Das Ibiza-Cover Up

Fast alle wollen Ibizagate verharmlosen, das ja immer noch eine verdeckte Aktion ist, deren Auftraggeber wir nicht kennen (dürfen). Ermittlungen scheinen sich auf Heinz Christian und Philippa Strache von wegen Spesen zu konzentrieren. Währenddessen schreiben die Anwälte des an Ibizagate beteiligten Anwalts Ramin Mirfakhrai einen Gastkommentar im „Standard“, in dem sie von „zivilem Ungehorsam“ sprechen. Ihr Mandat hat jedoch nicht das Rückgrat, selbst in Erscheinung zu treten, per Kommentar und natürlich mit einer Pressekonferenz. In der Welt des Mainstream  darf dies nicht merkwürdig erscheinen, da es ja dem offiziellen Narrativ dient. Auch die FPÖ unterstützt es in einer sicher verständlichen Art und Weise, mit der sie sich von den Straches distanziert. Das bedeutet nichts anders als dass jeder der Nächste sein kann und dies auch für andere Parteien gilt. Die Kreise der Ibiza-Handlanger sind durch Recherchen einigermaßen ausgeleuchtet, jedoch mit der Prämisse, das das dann auch schon die ganze Wahrheit ist. Seltsamer Weise praktiziert Mirfakrai, der wie sein Anwalt Richard Soyer einmal Konzipient bei Gabriel Lansky war, ungehindert weiter. Und der Detektiv ohne Gewerbeberechtigung bei uns Julian H. klagte von Anfang an alles und jeden, musste also dafür üppige Reserven gehabt haben. Auch sonst soll sein Lebensstil luxuriös sein, und man ordnet ihn serbischen Connections mit Zugang zu Strache zu.

Auffällig ist aber, dass er schon für Lansky, die ÖBB und die Strabag gearbeitet hat und dass ÖVP-Chef Sebastian Kurz im September 2016 bei einer ÖVP-Vorstandssitzung ansprach, dass ihn Tal Silberstein observieren lasse. Wir wissen, dass die Soko Ibiza sich auch für Mitglieder der SPÖ-Sektion Ohne Namen interessierte, der auch Niko Kern und David Lansky angehör(t)en. Dadurch geriet in den Focus, wo der ehemalige Lansky-Konzipient Oliver Stauber, einer der Gründer der SON, schon überall war: bei der Östereichisch-Israelischen Handelskammer etwa oder in der Kanzlei des Genossen Hannes Jarolim. Mit Parallelen kommt man am ehesten weiter, z.B. wenn man sich ansieht, was Claus Pandi von der „Krone“ noch so alles forcierte, der meinte, Ibizagate sei „wie ein Autounfall“ für Strache. Bedeutet das, dass der nun in der Defensive befindliche Ex-FPÖ-Chef froh sein  kann, dass es ihm nicht wie Haider ging? Legendär ist ein Tweet vom 24. Jänner 2011, in dem Pandi die Abberufung von Generalstabschef Edmund Entacher ankündigte.

Mario Kunasek und oe24

 

Dieser war wie Verteidigungsminister Norbert Darabos für die Beibehaltung der Wehrpflicht, doch man zwang Darabos, Entachers Abgang hin- und auf seine Kappe zu nehmen, der über eine illegale Befehlskette vollzogen wurde. Wenn sich siehe oben der steirische FPÖ-Chef Mario Kunasek von Strache distanziert und auf Erfolge beim Bundesheer verweist, so ist dies nicht ganz ehrlich. Denn auch er beseitigte jene Mißstände nicht, die mit der Unterwandung des Ministeriums in der SPÖ-Zeit zu tun hatten bzw. damals verschärft wurden. Ehe er Minister wurde, war er Vorsitzender des Landesverteidigungsausschusses, der niemals thematisierte, welche Rolle fremde Geheimdienste im Ressort spielen, gegen die „unsere Dienste“ nie vorgingen (vorgehen durften?). Natürlich wurde auch Kunasek durch Ibiza vor vollendete Tatsachen gestellt, nicht zuletzt dadurch, dass schließlich  in der Steiermark Neuwahlen (im November) verkündet wurde. Das Heft haben aber diejenigen in der Hand, die im Hintergrund die Fäden ziehen und zuerst die Bundesregierung stürzten und sich dann über einen Dominoeffekt freuen konnten.

