Türkei, Griechenland und der Angriff auf Europa

Während Italien Gebiete wegen des Corona-Virus abriegeln kann, sollen „wir“ wieder einmal die Grenzen öffnen, um „Geflüchtete“ aufzunehmen. Der Kontrast ist leicht vorstellbar: hier Geisterstädte, dort Menschenansammlungen, hier der Einsatz von Kräften der Exekutive, eventuell auch der Armee, dort (hoffentlich nicht) deren Versagen. Manche hegen deswegen schon den Verdacht, dass eigentlich alles zusammenhängt bzw. dass uns Corona-Panik von den Vorgängen im Süden der EU ablenken soll. Das aber würde wiederum bedeuten, das Virus doch zu unterschätzen, was ja auch nicht ratsam ist. Man kann es freilich nicht vergleichen, und doch wird uns einiges beim Wikipedia-Eintrag zur Spanischen Grippe irgendwie bekannt vorkommen. Was den NATO-Staat Türkei gegen den NATO-Staat Griechenland betrifft, gibt es Videos, die nach dem Provozieren ernster Grenzkonflikte aussehen. Vielleicht ist bei der Bewertung der Tragweite hilfreich, sich Eckdaten der Auseinadersetzungen um Zypern in Erinnerung zu rufen, mit einer Grenze zunächst zwischen  Griechenland und der Türkei und UN-Schutztruppen. Dennoch ist es jetzt anders, weil Migranten mit Gewalt griechischen Boden und damit den der EU betreten sollen; nur rund 4% sollen Syrer sein, die meisten stammen aus Afghanistan. 

Man kann nur den Kopf schütteln, wenn am Freitag in Wien für offene Grenzen demonstriert wurde oder „nur“ gefordert wird, „Frauen und Kinder“ aufzunehmen. Erstens muss man sie auf Bildern von der Grenze mit der Lupe suchen und zweitens würden sie, wenn man sie z.B. von der überlasteten Insel Lesbos holt, ja dank Familiennachzug nicht alleine bleiben. Das wäre auch unmenschlich, doch die ansässige Bevölkerung hat nicht nur  bei uns im Wesentlichen schon genug an Migration erlebt. Im Alltag wird  zu oft eine Bevorzugung wahrgenommen, als dass man dies noch abtun oder gar als rassistisch bezeichnen könnte. Es geht hier ja nicht darum, dass jemand bereits einen Job hat und deswegen nach Österreich ziehen will, sondern um massiven Aufwand unserer Gesellschaft, während anderes vernachlässigt wird. Wer dennoch nach offenen Grenzen ruft, blendet die Nöte anderer Menschen vollkommen aus und agiert eher wie ein Pawlowscher Hund als wie eine Humanistin oder ein Humanist. Anders als 2015 trauen sich viel mehr Menschen offen zu sagen, dass sie keine illegale Einwanderung mehr wollen. Denn wer bereits in der Türkei Asylstatus hat, ist kein Flüchtling mehr, sobald er weiterreisen will. Sonderlich „dankbar“ wirkten auch jene Männer nicht, die 2015 den Zaun zwischen Serbien und Ungarn überwinden wollten und auch Kinder einsetzten, um mitleiderregende Bilder zu produzieren.

Video von der Grenze

 

