Der Fall Nawalny und die Verlogenheit in der EU

Viele Menschen sehen in Wladimir Putin unbeirrbar einen „Guten“ und jedwedes Ereignis, das nicht in dieses Bild passt, prallt an ihnen ohnehin ab. Das sieht man auch recht deutlich bei den Protesten gegen Corona-Maßnahmen, so vielfältig diese durchaus sind. Dennoch muss man ihnen zugestehen, dass die Geschichte um Alexej Nawalny und eine Vergiftung durch Nowitschok nicht stimmig ist. Das kann jedoch bedeuten, dass es um etwas anderes geht, das man so direkt nicht aussprechen kann, das aber mindestens ebenso sehr Grund für Sanktionen sein kann.  Unweigerlich kommt da North Stream 2 ins Spiel, das auch Thema war, als US-Außenminister Mike Pompeo kürzlich Österreich besuchte. Man versteht Skepsis durchaus, wenn Angela Merkel („wir schaffen das!“) behauptet, die Bundeswehr habe Nowitschok zweifelsfrei nachgewiesen und den „Fall Nawalny“ mit EU und NATO besprechen will. Wir lesen auch: „Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, warnte vor einem Boykott. ‚Wir brauchen Russland in der Klimapolitik, in der Ukrainepolitik, in vielen anderen Bereichen. Wir können jetzt nicht sozusagen hier eine Mauer aufziehen zwischen dem Westen und Russland‘, sagte er am Donnerstag im ARD-‚Morgenmagazin‘.“

Man würde Ischinger zunächst eher der NATO zuordnen, doch wir finden ihn wohl auch nicht (lange mit Markus Braun von Wirecard, das viele für eine russische „Front“ halten) im „Think Austria“-Think Tank von Bundeskanzler Sebastian Kurz. Und es passt auch gut ins Bild, dass der österreichische Finanzminister von 2014 bis 2017 Hansjörg Schelling die Gazprom bei North Stream 2 berät. In seiner Ministerzeit sah die Finanzmarktaufsicht nicht allzu genau hin bei der Commerzialbank Mattersburg, die unmittelbar nach Wirecard Pleite ging; außerdem bekam die FMA nicht mit, dass Ex-Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil 2017 die Marktkapitalisierung von Airbus mit einer Kampagne attackierte. Nicht ohne Grund konnte Jan Marsalek in Österreich das geheime OPCW-Dokument zu Nowitschok einsehen; außerdem setzte er sich mit einem hier ansässigen Luftfahrtunternehmen nach Russland ab. Es wirkt wie ein schräger Film, wenn die Grünen sowohl in Deutschland als auch in Österreich Putins Politik anprangern und die Abhängigkeit von russischem Gas beenden wollen.

Nuoviso auf der Seite von Putin?

 

Die politischen Protagonisten haben zwar starke Sprüche auf den Lippen, sind aber meilenweit davon entfernt, wirklich etwas zu unternehmen. Denn bei Oligarchen, Mafia und Geheimdiensten (und der Verquickung von alledem) sehen sie geflissentlich weg und machen sich so eher noch damit gemein. Der NEOS-Abgeordnete Helmut Brandstätter scheint vollkommen vergessen zu haben, dass er einmal Herausgeber des „Kurier“ war, an dem Raiffeisen und Signa beteiligt sind; beide mit massiven Russland- und Oligarchen-Connections. Man darf sowieso vom Mainstream trotz Paradise Papers und vorher Panama Papers nicht zuvlel erwarten, denn dort wird Recherche längst mit Leak gleichgesetzt. Oder umgekehrt: Ohne Leaks keine Enthüllungen, denn recherchiert wird nicht mehr. Ausnahmen bestätigen die Regel, wie man z.B. bei der intensiven Beschäftigung der „Financial Times“ mit Wirecard sehen kann. Deutschland-Russland-Nawalny-North Stream kann auch schlicht dazu dienen, ein gängiges Narrativ aufrechtzuerhalten, das viele nach wie vor automatisch reagieren lässt. Wer sich mit der Rolle von Oligarchen befasst, checkt irgendwann, dass gelegentlich Konflikte zwischen Putin und diesen vorgeführt werden, um zu kaschieren, dass sie dem Kreml dienen. Vielleicht braucht man so eine Show jetzt auch, wo europäische Regierungen unter Druck sind, weil sie die Wirtschaft per Plandemie an die Wand gefahren und die Rechte der Bürger eingeschränkt haben.