Strache kommuniziert per Anwalt

Die Welt der Straches wurde, jedenfalls was öffentlich Bekanntes betrifft, darauf eingeengt, dass „HC“ um seine Facebook-Seite kämpft und gegen ihn und seine Frau von der Korruptionstaatsanwaltschaft ermittelt wird. Außerdem wird sich Philippa bis zum 22. Oktober entscheiden, ob sie ihr Nationalratsmandat nnahnmen wird, wissend, dass der Klub der FPÖ nichts mit ihr zu tun haben will. Denn Straches wird zudem „parteischädigendes Verhalten“ vorgeworfen, weil die FPÖ in jeder Hinsicht einen Schlußstrich ziehen will. Bevor man sich denkt, dass ihnen durchaus recht geschieht, sei darauf verwiesen, dass diese Entwicklung am Abend des 17. Mai 2019 begann, als via „Süddeutsche“ und „Spiegel“ wenige Minuten von heimlich am 24. Juli 2017 auf Ibiza gemachten Aufnahmen bezeigt wurden. Bis heute wird als“Recherche“ und „investigativ“ bezeichnet, dass ein Video unbekannter Urheber und Überbringer verwendet wird, das man nicht mit der gefahrvollen Arbeit von Whistleblowern verwechseln darf.  Auch wenn alles ziemlich verschachtelt und verwickelt ist, bleibt die Frage nach denen offen, die den Startschuß sowohl für die Ibiza-Falle als auch für den Einsatz des Materials gaben.

Ramin Mirfakhrai und Jochen Resch (2018, Facebook)

Ramin Mirfakhrai stammt übrigens aus einer Familie mit langjähriger Verbindung zu Wien und kooperiert mit dem deutschen Anlegeranwalt Jochen Resch, der sich z.B. für geprellte jüdische Kunden einsetzt, die in Immobilien investieren wollten. Die Justiz hat erst nach drei Monaten bei ihm eine Hausdurchsuchung durchgeführt, allerdings im Beisein eines Vertreters der Anwaltskammer und nicht in seinem südburgenländischen Zweitdomizil. Die Kammer wird Mirfakhrai nicht suspendieren, was generell so gut wie nie vorkomme. Julian H. wiederum lässt sich von der ebenfalls deutschen Kanzlei von Johannes Eisenberg vertreten, der einmal eingewanderte Juden erfolgreich gegen den Vorwurf verteidigte, der Russenmafia anzugehören. „Seine“ Mittel dafür scheinen unerschöpflich zu sein, wie auch EU-Infothek feststellt: „Seine Anwaltskanzlei klagt so ziemlich alle Medien, welche den Namen des Detektivs oder dessen Bild zeigen. Der Wahrheitsgehalt dieser Klagen wird von den Gerichten nicht überprüft, die Berliner Gerichte geben rasch und ohne Anhörung des Beklagten den Stempel, ohne jedwede Form von Begutachtung von Klageschriften. Erst in einer möglichen Hauptverhandlung – viele Monate später – hat der Beklagte die Möglichkeit, den Wahrheitsbeweis anzutreten. Dieser Weg ist bereits von vielen deutschen Medien eingeschlagen worden. Beachtenswert ist die Frage der Kosten dieser Klagen, welche – überschlagsartig gerechnet – bereits in der ersten Phase einen großen Teil jener Summe verschlungen haben, welche der Detektiv und seine Genossen und Helfer kassiert haben.“

Frederik Obermaier auf Twitter

Anders als Mirfakhrai wurde H. bisher nicht einvernommen, es gab keine Razzia, nichts, nada: „Nachdem es sich bei dem Detektiv nicht um einen Menschen handelt, der vereinnahmtes Geld gerne wieder zurückgibt, darf daraus geschlossen werden, dass die Urheber des Videos auch eine juristische, kostenlose Rundum-und-sorglos-Betreuung der betroffenen Täter übernommen haben. Wenn diese These richtig ist, würde sie beweisen, wie wichtig es den Finanziers der Veröffentlichung des Ibiza-Videos ist, dass ihr Partner nicht in jenem kriminellen Licht dargestellt wird, welches den Fakten entspricht, sondern alles unternommen wird, um den Heiligenschein einer ideologisch fundierten ‚Aufklärungsarbeit‘ zu wahren.“ Wie weit dies reicht, zeigt das mediale Cover Up, dessen vorläufig letzter Akt der Gastkommentar von Mirfakhrais Anwälten im „Standard“ ist (dem natürlich keine Beiträge der Anwälte von Strache oder Gudenus folgen). Das passt dazu, dass die Ibizagate-Handlanger um Julian H. seit Mai diesesJahres mehrmals täglich telefonischen Kontakt haben sollen, um sich abzusichern und gegenseitig zu decken.