Wenn die Grenze der EU gestürmt werden soll, muss sich Griechenland dagegen wehren, darf damit aber nicht alleingelassen werden. Vor vier Jahren gab es eine Debatte über „Obergrenzen“, die wie ein Verweis auf die Genfer Flüchtlingskonvention von falschen Voraussetzungen ausging. Denn die GFK sah vor, im nächsten sicheren Land Asyl auf Zeit zu erhalten und sich den dort geltendenn Regeln anzupassen, andernfalls wäre das „Gastrecht“ verwirkt. Und jeder Staat muss seine eigenen Erfordernisse, also etwa Ordnung, Sicherheit, Sozialsystem an die erste Stelle setzen und darf auch bei tatsächlich Asylberechtigten Stopp sagen. „Keine Obergrenzen“ war eine wie „open the  borders“ dauernd wiederholte Forderung, die auf die Aufgabe der Eigenstaatlichkeit hinausläuft. Die gehirngewaschenen Protagonisten, die mit Presseaussendungen, Aktionen, Diskussionen, Medienauftritten ohne Ende eine simulierte Realität erzeugten, durften nie begreifen, dass alles begrenzt ist. Eben unsere Staatsfläche, unsere Infrastruktur, unser Wohnraum. unsere Jobs – und auch das, was man der eigenen Bevölkerung zumuten kann. Für Wohnungslose und Arme haben sie freilich nichts übrig außer einen ungeheuer menschlichen Hinweis auf Twitter etwa auf das Kältetelefon der Caritas. Auf ihre Art sind diese Menschen auch eine Armee, die viele seit 2015 dem „Philantrophen“ George Soros zuordnen, doch es ist vielschichtig.

Am 8. März in Wien

Während nur Griechenland und Solidarität etwa der Visegrad-Staaten den Sturm Europas verhindert, wird z.B. bei Veranstaltungen am Internationalen Frauentag wieder auf „refugees welcome“ und „open the borders“ gesetzt, halt „für Frauen und Kinder“. Wenn Coronavirus (Quarantäne, Abstand, Abriegeln von Regionen) und „Flüchtlinge“ (öffnet die Grenzen, kommet alle herein!) widersprüchliche Handlungsimpulse setzen, wird dies bei manch einer Manifestation noch auf die Spitze getrieben. Am Wiener Stephansplatz konnte man ein paar Frauen und Männer hüpfen sehen, als eine Frauenband Mutter Erde besang und beschwor, dass jede Frau eine Göttin sei. Dabei denkt man erstmal an Fridays for Future, die zuerst in Deutschland gegen Kohlekraftwerke „für das Klima“ hüpften. Tatsächlich waren die Veranstalter(innen) jetzt One Billion Rising, Parents for Future, Fridays for Future und Each for Earth. Es ging um den Klimawandel, um Frauenpower und „natürlich“ darum, offene Grenzen zu fordern. Für die Anwesenden schien alles zusammenzupassen, wohl ohne dass sie sich Gedanken machten über Angriffe auf die europäische Industrie und jetzt auch auf das Territorium der EU. Man kann sagen, dass seit 2015 ein Kreis beschrieben wurde, der dann zum „Phänomen“ Greta Thunberg führte und der jetzt wieder bei „refugees“ angekommen ist. Ist es schon seltsam genug, wie Greta – gerade eben in der EU – herumgereicht wird, so kann man das Verhalten der Türkei auch nicht sofort einordnen.

One Billion Rising

Manche weisen darauf hin, dass Islam nicht gleich Islam ist; es gibt die Muslimbrüder, mit denen Erdogan gemeinsame Sache machen soll, während z.B. die Saudis diese ablehnen. Da erscheint auch merkwürdig, dass das saudische Dialogzentrum in Wien in Frage gestellt wird, man aber mit den Muslimbrüdern weniger Probleme hat, was auch für Justizministerin Alma Zadic gilt. Greta war bekanntlich auch in Davos und Alma gehört zu den dort ins Leben gerufenen Global Shapers – ist dies schon wieder ein Zusammenhang? Auch Oligarch Oleg Deripaska gehört zu den Davos men, dessen Verbindungen ich z.B. hier erläutere.  Die Türkei unterstützt Islamisten auch in Syrien, wo aber das böse Assad-Regime längst wieder die Oberhand hat; dies auch mit russischer Hilfe. Andererseits überwarf sich die Türkei mit den USA, was bis zum Kauf des russischen S-400-Raketenabwehrsystems ging. Und nicht zu vergessen, sowohl die Türkei als auch Griechenland sind Mitglieder der NATO, was diese auf den Plan rufen sollte. Wie 2015 finden gelenkte Debatten statt, etwa bei „Im Zentrum“ im ORf u.a. mit Gerald Knaus von der Soros-geförderten European Stability Initiative, die den sogenannten „Merkel-Plan“ und dann auch den „Malta-Plan“ bastelte. Wenn Sahra Wagenknecht dafür kritisiert und zugleich bewundert wird, dass sie „als Linke“ gegen Migration ist, sagt das viel darüber aus, woher der Wind weht. Man kann aus linker Perspektive ja so oder so argumentieren: Einerseits setzt massenhafter Zuzug Arbeitskräfte und Sozialsystem unter Druck, andererseits lehnte etwa Karl Marx den Nationalstaat als Instrument der Unterdrückung ab.

