Rettet Frauensolidarität die SPÖ-Chefin?

Liegt es an den Frauen, die SPÖ zu retten, weil erstmals eine Frau Parteichefin ist? Ein Bericht in „News“ erweckt diesen Eindruck und reduziert Frauen in der SPÖ zugleich auf den Bereich Frauenpolitik. Zu Wort kommen dann ein paar Frauen aus der SPÖ, nicht aber Pamela Rendi-Wagner, und ein männlicher Experte, der die historische Perspektive einbringt. „Die erste SPÖ-Chefin vergisst auf den Dialog mit den roten Frauen. Dabei könnten diese die Hausmacht der Pamela Rendi-Wagner sein“, stellt „News“ fest. So schwer sollte es für Rendi-Wagner aber nicht sein, an ihre Genossinnen zu denken, doch sie ist von männlichen „Beratern“ umgeben. Dies trägt dazu bei, dass sie auf viele künstlich wirkt und es den Anschein hat, dass sie eintrainierte Sätze von sich gibt. Als in Wien auch Doris Bures wahlkämpfte und sie mit Rendi-Wagner auftrat, kam es mir so vor, als mache Bures gute Miene zu einem für sie bösen Spiel, in dem sie nicht als Nr. 1 vorgesehen ist. „Florian Wenninger leitet das Historische Institut der Österreichischen Arbeiterkammer und beschäftigt sich mit der Geschichte der SPÖ“ und er erklärt: „In langen Jahren der Regierungsbeteiligung haben die Parteieliten einen recht engen Blick darauf entwickelt, was es heißt, Politik zu machen.

Nämlich, in den Ministerien und sonstigen Schalthebeln zu sitzen und Dinge auf den Weg zu bringen. Wenn man dann in Opposition ist, hat man scheinbar keine Möglichkeiten, ‚Politik zu machen‘. Dabei ist es mindestens ebenso ein Teil von Politik, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf Mißstände zu lenken.“ Es war seit Herbst 2017 Zeit genug, diesen Verlust wirklich zu spüren und zu begreifen, was es heisst, dass einem diese Ebene im Bund nicht mehr zur Verfügung steht. Wenn Frauen nicht auf „Frauenpolitik“ reduziert werden, könnte ihnen das sogar besser gelingen als Männern. Allerdings reicht es nicht, in Ministerien zu sitzen, denn „Schalthebel der Macht“ müssen auch benutzt werden, ohne dass man verdeckt daran gehindert wird. Zwar gehörte die SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek selbst Regierungen an, engt ihren Blick aber ein auf Vereinbarbeit (gehen SPÖ-Politiker in Karenz oder nicht?) und die Förderung von Frauenprojekten:  „Ich kenne Männer in der SPÖ, die sich immer noch nicht bereit erklären, in Väterkarenz zu gehen. Und es mag Bürgermeister im ländlichen Raum geben, ich sage jetzt bewusst die männliche Form, die noch der Auffassung sind, der Kindergarten muss am Nachmittag nicht offen haben, weil es besser wäre, wenn die Frauen sich um die Familie kümmern.“

SPÖ-Wahlkampfsong 2019

Und zum Rücktritt des steirischen Ex-SPÖ-Chefs Michael Schickhofer meint Heinisch-Hosek: „Von Schickhofer weiß ich, dass er wirklich Geld für Frauenprojekte locker gemacht hat. Wenn die Entscheidung der steirischen Sozialdemokraten nun Anton Lang mit 60 ist, dann hoffe ich, dass er gute Frauenpolitik machen wird. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Aber Signale sehen anders aus.“ Diese Art Frauenförderung führt ein ähnliches Schattendasein wie die von „News“ so beschriebene Frauenorganisation in der Löwelstraße:  „Das Büro der SPÖ-Frauen in der Parteizentrale in der Wiener Löwelstraße ist ebenso überschaubar wie Budget und Personalstand. Drei Mitarbeiterinnen halten die Stellung, eine von ihnen ist vom Personalabbauprogramm der Parteispitze bedroht. Und das, obwohl Geschäftsführerin Andrea Brunner -‚typisch weiblich‘ lösungsorientiert – ihr Amt als stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der SPÖ auch deswegen zurückgelegt hat, um mit der eingesparten Gage ihre Kollegin im Frauenbüro zu halten. Und, obwohl den taumelnden Sozialdemokraten oft empfohlen wird, ‚jünger und weiblicher‘ zu werden.“ Medien sind wie so oft scheinbar verständnisvoll gegenüber Gefrusteten, schüren damit aber eine auch von ihnen geförderte Stimmung und decken weiter Hintergründe zu.

Wolfgang Fellners oe24 über Rendi

„News“ meint, Rendi-Wagner entspreche eigentlich dem Idealtypus für dieses  „jünger und weiblicher“: „modern, gut ausgebildet, gewinnend im direkten Gespräch. Und doch ist die Partei mit ihrer Chefin unglücklich wie selten zuvor.“ Den SPÖ-Frauen werden Rosen gestreut: „Die SPÖ-Frauen wären die logische Hausmacht Rendi-Wagners. Sie sind grundsätzlich loyal zu anderen Frauen in den roten Reihen. Sie haben meist Themenführerschaft in frauenpolitischen Fragen. Gezielt werden hier junge Mitstreiterinnen ausgebildet und unterstützt.“ Das mag schon so sein, solange das Geschehen nicht den Erfahrungshorizont der Beteiligten übersteigt. Genau damit haben wir es aber bei der Krise der SPÖ zu tun, denn auch Christian Kern war nur Kanzler und Parteichef von Gnaden der Seilschaften hinter Ex-Parteichef Alfred Gusenbauer. Es ist naheligend, dass seine von ihm vorgesachlagene Nachfolgerin, die erst seit März 2017 Parteimitglied ist, an dieser Tradition nichts ändert und die „unwichtigen“ SPÖ-Frauen links liegenlässt:  „Und doch tut die angezählte SPÖ-Chefin wenig, um sich dieses Rückhalts zu versichern. Einsam trifft sie ihre Entscheidungen, im Hintergrund ziehen vor allem Männer die Fäden. Die Vorsitzende der SPÖ-Bundesfrauenorganisation Gabriele Heinisch-Hosek würde sich von der Parteichefin mehr erwarten: ‚Wir sind stolz darauf, dass wir nach 130 Jahren die erste Frau an der Spitze haben. Aber es ist wichtig, dass die Vorsitzende auch weiß, dass sie uns die Solidarität, die wir ihr entgegenbringen wollen, auch entgegenbringen soll. Das ist ein Geben und ein Nehmen, das ist gerade in einer Krisensituation wichtig wie jetzt, wo in der SPÖ alles in Frage gestellt ist.'“

Putschstand am 18. Dezember in der Löwelstraße

Heinisch-Hosek klappte wie alle anderen ach so tollen SPÖ-Politrikerinnen stets die Ohren runter, wenn ich sie auf skrupellose Genossen hinwies, die über Leichen gehen. Im Gespräch  mit „News“ offenbart sich, dass Heinisch-Hosek und Co. für jene Männer nicht zählen, die sich unter diesen Bedingungen ein Stück vom kleiner werdenden Kuchen sichern. Außerdem ist auch die Bemerkung über Rendi-Wagner verräterisch, dass sie „einsame Entscheidungen“ treffe und „Männer im Hintergrund die Fäden ziehen“, entweder – oder. Wer sich heute oe24 holt, findet darin eine dicke Beilage über 50 Jahre Fellners im Mediengeschäft, was mit einer Schülerzeitung begonnen hatte. Erzählung und Bebilderung zeigen, dass alles unter Männern ablief; zudem versorgten  die Redaktionen früherer Zeiten Austropop-Stars mit Freundinnen/Ehefrauen, während dieses Drogen mitbrachten. Welche Rolle Frauen heute spielen, lässt erahnen, dass Moderatorinnen/Societyreporterinnen bei Regierungsmitgliedern landeten. „News“ war bekanntlich auch eine der Fellner-Gründungen; aber wie die Machtverhältnisse sind, erkannt man an der „Kronen Zeitung“ am 15. Dezember 2019 mit ihrer Titelgeschichte. Denn es geht wie im März des Jahres um Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, der zu Rendi-Wagners Macho-Konkurrenten gehört. Er wird seine Freundin Julia am 30. Mai 2020 heiraten (sicher kein zufälliges Datum), die ohnehin nicht mehr von seiner Seite weicht; so dekorativ wollen Männer aus dem 19. Jahrhundert in der SPÖ Frauen eben haben. Parteichefin oder generell inhaltliche Kompetenz sind nicht vorgesehen; ebenso wenig, dass Frauen dort handeln, wo manch ein Mann lieber zögert.

Wieder einmal Doskozil-Kitsch in der Benko-„Krone“

„Also wie wir wissen, ist er ja nicht gerade der Romantischte“, sagt Julia („ergreift das Wort und schildert lachend“, bemerkt die „Krone“, deshalb kam der Heiratsantrag nur beiläufig. Als „H.P.“ verrät, wann die Hochzeit stattfinden soll, meint Julia „und so wenig romantisch wie möglich“ („lacht vorlaut“ laut Benko-Gusenbauer-„Krone“).  Reporterin Edda Graf hat die beiden auch schon im März am Neusiedlersee befragt; die Fotostrecke dazu sorgte für Spott auf Twitter. Mit all dem Schmus wird zugedeckt, dass Doskozil vollkommen skrupellos ist, was man an der Art und Weise sehen kann, wie er Norbert Darabos aus der Politik kickte. Dass er (und nicht die Parteichefin) als Vizekanzler in spe gehandelt wird, falls Türkisgrün nicht zustande kommt, wird auch in der „Krone“ angesprochen. Er schließt dies aus, weil es angeblich nur ein von der ÖVP gestreutes Gerücht sei. Allerdings log er auch mehrfach in der ORF-„Pressestunde“ am 8. Dezember, etwa als er brutalen Umgang von Genossen untereinander ablehnte, für den ja auch er selbst steht. Doskozil meint zu Edda Graf: „Wir wären derzeit auch nicht koalitionsfähig. Die persönichen Gräben sind so tief, dass wir es nur über eine inhaltliche Neupositionierung schaffen können.“ Wenn man alle Gusenbauer-Handlanger hinauswerfen würde, könnte ein/e neue/r ParteichefIn allerdings locker mit der ÖVP regieren.