Es ist schon etwas komplexer…

Es ist daher auch reiner Theaterdonner, was derzeit die meisten Politiker und die meisten Medien von sich geben; man darf sich da nur ja nicht täuschen lassen und sollte nach konkreten Maßnahmen gegen verdeckten russischen Einfluss bei uns fragen. Schließlich befasste sich Nawalny ja genau damit und legte sich unter anderem mit Oleg Deripaska an. Wie um zu bestätigen, wie sehr „unsere“ Politiker vom Kreml kompromittiert sind, gab es heute einen Spatenstich für ein neues Ausbildungszentrum der Strabag in Ybbs an der Donau. Dabei waren u.a. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Strabag-Aufsichtsratsvorsitzender Alfred Gusenbauer, der aus Ybbs stammt.  Mit anderen Worten macht ein russisches Netzwerk weiter, wie wenn nichts geschehen wäre, und zugleich tut Außenminister Alexander Schallenberg so, als würde „Österreich“ für Werte einstehen und Nawalny (und seine Recherchen) verteidigen. Die Forderung nach dem „Aufbau einer Drohkulisse“ gegenüber Russland ist nichts als Bullshit, wenn man im Ministerium eifrig darauf bedacht ist, die Aktivitäten von Oligarchen, Organisierter Kriminalität und Geheimdiensten zu decken. Man muss auch den SPÖ-EU-Abgeordneten Andreas Schieder fragen, ob er politisch denn überhaupt nichts mitbekommen hat, wenn er jetzt eine „unabhängige Untersuchung“ im „Fall Nawalny“ verlangt. Die selben Medien, die nun berichten, dass der „internationale Druck“ auf Russland steige und dass Nawalny tot gewesen wäre, hätte man ihn nur zwei Stunden später nach Deutschland gebracht, decken russischen Einfluss zu, vielleicht ohne dies zu realisieren.

Tagesschau zu Nawalny und zu den Zuständen in der Slowakei

Das sieht man auch bei Ibizagate, wo es eben nicht darum geht, tatsächlich „gekaufte“ Bereiche offenzulegen, sondern Narrative etabliert werden, die genau davon ablenken. Man sieht, dass auch als Nachwirkung von Protesten gegen Corona-Maßnahmen viele verwirrt sind, wie sie etwas einordnen sollen. Vielleicht ist das Denken in Blöcken zumindest bei den Menschen noch präsent, die so politisch sozialisiert wurden und vielleicht als junge Erwachsene erlebten, dass die Berliner Mauer fiel. Vieles scheint nicht zusammenzupassen, wenn man den Kalten Krieg noch kennt; etwa wenn sowohl Sebastian Kurz als auch Alfred Gusenbauer praktisch auf dem Schoß des Kriegsverbrechers Henry Kissinger anzutreffen sind. Was man ihm niemals vergeben darf, ist die Unterstützung des Putsches in Chile 1973 bzw. dessen mit Herbeiführen. In den 1970er Jahren wurde in Lateinamerika die Operation Condor lanciert, die alle (vermeintlichen) Sozialisten mit brutaler Gewalt bekämpfte und dabei auf Know How aus den USA, Frankreich und Deutschland zurückgriff. Wenn bei der Wirecard-Affäre, die sehr viel Österreich-Bezug hat, auf die Crypto AG als Geheimdienstgründung verwiesen wird, um Parallelen aufzuzeigen, geht es auch um jene Zeit, wie freigegebene Files des National Security Archive beweisen: „Die Veröffentlichung zeigt, dass die Kommunikation der Operation Condor (das Netzwerk der Militärregimes des Südkegels, die Mitte und Ende der 1970er Jahre Oppositionelle weltweit ins Visier nahmen, um sie zu liquidieren) auf Chiffriergeräten der CIA-eigenen Schweizer Firma Crypto AG abgewickelt wurde, ohne dass die Beteiligten wussten, dass die USA möglicherweise mitlasen.

