsrat der Krankenanstalten-Gesellschaft (KRAGES), bei der man Darabos (als er Landesrat war) rüden Umgang mit Spitzenmanagern unterjubelte. Werner Dax finden wir u.a. bei der ELZ Verwertungs GmbH, an der die Bank Burgenland Immobilien Holding beteiligt ist. Letztere ist Aktionär der BRB Burgenländische Risikokapital Beteiligungen AG, deren Hauptaktionär WIBAG (63 %) gelöscht wurde, während die gering beteiligten Uniqua und Volksbank weiter aufscheinen. Die BRB selbst ist an der Aviation Academy Holding beteiligt, zu deren Gesellschaftern die ATHENA Burgenland Beteiligungen AG gehört. Über den größten Aktionär Wirtschaft Burgenland GmbH kommen wir zu dessen 100%-Tochter Tourismus und Infrastruktur Holding GmbH, die z.B. die Thermen in Bad Tatzmannsdorf und Lutzmannsburg betreibt, und eine 100%-Tochter BRM Burgenländische Risikokapital Management AG hat (dort ist wieder Gerald Ostermaer im Aufsichtsrat).Bei ATHENA (da noch mit WiBAG) muss man auch an Webfreetv mit Rudi Fussi denken, der mit dieser Fima auch bei der SPÖ im Wahlkampf 2006 andockte. Es ging damals um Videos, während der israelische Agent Chaim Sharvit Belastendes puncto Eurofighter heranschaffen sollte, da man ja mit „Sozialfighter statt Eurofighter“ agitierte (Webfreetv koopierte auch mit der Fußball-Bundesliga, Näheres dazu hier).

Martin Hos PR-Mann wirbt auch für die BELIG

Geradezu hymnisch wurde Christian Dax bei seinem Politikeinstieg 2016 beschrieben: „Es ist aber auch ein Wagnis, das die SPÖ – nein, eigentlich Niessl – da eingeht. Denn die Feuertaufe für den jüngsten Parteimanager Österreichs folgt mit den Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen schon in einem Jahr. Dax hat aber bisher weder kommunalpolitische Erfahrung, noch ist er in der SPÖ verankert. Beides kann Schuster vorweisen und der Wulkaprodersdorfer hat zudem zahlreiche Wahlkämpfe auch für die Bundespartei (mit-)organisiert. Die Vorstellung, wie Dax einem g‘standenen roten Ortskaiser Ezzes für den Wahlkampf geben will, bringt deshalb manchen Funktionär ins Grübeln. Auch dass Niessl die Personalie ‚ex cathedra‘ verkündet habe, irritiert. ‚Jeder Bezirksgeschäftsführer muss ein Hearing durchlaufen, aber beim Landesgeschäftsführer gilt das plötzlich nicht‘, ätzt ein Genosse im KURIER-Gespräch.“ Dazu passt vielleicht, was Medien 2013 noch über den Geschäftspartner von Markus Dax, Mark Kalyagin schrieben: „Keine Zweifel bestehen daran, dass Lighthouse – Eigentümerin ist eine fast gleichnamige Gesellschaft mit Sitz in Malta – vor allem reichen Bürgern der früheren Sowjetunion und aus Osteuropa bei der diskreten Geldveranlagung behilflich ist.“ Doch Dax‘ Aufstieg spiegelt jenem von Doskozil selbst, der 2010 von der Polizei ins Büro Niessl wechselte, dann 2012 Landespolizeichef und 2016 Verteidigungsminister wurde. Er rühmt sich dessen, seit 2010 keine Mail mehr gelesen zu haben und hat als Landeshauptmann ein Büro ohne eigenen Schreibtisch oder Laptop.

