Nachrichtendienste vs. „Putins Agentenheer“

Die Vorstellung scheint absurd, dass der neugeschaffene österreichische Nachrichtendienst DSN Putins Spione jagt. Dies behauptet ein Bericht der „Kronen Zeitung“, wobei unterstellt wird, dass hier geradezu ein „Agentenheer“ tätig sei. Zugleich soll sich DSN weiterhin Sorgen machen um sogenannte Demonstranten und natürlich auch Demonstrantinnen. Nun wird der Impfzwang ausgesetzt, unmittelbar nachdem mit Johannes Rauch von den Grünen der dritte Gesundheitsminister seit Jänner 2020 angelobt wird. Dass DSN nicht weit schauen muss, um auf KGB-Netzwerke zu stoßen, sollte bereits zu Beginn des Gesprächs unten mit der russischen Journalistin Yewgenia Albats klar werden. Denn sie verweist auf den Umstand, dass alle russischen Konzerne in Bereichen wie Öl, Gas, Telekommunikation etc. und die Banken unter der Kontrolle von KGB-Leuten stehen. Damit sind wir unter anderem bei Aufsichtsräten aus dem Westen, die jetzt oft hastig zurückgetreten sind. Wir sprechen etwa von Wolfgang Schüssel (Lukoil), Alfred Gusenbauer (Think Tank von Wladimir Jakunin), Christian Kern (Staatsbahnen RZD) oder Siegfried Wolf (Sberbank Europe) und Karin Kneissl (Rosneft), die jetzt Medien ihr Leid klagt. Aufgrund vieler personeller Verbindungen auch untereinander stellt sich die Frage, ob Wirecard, Strabag, Novomatic, Signa, Magna und andere vom russischen Geheimdienst als Front benutzt werden.

Außerdem muss man sich Banken ansehen, die nicht nur mit solchen Unternehmen kooperieren, sondern auch bei Geldwäsche-Schemata eine Rolle spielen. Es ist von grosser Bedeutung, dass mit Putin-Berater Walentin Jumaschew und seiner zweiten Ehefrau, der Jelzin-Tochter Tatjana Personen mithilfe der SPÖ eingebürgert wurden, die zu Putins Königsmachern gehörten. Albats zählt dazu ausserdem Alexander Voloshin, der vor Jumaschew Leiter der Präsidentschaftskanzlei von Boris Jelzin war. Sie interviewte im Jahr 2000 eine dieser drei Personen, die ihr wegen Überwachung nur mit Zetteln antwortete. Für Albats war klar, dass man einen KGB-Offizier nicht kontrollieren kann, zumal Putin gelernt hat, anderen zu sagen, was sie hören wollen.

Yewgenia Albats

Wenn heute eine russischstämmige Frau in der Schweiz nur unter Pseudonym mit ihrer Hilfe für Menschen in der Ukraine erwähnt werden darf, hat dies mit Angst vor Überwachung zu tun. Es ist nicht zu erwarten, dass Schweizer Behörden einschliesslich Nachrichtendienste jemanden schützen, wenn man von Erfahrungen in Österreich ausgeht. Wie Albats richtig bemerkt, brachte man Putin bei, andere zu spiegeln, als Mensch wie ich und du zu erscheinen; er wurde nicht zufällig in der DDR zur Rekrutierung von Agenten eingesetzt. Er kümmerte sich auch um Technologietransfer und das Errichten von Tarnfirmen, was beides auch auf eine Zeit danach ausgerichtet war. Hier kommt auch Martin Schlaff ins Spiel, der später Gusenbauer förderte und über den Kern CEO von RHI geworden wäre, hätte man ihn nicht als Kanzler gebraucht.

