R.I.P., SPÖ

Die SPÖ ist nicht nur wegen der Verluste bei der steirischen Landtagswahl zutiefst erschüttert. Doch wenn manche meinen, dass nun neue Weichen gestellt werden, merkt man auf den zweiten Blick, dass nur jene Netzwerke agieren, die bereits Christian Kern an die Parteispitze pushten. Dazu gehörte auch der eben zurückgetretene Landesparteichef Michael Schickhofer, für den Kern im Mai 2016 sofort der Messias war. Außerdem der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser, der ebenfalls damals zu den Königsmachern zählte und offenbar jetzt begreift, dass die SPÖ in den Abgrund fährt. In Erscheinung tritt auch Gerhard Zeiler von Turner Broadcasting, der nun ein Buch über die SPÖ veröffentlicht hat und mit Kern gegen Ex-Bundeskanzler Werner Faymann intrigierte. Im Hintergrund war das Netzwerk des 2008 aus dem Amt gedrängten Ex-Kanzlers Alfred Gusenbauer am Werk, mit denen wir auch heute rechnen müssen. Mit Sozialdemokratie hat dieses absolut nichts zu tun, umso mehr aber mit Lobbyismus, Geheimdiensten und Kapitalismus im großen internationalen Stil

Es ist logisch, dass man dann keine kritischen und engagierten Abgeordneten und Regierungsmitglieder braucht, sondern von einem kontinuierlichen Mandats- und Stimmenverlust profitiert. Wenn genug naive, opportunistische, für politische Verantwortung ungeeignete Personen in sie überfordernde Funktionen kommen, kann man dies Schritt für Schritt umsetzen. Deshalb wirken so viele peinlich, verloren und im Abgang dann auch mitleiderregend, weil sie nie durchschaut haben, was wirklich vor sich geht. Die Übriggebliebenen werden aller Wahrscheinlichkeit nach wieder auf die Falschen setzen, trojanische Pferde herzlich willkommen heißen. Ein politisches Bollwerk gegen Arbeitsplatz- und Sozialabbau ist schließlich unerwünscht, sodass jeder manipulierte Rote das Schicksal vieler Menschen aufs Spiel setzt, wenn er sich z.B. in den Klimahype verwickeln lässt.

Michael Schickhofer geht

Man kann die Seilschaften um Gusenbauer gut darstellen und deren Agieren nachzeichnen, doch dies beinhaltet schmerzliche Wahrheiten, die viele nicht hören wollen. Ohne schonungslose Analyse wird der Zug jedoch weiterhin in den Abgrund geführt, was gerade auch von Pseudokritikern wie Gerhard Zeiler oder Peter Kaiser nochmal kaschiert wird. Absurder Weise wendet sich Kaiser gegen „fremdbestimmte Bestandsanalysen“; welche die Sozialdemokratie auch europaweit hinterunterschreiben; er verschließt wie alle anderen die Augen vor der Unterwanderung der SPÖ selbst. Diese habe ich ausgehend vom Umgang mit dem Wahlkampfmanager Gusenbauers von 2006, Norbert Darabos analysiert, weil sich daraus sehr viel ergibt, unter anderem, weil er einmal „gegen seinen Willen“ Verteidigungsminister war und mit ihm der letzte Wahlsieg auf Bundesebene 2013 verbunden ist.

Sozialdemokratie runterschreiben: auch mit Jan Böhmermann

Was personelle Konsequenzen betrifft, so ist der Abgeordnete und Ex-Verkehrsminister Jörg Leichtfried keine wirkliche Alternative zu Michael Schickhofer. Die vielgescholtene Parteichefin Pamela Rendi-Wagner wurde von Christian Kern vorgeschlagen, ist also auch dem Gusenbauer-Netzwerk zwangsläufig hörig. Von ihren Fähigkeiten her ist sie durchaus in der Lage, z.B. eine hier zusammengefasste Eurofighter-Sachverhaltdarstellung nachzuvollziehen, die Darabos entlastet und die Rolle von Gusenbauer, dem jetzigen Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und dem Ex-Abgeordneten Peter Pilz aufzeigt. Doch sie kann/darf nicht handeln, weil sie nur als Statistin vorgesehen ist und sich in einer Atmosphäre, wo so vieles Tabu ist, nicht befreien kann. Doch die Partei wird von den Ereignissen überrollt werden, weil sie in nahezu jeden Skandal mindestens ebenso sehr involviert ist wie andere. Während man vor der Wahl der ÖVP noch unterstellte, sie habe einen Hackerangriff erfunden, sieht sich nun die Wiener SPÖ selbst betroffen, und zwar bei 34 ihrer Mailpostfächer.

Neues von Ibizagate

Es wird sich weisen, ob hier auch Material Medien zugespielt wird bzw. wie etwa der „Falter“ darauf einsteigt (oder auch nicht). Oder ob neben oe24 auch andere aufgreifen, dass Niko Kern von der Soko Ibiza einvernommen wurde: „Für die Kripo spielt der Kanzler-Sohn offenbar eine nicht unwesentliche Rolle in diesem Fall, er könnte vielleicht ein wichtiger Zeuge sein: Niko Kern ist in Wien ausgezeichnet vernetzt und war viele Monate bei der ‚Sektion ohne Namen‘ der SPÖ engagiert, aus deren Team bereits vier weitere Personen verhört worden sind. So hatten der frühere Chef der Sektion einen Termin bei der Soko, dazu ein weiteres Ex-Mitglied der SPÖ-Gruppe und auch zwei junge Partei-Mitglieder, die in einem Wettbüro 600 Euro auf das Ende der türkis-blauen Koalition Mitte Mai gewettet haben.“ Die SON ist wie Unterstützung für Kern und Gusenbauer mit dem Namen Gabriel Lansky verbunden.

Christian Kerns Business in Israel 

Seine Stellvertreterin im Präsidium der Österreichisch-Israelischen Handelskammer, Eveline Steinberger-Kern, macht Business in Israel, in das auch ihr Gatte, Martin Schlaff, Hans Peter Haseleiner, Alfred Gusenbauer und andere eingestiegen sind. Christian Kern schwärmt von Veteranen des Militärgeheimdienstes Unit 82o0, mit denen er auch bei der Kooperation mit Sosa Ventures zusammenkommt. Oben sehen wir ihn bei einer Konferenz, die von der israelischen Regierung unterstützt wurde; das Posting stammt von seinem Partner Cylus, einem Start Up für Digitalisierung der Eisenbahn-Infrastruktur, dessenn Chef von der Unit 8200 stammt. Es ist kein Zufall, wo die SPÖ aktiv wird (Start Up-Hubs z.B;) und wo nicht; was von politischen Affären bis zu legitimen Interessen von Wählern reicht. Man bringt inzwischen sogar den gesundheitlich angeschlagenen Landeshauptmann Hans Peter Doskozil als Nachfolger für Rendi ins Spiel, der selbst Teil eines ungeheuren rotem Sumpfes ist. Gerhard Zeiler bedauert heute übrigens, einmal für Christian Kern ins Feld gezogen zu sein. und will selbst nicht Parteichef werden.

48 Kommentare zu „R.I.P., SPÖ

  1. Das „moderne Image“ wurde ihnen von den Grünen abgejagt.
    Das Image „Soziale Sicherheit, für Arbeiter und Arme“ funktioniert nicht mehr, weil die SPÖ die Grenzen offen lässt und nicht mehr genug Arbeit für einheimische Arme übrig ist.

    ( sehr richtig: Stenzel: jeder hat seinen billigen Haus-Afghanen“)

    Sozial geht eben nur national. Und zwar weltweit, überall national.

    KEINER, auch nicht die FPÖ, WILL verstehen, daß das wichtigste sein muss, daß HIER wieder ARBEITSPLÄTZE entstehen, daß man also Mittel- und Kleinbetriebsgründungen durchführen muss und der GESAMTE GRUNDBEDARF an Nahrungsmitteln und Kleider, Schuhe, Stoffe wieder HIER hergestellt werden muss. Unter Zollschutz.