Doskozil bei oe24 (2018)

Gusenbauers ehemaliger „Schattenminister“ Oskar Strohmeyer (heute Aufsichtsrat bei der umstrittenen Sicherheitsfirma G4S) nahm Doskozil für die Gusenbauer-Netzwerke unter seine Fittiche, was im BVT-U-Ausschuss kurz zur Sprache kam. Vielleicht nicht nur stimmbandbedingt schweigt Doskozil zu den Turbulenzen um Güssinger Mineralwasser, bei denen es um russische bzw. bulgarische Investoren und ihre jeweiligen österreichischen Verbündeten geht, Güssinger belieferte Hofer und gehört der Finstil AG, an der Andrej K. beteiligt ist: „Die Umstände, unter denen K. Geschäfte macht, sind rau. Stolz zeigt er eine lange Messernarbe, die sich über seinen Oberkörper zieht – Ergebnis ‚russischer‘ Geschäftspraktiken. Andrei K. wird selbst von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, Mitglied der ‚Diebe im Gesetz‘ – so das Codewort für eine Fraktion der Russenmafia – zu sein. Am Höhepunkt der Auseinandersetzung mit seinen bulgarischen Konkurrenten soll K. die Ermordung von deren Anführer in Auftrag gegeben haben…. Am Beginn der Auseinandersetzung stehen wirtschaftliche Sorgen. Das Kernstück von K.s Firmengeflecht, die E&A GmbH, ist bei der russischen VTB-Bank hoch verschuldet. Ein hochrangiger Banker der VTB wechselt zur Sberbank Europe und nimmt K.s Kredit sozusagen mit.

Ibiza-Aspekte der SPÖ

Als Sicherheiten dienen Vermögenswerte der E&A, darunter Logistikterminals in Russland, Dividendenrechte an einer Privatfluglinie, deren Aufsichtsratsvorsitzender Ex-SPÖ-Finanzminister Andreas Staribacher war, und Verwertungsrechte am Güssinger Mineralwasser.“ Die Sberbank „macht per Schiedsverfahren Druck auf K. Dieser hat Schwierigkeiten, Geld zur Begleichung seiner Schulden aufzutreiben. Nun wird die Sache vertrackt. Mit der Umschuldung beginnt die Misere. Denn die Sberbank macht per Schiedsverfahren Druck auf K. Dieser hat Schwierigkeiten, Geld zur Begleichung seiner Schulden aufzutreiben. Nun wird die Sache vertrackt. In dieser brenzligen Situation bietet ein wegen Betrugs vorbestrafter bulgarischer Geschäftsmann, Stoyan S., an, die Schulden K.s aufzukaufen. Abgewickelt werden soll das über die Regent Capital AG. Stoyan S. ist dort über eine liechtensteinische Stiftung Mehrheitseigentümer.“ Es stellte sich heraus, dass man die gebotene Sicherheiten nicht zu Geld machen kann, weil nur Güssinger selbst einen Wert darstellt. Ein Gericht fror daher die Werte der E&A ein, während K. wegen der angeblichen Morddrohung gehen Stoyan S. in U-Haft genommen wird.

Pilz-Pressekonferenz

Mit K. ließen sich rote Ex-Politiker früher auf das Abenteuer Alizee Bank ein, die jedoch keine uneingeschränkte Lizenz erhielt. „Eine politisch relevante (Frage) lautet: Wieso machen namhafte Politiker von SPÖ und FPÖ, darunter Ex-Finanzminister Andreas Staribacher (SPÖ), Ex-Innenminister Franz Löschnak (SPÖ), Ex-Klubobmann Johann Gudenus (FPÖ) und Ex-Nationalrat Thomas Schellenbacher (FPÖ), die allesamt alte Bekannte oder Geschäftspartner von Andrei K. sind, in diesem Umfeld Geschäfte“, so die Webplattform von Peter Pilz. Dazu muss man auch den niederösterreichischen SPÖ-Chef Franz Schnabl und Ex-Justizsprecher Hannes Jarolim ergänzen. Vor der Wahl widmete Pilz Schnellenbachers Rolle eine eigene Pressekonferenz, da er der FPÖ nachweisen wollte, von Oligarchen gekauft zu sein. Es geht dabei auch um Ihor Kolomoiskij, der ein erbitterter Widersacher von Dmytro Firtash ist und hinter mehreren Firmen bei uns stecken soll. Kolomoiskij ist nicht der einzige Oligarch, der Zuflucht in Israel sucht und findet. Auf die Ebene jener heruntergebrochen, die für andere tätig sind, wurde Andrej. K wieder entlassen, traf sich mit Johann Gudenus, der von einem Vertreter der Bulgaren attackiert worden sein soll.