Ausschnitt aus der „Krone“

Julia ist ein bißchen bei der Energie Burgenland berufstätig (16 Stunden die Woche), wo einmal Eveline Steinberger-Kern im Aufsichtsrat saß, bis Interessenskonflikte doch zu auffällig waren. Denoch mischen die israelischen „Fronts“ der Kerns bei der Umstellung auf Smart Meter mit. Die Aktionäre der Energie Burgenland sind zu 51% die Landesholding und zu 49% die Burgenland Holding. Letztere ist mehrheitlich im Besitz der EVN, an der wiederum die niederösterreichische Landesholding zu 51% beteiligt ist. Im Aufsichtsrat der Landesholding Burgenland finden wir unter anderem Doskozil, aber auch Alexander Petschnig (FPÖ). Im burgenländischen Sumpf sind Unvereinbarkeiten kein Problem, nicht nur wenn es um die Partnerin des Landeshauptmannes geht. Wir haben hier das altbackene Bild der über einen Mann und dessen Position definierten Frau, die so spielend Rendi, Hosek und andere Doppelnamen-Frauen abhängt, weil sie immer dabei ist. Auch, wenn Doskozil seinen Kumpel mit dem Schießgewehr und dem Porsche in Tirol besucht, der auch an Rendis Sessel sägt. Nicht weniger altbacken erscheint unter diesen Rahmenbedingungen, wie sich die SPÖ-Frauen selbst sehen: „Rendi-Wagner sollte auf die ‚Stabilität der Frauenorganisation zurückgreifen. Nimm in Anspruch, dass wir eine starke Kraft in dieser Partei sind und lass uns nicht im Stich -dieses Angebot haben wir an sie formuliert und das werden wir nun mit ihr diskutieren. Wir wünschen uns mehr Dialog mit ihr, sie muss die gereichte Hand nur nehmen. Unsere Vorsitzende täte gut daran, auch zu holen, was wir ihr anbieten können‘, appelliert Heinisch-Hosek an die Parteichefin. Und kündigt an: ‚Wir werden lauter und lästiger werden.'“

Rendi-Wagner bei Fellner

„Lästig“ und „lauter“ klingt ein wenig nach „vorlaut“ bei Julia, die mit ihren „romantischen“ Vorstellungen etwas nervt. Es offenbaren sich hier keine Positionen von Macht und Einfluss, eher schon von „Gören“, die Männer beim Ränkeschmieden stören.
Florian Wenninger hat natürlich nicht unrecht, wenn er meint: „Historisch betrachtet ist die Sozialdemokratie eine Männerpartei, denn sie organisierte ein Milieu der Industriearbeiter, in dem Frauen praktisch keine Rolle spielten. Daher war die SPÖ von Männern dominiert und ist es immer noch.“ Doch wo sind heute Massen an Industriearbeitern und waren es nicht stets auch gebildete Bürger, die sich der Sozialdemokratie angeschlossen haben? Typisch ist, dass sich Frauen auch selbst kleinmachen, wie man bei Heinisch-Hosek sieht: „Wir sind eine sehr strukturkonservative Partei. Wir haben noch sehr viele Männer, die etwas althergebracht sind in ihrem Tun und ihrem Denken.“ Die ehemalige Frauensprecherin im Parlament Gisela Wurm jammerte gerne, dass die Genossen Frauen in der Partei  mit „Liebesentzug“ bestraften, wenn sie z.B. Quoten einforderten. Bei „News“ werden auch Julia Herr, die Chefin der Sozialistischen Jugend, und GPA-djp-Chefin BArbara Teiber zitiet, Herr meint etwa: „Wir brauchen keine Hinterzimmerdeals und Ausmauscheleien zwischen einzelnen Funktionären, das hatten wir lange genug.“ Warum hat sie nie etwas dagegen unternommen? 

Isabelle Daniel bei oe24

Teiber meint, die SPÖ müsse sich überall Verbündete suchen: „Ich stimme zu, dass die SPÖ noch weiblicher und noch jünger werden sollte, obwohl es schon viele Junge gibt. Es sollte mehr zur Selbstverständlichkeit werden, dass das so ist.“ Mit Macht hätte es zu tun, sich anzusehen, was als Unterströmung abläuft und warum so getan wird, als gäbe es mehrere Clans in der SPÖ, wenn sowohl Rendi als auch Bures und Doskozil für Gusenbauers Netzwerke stehen. Weder „jung“ noch „weiblich“ sind Programm, solange nicht erkannt wird, was mit der SPÖ über die Jahre geschehen ist. Tatsächlich steht der Weg zurück in eine Bundesregierung im Moment auch deswegen nicht offen, weil so viele Altasten mitgeschleppt wurden und deswegen unmöglich erscheint, die Eurofighter außer Streit zu stellen. Dazu scheinen hingegen die Grünen durchaus bereit, obwohl Peter Pilz noch ihr Abgeordneter war, als er mit Doskozil gegen Airbus und Darabos paktierte. Rendi-Wagner kennt sich bei solch einem „Männerthema“ nicht aus und für Doskozil wäre es die Blamage schlechthin, sich von seiner eigenen schwachsinnigen Anzeige gegen Airbus distanzieren zu müssen. Dazu kommt, dass Darabos zum Bauernopfer für Gusenbauer gemacht wurde, was die Justiz – wie die SPÖ  – endlich auch begreifen muss.

PS: Die „Krone“ schreibt zur Doskozil-Story auch: „Doskozil hat seine Freundin Julia (36) samt überraschenden Neuigkeiten dabei und ist deswegen trotz rotem Kreuz mit der SPÖ richtig gut gelaunt. Die Partei ist zwar im Tief, aber er im Hoch. Denn er traut sich demnächst. Man fragt sich, was traut er sich denn nun schon wieder? Nein, er sagt ‚Ja‘, assistiert der Pressesprecher. Und man will wissen: ‚Ja‘, aber wozu? Schließlich kennt man den früheren Verteidigungsminister eher als Macho und nicht gerade übertriebenen Romantiker (wir erinnern uns an die erste Reise mit seinem jungen Glück heuer im Frühling, die ihn nach Malta führte – gleich mit dem ganzen SPÖ-Klub). An so etwas wie Hochzeit würde man bei ihm daher nicht denken.“ – Ein Schelm, wer bei  Malta an „Alle Wege führen naach Malta“ oder „Aserbaidschan, Malta und das Gusenbauer-Netzwerk“ denkt?!

49 Kommentare zu „Rettet Frauensolidarität die SPÖ-Chefin?

  1. WÜRDE Rendi mit den Frauengruppen gemeinsame Sache machen, dann würde sie sich zu stark mit EINER ( von vielen) GRUPPEN solidarisieren, gegen andere. Damit würde sie ihr Wählerreservoir gefährlich und ohne Not reduzieren.

    Rendi muss richtigerweise über ALLEN Gruppen schweben und für alle wählbar sein.

    Die klassischen Frauenrechtler sind auch nicht in der ALTEN SPÖ zu Hause, sondern eher bei den Linksgrünen, bei den Studenten, Beamten, Lehrern, und NICHT BEI den HACKLERN.

    Die Rendi muss sich VIEL MEHR um die HACKLER kümmern, die rudelweise zur FPÖ weggelaufen sind, weil die SPÖ eine offene GrenzenPolitik verfolgt und DAHER (!!) der Sozialstaat ausrinnt und die lokalen Kleinbetriebe sterben.

    Ich versteh nicht, wieso man sich noch immer der DÄMLICHEN (freimaurerischen) Illusion hingibt, man könne grenzoffen sein und gleichzeitig ein nordisches Sozialniveau erhalten.
    DAS geht nicht.

    Das hat nichts mit NICHT GÖNNEN zu tun, wenn man das sagt, sondern einfach nur mit:
    ES GEHT nicht!!
    Sozial geht nur national.

    Sozial geht nur, wenn man die Grenzen niederreißenden Konzerne bekämpft und zerschlägt und in kleine lokale Betriebe umwandelt, wodurch man wieder WAHREN freien Wettbewerb unter ihnen, einen gemütlichen Lokalkolorit mit vielfältigen regionstypischen Produkten und eine gesunde BINNENWIRTSCHAFT herstellt, und zwar ÜBERALL auf der Welt, in jedem kleinen Staat eine kleine gesunde Binnenwirtschaft. Das wäre auch für Umweltdreck und Klima die einzig richtige Lösung: so kommts zu notwendigen Veringerung von Massentransporten und aufdringlichem Massentouristenlärm.

    Wir haben heute Einheitsware zum Einheitspreis, hergestellt in Einheitsfabriken, der Einheitliche Packungsaufdruck in 20 Sprachen, nur noch wenige Produkte, überall dasselbe Einheitsessen, verkauft in Einheitssupermärkten von Schweden bis Sizilien.

    Es gibt keinen(!) freien Wettbewerb und keine GUTE und vielfältige Qualitätsgüter herstellenden Betriebe mehr. Die internationalen Konzerne kontrollieren die Märkte und ruinieren die Kleinen, überschwemmen die Märkte sogar mittlerweile ABSICHTLICH mit minderer Ware, wo das Produkt pünktlich kaputtgeht, sobald die Gewährleistungsfrist abgelaufen ist. Und verlangen obendrein superfreche Oligopol- und Monopolpreise und man darf sich in vollautomatisierten Telefon-Beschwerdestellen in die zermürbende Warteschleife begeben, weil sich keiner mehr für dich als Kunde interessiert.

    Es ist unglaublich, wie viele UNVERSCHÄMT PROVOZIERTE Rückrufaktionen es gibt. Selbst bei teuersten Autos.

    Man produziert absichtlich Schrott, weil daran wird am meisten verdient, ständig muß weggeworfen und neu nachgekauft werden, weil die Dinge zugleich (absichtlich) nicht reparierfähig sind.

    ICH WARTE AUF DEN TAG, wo der SPÖ das LICHT aufgeht und sie sich wieder auf IHRE AUFGABE der Kleinbetriebsförderung und ArbeitsplatzRÜCKholung besinnt.