    Die Konzerne bringen keine Arbeitsplätze. Die Globalindustrie bestimmt, WAS WIRTSCHAFT ist. Und das heisst, Lohndumping und eine Fabrik in Südkorea beliefert die ganze Welt.

    Statt daß die österr. Politiker sagen: OH NEIN! Keine fremde Billigeinheitsware und kein Umweltdreck, sondern Qualität und Produktvielfalt.
    GUTE WIRTSCHAFT ist, wenn HIER(!) die ARBEITSPLÄTZE sind und eine gesunde Umwelt ist dann, wenns KEINE (!)internationalen Transporte gibt.

    Mit passenden Zoll- und Steuergesetzen wäre das bald realisiert, man muss es NUR WOLLEN.

    Sie WOLLEN NICHT!

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    1. Das wäre ja dann nicht „glühend europäisch“!
      Da könnten ja viel zu wenige mitschneiden!
      Die EU funktioniert wie ein Laufhaus. Die Chefs sind die Zuhälter und nur die dürfen verdienen. Die Bürger haben anschaffen zu gehen.

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    2. Es ist eher so, dass das jetzige Personal der SPÖ entweder nicht begreift, was passiert oder wenn es das tut, niedergehalten wird. Von Ausnahmen abgesehen, die dann aber nicht den Kurs auf Bundesebene verändern können.

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      1. Es ist auch mehr als kurios, wenn man der GRETA Thunberg nachläuft und sagt: JAAA !
        WIR müssen die Umwelt schonen und weniger Co2.

        Und NICHT auf Schutz-ZÖLLEN besteht.

        Also die CO2 und UmweltdreckPRODUZENTEN, die INTERNATIONALEN Transporte der Internationalen KONZERNE nicht (!) runterbremst, sondern denen noch Subventionen(!) gibt.

        Und der Lärm, das Plastik, der Stress für die Meerestiere, nimmt zu. Und die nächste Flughafen Startbahn wird gebaut, weil man Frischtulpen aus Afrika(!) kaufen können muss.

        Leider gehören den Oligarchen alle Zeitungen.

        Daher gibts keine ARME-FLEISSIGE-LEUTE- SCHUTZ Partei.

        PS: Und besonders frech verdrehend ist es, wenn man als „GUTMENSCH“ sagt: Man müsse die armen Leute importieren und HIER behalten, das nützt DIESEN ARMEN und unseren Renten.

        Wahr ist: Diese tüchtigen jungen Leute FEHLEN IN IHREN HEIMATEN.
        DAS ist KINDERRAUB. Raub der Tüchtigen.

        Invasionsförderung und Umsiedlung ist KINDERRAUB.
        In Wahrheit ist das eine neue Form der Kolonialen ABZOCKE. Arbeitssklavenbeschaffung.

        Unsere Konzerne sollen gefälligst selber(!) ausbilden, wenn sie gute Arbeiter haben wollen und nicht fremde Länder aussaugen. Unsere Gesellschaft soll sich selbst(!) Kinder zeugen, wenn sie Rentenzahler braucht.

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    3. Sie haben so recht!
      Welche der Parteien geht dieses wichtige Thema an? Keine.
      Die Steuersituation in unserem Land ist katastrophal: ein Teil der Bevölkerung wird gepampert bis ans Lebensende, die Mittelschicht wird geschröpft und die Konzerne und ihre Hintermänner lachen sich ins Fäustchen. Aber das Genie Kurz wird das Problem mit seinen grünen Helfern lösen.

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      1. Die armen Leute werden NICHT gepampert, sondern ruiniert. Sie werden depressiv und müde und krank dadurch.

        Die Armen werden ruhiggestellt, damit sie nicht(!)auf die Straße gehen und NICHT streiken und NICHT echte Wert-ARBEIT FORDERN.

        Es wird so getan als sei man als Politik hilflos in Sachen Arbeitplätze beschaffen.
        Dabei SCHRUMPFEN die Arbeitsplätze aus 2 Gründen.
        1.) es wird im Ausland produziert
        2.) es wird in zu großen Betrieben mit Maschinen produziert, statt in Kleinbetrieben mit Qualitätshandarbeit

        Daher haben wir ausländische und inländische DRECKSPRODUKTE, die nur so lange halten wie die Gewährleistungsfrist dauert. Kleidung die nach 1 Mal waschen schon so vernudelt ist, daß man sie nicht mehr anziehen kann, gespritztes haltbar gemachtes extrem gesundheitsschädliches Fertigessen etc.

        DAHER haben wir KREBS en masse.
        Der Körper verträgt eben nur ein gewisses Maß an Dreck und stirbt dann halt an der schwächsten Stelle ab.,
        WIR MÜSSEN, damit der KREBS wieder verschwindet, UNBEDINGT zu sauberen Kleinbetrieben zurück.

        WER hat noch nie in einer TAFEL GANZNUSS Milka Schokolade die schwarzen Flecken in den Nüssen gesehen?
        DAS SIND die zermatschten WÜRMER(!), aus maschinengeernteten Feldern, die mit Chemie totgespritzt wurden, die aber keiner sauber ausgelesen hat, sondern die mitverarbeitet wurden. Maschinen haben keine Augen, alles Wurmstichige wird heute einfach mitverarbeitet.
        Niemand braucht sich über „Nuss“Allergien zu wundern, wenn er mit den Nüssen zermahlene Vieher isst.

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  2. Die besten Seilschaften dürfte aktuell Kurz haben. Es scheint europäischer Brauch zu sein, daß Sozialisten nicht gebraucht werden und deren Wähler zu den Grünen wandern sollen. Und zwar solange, bis sich eine Alleinregierung ausgeht.
    Die Medienorgel spielt schon perfekt.
    Das Ziel ist, daß sich Auserwählte ihren Arsch vergolden lassen.

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      1. zu dieser ganzen Casino Sache kann man nur sagen.
        GRÖSSTER Gewinnbringer, größter Steuerzahler

        man ZÜCHTET SÜCHTIGE, Spielsüchtige
        Lotto Toto Sportwetten Roulette, Spielautomaten
        Wetten auf alles und jedes

        Es wird Geld mit dem Unglück anderer Menschen verdient.

        EIN SERIÖSER STAAT dürfte ÜBERHAUPT kein Glücksspiel erlauben!!!

        EKELHAFT wie sie sich um die Gewinne aus dem Fellabziehen von SCHWERKRANKEN und Gierigen balgen!!!
        EKELHAFT!!!

        Und die Gesellschaft darf dann die ruinierten Depressiven durchschleppen, Konkurse, Sozialhilfeempfänger, zerstörte Familien, Psychiatrie…

        EKELHAFT

        und das wollte die Strache FPÖ und die ÖVP NOCH ausweiten!!!

        Der anonyme Sidlo Anzeiger wollte nicht das Geschäft an sich verhindern, sondern er will es nur SELBER machen. Die Sazka will die Onlinewetten selber haben.

        DARUM geht der STREIT.

        DIE HYÄNEN streiten sich um die LEICHEN der Spielsüchtigen.

        PFUI TEUFEL.

        Und kein einziger Journalist fragt danach. NOCHMAL PFUI Teufel.

        PS: Mit dem Rauchverbot plustert sich die ÖVP als gesundheitsfördernd auf. Sogar um den Preis einer Freiheitsbeschränkung(!).

        Und auf der anderen Seite ERWEITERN sie die VIEL gefährlichere SPIEL-SUCHT-FÖRDERUNG.