Tweet zu Kolomoiskij

Weit weniger gimpflich kam der Wiener PR-Berater Philipp Buchner davon, der im Güssinger-Streit vermitteln sollte, aber ausgerechnet am 29. September in Sofia verstarb. In seinem Umfeld wird die offizielle (natürliche) Todesursache bezweifelt: „Schnell wurde der Redaktion klar, dass der verstorbene Philipp Buchner in der Tat interessante Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in seiner Facebook-Freundesliste hatte: ein ehemaliger Bundeskanzler von Österreich; eine Immobilienmaklerin, die prominent in der Causa ‚Ibiza-Video‘ vertreten war; ein ehemaliger Kabinettchef des Innenministeriums, der dem sogenannten ‚rot-weiß-roten‘ Netzwerk angehört und Geschäftsleute, die eindeutig Partner und Freunde eines bulgarischen Geschäftsmanns sind, der wiederum in der Causa ‚Güssinger‘ Wasser für Schlagzeilen gesorgt hat. Doch bei näherer Betrachtung findet man auch Geschäftsleute aus Russland und Bulgarien, die mit heimischen Unternehmensberatern und Immobilienentwicklern enge wirtschaftliche Beziehungen pflegen. Und einige von den Unternehmern werden laut ‚Fass ohne Boden‘-Informanten als ‚zwielichtig‘ beschrieben, genauer gesagt, sie werden der ‚Organisierten Kriminalität‘ zugeordnet. Es ist auch von Geldwäsche die Rede. Ob, wie und in welchem Ausmaß, kann zum jetzigen Zeitpunkt nur spekuliert werden.

Doskozil bei Zugtaufe

„Fass ohne Boden“ recherchiert auch über eine Securityfirma: „Und wie der Zufall so will, hat das Sicherheitsunternehmen engste wirtschaftliche Verflechtungen mit jenem Mann, der auch als bulgarischer Geschäftsmann eine wesentliche Rolle in einem Streit um ein Mineralwasser spielt. Und wie wir seit letzter Woche wissen, hatte genau dieser Geschäftsmann einen persönlichen Assistenten, namentlich Philipp Buchner, der auf ‚dubiose‘ Weise verstorben ist.Aber die Zufälle reißen nicht ab: ein ehemaliger Bundeskanzler im Jänner 2018 auf einem Urlaubsfoto in Südamerika mit dem Sicherheitschef des niederösterreichischen Unternehmens; aber auch einer der berühmtesten Rechtsanwälte Wiens, der zufälligerweise den bulgarischen Geschäftsmann in einem acht Millionen Fall vertreten hat oder gar der zufällige Kontakt mit einem blauen Landesrat, der in Niederösterreich in den letzten Wochen mit einem ‚Asyl-Notfallsplan‚ für Schlagzeilen gesorgt hat.“ Was so  kryptisch klingt, sagt Insidern schon so einiges; auch darf spekuliert werden, warum ein ehemaliger kasachischer Militärattaché ins Spiel kommt; denken wir an das Lobbying von Gabriel Lansky und Alfed Gusenbauer.

