Was hat Carola Rackete mit Haselsteiner zu tun?

Der Verein Globart Academy mit Büros im ersten Wiener Gemeindebezirk und in Krems zeichnete Carola Rackete bei einer Tagung im ehemaligen Essl-Museum aus. Seither gehen die Wogen hoch, weil für die einen Menschenrettung ist, was andere als Schlepperei bezeichnen. Es macht auch argwöhnisch, dass sie sich übergangslos als Klimaretterin inszeniert und vom ORF (am 30. Oktober) interviewt wurde, um ihr Buch „Handeln statt Hoffen – Aufruf an die letzte Generation“ zu promoten. Natürlich ist es auch bedenklich, wenn eine Frau zur Heldin wird, weil sie unter anderem libysche Folterer nach Italien brachte. Sie ruft aber de facto auch dazu auf, die deutsche Industrie mit weitreichenden Auswirkungen auf Europa zu zerstören, Stichwort Autoindustrie und ihre Zulieferer. Das Essl-Museum wurde von der ZMH GmbH übernommen, die zu 100% der  Haselsteiner Familienprivatstiftung gehört. In ihrem Aufsichtsrat finden wir Alfred Gusenbauer, den Aufsichtsratsvorsitzenden der Strabag SE.

Bei den Beteiligungen fällt die Cudos EF II AG & Co. KG auf, die zur Cudos Captial AG gehört, mit Beteiligungen u.a. von Gusenbauer, seinem Freund Leo Specht und Alon Shklareks ASP Holding. Cudos machte kürzlich mit einem Recycling-Deal mit Lidl von sich reden; da fiel auch der Name Gusenbauer. Im Oktober 2008 erricchtet Specht eine Projektentwicklungs- und Beteiligungs-GmbH, die Gusnrdbauer im Dezember 2008 mit seinem Ausscheiden aus dem Kanzleramt übernahm. SIe hat die gleiche Adresse wie die Kanzlei Specht, nämlich Rooseveltplatz 4-5, 1090 Wien, wo auch Ex-Verfassungsgerichtspräsident und Bundespräsidenten-Berater Ludwig Adamovich wohnt und früher die Grüne Bildungswerkstatt zuhause war. Gusenbauers Ex-Sprecher Robert L. wechselte Ende 29008 zur Signa Holding, an der Haselsteiner beteiligt ist und wo Gusenbauer wichtige Funktionen übernommen hat.

Rackete gegen Haselsteiner? 

 

Die ZMH ist auch an der Rail Holding beteiligt, welche die Westbahn betreibt, wobei Hsselsteiner nun auch in den Güterverkehr auf der Schiene einsteigen will; der Geschäftsführer seiner Frachtbahn kommt von der Rail Cargo der ÖBB. An der Strabag ist u.a. Raiffeisen beteiligt, das z.B. in US-Medien wenig schmeichelhaft als Geldwäscher bezeichnet wird; 2007 ging auch der russisch-jüdische Oligarch Oleg Deripaska an Bord. Zwar fantasierte Ex-FPÖ-Chef Heinz Christian Strache in Ibiza über Einflussnahme auf die „Kronen Zeitung“, doch die Signa Holding greift nach „Krone“, „Kurier“ (Raiffeisen ist beteiligt) und dem wieder an den „Kurier“ angeschlossenen „profil“. Von Raiffeisen kommt Christian Konrad, der 2015 Flüchtlingsbeauftragter der damalige Regierung wurde, Er ist mit seinem Ex-Stellvertreter Ferdinand Mayer im Verein „Österreich hilfsbereit“, den auch Oligarch Martin Schlaff unterstützt und der ausschließlich illegale Einwanderer meint.

Kritik an Carola Rackete

Auch Haselsteiner setzt auf „refugees welcome“ und zwar schon zu Zeiten von Ute Bock, der er jenes ehemalige Gesellenheim (für männliche „Schutzsuchende“) renovierte, in dem sie ein für einige junge Männer fatales Regime führte, nachdem sie zuvor als brutale Heimerzieherin bekannt war. Ihre Anhänger/innen lässt jede Kritik halt (macht sie eher wütend), wie man auch bei einer Kundgebung nach ihrem Tod mit dem u.a. von Haselsteiner unterstützten Bundespräsidenten sehen konnte. Wir könnten hier endlos auf Firmen- und Personenverflechtungen hinweisen, die alle indirekt mit Weltpolitik zu tun haben. Das ist jedoch eine verstandesmäßige Ebene, auf der Emotionalisierung nicht funktioniert, wie sie mit gehypten Personen wie Rackete oder Thunberg betrieben wird. Wir sollen darauf konditioniert werden, auf Reize und Reizfiguren zu reagieren, wobei auch Ablehnung diese nur noch stärker macht.