        Und die GRÜNEN rauchen sehr wohl, nicht sauberen Tabak, sondern viel ärgere Chemikalien, E-Zigaretten, wo man jetzt schon Tote hat, und sie wollen das viel gefährlichere Cannabis legalisieren. ( was richtig nur als Medikament dienen sollte, nicht zum Rauchspass)

        DIE MENSCHEN wirklich beschützen will keiner, KEINE dieser Parteien, überall sind reine Geschäftemacher dahinter und es kommt ärger als zuvor.

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      2. man ZÜCHTET SÜCHTIGE, Spielsüchtige
        Lotto Toto Sportwetten Roulette, Spielautomaten
        Wetten auf alles und jedes

        Es wird Geld mit dem Unglück anderer Menschen verdient.

        Ich bezeichne es immer als Deppensteuer entrichten, wenn Leute die ich kenne ins Sportwettbüro gehen, oder glauben, beim Glücksspiel, wie Toto, Lotto usw wirklich was reißen zu können – nämlich auf lange Sicht gesehen.

        EIN SERIÖSER STAAT dürfte ÜBERHAUPT kein Glücksspiel erlauben!!!

        Da stimme ich Ihnen zu hundert Prozent zu. Da jedoch Viele vom leichtsinnig verspielten Geld besonders der Spielsüchtigen gut und gerne leben, ist es kaum denkbar, dass sich in absehbarer Zeit, ein Generelles Glücksspielverbot, vor allem was das Private GlücksspielAngebot betrifft, realisieren lässt.

        Wie auch immer

        MfG

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  3. https://www.derstandard.at/story/2000111495089/sazka-chef-chvatal-zu-causa-casino-postenschacher-wir-waren-schockiert
    Was für ein Interview. „Postenschacher“ ist ein super Schlagwort. Soooo nützlich.
    Man spürt richtig wie er übers ganze Gesicht lacht.

    Eine hysterische rotgrünneos Opposition schreit laut und macht seine Arbeit.

    Die SAZKA könnte es nicht schöner haben als jetzt.
    Kurz wird ihr wohl einen Gewinn-Knochen zuwerfen müssen, damit man mit der künstlichen Hysterie aufhört.

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      1. Zitat aus Ihrem Link eu infothek:

        „Aus glaubwürdigen Kreisen wird kolportiert, dass Hoscher einen Vertrag habe, wonach er auch nach Beendigung seiner Vorstandstätigkeit, aus welchem Grunde immer, „Generalbevollmächtigter“ der CASAG Gruppe mit gleichen Bezügen wie als Vorstand bleibe. Für Aktienrechtler eine sehr überraschende Vertragsgestaltung eines teilstaatlichen Betriebes.“

        W I E????? WAS SOLL D A S denn sein?
        Haben sich die SOZIS bei der Casag Teilprivatisierung etwa schriftlich eine ART sozi ERBPACHT geben lassen?????

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      2. Ja das stimmt, es wurde auch heute im Parlament erwähnt, ich denke von Kickl oder Belakowitsch.
        Das bedeutet dann natürlich, dass er mehr bekommt als Sidlo – und das, während SPÖ-Anhestellte entlassen werden.

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      3. .. @alexandrabader: bitte, ich habe vergeblich gesucht, wo steht das mit der Journalistin und Glücksspielfreund, ich finde es nicht…

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      4. Ich habe mich mit anderem befasst und wurde fündig: Robert Chvatal von Sazka verbindet der FK Austria mit Martin Schlaff_

        http://othes.univie.ac.at/22299/1/2012-09-07_0003036.pdf

        Chvatal war Chef von T-Mobile (2007-12) und Schlaff findet wir im Kuratorium der Austria, die Chvatal auch unterstützte.

        Siehe hier von 2009:

        http://www.fk-austria.at/de/n/newsarchiv/2009/uebergabe-des-neuen-handys-an-jeden-spieler/

        Chvatal wird sich ja wohl auch mal im VIP-Bereich mit Schlaff unterhalten haben, so von wegen Telekom-Deals…

        Chvatal attackiert gerade die Politik:

        https://www.vol.at/sazka-chef-fordert-nach-casinos-affaere-prominente-ruecktritte/6437714

        2015 wollte SAZKA zuerst mit Peter Goldscheider (s. Ukraine-Telecom-Deal 2013) bei der CASAG einsteigen…

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  4. @Wem nützts? 25.11. um 19:16

    So macht man den Bock zum Gärtner…

    Wer soll hier Arbeitsplätze schaffen? Die Politiker? Mit Gesetzen? Mit Zöllen? Wer soll denn das entscheiden? Dieser Wunderwuzzi (oder eine Institution) müßte allwissend und hellseherisch begabt sein. Er müßte ganz genau wissen, welcher Österreicher was wünscht, in welcher Menge, in welcher Qualität, zu welchem Preis, darüber hinaus müßte er wissen, wieviel Lohn gezahlt werden müsse, damit die Kaufkraft gestärkt würde und und und…

    Ein blutroter Irrweg, der überall auf der Welt schon viel zu oft Chaos, Hunger und Krieg ausgelöst hat. Was Sie da fordern, ist nichts anderes als lupenreine Planwirtschaft! Das einzige Gegengift zum jetzigen Zustand (dabei geht es uns eh noch gut, dafür, daß unser Lebensstandard auf Schulden gebaut ist. Das wird sich ändern) ist ein wirklich freier Markt und die Aufhebung des Geldmonopols des Staates.

    Die SPÖ ist fertig. Da der durchschnittliche SPÖ-Wähler komischerweise die Weltrevolution nicht vorantreiben will und frecherweise auf sein mehr oder weniger großes Privateigentum besteht, ist er nun zum Abschuß freigegeben. Die Partei ist in Wahrheit nicht relevant. Und schade ist es um sie auch nicht, gewaltig sind die Summen, um die uns die Roten seit 1945 geschädigt haben. Aber der Mensch vergißt sehr schnell.

    Die noch viel größeren Verräter sitzen jedoch bei den Schwarzen, jetzt Türkisen. Manche von ihnen haben diese Partei unterwandert, um in den Vorteil gewisser Seilschaften zu kommen und auf unsere Kosten zu genießen. Andere wiederum haben von der Macht gekostet und sich verführen lassen. Und der Rest läuft diesen Scharlatanen wie hypnotisiert hinterher. Aber der Tag der Abrechnung ist auch für die Türkisen nicht mehr weit.

    Man sagt, jedes Volk hat die Regierung, die es verdient. Stimmt! Und in Wien erst recht. Der Österreicher glaubt, mit Kreuzerl machen ist es getan, den Rest machen schon die Politiker. Soviel Bequemlichkeit und Dummheit wird bestraft.

    Politiker sollen Probleme lösen, die Politiker verursacht haben. Was für ein Witz!

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    1. Kein Witz.
      Ich denke praktisch.

      Den 1% Oligarchen gehören die meisten Firmen und die Medien, sie bestimmen, was gewußt und was gewählt wird.

      Der einzige Feind, den sie haben, ist ein funktionierender starker Staat(!) und strenge Gesetze.
      Und daher verhetzen und untergraben sie diesen Staat.

      Und versuchen sogar ganze Parteien en bloc zu kaufen und zu okkupieren, siehe Stronach Plan oder Neos Haselsteiner…, das ist, um den STAAT und seine Gesetzesmacht zu übernehmen.

      Überall weltweit ist heute ein und dasselbe Phänomen zu sehen:
      PRIVATE Haie untergraben die Staaten, die geschwächte zerstrittene Demokratien sind, sie bestechen, infiltrieren, hetzen einen gegen den anderen auf, schüren Demonstrationen etc.

      Siehe das GLÜCKSSPIEL, was sich freche Profite erzwingen und herbeibestechen will und die krassen Einbrüche in Datenbanken der Parteien um diese zu erpressen, das Durchstechen geheimer Akten etc etc.
      ALLES damit der Staat handlungsunfähig wird.

      UNS und unseren leider wenigen noch ehrlichen und schwachen Politikern bleibt nichts anderes übrig als zusammenzuhalten.