Tweet zu Kolomoiskij

Wir müssen bei der internationalen Dimension wissen, dass Ihor Kolomoiskij von Russland gesucht wird; auch das FBI würde seiner gerne habhaft werden. Was das Burgenland betrifft, geht einiges noch auf das Konto von Hans Niessl, für das jetzt Doskozil geradestehen muss, etwa die Berufung von Tschank in den BELIG-Aufsichtsrat, die ja parallel zu Doskozils Sponsoring für das Institut für Sicherheitspolitik erfolgte: „Der Wiener war für jene blauen Vereine tätig, die nun im Rahmen der Ibiza-Affäre aufgetaucht sind. So fungierte er etwa von Mai 2015 bis Ende August 2017 als Kassier von Austria in Motion. Pikanterie am Rande: Tschank sitzt im Immunitätsausschuss des Parlaments.“ Doch es handelt sich wohl auch um eine logische Folge der Koalition mit der FPÖ, die 2015 eingegangen wurde. Man fand Tschenk übrigens auch im Vorstand der Österreichisch-Russischen Freundschatfsgesellschaft (bei der Christoph Matznetter, Vertuscher der Silberstein-Affäre, Gabriel Lansky, Brigadier Gustav Gustenau, Johannes Hübner oder Richard Schenz Funktionen haben). Der Legende nach verdrängte Doskozil Darabos von der Position des „Kronprinzen“, der Niessl einmal beerben sollte.

Doskozil-Wahlwerbung 2017

Doch in erster Linie wurde Darabos bereits seit dem Silberstein-Wahlkampf 2006 unter Druck gesetzt, wenn ihm nicht schon früher aufgefallen ist, in welch einem Geheimdienst- und Mafia-Sumpf er gelandet ist (dieser Sumpf wurde natürlich immer größer mit der Zeit). 2016 ging Doskozil einen Pakt mit Peter Pilz ein, um  gegen den Eurofighter-Hersteller und Boeing-Konkurrenten Airbus vorzugehen, was auch den Abschuss von Darabos beinhaltete.Damit sind wir wieder bei Firtash und seinem Deal mit Boeing, denn er finanzierte das Lobbying u.a. Gusenbauers für die Ukraine. In einem von vielen neuen Artikeln in den USA lesen wir: „On April 2, 2014, the Justice Department announced that he had been indicted for authorizing $18.5 million in bribes to Indian government officials. The case involved efforts to mine for titanium that would be used in Boeing planes. Austrian authorities arrested Firtash a few weeks before the DOJ’s announcement. He posted about $174 million in bail and has since been living in Vienna, fighting extradition from his palatial corporate offices there. And while the allegation isn’t part of the DOJ’s indictment of Firtash, U.S. government lawyers have said in court that he’s an ‚upper echelon‘ associate of a Russian criminal organization. Firtash says the claim is baseless.“ Es geht beim Kampf um die Ukraine nicht nur um Gas, sondern auch um Banken; dies erinnert uns an die Rolle der Sberbank u.a. bei Güssinger, deren europäische Tochter die früehre internationale Tochter der Volksbank ist. An deren Verkauf war WiIli Hemetsberger beteiligt, ein weiterer Gusenbauer-Mann (siehe Ithuba Capital und Chorherr-Skandal). Außerdem lobbyierte dis Podesta Group für die Sberbank, als 2014 Sanktionen gegen Russland verhängt wurden; die Bank ist zudem Kreditgeber der Signa Holding.

PS: Doskozil bashte Airbus bei jeder Gelegenheit, scheint aber noch nicht überrissen zu haben, dass in Österreich Rettungshubschrauber von Airbus verwendet werden; einer ist im burgenländischen Oberwart stationiert. Doskozil machte in seiner Amtszeit im BMLV Deals mit General Dynamics (teure Panzer) und indirekt mit Lockheed Martin (Black Hawk Update). Jürgen Czernohorszky gehört wie der EU-Abgeordnete Andreas Schieder und die aus dem Burgenland stammende Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Julia Hetr zur SPÖ Wien-Penzing.  Pikanterie am Rande:, Die Podesta Group lobbyierte für die Sberbank. doch das von John Podesta mit finanzieller Hilfe von George Soros gegründete Center for American Prograss lancierte „The Moscow Project„.