Posting einer SPÖlerin

Wer es mit Recherche und dem Aufzeigen von nachprüfbaren Zusammenhängen versucht wie die indigene Autorin Cory Morningstar, wird oftmals puncto Greta als jemand attackiert, der ein Kind benutze (exakt das, was deren Umfeld tatsächlich tut). Bei der längst erwachsenen Carola Rackete fällt nicht nur ein irgendwie passender Nachname auf, sondern auch, dass ihr Vater als Militärberater arbeitet. Nichts scheint dem Zufall überlassen, sodass Racketes Erscheinungsbild mit Dreadlocks zu jenen NGO-Sprecherinnen passt, die für „Welcome“ / „Antifa“ / „Gegen Rääächts“ stehen und deren immer gleiches Verhalten exaltiert wirkt. In der medialen Berichterstattung zum Globart Award 2019 fällt auf, wer ihn bereits bekommen hat: „Bisherige Preisträger des Globart Awards waren u.a. Vaclav Havel, Riccardo Muti, Freda Meissner-Blau, Michael Haneke und im Vorjahr Marina Abramovic. Die Denkwerkstatt wird am 11. April (2020) in Melk und Wienaußerdem das erste ‚Mindfulness Forum‘ abhalten, um sich den Themen Achtsamkeit und Bildung zu widmen. Dabei wird u.a. der US-Hirnforscher Richard Davidson einen Vortrag halten.“

Rackete im „Bild“-Interview

Marina Abramovics Kunst wird von den einen bejubelt, während anderen ein Schauer über den Rücken läuft. Sie wurde jedenfalls von Van der Bellens Vorgänger Heinz Fischer 2008 ausgezeichnet. Der „Menschenrechtspreis“ von Globart wurde der Extinction Rebellion-Unterstützerin Rackete von Heidemarie Dobner überreicht, die auch mit Haselsteiner auf gutem Fuß steht. In den „Niederösterreichischen Nschrichten“ sagte sie am 1. Oktober, dass die Verlegung der „Academy“ aus dem Kloster Und ins ehemalige Essl-Museum nach Vorgesprächen lange vorher mit Haselsteiner erfolgte. Ihr Gatte Walter Dobner ist Jurist und Musikkritiker und leitete lange die Wiener Hofmusikkapelle. Vermutlich wird er auch schon mal Haselsteiners Festspiele in Erl besucht haben; auf jeden Fall aber gibt es eine Verbindung zwischen Erl und der „Academy“. Denn diese wurde vom aus dem Iran stammenden Komponisten Bijan Khadem-Missagh gegründet, dessen Tochter Dorothy in Erl musiziert hat.

„For Forest“ als Umweltprojekt?

PS: Natürlich ist der mit Immobilienkonzernen verbundene Bauboom nicht nur in Wien nicht gerade umwelt- und menschenfreundlich. Außerdem betreibt u.a. der mit Gusenbauer und Christian Kern geschäftlich verbundene Industrielle Gerald Schweighofer Raubbau an den letzten Urwäldern Rumäniens und der Ukraine (wo sind Fridays for Future? Wo ist Extinction Rebellion?). Haselsteiner wurde übrigens mit 30 Chef der Ilbau seines plötzlich verstorbenen Schwiegervaters, aus der dann die Strabag hervorging.Seine Frau Ulrike ließ ihre Diplomarbeit von einem Mitarbeiter der Baufirma verfassen, wie Markus Wilhelm recherchiert hat.

PPS: Die Absurdität des Klagenfurter Stadionwaldes („For Forest“) gehört auch hierher: „Am gespenstischsten war die weitgehend gleichgeschaltete, affirmative und unkritische – und völlig ironiefreie – Berichterstattung der Medien bis hin zu Realitätsverweigerung, die es – so nicht einmal zu Zeiten Haiders gegeben hat. Ein enormer Verlust an Glaubwürdigkeit“, kommentierte ihn der Schriftsteller Êgyd Gstättner. Und er meint: „Der (im Nachhinein postulierte) Klimaschutz-Gedanke widerspricht sich selbst: Gesellschafter und Betreiber des Projekts waren keine Umweltschützer oder gar Greenpeace-Aktivisten, sondern Bau- und Immobilienunternehmer. Allein der Transport der Bäume aus halb Europahaben nicht nur fachkundige Biologen als schlechten Witz empfunden.“ Auch die Jubelmeldungen der Veranstalter stimmen nicht: „Bei der kühnen Behauptung der Veranstalter von über 200.000 Besuche(r)n wurde nie der Zeitraum (fast 2 Monate, 12 Stunden täglich), noch der Gratis-Eintritt (auch bei Veranstaltungen) je mitberichtet.

