Auf der Jagd nach Corona-Natsis und Putin-Trollen

Diesen Sommer soll man schon in Panik geraten, wenn bloss die Sonne aufgeht – von wegen Horrorhitze und Klimakatastrophe. Auch wer derlei abwehrt, läuft aber Gefahr, sich zu verstricken und von sich selbst ablenken zu lassen. Tatsächlich braucht es eine umfangreiche kalte Dusche, damit alle wieder zur Vernunft kommen. Der Krieg in der Ukraine interessiert zwar immer weniger Menschen bei uns, er muss aber als ideologische Wasserscheide herhalten. Dabei wird jedoch in der Regel von falschen Voraussetzungen ausgegangen, weil verdecktes Agieren nicht berücksichtigt wird. Man sieht dies beim Austrian Corona Panel, das mit Unterstützung von Arbeiterkammer und Industriellenvereinigung regelmässig von der Universität Wien erhoben wird.

Medial tritt damit Jakob Moritz Eberl vom Institut für Publizistik in Erscheinung, auf den sich auch das „profil“ siehe unten bezieht. Grob vereinfacht wird schon zutreffen, was vom Panel erhoben wird, doch es geht von bestimmten Prämissen zum Beispiel zum angeblich nicht geplanten Great Reset aus, die es wohl nie kritisch geprüft hat. Es bildet bis zu einem gewissen Grad eine provozierte gesellschaftliche Spaltung ab, deren Resultate dann zeigen, dass sich viele von bestimmten Parteien abwenden und Sympathien für andere Parteien entwickeln. Gerne wird die Nazikeule gezückt, aber man weicht Begriffen wie Totalitarismus oder Autoritarismus eher aus, da man ja selbst für Durchsetzung von „Massnahmen“ um jeden Preis ist.

„Impfscheu und Putin-treu“

Was aber Putin betrifft, wird nicht nur vom „profil“ vermieden, dessen Netzwerk hierzulande wirklich zu outen. Doch am „profil“ ist Raiffeisen mit guten Geschäften mit Russland beteiligt und auch die Signa Holding mit Rene Benko, bei der Alfred Gusenbauer und Hans Peter Haselsteiner ins Spiel kommen. Eberl ist am Institut für Publizistik tätig, dessen stellvertretender Vorstand Fritz Hausjell Präsident von Reporter ohne Grenzen und aktiv beim Antikorruptionsbegehren ist. Dies verweist auf eine Blase, in der man in Wahrheit das Netzwerk verdeckter russischer Einflussnahme deckt, auch wenn man plakativ (aber nie konkret) „gegen Putin“ ist. „Neue Normalität“ bezieht sich unten auf eine Analyse von Stephan Sander-Faes von der Universität Bergen (Norwegen), der in Graz studierte. Er vergleicht jetzt die Berichterstattung des „Standard“ mit Colette M. Schmidt über C-Demonstrationen bei uns und über das Asow-Bataillon in der Ukraine im Mainstream. Bei Protesten sind überall Nazis (ohne Hakenkreuze), während die Hakenkreuz-Tattoos von Asow-Kämpfern offenbar bloss symbolisch sein sollen. Wie zur Bestätigung erschien jetzt eine Reportage im „Standard“, für die man Asow-Mitglieder begleitete.

Neue Normalität

„Neue Normalität“ zeigt auch den Twitterfeed von Markus Sulzbacher vom „Standard“, der gerne Tweets von Peter Pilz teilt und natürlich überall Nazis sieht; er publiziert auch mit anderen seines Kalibers. Wie viele andere „Journalisten“ ist Sulzbacher ein Fan des Agent Provocateur Dietmar Müllböck, der lange Zeit eine umgedrehte Österreich-Fahne als Bannerbild auf Twitter verwendete. Colette M. Schmidt will viele umgedrehte Fahnen bei C-Demos gesehen haben, die sie Nazis zuordnet. Müllböck verleumdete und belästigte mich virtuell permanent, weil ich mich mit Zuständen im Verteidigungsministerium befasste, welches der russische Militärgeheimdienst GRU gekapert hat. Er zeigte dann mich in Täter-Opfer-Umkehr wegen „Stalking“ an und Justiz und Polizei spurten brav; dass er Symbole des Staates verächtlich macht, übersahen sie ebenso wie Vorgänge im BMLV. Er wurde von Medien immer wieder als Quelle benutzt, doch stets gegen andere; ich forderte diese vergeblich auf, über seine Lügen über mich zu schreiben, weil sie dann ja auch meine Stellungnahme bringen müssten. Doch ich beschwerte mich mehrmals beim Presserat darüber, wie leichtfertig im Mainstream fragwürdige Quellen verwendet werden (was heute mehr Menschen denn je nachvollziehen können). Müllböck ist verbunden mit Uwe Sailer, dessen Anwalt Georg Zanger die Austrian Chinese Business Association gründete. Dort finden wir auch Ex-Kanzler Christian Kern, der für die Kommunistische Partei Chinas lobbyiert (der Bill Gates 100.000 Dollar überwies).