      ICH lass mich nicht GEGEN meinen STAAT aufhetzen!!
      Wir müssen ihn nur ordentlich reinigen, dann passts schon wieder!!

      Daher bin ich sehr froh, daß Strache und Gudenus weg sind.
      Das war ein Wahnsinn, so gehts nicht.

      Die FPÖ ist jetzt halbwegs gereinigt, es geht voran, hoffentlich bald auch in anderen Parteien.

      Unser tüchtige Gastgeberin A.B. schreibt hier serienweise und dankenswerterweise über das Wichtigste, über Netzwerke und unsere Plünderoligarchen(!) und was sie treiben. Ohne sie kennte ich viele Namen gar nicht, weil sie in ihren eigene Medien natürlich nichts über sich selbst schreiben.

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    2. ICH würde es NICHT SOZI rot machen, also nicht so machen, daß ich die Firmen gründe, sondern ich würde es so machen, daß ich die GMBHs und AGs und die Importeure krass mehr Steuern zahlen lasse als Einzelfirmen und OHGs.

      Dann leben die heimischen Privatinitiativen, wo man den Unternehmer wieder persönlich kennt und daher wieder ehrenhafte Qualität macht, von alleine auf. Und dann sprießen auch die Ideen und Kleinfirmen, die die Arbeitsplätze erschaffen.
      Ich würde mindestens die Hälfte aller Gesetze streichen, viel zu viel Bevormundung.

      Man muß wieder Hirn einschalten. Verantwortung übernehmen.
      Wer seine Katze in einen Griller steckt und sagt, er hat nicht gewußt, daß die gebraten wird und es stand nicht als Warnung auf der Betriebsanleitung drauf und er will Schadenersaz, den würde ich Strafe zahlen lassen wegen Blödheit.

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  5. Das wird sich ändern) ist ein wirklich freier Markt und die Aufhebung des Geldmonopols des Staates.

    Soll sich dann jeder das Geld nach belieben selber drucken privat im Keller, oder wie sonst soll der Austausch von Waren und Dienstleistungen funktionieren, wenn dem Staat das Monopol, Geld zu drucken, entzogen werden soll ?

    Klingt fürs Erste einmal nach lupenreinem Neoliberalismus, bei dem, wie im Tierreich, der stärkere siegt.

    Wie auch immer

    MfG

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    1. ANDERSRUM:
      Der Staat muss das Geldmonopol zurück(!)bekommen.
      Seit dem Verlust des 1. Weltkriegs, seit man es dem Kaiser weggenommen hat, ist das Geld-Schöpfrecht bei den Banken; wir haben ein Kreditgeldschöpfsystem.
      Kein Staat innerhalb des westlichen Zentralbankenkartells darf sich heute sein Geld selber drucken. Unser Staat hat dieses Recht zB der EZB übertragen.

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      1. Allmählich mutiere ich zum Fan Ihrer Kommentare – Ein Volltreffer jagt den Anderen 😀

        Ich kann Ihnen wiederholt nur zustimmen, dass der Staat, als Verwaltung, das Geldmonopol vollumfänglich zurückerobern muss – mit Hochdruck.

        Aufgaben der Banken sollte sich mMn auf das Lagern / Verteilen der Geldmittel [Löhne, Pensionen und sonstige Einkünfte sowie Erspartes] beschränken.

        Kreditvergabe sollte ein Exklusivrecht des Staates sein; stets Zinsfrei für Arbeitnehmer und selbstständige Handwerker, meinetwegen bis zu 5 Mitarbeiter; und zweckgebundene Kredite um leistbare 7 – 10 % für alle anderen Unternehmer und Konzerne. Zweckgebunden deshalb, damit eventuellen Spekulationen wirksam vorgebeugt worden ist usw.

        Wie auch immer

        MfG

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      2. @Fledling/ @ wem nützts

        Ein Politiker, der versucht den Besitzern jener Banken, die das Geld drucken, ihnen dieses Monopol zu nehmen, wird nicht lange leben!

        MfG Michael!

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      3. @Michael Ein Politiker, der versucht den Besitzern jener Banken, die das Geld drucken, ihnen dieses Monopol zu nehmen, wird nicht lange leben!

        Noch wird das Geld von der Republik Österreich in der Staatsdruckerei gedruckt, deshalb bleibt auch das Geld immer Eigentum der Republik Österreich 😉

        Banken haben mit dem Gelddruck nichts am Hut !

        Wie auch immer

        MfG

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      4. …und in wessen Auftrag druckt die Staatsdruckerei das Geld?

        Im Auftrag der Österreichischen Nationalbank und das seit 1816.

        Hat also nichts mit den Banken im Allgemeinen zu tun 😉

        Wie auch immer

        MfG

        P.S.: Als Geschichtsforensiker ist es mir immer schon ein Anliegen gewesen, Licht ins Dunkle zu bringen !

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      5. @Michael

        Sie liegen schon richtig, lassen Sie sich nicht verwirren.

        Die Notenbank veranlasst zwar den Druck des Geldes, insofern ist sie der Emittent – das gilt aber nur für Bargeld in Form von Scheinen (Münzen prägt die Münze Österreich).

        Allerdings betrifft das nur den verschwindenden Anteil der Banknoten – das Buchgeld, der weitaus größte Teil der Geldmenge, wird durch die Banken „geschöpft“, diese erwerben eine Staatsanleihe und erhalten für das dem Staat zur Verfügung gestellte Buchgeld einen Zins.

        Es stimmt also, dass der Staat die Ausgabe seines eigenen (Buch)Geldes nicht selbst vornimmt, sondern dafür Zinsen an die Banken zahlt, die zwischen EZB und Staat geschalten sind.
        Dieses Monopol der Buchgeldschöpfung führt über den Zins in die Knechtschaft, die ja schon lange offensichtlich ist (man siehe sich den Anteil der Zinszahlungen an den Budgets der Staaten an, der ist trotz niedrigster Zinsen bereits gewaltig; daher wäre auch ein steigender Zins der Ruin für so Manchen).

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      6. @Ron_Nie

        Geschätzter Ron_Nie!

        Ich danke Ihnen, für Ihre Ausführung. Der Umstand ist mir bekannt.
        Ich habe mich vor Jahren mit dem Thema beschäftigt, angestoßen durch das Buch:
        „Die Kreatur von Jekyll Island“ von G. Edward Griffin

        MfG Michael!

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      7. Fledging,
        sie denken falsch.
        Ein Geldschein ist nicht das Geld, es ist nur ein Schuldschein. Geld selbst kann man nicht sehen und nicht anfassen, es ist (nur) eine Forderung, ein abstraktes Rechtskonstrukt.

        Wir haben ein Kreditgeldschöpfsystem. Geld wird nur per Kredit geboren und irgendwann sind alle heillos überschuldet. Dieses System ist geisteskrank. Es MUSS (immer nach ein paar Jahrzehnten, heute sind über 70 Jahre nach der letzten Währungsreform) scheitern.

        Es ist kompliziert und es existiert, damit es diesen Systemkollaps nur ja nicht gibt, heute eine AUSDRÜCKLICHE rechtliche ERLAUBNIS für KONKURSVERSCHLEPPUNG durch die Banken.
        Also eine Art Bilanzbetrugserlaubnisgesetz.
        Und eine Notfallüberwachung, wo man dann einfach irgendwo KreditGeld einspritzt.

        Sie tun das, weil sonst gibts Bruch der Zahlungsketten und Firmenzusammenbruchsdomino: das Volk und die Reichen sind (noch) nicht bereit für Sauberkeit und friedliche gesetzliche Reform.

        Das Volk bringt vor allem die brutalen Sanktionen gegen andere Länder, die Wirtschaftskriege, die zunehmenden Hackerangriffe auf staatliche Infrastrukturen, auf Stromversorgungsanlagen, sowie die korrupten Subventionsnetzwerke, nicht mit dem KAPUTTEN GELD in Verbindung.

