Extinction Rebellion: Der Hintergrund der Panikmache

Zuerst wurde Greta Thunberg gehypt, dann kamen die Fridays for Future und nun breitet sich Extinction Rebellion aus. Man findet bereits zahlreiche Videos aus vielen Städten von Aktionen, die den Straßen- und Flugverkehr blockieren sollen. Es entsteht der Eindruck, dass uns Angst eingejagt werden soll und dies systematisch gesteigert wird. Extinction Rebellion erinnert manchmal an Margaret Atwoods „Report der Magd„, der übrigens jetzt auch als Graphic Novel und als Buchfortsetzung („The Testaments“/Die Zeuginnen“) erschienen ist. Einförmige rote Kleidung bei Demos und in der 2017 neu verfilmten Dystopie, die ganz gut zur Endzeitsekte XR passt. Nach ökologischen Katastrophen und nicht näher bezeichneten Kriegen wird die Republik Gilead in Nordamerika errichtet, in der Frauen versklavt werden und Fruchtbarkeit hoch im Kurs steht, weil viele inzwischen unfruchtbar sind. Die Titel von „Testaments“ und „Zeuginnen“ sind nicht in Rot, sondern in Grün mit dunkelblau und weiß gehalten. Atwood veröffentlichte schon 2009  mit „Das Jahr der Flut“ eine Öko-Apokalypse; ihr neues Buch schrieb sie, weil es eine TV-Serie basierend auf dem ersten gab.

Jutta Ditfurth sieht Fridays for Future als Basisbewegung mit einigen guten Ansatzpunkten, bezeichnet XR aber als Endzeitsekte: „Ich halte ‚Extinction Rebellion‘ nicht für eine Umweltbewegung im klassischen Sinne, die sich kritisch, aufklärerisch oder gar links für die Klimakastrophe und die Zusammenhänge von Naturvernichtung und Kapitalismus interessiert. ‚Extinction Rebellion‘ ist nicht intellektuell, sondern ahistorisch, spricht nicht den Verstand an, sondern setzt auf mystisch-esoterisches Drama, pathetische Kostümierung und hat ein zentral vorgefertigtes Bühnenbild. Die Organisation versucht alles, um den intellektuellen Hohlraum mit Versatzstücken religiös-gewaltfreier Ideologie zu verdecken.“ Vielleicht starker Tobak, aber man kann sich ja selbst ein Bild machen. Ditfurth meint auch: „Die Organisation will vor allem junge Leute und politisch Unerfahrene rekrutieren und sie emotionalisieren. So macht man Menschen manipulierbar, und das ist das Gegenteil von kritischer Aufklärung. Ich habe mich mit Schriften, Reden und Handlungen der Anführer von ‚Extinction Rebellion‘ in England beschäftigt.

XR kritisch betrachtet

 

Der Mitgründer Roger Hallam redet von der Notwendigkeit der ‚Selbstaufopferung‘ und will möglichst viele Aktivisten als Märtyrer im Gefängnis sehen. Er spricht davon, dass man zu ‚drastischen Maßnahmen‘ greifen werde und dass Menschen ’sterben könnten‘. XR betreibt planvollen Irrationalismus.“ XR ist keineswegs von unten her entstanden: „‚Extinction Rebellion‘ ist weder dezentral noch eine Graswurzelbewegung. Die Struktur hat mich an meine kritische Arbeit über Sekten in den neunziger Jahren erinnert. Anleiter von ‚Extinction Rebellion‘ geben die Prinzipien und Strukturen aus England vor. Damit sie zu den hiesigen Verhältnissen passen, werden sie oberflächlich ein bisschen angepasst von Leuten, die besser verstehen, wie Linke in Deutschland reagieren werden. Das Wesentliche ist aber zentral vorgegeben. Das Auffälligste aber, wenn man ein bisschen tiefer gräbt, ist der Widerspruch zwischen dem selbstopferungsbereitem Irrationalismus einer Endzeit-Sekte und den knallharten, sehr rationalen Geschäftsinteressen eines Teils der Führung.“ Damit meint Ditfurth, dass im Frühjahr „XR Business“ gegründet wurde, „eine enge offizielle Kooperation mit rund zwei Dutzend Firmen und Konzernen wie Unilever oder The Body Shop. Die Kooperation bekam das XR-Logo und hatte eine Website.