Von der Grenze

Mit Ereignissen, die zugleich Emotionen hervorrufen, kann man Menschen verwirren und  manipulieren. Leider tragen viele dabei zu einer Eskalationsspirale bei, indem sie auf sozialen Medien das kommentieren und teilen, was besonders auf den Bauch und weniger auf den Kopf abzielt. Es ist auch unmöglich, sich zur selben Zeit einigermaßen  bei Fragen des Umweltschutzes und des Klimawandels, im Bereich Feminismus und bei Asylrecht, Migrationsströmen und Strategien des offenen wie verdeckten Krieges auszukennen. Man sollte auch wissen, welche Personen und Organisationen mit wem vernetzt sind, wer immer wieder wo auftritt, wie sich Bilder z.B. von Kundgebungen auf seltsame Weise in vielen Städten  gleichen usw. Deshalb wirkt es auch, wenn verkürzt wird, beginnend mit: Du musst refugees willkommen heissen, sonst bist zu ein Nazi. Die Nazis dürfen nie wiederkehren (tun sie doch, durch Abgründe innerhalb der Justiz). Man setzte diese Gleichung dann so fort: Du musst fürs Klima sein, wenn du für refugees bist (in Wahrheit für Masseneinwanderung). Und weil du fürs Klima bist, musst du  auch für offene Grenzen sein. Weil gerade Internationaler Frauentag war, ist das alles natürlich auch feministisch. Wenn du dir Gedanken machst, was du eigentlich willst bzw. was für deine Heimat (pfui-Wort) das Beste ist, bist du ein Nazi. Das Leckerli im Pawlowschen Sinne ist die Bestätigung in einer Blase in den sozialen Medien, was  immer wirkt, sofern man keine kritische Distanz wahrt.

Petition an die EU

Generell gleichen sich die Ratschläge, wie man aus sektenartigem Umfeld – was auch für Islamisten gilt – wieder herauskommt: man braucht Personen, denen man vielleicht langsam zu vertrauen beginnt, die eine andere Sichtweise haben. Diese weisen dann auf bislang völlig Ausgeblendetes oder Zurechtgebogenes hin. Langsam beginnt man sich damit auseinanderzusetzen und steht dann früheren Ansichten kritisch gegenüber. Bis zu einem gewissen Grad müssen wir in unserem Alltag Dinge und Ereignisse ignorieren, weil sich niemand mit allem auseinandersetzen kann, manches auch monolithisch erscheint, sodass es vergeudete Energie wäre, dagegen anzukämpfen. Es gibt nicht sehr viele Menschen, die sich mit Geopolitik befassen, außer es ist ihr Beruf; daher werden dann aber oft falsche Schlüsse aus Bildern gezogen, die uns emotional berühren sollen, damit wir nicht nachdenken, sondern Vorgaben folgen, ohne dies zu merken. Kurz gesagt wäre ein Sommerurlaub 2015 der richtige Zeitpunkt gewesen, dies nachzuholen und daher zu realisieren, dass man Migration auch erzeugen kann und wie dies als Instrument zur Destabilisierung von Ländern eingesetzt wird. Diese trifft nicht nur Zielländer, etwa wenn Erdogan jetzt den Griechen rät, die Leute doch einzulassen, weil sie ja eh weiter nach Norden wollten. Es werden auch Staaten ihrer Bevölkerungen beraubt, gerade wenn diese immerhin genug Ressourcen hat, um sich Schlepper leisten zu können.