        Die Politiker haben Angst vorm Volk, man betreibt Notoperationen. Man verhindert bankruns mit Bargeldverbot und so gehen wir schleichender Inflation und verstärkter Arbeitslosigkeit und noch mehr sinnlosen Firmengestrüppen entgegen, wo man sich nur noch an der Beteiligung der Beteiligung beteiligt und keine wohlstandserhöhenden realen Güter produziert.

        Die einzige Lösung ist Massenkonkurs, also Barmherzigkeit der Gläubiger und Schuldennachlass.
        Und ein neues Geld, mit Umtausch eines Mindestbetrages 1:1, sodaß keiner echte Not leiden müßte. Das heisst aber, die Ersparnisse im alten Geld sind weg. Dafür ist aber Arbeit in Fülle da.

        Das wagt kein Politiker, er wird weggepeitscht, obwohl er nichts dafür kann, daß dieses geisteskranke System seit weit über 100 Jahren existiert und heute die Welt terrorisiert und offenen Wirtschaftskrieg führt.

        Van der Bellen als Volkswirtschaftsprofessor, schrieb in seinem Buch, in Finanzsachen darf man das Volk anlügen. Vor der Wahl von Armin Wolf in der ZiB darauf angesprochen, wand er sich geschickt heraus.
        So ist es.
        Er als Fachmann weiß genau Bescheid, tut aber nichts, um dem Volk zu helfen und REALE BETRIEBE und FREIE ARBEIT zu erschaffen.
        Die Linken sagen:
        Man MUSS nichts reinigen. Unbegrenzte Staaten-Aufschuldung funktioniert und basta. Ein Zwangssteuerungssystem, neokommunistisch. unfrei.
        Und was konkret erzeugt wird hängt von den Subventionen ab, die ein SoziGRÜN-Politiker entscheidet und ausschüttet und das wars. Jetzt schütten sie das KunstinjektionsGeld in Richtung Co2 Propaganda und greene Produkte.

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  6. Einige Fragen und Gedanken, die nicht nur Parteilenker/innen an sich selbst stellen sollten: Sind wir ehrliche Vertreter/innen unserer Anhänger/innen? Ist unser neues Programm und sind die Zielsetzungen darin, den Bedürftnissen der Menschen, für die wir so engagiert an humanistischer Front kämpfen, geschuldet? Mögliche Antwort: Nein. Und warum nicht? Weil wir mit der Zeit gehen, und zwar sehr flott. Viele Dinge haben sich verändert. Wir können das nicht verhindern sondern passen uns nur geschickt an. Daher mussten wir es als Verantwortliche auch unterlassen, diesen Schritt gross und breit intern zu kommunizieren. Wir sind zu einer Art Stiftung „Zukunft Europa 3.0“ geworden, der auch schon andere politische Gruppierungen angehören. Aufgabe und Zweck dieses Schrittes sind zweierlei. Die Schaffung einer bunten und gelebten, dualistisch geprägten und konditionierungssüchtigen Haltungs-Gesellschaft nach unseren Regeln einerseits, und die durch Entzug oder Gefährdung dieser lieb gewonnenen Gewohnheiten und verordneten Freiheiten der Menschen, einer zu allem bereiten und leicht lenkbaren Masse andererseits. Kluge Köpfe in unseren Reihen, die nicht mehr zu uns passen, werden entsprechend aussortiert. Das neue strategische Update darf keinesfalls gestört werden. Auf der Suche nach medialer Zwangsindividualisierung für die Wohnzimmer und Tabulosigkeit für die Schlafzimmer, dem Shopping auf Schulden und dem grossen Hoffen dass es auch konsequenzlos für jeden einzelnen so bleibt, sind wir die besten Partner. Ansonsten ergeben wir uns, unser Programm und das Engagement unserer Mitglieder, völlig der Kraft unserer Stiftungseigner. Ihrer Weisheit und Zukunftsschau. Und des Geldes wegen natürlich. Oder schaffen wir uns gleich ab und benennen uns von nun an als die Rebellen der Knesset-Austria Aktiengesellschaft? Oder vielleicht sogar als Unterstützer eines politisch organisierten Masterplans? Warum nicht? Mein Broker jedenfalls, er hört fast jedes Gräslein wachsen, egal ob grün oder braun, er scharrt schon in den Startlöchern. Daher eine klare Kaufempfehlung. Alles wird gut. Es lebe die neue Republik der machtpolitischen Analakrobaten und gierigen Seilschafts-Narzisten mit Regierungskompetenzen, aber ohne Gewissen. Mit ihnen die devoten Angstinkontinenzler, für die zwar noch Hoffnung besteht gegensteuern zu können, aber keine Initiative zu erwarten ist. Sie sind zum Kuschen und Schweigen von der ideologiespendenten Obrigkeit, ansonsten zum Quatschen und Zwitschern in allerlei nützlichen Konsumbelangen für die Follower, bereits fett genug angefüttert. Es sollen leben die Heerscharen orgasmusgesteuerter und substanzzugewandter Geschlechtssuchender auf dem Weg zu ihrem Glück, sowie Förderer einer zeitgemässen Selbsterschaffung in vivo, dank moderner und bereits sozialisierter Technologien. Natürlich mit der Option auf Unsterblichkeit. Vielleicht öffnet sich für uns alle bald der Himmel des allmächtigen Baumeisters aller Welten? Es bleibt ein gut gehütetes Geheimnis. Erst am Schluss wissen wir, ob unser Meister, Vereinsvorstand, Präsident, Vorsitzender, Guru, Rebbe, Erzbischof, Prälat, Pfarrer, Erleuchteter oder Angebeteter, Konvertit oder sonstwer der Berufenen, männlich, weiblich oder keines von beiden sein wird. Möglicherweise ist er/sie/es dann auch ein religiös inspiriertes, transzendiertes und allen Konfessionen dienliches Geschöpf. Wir wissen es noch nicht. Und die neuen Stammeshalter unseres Wohlstandes aus längst ausgehöhlten Kulturen und Ethnien aller Herren Länder, deren Geschichte oft nur mehr in Sand, verblassten Mythen und verbitterten Kriegen geschrieben wird, sollen dabei eine Schlüsselrolle spielen? Die westliche Katharsis treibt sie ja förmlich in das junge Europa. Sind sie wirklich willkommen oder sind es doch nur die Industrie und luxuserhaltenden Nützlinge des Dolce Vita, die im Begriffe sind die vergoldeten Hintern der geopolitischen Akteure und Profiteure aller Gesellschaftsschichten auszuwischen, um dann dafür dankend den Judaslohn entgegennehmen zu dürfen? Ob das gesamtheitlich gesehen klug und ehrlich ist? Halten wir unsere eigenen Ärsche gar für unschuldig und sakrosankt? Bisher wichtige Unterstützer und Vertreter gemässigter Weltanschauungen und deren beträchtliche Vermögen sind schon auf dem Rückzug in ruhigere Gewässer. Übrig bleiben, wie die Geschichte zeigt, gerne Spekulanten, Spieler und Wucherer mit hohem kriminellen Potential, und die von ihnen gesponserten Sektierer, Weltbeglücker und Provokateure samt ihrer Afterweisheiten. Sie dominieren den Mainstream. Und jene alten Ungeheuer der Wirrungen, die meistens im Unglück enden, sind neu im Werden. Irrationalismus und Totalitarismus. Ihre Fahnen sind längst gewaschen und gebügelt, ihre Brandreden ausformuliert. Sie warten nur noch darauf, geschwungen werden zu dürfen. Von Menschen wie du und ich. Und das kann teuer und bitter werden. Vielleicht irre ich, aber meine Weichen sind gestellt. Ich hoffe, die euren auch.