Erste Verfilmung des Reports der Magd (1990)

Nach Protesten wurden Website und Logo zurückgezogen. Aber die führenden Leute betonten im gleichen Atemzug, dass sie mit diesen und weiteren Konzernen auch in Zukunft eng zusammenarbeiten wollen. Da geht es auch um die Modernisierung des Kapitalismus: wie macht man die Klimakatastrophe zur Geschäftsgrundlage?“ XR sei die „dazu passende manipulierbare Bewegung“, welche „die öffentliche Meinung gefühlig beeinflusst“. Denken ist unerwünscht: „Es wird dazu aufgerufen, gemeinsam zu weinen, zu meditieren, spirituelle Gespenster anzurufen. Wer kritische Fragen stellt, wird aus XR-Gruppen hinausgemobbt. Es wird nicht dazu aufgefordert, zu lesen, zu streiten, sich politisch zu bilden.“ In Deutschland wollte XR u.a. wissen, ob Aktivisten/innen auch bereit sind, für ihre (vermeintliche?) Überzeugung ins Gefängnis zu gehen. Zugleich wurde bekannt, dass Teilnehmer/innen an Aktionen dafür bezahlt werden. Es wirkt etwas seltsam, wenn für Blockaden auch über Nacht warme Schlafsäcke gebraucht werden, denn eigentlich müssten wir ja schon dauernd schwitzen.

Oliver Janich zu XR

Oliver Janich vergleich XR mit Weather Underground, einer in den 1970er Jahren entstandenen Gruppe, die aus den Students for a Democratic Society hervorging: „The Weather Underground Organization (WUO), commonly known as the Weather Underground, was a radical left militant organization active in the late 1960s and 1970s, founded on the Ann Arbor campus of the University of Michigan. It was originally called Weatherman and later became known colloquially as the Weathermen. The WUO organized in 1969 as a faction of Students for a Democratic Society (SDS) largely composed of the national office leadership of SDS and their supporters. Beginning in 1974, the organization’s express political goal was to create a revolutionary party to overthrow what it viewed as American imperialism.“ Für das FBI war WUO eine einheimische Terrorgruppierung, die in den 1970er Jahren Bombenanschläge auf Regierungsgebäude verübte. Mit „The Company you keep“ setzte Robert Redford den Weathermen ein Denkmal; dabei spielte Ann Arbor auch eine Rolle.

Oxford-Psychologe von XR wird verhaftet

Ein Mitglied war Bill Ayers, der emiertierter Professor für Pädagogik ist, mit Barack Obama bekannt und die US-Schulrefom wesentlich migestaltete. Janich weist auf die US-Gegenkultur der 1960er Jahre hin, die in der Tat auch eine seltsame Verbindung von Militär, Geheimdiensten und Blumenkindern erkennen lässt. Keine Überraschung ist, dass auch Bill Ayers beim ersten Teach-In der Geschichte dabei war und man Proteste gegen den Vietnamkrieg abfing. Die Verbindung von Geheimdiensten und Okkultismus sehen wir nicht nur bei Gerald Gardner in Großbritannien und Wicca, sondern auch bei Michael Aquino und dem Temple of Set. Aus der Gegenkultur-Bewegung ging auch Kenneth Angers Kurzfilm Lucifer Rising (1972) hervor, in dem Anton Szandor LaVey zu sehen ist, der Gründer der Church of Satan. Isis, Osiris und Lilith werden im Film dargestellt, an dem auch Bobby Beausoleil mitwirkte, der mit Charles Manson mordete. Bernadette Dohrn war bei den Weathermen und hatte Verständnis für die Taten der Manson-„Familie“. Auch sie machte ganz normal Karriere: „Zwischen 1984 und 1988 arbeitete sie für die Anwaltskanzlei Sidley & Austin. Von 1991 bis 2013 war sie Clinical Associate Professor of Law am Children and Family Justice Center der Northwestern University School of Law. Sie ist mit Bill Ayers, einem Mitbegründer der Weather Underground Organisation verheiratet, der Professor an der University of Illinois in Chicago war.“