    WENN sie die Konzerne bekämpft hilft sie nämlich jedem (!) Land, nicht nur uns, sondern auch den Völkern in Afrika, weil dort ists 1:1 das gleiche Problem wie hier.

    Kaum jemand weiß, daß afrikanische Tomatenbauern DESHALB pleite gehen, weil die HOCHSUBVENTIONIERTEN EU Tomatenexporteurkonzerne, die afrikanischen Märkte dermaßen mit EU-Billigdosenware überschwemmen, daß die einheimischen Bauern dort nichts verdienen und ihre Äcker aufgeben müssen.

    WIR SPONSERN also mit EU Fördergeldern(!) das Anwachsen der ARBEITSLOSIGKEIT IN AFRIKA. Wir sponsern und erzeugen MIT UNSEREM STEUERGELD die afrikanische NOT, die dann zu Landgrabbing in Afrika und zu Migration führt.

    WER Hirn hat soll mal nachdenken, was in den WTO Verträgen drinnen steht, die die EU in Afrika mit den einzelnen bestochenen Staatsverrätern abschließt: Grenzöffnung, damit EU Konzerne mit ihren Massenprodukten in das jeweilige Land eindringen und die einheimischen Unternehmer kaputtmachen können.
    Die Verräterpolitiker bekommen Sponsorgelder für ihre Unterschriften.
    UND das nennt man dann „Entwicklungshilfe“(!!)

    ARG!!
    URFRECH!

    Wir werden dermaßem verarscht von den Oligarchen wie sonstwas.

    WER im Herzen sozial ist, bekämpft die Konzerne.

    Und DAHER ist es das OBERperverseste wenn ausgerechnet EX SOZI Kanzler für Konzerne lobbyieren!!!!

    UND NOCHWAS:

    Man beobachtet überall daselbe Phänomen. Die Sozi Parteien saufen ab.
    Das ist 1.) weil sie blind und zu stark ideologisch unterlaufen sind, wonach „GutSein“ bedeutet: Grenzen auf. Das ist ein falsches Gutsein zu den internationalen Abzockern und nicht das richtige Gutsein zu den jeweiligen Völkern.
    Und 2.) sie saufen ab, WEIL hie und da blitzt Verstand durch und die OLIGARCHEN haben Angst vor ihnen, denn die SP könnte ja mal AUFWACHEN und sich um die Völker kümmern.

    Den Oligarchen gehören heute die Medien. Sie alleine entscheiden die Wahlen.

    Jeder, der FÜR Grenzöffnung(!) ist und Oligarchen mit frechen Steuerermäßigungen füttert und Volkseigenes privatisiert etc, der hat SPONSORING und gewinnt Wahlen.

    Siehe die ÖVP, die steil aufsteigt. Das ist, weil die Oligarchen auf dieses Pferd setzen. Die Grünen sind ebenfalls industrienah, sie befördern die oligarchische GREEN economy, dh. alles Alte wegwerfen, alles neu einkaufen, überall neue grüne Oligarchenprodukte, Strom dafür kommt aus der Steckdose, Atomkraft soll neuerdings NACHHALTIG(!) und gut sein. Echt nicht zu fassen.

    Und daher steigen die gepuschten Grünen bei Wahlen steil auf, sie haben seit einigen Jahren starke Geldgeber im Rücken und die Bürger sind leider blind und sehen die grünen Geschäftemacher dahinter nicht, ( das Ibizavideo wurde mE von Grünen +plus Industrie) aufgekauft und ausgespielt, damit man grün in die Regierung bringt und neue GRÜNE Steuer-Hautabziehgesetze und Umverteilung zur green industry und zu grünen Zwangskäufen durchsetzen kann.

    In dieser Koalition türkis/grün gehts bei den Koalitionsverhandlungen im Grunde nur um den Streit: Welche volksplündernde Industrie bekommt wieviel, OLD style oder green style, wer bekommt mehr Subventionen und Zwangskaufgesetze für sich??

    Die SPÖ ist mE die einzige Partei, die den Oligarchen ernsthaft gefährlich werden könnte, WÜRDE sie endlich mal im Interesse der VÖLKER arbeiten.
    Daher schreiben die OligarchenMEDIEN sie gezielt runter.

    Und daher sauft die SPÖ und anderswo die SPD, Labour etc ab.
    Das Phänomen ist natürlich europaweit. Nirgendwo(!) darf die SP aufwachen.
    Nirgendwo.

    Die herrschenden Oligarchen mit ihren abertausenden Zock- und Beteiligungen an Beteiligungen GmbHs und AGs, wo einer den anderen berät und keiner real arbeitet, allesamt null produktiv, nur von der Arbeit anderer lebend, wollen nicht gestört werden.

    RENDI wach endlich auf!

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    1. @wem nützts: auch sehr richtig! nur: ersetze in folgendem zitat „grün“ durch rot, blau und schwarz und wir sind die ganze parteienlandschftsmisere durch:

      „Und daher steigen die gepuschten Grünen bei Wahlen steil auf, sie haben seit einigen Jahren starke Geldgeber im Rücken und die Bürger sind leider blind und sehen die grünen Geschäftemacher dahinter nicht, ( das Ibizavideo wurde mE von Grünen +plus Industrie) aufgekauft und ausgespielt, damit man grün in die Regierung bringt und neue GRÜNE Steuer-Hautabziehgesetze und Umverteilung zur green industry und zu grünen Zwangskäufen durchsetzen kann. “

      konrad, haselsteiner und konsorten haben alle parteien längst unterwandert und mehrfach umgestülpt…

      ohne DIREKTER DEMOKRATIE werden wir zumindest in diesem europa NIE MEHR jemand wählbaren bekommen, der UNSERE interessen vertritt…

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      1. Wenn man sich die ATV-Sendung aus der Ibiza-Villa ansieht:

        https://www.atv.at/aktuell/das-politjahr-2019-ibiza-edition/d2846463/

        mit Rauch-Kallat, A. Mölzer, Cap, Brandstätter, Holub, dann wird Holub vom Moderator gefragt, ob die Grünen aus der Villa nicht eine Pilgerstätte machen, denn Ibiza hat ihnen am meisten genützt.

        Ist ja auch wahr: von nicht im Parlament sein zu in die Regierung kommen ist ein weiter Weg, unter anderen Umständen jedenfalls.

        Übrigens sieht man auch die Einrichtung der Villa, nicht bloss den einen Raum. Und muss den Besuchern Recht geben, das geht niemals als Feriendomizil einer Oligarchennichte durch.

        Auch der Pool ist winzig….

        PS: habe es hier verwertet:

        https://alexandrabader.wordpress.com/2019/12/21/ibiza-und-die-unfassbare-dummheit/

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      2. mit Rauch-Kallat, A. Mölzer, Cap, Brandstätter, Holub, dann wird Holub vom Moderator gefragt, ob die Grünen aus der Villa nicht eine Pilgerstätte machen, denn Ibiza hat ihnen am meisten genützt.

        Die Österreichischen GrünInnen profitierten, wie übrigens die GrünInnen der BRD auch, von der durch die von vielen bereits heilig gesprochenen Greta aus Thunberg entfachte Klimahysterie bzw dem dadurch entstandenen neuem Klimabewusstsein.

        Einzig die ÖVP profitierte vom rechtzeitig platzierten Ibiza-Tape. Hätte es das Ibiza-Tape nicht gegeben, würde sich mMn für die FPÖ u. ÖVP bei den nächsten regulären Nationalratswahlen 2022, Stimmen anteilsmäßig ein regelrechtes Kopf an Kopf Rennen ergeben haben.

        Wie auch immer

        MfG

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  2. https://www.addendum.org/klima/green-deal-ccs/

    Technik Co2 Speicherung. Die Erderwärmung(!!) soll menschengemacht sein und wir sollen den LUFTbestandteil Co2 unterirdisch speichern.
    Völlig närrisch. Pures Steuergeld Hautabziehen. URFRECH. URDUMM.
    Das Volk wird von den green Deal Kriegsgewinnlern dermaßen veräppelt und ausgepresst, wies schlimmer nicht geht.

    Man muss wissen, daß die ERDlinse und unsere AUGENlinse die DINGE, die in real vor uns stehen, extrem VERKLEINERN, sonst könnte man sie gar nicht sehen. Wir sehen die Sonne am Himmel und sie wirkt auf uns so groß wie ein Eurostück. IST sie aber in real nicht.

    Sie ist extrem viel größer.

    REAL schaut die GRÖSSE DER SONNE SO aus:

    https://www.astronomie.de/astronomie-fuer-kinder/interessantes-fuer-lehrer-eltern/in-der-schule/die-sonne-und-die-erde/

    Steh ich als Menschlein auf der Erde ist also vor mir- in REAL- praktisch der ganze Himmel VOLL mit Sonne.

    WENN diese RIESENSONNE nur eine winzige Eruption mehr macht, wirds hier wärmer und vor allem wird aus dem Meer mehr Co2 freigesetzt.

    Und WARUM macht das die Natur?

    Sie macht das, weil Co2 ist Pflanzennahrung, mehr Co2= mehr Pflanzenwuchs= mehr Lebensmittel+ mehr Sauerstoff, die Industrialisierung hat zuviel abgeholzt.
    Das wird rückreguliert.

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    1. @wem nützts: sehr richtig!

      die theorie ob co2 überhaupt irgendetwas nennenswertes mit der temperatur zu tun hat, steht auf völlig wackeligen beinchen…

      https://mobile.twitter.com/NikolovScience/status/1208129089858457600

      viel logischer ist es, dass mit der höhe die temperatur abnimmt. wie im kühlschrank-kältemittelkreislauf liegt es am druck auf heisser und kalter seite ob und in welcher menge das vorhandene kältemittel verdampft oder kondensiert…

      niedriger druck- kalte seite; hoher druck- warme seite

      ad gudenus/strache: sehr interessante diskussion, danke!

      beide eitle gockel in anwesenheit von weiblichkeit, selbstwertgefühl gegen unendlich…

      gudenus aus adeliger ahnenschaft, ein bisserl graf-bobby-mässig…

      strache rücksichtsloser emporkömmling, menschlich betrachtet…

      zweiterer hat sich damit sicher intimfeinde geschaffen…
      ersterer war naiv genug in die falle zu tappen…

      ad ubahn: „erkrankte person“ heisst praktisch immer: geräderte person im gleisbett…

      ps: es gibt etwa 2x soviele selbstmorde wie verkehrstote bei uns, obwohl nur über zweiteres berichtet wird…

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  3. Das erinnert mich daran, was Michael Klonovsky einmal gesagt hat: „Die Linken sind nicht der Widerpart des Kapitalismus, sondern sein Parasit!“

    MfG Michael!