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    1. @ Josef Koller
      Ich fand Ihren Beitrag sehr interessant und lesenswert, schätze es, wenn einmal etwas unkonventioneller gedacht und/oder formuliert wird; wenn sozusagen die Metaebene thematisiert wird, nicht die leidlichen Details der Misere.
      Eine Frage hätte ich aber: wen meinen Sie mit
      „Bisher wichtige Unterstützer und Vertreter gemässigter Weltanschauungen und deren beträchtliche Vermögen sind schon auf dem Rückzug in ruhigere Gewässer.“?
      Gruß,
      Ron_Nie

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    2. Was auf uns zukommt, ist unvermeidlich. Wenn man seine Familie beschützen will, sollte man vorsorgen, und das länger als für 2 Wochen. Und raus aus der Stadt. Die mit dem vergoldeten Hintern haben auch goldene Nasen, die zuvor in anderen Goldhintern… egal. Andererseits hat Gold sowas nicht verdient, es ist ein edles Metall. Auch wenn es nur ein kleiner Trost ist, die Betreiber des Wahnsinns können ruhig nach Neuseeland oder sonstwohin abhauen, den Naturgewalten können sie nicht entfliehen. Erdbeben und Vulkanausbrüche überall, das meiste wird nicht einmal berichtet. Kein Bunker hält das aus. Und sollte uns ein großer Brocken aus den Tiefen des Alls beglücken, spielt das auch keine Rolle.

      Zum neuen Totalitarismus reicht es für den Anfang, die Agenden 21 und 30 der UNO zu studieren. Mit einer ordentlichen Portion Sozialismus ist dann alles für eine neue Katastrophe bereit. Diesmal aber auf der ganzen Welt.

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  7. JETZT kommts dick:

    Novomatik denkt an AUSSTIEG bei Casinos Austria
    https://www.heute.at/s/novomatic-uberlegt-ausstieg-bei-casinos-53389295
    irgendwo hat Sidlo gesagt, seine Erwähnung des DEAL in einem sms bedeutet, es sei um einen Verkaufswunsch (der Novomatik?) gegangen.

    Das kann gut stimmen.
    Die Novomatik hat nämlich mit der Sazka alte Verträge, in denen sie diesen KAUFRECHTE zugesichert hat. Auch gibts einen Stimmbindungsvertrag.
    Die SAZKA kann daher aufkaufen, bis zu 60% der Casinos AG!!!

    Und was bedeutet das?

    Es genügt ein Mehrheitsbeschluß, 51%, für die VERLEGUNG des Konzerns nach Tschechien oder sonstwohin.

    Und er zahlt dann in Tschechien Steuern und Österreich verliert seinen wichtigsten Steuerzahler.

    DAS ist der Wahnsinn, daß die rotgrünenneos Parlamentarier diese gefährlichen deals zwischen den anderen Miteigentümern und ihre Reaktionen auf das Platzen des Gesetzes nicht bedenken, wenn sie INTERNE CHATPROTOKOLLE veröffentlichen und im Parlament das Maul aufreissen.

    Für mich schauts so aus, daß Strache der Novomatik Lizenzen geben wollte, zugleich der rote Hoscher durch den Blauen ersetzt wird, und die Novomatik ihrerseits zusicherte in Österreich und loyal zu bleiben und den STIMMBINDUNGSvertrag mit der Sazka aufzulösen.

    KURZ kriegt das Onlinegesetz jetzt nicht mehr durch, weil es als Skandalgesetz dasteht. Die Grünen machen da nicht mit.

    Die hysterische Überreaktion der ÖVP/FPÖ Feinde und die SELBSTSCHWÄCHUNG der Republik kann dem Land massiv schaden.

    PS: Die Ruinierung dieser ÖVP/FP Koalition nützte mE massiv Sazka, denn jetzt könnten sie die finale Übernahme der Casino AG in Österreich schaffen. Und ab da könnten sie mit Abwandern Steuer-etc vorteile erpressen.

    Einzig richtige Reaktion:
    Es muß sofort wieder schwarzblau in die Regierung, der Sidlo muss bestätigt werden und das Gesetz für Novomatik muß gemacht werden.

    PPS: Es ist SEHR wahrscheinlich, daß Sazka die 600.000 für das Ibiza Video gezahlt hat, damit es veröffentlicht werden kann. Und zeitgleich wurde die anonyme Anzeige wegen Casino gemacht.

    Der EINZIGE Nutzen und Folge aus dem Ibizavideo soll und darf nur sein, daß der Strache und der Gudenus weg sind und die FPÖ von Korruptionsneigung gesäubert ist.

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    1. Ich hab mir auch gerade den Kurier reingezogen – ich bin mir aber nicht sicher, was da im Hintergrund abgeht. War es evtl. genau so beabsichtigt?

      Apropos Kurier: Artikel über den KAV. wo Josef Newertal (32) eine Leitungsfunktion bekommt, der Darabos abschottete und verleumdete (im Burgenland).

      Passt zu:
      Answer Lang (Kommunikationschef AK Wien)
      Stefan Hirsch (Kommunikationschef SPÖ Wien)
      Stefan Kammemrhofer (ÖBB-Abteilungsleiter ohne Aufgaben)

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  8. @fledgling, @Wem nützts?

    Zuerst möchte ich auf einen zentralen, wenn nicht den wichtigsten Punkt im Kommunistischen Manifest hinweisen:

    5. Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol.

    Abgesehen davon, daß wir in Anbetracht der restlichen neun Punkte mit Riesenschritten auf deren Erfüllung zusteuern, stellt sich die Frage, warum Marx und Engels Punkt 5 so wichtig war.

    @fledgling hat etwas salopp gemeint, da könnte ja ein jeder sein eigenes Geld im Keller drucken und nach Gutdünken unters Volk bringen. Na sowas, und wo ist hier bitteschön der Unterschied zum Staat? Genauer gesagt, was treibt wohl die legale Mafia, die sich den Staat unter den Nagel gerissen hat, wenn nicht Geldfälschen im wirklich großen Stil? Wie ist ihr das gelungen? Wer steckt dahinter?

    @Wem nützts? schreibt von dem berühmten einem Prozent. Er (oder Sie, was weiß ich?) schreibt von privaten Haien, die den geschwächten Staat untergraben, bestechen und seine Bürger gegeneinander aufhetzen. Und er erwähnt das staatliche Glücksspiel, das gerade in aller Munde ist. Bitter, wenn man erfährt, wie einem Glücksritter wie Hoscher der Abgang versüßt wird.

    Die von beiden vorgebrachten Einwände haben ihre Berechtigung, auch die weiteren angesprochenen Punkte sind wahr diskussionswürdig. Die Lösungsvorschläge sind aber pures Gift. Unser Staat ist weder zu stark noch zu schwach, sondern durch und durch korrupt. Mich wundert das nicht. Der Staat hat sich über die letzten Jahrzehnte wie ein Krake in alle nur erdenklichen Lebensbereiche seiner Bürger ausgebreitet. Man nenne mir nur einen einzigen wichtigen Bereich der Wirtschaft, der nicht bis ins kleinste Detail durch- und überreguliert ist! Zum Beispiel Gesundheitswesen, Bildungswesen, Wohnungsmarkt, Banken, Arbeitsmarkt… Wo ist er denn, der böse freie Markt, wo denn? Erstaunlich, daß dieser geschundene und verkrüppelte Markt noch soviel Kraft aufbringt, um uns halbwegs über die Runden zu bringen. Noch liegt er auf der Intensivstation, in naher Zukunft winkt das Totenlager.