Niedergerissene Zäune

Die finnische Regierung bildet einen scharfen Kontrast zum Video oben, bringt aber auch einen Widerspruch auf den Punkt: zwar darf Griechenland seine Grenzen schützen, man wolle aber schon Menschen in Finnland aufnehmen, die wie bis nach Skandinavien kommen sollen?! Nicht ganz zu Unrecht stöhnen manche genervt auf, wenn darauf verwiesen wird, dass in Finnland Frauen an der Spitze aller Parteien stehen. Nicht nur, weil dies ebenso seltsam ist wie das lange vorherrschende genaue Gegenteil, sondern auch, weil manchen Frauen in der Politik der adäquate Zugang zu den Themen fehlt, für die sie zuständig sind. Man kann Wissen und damit Kompetenz natürlich erwerben und muss imstande sein, sich die richtigen Berater(innen) auszusuchen; doch darum scheint es gewissen Frauen nicht zu gehen, für die ihr Geschlecht als Zugang schon ausreicht. Mehr geopolitisches Verständnis und weniger Tränendrüse sind erforderlich, wenn es darum geht, die Lebensbedingungen der Bevölkerung nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen, zugleich aber tatsächlichen Flüchtlingen zu helfen. Dass die Bevölkerungen in Europa 2015 gespalten wurden, hatte sehr viel damit zu tun, dass mehr Frauen als Männer unbedingt „willkommen“ heißen wollten und es für sie eine kühle Sichtweise war, auf Zusammenhänge zu verweisen.

Die feministische finnische Regierung

Außerdem war man (frau) dabei in einer Gruppe, konnte sich der Zustimmung vieler sicher sein und musste nicht allein gegen Widerstände für etwas eintreten. Dieses „damals“ wird gerne als „Sommer der Solidarität“ verklärt, sodass jetzt auch appelliert wird, daran doch wieder anzuknüpfen. Das aber wollen immer weniger Menschen, als deren Wortführer sich leider Personen sehen, die nicht unbedingt edle und menschenfreundliche Motive haben. Es wurden aber bewusst alle Linken und Liberalen ausgegrenzt und diffamiert, die bereits 2015 Stopp sagten, sodass fast nur dezidiert Rechte auffallen. Diese formulieren und denken natürlich anders als Linke und Liberale, die bloß kein Werkzeug geopolitischer Strategien sein wollen und Destabilisierung ablehnen, sich aber grundsätzlich mit anderen Ländern solidarisch fühlen. Destabilisierung erfolgt auf mehrfache Weise, durch Migration, aber auch durch eine gelenkte Klimabewegung, die auf die europäische Industrieproduktion abzielt; staatliche Ordnungen sollen für einen Weltstaat in Frage gestellt werden.

PS: Wenn es jetzt heißt, dass ganz Italien abgeriegelt wird, so wundert dies die Besucherinnen und Besucher eines sehr interessanten Gesprächs mit dem gerade in Wien weilenden österreichischen Forscher Josef Penninger nicht. Er war auch zu Gast bei der Österreichisch-Amerikanischen Gesellschaft und redete offen darüber, wie weit man im Kampf gegen das Coronavirus schon ist. Dabei gibt es weltweite Zusammenarbeit und den Einsatz von Artificial Intelligence, um Wirkstoffe möglichst schnell zu finden.

11 Kommentare zu „Türkei, Griechenland und der Angriff auf Europa

  1. In Afghanistan haben die USA mit den Taliban einen „Friedensvertrag“ unterzeichnet. Im Irak ist Friede. In Syrien ist Waffenstillstand in Idlib, im restlichen Assad Land, also westlich des Euphrat, Friede. Im Iran ist Friede.
    Die Flüchtlinge an der griechisch türkischen Grenze kommen von DIESEN Regionen.