Marco Caimi

Maskenatteste sind heiss umkämpft (wie auch der Maskenzwang) und eine Begleiterscheinung der C-Massnahmen. Oben beschreibt der Schweizer Arzt Marco Caimi ein absurdes Gerichtsverfahren gegen einen deutschen Kollegen, der medial als „Querdenken-Arzt“ bezeichnet wird; immerhin schaden Masken unserer Gesundheit eher, als dass sie ihr nützen würden. Wer Zeit hat, kann sich mit Videos des Corona-Ausschusses auf dem Laufenden halten. Während aber der Kollege Caimis mit Hausdurchsuchung, Gerichtsverfahren und Verurteilung verfolgt wird, weil er Maskenbefreiungen erteilte, ohne Personen zu untersuchen, decken Justiz und Kammern Ferngutachten, die kriminellen Zwecken dienen. Etwa wenn es darum geht, berechtigte Ansprüche auf Entschädigung gerade im Gesundheitssystem zu verweigern oder wenn Netzwerke von Richtern, Anwälten und Gutachtern per Zwangsentrechtung Massenenteignungen durchführen und ihre Opfer traumatisieren und nicht selten auch töten. Dies deckt in Österreich auch die Volksanwaltschaft, was Walter Rosenkranz von der FPÖ als vermeintliche Alternative zu Bundespräsident Alexander Van der Bellen disqualifiziert – wobei gegen ihn auch die Kooperation mit Peter Pilz spricht. Es ist schon wieder nicht so simpel, wie es sich Mainstream und C-Panel vorstellen, die ja im Grunde bloss dem Narrativ von Sowjetunion und DDR folgen, das alles zum antifaschistischen Kampf erklärte, in dem jedes Mittel recht sein muss. Pilz hetzt gegen „Umgeimpfte“ als „Hassbürger„, während sein Verbündeter Alfred Gusenbauer Impfen als „Bürgerpflicht“ betrachtet.

Gusenbauer in Ruanda

Ruanda unterzeichnete ein Bilateral Air Service Agreement mit Österreich und eine Partnerschaft mit der UniCredit Bank Austria zur Erichtung eines Technical Vocational Education and Training Center, was diese 7,5 Millionen Euro kostet; aus irgendeinem Grund hat das etwas mit Gusenbauer zu tun. Gusenbauer gilt als rechte Hand Benkos im Palais Harrach (Freyung 3, 1010 Wien) gegenüber vom Benko-Haus mit Bank Austria Kunstforum and Verfassungsgerichtshof (Freyung 8). Der ehemalige CEO der Bank Austria Gerhard Randa wurde 2016 CEO der Sberbank Europe, deren Aufsichtsratsvorsitzender stets Siegfried Wolf war und die Benko Kredit gab; Randa war zuerst ebenfalls im AR. Wolf gehörte auf Wunsch des Oligarchen Oleg Deripaska von 2007 bis 2015 dem AR der Strabag an, dessen Vorsitzender (ebenfalls mit Unterstützung von Deripaska und Wladimir Putin) Gusenbauer seit 2010 ist. Nun mögen VfGH-Entscheide zu C in einem anderen Licht erscheinen; UniCredit Bank Austria (mit Eveline Steinberger im AR) hat aber auch Verbindung zum Wirecard-Skandal. Denn CEO Robert Zadrazil ist auch AR-Vorsitzender der Kontrollbank, die 20 Millionen Euro für Jan Marsalek springen liess, der jetzt in Obhut des FSB in Russland lebt. Würden „Journalisten“ recherchieren, könnten sie tatsächlich etwas „gegen Putin“ unternehmen, statt bloss überall die Nazikeule zu schwingen. Dass „überall“ wirklich immerzu bedeutet, macht der Tweet unten vom Bundesheer klar.