PPS: Man erinnere sich beim Mann ohne Charakter, Schreibtisch, Mails und Laptop auch daran, dass er energisch darauf drängte, die Regierung Kurz zu stürzen. Er ließ Rendi-Wagner keinerlei Spielraum (und setzte ihr auch sonst immer wieder zu). Am liebsten hätte er auch im Burgenland schon im Herbst Neuwahlen veranstaltet, muss aber nach der Niederlage bei den Nationalratswahlen bei der nun auf Jänner 2020 vorverlegten Wahl um den ersten Platz bangen. Übrigens gehörte Eveline Steinberger-Kern (Businesspartnerin von Martin Schlaff, Alfred Gusenbauer, Hans Peter Haselsteiner, Georg Muzicant und Co.) einmal dem Aufsichtsrat der Energie Burgenland an, die natürlich auch zur Landesholding zählt.

PPPS: Erik Prince, der Gründer von Blackwater, hatte zeitweise einen Wohnsitz im „roten“ Burgenland. Es hängt wirklich alles zusammen, denn am 11. November wurde bekannt, dass der Gründer der White Helmets James Le Mesurier am frühen Morgen tot vor seinem Wohnhaus in Istanbul gefunden wurde. Er arbeitete einmal für die mit Blackwater/Academi verbundene Olive Group.

PPPPS: Am 4. November 2019 brach Ewald Iby, der aus Raiding stammende Vizechef des Heeresabwehramts, beim Sport zusammen und starb. Er war für mich auch ein wenig wenig Guide durch den burgenländischen Morast….

PPPPPS: Auf eine weitere Sumpfblüte wies mich eine burgenländische Politiker in hin, nämlich Verbindungen zwischen der SPÖ und dem Sportwettenanbieter Admiral (der natürlich zur Novomatic gehört). In der politischen Szene herrscht Rätselraten über den Gesundheitszustand von Doskozil der nach einer 2. Stimmbandoperation zum ersten Mal in der Budgetdebatte am 14. November reden soll. Er versichert jedoch via Facebook, das alles okay sei – es gibt aber nicht mal ein, zwei Minuten O-Ton in Medien. Vorgänger Hans Niessl wurde mittlerweile Präsident der Bundessportorganisation.

26 Kommentare zu „Das Burgenland und der rote Sumpf

  1. tja zum Burgenland hab ich weniger Bezug, es ist mir allerdings ein Rätsel wie Kaiser in Kärnten so viel Stimmen bekommen konnte.
    Team Kärnten war mir um einiges sympathischer.

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  2. Bezüglich Sumpf. .Wie war das noch mal liebe SPÖ mit dem Ausverkauf Österreichs an das Ausland? Habt ihr euch nicht am meisten darüber aufgeregt? Ja der Gusi verscherbelt doch alles was nur irgendwie geht.

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    1. ankerbrots neue eigentümer: faymann und freunde…

      neubau auf der grünen wiese bei kledering auf vermutlich völlig sauber umgewidmeten flächen…

      in der absberggasse wird und wurde auch kräftig umgewidmet. aus arbeitsplätzen einst werden oben lofts und unten zieht caritas und co ein…

      ein gleichnis für die s-wählerschaft…

      die die es sich gericht-et haben leben auf kosten der mittelschicht durch ausnützung der ärmsten…

      schaut mal wie caritas und co durch frei-willige, zivil-dienerschaft und ausnützung der be-schäftigten gutes tun und wem…

      ps: hat jemand etwas zu chorherr wo gelesen oder gehört? es ist irgendwie so still rund um die widmungen…

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      1. zum thema faymann:

        https://www.krone.at/2014718

        aber man sieht auch an den beispielen ostermayer und euler-rolle, wie alles vernetzt ist.

        was chorherr betrifft, sehen sie sich den twitter-disput zwischen richard schmitt und florian klenk an:

        (mich haben beide blockiert, ich sehe es mir aber manchmal ausgeloggt an 😉

        kurz zusammengefasst wirft schmitt klenk vor, dass er seinen freund chorherr schützt. klenk verteidigt sich, dass eh ein anderer im falter drüber schreibt. schmitt entgegnet, dass dieser andere chorherr exkulpiert. und fragt, warum chorherr nicht endlich die liste seiner spender offenlegt. schmitt wird etwas drüber schreiben, das hat er angekündigt… end of story