Video über XR

Die sektenartige Gruppe um Manson ermordete u.a. Sharon Tate, die schwangere Frau von Roman Polanski, Regisseur u.a. von „Rosemaries Baby“ (1968). Manson hatte eine mehr als schwierige Kindheit und befasste sich u.a. mit Scientology, gegründet von einem ehemaligen Mitglied des Ordo Templi Orientis. AUf Manson wurde in der Popkultur häufig verwiesen, und Brian Hugh Warner nannte sich Marilyn Manson, um „Gut und Böse zu vereinen“. Er heiratete einmal auf dem Anwesen des Scientologen Gottfried Helnwein in Irland und wurde zum Ehrenmitglied der Church of Satan ernannt. Manson spielte in Filmen mit, wurde  mit seiner Musik berühmt und befasst sich auch mit Malerei, unter anderem mit dem grausamen Mord an Elizabeth Short („schwarze Dahlie“). Der Mordermittler Steve Hodel identifizierte Jahre später seinen Vater George, einen Gynäkologen, posthum als Täter nicht nur in diesem Fall. In „Hollywood Babylon“ geht auch OTO-Mitglied Kenneth Anger auf die „schwarze Dahlie“ ein. An „Babylon“ denken wir auch bei Harvey Weinstein, aber ebenso bei den Connections von Jeffrey Epstein.

Ein längeres VIdeo live von XR-Aktion

Fridays for Future sind so harmlos nicht, wie Jutta Ditfurth vermutet, denn das Hüpfen gegen Kohle/fürs Klima, das in Deutschland praktiziert wird, weist auf das „Yogische Fliegen“ bei Transzendentaler Meditation hin. Wir finden, wie Oliver Janich nüchtern feststellt, immer Techniken der Gehirnwäsche in Anwendung. Selbst Tanzen (siehe XR) ist nicht ganz ungefährlich, weil man dabei in Trance geraten kann, wovon auch die im späten Mittelalter auftretene „Tanzwut“ Zeugnis ablegte. Urspünglich wurde Tanzen Patienten empfohlen, die Gifte aus dem Körper ausscheiden sollten, doch daraus wurde Massenhysterie, auch durch bewusst eingenommene Halluzinogene befördert. Der Schutzpatron der Tanzenden St. Vitus (Veit) geht auf den slawischen Kriegs- und Furchtbarkeitsgott Svantevit zurück. Gehirnwäsche bedeutet, dass ein anvisiertes Anliegen nicht mehr rational betrachtet wird, was immer auch zu Widersprüchen führt. Wegen der Überhitzungs- und damit Brandgefahr von Transformatoren gibt es in Kalifornien immer wieder Stromabschaltungen. Diese treffen die Eigentümer der massiv gepushten E-Autos eiskalt, obwohl sie es sich ja denken hätten können.

Hüpfen fürs Klima 

Wenn Alexandria Ocasio Cortez, die medial als neue linke Hoffnung gehypt wird, wegen des Klimawandels keine Kinder bekommen will, gibt dies dem Evolutionsforscher Gad Saad Recht, der sie „Occasional Cortex“ nennt. „Birthstrike“ ist aber auch bei uns schon Thema, nicht zuletzt wegen eines Buches der Lehrerin Verena Braunschweiger. XR-Videos zeigen, wie über 80jährige von der britischen Polizei weggetragen werden; in Washington wurde Jane Fonda abgeführt, Schauspielerin und Ex-Frau von Medienmogul Ted Turner. XR ist nicht weit entfernt von Greta Thunbergs Zornesrede bei den Vereinten Nationen („Menschen sterben“, „ihr habt meine Kindheit gestohlen“), wohei sie bei einer Pressekonferenz keine einzige Frage beantworten konnte. Allen Ernstes wurde erwogen – aber zum Glück verworfen – Thunberg mit dem Friedensnobelpreis auszuzeichnen, denn dann der äthiopische Ministerpräsident Abiy Ahmed erhielt. Gegen Kohle meint nicht nur Heizen und Kraftwerke betreiben, sondern auch Kohlenstoff, Carbon, CO2. Natürlich wird ausgeblendet, wieviel Kohle in China abgebaut wird oder dass z.B. Flugzeuge zum Teil aus Kohlefaserverbundstoffen bestehen. Aber die Luftfahrt(Industrie) steht  ohnehin auch im Focus, nicht nur von wegen „Flugscham“. Immerhin wurden schon Drohnen eingesetzt, also potenziell Passagiere gefährdet, und ein Aktivst kletterte in London auf einen Jet.