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  4. „Und es mag Bürgermeister im ländlichen Raum geben, ich sage jetzt bewusst die männliche Form, die noch der Auffassung sind, der Kindergarten muss am Nachmittag nicht offen haben, weil es besser wäre, wenn die Frauen sich um die Familie kümmern.“

    sorry, aber in dem punkt irrt die soziale partie gewaltig:

    staatliche kleinkind-ganztagsbetreuung erzeugt genau die bevölkerung, die zum mitläufer oder heutzutage handybildschirmfolger taugt, zu mehr nicht…

    man braucht familie, um zum sozialen wesen zu werden.

    kampfhunde „erzeugt“ man, indem man sie möglichst schnell vom rudel trennt. nur dann werden sie richtig asozial…

    was sagt uns das über unseren nachwuchs?

    und in der industrie arbeiteten früher sehr viele frauen.

    osram, philips, grundig usw usf…

    fast nur frauen weil billige, gute arbeit gefragt war…

    jetzt interessiert das die international-sozialisten nicht, weil weder frau noch mann hier leistbares massenhaft produzieren können.. zu teuer.

    deshalb brauchen wir dringend frische fachkräfte.

    entweder über ost- oder süderweiterung der eu oder eben grenzenlose zuwanderung

    was wir hier momentan nicht brauchten ist eine arbeiterìnnen partei. mangels arbeit hat man die rumpfstruktur zb an siemens abgetreten…

    als verlängerte auftragsbank quasi….

    das dürften ein paar stammwähler mitbekommen haben.

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  5. U 1 : „Kabelbrand nach Schweißarbeiten“ war das schon eine dämliche Ausrede für einen tagelangen U1 Ausfall. Da hat wohl jemand im Inneren der U1 Steuerungsanlage was angezündet oder gesprengt??

    Und jetzt wird einem in der U2 schlecht und das hat Massenverspätung zur Folge???
    Normalerweise wird ein Kranker ausgeladen und sein Zug fährt in 3 Minuten weiter. Was haben die anderen Züge damit zu tun?

    Ist klar:
    Sie haben wohl alle Wagen durchsuchen müssen. Schaut für mich nach Giftverdacht aus.
    https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/Jetzt-Stellwerk-Stoerung-Pechstraehne-der-Wiener-Linien-geht-weiter/409814330

    Das alles riecht stark nach TERRORANSCHLAG, es ist aber gut, daß sie (die Behörden) es nicht laut sagen, sonst werden die Menschen unnötig hysterisch und keiner geht vor Weihnachten mehr einkaufen und der volkswirtschaftliche Schade wäre immens.

    https://kurier.at/chronik/oesterreich/nach-tipp-von-haeftling-zwei-terrorverdaechtige-festgenommen/400703799

    Passt mit den Verhaftungen zusammen, vielleicht ist die Gruppe größer und die Pläne waren bereits in der Ausführungsphase und es laufen draussen noch Täter rum.

    Dazu passt theoretisch – aber irgendwie sehr gut- der urplötzliche Streit in der künftigen Koalition.
    Wenn die Grünen den Justizminister ( also Chef des STA Chef) stellen sollen, wer weiß was überhaupt noch polizeilich nachgeforscht werden darf und angeklagt wird in Zukunft??

    Gibts etwa einen Aufstand der Sicherheitsbesorgten in der ÖVP?

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    1. in diesem Kurier Artikel schreibt eine Posterin:

      Ina Peers
      16.12.2019 23:32

      Ich war dort. Das war kein Rettungseinsatz, da war eine leicht in der Station und ur viel Blut und so überall. Ist auch ur viel Polizei dann gekommen!

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      1. Ich fahre nur sehr selten U-Bahn (wozu gibt es Fahrräder?) – aber in letzter Zeit doch an wenigen Tagen.

        Genauer gesagt an drei Tagen, mit dieser Bilanz:

        1x letzte Woche Sperre U4 in beide Richtungen, man musste am Karlsplatz raus und irgendwie anderwertig weiter. Zuerst langer Halt, ehe die Station angefahren wurde.

        1x diese Woche (Montag) Sperre U1 wieder in beide Richtungen, ich glaube Schwedenplatz bis Hauptbahnhof; außerhalb dieses Bereiches fuhr die U1 schon; man sagte an, dass es wegen Feuer sei und von unbestimmter Dauer (also sicher mehrere Stunden)

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    2. ich bin am Montag mit der U1 gefahren, am Vormittag und am Nachmittag (d.h. dann schon gegen Abend) – es ging da immer nur bis Schwedenplatz, von dort bis Hauptbahnhof war Strecke gesperrt.

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      1. PS: Las eben auf Twitter, dass die U1 erst jetzt (!!!) wieder durchgängig fährt, seit Vormittag….

        Ich krieg das nicht mit von wegen Fahrrad….

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  6. Will die Pam überhaupt, dass die SPÖ Frauenschaft sie rettet?

    Was sagst du Simba, will deine Mama das? Ich bin zwar der Ferdi und ein Roter Wiener, aber bevor es mit dem Rumstrawanzen und dem süßen Leben endgültig vorbei scheint, dann doch lieber Parteivorsitz.

    Als Baby waren wir mal auf Urlaub in den Tropen, dabei habe ich mir was eingefangen. Hernach wurde ich behandelt so wie heute die SPÖ, ich habe mich jahrelang nicht ganz erfangen. Jeden Tag Kohlgemüse, ich sag’s dir Hoppelchen. Man hat es nicht leicht mit den G’studierten wenn sie an dir rumdoktoren. Das nennen sie dann Forschen, forschen nennen sie das.

    Einiges klärt sich auf, wenn man nur darüber spricht.

    Im Zeichen des Erferkels dem Mutterleib entstiegen zockt sie eben gerne und hoch watch?v=JmcA9LIIXWw und das im Österreich des 21ten Jahrhunderts. Lasst Grün/Türkis nur machen. Nahtlos fügen sie sich in das Gesamtbild und runden es fruchtig ab.

    Genauso wie H.P. Doscozil der Rote Pate mit seinem beeindruckenden Stimmchen, sich zur Ahnengalerie der Parteivorsitzenden wird gesellen oder genossen und dort das Bild des, bezüglich kurz zuvor genannten Aspekts, stets auf Nachhaltigkeit bedachten und nicht minder gesetzestreuen Kaufmanns nicht nur fruchtig sondern auch vollmundig wird vervollständigen.

    Die Rendi-Wagner läuft an sich ganz passabel durch die feindlichen Linien. Da fängst dir halt die ein oder andere Kugel. Wenn man den politischen Gegner im Rücken meint, dann eilig umgedreht und hurtig eine verpasst, sonst fängst die letzte. Die Pam wird nicht an ihrer Kampfesmut scheitern, sondern ihrer Abneigung zu Hinterlist und Tücke erliegen oder eben erlegt. Von wem? Schätze von einer jener die sie im Titel des Artikels ansprachen.

    Jeder ist der Krone recht, solange nur der kleine Mann auch klein gehalten wird.

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  7. Die Pam wird nicht an ihrer Kampfesmut scheitern, sondern ihrer Abneigung zu Hinterlist und Tücke erliegen oder eben erlegt. Von wem? Schätze von einer jener die sie im Titel des Artikels ansprachen.

    Der Kampfesmut ist es, der PRW mMn so geeignet macht, die Eifersucht bedingten Minimachtkämpfe der sie umzingelnden Kampfhennen, elegant aus der Distanz zu strangulieren. Das Verbum „aufgeben“ war sowieso noch nie in PRWs Wortlisten zu finden. Diese von PRW an den Tag gelegte Frauenpower lässt von Wien aus bis weit ins Burgenland hinein, so manch künstlich aufgeplusterten Hahn, , vor lauter Schreck, auch das wenigstens noch erhalten geglaubte Stimm’chen verstummen. Ente gut – Alles gut LOL

    Wie auch immer

    MfG

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      1. „Doskozil rechnet mit SP-Beratern ab“

        Somit ist der Beweis erbracht, dass Doskozil zumindest Einer der Partei schädigenden Quertreiber gegen die SPÖ Spitze ist. Der soll sich unter dem Motto: Schuster bleib bei Deinem Leisten, gefälligst ums Burgenland kümmern, da hätte Dosko eh genug Gelegenheiten, die mMn bloß eingebildete politische Kompetenzen unter Beweis zu stellen.

        Der Doskoziel scheint ein massives Problem mit Hierarchien zu haben. Er scheint es nicht verkraften zu können, dass eine Frau es ist, welche selbstbewusst und Ziel orientiert den Entschluss fasste, der SPÖ zu neuen Höhen zu verhelfen.

        Die Blondine an Doskozils Seite dient demnach mutmaßlich quasi ausschließlich dem Tarnen und Täuschen. Für was Echtes fehlt es an der Beziehungsfähigkeit Doskoziler Seits. Das wiederum, kann man mit freiem Aug am Verhalten Doskozils gegenüber PRW sehen.

        Wie auch immer

        MfG

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      2. der Doskozil-Kitschroman geht übrigens weiter 😉

        https://story.heute.at/doskozil/index.html

        Plötzlich ist Julia auch nimmer so romantisch:

        „Jeder, der ihn kennt, weiß: Er ist sehr pragmatisch und weit weg von Romantik. Ich bin aber auch nicht viel anders – insofern passt es gut. Und, für eine Frau vielleicht untypisch: Auch ich trage kaum Schmuck. Alles okay also.“

        Was ist denn da passiert? 😉

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    1. Ich kann dem PRW-Jubelperser-Klub hier nicht folgen; sie hat keinerlei Hausmacht, sondern ledigllich (dubiose) „Unterstützer“ aus der SPÖ-„Elite“. Hausmacht ist aber idZ Unterstützung von der Basis…diesen Zustand wird sie unmöglich ändern können..übrig bleibt eine deplatzierte (fachlich sicherlich sehr kompetente) Medizinerin (die Tatsache, dass sie nicht als Politikerin taugt, gereicht ihr persönlich nicht einmal zum Nachteil, eher im gegenteil, wenn man den charakterlichen Aspekt miteinbezieht…).