(Deswegen musste auswärts ein völlig falscher Erfolgs-Eindruck entstehen).Tatsächlich kamen im Schnitt 2 bis 3 einzelne Menschen pro Minute in ein 32.000-Plätze-Stadion, die circa 15 Minuten blieben: Und genau das sieht man auf allen Bildern! Hätte man belegbare Erfolgsmeldungen zur Hand, bräuchte man sich nicht hinter (beauftragten und bezahlten) ‚Medienresonanzanalysen‘ und ‚Anzeigenpreisäquivalenten‘  verschanzen.“ Zumindest auf fünf große Spiele wurde verzichtet, was man als wirtschaftlichen und als Imageschaden bezeichnen kann. Da Landeshauptmann Peter Kaiser eigentlich recht verständig ist, muss man bedenken, dass fast jene andere Landesregierung auch so handeln hätte müssen (cui bono?).

 

 

16 Kommentare zu „Was hat Carola Rackete mit Haselsteiner zu tun?

  1. Unfassbar! „Solchene Sachen lassen sich nicht erfinden, nicht einmal in unserem Etablissement!“
    Bei dieser „Vernetzung“ könnte einem angst und bange werden. Alles ist mit allem verbunden.
    Danke Frau Bader, für Ihren mutigen Journalismus.

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  2. der Klagenfurter Bürgermeisterin scheint überhaupt gewisse Verbindungen wichtiger zu sein, als Klagenfurt selbst
    Zeigt sich gut an dem idiotischen 30.000 für hässliche Kleber in der Innenstadt, die abgesehen davon das sie hässlich sind nicht mal 2 Jahre halten aber scheinbar einer Firma viel Geld brachte entgegen anderen Gutachten.

    Es zeigt sich auch dem Projekt Grossmoschee in Klagenfurt.
    Wo sie vor zwei Jahren von einem Gebetsraum sprach.
    https://www.klagenfurt.at/_Resources/Persistent/67b84de17d847502098ef0099d985358f9ee4cdd/21.GR_26.4.2017%20.pdf
    Es heisst zwar diese Muslime wären moderat, aber wenn immer ich Islam und moderat in einem Satz hör, werde ich wütend.

    Es zeigt sich nebenbei auch noch an dem Projekt „Pflanz“ Bäume im Stadion.

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  3. Das Stadion ist übrigens ausser hässlich und laut und zu teuer für nichts nütz! Es wurde in einer alteingessesenen Wohngegend gebaut (dafür kann aber die Mathiaschitz nichts)
    Es ist direkt beim Wörthersee, wenn ein Spiel ist trampeln die ganzen Lemminge dort in Massen herum. Lärmquellen gehören immer weit abseits jeglicher Wohnsiedlungen aber dafür sind unsere Prolos in der Regierung zu ‚däppat‘

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  4. Liebe Alexandra
    ich habe das Stadion erwähnt somit bin ich nicht off topic, und die Übergriffe und Morde von Muslimen an Frauen können gar nicht oft genug erwähnt werden.

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      1. Das versteh ich vollkommen, ist ja dein Blog – sowas ist wie ein Wohnzimmer, das möchte man schon selber gestalten.
        Wenns dir jedoch nur darum geht Islamkritik zu löschen, dann wärs eher traurig.

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    1. Liebe Raindancer68

      Falls Sie sich nun ernsthaft Gedanken darüber machen sollten, was Sie Wertvolles beitragen könnten, um sich schnell wieder in der unversiegbaren Gunst von Frau Bader sonnen zu dürfen, sei Ihnen der Folgende Rat wärmstens ans Herz gelegt:

      Üben Sie Kritik ! Ja, über Sie Kritik an mir. Seien Sie dabei nicht zimperlich und vor allem nicht fair LOL. Lassen Sie dabei niemals locker. Schenken Sie mir ein, überschütten Sie mich verbal mit den abstrusesten Unterstellungen, wann immer Sie Lust und Laune dazu verspüren. Das kann dann gut und gerne „nicht oft genug“ wiederholt werden 😉

      Vergessen Sie dabei nicht, als Vorbereitung in einem separaten Kommentar ganz beiläufig zu erwähnen, dass Ihre Mutter Ärztin sei, Ihr Vater ein einflussreicher A-Beamte der UNO-City und Ihre Großmutter war Hofrätin irgendwo in Leoboldstadt, Ihr Großvater fiel fürs Vaterland, Ihr Bruder hat Geld wie Heu und Ihre Schwester wurde dieses Jahr bereits das 2 Mal nominiert für den Erhalt der Tapferkeitsmedailie.