    WARUM FÖRDERT man nicht deren Rückkehr nach Hause und baut DORT die Wirtschaft auf?
    Die Türkei ist ja auch nur ein Fluchtort.
    Dann sind die Leute wieder wo sie hingehören und haben ZU HAUSE Arbeit.

    WARUM schreibt man nicht drüber? Warum fordert das nicht unsere Politik?
    Verweigert Israel den Wiederaufbau der muslimischen Nachbarn oder was ist los?

    Man sperrt SWIFT ab, erwürgt alles.
    WARUM noch immer diese BITTEREN SANKTIONEN für SYRIEN, IRAN etc.
    KEIN europäischer Unternehmer darf dorthin was liefern, sonst wird er fertiggemacht. Der Iran hat genug Geld, darf(!) aber nicht zahlen, keine Bank führt einen Überweisungsauftrag durch. UNGLAUBLICH. Obwohl GENUG GELD am KONTO ist. UNGLAUBLICH.

    Der Iran liefert zB dem Irak Erdgas und Öl jede Menge, der Irak zahlt auf ein Bankkonto der Iraner im Irak ein, der IRAN darf aber von dort nichts abheben und keine Überweisungen machen. SEIN Guthabensberg steigt täglich um Unsummen an, ER KANN aber damit nichts einkaufen. Guthabensblockade.
    IRRE!

    Die Arbeitsverweigerung der BANKEN macht HUNGER und bittere ARMUT:

    UNSERE Westsanktionen machen doch erst das ELEND.

    Und das schreiben unsere Medien nicht!!

    WAS sind das für elende Gesellen, diese brutale Bankenmachtausübung zu verschweigen??

    IST unsere Welt verrückt oder was?

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      1. Natürlich soll man die Flüchtlinge nicht(!) reinlassen, sie haben keinen Asyl Anspruch, sie sind oft schon Jahre in der Türkei. Das wäre eine irre Sogwirkung.

        Aber die Türkei ist auch überfordert, 3,6 Mio, das ist extrem viel.

        RICHTIG wäre einzig und allein die SOFORTIGE DIREKTE Rückführung der Leute in ihre ECHTE Heimat. Und Wiederaufbau.
        Aufhebung der Sanktionen gegen Syrien und Iran.

        Man „züchtet“ mit diesen ARGEN Sanktionen geradezu die Flüchtlinge, die dann zu Hause in ECHTE Not geraten und die Söhne ins Ausland arbeiten schicken.

        Das WORT Sanktion klingt nicht schlimm.
        In Wahrheit ist es SUPER-SUPER-ARG, es ist schlimmer als eine flächendeckende Bombardierung.

        Der derzeitige Wirtschaftskrieg ist OBERBRUTAL. Bei dem Virus geht ja auch nur um Wirtschaftskrieg gegen China und Chinafreunde. Der Iran ist Hassobjekt der vor kurzem sogar erfolgreich eine US Basis angriff. Und in Italien: Das ist das erste G7 Land, was bei der Seidenstraße mitmacht. Und DAS ist nicht erlaubt, sonst bricht der Dollar.

        Dieser Virus ist mE ein Biokampfstoff. Wie die Vogelgrippe, Schweinegrippe, Sars, waren alles Kampfstoffe.

        Aber man braucht sich keine Sorgen zu machen. So eine HYBRIDZÜCHTUNG überlebt in der Natur nicht. Es MUTIERT binnen ein paar Monaten. In ein zwei Monaten ist Italien wieder sauber und der Spuk ist vorbei.