XR in London

Weil die Vernunft ausgeblendet wird, sprechen Greta und Co. auch nicht von hungernden und ausgebeuteten Kindern in anderen Weltgegenden, denen ja tatsächlich die Kindheit gestohlen wird. Es darf keine Rolle spielen, woher die Bestandteile von Smartphones kommen und ob Züge nicht auch mit Atomstrom fahren. Jan Fleischhauer greift im „Focus“ auf, dass der Kulturmanger Hans Joachim Mendi., der staatliche Förderungen vergibt, seinen Job wegen eiens Mittagessesn verloren hat. Er traf sich mit Jörg Meuthen, einem Abgeordneten der AfD, und Fleischhauer bemerkt zur Kampagne gegen ihn: „Ich bin immer wieder erstaunt, wie schwer sich Menschen, die ansonsten bei jeder Gelegenheit betonen, wie bereichernd das Fremde sei, in dem Moment tun, in dem sie tatsächlich mit dem Fremden konfrontiert sind. Die Künstler, denen man in der Theater- und Filmwelt begegnet, gleichen einander auf verblüffende Weise. Sie sehen vielleicht unterschiedlich aus, sie mögen aus exotischen Gegenden kommen oder fremd klingende Namen tragen: Aber was die Überzeugungen und Wertvorstellungen angeht, könnten sie nicht homogener sein.

XR im britischen Fernsehen

In Wahrheit ist der im Kulturbetrieb vorherrschende Fremdheitsbegriff sehr oberflächlich, ja man könnte sagen: kolonialistisch. Er macht sich allein am Aussehen fest, also an Hautfarbe, Geschlecht oder ethnischer Herkunft. Der wahre Fremde hingegen wäre jemand, der radikal anders denkt. In dem Sinne ist ein Meuthen tausendmal fremder als jeder senegalesische Regisseur, der auf Festivals herumgereicht wird.“ Auch die Blase, in der demonstriert wird, in der man Forderungen an neue und alte Regierungen stellt, duldet keinerlei Abweichungen, wie wir in Österreich wissen. Deshalb gibt es nahezu überall Gesten an den Klimahype, die jene beständig bestärken, die Rationalem nicht mehr zugänglich sind. Auf der Verstandesebene sollte man sich z.B. wundern, warum Greta Thunberg überall empfangen wird – von Barack Obama bis Alexander Van der Bellen sozusagen. Der Groschen müsste doch fallen, wenn „Seenotretterin“ Carola Rackete plötzlich siehe unten Klimaexpertin ist oder wenn immer wieder eine Antifa auftaucht, die nichts mehr mit historischem Widerstand gegen Faschismus zu tun hat.  Klima, Antifa, Refugees Welcome ist alles das Gleiche, und was steht am Ende? Realer Sozialismus 2.0, realisiert mit den Oligarchen des internationalen Finanzkapitals?

Carola Rackete fürs Klima

Im Transcript-Verlag wurde das Handbuch „Hope Dies – Action Begins“ von XR Hannover veröffentlicht und auch zum Gratis-Download angeboten. Darin wird betont, dass XR (ausgehend von UKeinen Paradigmenwechsel will, der die ganze Persönlichkeit umfasst. Besonders wird hervorgehoben, dass das Büchlein mit Kommentaren des Theologen und Philosophen Professor Dr. Jürgen Manemann vesehen ist, der selbst bei XR Hannover aktiv ist. Auch dies macht den quasireligiösen Charakter gesteuerter Bewegungen deutlich und erinnert daran, wie die Evangelische und die Katholische Kirche „Willlkommenskultur“ befeuerten. Auch dabei ging es darum, Staatsgrenzen in Frage zu stellen und es wurde mit Angst operiert. Selbst die Gilets Jaunes haben schon Gemeinsamkeiten mit XR gefunden, wie man hier sieht.  Attackiert wird die europäische Wirtschaft, in der Autokonzerne, Luftfahrt, Energie, IT usw. eine tragende Rolle spielen; XR ernstgenommen wird zu einem Dominoeffekt führen. Wenn Europa ausreichend mit Panikmache destabilisiert ist, kann man ein neues System durchsetzen – aber welches? Ganz gewiß keines, das auf Nachhaltigkeit, Eigenverantwortung und Freiheit aufbaut, wie es vor vielen Jahren die Aktivisten der Grünen noch wollten.