Aus der „Kronen Zeitung“

Albats wurde nach der Wahl von Donald Trump interviewt, die sie indirekt mit russischem Einfluss verbindet. Dies ist jedoch eine zu optimistische Sichtweise der Demokraten, da diese ebenso wie Trump über Russland-Connections verfügen, wie ich immer wieder ausführte. An dieser Stelle sei nur ein Beispiel genannt: John Podesta war für Bill Clinton und Barack Obama tätig und wurde dann Wahlkampfleiter von Hillary Clinton. Sein Bruder Tony lobbyierte mit Paul Manafort – der später Trump’s Wahlkampf leitete -, Alfred Gusenbauer und anderen für Viktor Janukowitsch. Manafort und Gusenbauer sind dem Putin-nahen Oligarchen Oleg Deripaska zuzurechnen, der bis 2018 Schwiegersohn und Geschäftspartner Jumaschews war. Janukowitsch wurde 2014 von russischen Special Forces nach Moskau ausgeflogen; dorthin floh auch Premierminister Mykola Azarov, der von den Gusenbauer-Leuten Leo Specht und Gabriel Lansky vertreten wird. In der Doku unten geht es um Janokuwitsch als Kleptokrat, der wie gesagt mit Putins Hilfe flüchtete; beim beschriebenen Geldwäsche-Schema wird z.B. Jumaschews Geschäftspartner mit Trump-Connections Pawel Fuchs erwähnt, der auch zu Juri Luschkow Verbindung hatte. Der schwerbewachte ukrainische Oligarch Serhij Kurchenko mit Verbindung zu Janukowitsch geht in russischen Ministerien und bei Gazprom, Rosneft und VTB Bank aus und ein.

Doku über Geldwäsche und Janukowitsch

Es überrascht nicht, dass die Meinl-Bank vorkommt, die wie die Commerzialbank Mattersburg 2020 abgewickelt wurde. Wegen all der von mir immer wieder dargestellten Verbindungen kann man sagen, dass beide Bankenpleiten quasi innerhalb des KGB-Netzwerks bei uns stattfanden. Bei Meinl war zeitweise Karl Heinz Grasser aktiv, der zuerst Magna-Manager und dann Finanzminister mit einem Hang zu Privatisierungen war. Wie Alfons Mensdorff-Pouilly ist er in die Eurofighter-Affäre verstrickt; zuerst war Grasser beim Investmentfonds C-Quadrat, dessen Gründer Alexander Schütz an den ukrainischen Oligarchen Dmytro Firtash vermietet (Mensdorff ist aktuell bei C-Quadrat). Derzeit sind Psychogramme beliebt, die Putin etwa zum Narzissten und Psychopathen stempeln oder fragen, ob er noch alle Tassen im Schrank hat (es könnte auch sein, dass er Krebs hat). Auch so kann man dem Bild auf den Leim gegangen sein, das man von Putin haben wollte. Auf der anderen Seite pushen Journalisten wie Florian Klenk (oft ohne es zu ahnen) die Agenda des Kreml und geben sich jetzt kritisch. Dies wird mit ideologischer Subversion zu tun haben, die auch verhindert, dass man Punkte miteinander verbindet. „Die Russen“ in diesem Fall mit ihren Hotels soll natürlich primitive Reflexe bedienen.

„Russen-Hotels

Diverse Alternativmedien finden viel Beachtung wegen ihrer Kritik am herrschenden C-Narrativ, vertreten jedoch mit Ausnahmen immer wieder die russische Position. Das muss nicht immer Absicht sein, sondern kann auch ausdrücken, wie wirkmächtig erzeugte geopolitische Vorstellungen sind. Während aber bei C eins und eins zusammengezählt werden können, erscheint es unmöglich, das Puzzle russischer Einflussnahme zu verstehen oder aufzugreifen. Hingegen wird erfreut gemeldet, dass Russland tatsächlich gegen „die Globalisten“ kämpfe, als ob nicht auch namhafte Russen beim World Economic Forum wären bzw. Globalisierung nichts mit ihnen zu tun hätte. In den Userkommentaren zum Gespräch mit Jack Barsky wird Bezug genommen auf ideologische Subversion, von der einst Yuri Bezmenov erzählte. Diese wurde zwar vom KGB initiiert, doch sie wird auch zum Selbstläufer, sodass sich der Westen mit immer weiter abtriftenden Vorstellungen selbst erledigt. Wer dafür nicht empfänglich ist, bekommt das Gefühl, dass es bei den meisten ganz anders ist und jetzt noch mehr Leute durch den Krieg wegkippen.