      @ Wem nützts

      Anfangs fand ich Ihre Beiträge lesenswert und spekulativ-spannend, nun aber befinden Sie sich auf einem völlg falschen Dampfer…wenn ich von jemand ein Sexvideo – bzw. nicht einmal das, Sie beziehen sich ja auf „Sex-Bilder“ – erstellen möchte, benötige ich dazu keine halbjährige Vorlaufzeit, einen Stützpunkt im Ausland, zigtausende Euro und etliche Helfer sowie unbeteiligte Teilnehmer, sondern nur eine wie Sie es treffend nennen „schoafe Nutte“, die dann bei irgendwelchen Sauf-Events zur Anmache-Tat schreitet, dazu noch ein präpariertes Zimmer (Hotel; Appartement) und das wars.

      Selbstverständlich ging es im Video in erster Linie um heikle politische Aussagen, weswegen „Detektiv“ H. auch wieder und wieder auf denselben Themen rumritt (also Krone, Strabag und Wasser) und diese solange geschickt in Zusammenarbeit mit dem Lockvogel beständig repetierte, bis der dann schon leichtzüngige HCS sich irgendwann um Kopf und Kragen redete.

      Tonprobleme haben doch keinerlei Aussagekraft hinsichtlich der Motivation, diese können sich durch diverse Ursachen einstellen, vielleicht wurde auch ein Mikro (Kamera mit Mikro) verschoben oder verdeckt (Schal zB oÄ), oder es war ein technisches Gebrechen, es gibt unzählige Möglichkeiten.

      Und die Tonprobleme bezogen sich nur auf einen kleinen Teil der Aufnahmen, sonst wäre der Ibiza-Zusammenschnitt von 7 Minuten (über den Abend verteilt) so ja gar nicht zustande gekommen.

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      1. ad „Päm“: es fällt ja auf, dass mit der Medizinerinnen-Karte gespielt wird, mit Metaphern, aber auch mit konkreten Forderungen, die sich meist im Gesundheitsbereich bewegen.

        Das kann ja oft durchaus passen, aber manchmal wäre es besser, mehr Bandbreite zu zeigen.

        Ad Aufnahmen: Eine Userin mailte mir, dass doch der Filmemacher im August 2017 Selbstmord beging, der bei der Sektion Ohne Namen war und für den sich die Soko interessiert.

        Vielleicht gibt es eben auch mal Zufälle und das hat nichts damit zu tun, kann sein.

        Was das Ausmaß der Nachbearbeitungen betrifft, sind wir ja nicht Mäuschen, weder in Ibiza noch im Studio.

        Aber es wird auf jeden Fall Straches „Paranoia“ fördern…

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      2. Ron_nie
        Überlegen Sie mal:

        WENN, also W E N N ein „politisches Interview“ geplant gewesen wäre, D A N N hätte man es mit extra Mikrophonen gestochen scharf aufgenommen.

        Es war zuviel Hall, sagt eu infothek, das ist ein Grundsatzproblem in diesem nackten Wohnzimmer ohne Wanddekoration, das ist keine kleine Störung durch Verdecken, die mal da und mal weg sein kann. Ein HALL ist immer da.

        Allein daraus, daß die Tonanlage zu mies für ein Interview war und kein extra Mikro aufgestellt wurde, kann man zwingend(!) ableiten, daß eine TON-Aufnahme NICHT der ursprüngliche Plan gewesen sein kann.

        Also hatte man es auf die BILDER abgesehen.
        Und welche Bilder schaden?
        na also..

        Strache war in der perfekten Falle.
        Die Filmer haben seine Achillesferse ( Geld+Machtgier+Busen) gefunden und perfekt ausgenützt.

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      3. @ Ron_nie

        Die halbjährliche Vorlaufzeit war SEHR WENIG Aufwand und war nötig, um eine Kunstperson ins Leben zu rufen und „echte“ Lebensspuren zu hinterlassen.

        Es war im Grunde einfach … wenn der Gudenus mit dahintersteckt wars sowieso total simpel…
        Das Aufwendige daran ist die Erfindung der D e c k s t o r y, die wie eine Wolke alles einhüllt und alle Zuseher vom Kern des Geschehens ablenkt und nur in eine Richtung schauen lässt, …

        Mir kommt so vor wie bei einer visuellen Täuschung…

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      4. PS: von wegen „schoafe Nutte“: das erinnert mich daran, wie die Entführung von Mordechai Vanunu nach Israel eingefädelt wurde.

        Eine Agentin lockte ihn nach Rom, mit der Aussicht auf romantische Tage, und dort kidnappte man ihn.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Mordechai_Vanunu

        es ist also wesentlich einfacher, es genügt zu „locken“…

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      5. @ Wem nützts

        Soweit ich weiß, waren dort etliche Kameras und somit Mikrophone; man versteht Strache doch ausgezeichnet…mag sein, dass es nachbearbeitet wurde, aber das geschieht doch bei jedem Film auch…
        Für mich sieht es eher so aus, als war eine bestimmte Szene mit Tonproblemen behaftet, wo dann versucht wurde, diese zu „retten“.
        Wenn ich jemandem eine Sexfalle stelle, dann veranstalte ich doch nicht einen 7stündigen Abend im Ausland, wo noch dazu andere Gäste dabei stören…das würde man völlig anders – nämlich simpel – aufziehen und nicht ein halbes Jahr lang mit Maybachs, Suiten,teurem Essen und etlichen Helfern/anderweitig Beteiligten (zB Maklerinnen) anbahnen, das ist widersinnig und kostet das hundertfache einer einfachen Falle.

        Und dermaßen gockelmäßig, wie sich der Strache benommen hat, bräuchte es für ihn nur eine 1000 Dollar-Nutte…und das gilt wohl für viele Menschen, denn die Eitelkeit (respektive die Bestätigung des Ego durch den [vermeintlichen] Aufriss einer „Superfrau“) ist eine Menschheitsseuche…Strache brauchte das für sein Selbstbewußtsein offenbar, auch mit der Maklerin zB soll er ja „befreundet“ gewesen sein.

        Ein paar Sexbilderchen hätte man also viel einfacher haben können, doch die hätten wahrscheinlich keine Karriere zerstört.

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      6. Ron_nie

        wenn ICH eine Sexfalle mache, dann mache ich exakt das, was passiert ist:

        Strache wird ganz harmlos gemeinsam mit Herrn und Frau Gudenus zu einem Abendessen eingeladen, die Nutte (Oligarchin) pudelt sich auf, stellt wichtigtuerische Fragen und verteilt gedanklich die Millionen, sodaß der gierige Strache Dollarzeichen in den Augen bekommt und denkt: „DIE MUSS ich MIR warmhalten, der gehört schon die halbe Kronenzeitung, sie sagt, sie ist mit 2 Dichanderben schon fix im Geschäft.“

        Lauer Sommerabend, alle charmant und lustig, gutes Essen und gute Getränke.
        Die Nutte hat den perfekten Busen, der Strache gockelt.

        Dann schicken sie die Frau Gudenus nach Haus. ( das kann nur der Herr Gudenus sicherstellen, daß die zur rechten Zeit abhaut und ihn zurücklässt)
        Und ich wette:

        DANN zogen sich die beiden Verschwörer, der Gudenus und der Detektiv, diskret zurück und ließen die beiden allein.
        Dann war der Strache in der Falle.

        Die Nutte fällt über ihn her und die peinlichen Bilder werden aufgenommen.
        Der Strache kann unmöglich NEIN sagen und aufstehen, sonst gehen die Millionen flöten.
        Er wird wohl bisschen getan haben, was sie wollte. Es stand alles bereit.
        Wie man bei der ATV Ibizasendung sah, war das Sofa im Wohnzimmer mehr ein überbreites, sehr niedriges und sehr weiches Lotterbett und kein echtes Sitzsofa.

        Es wurde ganz langsam das perfekte Szenario und die richtige Stimmung und die Gelegenheit zur Sünde hergestellt. Auch war ein gewisser Widerstand zu überwinden, schließlich hatte Strache damals eine frisch Verheiratete zu Hause.

        UND DESHALB entschuldigte Strache sich mE feierlich bei seiner Frau. Im offiziellen Vizekanzlerrücktritt sowas unpassendes Privates, wie das?? NUR so erklärbar, daß er konkret gegenüber seiner Frau Schuld trug. Er verteidigt heute seine Frau wie irre, streitet für ihre Mandate, er hat wohl Angst, daß sie ihn verlässt.

        Der Gudenus lobt seine arme Frau auch extrem. Hat wohl dieselbe Angst. Der hat seine Frau auch reingelegt.

        Es war mE sooo simpel:
        Bei den ersten Essens-Treffen waren mE 4 Personen eingeweiht und 2 wurden reingelegt:
        der Anwalt, die Nutte, der Detektiv und der Gudenus waren die Eingeweihten und sie zogen eine Show ab und reingelegt wurden die Maklerin und die Frau Gudenus. ( diese beiden hofften auf eine Provision)

        https://www.krone.at/2064751
        Sieh da: STRACHE hatte denselben Verdacht wie ich:

        Heute kommt ein Artikel:
        Strache ließ Gudenus im Juni 2019 überwachen.
        Der Gudenus sagte im oe24 Interview, er hatte mit Strache Kontakt bis Mitte Sommer, seither NICHT mehr.
        Ein BRUCH Mitte Sommer.
        Na, was braucht es noch mehr?

        Der Strache kann natürlich nicht sagen, daß er was gegen Gudenus hat, weil sonst fragt man ihn: WARUM denn, was hat der arme Gudenus denn gemacht? Der wurde doch selber reingelegt. WARUM wollte Gudenus Sie reinlegen, Sie bestrafen, vielleicht gar Sie, den Burschenschafter Burschen, erpressen?