Claus Pandi und Peter Pilz beim „Standard“ (Twitter)

Es wurde mit dem Video-Outing (wobei bislang erfolglos versucht wurde, die Herausgabe des gesamten Material zu verlangen) eine Kaskade an vollendeten Tatsachen gegen Strache und die FPÖ gesetzt, bei der Zielpersonen oft unfreiwillig selbst zu Handlangern wurden. Dies gipfelte vor der Wahl am 29. September darin, dass sich ein Ex-Leibwächter als Maulwurf  emtpuppte, was  zu den nunmehrigen Ermittlungen gegen die Straches führte. Es besteht immer die Gefahr, dass Empörendes wie die Spesenregelung der FPÖ-Spitze ganz anderes zudeckt, weil darüber nicht berichtet wird und es abseits des Mainstream nur Insidern bekannt ist. Daran muss man auch denken, wenn nun medial gespielt wird, dass Umweltministerin Maria Patek ihre Tochter per Dienstwagen am Flughafen abholen ließ. Freilich ist dies private Nutzung, die der Ministerin selbst erlaubt ist gegen eine Pauschale, die aber nicht Arbeitszeiten ihres Chauffeurs für die Familie beinhaltet. Sofort ermittelt die Korruptionstaatsanwaltschaft, während sie bei ganz anderen Hämmern bis heute untätig bleibt. Es gibt unantastbare Netzwerke, zu denen u.a. dank Gabriel Lansky auch Alfred Gusenbauer gehört.

SPÖ NÖ: Dosenschießen auf die Ex-Regierung

Lansky steht wie Eveline Steinberger-Kern auch für Österreichisch-Israelische Handelskammer. Wie Handlanger gewonnen werden, macht der Lansky-Event 2017 „Antisemitismus und Hasskriminalität im digitalen Zeitalter“ deutlich. Man beachte, wer als  Teilnehmer/in besonders hervorgehoben wird: „Mag. Muna Duzdar, Staatssekretärin für Diversität, Öffentlichen Dienst und Digitalisierung, Sektionsschef Mag. Michael Schwanda, Leiter der Präsidialsektion d. Bundesministeriums für Justiz; Mag. Peter Gridling, Direktor des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung; Dr. Gerald Ganzger, Rechtsanwalt und Managing Partner LANSKY, GANZGER + partner; Dr. Ariel Muzicant, Ehrenpräsident Israelitische Kultusgemeinde Wien (IKG), Vizepräsident Europäisch-Jüdischer Kongress (EJC); Oskar Deutsch, Präsident Israelitische Kultusgemeinde Wien (IKG); Irit Kohn, Rechtsanwältin und Präsidentin International Association of Jewish Lawyers and Jurists (IAJLJ); Ronit Gidron-Zemach, Rechtsanwältin und CEO International Association of Jewish Lawyers and Jurists (IAJLJ); Dr. Doron Rabinovici, Schriftsteller und Historiker; Mag. (FH) Ingrid Brodnig, Journalistin und Autor ‚Hass im Netz‘; Mag. Kevin Barrett, Rechtsanwaltsanwärter LANSKY, GANZGER + partner; Dr. Julia Andras, Rechtsanwältin und Leiterin des Jewish Desk LANSKY, GANZGER + partner; Yogev Karsenty, Direktor Forum gegen Antisemitismus im Diaspora-Ministerium des Staates Israel.“

Moishe A. Friedman

Der in der Aussendung erwähnte Schwanda vom Justizmministerium deckt kriminelle Seilschaften in der Justiz, deren Vorbild die NS-Zeit mit ihren „Arisierungen“ ist, Detail am Rande. Den Einfluss auf die Justiz von Lansky und Co. sieht man nicht nur direkt, sondern auch indirekt. Als Moishe A. Friedman mit seiner Familie in Wien lebte, hatte er heftige Wickel mit Lansky als Anwalt der Israelitischen Kultusgemeinde. Er war mit Jörg Haider befreundet und hat zu dessen elftem Todestag nun das Buch „Der Rabbi, der Mossad und der Mord an Jörg Haider“ veröffentlicht. Er nennt auch für seinen Tod verantwortliche Personen, unter anderem einen ehemaligen Leibwächter (erinnert uns das nicht an Straches tiefen Fall?) und Chaim Sharvit. Dieser wiederum wurde im Eurofighter-Ausschuss 2019 erwähnt im Kontext von Observationen und heimlichen Aufzeichnungen im September 2006. Damals führte die SPÖ Wahlkampf unter dem Motto „Sozialfighter statt Eurofighter“ mit dem israelischen Agenten Tal Silberstein als „Berater“. Dieser ist nach dem Fiasko bei der Wahl 2017 immer noch ein Tabuthema in der SPÖ, obwohl/weil man nicht einmal wie versprochen 130.000 Euro (von mehr als einer halben Million Gage) von ihm zurückforderte. Die Teilnahme von BVT-Chef Peter Gridling an einer Lansky-Konferenz läßt tief blicken, denn dies erklärt wohl auch, warum der Verfassungsschutz österreichische Politiker nicht schützt.