XR in Wien

Es ist kein Zufall, sondern das Verfolgen einer Agenda, wenn George Soros sich hinter die Grünen stellt, die natürlich auch bei Wahlen in Österreich gut abschneiden. Bundespräsident Van der Bellen, dem ein Trefffen mit Greta im Mai wichtiger war als eine historische Parlamentssitzung, wünscht sich eine Regierung, bei der Klimaschutz ganz oben auf der Prioritätenliste steht. Noch will ihm Sebastian Kurz den Gefallen nicht tun, aber was ist, wenn er mit den Grünen koaliert (koalieren muss)? Zumindest Fridays for Future wurde von der SPÖ auch gelobt, die ihr schlechtestes Ergebnis ever einfuhr und unbeirrt am Klimahype festhält. Es passt ins Bild, dass nun Peter Pilz seine Rolle bei  den dann gescheiterten Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP und Grünen 2003 herausstreicht, vielleicht auch übertreibt.  Denn er weist immer wieder aufd den Kauf der Eurofighter von EADS/Airbus hin: „Einmal sagte mir (Andreas) Khol plötzlich: ‚Du, die Chefs haben sich auf Eurofighter geeinigt.‘ Ich habe ihm schnell klar gemacht, dass das nicht stimmen kann, weil es hier ein klares Nein gibt. Wir besprachen einen Kompromiss: Wenn ein Verfassungs-Gutachten feststellt, dass Österreich welche kaufen muss, dann schreiben wir neu aus und nehmen die billigsten. Khol war skeptisch, ob Schüssel darauf einsteigt. Schüssels Problem war: Die Typenentscheidung war längst gefallen, aber der Kaufvertrag noch mitten in Verhandlung. Österreich hätte jederzeit aussteigen können.“

Greta-Hype mit transatlantischer „Bild“

Pilz betont die Dramatik der Verhandlungen mit Wolfgang Schüssel: „Aber so um zwei Uhr früh hab ich Schüssel gesagt, dass wir beide ja wissen, dass alles an Eurofighter hängt. Mir war klar, dass uns Schüssel da hineinziehen wollte. Da ging es nicht um Luftraumüberwachung, sondern um eine strategische Schwächung des künftigen Partners: Wenn Grüne für ein korruptionsverdächtiges Geschäft stimmen, dann verlieren sie ihre Glaubwürdigkeit.“ In Wahrheit ging es noch vor Greta und XR gegen die europäische Industrie, die zunehmend zur Konkurrenz der  amerikanischen Luftfahrt- und Rüstungsindustrie wurde. Aktivisten/innen darauf hinzuweisen, dass in den USA keine Arbeitsplätze wegen Klimahysterie verloren gehen, verfehlt freilich die Wirkung. Denn man lenkte ja alles um auf die emotionale Ebene, auf der Widerspüche keine Rolle spielen (siehe „Schutzsuchende„). Sollte eine Regierung zwischen ÖVP und Grünen gebildet werden, entspricht dies ganz dem Willen globalistischer Kräfte, die bis dahin die Puppen tanzen lassen.

PS: Die Gefahr eines Sonnensturms ist immer gegeben, wie  der Carrington Event von 1859 zeigt, als nur Telegrafenleitungen und-Stationen betroffen waren. Es gab 2012 eine ähnlich starke Eruption, allerdings ohne Auswirkungen auf die Erde, die zum Glück gerade weit genug entfernt war; weniger mächtige Stürme gab es aber: „ramatischer wären noch die Folgen eines großflächigen, vielleicht sogar kontinentalen Stromausfalls. Spannungsspitzen werden in Überlandleitungen induziert und können zu Notabschaltungen führen, wie 1989 in Kanada geschehen. Zwar endet auch ein schwerer geomagnetischer Sturm nach maximal zwei bis drei Tagen, sind danach jedoch genügend Transformatoren und Leitungen ernsthaft beschädigt, könnte es Wochen oder sogar Monate dauern, bis die gesamte Stromversorgung wieder hergestellt werden kann.“ Das US-Militär soll durch ausgedehnte Untergrundeinrichtungen im Fall des Falles fein raus sein. Die Weathermen wollten übrigens die amerikanische Gesellschaft radikal umgestalten, Millionen in Lager sperren und sogar töten, da man nicht alle versorgen kann.