        ICH glaube, der Gudenus hat den Strache damals extrem gehasst. So wie der Bodyguard, der war auch so treu, viel zu treu und dann hasste er ihn irgendwann so, daß er Belege sammelte. Der Strache muss total arg zu seinen engsten Leuten gewesen sein.
        Aber ausgespielt hats keiner von ihnen.
        In die Medien brachten es immer externe POLITFEINDE, die Wind davon bekamen oder es kam die STA beschlagnahmen.

        Die GROSSE POLITIK WAR anfangs mE überhaupt nicht im Spiel.
        Erst viel viel später.

        ES ist eine ECHTE TRAGÖDIE und tausend gierige Mistkäfer haben -dominoartig- beigetragen, daß aus so einer kleinen Mücke ein so bombastischer Staatsskandal wurde. Allen voran der Detektiv, der den ursprünglichen Plan nicht einhielt und die 7 Minuten raubte, und den armen Gudenus total brutal reingelegt hat.

        Und lustigerweise kann man sagen:
        Fazit:
        Es war am Ende der Strache selbst mit seiner großgoscherten Art, der es machte, daß man überhaupt etwas gegen ihn unternahm, der es machte, daß aus bisschen schwüler privater Sommernacht mehr werden konnte als eine kleine Privaterpresserei oder persönliche Retourkutsche oder oder … rein private Bilder mit der Nutte hätten die Medien nicht bringen dürfen. Ohne große Goschen, ohne 7 Minuten name dropping, ohne Angeberei kein Rücktritt und kein Ibiza-Skandal.

        Der Strache ist über sich selbst gestürzt.

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      7. @Wem nützts

        Wenn ich jemanden mit Sexbildern/Videos erpressen will – warum TUE ich das dann nicht, sondern lasse das Video 2 Jahre schlummern?

        Ein Erpresser will normalerweise Geld; Sie insinuieren Rache als Motiv, mit Gudenus als Haupttäter…dieser hat sich in der Tat „sehr ungeschickt“ verhalten, doch das hat Strache ebenso; könnte man aber durchaus auch ohne Verschwörung erklären (Illumination durch Substanzen/Prahlerei/Dummheit).

        Ich fand auch seltsam, dass Strache sich damals in seiner Presse-Erklärung zuerst bei seiner Frau entschuldigt hat, also ist es vielleicht zu irgendwelchen Handlungen gekommen sein, die diese stören könnten….vielleicht hat er aber die Nichte auch nur ordentlich angebraten…

        Strache soll zu Gudenus bei der Verabschiedung gesagt haben „mach sowas nie wieder“…nach Ihrer Version hätte es so sein müssen, dass Strache dann noch allein mit der „Oligarchennichte“ in der Finca zurückblieb – wohl nur dann hätte sich etwas Sexuelles ereignen können.

        Ich bleibe dabei, dass diese Falle zu komplex für diesen Zweck war, da es Uneingeweihte gab, die zu einem Scheitern der (Sex)Mission beitragen hätten können, und solche Unsicherheitsfaktoren schließt man doch aus, wenn nur irgend möglich.
        Oder alle Beteiligten waren eingeweiht, also auch Gudenus und seine Frau und v.a. die Maklerin (von der ich auch annehme, dass diese allein schon aus beruflicher Routine die „Nichte“ vorher durchgecheckt hat/hätte..).

        Dann stellt sich auch die Frage, warum Gudenus, wenn er sich an Strache hätte rächen wollen, das Video nicht rechtzeitig eingesetzt hätte/einsetzen hätte lassen, um Strache zu einem Rückzug oder auch zu Zahlungen zu bewegen, ohne 2 Jahre später die Regierung und die Partei zu zertrümmern, dazu noch seine eigene Zukunft in der FPÖ sowie seinen Job?

        Das wäre entgegen aller gezeigten Rafinesse eine sehr dümmliche Vorgangsweise und passt irgendwie nicht zusammen.

        Detektiv H. bzw. die Nichte haben laut den Berichten den ganzen Abend immer wieder das Gespräch auf dieselben Themen gelenkt, also wären doch eventuelle Sexvideos ein Kollateralnutzen der Angelegenheit, nicht umgekehrt, wie Sie es meinen.
        Die Anwesenheit von Menschen, die HCS kannte, war sicherlich aus psychologischen Motiven absichtlich so arrangiert, um ihm in „sicherer Umgebung“ die Zunge zu lockern und zu Großmannsgehabe zu verleiten (welches ja in ihm steckt)….für eine Sexfalle ist das aber keine geeignete Umgebung, denn T.G. wäre ja eine potenzlielle Mitwisserin und das schreckt einen Mann doch ab, wenn die „Oide“ von einem Freund dabei sitzt bzw. dabei war und sich ihren Teil denkt…Philippa und sie kennen sich doch.

        Es gibt schon noch einige Unklarheiten, mMn wird jedoch durch diese Sexvideo-Variante kein Schuh daraus.
        Eine Mittäterschaft von Gudenus kann aber nach aktuellem Wissensstand nicht ganz ausgeschlossen werden, da stimme ich Ihnen zu; einige Dinge wissen wir nicht genau, somit ist die Beurteilung der Sache erschwert; also zB: haben G. und seine Tajana die „Party“ vorzeitig – also ohne HC – verlassen?
        Sie schreiben, G. hätte seine Frau nach Hause geschickt…woher nehmen Sie diese Info?
        Das wäre doch sehr verwunderlich, schließlich liegt die Finca sehr abgelegen und ist mWn sinnvoll nur per Auto erreichbar…G. wird seine Frau also kaum alleine (via Taxi?) weggeschickt haben…

        Ein Schuh würde mEn nur dann daraus, wenn sich der Detektiv H, Gudenus(e), der Anwalt und die Maklerin verschworen hätten, der Detektiv dann aus der von Gudenus mit-geplanten Sexfalle ohne dessen Wissen eine politische Falle gemacht hätte und darum in Ibiza ständig auf denselben Themen rumgeritten ist…aber das sind reine Spekulationen…wir wissen (wohl beabsichtigterweise) zuwenig darüber.

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      8. Ich glaube auch nicht an die Sexfalle, denn die wäre klassisch zwei Personen, scheinbar unbeobachtet, heimlich aufgenommen – das, was man ursprünglich eben als „Kompromat“ bezeichnete, aber natürlich auch etwas anderes sein kann.

        Was hätte das auf Ibiza denn werden sollen? Ein flotter Fünfer oder wie?

        Das wäre diskret in Wien wahrlich einfacher einzufädeln gewesen, je nachdem, wie weit sich Strache auch für andere Blondinen begeistern kann.

        Ich bin mir sicher, dass man genau weiss, wie er tickt und wo seine Schwächen sind; es reichte ja – wie man sehen konnte – ihm eine Blondine vorzusetzen und er spielte den grossen Macker.

        Sehr wohl hat das natürlich seine Frau verletzt, die er ja mit allem romantischen Drum und Dran heiratete – das auch nicht jederfrau Sache ist.

        Aber wie sie tickt, ist auch leicht zu durchschauen, da spielt sicher viel Status mit.

        Und diese Schlacht ist noch nicht vorüber – von wegen, sie trenne sich bestimmt bald von ihm.

        Ich halte die komische neue Partei auch für einen Rohrkrepierer, aber es kann sich bei all den Enthüllungen selbst für Strache noch eine politische Chance ergeben.

        Schliesslich haben andere in seiner Ex-Partei auch keine weisse Weste – erst recht nicht in anderen Parteien….

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      9. Ron_nie
        ich denke:

        Der Gudenus hat sicher niemanden erpresst. Und schon gar nichts veröffentlicht.
        Ich glaube, er wollte nur den Strache bisschen privat demütigen und half quasi bei „einem kleinen Spass“ mit, und FIEL DABEI DIESER HOCHKRIMINELLEN FILMERBANDE in die Hände, die ihn brutalst ausnützte und betrog. Vielleicht haben sie auch Strache um Geld erpresst, der Strache wird das natürlich nicht öffentlich zugeben, falls es so wäre. Der Gudenus war also Mitwisser, war aber auch zugleich Opfer und auch er wird öffentlich nichts sagen.

        Die Filmerbande sah die politischen Namen und Investments, mit denen Strache prunkte, und wollte das versilbern. Es kaufte aber keiner.

        Erst 2019 kamen zufällig ein interessierter Finanzier, die Sazka ( wegen Straches Gesetze für Novomatik, „Casino“skandal wurde zeitgleich mit der Veröffentlichung losgetreten, es geht um enorm viel Geld und Marktmacht) und ein politischer Feind, die Grünen ( wegen EU Wahlen) zusammen und gemeinsam organisierten sie den Aufkauf der 7 Minuten um Euro 600.000 und die Veröffentlichung in linken Medien.

        Der Ablauf dieses Plots war überhaupt nicht kompliziert, es war ganz einfach.
        Man muss sich nur von der Deckgeschichte und den tausenden Zitaten, die falsch sein können, und von Millionen Gerüchten loslösen.

        Übrig bleiben 3 Treffen mit Gudenus, die nicht mal lang gedauert haben müssen, bevor man zu Besuch in die Finca kam.

        Der zentrale GRUND für mich, Gudenus der Beihilfe zu verdächtigen, liegt darin, daß er als Hauptkontakter der FPÖ für den Osten Krethi und Plethi kennt, viele Kontakte, viele Geschäfte, viel Schmiergeld, er ist hochgebildet und da erkundigt er sich ein halbes Jahr nicht nach einer Makarov Nichte?
        Glaube ich niemals.
        ER wußte natürlich, daß diese Nutte nur eine kleine Nutte war, von allen Anfang an.

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      10. Man kann in keinen reinschauen, aber es muss Strache extrem getroffen haben. Lies mal, welch einen Aufwand er dann trieb:

        https://www.krone.at/2064751

        Das ist „natürlich“ wieder aus dem Verschlussakt der StA, aber Hofer bestätigte, dass Strache eine Detektivrechnung einreichte, welche die Partei aber nicht bezahlte.