Jack Barsky

Es gibt auch einige, die meinen, sie müssten jetzt als Freiwillige für die Ukraine kämpfen; ihnen wäscht Thomas Gast den Kopf, der sowohl bei der Bundeswehr als auch bei der Fremdenlegion war. Die Vorstellung ist nämlich naiv, dass man im Fall einer Gefangennahme schonend behandelt werden wird oder nicht Gefahr läuft, erschossen zu werden. Es mag auch in Österreich Männer geben, die damit liebäugeln; die Regierung tut jedenfalls so, als gäbe es hier gar keine Netzwerke Putins zu sehen. Da wird der Ukraine allen Ernstes Treibstoff zunächst aus den Reserven des Bundesheers angeboten. Ausserdem fürchtet nun Bundespräsident Alexander van der Bellen um die (längst nicht mehr gegebenene) Einsatzfähigkeit des Bundesheers. Zu „Putins Heer“ gehört auch Vorgänger Heinz Fischer, und Christian Kern wird zu Energiesituation und Inflation interviewt. DSN wird wohl auf neue Agenten Putins fixiert an der tatsächlichen Lage vorbeitappen…

PS: Weil ich mich seit Jahren mit solchen Hintergründen befasse, wird mir sehr zugesetzt. Natürlich kommt man Drahtziehern im Hintergrund erst allmählich nahe, weil sie über vorgeschickte Handlanger agieren. Diese Drahtzieher haben bei uns noch völlig freie Hand, sodass sie einem auch alles antun können und dann gedeckt werden. Auf diese Weise habe ich meine Wohnung und alles andere verloren, ich wurde arm gemacht und niedergehalten. Immer wieder stehen Tage an, an denen ich nicht mehr weiterweiss. Ich schreibe auch deshalb, weil mir die Netzwerke um Gusenbauer nicht auch noch meinen Geist rauben sollen; dies wurde dann dazu, dass ich diese Netzwerke enttarne. Ich freue mich daher über eure Unterstützung und den Austausch mit euch und bin unter 066499809540 erreichbar. Weil „Zusetzen“ wie gesagt auch bedeutet, mich ökonomisch zu treffen, bedanke ich mich auch für eure finanzielle Unterstützung unter Alexandra Bader, Erste Bank, AT 592011100032875894 BIC GIBAATWWXXX vielen Dank!

9 Kommentare zu „Nachrichtendienste vs. „Putins Agentenheer“

  1. Obwohl Europa aus vielen kleinen Ländern mit oft dramatisch unterschiedlichen Kulturen besteht, die seit Jahrhunderten miteinander streiten, hat die Europäische Union sie zu einem schlecht durchdachten „Vereinigten Staaten von Europa“ zusammengeschustert.
    Obwohl die relativ neue EU bereits deutlich ins Straucheln geraten ist und am Rande des Auseinanderbrechens steht, versuchen ihre Führer verzweifelt, das unwahrscheinliche, desolate Bündnis mit Hilfe der USA zusammenzuhalten. Unterdessen arbeiten die anderen Großmächte der Welt mit Hochdruck daran, dass der Rest der Welt unabhängig vom sterbenden Imperium weitermachen kann, wenn die USA und die EU ihr Waterloo erleben. Sie warten nicht einfach am Rande des Geschehens auf den Zusammenbruch und darauf, dass sie an der Spitze der Hackordnung an die Reihe kommen. Sie bereiten ihre Position aktiv vor, um den Staffelstab so nahtlos wie möglich zu übernehmen. Dabei werden Staaten, die von den USA durch illegale Kriege geschädigt wurden oder Staaten die bisher lose Verbindungen hatten, noch fester an Russland- China- Indien- Iran usw. ketten. Dafür verantwortlich zeichnen unfähige Politiker der EU. und ein dementer US. Präsident.

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    1. Ich bin froh, dass Vertreter der NATO die ukrainischen Forderungen nach Errichtung einer Flugverbotszone und Kampfjets aus Polen geduldig zurückweisen. Sie wissen genau, wie sehr dies eskalieren kann. Wobei heutige taktische Atomwaffen, die man mobil abschiessen kann, in ihrer Sprengkraft der Hiroshima-Bombe entsprechen.

      Dies wird Ihnen besser gefallen:

      https://www.voltairenet.org/article215904.html

      Die Korruption von Janukowitsch wird nur am Rande erwähnt, wohl aber, wie sich Hunter Biden, David Archer und andere an Burisma bereicherten:

      https://www.voltairenet.org/article215904.html

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  2. Yewgenia Albats diskutiert hier aktuell mit anderen:

    Erwähnt wird auch, dass North Stream 2 gerade fertig gestellt wurde, aber noch nicht abgenommen war. Es ist eine Alternative zu Pipelines durch die Ukraine. Diese wiederum machten nicht nur Putin reich, sondern auch Timoschenko, Firtash und andere. Zu Firtash und Gas:

    https://wien.orf.at/v2/news/stories/2637985/

    Neue Recherche im Guardian:

    https://www.theguardian.com/news/2022/mar/08/gas-powered-kingmaker-uk-welcomed-putin-dmitry-firtash-ukraine

    Putin setzte lange auf Firtash und Janukowitsch.