Demos als Übungsszenario

Die nicht der Realität entnommene Übungsannahme bestand darin, dass eine „rechte Demo“ eine „linke“ attackiert und man dazwischengehen müsse. Denn in Wirklichkeit definierten immer selbsternannte „Linke“ andere als „Rechte“, was ihnen das Recht gibt, „rechte Demos“ zu stören. Doch natürlich irritiert auch, dass sich das Bundesheer mit so etwas befasst, was freilich schon früher dazu gehörte etwa zur Zeit der Friedensbewegung der 1980er Jahre. Man weiss beim Militär, dass Aufstände angestachelt und inszeniert werden können, hat aber das Ausmaß hybrider Kriegsführung noch nicht erfasst. Wie bei der Bundeswehr darf niemand auf die Idee kommen, dass C-Massnahmen und Panikmache eine Falle für uns sein könnten. Während es in Österreich eine de facto C-Impfpflicht beim Bundesheer gibt und „Ungeimpfte“ geframed werden, besteht sie in Deutschland auch formal. Dagegen klagten zwei Offiziere der Luftwaffe und verloren das Verfahren, doch sie trugen viel zur Bewusstwerdung bei. Geradezu stereotyp, weil alle Klischees über Gegner erfüllend ist die verhinderte Entführung von Karl Lauterbach, der aus der Sicht vernünftiger Menschen bloss irrlichtert (auch wenn er dabei viel Schaden anrichtet). Wir haben hier Reichsbürger, C-Leugner und Putin-Gläubige vereint in fünf Personen in einer „extremistischen Chatgruppe“, die Deutschland einen eigenständigen Status absprechen. Nun ist klar, dass Reaktionen auf Desinformationen und Arroganz in der veröffentlichten Meinung nicht unbedingt darin bestehen, zu 100% richtig zu liegen und stets bescheiden aufzutreten. Im Grunde sind viele auf beiden Seiten schlicht Putins nützliche Idioten, was sie mit etwas mehr Mühe und Offenheit vermeiden könnten.

Lauterbach entführen?

Ich passe gerade wegen meines Wissens und meinen Recherchen überhaupt nicht ins Raster des Corona-Panels. Denn ich dachte beim Verkünden des ersten Lockdowns an gezielte Destabilisierung, was wegen der überzogenen, ja bizarren „Massnahmen“ wegen eines simplen Virus nahegelegen ist. Wer ehrlich ist, wird zugeben, dass man uns damals schon all dies buchstäblich einimpfte, was „wegen der Ukraine“ und „wegen des Klimas“ kommen soll. Ich befasste mich u.a. Anfang 2020 mit verdeckter russischer Einflussnahme, der C-Akteure auch zuzuordnen waren. Daher würde ich Jakob Moritz Eberl und Co. sagen, dass ich 2022 ebenso „gegen Putin“ bin wie 2021, 2020 und davor. Leider glauben viele Menschen – weil man es ihnen weismachte -, dass Putin nichts mit Kommunismus zu tun habe, welchen sie aber sehr wohl Klaus Schwab zuordnen (dass beide miteinander verbunden sind, wollen sie nicht wahrhaben). Andererseits sind viele impftreu und Putin-treu, ohne jemals darüber nachzudenken, wen eigentlich all das schwächt, das sie fanatisch unterstützen. Sie halten über Jahre ohne jedes Überprüfen tradierte Vorstellungen von Parteien und deren Spitzen für korrekt, was ebenfalls verdeckter russischer Einflussnahme zugute kommt.

Diese Recherchen erfordern sehr viel Aufwand und sind in dieser Form einzigartig. Es ist immer notwendig, alles neu zu bewerten und weitere Puzzleteile zu einem sehr komplexen Bild hinzuzufügen. Davon profitiert jeder, der mit einzelnen Bereichen in Berührung gekommen ist oder der sich fragt, wie etwas einzuordnen ist. Als Grundlage für weitere Recherche, für parlamentarische Untersuchungen, für Ermittlungen der Justiz eignet es sich auch sehr gut. Es kommt oft darauf an, durch Zufall an eine mögliche Verbindung überhaupt mal zu denken, um sie und einiges mehr zu finden.