        Kannst echt net erfinden…

        Wir müssen aber aufpassen, dass wir uns nicht ablenken lassen von Nebelgranaten.

        Als bösen Scherz würde Gudenus niemals an einer Inszenierung teilnehmen.

        Da stellt sich eher schon die Frage nach Verrat.

        Jedenfalls scheint es aus Straches Sicht so zu sein.

        Und er redete nicht mehr mit ihm; es wäre ja sehr erklärungsbedürftig, nichts gemerkt zu haben, aber am Aufbau der der Fall doch beteiligt gewesen zu sein…

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    2. Ich wende ganz praktisch ein, dass ja mehrere Kameras verwendet wurden und etwas unverständlich sein kann, weil sich jemand abrupt wegdreht oder mal aufsteht.

      Hätte etwas passieren sollen, das ohne Worte alles sagt, so hätte man es viel diskreter und in Wien gemacht.

      Es wäre dann auch nicht notwendig gewesen, die „schöne Maklerin“ zwischenzuschalten.

      Die Frage ist aber, wieviel und was ohne Nachbearbeitung nicht verständlich war.

      D.h. welche Rolle diese Passagen bei der Ibizagate-Gesamterzählung spielen….

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      1. Es gibt so viele Details, die jetzt neuen Sinn ergeben…
        Ich dachte bei den Detektivgeschichten, wo ja auch ein Pärchen erwähnt wird, an diese Güssinger-Sache, denn da war auch von einem Paar die Rede, wo dann der Mann eben mit Gudenus handgreiflich wurde…

        Übrigens bestreitet Strache alles – es waren ANDERE die Detektive ausschwärmen ließen:

        https://wien.orf.at/stories/3026827/

        Andere im Plural?

        Bei Schmidt/EU-Infothek wissen wir dies ja, weil er selbst davon spricht.

        Und wer noch?

        Und bei Schmidt ist nicht anzunehmen, dass er Gudenus observieren lässt.

        Oder doch?

        Fragen über Fragen….

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      2. Es gibt da eine neue Wendung @ „Detektive“:

        http://www.eu-infothek.com/ibiza-gate-laecherliche-200-000-euro-teure-bespitzelungsaktion-der-verschwoerungstheoretiker/

        fragt sich, wer 200.000 Euro a) lockergemacht und b) erhalten hat

        vielleicht steht ja Sicherheitsfirma für „Detektive“?

        Können sollten die das auch….

        PS: Die FPÖ bekam eine Detektivrechnung im „niedrigen vierstelligen Bereich“ aber wegen des Ibiza-Videos

        https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20191220_OTS0127/fpoe-auftraege-zur-bespitzelung-von-ehemaligen-oder-aktiven-fpoe-funktionaeren-weder-erteilt-noch-bezahlt

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      3. Güssinger ist Stojan S. gegen Andrej K.

        https://www.firmenabc.at/guessinger-beverages-mineralwater-gmbh_rFi

        im 100%-Eigentum der Finstil Holding

        https://www.firmenabc.at/finstil-holding-gmbh_Lwp

        „Handelnde Personen“; Andrej K. und:

        https://www.firmenabc.at/e-a-beteiligungs-gmbh_zkL

        über K. kommt man zu Vitalii Karazei und von ihm zu

        https://www.firmenabc.at/cargogas-holding-gmbh_KGxi

        – also wieder einer russischen Firma

        Von all den Verschachtelungen soll nur Güssinger einen handfesten Wert darstellen.

        In diesem Fall hat es Zackzack gut beschrieben, die auch mit beiden Seiten sprachen:

        https://zackzack.at/2019/08/14/fpoe-oligarchen-freunde-uebernehmen-guessinger-mineralwasser/

        https://zackzack.at/2019/12/19/ibiza-ade-guessinger-ist-pleite/

        – es geht natürlich nie nur um die FPÖ…

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      4. PS: Das geht jetzt so weiter:

        https://www.oe24.at/oesterreich/politik/Geldkuvert-Verteiler-auf-Kickls-Geburtstagsparty/410316726

        Ex-EU-Politikerin Barbara Kappel kam in Begleitung des bulgarischen Ex-Agenten zu Herbert Kickls Geburtstagsparty.
        Schon seit Wochen ermittelt die Gruppe für Organisierte Kriminalität des Innenministeriums gegen den bulgarischen Unternehmer S.: Er steht im Verdacht der Geldwäscherei, nun soll ein Konto bei einer Wiener Privatbank geöffnet werden, dem oft in Wien lebenden Geschäftsmann drohen bei einer Anklage bis zu zehn Jahre Haft.

        Der Bulgare hat auch sehr interessante Kontakte zur FPÖ-Spitze: Wie berichtet, kennt ihn die Ex-EU-Parlamentarierin Barbara Kappel (FPÖ) „schon seit 20 Jahren“. Und sie beichtete erst vor wenigen Tagen im Gespräch mit ÖSTERREICH, wie ihr S. im Jahr 2018 drei Geldkuverts in einem Luxushotel an der Wiener Ringstraße übergeben hat. Die Parteispende von 55.000 Euro hätte sie an einen Ex-Nationalrat der FPÖ weitergegeben, der Mitte November an Lungenkrebs verstorben ist, sagte Kappel.

        – gemeint ist Stojan S., der verstorbene Abgeordnete war wohl Karlsböck, der ja u.a. Russland-Connections hatte…

        und am 20.12. war Gudenus mal wieder bei Fellner:

        Er hatte nach dem 17.Mai WhatsApp-Kontakt zu Strache, er selbst wollte rausfinden, wer die „Nichte“ ist

        Die „Maklerin“ kannte er, aber auch Strache, den Anwalt hingegen nicht

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      5. @Wem nützts bzw. Alexandra

        Nach Ansicht des neuesten Fellner-Interviews mit Gudenus (siehe link Alexandra) bleiben einige Fragen/Themen offen; von seinen Auftritten her würde ich G. als unbeteiligt einschätzen (Gestik/Mimik/Habitus/Erzählung)…
        Doch es ist von außen betrachtet seltsam, dass G.

        *) (wie auch HCS) niemals so über den Detektiv spricht, wie man das erwarten würde (der läuft schließlich als einziger unbehelligt durch die Gegend); gilt abgeschwächt auch für den Anwalt (ich meine damit auch den emotionalen Bereich, denn wenn jemand mein Leben zerstört, so hege ich großen Groll, und der ist nie zu sehen gewesen)
        *) sich nie via seine russischen Kanäle (wie auch Maklerin M. via Ihre Immo-Kanäle) über die Nichte des doch recht prominenten Oligarchen Makarov erkundigte
        *) die Maklerin M. exkulpiert (die ja mit dem Detektiv entgegen ersten Aussagen [also Lügen] bestens bekannt ist) und
        *) im Video (Min. 18) erwähnt, er hätte auch schon in einem Gerichtsverfahren als Zeuge ausgesagt, dass er Maklerin M. für unbeteiligt halte.

        Um welches Gerichtsverfahren handelt es sich denn hier?
        Da muss es dann ja um etwas im Ibiza-Konnex gegangen sein, mir ist kein solches bekannt…?

        Gibt es eine „offizielle“ Erklärung/Begründung, wie der Detektiv H. zum Vermittler der angebl. Nichte wurde…was war hier die Legende?
        Wie hat der Wiener H. (also der „Detektiv“) gegenüber G. begründet, zu seiner Vermittlungstätigkeit gekommen zu sein, wie hat er begründet, dass er die Nichte bis nach Ibiza begleitete?
        Irgendetwas musste man sich dazu ja einfallen lassen, wenn ein Wiener als Vertreter einer angebl. russischen Milliardärsnichte auftritt…
        Jedenfalls ist dies auch in Hinblick auf Maklerin M. relevant, denn wenn diese H. kannte, wußte sie doch, dass dieser kein echter Vermittler war; dann wußte sie also auch, dass H. dem G. ein Gschichtl gedruckt hat und ist somit an der Sache irgendwie beteiligt. Und G. exkulpiert sie…

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      6. Mir gehts auch so, dass ich ambivalent bin – manches, was Gudenus sagt, klingt ja wirklich plausibel. Es kann eben doch Begründungen geben, an die man selbst nicht denken würde.

        Anderes wiederum doch sehr zurechtgelegt – okay, dafür hatte er ja auch genug Zeit.

        Und er täuscht eben über Widersprüche hinweg, wenn man nicht mit allen Details vor sich nachfragt.

        Auch dass er sich so „reif“ sofort zurückgezogen und anders als Strache verhalten hat. Dass er nicht mehr um etwas kämpfte, wo er doch auch das Gefühl haben musste, dass es ihm durch die Medien genommen wird (siehe Strache).

        Es kann sein, dass er auf Anweisungen hört (die nicht von der Ibizagruppe ausgehen).

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      7. Ein paar Punkte:

        das „Gerichtsverfahren“ fiel mir auch auf, vielleicht einfach unpräzise und es war eine Einvernahme.

        Gerade wenn für Gudenus „bodenständige Oligarchen“ nix Besonderes sind (und dass diese sich mal da, mal dort für Grund interessieren), ist umso seltsamer, dass er nichts über „Makarova“ wissen wollte.

        Er hätte doch in ein Gespräch etwas einflechten können, ohne zu sagen, warum er das wissen will.

        Wenn die Maklerin alle kannte – was Gudenus nur für sich, seine Frau und Strache bestätigte, nicht für H.! – dann wird das Ganze unweigerlich widersprüchlich.

        Und richtig, Gudenus ganz ohne Groll und voll „Altersweisheit“ – da stimmt doch etwas nicht.

        Wenn man sich ansieht, wie Schmidt alles zusammenfasste:

        – dann passt es wieder nicht zusammen.

        Natürlich muss seine Story nicht deckungsgleich sein mit der von Gudenus, aber sie haben sich ja immer wieder getroffen.

        Wobei Schmidt alles auf eigene Rechnung macht:

        http://www.eu-infothek.com/ibiza-gate-laecherliche-200-000-euro-teure-bespitzelungsaktion-der-verschwoerungstheoretiker/

        Wir haben H. überall dabei, auch mindestens 1x (Maklerin) bei der Anbahnung.