    Was Yewgenia in dem Video sagt, das ich in meinen Artikel einbinde, gilt auch für Gazprom. An der Spitze steht Alexej Miller, der mit Putin bereits in St. Petersburg zusammenarbeitete und den dortigen Hafen leitete.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Alexei_Borissowitsch_Miller

    Damit war er voll in das Netzwerk von KGB und Organisierte Kriminalität eingebunden. Zeitweise war jemand von Gazprom im Aufsichtsrat der Strabag. Gerhard Schröder bei Gazprom ist bekannt; er hat ein Büro im deutschen Bundestag, das 400.000 Euro im Jahr kostet.

    Hier mehr zu Gazprom, OMV und North Stream 2:

    https://www.addendum.org/omv-gazprom

    Hansjörg Schelling war von 2012 bis 2014 Aufsichtratsvorsitzender der Volksbanken AG. Von 2014 (als Mitterlehner Spindelegger als Vizekanzler ablöste) bis 2017 war er Finanzminister (ein heikler Job, nicht nur siehe Grasser, sondern auch siehe Blümel und siehe Aufregung um Ex-Kabinettschef Thomas Schmid).

    Danach beriet er die Gazprom bei North Stream 2, wo Matthias Warnig an der Spitze stand, der früher im Ministerium für Staatssicherheit tätig war.

    2012 verkauften die Volksbanken ihre Osteuropa-Töchter an die Sberbank.

    An der Spitze der Sberbank steht Herman Gref, der mit Putin in der Stadtverwaltung von St.Petersburg tätig war und dem Gazprom-Vorstand angehört:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Herman_Oskarowitsch_Gref

    Aufsichtsratsvorsitzender der Sberbank Europe war Ex-Magna-CEO Siegfried Wolf. Magna wollte mit der Sberbank Opel übernehmen:

    https://www.welt.de/welt_print/article3855889/Ohne-Herrn-Putin-ist-in-diesem-Geschaeft-nichts-gelaufen.html

    Als Putin 2014 in Wien war, unterschrieb Miller Verträge mit der OMV über South Stream:

    http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Austria1/putin.html

    Nach dem Putin-Besuch wurde Wolf Chef der ÖIAG (die heute ÖBAG heisst), die den Staatsanteil an der OMV verwaltet:

    https://orf.at/v2/stories/2235639/2235644/

    Gefällt 1 Person

    1. Ergänzung: UK friert die Vermögen u.a. von Roman Abramowitsch, Oleg Deripaska und Alexej Miller ein:

      https://orf.at/stories/3252419/

      Ich fand in der Hauptbücherei in Wien zwar nicht das Buch zu den Mitrochin-Archiven („Das Schwarzbuch des KGB“), aber „Der Pate des Kreml“ von 2001 über Boris Beresowski.

      Man kann hier für einige Basics wirklich Wikipedia bemühen:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Boris_Abramowitsch_Beresowski

      Berezowski wurde 2013 ermordet. Im Buch kommt u.a. Wagit Alekperow vor, damals wie heute an der Spitze von Lukoil (wo Wolfgang Schüssel eben den Aufsichtsrat verlassen hat):

      https://de.wikipedia.org/wiki/Wagit_Jussufowitsch_Alekperow

      Da Lukoil am Konstruktionsbüro Jakowlew beteiligt ist (das mit Leonardo kooperiert und seit 2006 zur United Aircraft Corporation gehört), liess Alekperow dort Firmenjets bauen, die ersten in Russland. Diese Jak-42 erhielten z.B. Nursultan Nasarbajew (für den dann Gusenbauer lobbyierte und den Gabriel Lansky und Richard Soyer vertreten), Juri Luschkow (befreundet mit Michael Häupl) oder der Chef von Gazprom als Geschenk.

      Bis 1992 war Wiktor Tschernomyrdin (später Ministerpräsident) an der Spitze von Gazprom:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Wiktor_Stepanowitsch_Tschernomyrdin

      Er wurde 1999 Gazprom-Aufsichtsratsvorsitzender und machte 2000 Platz für Dimitri Medwedew. Rem Wjachirew war Vorstandsvorsitzender von Gazprom, bis ihn 2001 Alexej Miller folgte:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Rem_Iwanowitsch_Wjachirew

      Im Buch über Beresowski wird der Wohnhauskomplex Ossenij Bul’var in Moskau erwähnt, in dem u.a. Boris Jelzin, seine Tochter Tatjana Dyachenko, Bürgermeister Juri Luschkow, Wiktor Tschernomyrdin und Walentin Jumaschew Luxusappartements bewohnten.

