Offener Brief an Norbert Darabos

Oft wird Menschen, die sich für etwas ausserhalb ihrer unmittelbaren Umgebung einsetzen,  der Vorwurf gemacht, es sei alles ja nur „persönlich motiviert“, besonders dann, wenn sie dafür Nachteile in Kauf nehmen müssen. Wie etwas zugleich politisch, persönlich, aber auch privat sein kann und wie man unterschiedliche Aspekte verbindet und unterscheidet, zeige ich in einem offenen Brief an Norbert Darabos, mit dessen Situation ich erstmals vor 10 Jahren zu tun hatte, als er Verteidigungsminister war. Dabei spielte spätestens dann eine mögliche private Komponente mit, als ich ihn gegen Kritik an seiner Ablehnung des amerikanischen Raketenabwehrsystems verteidigte und er mir verklausuliert zu verstehen gab, dass er mich kennenlernen wollte. Damals wusste ich nicht, was inzwischen auch im 2. Eurofighter-Ausschuss zur Sprache kam, nämlich dass er abgeschottet wurde, was ohne Druck und Überwachung undenkbar ist.

Sehr geehrter Herr Landesrat, lieber Norbert,

vor etwas über zehn Jahren saß ich mit Johannes Voggenhuber, damals noch grüner EU-Abgeordneter, im Rüdigerhof in Wien-Margareten. Diese Art Kontakt (und manchmal etwas mehr) war möglich, obwohl / weil er immer eine Schwäche für mich hatte, auf ihn aber eine Agentin angesetzt wurde, damit er fremde Kreise in den Grünen nicht stört (siehe offener Brief an Peter Pilz). Voggenhuber empörte sich da über die Bundesregierung, die anders als in Deutschland ohne jede Diskussion vorsah, dass die Eurofighter entführte Passagiermaschinen im Notfall abschießen dürfen. Ich beschloss dann, mich an dich und an Gusenbauer zu wenden, Letzterer antwortete nach ein paar Wochen unverbindlich, während du ausführlich warst und mit ein paar Worten zu verstehen gegeben hast, dass du nicht an das unwahrscheinliche offizielle 9/11-Szenario glaubst. Was ist denn da los, dachte ich mir, das von einem Minister, und: der ist an dir interessiert! Deine Antwort kam etwas verzögert, sodass du dich vielleicht dazu entschlossen hast, auf meine Fragen einzugehen, als ich dir ein PDF der Zeitschrift „Geheim“ schickte, wo es in der „Naming Names“-Rubrik um die CIA-Station in Wien ging.

Darabos 2017 im Burgenland

Kaum dass ich deine schriftlichen Antworten auf Ceiberweiber ins Netz gestellt habe, schrieb die ehemalige US-Besatzerzeitung „Kurier“ auch über Alpha Priority-Einsätze und teilte mit, dass sie deine 24 Stunden erreichbare Notfall-Handynummer für solche Situationen kennt. Dies erschien mir schon einschüchternd, da man dich ja auch mit Fakes in eine heikle Lage bringen kann, und ich fand es empörend. Dann hast du in der ebenfalls US-affinen „Presse“ kundgetan, dasd du den Raketenschild ablehnst, weil er gegen Russland gerichtet ist, und das in solchen Fällen übliche Medienbashing setzte ein, gegen das ich dich verteidigte. Schliesslich hast du an die „sehr verehrte Frau Bader“ geschrieben und mir zugleich durch die damals auch im Landesverteidigungaussschuss sitzende Ex-Abgeordnete Bettina Stadlbauer deinen Dank ausrichten lassen. Leider tat sie dies bei einem Hintergrundgespräch, zu dem sie eingeladen hat, gleich vor lauter ORF-Redakteuren kund, die so große Ohren bekamen. Dass Medien US-Interessen vertreten, kann sie nicht wissen, sagte ich mir und gab Verallgemeinerndes von mir, von wegen, dass es doch selbstverständlich ist, dich zu verteidigen, wenn du sagst, was selbstverständlich sein sollte.