        Und dann soll es laut Schmidt so gewesen sein, dass H. immer wieder in einem anderen Raum der „Nichte“ Anweisungen gab.

        Come on! Wie klingt das denn?

        Wer schon mal versucht hat, sich von einer Gruppe abzusondern, um mit jemandem zu tuscheln, weiss dass man das nicht dauernd machen kann.

        Selbst ein Mal und ganz harmlos (um anderen dann etwas vorzuschlagen) kann doch bemerkt werden…

        Das ist wieder ein Widerspruch, denn die Maklerin beschrieb die Nichte als perfekt vorbereitet puncto Immobilien, Land- und Forstwirtschaft.

        Und dann merkt sie sich nicht mal Worte wie Strabag oder Novomatic?

        Es sind ja beide auch international präsent, d.h. sie kann im Netz via Lettland oder wo auch immer einiges erfahren.

        Schmidt lenkt die Aufmersamkeit auf ihr Äußeres (Spekulationen über kosmetische Chirurgie), was vom Hirn ablenken soll.

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      8. Und richtig, Gudenus ganz ohne Groll und voll „Altersweisheit“ – da stimmt doch etwas nicht.

        Das fehlen von Groll würde ich noch nicht als Indiz sehen, dass etwas faul sein muss. Es kann sich genauso gut um klassische Verdrängung handeln zB weil es G. peinlich ist.

        Sehen Sie sich zum Vergleich Norbert Darabos an. Der hat ja auch über Jahre hinweg geschwiegen, obwohl man dem Ärmsten, laut Ihrer Berichterstattung, zT heftigst zugesetzt haben soll mit Abschirmung, Überwachung und Unterdrucksetzung und zuallerletzt mit einer mMn ungerechtfertigten Anzeige.

        Gerade wenn für Gudenus „bodenständige Oligarchen“ nix Besonderes sind (und dass diese sich mal da, mal dort für Grund interessieren), ist umso seltsamer, dass er nichts über „Makarova“ wissen wollte.

        Das ist ein sehr guter Punkt. Ich interpretiere diese Aussagen jedoch als pure für „Aristokraten“ so typische Aufschneiderei.

        Wie auch immer

        MfG

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  8. @strache vs gudenus:

    es stimmt, dass sie keinen kontakt mehr hatten, was doch seltsam war und sicher eher von strache ausging. ich hab mal hier zusammengefasst, was mir daran auffiel:

    https://alexandrabader.wordpress.com/2019/11/06/strache-vs-gudenus-was-von-ibiza-bleibt/

    wenn es nun aber um bespitzelung geht und das auch via pilz gespielt wird . ALLE DECKEN die überwachung von darabos, nach wie vor, auch pilz baute darauf auf, als er ihn für doskozil/gusenbauer abgeschossen hat.

    jede enthüllung über die FPÖ verdeckt zugleich, was anderswo passiert – auch wenn sie für sich gesehen berechtigt ist….

    PS: korrektur: über pilz wird die schwarzgeldschiene gespielt:

    https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20191218_OTS0082/zackzack-280000-euro-fuer-fpoe-volksanwalt-woher-kommt-das-geld

    https://www.derstandard.at/story/2000112454521/von-geldboten-und-spendern-neue-erkenntnisse-bei-fpoe-zahlungen

    er hat übrigens selbst probleme:

    https://www.diepresse.com/5740708/die-spalt-pilze

    die spitzelschiene kommt via benko-„krone“, frisch aus dem verschlussakt der staatsanwaltschaft:

    https://www.krone.at/2064751

    https://kurier.at/politik/inland/strache-liess-offenbar-parteifreunde-bespitzeln/400707546

    detail am rande:

    die familie gudenus frequentierte auch benkos park hyatt…

    dort feierten sich die fellners gestern selbst….

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  9. @Wem nützts

    Hinsichtlich der mangelhaften Qualität der Tonspur. Für mich ist die Nachbearbeitung kein zwingendes Indiz dafür, dass nur eine Bild- bzw. Videoserie geplant war.

    Habe selbst jahrelang im Radio- und Audio-Editing gearbeitet und kann versichern, dass bei ungerichteten stationären Aussenmikrofonen („außen“ ist alles, was nicht Studio ist) die Tonqualität immer ein Problem ist. Zuviele Umgebungsgeräusche – „Atmosphäre“, wie wir das im Jargon nennen – und zudem kann man ein Mikro, das man nicht in der Hand hält, nicht nach dem Sprechenden ausrichten, Wie Frau Bader bereits erwähnt hat, da muss sich nur jemand in eine andere Richtung drehen, die Position oder die Intonation ändern/Lautstärke zurücknehmen, schon hast du unverständliches Zeugs, das in der „Atmosphäre“ untergeht. Das zu korrigieren ist selbst unter Einsatz von Rauschfiltern sehr schwierig und zeitaufwändig, aber immerhin, da hat der „Detektiv“ schon recht, einen Versuch wert. Für mich ist die Sound-Nachbearbeitung unter diesen Umständen fast logisch.

    Das soll Ihren anderen Überlegungen, die ich oft sehr spannend finde, keinen Abbruch tun,
    mfG!

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  10. Habe selbst jahrelang im Radio- und Audio-Editing gearbeitet und kann versichern, dass bei ungerichteten stationären Aussenmikrofonen („außen“ ist alles, was nicht Studio ist) die Tonqualität immer ein Problem ist. Zuviele Umgebungsgeräusche – „Atmosphäre“, wie wir das im Jargon nennen – und zudem kann man ein Mikro, das man nicht in der Hand hält, nicht nach dem Sprechenden ausrichten

    Natürlich lassen sich ohne großen Aufwand rauschfreie Aufnahmen frei von Hall oder Echo realisieren. Das kommt nur auf das Mikrophon [Bauart] an, welches zum Einsatz gebracht wird. Richtmikrophone, wie Gesangsmikros, Sprechmikros oder Messmikrophone scheiden aufgrund des eingeschränkten Wirkungsradius logischerweise aus. Die meisten Kammeras sind eben mit Richtmikrophonen ausgestattet.

    Versuchen Sie’s mit sogenannten „boundary layer microphone“ oder „pressure zone microphone“. Sie werden staunen. Sogar die Bewegung [das Herumspazieren] der Rauminsassen innerhalb des Raumes ist möglich, ohne dass die Aufnahme Verzerrungen erleidet. Die Mikrophonierung, so nennt man im Fachjargon die korrekte Platzierung dieser Dinger, ist dabei denkbar einfach. Einfach logisch denken.

    Ein Denkfehler, den viele produzieren ist, das Mikrophon möglichst nahe an der Schallquelle [Sprechende Personen] zu positionieren. Dabei wird nämlich das aufgenommene (Sprech) Signal z T zur Gänze von der Schallreflexion überlagert, was beim Anhören des aufgenommenen Mitschnitts, sehr häufig als Echo oder Hall / Reverb wahrgenommen wird.

    Der regelrechten Mikrophonierung bei Ihrer nächsten Vorstandssitzung, steht somit nichts mehr im Wege 😉

    Toi, Toi, Toi 😀

    Wie auch immer

    MfG

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    1. Danke für die Ergänzung. Aber haben Sie schon mal gesehen, wie groß so ein Grenzwertmikrofon ist?

      Das lässt sich trefflich als Igel tarnen, der zufällig über den Tisch hoppst.

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      1. Die Größe der Grenzwertmikrophone mag einen vielleicht ein wenig ins Straucheln bringen, was deren möglichst unauffällige Platzierung betrifft. Nicht aber, wenn man es gewohnt ist, bei allem was man tut, Kreativität an den Tag zu legen.

        Aus Gründen der Sicherheit und aus Gründen der Ethik werden ich darauf verzichten, genauere Anleitungen bzw. Tipps für den fachmännisch unauffäligen Verbau von Grenzwertmikrophonen zu liefern. Man weiß ja schließlich nie, wer da sonst noch alles mit liest 😉 Immerhin gibt es für Ceiberweiber bereits rund 1140 Abonennten und die sollten nicht verschreckt werden ;-).

        Wie auch immer

        MfG

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      2. Immer mehr Leser/innen freut mich natürlich 😉

        Ich kann hier nur beisteuern, dass ich von Interviews her weiss, dass schhon eine kleine Irritation (besonders wenn es Umgebungsgeräusche gibt) dazu führt, das man manches öfter anhören muss als anderes, um es korrekt zu transkribieren. Interviews werden sowieso redigiert, sodass es auch kein Problem ist, wenn ein paar Worte wirklich unverständlich sind und man dennoch den Sinn erfasst.

        Bei uns werden sie eh normalerweise vom Interviewten aautorisiert, d.h. er/sie kann Misstverständliches dann nochmal korrigieren.

        Was Ibiza betrifft, beschreibt Schmidt etwas Aufwändiges:

        http://www.eu-infothek.com/ibiza-video-das-geheimnis-der-schlechten-tonqualitaet/

        Das ist jenseits dessen, dass man vielleicht 10 min mit Wissen eines Gesprächspartners aufgezeichnet hat und das eine oder andere Wort nicht versteht – wie gesagt, das ist mein Erfahrungshorizont.

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      3. Was die von Ihnen angesprochenen Problematiken betreffend der Verständlichkeit des gesprochenen Wortes bei Aufnahmen von Interviews angeht, können Ihre Journalistenkollegen /Innen unisono ein zustimmendes Lied singen. Das Händling ist exakt, wie von Ihnen beschrieben. Journalistischer Alltag eben.

        Was das Ibiza Video bzw professionell angefertigte Videos im Allgemeinen betreffen, werden sowieso, wie bereits von @Ron_Nie bzw. @hlg angemerkt, grundsätzlich alle Aufnahmen im eigenem Studio [bei größeren Studios] oder [bei kleinen Studios] mitunter outgesourced nachbereitetet und endgefertigt.

        Was in der Musikproduktion weltweit als Mastering bekannt ist, nennt sich beim Medium Film, nach internationalem Standards, post production. Es führt somit kein Weg vorbei an diesen beiden genannten, für die Qualität maßgeblich beteiligten, Abteilungen.

        Wie auch immer

        MfG

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