PPS zu Weather Underground: Chesa Boudin will Bezirksstaatsanwalt von San Francisco werden, seine Eltern saßen im Gefängnis, er wurde von Bill Ayers und Bernaette Dohrn aufgezogen und wird so beschrieben: „Boudin, 39, is a public defender who ran on a platform of closing jails, eliminating cash bail, combating racism in the criminal justice system and diverting people from jails and prisons.“

10 Kommentare zu „Extinction Rebellion: Der Hintergrund der Panikmache

  1. Kurz tut VdB den Gefallen erst wenn er die relevanten Landtagswahlen gewonnen hat. Dann koaliert er mit den Grünen, die der Korruption auch nicht abhold sind. Jeder ist käuflich.
    Dann mahlen die Medien, Jahr um Tag, Und fertig ist der Scheiß.
    Es scheint nicht von ungefähr, daß die Türkise Bewegung durchaus sektenartige Züge hat.

    Warum der Hofer jetzt seine Aufgabe sieht die FPÖ zu Grunde zu richten wüßte ich auch gern.

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  2. ich wär dafür sämtliche Aktivisten und Demonstranten die nicht arbeitend (Studenten, Arbeitslose) sind zu verhaften,
    nach 1 Monat Haftstrafe zwangsverpflichtung für 3 Jahre Arbeit 40h die Woche mindestens.

    Schüler die während der Schulzeit demonstrieren oder nach Aufruf durch eine Schule(Lehrpersonal) wäre den Eltern eine Geldstrafe von mindestens 1000 Euro zu verpassen, ebenso dem Lehrpersonal,

    Damit wäre das Problem gelöst.

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    1. Wer nie gelebt hat, hofft auf den Tod um endlich mal damit zu beginnen

      Extinction Rebellion des Spießbürgertums?

      ‚Marxisten‘ leben lieber im Hier und Jetzt, aber sie leben. Etwas blumig formuliert wandern Konzept die seit 30 Jahren am Internet im Rahmen der Softwareentwicklung gelebt werden in die Realwirtschaft. Dabei spielen Konzepte wie auch immer ge- und entarteter Communities (Kommunitarismus) eine maßgebliche Rolle.

      Auf Östrerreichisch gesagt, ‚Sie müssen die Grot fressen, damit sie morgen zumindest noch an einer Karotte können nuckeln‘. Sie haben nicht die Wahl.

      Mein Gott seid ihr verweichlicht und klammert euch an eure erbärmlich Hoffnungen materiellen Wohlstand würde für euch auf ewig erhalten werden. Dafür müssen andere Menschen so funktionieren wie Sie sich das vorstellen?

      Es ist eben so dass das Dritte Reich als die ‚eine‘ kommunitaristische Idee, welches sehr bemüht war anderen kommunitaristisch angehauchten Bewegungen oder Formen des Zusammenlebens den Garaus zu machen.

      Die Weltkommunisten welche im Moment eher die ihre ‚eine‘ versuchen durchzusetzen sind um nichts besser.

      Denken Sie an das Industriemodell. Eine Gesellschaft basierend auf diesem Modell, insbesondere die Konsumgesellschaft, grenzen sich vom Marktplatz ab und kaum kehrt dieser zurück wird die Krise ausgerufen. Es handelt sich dabei um die Wahrnehmung von Arbeit andernorts als im Begrenzungsmodell abgebildeten Rahmen der sog. Wirtschaft.

      Der Neoliberalismus verendet zwar nicht zur selben Zeit, aber im selben Punkt in dem auch die sozialistischen Experimente verendeten. Salopp formuliert entsteht mal der Eindruck, ‚So für materiellen Wohlstand ist gesorgt und jetzt kümmern wir uns um Wissenschaft, Kunst und Kultur‘.