Bald wurde ich über einen inzwischen nicht mehr existenten Blog verleumdet und damit wurden auch die Fördergeber von Ceiberweiber konfrontiert, wobei mich die damalige Herausgeberin und Arbeitgeberin Christiana Weidel nicht verteidigte.  Mir war bewusst. dass hier ein Geheimdienst reagiert, zumal Weidel wie „umgedreht“ wirkte (mir auch kündigte, aber die Webseite überließ) und ich Personen unter posthypnotischer Suggestion erstmals Jahre davor in den Grünen erlebte, das gut zuordnen konnte. So manipulierten Menschen ist das meiste bewusst, was sie sagen, aber ein gewisser Teil ist eine unbewusste Botschaft an Adressaten; das kann einer sein, das kann ein Parteigremium sein oder es ist gleich die Öffentlichkeit.  Als du das Aegis-System abgelehnt hast, fand Voggenhuber das zuerst gut, dann aber beklagte er es in einem dann typischen Singsang mit hoher Stimme als „nationalistisch“ und „reaktionär“.  Diese Begriffe sind damals wie heute ein Indiz dafür, dass man etwas richtig macht; 2007 verteidigte ich dich am Telefon, brach in Tränen aus und legte auf; ich hatte das Gefühl, dass du einfach  integer bist und mehr drauf hast, als er je draufhaben wird. Seit Februar 1993 werden meine Telefonate überwacht; in den Vor-Handy-Zeiten war die österreichische Post den Amerikanern bei so etwas behilflich.

Ich verstand, was das für die Lauscher jenseits der Wände bedeutete, denn es gab länger eine Art „Kampf“ zwischen mir und den Amerikanern um Voggenhubers Freiheit von Manipulation. Dabei war ich mäßig erfolgreich, da er phasenweise zugänglicher war, besonders klar während des Kosovokriegs 1999, gegen den er anders als Pilz und Parteichef Alexander Van der Bellen auftrat.  Ich entfernte mich zwar immer weiter vom Versuch, etwas zu ändern, wollte aber dennoch nicht damit leben, dass „die Amerikaner“ bei uns mit allem durchkommen. Dir wollte ich zunächst ersparen, dass sie eine Agentin auf dich ansetzen, sodass ich den Ball bei dem Stadlbauer-Termin flachhielt. Schliesslich kam von dir das unten abgebildete Schreiben, das man, wie ich später lernte, auch als schriflichen Ministerwillen bezeichnen kann (der Ministerwille wurde via Kammerhofer routinemäßig illegal ausgesetzt und ins Gegenteil verkehrt). Dass im U-Ausschuss Zeugen von deiner Abschottung zur Zeit des Vergleichs mit EADS sprachen, bestätigte mir dann auch, dass es kein Zeitfenster gab, wo wir ungehindert hätten kommunizieren können. Vielleicht ganz am Anfang, als du 2003 nach Wien kamst, um Bundesgeschäftsführer zu werden? Jedenfalls hast du sofort auch verdeckt reagiert, als ich mich wegen der Eurofighter an dich wandte. Und das mit dem Raketenschild war natürlich auch mit Sicherheit etwas, worauf jemand wie ich anspringt.

Er  wollte sich „meinen Zuspruch“ verdienen und freute sich sehr auf meine „Offenheit“

Ich habe im Juni 1992, mit 29 Jahren, erstmals verdeckt auf eine verdeckte Aktion reagiert, ohne dass ich damals diese Begriffe verwendet hätte. Wie hier dargestellt, śollte Pilz mit allen Mitteln Parteichef werden, wobei die Grünen in das verwandelt werden sollten, was heute die Liste Pilz verkörpert. Da Voggenhuber und ich dagegen waren und bei einem Bundeskongress an einem Strang zogen, wurde u.a. ein fingierter Brief zur Einschüchterung lanciert, den ich jedoch (verdeckt) erst recht verbreitete, sodass das nach hinten losging. Es ist spekulativ, wann du den Einfluss der CIA auf Politik erkannt hast; im Wahlkampf 2006 musstest du jedenfalls mit jemandem vom mit den Amerikanern verbundenen Mossad kooperieren. Als ich deine Abschottung über die Jahre dokumentierte – nicht mal der Generalstabschef hatte unmittelbaren Zugang zu dir als Befehlshaber des Heeres laut Verfassung – verstanden einige Offiziere nicht, warum ich so sehr im Visier des gegen dich arbeitenden Kabinettschefs stand. Ich erinnere mich noch, wie sich Streitkräftekommandant Franz Reißner 2013 bei der Abschiedsfeier von General Entacher dafür entschuldigte, dass er bei Abschottung mir gegenüber auch mitmachte.