Zum 11. Todestag Haiders

Außerdem weist dies auf die BVT-Affäre hin und darauf, wie Ex-Innenminister Herbert Kickl zum Sündenbock gemacht wurde, obwohl er gegen Mißstände vorgehen wollte (oder genau deshalb). Beim Stichwort Eurofighter muss man an das Schicksal des ehemaligen Wahlkampfleiters von 2006 Norbert Darabos denken, der Verteidigungsminister wurde, um Deals im Verborgenen von  Gusenbauer und Co. auszubaden. Man bedrohte ihn, schottete ihn ab und überwachte ihn rundum (ja, auch wenn er einen Dienstwagen privat nutzt). Eigentlich ist da das Präsens angebracht, auch weil Darabos verstummt ist und per Fake-Anzeige aus der Politik gedrängt wurde (und Personen weiterhin meiden muss, die für ihn tabu sein sollen). Weil ich da hartnäckig recherchierte inklusive Sachverhaltsdarstellungen an die Staatsanwaltschaften, wurde ich verleumdet, bedroht, arm und wohnungslos gemacht. Es bleibt u.a. die Frage, wer Chaim Sharvit 2006 beauftragte und bezahlte (Silberstein und die SPÖ?), da sein Wirken darauf abzielte, Gründe für einen Ausstieg aus dem Eurofighter-Vertrag zu liefern.

 

Drohposting in der Presse“, das das BVT nicht interessierte

Da man u.a. die IKG als „Sayan“ (Helfer) des Mossad sehen muss, sollte jeder österreichische Schutz durch Sicherheitsbehörden ausgesetzt werden, solange man  Österreicher nicht vor dem Mossad schützen darf. Wir finden Gridling bei Lansky.-Terminen, während das BVT und das LVT Burgenland Hinweisen nicht nachgehen, wonach Darabos unter massivem Druck steht – es gibt zahlreichen Zeugenaussagen zu seiner Abschottung und seinem Verhalten, die jedoch nicht interessieren dürfen. Nicht von ungefähr sagte Wolfgang Schüssel im Eurofighter-Ausschuss (20.6.2017), dass Darabos unter unglaublichem Druck stehe und „gegen seinen Willen Minister wurde“, Der Verfassungsschutz deckt auch explizit Personen, die mich im Netz diffamieren sollen, was auch für die Justiz selbst gilt, die gegen mich eingesetzt wird. Geheimdienst-Handlanger mit rotem Parteibuch, die Darabos abschotteten und fremde illegale Befehle als seine ausgaben, trugen das Ihre dazu bei, mich zu verleumden und existentiell zu vernichten (man findet sie heute u.a. in der Löwelstrasse, bei den ÖBB oder in der AK). Übrigens gab es im Wahlkampf 2006 das Komitee „Change ’06“ (für Gusenbauer) unter Lanskys Vorsitz und u.a. mit Andreas Rudas am Sitz der Österreichisch-Israelischen Handelskammer.

„Krone“ vs. Strache

Es tut sich daher auch ein ganz anderes Bild auf, wenn es um die Straches geht, so she mir ihre Gucci- und Ibiza-Welt schon aus finanziellen Gründen fern steht, Nicht zufällig schoß sich gerade die „Krone“ auf sie ein, an der nun Rene Benko beteiligt ist. Sein Sprecher seit Dezember 2008 ist der ehemalige Gusenbauer-Sprecher Robert L., der seit dem Wahlkampf 2002 mit Tal Silberstein befreundet ist. Er verfasste im Februar 2017 ein Dossier über die Kampagnenfähigkeit der SPÖ für den israelischen Agenten, das im September 2017 bekannt wurde, weil Medien daraus zitierten. Gusenbauer ist nicht nur bei der Signa Holding Benkos aktiv, sondern macht(e) auch Geschäfte sowohl mit Silberstein als auch mit Beny Steinmetz, mit dem Signa auch schon investierte. Nicht im österreichischen Mainstream, aber im Sunday Standard in Botswana wird Klartext gesprochen, wie Israel u.a. mit Agenten wie Silberstein Einfluss in fremden Ländern gewinnt bzw. ausbaut. Vielleicht gibt es in Österreich weder Rechts noch Links, sondern schlicht all jene, die sich für fremde Ziele instrumentalisieren lassen (sehr viele) und diejienigen, die das durchsuchen und dagegen aufstehen.