      Sie sind beinahe eine unipolare Welt gewöhnt bei der die Wahrnehmung des innovativen Pols im Westen liegt und unter der Annahme von nur zwei Polen funktioniert die gewohnte neoklassische Sichtweise nicht mehr. Sie wird unseren Breitengraden klassisch zumindest anmutend. Bspw. ändert sich die Logik der Reproduktion der güterbereitstellenden Linien auf wie gewohnt techn. höherem Niveau aber bedarfsdeckend und nicht im Sinne von ‚Investition in den eigenen Standort‘.

      Im gleichen Atemzug wird Verschwendung stabil als Verbrauch (um)verteilt. Auf dem Weg erreicht man ein paar Bedarfsträger mehr.

      Nicht so klar ist mir persönlich, woher der Wind weht. Der Kompromiss der Grünen im Rahmen der Globalisierung war allein, dass in dem Modell der Verzicht nur in dem Sinne kann geübt werden, als dass das ewig wachsende Mehr an Gütermenge ein anderer entnimmt (ihnen aber die Hockn bleibt sobald sie sich die Schulden umhängen lassen). Umverteilt wird in der Klassik immer nur Werkzeug und nie Verbrauch.

      Sie können die Linien nicht reproduzieren ohne den Bedarf zu kennen und auf der anderen Seite ist Verteilung von Werkzeugen und Maschinen instabiler.

      D.h. die Gleichgewichstsmengen bei den Autos kollabieren höchst wahrscheinlich eher auf das Niveau der 1970er Jahre erhöht um den Bevölkerungszuwachs zurück . Das hat mit dem Eliminieren von abgebildeter Verschwendung (bspw. Mietmodelle oder Leasing bezogen auf den Haushaltskonsumenten zu tun, denn in der klassischen Perspektive ist Wohnraum eine ‚Maschine‘ (marxistischer Zugang).

      Ich bin schon im Postwachstum. Bei mir wächst allein der Kontostand, aber ich kauf mir praktisch nichts was nicht die rudimentärsten Bedarfe deckt.

      Damit man die Konsumgesellschaft weiterbetreiben kann bedarf es einiger Linien auf die das Industriemodell genau passt. Autos, Stahl, großes Engineering (bspw.Siemens). Sonst bleibt als Alternative seine sog. Markt(platz)wirtschaft. Das wäre so die Zeit bis zu Kreisky, aber ohne Wirtschaftswunder.

      In dem Punkt sprechen wir noch immer von zumindest bedarfsdeckender Bewirtschaftung.

      Die Grüne Gegenkultur geht noch weiter darüber hinaus und versucht ’noch nicht einmal mehr bedarfsdeckend‘ im gewohnten Product Mix zu wirken.

      Ganz einfach. Gesellschaften zerfallen ins Chaos. Das ist nicht ungewöhnlich. Solche Umgebungen muten zusehends anarchischer an. Der Großteil dieser XR wie bspw. die Pinguine, resp. der Verweis auf das Verschwinden ihrer Brutstätten, ist eine künstlerisch zumindest anmutende Inszenierung.

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  3. Die Erde war 2012 nicht „zum Glück weit genug entfernt“ von der Sonne, die Eruption erfolgte zum Glück in eine andere, erdabgewandte Richtung.

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    1. ja, ich meinte es eh so

      PS: Das sind zwar die Trotzkisten (deswegen das Pathos), aber dennoch:

      https://www.wsws.org/de/articles/2019/10/12/pers-o12.html

      Der US-Energieversorger PG&E hat in weiten Teilen Kaliforniens den Strom abgeschaltet, weil befürchtet wird, dass heftige Windböen die maroden Stromleitungen zum Einsturz bringen und so Waldbrände auslösen könnten. Der erzwungene Blackout, von dem über zwei Millionen Menschen sowie Unternehmen in 34 Bezirken Nordkaliforniens betroffen sind, ist ein schonungsloses Beispiel für die Irrationalität des kapitalistischen Systems.

      Es geht um „Noble Case Corruption“:

      https://www.eike-klima-energie.eu/2019/10/09/die-klima-bewegung-verstehen-teil-2-noble-cause-corruption/

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