Zu diesem Zeitpunkt warst du gerade wieder in die Löwelstrasse gewechselt und Gerald Klug galt als Verteidigungsminister;  da du dich nicht frei bewegen konntest und Kammerhofer noch immer im Kabinett war, hat sich nichts geändert. Reißner wunderte sich, wieso ich so angefeindet werde, und ich meinte, dass ich schon aus den Grünen wusste, dass man z.B. eine Agentin auf einen Politiker ansetzen kann, und Darabos dafür viel zu clever ist. Ich war persönlich, was ohne den beschriebenen Druck auch eine Form von privat gewesen wäre, auf deiner Seite und analysierte deine Situation doch politisch (und in gewisser Weise nachrichtendienstlich) nüchterner und realistischer als die meisten Militärs. Denn ich war nicht in meiner Eitelkeit und Wichtigkeit gekränkt, weil du nicht mit mir sprachst (sondern Kammerhofer mich bedrohte und verleumdete), sondern stellte das Muster dar, da ich die Aussagen anderer sammelte und auswertete. Wie ich via Kammerhofer und  Co. schikaniert wurde und worauf dabei gesetzt wurde, war mir auch sonnenklar: man konnte dir anders als Voggenhuber nicht einreden, dass ich ja nur berechnend und nicht eigenständig sei und Männer benütze, also wandte man sich an andere.

Dabei wurde ausgeblendet, dass du konsequent abgeschottet wirst und der Zugang zu dir auch bei mit dir vereinbarten Terminen verweigert wurde. Das Muster bei Militärs bestand darin, medial deinen 1988 geleisteten Zivildienst zu betonen, die Zeit im LV-Ausschuss (2004 bis 2006) zu unterschlagen und so zu suggerieren, du hättest kein Interesse am Heer und seist deswegen ein „Phantomminister“.  Damit drückte man auf die richtigen Knöpfe bei Offizieren, die sich seit jeher von der Politik vernachlässigt fühlen und prägte das Bild bis heute, das fast alle von dir bekamen. Was mich betrifft, wich die an Sicherheitspolitik interessierte eigenständige Frau ebenso von gängigen Vorstellungen ab wie ein „Ex-Zivi“, der sich ebenfalls damit auskennt. Deshalb fiel bei einigen und mit nachhaltigen Folgen auf fruchtbaren Boden, was Handlanger der Amerikaner wie Kammerhofer über mich verbreiteten. Welchen persönlichen / privaten Spielraum sollte ein Minister haben, dem man die Abschaffung der Wehrpflicht und die Abberufung General Entachers aufoktroyierte (und auch den sog. „Darabos-Vergleich“ mit EADS)? Du warst ja als Mensch kein Mitarbeiter der Wiener Müllabfuhr, der mit, sagen wir, einer Hundefriseurin mal auf einen Kaffee gehen will.

Sondern der Bundesminister für Landesverteidigung (Befehls-  und Verfügungsgewalt über das Heer, Weisungsrecht im Ressort), der Chef des Heeres und der Geheimdienste. Und ich war jene Internetjournalistin, die sich immer wieder für Internationales und politische Hintergründe interessierte, seit sie 1992 noch als aktive Grüne CIA-Einfluss richtig erkannte und rekonstruierte. Selbst der eine oder andere Kaffee, also persönliche Ebene, oder mehr als das und schon ins Private gehende Treffen wären da ein Megagau für jene Kräfte, die ihre illegalen „Befehle“ via Kammerhofer gaben. Es mag das Ego manch eines Militärs erschüttern, aber im Vergleich zu vielen leicht aufs Glatteis zu führenden Offizieren waren wir beide andere Kaliber. Ich finde deinen Umgang mit Abschottung, Druck, Überwachung, Bedrohung zwar feige, aber es haben alle versagt, die dich schützen müssten. Der Befehlshaber und die Befehlskette gehören schliesslich zu den „militärischen Rechtsgütern“, sind also Fälle fürs Abwehramt, das sich aber auch via Kammerhofer instrumentalisieren ließ.

Drohposting in der „Presse“ 2011

Persönlich / privat habe ich oft sehr gelitten, wenn ich dich abgeschottet sah bzw. man mir nicht nur beim Bundesheer, sondern auch in der SPÖ ohne Angabe von Gründen den Zutritt zu Medienterminen verwehrte, dir also nicht durch Anwesenheit ein bisschen Rückendeckung sein konnte. Politisch sah ich mir an, wie oft du überhaupt verglichen mit anderen (Ministern, Parteimanagern) in der Öffentlichkeit warst, wie andere sich verhalten haben und wer noch aller klagte, dass er mit dir nie reden könne.Übrigens machten anonym bleibende Abschotter von dir als Bundesgeschäftsführer z.B. im August 2013, als du mich beim Wahlkampfauftakt im Wiener Museumsquartier begrüsst hast, sie mich aber rauswarfen, den Eindruck, unter posthypnotischem Befehl zu stehen. Bezeichnend war, dass sie sich auf „Befehl vom Chef“ beriefen, mir aber nicht sagen konnten, wer dieser „Chef“ anstelle von Darabos ist. Auch als via SPÖ für das „Profiheer“ geworben wurde (= in Wahrheit für NATO-Beitritt und Kampfeinsätze) wirkten manche so massiv manipuliert, wenngleich sich das Meiste im Allgemeinen durch Mitläufertum erklären lässt.