        Vorausgesetzt natürlich, man schüttet nicht wieder irgendwo ein paar neue Töpfe aus dem Labor aus.
        Ist ja klar, daß man das absichtlich gemacht hat, um die CHINAIMPORTE in die USA zu stoppen, die USA ist heillos überschuldet und in Wahlkampfzeiten kann man keine Zölle machen und alles teurer machen, das Volk ist verwöhnt. Die Attacke gegen den Iran weist mE auf Israel hin, der Dollar Aspekt ebenso.

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  2. @cuibono wie wahr, was Du da beschreibst – doch die gesamte Medienblase schreibt und sendet doch nur in eine Richtung <<<
    …und die Masse sieht leider nicht, was hinter den Kulissen vor sich geht (hat auch kein Interesse!)

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  3. Warum Russland das Land der Begierde ist…

    Der Kampf um die „Weltinsel“
    ———————————————–
    “Der geographische Drehpunkt der Geschichte“ lautete der Titel eines Vortrags, den der Politikberater und Direktor der “London School of Economics”, Halford Mackinder, im Jahr 1904 veröffentlichte. In der aktuellen Ausgabe der Kulturzeitschrift “Lettre International” ist dieser Vortrag jetzt zum ersten Mal auf Deutsch erschienen, wofür man sehr dankbar sein muss. Denn es handelt sich zum einen um einen klassischen Schlüsseltext der Geopolitik und zum anderen ist Mackinders „Heartland“-Theorie nach wie vor von erstaunlicher aktueller Bedeutung.

    Wer das „Herzland“, die Mitte zwischen Europa und Asien und somit das Zentrum des eurasischen Kontinents beherrscht, beherrscht die Welt, lautete Mackinders These. Da durch die kommenden Technologien der Eisenbahnen und des Automobils der Handel und Wandel zwischen Europa und Asien unausweichlich sei, wäre die auf der Seeherrschaft beruhende britische Weltmacht chancenlos.

    Vor allem wenn das rohstoffreiche Russland mit dem industriestarken Deutschland zusammenwachse.

    »Wer Osteuropa regiert, beherrscht das Heartland; wer das Heartland regiert, beherrscht die Weltinsel; wer die Weltinsel regiert, beherrscht die Welt«, brachte Mackinder seine Geostrategie später auf den Punkt.

    Wer die Geschichte des 20. Jahrhunderts auf diesem Hintergrund liest, kann erstaunliche Einsichten über die Kontinuität gewinnen, mit der Briten und Amerikaner ihre globale Machtpolitik betreiben.

    Etwa über die Frage, warum Hitler und die Wehrmacht massiv von der Wall Street finanziert wurden, oder warum die Nato nach 1991 mit ihren Raketen unbedingt bis an die russische Grenze vorrücken musste oder warum 2014 mit einem Putsch in der Ukraine ein russlandfreundlicher Präsident durch einen russlandfeindlichen ausgetauscht werden musste oder warum eine zweite „North-Stream“-Pipeline durch die Ostsee den Amerikanern ein Dorn im Auge ist.

    Immer geht es um Mackinders „Herzland“ in dem auf keinen Fall Handel, Wandel und Frieden herrschen darf, weil dies die transatlantische Dominanz bedrohen würde.

    Es zieht sich von dieser Theorie aus dem Jahr 1904 eine Linie über Hitlers Geostrategen Karl Haushofer zum geopolitischen Berater von fünf US-Präsidenten, Zbiginew Brzezinski, bis in die aktuelle Politik des US-Imperiums.

    Über die Aktualität Mackinders schreibt in “Lettre” auch der Historiker Alfred McCoy, dessen eminentes Grundlagenwerk “Die CIA und das Heroin -Weltpolitik durch Drogenhandel” für ein Verständnis der aktuellen internationalen Konflikte und Kriege unverzichtbar ist.

    Ebenso wie eine Kenntnis der Generalstrategie im “Great Game”, die auf Mackinder zurückgeht und im geopolitischen Match auf dem “eurasischen Schachbrett”, wie es Brzezinski nannte, nach wie vor auf der Agenda steht.