Dirk Pohlmann über die Operation Condor

Die Berichte des ZDF und dRr Washington Post mit dem Titel ‚Geheimdienst-Coup des Jahrhunderts: Über Jahrzehnte las die CIA die verschlüsselte Kommunikation von Verbündeten und Gegnern‘ beruhen auf vertraulichen internen Aufzeichnungen von CIA und BND, die ihre Partnerschaft beim heimlichen Kauf der Crypto AG, dem führende Hersteller von Chiffriergeräten der 1970er Jahre, detailliert beschreiben.“ Der obige Kommentar von Dirk Pohlmann zu Veröffentlichungen 2019 zur Operation Condor zeugt vom üblichen Denkfehler, dass es nur Schwarz und Weiß gibt. Diese Operation bestätigt natürlich, dass „der Westen“ nicht weiß ist, belegt aber auch nicht, dass man jenseits des (einstigen) Eisernen Vorhangs mehr Skrupel hat. Für Pohlmann ist das Agieren von Oligarchen, Mafia und Geheimdiensten kein Problem, weil ja „der Westen“ so ungeheuer heuchlerisch unterwegs ist. Österreich bot zwar Flüchtlingen aus Lateinamerika Asyl an, exportierte jedoch zugleich Panzer. Heute ist „man“ auf der Seite von Nawalny, unterstützt aber zugleich Zustände, die der „Kreml-Kritiker“ anprangert. Man kann Kurz und Gusenbauer eindeutig Russland zuordnen, zugleich aber eben auch Kissinger; das ist nach dem Ende des Kalten Krieges kein Widerspruch. Dass sehr viel mit Oligarchen zu tun hat, sieht man auch an dieser Meldung zu einem Verfahren gegen die Signa Holding, bei dem es auch um einen Deal mit Roman Abramovich geht.

PS: Ich freue mich über finanzielle Unterstützung für meine Arbeit: Meine Konto Nr. ist AT592011100032875894 BIC GIBAATWWXX (Erste Bank, Alexandra Bader) DANKE!

 

5 Kommentare zu „Der Fall Nawalny und die Verlogenheit in der EU

  1. Man kann heute feststellen ,woher ein Nachbau z.B. von Medikamenten kommt. so auch von Stoffen wie Nowitschok. Wer glaubt das Skripal seine Tochter ohne Grund in England hatte,das Druckmittel für Russland,braucht nur die richtige Schlussfolge ziehen. Man soll nie unterschätzen,dass Putin ein hochintelligenter Mann ist.Er weiss ,was er tut,aber so einen grossen Staat zu regieren ist nicht einfach. Wir haben hunderte von Jahren gebraucht um auf unseren Stand zu kommen. Wo war Russland zu dieser Zeit.Wie lange gab es dort Leibeigene ohne Bildung. Was wurde da in relativ kurzer Zeit auf die Beine gestellt.
    Wo sind wir als Westen gelandet ?Ein manchmal trauriges Sittenbild !!

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  2. Der Held der westlichen Wertegemeinschaft Navalny, wird von einem weiteren Putinhasser unterstützt.

    Mit dem Oligarchen Michail Chodorkowski hatte
    Alexej Navalny einen prominenten Unterstützer gefunden, um bei der Präsidentschaftswahl 2018 gegen Putin anzutreten.

    Eine unheilige Allianz aus dem rechtsextremen, von Washington unterstützten Kaukasier hassenden angeblichen „Kreml-Kritiker“ und „Korruptionsbekämpfer“ Alexej Nawalny und dem aus Russland ins europäische Exil geflüchtete Ex-Oligarchen und ausgewiesenen Putin-Feind Michail Chodorkowski versucht, bei den Präsidentschaftswahlen 2018 dem amtierenden Präsidenten Wladimir Putin Paroli zu bieten.