    Unser Staat befindet sich im Würgegriff weniger internationaler Mafiosi, man kann sie auch Globalisten nennen, ohne Moral und ohne Seele. Aber es reichen in Wahrheit schon die hausgemachten Skandale wie AKH, Konsum, Noricum, BAWAG, KH Nord, Casinos etc. Dazu braucht es gar keine internationalen Gangster, das schaffen unsere Volksvertreter schon ganz alleine. Unser System stachelt ja geradezu zur Korruption an, es gibt ja viel zu verteilen. Vor allem Staatsbetriebe und staatsnahe Versorgungsanstalten samt den Banken profitieren in ungeheurem Ausmaß von korrupten Politikern und Beamten. Aber schuld ist immer der kaum vorhandene „freie Markt“ und der böse Unternehmer, der seine Arbeiter schindet und ausbeutet. Gehirnwäsche pur.

    @fledgling und @Wem nützts?: Wer soll denn z.B. über die Kreditvergabe entscheiden? Wer bestimmt die Höhe der Zinsen und auf welcher Basis? Mit Hilfe einer Kristallkugel der Statistik Austria? Jeder Eingriff in ein bestehendes System zieht Konsequenzen nach sich, die niemand voraussehen kann. Deswegen haben wir ja den ganzen Jammer! Aber nein, wir brauchen einen starken Staat, der weiß ja, was zu tun ist…

    Ich bin kein Staatsfeind. Aber ich bin ein Fan des Minimalstaates. Innere und äußere Aufrechterhaltung der Sicherheit, Einhaltung der Gesetze, mehr braucht es nicht! Ansonsten öffnet man der Korruption sperrangelweit die Tür. Der Staat soll über das Geldmonopol verfügen? Gott bewahre!

    Seit 1971, als Nixon die Goldbindung des Dollars auflöste, verfügen wir nur mehr über wertlose Papiergeldwährungen, die über kurz oder lang zu ihrem inneren Wert zurückkehren müssen, und der ist Null. Zum Euro gibt es keinen Gegenwert, es gibt nichts, womit man verantwortungslose Politiker disziplinieren könnte. Und jetzt geht es sogar dem Bargeld an den Kragen, womit das letzte Stück Freiheit, das uns noch bleibt, zerstört wird. Betrieben von korrupten Banken mit Hilfe korrupter Staaten, Brüder im Geiste. Aber wir brauchen ja einen starken Staat…

    Die SPÖ ist tot, ihre Wähler wandern zu den Grünen. Die sind ja noch verrückter! Von den Sozialisten zu den Kommunisten. Hurra, jetzt geht es dann so Typen wie mir an den Kragen. Denn willst du nicht mein Bruder sein, hau‘ ich dir den Schädl ein!

    Immerhin kommt es hier zu einem Gedankenaustausch, also alles gut. In ein paar Jahren werde ich für solche Gedanken als Staatsfeind im Gulag einsitzen dürfen.

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    1. „Zuerst möchte ich auf einen zentralen, wenn nicht den wichtigsten Punkt im Kommunistischen Manifest hinweisen:

      5. Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol“.

      Interessant !!!

      Die Österreichische Nationalbank, man nennt sie auch Zentralbank, wurde von den Habsburgern am 1 June 1816 gegründet bzw in Betrieb genommen.

      Karl Marx, der eigentliche Begründer des Kommunismus wurde am 5 Mai 1818, also fast exakt 2 Jahre nach der Gründung der Österreichischen Zentralbank, geboren.

      01 Juni 1816 Nationalpark
      05 Mai 1818 Karl Marx

      Ist es mit dem oben erworbenen Wissen nun immer noch so sicher, dass die Idee von der „Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol“ eine Kommunistisch manifestierte sein könnte ?

      Wie auch immer

      MfG

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      1. Der Zeitpunkt spielt hier keine Rolle, Marx und Engels sind ja nicht von selbst auf diese Idee gekommen. Herrscher aller Zeiten legten allergrößten Wert auf ein Monopol auf die Geldproduktion. Dementsprechend wurde schon immer manipuliert. Der Unterschied zu heute ist, daß jene Herrscher dem Volk bekannt waren und somit angreifbar. Und heute? Hier hat es der Bürger mit einem gesichtslosen institutionellen Ungetüm zu tun und einem Scheingeldsystem, ohne Gegenwert in Form von z.B. Gold. Der Kaiser konnte bei weitem nicht soviel Geld verschleudern, wie es unsere Politiker praktizieren.

        Marx und Engels haben nur eine alte Idee neu vermarktet, Lenin war einer der wenigen, die das kapiert haben. Er wußte, daß man ein Land am leichtesten übernimmt, indem man seine Währung zerstört und die Bürger demoralisiert. Er verfügte über absolute Macht und mußte dennoch den sowjetischen Markt ein wenig öffnen, weil sonst das sozialistische Utopia schon nach wenigen Jahren zusammengebrochen wäre.

        Das Komm. Manifest ist eine Zusammenfassung aller unseligen sozialistischen Ideen aus allen Zeiten.

        Ich bestehe nur auf ein einziges Recht, das Recht, in Ruhe gelassen zu werden. Ich will niemanden zu etwas zwingen und ebenso zwinge ich meinen Willen niemanden auf. Da wir aber in einem sozialistischen System leben, kann ich mir meine Vorstellungen sonstwo hinstecken, und es wird schlimmer.

        Es läuft mir kalt den Rücken runter, wenn ich sehen muß, wie aufgeputschte „sozial gerechte Antifaschisten“ eine Vorlesung stören und dafür von den Medien noch gefeiert werden. Aber die Revolution wird bald ihre Kinder fressen. Selber Schuld.

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    2. @ Walter S.
      Sie werfen wichtige Punkte auf und ich bin ebenso wie Sie für maximale Freiheit.
      Für freie Arbeit, freie Betriebe, kleine Betriebe, maximal dezentral, Diversifizierung, Produktvielfalt, bin gegen Kartelle, gegen Einheitsware, gegen Einheitssupermärkte, gegen Einheitsmeinung, gegen Einheitserziehung, gegen Einheitssozialismus und gegen GREENE Umweltlügen, denn nicht das Co2 ist das Problem, sondern der Dreck und Lärm und das Verbauen. Mehr Wärme und mehr Co2 ist die LÖSUNG, denn das bringt mehr Sauerstoff, mehr Pflanzenwuchs und das bedeutet mehr Energie und mehr Essen für alle.

      Aber:
      ES gibt einiges, das man GEMEINSAM organisieren MUSS.
      Dazu gehört ua die innere und äußere Sicherheit und das Geld.

      NUR wenn der Staat das Geld schöpft und verleiht und die Zinsen kassiert und die Zinsen zurück in den Staatssäckel kommen, kann er durch Rentenzahlungen oder Steuersenkungen diese Zinsen zurück in den Kreislauf bringen und es gibt keine HORTUNG.

      Heute, wo PRIVATE das Geld luftschöpfen und an Staaten verleihen ists so:

      Die Banken kontrollieren die Kreditnehmer, sie schnüffeln ihnen rein und wissen alles, alle Pläne, alle Projekte, alle Fabriken, alle Großkäufe, alle Umsätze, alle Geschäftskontakte, bei wem ich kaufe, ALLES
      Die privaten(!) Banken brauchen keine Spione zahlen, steht alles in den Kreditanträgen und Kontoauszügen.
      OHNE Kredit keine Investition.
      Selbst der Staat ist wie ein offenes Buch für sie. Er darf nur solche Gesetze machen, die den Geldschöpfern gefallen, sonst gibts keinen Kredit dafür.

      Kredite werden boykottiert, Unzählige NEUERFINDUNGEN wurden auf diese WEISE FERTIGGEMACHT, weil sie Konkurrenz für Altkunden gewesen wären.

      DAS einzige RISIKO bei Staatsgeld ist, daß die Staaten dann üppig leben wie Kaiser, sich selbst zuviel GELD drucken und verschenken, um den WahlBürgern zu gefallen, daher braucht es eine eigene weisungsfreie Behörde, die die staatlich geschöpfte Geldmenge extrem streng reguliert. Ich bin daher Anhänger der Monetative.
      Und es muss für jedes Gesetz was gemacht wird vorher(!) ein Kostenvoranschlag und exakter Finanzierungsplan erstellt werden. Nur dann darf ein Gesetz im Nationalrat beschlossen werden.