      Wohnen tut Ihr, aus Platzgründen, seit nunmehr 3 Generationen in Döbling; vorher war’s die Innere Stadt, vis a vis der Oper LOL.

      Dass Sie selbst dabei mindestens wenn nicht mehr sind, würde aufgrund der vorangegangenen Aufzählungen nicht extra Erwähnung finden müssen, sondern verstünde sich von selbst. Eine astreine traditionsreiche Akademikerfamilie, was sonst ? ! :-))))

      toi, toi, toi

      Wie auch immer

      MfG

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      1. ich denke sie nehmen sich zu wichtig, meine Familie geht sie einen Schmarrn an und als ich gelesen habe : „Gunst von Frau Bader zu sonnen“ hab ich mir gedacht: welche Gunst? das hier ist ein Blog ..nicht mehr und nicht weniger.
        Ihre Akademikerfixierung ist übrigens lustig..denken sie an den Akademiker Wurst!:)

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  5. Das Geld der Reichen rotzfrech für die eigene Ideologie abgreifen zu wollen, und das auch noch kund zu tun, ist kein all zu kluger Schachzug von Fräulein Carola Rackete, vor allem, wenn Selbige, aufgrund Mutmaßungen Dritter zu schließen, selbst aus eher sehr wohlhabenden Verhältnissen zu stammen scheint.

    Racket’chen, ab in die Mühle !

    Wie auch immer

    MfG

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  6. Zum Mythos der Ausbeutung des sog. Südens. Richtig ist, dass im Industriemodell, beim Konsumenten am nächsten, tendenziell ein zu großes Maß an Fertigungsschritten wird zentralisiert. Das trägt entlang der Linie Richtung Rohstoff zur Abwertungstrendenz der Einkommen im großem Maße (teils im Übermaß) mit. Auf anderem Weg kann man nicht die Mengen über das Ausmaß kontinuierlichem Wachstums hinaus steigern.

    Aber sobald der Mengenzuwachs abflacht und sich das schmale kontinuierliche Wachstum einstellt, wandern diese im Übermaß gehorteten Prozesse die Linie entlang in Richtung Rohstoff. Der Erhalt der sog. Arbeitsplätze wird durch eine Kombination von zwei unterschiedlichen Reproduktionsvarianten bezüglich der Re- resp. Ersatzinvestition erreicht

    a) klassische. Eine neue Halle wird hingestellt und die Arbeiter wandern in die neue Halle mit der größern Maschine welche mehr Output produziert und ein paar (die Ingenieure) reproduzieren andere Linien.
    b) Investition in den eigenen Standort, die wir aus der Neoklassik (so bis gut in 1980er kennen. Der Nachteil ist aber, dass die Ersatzinvestition billiger sein muss.

    Eine Kombination aus a) und b) wobei die ’neue Halle‘ im niedrigeren Preisniveau wird aufgestellt verzögert hier den Kollaps der Linie bis mal eine leere alte Halle übrig bleibt. Adidas hat bald in China produziert und hatte hier nurmehr Design usw…

    Große Teile dieses Diskurses um vermeintlichen (Verteilungs)’Gerechtigkeit‘ sind kühnsten Ursprungs. Die Realisierung eines Global Market Places mit bspw. Digitalem Geld und/oder Smartcontracts und damit die Eliminierung der Linien, welche sicherstellen, dass keine zyklischen Gewinnaufschläge passieren (Vergleich der Preisindikatoren), steckt wenn es hoch hergeht in den Kinderschuhen. Digitales Geld ist der temporäre Ersatz für Smart Contracts.

    Auf dem Weg wird der Konsument eliminiert. Deswegen muten diese ganzen Ideen (auch großteils gar nicht zu unrecht) sehr verwegen an. Bei digitalen Gütern ist die Bedarfsermittlung einfach. Software auf den Server kopiert. Jeder kann sich bspw. eine Anwendung oder Bibliothek runterladen und verwenden oder auch nicht (Teil des Open Source oder Free und damit verbunden Free as in Beer Konzepts). Stromverbrauch wird jetzt mal außen vor gelassen.

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