35 Kommentare zu „Das Ibiza-Cover Up

  1. Ja, das kenne ich. Die Wahrheit darf man nicht sagen. Seit meinem Studium, also seit ca. 30 Jahren, sind immer irgendwelche Leute um mich. Egal wohin ich gehe. Wende ich mich diesbezüglich an Fachleute (Bezirksräte, Anwälte usw.) werden die sofort instrumentalisiert und gegen mich aufgehetzt. „Sie fühlen sich verfolgt!?! Natürlich will man mich am liebsten entmündigen und sammelt fleißig Daten. Aber die machen noch ganz andere Sachen, ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Die kennen keine Grenzen. Nicht umsonst heißt das Hauptwerk von Thomas Bernhard „Auslöschung“.

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  2. Aber was ich mich frage: wem kann man in Österreich noch vertrauen. Wo sind die integeren und geradlinigen Menschen mit Haltung, Intelligenz die auch etwas zu sagen haben und an die man sich wenden kann? Mit der Volksanwaltschaft und mit der Patientenanwaltschaft habe ich auch so meine Erfahrungen machen müssen. Ist irgendwie ein Sumpf.

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    1. Das kann ich gut nachvollziehen, die sind beide zum Krenreiben. Es würde aber helfen, wenn Betroffene sich organisieren und gemeinsam hingehen und Wirbel machen.

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      1. Also ich bin im Kinderheim/Internat aufgewachsen. Was sich da bei der Aufarbeitung abgespielt hat ist unbeschreiblich. Völlig unmöglich „sich zu organisieren“. Es wird sofort massiv interveniert. Überhaupt hierzulande. In Deutschland ist es sicher besser.

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      2. Es würde aber helfen, wenn Betroffene sich organisieren und gemeinsam hingehen und Wirbel machen.

        Organisieren ? Wirbel machen ? Das erste was solche in meinen Augen bloße ScheinHilfsOrganisationen / ScheinHilfeVereine machen, wenn Sie bloß den Anschein erwecken, Wirbel machen zu wollen [auf Ihr Recht auf Hilfe zu bestehen], ist der ruf nach der Polizei und diese ist, das scheint irgendwie ne Absprache zu sein, an Ort und Stelle, weit aus schneller wie die Feuerwehr.

        So schauts aus !

        Mit echten Opfern haben solche mMn Fake Institutionen, egal ob Volksanwaltschaft, Patientenanwaltschaft, AntiGewaltOrganisationen und dergleichen, noch nie etwas am Hut gehabt. Das solche Institutionen sich trotzdem am Markt behaupten, liegt daran, dass der jährliche Rechenschaftsbericht, aus „Datenschutz Gründen“ sehr allgemein und oberflächlich gehalten werden darf und somit ohne Druck auf bewiesenen Erfolge, die Förder Bewilligung für das jeweils nächsteKalenderjahr [finanziert mittels Steuergeld (was sonst ? !!!)] spielend gesichert ist.

        Würden diese Howdegen Erfolgsabhängig finanziert, wäre bei den meisten NGOs nach dem ersten Jahr Schluss mit Lustig. Das ist die Realität.

        @Seba
        Völlig unmöglich „sich zu organisieren“. Es wird sofort massiv interveniert.

        Ja, so ist es !!! Weiß ich aus eigener Erfahrung.

        In Deutschland ist es sicher besser.

        Deutschland ist, nach dem bemessen, was man so hört oder liest, mindestens so schlimm wenn nicht sogar schlimmer, denn dort landen Sie bei Aufmümpfigkeit schneller in einer Psychiatrie, als Sie imstande sind „Psychiatrie, Nein Danke“ zu sagen. 😦

        Wie auch immer

        MfG

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      3. appendix zu Kommentar 18. Oktober 2019 um 13:32

        Um Gegen Missverständnisse vorzubeugen: Wenn ich schreibe, dass ein sich Organisieren sinnlos ist, meine ich, dass es den oben genannten Organisationen egal ist, ob diese bloß einer Betroffenen Person oder, wenns sein muss, einer vielköpfigen Gruppe die Hilfe verweigern.

        Mit anderen Worten: Wenn diese Organisation zB mich als Person nicht erst nehmen will, warum soll die Organisation dann gewillt sein, 10 oder 20 mit den selben Problemfeldern ernst nehmen wollen ?

        Vernetzen ja, sogar unbedingt, aber ausschließlich mit unbelasteten, dh: im Leben gut verankerten Personen, idealerweise x-beliebig zusammengesetzt aus allen Gesellschaftsschichten exklusive. der Eigenen [Anm. Schicht] LOL.