    Auf diesem Hintergrund kann man dann auch den scheinbaren Irrsinn der Tagesnachrichten ein wenig begreifen, etwa warum aus Afghanistan immer neue Produktionsrekorde für Opium und Heroin gemeldet werden, während in USA Tausende an dieser Überproduktion krepieren; oder warum eine Gas-Pipeline zwischen Russland und Deutschland ein “Problem” darstellen soll, während der ökonomische und ökologische Hochgrad-Schwachsinn, Fracking-Gas mit Riesentankern von Amerika nach Europa zu schippern, von der EU gefördert wird.

    Oder warum Polen sich gerade von den USA für irrsinnige Milliarden
    “Patriot”-Luftabwehr andrehen lässt – “gegen die Russen”, gegen deren neue Hyperschall-Raketen die veralteten Patriots aber keinerlei Chance haben.

    Nadelstiche ins „Herzland“ zu setzen, Konflikte zu schüren, Waffen zu liefern und Kriege anzuzetteln um ein Zusammenwachsen des Osten Europas mit dem Westen Asiens zu verhindern ist nach wie vor die grundlegende außenpolitische Agenda des US-Imperiums.

    Dazu gehört auch, die strategischen Angelpunkte an den Rändern des eurasischen Doppelkontinents zu kontrollieren – vor allem die rohstoffreichen Regionen des Persischen Golfs.

    Wobei die desaströsen Krieg in Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien mittlerweile, so Alfred McCoy, weniger an ein kühnes geopolitisches Gambit erinnern als „an Deutschlands katastrophale Entscheidung, das russische Kernland anzugreifen.“

    Er sieht darin den „sicherlich letzten imperialen Versuch, sich eine Angelpunktposition am Rand des eurasischen Kernlands zu sichern, vergleichbar mit den Forts des britischen Kolonialismus entlang der Nordwestgrenze.“

    Darum geht es auch bei den jüngsten Kriegsdrohungen gegen den Iran, der ja gar keine Atomwaffen besitzt und sich regelmäßig von den internationalen Behörden kontrollieren lässt – anders als Israel, das illegal welche hat und jegliche Kontrollen verweigert.

    Dass es sich bei den jüngsten US-Kriegen, wie Alfred McCoy meint, um den „letzten imperialen Versuch“ des überdehnten amerikanischen Imperiums handelt, könnte sein, denn Russland und im Hintergrund auch China haben spätestens im Syrienkrieg klar gemacht, dass sie weitere Expansionen des US-Imperiums nicht dulden werden, auch keinen „Regimechange“ im Iran.

    Dass Teheran im April den Ausstieg aus dem US-Dollar angekündigt hat und sein Öl künftig in Euro abrechnet, ist eine Provokation erster Klasse.

    Saddam Hussein und Gaddafi hat es das Leben gekostet, als sie aus dem Petro-Dollar aussteigen wollten – ihre nahezu wehrlosen Länder wurden umgehend überfallen und verwüstet.

    Doch anders als Libyen oder Irak hat der Iran zwei mächtige eurasische Atommächte als Verbündete im Hintergrund.

    Und auch die EU scheint nicht bereit, aus den Atomverträgen mit Iran auszusteigen und mit den USA, Israel und Saudi- Arabien weiter an der Eskalationsschraube drehen.

    Die Leichenberge und das Chaos, das dieses infernale Trio im Irak und in Syrien produziert hat, würde von einem Angriff auf Teheran in neue Dimensionen wachsen – bis hin zum Schrecken eines nuklearen Kriegs.

    Dass ein solcher Großkonflikt der Blöcke weniger auf amerikanischem oder russischen oder chinesischen Boden, sondern im kontinentalen mittleren Europa zu Katastrophen führen würde, hat man in Brüssel, Berlin und Paris offenbar verstanden.