Inzwischen weiss ich, dass man dich in deinem Wohnort als privat betrachtet und Informationen aus der Außenwelt dabei am liebsten ausblendet, obwohl sie die (fehlende) Möglichkeit betreffen, egal wo überhaupt privat zu sein ( = einfach  nur ein Mensch, sicher, geschützt, in Ruhe gelassen). Was deine Lage bedeutet und wie sie ist, musste ich oft insofern verdrängen, als dass ich dazu sachlich (politisch) auch bei Pressekonferenzen Fragen stellte. Auf diese Weise haben sie immer mehr Personen bestätigt (die Justiz hat noch nie jemanden dazu einvernommen), ohne dass sich etwas änderte. Dass ich weit oben auf der Liste der Personen stehe, die für dich No-Go sind, führte dazu, dass du nicht das allergeringste Risiko eingehst, während ich mich weit aus dem Fenster lehnte und es dafür auch voll abbekam. Wäre alles wie 2007,  würde ich jetzt am Wienerberg im Schatten sitzen, war in der Früh baden, holte dann kühle Getränke und genieße meinen Garten. Während du aber 2017 wie 10 Jahre zuvor im Gasthaus bist und sich an der Oberfläche nichts geändert hat, habe ich als Kollateralschaden deiner Situation alles verloren. In gewisser Weise lebe ich anders als du kein Leben, dass ich nicht leben will, da ich mir den Mund nicht verbieten lasse.

Zugleich ist ein Leben voll materieller Einschränkungen als Preis für die Wahrheit beschwerlich und weit unter meinen Möglichkeiten. Während aber erste Reihe fußfrei-Trolle kein Recht haben, dich dafür zu kritisieren, dass du dich Druck beugst, steht es mir sehr wohl zu. Wie soll das weitergehen? Willst du weiter zusehen, wie ich fertiggemacht werde? Oder nimmst du meine EF-Sachverhaltsdarstellung als Chance, dich zu befreien, zumal darin verdeckte Aktionen gegen Österreich beschrieben werden? Oder stellst du dich vor mich, weil du nicht mehr zulassen willst, dass ich den Preis für deine Lage bezahle, indem ich sie thematisiere und auf Mauern stoße? Solange ich in deiner Gegend bin, kannst du eine Verhaltensänderung auch sofort deutlich machen. Aber da läuft dir die Zeit bald davon. Dabei ist jetzt das Momentum da, denn „deine“ Partei, die dich rundum im Stich lässt, ist in Troubles und wird von den Medien kritisiert. Wies Christian Kern vor einem Jahr noch jedes Gerede über Intrigen, die ihn zum Kanzler machten, mit der Bemerkung „das ist House of Cards für Arme“ zurück, macht er selbst einen auf Frank Underwood. Unsere Story ist aber etwas, das Kern und Co. mühelos an die Wand spielt  und die Presse jetzt interessieren könnte.

Darabos 2007 bei SPÖ Wien

Was deine Parteigenossen betrifft, finde ich ja die amüsant, die um dich und andere herumscharwenzeln in der Annahme, du hättest „Macht“.  Da du einer der Intelligensten in der Politik bist und dich das Landesrat-Dasein in der bestehenden Form unterfordert, unternimmt man alles, um dich nicht machen zu lassen.  Denn du unterscheidest dich von vielen anderen, auch weil du noch den echten Sozialdemokraten verkörperst. Deine Genossen mögen es meist gar nicht, mit Infos über den Umgang mit dir behelligt zu werden (die Kritik am derzeitigen Minister Doskozil einschliessen), denn dies stört ihre Vorstellung von deiner „Macht“, an deren Rockzipfel sie sich hängen können. Zwar klagten auch ehemalige Mitglieder der Bundesregierung über Kammerhofer und deine Abschottung (und können sich darauf mehr Reim machen als andere), zu Handlungen lassen sie sich aber nicht bewegen. Für die erste Reihe fußfrei, die hier gerne mitliest, um sich „kritisch“ vorzukommen, ist dies sicher ein gefundenes Fressen.