        Da lässt sich dann, je nach Situation, effizient Druck aufbauen, das der Organisation unverblümt bewusst wird: „Hey, wir stehen mitten im Fokus. Die meinen uns und meinen es ernst. Wie unangenehm. Schnell ! Nur durch angemessene Hilfe / Unterstützung, [so wie wirs laut Statuten eigentlich eh praktizieren müssten] erlangen wir wieder unsere gewohnte Ruhe, also helfen wir rasch nach bestem Wissen und Gewissen, damit wir „die“ so bald wie möglich wieder los sind, und die öffentlichen Gelder gesichert bleiben LOL“ 😉 😉

        Wie auch immer

        MfG

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    2. die integren und anständigen sind in einer parteien- demokratie von vornherein so gut wie unmöglich in die wählbare position zu bekommen…

      weil leider psychopathen viel leichter ihr umfeld zu ihren gunsten manipulieren können und alle hebel ohne rücksicht auf verluste ohne bedenken nutzen können…

      leider hat düringer mit gilt! das nicht vermitteln können und wurde sofort mit einem link zu einem 100 jahre alten pamphlet vernichtet…

      wir müssen an der bildung unserer kinder arbeiten, damit sie psychopathen identifizieren können anstatt sie täglich abzugeben…

      dort werden nämlich wieder die gefördert, die die ellenbogen am besten einsetzen…

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  3. Ah ja, das Selbsthilfe-Forum von der SHG – na eh kloar, die schon wieder.

    Und der Horst Schreiber mit dem „jetzt reden wir“ von „erinnern.at“. Der darf natürlich nicht fehlen.

    Bei diesen Herrschaften soll sich jede/r selbst seine Gedanken machen.

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  4. Sir Moishe A. Friedman scheint mir ein höchst stimmiger und daher sympathischer Mensch zu sein, ganz im Gegensatz zu Kurz, Strache, Hofer, Mölzer und Konsorten oder der vorgeblich „unabhängigen“ Justiz usw., was einem sonst 24/7/365 mfg ungefragt aufs Auge gedrückt wird :-(, dass ich es glatt als meine Pflicht verspüre, mir das Buch „Der Rabbi, der Mossad und der Mord an Jörg Haider“ als must have aneignen werde – natürlich gegen das vorgesehene am Preisschild begehrte Entgeld LOL

    Seien wir ehrlich: Jeder von uns wusste es, vielleicht mehr unbewusst / intuitiv als bewusst, dass die offizielle staatstragende Version sich so niemals zugetragen haben kann.

    Das dazumal sicherste Auto der Welt, ramponiert wegen ein paarmal überschlagen und dem Streifen eines Hydranten ????. Das Auto ein Komplettschaden und der Hydrant, der den Schaden an der Fahrerseite verursacht haben soll, blieb praktisch so gut wie unversehrt zur weiteren Nutzung an Ort und Stelle ??? Da hätte es bereits jedem Physiker die Nackenhaare aufstellen müssen, oder ? Aber alle hatten geschwiegen !!!

    Wie auch immer

    MfG

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    1. Sympathie ist so eine Sache, ich wüsste nicht warum der ÖVP Mercedesstern Kurz, der Butler Blümel, die Schaufensterpuppe PRW, die Haselsteiner Marionettin und der Koffer Kogler sympathischer sein soll

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  5. Da bin ich zum Teil ganz bei Ihnen, deswegen schrieb ich ja: das mir Friedmann als Mensch sympatisch erscheint, weil Friedmann stimmig ist,

    „ganz im Gegensatz zu Kurz, Strache, Hofer, Mölzer und Konsorten oder der vorgeblich „unabhängigen“ Justiz usw.“ 😉 da diese mehr als bloß verlogen sind und was die Justiz betrifft, ist diese hoechst parteiisch von wegen „ohne Ansehen der Person“

    Vielleicht liegt es am grammatikalisch inkorrekt verschachtelten Satz, dass Sie mich derart missverstehen konnten.

    Wie auch immer

    MfG

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    1. @fledgling

      Danke für den Link. Zu meiner Vita könnte ich ein schönes Buch schreiben. Wollte auch quasi meine Biographie als Doktorarbeit auf der Uni Wien schreiben. Thema: „Bildung und Kriminalität“ oder so ähnlich. Aber die lassen mich nicht. Jetzt kann ich nicht einmal mehr in meinen Uni Account ein Thema elektronisch eintragen (nachdem das obige Thema irgendwie storniert wurde.) Die wissen wie sie etwas verhindern können. Da wird an den Mitteln nicht gespart. Von ganz subtil bis ganz brutal ist alles im Paket. Das Ende klingt immer so: „na wenn Sie nicht wollen (selber Schuld)“.

      Zur Justiz: Also die Irmi Griss ist vollen Lobes oder zumindest überzeugt, das die Justiz eine demokratische Kraft sei.