    Es geht noch immer um Mackinders „Weltinsel“, die nicht zusammenwachsen darf.

    https://www.broeckers.com/2018/05/14/der-kampf-um-die-weltinsel/

    Es gibt auch Leserkommentare…..

    Gefällt 1 Person

  4. Die finnische Regierung bildet einen scharfen Kontrast zum Video oben, bringt aber auch einen Widerspruch auf den Punkt: zwar darf Griechenland seine Grenzen schützen, man wolle aber schon Menschen in Finnland aufnehmen, die wie bis nach Skandinavien kommen sollen?!

    Wenn die FinnInnen der finnischen Regierung tatsächlich so scharf drauf sein sollten, „Flüchtlinge“ aufnehmen zu wollen, dann sollten sie sich diese gefälligst mittels Flugzeug einfliegen lassen. Eine Win – Situation für alle Beteiligten.

    Für Griechenland eine Entlastung, speziell auf Lesbos, für die Neuankömmlinge unter Umständen eine Perspektive und für die Finnische Regierung selbst immerhin die Gewissheit, auf kosten der finnischen Bevölkerung, was sonst?! sich im Anschein der moralischen Überlegenheit suhlen zu dürfen.

    Aber um FlüchtlingsAufnahme scheint es dieser Frauengruppe mMn gar nicht zu gehen. Zumindest nicht vordergründig. Vielmehr scheint es denen darum zu gehen, indirekt bis direkt, den konsequenten Grenzschutz Griechenlands an der EU-Außengrenze in Frage zu stellen bzw mit deren Gutmenschen-Dummgeschwätz die Notwendigkeit zu konterkarieren;

    ähnlich, wie im Übrigen die auf „heute.at“ abgesonderten anti-intellektuellen Entgleisungen eines angeblichen Ökonomen, namentlich: Mag. Werner Kogler 😦

    Wie auch immer

    MfG

    Gefällt 1 Person

  5. Herr Bundeskanzler Kurz, Frau Verteidigungsministerin Tanner, Herr Vizekanzler Kogler und alle „Volksvertreter“ im Nationalrat sollten den Beitrag von arosa 2, 10. März 2020 um 21:07 kennen, um zu erkennen wem Sie dienen, auch wenn die Wahrheit zu erkennen sehr schmerzhaft sein kann.

    „Unser“ Bundespräsident Alexander Van der Bellen dient nach diesen Ausführungen allerdings ganz sicher den Interessen der Amerikaner, und nicht dem Österreichischen Volk.
    Ihm geht es darum, den konsequenten Grenzschutz Griechenlands an der EU-Außengrenze in Frage zu stellen bzw. mit Gutmenschen-Dummgeschwätz die Notwendigkeit dessen zu konterkarieren.

    Ein Handlanger der Amerikaner eben.

    Gefällt 1 Person

  6. Na, wer sagt’s denn: Erste Hetzartikel gegen das ach so pöhze Griechenland schwirren bereits im Netz herum; Von wem ? Natürlich von denen, welche am Meisten Interesse daran zu haben scheinen, Europa ins Chaos zu stürzen: die Amis, genauer gesagt deren Vertreter, das linksradikale Hetzplatt, die New York Times

    Demnach soll jetzt auch die griechische Regierung Migranten „aufgefangen“ haben, die es illegal über die Grenze schafften, und sie an einen geheimen Ort gebracht haben, wo sie teilweise zusammengeschlagen wurden, um anschließend wieder in die Türkei abgeschoben zu werden. Das berichten Personen, die in solch einem rechtsfreien Camp festgehalten worden sein sollen. „Für sie sind wir wie Tiere“, sagte Somar al-Hussein und meinte damit die griechische Polizei. Er schilderte, wie ihm das Handy abgenommen wurde, damit er keine Beweise sammeln und auch keine Anrufe tätigen konnte.

    https://deutsch.rt.com/europa/99093-geheime-internierungslager-fuer-migranten-in/

    Wie auch immer

    MfG

    Liken

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