    So rief Chodorkowski trotz seines Versprechens, sich aus der russischen Politik heraushalten zu wollen, gestern in Estland die Russen dazu auf, bei der Präsidentschaftswahl für Nav alny zu stimmen.

    Angesichts dessen, dass beide als US-Vasallen gelten und dadurch ohnehin kaum Sympathien in der russischen Bevölkerung erhalten, eine fragwürdige Angelegenheit ohne auch nur den Hauch einer Erfolgschance.

    ▶ Unterstützt werden die beiden prominenten Feinde Wladimir Putins von den westlichen Medien,

    die sie stets in ein gutes Licht zu rücken versuchen.

    Vor allem Navalny steht hierbei im Mittelpunkt. Medien, die sich sonst gerne damit rühmen, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu bekämpfen, verschweigen die rassistischen Äußerungen Navalnys weitestgehend.

    ▶ Lediglich vereinzelt (wie z.B. in der „Zeit“) wird der „World Follow“ der Yale University diesbezüglich ein klein wenig kritisiert.

    Aber gut, wenn es gegen Putin geht, sieht man über solche „kleinen Makel“ natürlich gerne weg.

    Dass Navalny keine Chance gegen Putin haben wird, liegt nicht nur an der Stärke des Präsidenten selbst, sondern auch an dem Umstand, dass sich die sogenannte Opposition entweder einfach nur offen an die USA anbiedert, oder einfach aus US-Geldquellen finanziert wird.

    Angesichts dessen, dass fast niemand in Russland der auch nur halbwegs bei Verstand ist nach Boris Jelzin eine weitere Politmarionette der Amerikaner im Kreml sitzen sehen will, schneiden sich Navalny & Co damit nur selbst ins eigene Fleisch.

    Michail Chodorkowski unterstützt auch die Medien
    der „Siebten Kolonne“ in Russland, die W. Putin
    mächtig kritisieren.

    Schon 2014 hatte M. Chodorkowski einen
    blutigen Putsch in Russland gefördert bzw.
    vorhergesagt.

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  3. Hier mehr über den zweiten vom Westen heilig gesprochenen Geschäftsmann.
    Auch er wurde nach Deutschland geflogen und
    anschließend ein riesiges mediales Tamtam gegen
    W. Putin inszeniert. Federführend mal wieder
    Groß-D.

    Die letztendliche Gerichtsentscheidung in dem russischen Verfahren gegen den früheren Öl-Oligarchen hat dramatische Proteste von der Obama-Administration und von Regierungen rund um die Welt hervorgerufen und die russische Justiz als Tyrannei und Schlimmeres gebrandmarkt.

    Was dabei sorgfältig bei der Chodorkowski-Geschichte vergessen wird, ist der wahre Grund, warum Putin den Ex-Chef des größten privaten Ölgiganten Yukos festnehmen und ins Gefängnis werfen ließ.

    Das wahre Verbrechen von M. Chodorkowski
    ====================================
    von F. William Engdahl

    Michail Chodorkowskis tatsächliches Verbrechen war nicht der Diebstahl russischer Vermögenswerte für Pfennigbeträge in der Banditenära unter Jelzin. Sein wahres Verbrechen lag darin, dass er eine Schlüsselrolle in einer westlichen Geheimdienstoperation spielte, welche die Reste Russlands als funktionierender Staat zersetzen und zerstören sollte. Wenn man das weiß, ist die Strafe milde im Vergleich zu den Maßstäben, welche die USA oder Großbritannien bei verurteilten Hochverrätern anlegen. Obamas Foltergefängnis in Guantánamo ist nur ein Beispiel für die Doppelstandards in Washington.