      Zu Haider: also das es kein Unfall war habe ich sofort geahnt. Aber wird auch begriffen, dass es hierzulande viele NICHT-Unfälle gibt die den kleinen Mann oder die kleine Frau betreffen. Das wird erst gar nicht hinterfragt.

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      1. Also die Irmi Griss ist vollen Lobes oder zumindest überzeugt, das die Justiz eine demokratische Kraft sei.

        Hat sie das gesagt ? Dann scheint aber Dr Irmgard Griss mMn sogar eine höchst talentierte Juristin zu sein. Mit einer außerdem weit über dem Durchschnitt liegenden Sprachbegabung. Hut ab ! Denn genau so scheint es sich in der Österreichischen Justiz immer wieder darzustellen: Gelebte Demokratie selbst an den Gerichten anstatt die in der Verfassung garantierte Rechtsstaatlichkeit.

        Typisches Beispiel: Gut begründet eingeleitete Hausdurchsuchungen der WKStA im BVT + bei div Verdächtigten am Mittwoch den 28. Februar 2018 um ca. 9:00 Uhr, lösten hauptsächlich in der linken MedienSzene einen großen, scheinbar nie enden wollenden, Aufschrei aus.

        Ende August 2018 wurden die von der WKStA gut begründet eingeleiteten Hausdurchsuchungen, Ausnahme war einzig eine als zulässig erkannte H-D eines Verdächtigten, vom Oberlandesgericht Wien a posteriori als unrechtmäßig erklärt. 😦 😦

        Wie auch immer

        MfG

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      2. Die BVT-Affäre ist ein weites Feld .- jedenfalls genehmigte sich ja nicht der Innenminister eine Hausdurchsuchung, auch wenn Medien da immer noch anderes suggeriren… das ganze sorgt jedenfalls auch weiterhin für Gesprächsstoff…

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  6. nein ich glaub es hat damit zu tun, dass man Politiker immer mit der Politik dahinter verbindet, ein Nachteil des Berufs.
    Wenn man die FPÖ Linie nicht mag, wird Sympathie für deren Sprecher eher schwierig, man kann FPÖ mit jedem anderen Parteien Kürzel ersetzen, der Sinn des Satzes bleibt derselbe.
    (vorausgesetzt man kennt die Politiker privat nicht..da wird es wohl anders sein)

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  7. falls jemand zufällig oe24 gesehen hat ..der Tiefststand an politischen , nahezu ORF Niveau..
    https://www.oe24.at/video/fellnerlive/Fellner-LIVE-Insider-Runde-zur-Polit-Woche/402383578

    die Danielle mitm Fellner, einem FPÖer der als Watschenmann herhalten musste, mit einem oe24 Angestellten

    nahezu eine Stunde FPÖ bashing und ganz zum Schluss noch bissl SPÖ bashing (Lercher)
    Was nicht erwähnt wird , ist dass der Schuldenstand von SPÖ und ÖVP horrend ist.
    Die Spesen bei beiden exorbitant.
    Beraterhonnornoten ohne Sinn und Zweck
    Skandale beim AKH und Chorherr. Da hört ma nix mehr.
    Die Gehälterschemata (speziell die der Politiker) nicht mehr erklärbar im Vergleich zum ASVG.

    In Kärnten fängt der Kaiser wieder an Beamte zu pragmatisieren (2010 abgeschafft)
    Diei Vassilakou ist nun in einem EU Bullshit Amt mit wahrscheinlich doppelt so viel Gehalt.
    Der Lercher kassiert 20.000 ab.
    Der ORF Waschl Wrabetzt bekommt 400.000 im Jahr für ein Debilenbilligstprogramm.
    Ja und die schwarzen machen alles legal mit den Industriellen..Mafia eben!
    Ich verstehe nicht warum die Menschen noch immer glauben, dass das Parteiensystem ihnen jemals etwas Gutes gebracht hat.
    Jegliche Entscheidungsmöglichkeit wurde abgeschafft.

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  8. als Draufgabe kommt nun raus dass ausländische Patienten bei Organtransplantationen direkte Alimentationen an die Ärzte gehen..
    Es geht nicht so sehr drum ob eine Griechin vorgezogen wurde, mich stört dass hier Gelder scheinbar direkt an die Ärzte fliessen bei ausländischen Patienten von Privatkrankenversicherungen oder ausländischen.

    10 ausländische Transplantationen ist doch ein netter Zusatzurlaub.
    Zusätzllich zu einer Zweiklassenmedizin, haben wir dem Anschein nach eine Vorzugsmedizin.
    https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/AKH-Top-Chirurg-zu-Vorwuerfen-Grobe-Verzerrung-der-Tatsachen/402479467

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    1. intelligenter Kommentar dazu im Kurier

      19.10.2019 18:37
      1. Verdacht auf Korruption(sbereitschaft) im Gesundheitswesen in Österreich oder gar wie der Bericht insinuiert 17.000 Euro en passant für eine Operation kassiert?