      Der Journalist Jumaschew war Jelzins Ghostwriter etwa beim Buch „Auf des Messers Schneide. Das Tagebuch des Präsidenten“ (1992). Im Wahlkampf 1996 nahm Tatjana eine wichtige Rolle ein; zum Kreis um Jelzin gehörte auch Beresowski, der mit Roman Abramowitsch bei Sibneft im Geschäft war und Tatjana ein Auto schenkte. Jumaschew und Tatjana bestimmten, wer Zugang zum Präsidenten hat; Jumaschew wurde schliesslich dessen Stabschef.

      2019 löste Jumaschew Wolfgang Schüssel im Aufsichtsrat des Mobilfunkunternehmens MTS ab:

      https://ir.mts.ru/about-mts/corporate-governance/board-of-directors/person-details/default.aspx?ItemId=b8ac8e13-2d4b-4a1b-a72b-1cb1536d676c

      An MTS ist Sistema mit Wladimir Jewtuschenkow beteiligt, der mit einer Schwester von Elena Baturina verheiratet ist (Witwe von Juri Luschkow):

      https://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Petrowitsch_Jewtuschenkow

      Zur Zeit vor Putin steht da zwar wenig, aber man sieht, welche Dimensionen die russische Präsidialverwaltung hat; sie erinnert an das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Russische_Pr%C3%A4sidialverwaltung

      Jumaschew heiratete dann Tatjana und Oleg Deripaska Polina, die Tochter aus Jumaschews erster Ehe. Über die SPÖ wurden die Jumaschews in Österreich eingebürgert (d.h. durch Gusenbauer, Niessl, Doskozil, Schnabl, Apfalter; auch Gusenbauers Anwalt Specht mischte mit).

      Im Beresowski-Buch kommt vor, dass Generalstaatsanwalt Juri Skuratow gegen zahlreiche prominente Russen vorgehen wollte, die 50 Milliarden Dollar in die Schweiz verschoben hatten, darunter auch Jelzin und seine Töchter. Der Chef des FSB Putin machte Skuratow mit einem Kompromat fertig und sicherte den Jelzins dann Schutz vor Strafverfolgung zu, als er designierter Nachfolger des Präsidenten war:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Juri_Iljitsch_Skuratow

      Zum Umfeld von Beresowski in London gehörte Nikolai Gluschkow, der 2018 ermordet wurde:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Nikolai_Alexejewitsch_Gluschkow

      Der Eintrag zum 2015 ermordeten Boris Nemzow ist illustriert mit einem Bild vom World Economic Forum 2003 in Moskau:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Boris_Jefimowitsch_Nemzow

      Nemzow warf Gazprom 1997 vor, zu wenig Steuern bezahlt zu haben; wie Jelzin setzte er sich für den planwirtschaftlich geführten Autokonzern GAZ ein, der 1998 eine Partnerschaft mit Magna einging. Nemzow unterstützte die orange Revolution 2004 in der Ukraine gegen Viktor Janukowitsch; 2010 war er beim Aufruf „Putin muss gehen“ dabei; 2014 unterstützte er den Maidan. Er kandidierte u.a. für das Bürgermeisteramt in Sotchi, sprach aber von Wahlbehinderungen. Generell kann man sagen, dass zum Teil Kriminelle der Immunität wegen in die Duma gewählt werden…

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  3. Vorfälle in Geburtskliniken, Angriffe auf wehrlose Neugeborene, schockieren jeden Menschen und schalten das sachliche Denken ab. Genau das ist der Sinn von Kriegs- Propaganda: Sie soll die Emotionen entfesseln und die gewollte Stimmung inklusive Feindbild erschaffen. Wenn man so einfach aufzeigen kann, dass der angebliche Luftangriff auf die „Geburtsklinik“ eine inszenierte Geschichte der ukrainischen Regierung war, warum können die „Journalisten“ der westlichen „Qualitätsmedien“ das nicht? Oder anders gefragt: Warum erklärt mir kein „Qualitätsjournalist“, warum das kein Fake war und wie Marianna als „bemitleidenswertes Opfer“ des russischen Luftangriffs gleich dreimal in verschiedenen Rollen als Beauty- Model und Schauspielerin in dem Video auftaucht, das den angeblichen russischen Angriff beweisen soll? Hierbei wird Kriegs- Propaganda- Regel Nr. 5 befolgt, die besagt: „Der Feind begeht wissentlich Gräueltaten“.
    https://www.anti-spiegel.ru/2022/russland-bombardiert-eine-geburtsklinik-marianna-und-die-neue-brutkastenluege/