    In dem politisch korrekt zurechtgebogenen Eintrag in Wikipedia heißt es: “Der Ölkonzern Yukos war eine Erdölfirma in Russland, die bis 2003 von dem russischen Oligarchen Michail Chodorkowski geleitet wurde….Chodorkowski wurde verurteilt und ins Gefängnis geworfen…… Yukos war in der Zeit von 2000 – 2003 eine der größten und erfolgreichsten russischen Firmen. Im Jahre 2003 konfrontierte die russische Regierung Yukos im Gefolge einer Steuerprüfung mit Steuernachforderungen in Höhe von 27 Milliarden Dollar. Da zugleich die Vermögenswerte von Yukos durch die Regierung eingefroren wurden, konnte die Firma die geforderten Steuern nicht begleichen. Am 1. August 2006 erklärte ein russisches Gericht Yukos für zahlungsunfähig. Die meisten Vermögenswerte von Yukos wurden zu Niedrigpreisen an Ölfirmen verkauft, die dem russischen Staat gehörten. Der Europäische Parlamentarische Rat verurteilte Russlands Kampagne gegen Yukos und seine Eigentümer, weil sie aus politischen Gründen stattgefunden und gegen die Menschenrechte verstoßen hätte.”

    Wenn wir jedoch etwas tiefer graben, sieht der Fall ganz anders aus. Als Chodorkowski im Oktober 2003 in Sibirien aus seinem privatem Flugzeug steigt, wird er verhaftet.

    Er wurde wegen Steuerhinterziehung verhaftet, wie in Wikipedia korrekt beschrieben.

    Was allerdings nicht gesagt wird, ist die Tatsache, dass er bereits im Alter von 40 Jahren dabei war, zum reichsten Mann Russlands aufzusteigen, und über ein Vermögen von 15 Milliarden verfügte, das er in der gesetzlosen ▶Jelzin-Ära durch betrügerische Akquisitionen angehäuft hatte.

    Auf einer Auktion, die von seiner eigenen Bank durchgeführt wurde, zahlte Chodorkowski für Yukos 309 Millionen Dollar. Im Jahre 2003 wurde der Wert derselben Firma auf 45 Milliarden Dollar taxiert, was man nicht auf Chodorkowskis geniales Management zurückführen kann.

    Im Jahre 1998 wurde Chodorkowski vor einem US-Gericht freigesprochen, bei dem er angeklagt wurde, Beihilfe zur Geldwäsche über 10 Millionen Dollar mithilfe seiner eigener Bank und der Bank of New York geleistet zu haben.

    Anscheinend hatte er sehr einflussreiche Freunde. Der damalige Chef der Republic National Bank of New York, Edmund Safra, wurde einige Monate später in seinem Apartment in Monaco gerüchteweise von Mitgliedern einer angeblichen “Russenmafia” ermordet, die er bei einer Drogengeldwäsche betrogen haben soll.

    Aber es gibt noch mehr zu berichten.
    Chodorkowski baute sehr beeindruckende Verbindungen im Westen auf. Mit seinen Milliarden,
    die er letztendlich dem russischen Volk gestohlen hatte, gewann er einige mächtige Freunde.

    Er gründete nach dem Modell der ▶ Open Society-Stiftung des US-Milliardär George Soros die Open Russia Foundation.

    Als Vorstände berief er zwei mächtige Männer im Westen – ▶ Henry Kissinger und Jacob Lord Rothschild.

    Anschließend entwickelte der Verbindungen mit einigen der einflussreichsten Zirkeln in Washington und wurde zum Beirat der verschwiegensten Beteiligungskapitalfirma, der Carlyle Group, berufen, wo er mit anderen Beiräten wie ▶ George H.W. Bush und James Baker III an Sitzungen des Gremiums teilnahm.

    Aber das wahre Verbrechen, wegen dem Chodorkowski hinter russischen Gittern landete, war die Tatsache, dass er sich anschickte, eine US-gestützten Staatsstreich zu inszenieren,

    um die Präsidentschaft bei den russischen Duma-Wahlen von 2004 an sich zu reißen.

    ▶ Chodorkowski war gerade dabei, seinen enormen Reichtum zum Kauf von genügend Sitzen in den bevorstehenden Duma-Wahlen einzusetzen, um so die russischen Gesetze hinsichtlich der Eigentümerschaft von Öl im Untergrund und der Pipelines zu Transport desselben zu ändern.

    http://www.voltairenet.org/article168007.html

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