Jeder finanzielle Beitrag dazu ist herzlich willkommen:
Alexandra Bader, Erste Bank, AT 592011100032875894 BIC GIBAATWWXXX

Vielen Dank!

Für Inputs und Feedback etc. bin ich auch telefonisch erreichbar unter +43 (0)66499809540

5 Kommentare zu „Auf der Jagd nach Corona-Natsis und Putin-Trollen

  1. Wie immer ein hervorragender Bericht. Wobei ich nur einwende ist unsere „Demokratie“ was wir beide erfahren müssen um soviel besser wie der „Kommunismus“ in Russland?
    Wer in unserer Bananenrepublik sich als Unternehmer verweigert bei den korrupten System mitzuwirken wird auf „Teufel komm raus“ ruiniert. Die Erwartung das wir eine unabhängige Justiz haben, können wir beide mit Beweisen belegen, dass dies nicht der Realität entspricht. Putin hatte mehrmals angeregt mit Russland und allen europäischen Staaten ein Bündnis einzugehen, was von den USA verhindert wurde. Putin hätte mit Sicherheit eine andere Politik verkörpert wenn es zu einer Zusammenarbeit gekommen wäre. Bin auch sicher, dass solche Volksverräter wie in Brüssel und in den meisten Mitgliedsstaaten weit mehr Dreck am Stecken haben wie Putin. Ich bin überzeugt, dass es nicht auf das politische System ankommt, sondern an den regierenden Personen!

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    1. Unsere Demokratie ist von Subversion betroffen; das gilt auch für die USA. Wenn die Leute weniger auf Politiker bloss hintreten, sondern sich Zusammenhänge ansehen, können sie dies auch erkennen. Es ist falsch bloss zu erwarten, dass andere alles richtig machen, denn man muss wissen, warum sie es nicht tun. Das trifft dann diejenigen, die uns bewusst schaden, stärkt aber die, die unfreiwillig mitmachten.

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  2. WEF- Globalisten- Milliardäre, Regierungsbürokraten oder speziellen Interessengruppen fordern, dass die Weltbevölkerung vollständig mit ihren experimentellen Covid-19-Injektionen durchgeimpft wird. Sie wollen die totale Kontrolle über die Gesundheitspolitik der Welt, um die Gesichtsmasken, Tests und endlose Impfprogramme durch staatlich auferlegte Mandate für die Bevölkerung zu erzwingen, obwohl die experimentellen Covid-19-Injektionen tausende von Menschen auf der ganzen Welt schädigen und töten. Wir müssen endlich erkennen, dass eine von uns nicht gewählte Gruppe von Globalisten gegen uns Bürger arbeitet! Wenn wir uns wehren und genau schauen, wem wir unsere Stimme geben, ist das Konzept des „Great Reset“ gescheitert. Noch ist Zeit, denn wir werden siegen, wenn wir die irren Schock- Strategien, ob Corona oder Klima an uns abprallen lassen.

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  3. Die Mehrheit der Nationen der Erde sehen die USA als Aggressor, auch wenn es in den Medien nicht so berichtet wird. Die ursprüngliche Position der USA als weltweiter Friedenserhalter ist verloren.
    Dies gilt vor allem für China und Russland, aber auch mittlerweile für Türkei, Saudi Arabien, fast alle afrikanische Staaten und viele weitere Staaten in Asien, Süd- und Mittelamerika, die sich einerseits nicht mehr darauf verlassen können, dass ihr Vermögen, ihre Devisenreserven beschlagnahmt oder geraubt wird oder ob Drohungen, Erpressungen oder kriegerische Akte umgesetzt werden. Viele Staatsverträge werden derzeit gebrochen oder ignoriert, wie unsere Neutralität. Daher wurde eine eigene Weltwährung abseits von Dollar und Euro geschaffen. Der selbst herbeigeführte Niedergang der EU ist ein eigenes grünes Thema.
    Für diese Erkenntnis muss man kein Putin Freund sein.

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