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  4. Es ist ein genialer Schachzug von Putin.
    Die Art der Sanktionen, die wohl als „Verzweiflungsakt“ zu sehen sind, dürfte wohl wegen dem Vermögen der Bidens in der Ukraine so drastisch erfolgt sein, dass nun bald futsch ist oder auch nicht.
    Putin wird diese Situation schon fast genießen, den russischen Oligarchen geht es gut, weil nur Fussball Clubs und Yachten beschlagnahmt wurde. Die Gazprom Bank und Sberbank sind von den Sanktionen ausgenommen, das Geschäft mit China läuft auf Hochtouren. Mastercard beendet sowieso das Kreditkartengeschäft und das Swiftsystem soll ebenso bald enden. Das gewaltige Staatsdefizit der Ukraine wird weiterhin von der USA und EU neben den Militärkosten finanziert, sodass Putin die Ukraine tatsächlich niemals erobern will. Finanzieren kann Putin den Krieg gegen höhere Verrechnung von Öl-, Gas- oder angereicherten Uranpreisen an die EU.
    Für das europäische Volk sieht es ganz schlecht aus, daher Vollzensur, damit es nicht noch auch zu Unruhen kommt.

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  5. Die Corona-Aktion war lediglich die Vorbereitung auf die leidvolle Zeit, die erst auf uns zukommt. Es folgt die Verarmung und nach Plan des Great Resets die Enteignung durch die Umstellung auf digitales Geld und einer Grundversorgung mit Totalüberwachung der Bürger. ENDE

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  6. Vor einem Jahr über Siegfried Wolf, MAN in Steyr und GAZ, Wolf wolle aus MAN einen Arm seines russischen Autobauers GAZ machen:

    https://www.trend.at/wirtschaft/man-was-siegfried-wolf-11951906

    Trend, Profil, Kurier gehören u.a. Raiffeisen und Benko. Dieser bekam Kredit von Raiffeisen, Bank of China, Sberbank Europe; bei der Tochter der Sberbank war Wolf Aufsichtsratsvorsitzender. Gusenbauer sitzt in Signa-Aufsichtsräten; von 2007 bis 2015 war Wolf im AR der Strabag (Deripaska, Haselsteiner, Raiffeisen), dessen Vorsitzender Gusenbauer seit 2010 ist. Die Gattin von Arbeitsminister Martin Kocher ist Vizechefin von MAN in München, also bei den Verkäufern von MAN in Steyr.

    Deripaska wird von EU-Sanktionen ausgenommen, d.h. ein Land muss sich für ihn eingesetzt haben. Dabei ist GAZ direkt am Krieg beteiligt:

    https://www.tagesschau.de/investigativ/kontraste/russischer-oligarch-deripaska-101.html

    1998 ging übrigens Magna mit Stronach, Wolf, Grasser eine Kooperation mit GAZ ein.

    Gerhard Schröder (der mit Gazprom) bietet sich als Vermittler an:

    https://www.politico.eu/article/gerhard-schroder-in-moscow-to-meet-putin-in-ukraine-peace-bid-sources/

    Ringier hat sich bisher von ihm beraten lassen, beim Schweizer Medienkonzern sitzt Laura Rudas im Verwaltungsrat, die einst zu den Aufpassern für Darabos gehörte und deren Onkel Andreas 2000 zu Magna ging (so wurde der Platz für Gusenbauer in der Löwelstrasse frei).

    Mykola Azarov wurde von Leo Specht vertreten (Gusenbauers Geschäftspartner lange im selben Haus wie die Gazprom in Wien, Löwelstrasse/Teinfaltstrasse) und auch von Lansky (mit dem Gusenbauer lobbyiert):

    https://corona-transition.org/asarow-die-nato-plante-einen-nuklearkrieg-gegen-russland

    Übrigens hatte Wolf bis vor Kurzem eine Gemeindewohnung in Wien, während mich die Handlanger von Putins Gusenbauer arm und wohnungslos machten…

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