      2. Unvorstellbar im saubersten Land der Welt das bekannt dafür ist wie fließig hier eine Hand die andere wäscht.

      3. Mir ist unerklärlich wie Menschen aus aller Herren Länder sich im AKH, einem mit öffentlichen Geldern finanzierten öffentlichen Spital von den teuersten Spezialisten behandeln und operieren lassen, während die Warteliste für heimische Patienten welche solche Spitäler finanzieren immer länger wird.

      4. Ja, es besteht Handlungsbedarf. Auch wenn der Hr. Primar behauptet „Das Transplantationsprogramm hätte 2017 einer externen Überprüfung standgehalten“.

      5. Welchen Wert hierzulande irgendwelche externe Überprüfungen bei genauerem Hinsehen haben ist zuhauf belegt. Und warum wird ein Transplantationsprogramm welches scheinbar hochgradig über Infrastruktur des öffentlichen AKH läuft nicht vom Rechnungshof geprüft?

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      1. Es fällt sehr schwer zu glauben, dass da keine Bestechung im Spiel gewesen sein soll….

        aber die Wiener Spitäler sind ohnehin ein Kapitel für sich!

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    2. Was für eine Steilvorlage @raindancer68!

      Ich zitiere: „….. haben wir dem Anschein nach eine Vorzugsmedizin.“

      Unlängst ist in AT die Gesundheitsministerin an Krebs gestorben. Bekam Sie etwa nicht die „beste Chemotherapie“, eine „Vorzugsmedizin“?

      Lesen Sie was der deutschen Forscherin Claudia Friesen (Methadon & Krebs) oder Christof Sohn (Brustdiagnostik ohne Nadel; der angestochene Tumor rührt sich ja nicht vom Fleck) wiederfährt.
      Oder lesen Sie dazu Johanna Budwig oder Thomas Seyfried (der 70 Jahre später auf der Keto-Schiene unterwegs ist) oder den Nobelpreisträger (1931) Otto Warburg, nichts mit „Vorzugsmedizin“

      In DE werden jährlich rd. 300.000 Männer wegen einer Leistenhernie operiert, 95 % bekommen ein Netz, die einschlägigen Ärzte-Kongresse haben eher den Charakter von Ausstellungen der Netzhersteller. Der Indische Chirurg Mohan Desarda macht es gänzlich anders: er näht und er weiß vor allem wo!

      Die diesjährige „Healthcare Conference“ stand unter wessen Schirm?
      https://www.jpmorgan.com/global/healthcareconference
      Und noch etwas zur „Vorzugsmedizin“: https://www.t-online.de/gesundheit/id_86182466/multiple-sklerose-wie-eine-2-127-euro-tablette-in-die-apotheken-kam.html

      Ich hoffe Sie benötigen nie „Vorzugmedizin“ oder ein Organ, entnommen einem Sterbenden!
      Der Handel mit menschlichen „Ersatzteilen“ (body parts) ist ein lukrativer, globaler Markt, mit einem schönen Namen: „Organ Harvesting“, nutzen Sie die US-Seite von https://duckduckgo.com/ wenn Sie danach suchen.

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  9. Versammlungsbegriff:
    „Die Bundesregierung kann eine Versammlung untersagen, die der politischen Tätigkeit von Drittstaatsangehörigen dient und den anerkannten internationalen Rechtsgrundsätzen oder den völkerrechtlichen Verpflichtungen, den demokratischen Grundwerten oder außenpolitischen Interessen der Republik Österreich zuwiderläuft.“

    Warum werden Kurden/Türken Demos in Wien nicht verboten?

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  10. 1, Also das Wiener Gesundheitswesen ist eine 100 Klassen Medizin.

    2, Die BVT Affäre ist so geheim, habe wirklich keine Ahnung um was es da geht. Nicht einmal die Krone konnte mir die näher bringen.

    Und wenn wir schon bei der Weltpolitik sind:

    Es ist doch irgendwie schade, das der Pilz es nimmer geschafft hat. Und vor allem finde ich, dass Nohl, Rossmann und Zinggl nicht mehr dabei sind. Die drei haben irgendwie noch was drauf gehabt. Nicht so wie die Alteingesessenen und die ganzen Kinder die jetzt dort… ja was eigentlich?!

    Und wann der Brexit Schule…. wer zahlt dann die ganzen Schulden zurück die der Draghi gemacht hat?

    Oh, 00:00 Uhr ist es gerade – Geisterstunde.

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