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    2. Dazu übrigens auch im Burgenland das passende Muster: Landtagspräsidentin Dunst schlägt vor, dass der ATHENA Fonds bei Güssinger einsteigt:

      https://burgenland.orf.at/stories/3018606/

      Das erinnert doch an den Umgang mit Fussi und Co.:

      https://www.derstandard.at/story/1282978832283/webfreetvcom-ex-chef-fussi-will-firma-in-konkurs-schicken

      – beides macht klar, WARUM die SPÖ am Sand ist, denn Fussis geschürter „Beliebtheit“ tat dies keinen Abbruch. Sieht man auch in den Medien, die ihn jetzt in der SPÖ-Krise hypen.

      – außerdem ist es typisch, dass Hintergründe keine Rolle spielen. Andrej K. wurde durch (Ex-) SPÖ-Politiker (und andere) in Österreich etabliert. Das aber darf nicht zählen…..

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      1. hier etwas aus dem schwarzen sumpf:

        Die Ortners sind fein raus. Der Tiroler Industrielle Klaus Ortner und Mitglieder seiner Familie standen monatelang im Visier der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA). Die Behörde prüfte einen brisanten Anfangsverdacht gegen den Großaktionär des Baukonzerns Porr. Mit seinen üppigen Parteispenden soll er sich Gesetze, Posten und das Wohlwollen von Sebastian Kurz erkauft haben.

        Im Gegenzug für rund eine Million Euro, die Ortner-Firmen 2017 und 2018 an die ÖVP gespendet haben, sollen die Senkung der Körperschaftssteuer (KÖSt) und die Einführung des Zwölfstundentags erreicht worden sein. Für einen Großunternehmer wie Ortner, dessen Industriegruppe 24.000 Mitarbeiter beschäftigt und sechs Milliarden Euro umsetzt, seien das wertvolle Gegenleistungen gewesen.

        Das Ergebnis der Anfangsverdachtsprüfung wegen „Vorteilszuwendung zur Beeinflussung“ ist in der DOSSIER vorliegenden Einstellungsbegründung (Aktenzahl: 4 OStA 204/19x)
        dokumentiert. Zwar wurden alle Vorwürfe gegen Ortner und Co in Sachen KÖSt-Senkung und Zwölfstundentag von der WKStA fallengelassen, doch lässt die Behörde mit offener Kritik am Gesetzgeber aufhorchen. Das sechs Seiten schlanke WKStA-Papier vom 21. Oktober 2019 wirkt wie ein Appell an die neue Regierung für strengere Regeln.

        https://www.dossier.at/dossiers/empfehlungen/spitzenjob-als-dank-fuer-oevp-parteispende-gesetzesluecke-schuetzt-postenschacher/

        -PORR und Strabag teilen sich den Markt vielfach. Sieht man auch bei Baustellen in Wien…

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  3. ich weiss ja nicht, aber gehts jemand anderen auch so wie mir, ich schau jetzt wieder alte Filme, weil ich mir diese Lobhudelei von schwarz -grün nicht anhören kann.
    KAPITULATION

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    1. Damit verpassen sie sämtliche brandaktuelle Umfragen die besagen, daß eine überwiegende Mehrheit für Türkis-Grün ist und die FPÖ ablehnt.

      ORF vermeide ich, da ist die Gallensteinproduktion zu hoch.
      Dafür war auf Arte eine Doku über die Rohingyas. Mit einem üblichen Spezialisten, der in Wahrheit ein Aktivist ist. Über die ethnische Säuberung mit Interviews der Vertriebenen und aufzeigen diverser böser Buddhisten.

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  4. Ich bin immer wieder erstaunt, mit welchem Detailwissen Sie politische Ereignisse verknüpfen, alles hat mit allem zu tun. Für mich entsteht auch ein Bild von Herrn Doskozil. Ihn möchte ich „nicht zum Feind haben“.
    Sie müssen von Ihrem Beruf wohl „besessen“ sein, wenn Sie es schaffen, sich so sehr für mehr Klarheit einzusetzen. Danke, Frau Bader.