Gerne urteilen sie über andere, unterstellen ihnen Feigheit oder zuviel Beharrlichkeit, wo sie aber jene Kräfte, die uns zusetzen, nie am eigenen Leib spürten. Unsere Erfahrungen verändern natürlich; ich weiss nicht, inwiefern du anderen überhaupt nahe warst, wo du das Klüger Sein sicher auch genossen hast; spätestens mit der Erkenntnis über verdeckte Einflüsse und den Konsequenzen des Erkennens gibt es aber eine zusätzliche Trennlinie. Mich nervt auf der einen Seite, dass viele puncto Trump und Putin oder auch als Folge von Wikileaks so lässig über die CIA reden, schreiben und posten, aber Bezüge zu unserem politischen Alltag nicht entsprechend ernst nehmen wollen. Auf der anderen Seite macht es aber möglich, über verdeckte Aktionen und Geheimdienstmethoden zu reden, ohne bei allen sofort in der Ecke zu stehen. Gäbe es politischen Schutz, wäre es nie notwendig gewesen, hier mögliche persönliche / private Aspekte zu erörtern. Was wäre eigentlich gewesen, wenn sich unsere Wege zum Beispiel 1993 gekreuzt hätten?

Wenig wahrscheinlich, weil du im Burgenland warst (vielleicht schon mit der Sehnsucht nach einem anderen Leben?), aber mal als Hypothese: Wenn ich zu dir Vertrauen gefasst hätte und dir von Agenten, posthypnotischen Befehlen (die ich damals so beschrieb, das Leute mündlich und in Texten vorgeschickt werden, ohne zu begreifen, warum sie etwas sagen), Desinformationskampagnen und konzertierten Aktionen (mein Begriff für verdeckte Aktion),  CIA und EU erzählt hätte – wie hättest du reagiert? Es zwar interessant gefunden, aber – um deiner Karriere willen – lieber nichts mit jemandem wie mir zu tun gehabt? Oder 10 Jahre danach, als du Bundesgeschäftsführer wurdest: hättest du denn hören wollen, dass nicht jeder „Widerstand gegen Schwarzblau“ auf natürliche Weise entstanden ist und wo deine Partei US-Interessen vertritt? Und 2013, als man dich nicht nach der Wehrpflicht-Volksbefragung zurücktreten ließ – du warst in Wahrheit für die Wehrpflicht, durftest aber nicht dazu stehen – warum hast du nicht versucht, das Handtuch zu werfen? Und wenig später, als du doch abgelöst wurdest und weiterhin unter Druck warst – gab es keine Möglichkeit zu gehen, egal was man in deinem (patriarchalischen) Dorf dazu sagt? „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“, wie Adorno einst zu Recht sagte. Siehe übrigens auch offener Brief an Kanzler Kern, der dieses Schreiben strategisch ergänzt.

Alexandra Bader

PS: Das abgebildete Drohposting schickte ich zusammen mit anderen Indizien zur verdeckten Vorgangsweise u.a. gegen Darabos, aber auch gegen mich an den Verfassungsschutz, Justiz- und Innenministerium usw. Niemand fand es der Mühe wert, dem nachzugehen, d.h. auch anderswo gelten fremde illegale Befehle.  Dies wurde auch deutlich, als Vizekanzler und Justizminister Brandstetter 2015 höchstpersönlich dafür war, mich obdachlos zu machen, weil ich 2017 vom U-Ausschuss bestätigte rechtswidrige Zustände im BMLV in Artikeln beschrieb und bei der Staatsanwaltschaft anzeigte. Darabos musste sich also Kammerhofer „fügen“, andernfalls leidet der „Ruf seiner Familie“, seine Gesundheit und die seiner Kinder (interessanterweise muss er sich um seine Ehefrau keine Sorgen machen – was „Yankee“ damit bloß meinte?).

PPS:  Wie hier beschrieben, suchen die Kater Baghira und Gandalf und ich (und hoffentlich auch Athos, der seit einigen Tagen verschwunden ist) ein neues Quartier, wo wir uns von alldem erholen können und wo ich dann wieder neue Kräfte schöpfe und aus den bisherigen Erfahrungen etwas Neues entsteht. Vor allem möchte ich die Ruhe haben, einmal um Verlorenes und Vergangenes trauern zu können, denn das war bisher nicht möglich. Ich sitze im Burgenland auf halb gepackten Koffern und miste bei ungeheurer Hitze noch aus. Auf den Wunsch vieler treuer Leserinnen und Leser hin ist finanzielle Unterstützung  jederzeit willkommen: Alexandra Bader, Erste Bank BLZ 20111, BIC GIBAATWWXXX, IBAN AT592011100032875894. Ihr erreicht mich unter 06508623555, alexandra(at)ceiberweiber.at und ich bin auf Facebook und Twitter (cw_alexandra)

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