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    1. Es ist sicher keine „Besessenheit“, sondern ich bin involviert und muss damit umgehen – auf meine Weise, und das sind eben immer noch die Details, wenn es keinen Sinn hat, mit vielen direkt zu reden. Wann immer es sinnvoll sein könnte, tue ich das eh. Nur sind die meisten so lethargisch und gleichgültig, selbst wenn es sie indirekt betrifft oder nicht kaltlassen sollte, das das nicht oft der Fall ist.

      Und zu Doskozil: er ist ohne Hintermänner auf sich gestellt, was noch nicht der Fall ist.

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      1. „Besessenheit“ habe ich bewußt unter Anführungszeichen gesetzt, weil ich Ihre anhaltende Konsequenz sehr schätze und bewundere.

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  5. Vermeide Fernsehen.

    Apropos Fernsehen: Ich habe mein ganzes bisherige Leben nie einen Fernsehapparat mein Eigen nennen müssen. War trotzdem immer bestens informiert. Radio benutzte ich bis ca 2007 bloß mäßig, d.h. 2 – 3 mal pro woche um bewusst Nachrichten zu hören oder bewusst meinen sich ständig vom Geschmack her verändernden Lieblings Sendungen zB „Musik zum Träumen“ zu lauschen bzw mich von Günther Schifter und seiner Sendung Schellaks, Schellaks, Schellaks begeistern zu lassen [1967- ca. 2002 oder 2003].

    Die Jung gebliebenen unter den Lesern hier am Blog, können sich bestimmt noch an die tiefe, rauchige, an einen Western erinnernde, trotzdem stets wohl klingende, Stimme von Günther Schifter erinnern. Wo sind die Zeiten geblieben.

    Matty Schuh, in den 90ern auf Ö3 oder FM4? war auch so ein Highlight, welches ich mir nie entgehen ließ 😉

    Seit es allerdings das Internet mit den Ceiberweibern gibt, brauch ich natürlich auch kein Radio mehr 😀

    Was das Musikhören im Allgemeinen betrifft, kann ich mittlerweile Gott sei gedankt wieder auf eine gut sortierte Sammlung zugreifen. Ehrlich gesagt, war ich seit meiner Jugend ein Nerd oder Freak, was das Sammeln von Musik betrifft, Darum waren meine Sammlung im Vergleich zu Anderen, immer schon überdurchschnittlich; typisch Jäger und Sammler :)))))

    Wie auch immer

    MfG

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  6. bzgl Kicks Tweet Frauenmorde: ich glaube in der wird nur unterschieden : Ausländer oder Österreicher, nicht aber ob Migrationshintergrund besteht.
    Da würde zb der Mord von dem Austro Türken als Inländer Mord gezählt

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    1. Natürlich geht es um Staatsbürgerschaften, das ist auch sinnvoll. Dennoch wird man auf Zusammenhänge hinweisen und da fällt auf, dass die ermordete Frau auf früheren Fotos kein Kopftuch getragen hat. Dass Männer komplett ausrasten, wenn sich Frauen trennen wollen, kommt aber auch bei immer schon-Österreichern vor.

      https://www.heute.at/s/schwarze-fahne-wegen-18-frauenmord-42154391

      Zu Kickl

      https://www.oe24.at/oesterreich/politik/Kickl-Studie-zu-Frauenmorden-war-schon-im-Mai-fertig/403818298

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      1. sind aber trotzdem gemessen am prozentualen Migrations/Ausländeranteil die Minderheit und das ist die Aussage die vertuscht werden soll und wenn es doch genannt wird heisst es : mehr Geld für Integration
        was so viel heisst wie mehr Geld für Islam (middle finger)

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      2. Türkisgrün werden sich die Ärmel hochkrempeln und dagegen was tun. Den Kampf gegen Rechts verstärken und was gegen islamophobe Hasskommentare tun.

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