      Man hat den Kaisern das Geldschöpfrecht weggenommen, die Demokratien sind damals allesamt Sklaven der privaten Geldschöpfer geworden.

      Und daher ärgert es mich, daß die Demokratien, als die große Chance da war, 2008, als die Banken stehend pleite waren,
      DIESE nicht einfach geschluckt haben und eine Währungsreform und eine Monetative gemacht haben.

      Statt dessen haben sie denen auch noch gesetzlich OFFENEN Bilanzbetrug mit bad banks erlaubt und verschulden sich immer krasser bei diesen ihren Herren.

      Dieser unsichtbare Reiter muß abgeworfen werden. Das Volk muss die Zähne zusammenbeissen und auf dieses kaputte EuroGeld verzichten, die Ersparnisverluste verschmerzen und fleissig sein, sparen und zusammenhalten und man muss andere Länder in Ruhe lassen, damit jedes für sich dasselbe machen und sich schützen kann. Dann ist alles gut. Dann können sich die FPiigs auch wieder erholen.

      Wie konnte man nur so unterschiedliche Volkswirtschaften so zusammensperren, das alle, absolut ALLE, ruiniert werden?
      WER hat sich das ausgedacht?
      Da sollte es Strafen regnen, denn DAS konnte ein Blinder wissen, daß nicht nur das Kreditsystem an sich, sondern auch das kranke Eurosystem und ein gleicher Leitzins pures GIFT ist. Ein doppeltes Gift also.

      Das war eine Vernichtungsabsicht GEGEN die EUROPÄER gerichtet. Wir werden gegeneinander getrieben.
      WER?
      WARUM?

      Und jetzt die Invasion, das dritte Gift. Wieder werden wir gegeneinander getrieben.
      WER?
      WARUM?

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    3. Linke Ideen sind tot seitdem nachgewiesen ist, dass ein Kredit nur Ausdruck einer Zeitpräferenz sein kann.

      Historisch ist der Staat im Glückspiel aus dem von ihm genannten heute längst überholten Geldmonopol engagiert, da der Staat einst einfach alle Gelder verwaltete. Das setzt aber eine gesellschaftl. Geldfunktion voraus und diese ist seit ca. 40 Jahren (EDV im Unternehmen) im Unternehmen selbst angesiedelt.

      Es gibt ein Unternehmen den sog. Staat der mit Kreisky sich aus Sicht der Finanzierung in einen Konzern hat gewandelt und jetzt nach dem Kollaps der Linie im Modell als Markt auf höherem technologischem Niveau längst hätte reproduziert werden sollen. Was sonst glauben Sie sind NGOs?

      Die Finanzierung eines Marktes passiert mittels Schulden durch Schulden zu ersetzen. Schulden sind ja der Nachweis, dass Geld bereitgestellt wurde und wenn sie zurückgezahlt wurden weiß man, dass die/eine/mehrere Geldfunktionen erfüllt wurde (sprich die Informationseinheiten als Geld wurde gebraucht).

      Durch die Ersetzung von Schulden mit Schulden wird das Einkommen, der Betrag der Münzen in den Geldbeuteln der am Morgen in den Marktplatz einlaufenden und bis zu ihrem Ableben dort verweilenden nachgebildet. Bis der Margin Call kommt und dann wird nachgeschaut wer bis zuletzt nurmehr einen Zombie gab. R.I.P.

      Die SPÖ ereilt ganz einfach der Margin Call. Sonst ist nicht viel.

      Was wir Wirtschaft nenne ist aus verschiedenen Gründen in Mitteleuropa seit Anbeginn ein Konglomerat an Industrielinien welche sich aus ihrer Sicht in einem Markt(platz( verbreiten.

      Eine Industrielinie wird immer außerhalb eines Marktes von der Überschwemmung des Marktplatzes bis zu ihrem Kollaps und der gleichzeitigen Reproduktion auf technologisch höherem Niveau unter Annahme der Deckung von Bedarfen (und sonst mal nichts) wird reproduziert. Mit den Bedürfnissen hat sich die Industrie vor gut 40 Jahren gerettet und gesagt, ‚Das Maximum an Menge jetzt ist der Bedarf vor der Reproduktion und deswegen investieren wir in den bestehenden Standort.

      Die Sicht auf die klassische Industrielinie ist in Mitteleuropa zulässig, da die starke anbieterseitige Orientierung den Vergleich mit der Klassik zulässt. Allein haben sich die Motive für die Betrachtung als solche geändert. Damals war es zu Beginn die Überschwemmung des Marktplatzes mit ein und demselben Gut und heute ist es eher der Kollaps.

      So bis zu vor 40 bis 50 Jahren wurde nicht die gesamte Wirtschaft als Industrie angesehen, sprich als Konglomerat an sich zusehends von sich aus automatisierenden Güterbereitstellungslinien welche Güter in Konsumenten übergibt die sie zuvor vor ihr Auslieferungslager zieht, was auch der Überschwemmung gleichkommt. Das macht die Linie bis zu ihrem Kollaps dessen Eintreten so auf 45 nach Start geschätzt werden. Die Mengenfunktion geht im Vergleich zur sich nicht von sich aus automatisierenden gegen Ende hin immer flacher und flacher (sprich kaum Mengenzuwachs). Weswegen diese Linien auch eliminiert werden, nach sie reproduziert wurden.

      Die Industrielinie strengt sich zu Beginn (Industria der Fleiß) besonders an eine beinahe explodierende Menge eines Gutes zu produzieren und drückt damit den Preisindikator an das untere Ende des Trendkanals. Jetzt stellt sie immer mehr Menge auf einen Marktplatz und beginnt ein Standerl nach dem anderen zu überfluten. Mit der Zeit steht auf allen Standerl dasselbe Gut. Die anderen Güterbereitsteller sind weg resp. die einstigen Güterbereitsteller empfangen nurmehr die Güter von der einen Linie (Monopol). Sie kommen aufgrund des zentralisierten Kredits dem Marktplatz nicht. Der zweite Fall wäre, kaum einer kauft, die Linie kann die Schulden nicht mehr bedienen und kollabiert.

      Gesellschaft ist ein Gefängnis organisiert als Marktplatz den kein Mensch braucht und an sich mal keiner will. Ziehen der Konsumenten vor das Auslieferungslager.

      Wer befindet sich heutzutage außerhalb der Wirtschaft (nach der sog. Arbeit) gerne in einem großen Markt in dem eine gesellschaftliche Geldfunktion dominiert? Keine Sau.

      Denn die Sicht auf den großen Marktplatz braucht nur das Industriemodell, da es am Marktplatz erlaubt ist just jene Vorgänge zu betrachten die sie aus ihrer Sicht (eigentlich des Nachfragenden) zur Festlegung/Bereitstellung der optimal bestimmten Gütermenge egal wer kommt (Marktplatz). Eigentlich ist die Beobachtung von bspw. Verhalten oder allgemeiner Handlungen zu diesem einen Zweck erlaubt. Sobald der Menschen den Marktplatz verlässt geht es mal keinem etwas an was er damit tut, solange eben kein Schaden entsteht.

      Es gibt Argumente dagegen.
      a) Welche Industrielinie außer den bekannten Klassikern der ersten Stunde (Stahl, Autos, Big Engineering, z.T. Chemie als ein anderer Vertreter der Prozessindustrie usw…) kann von sich aus noch behaupten, ‚Das Maximum der Menge die wir im Marktplatz bereitstellen können wäre dann hoffentlich das nachgefragte Optimum‘.
      b) Warum Informationen an Linien (allgemein) abgeben allein da sie sich gegen ihren Ausfall wehren, obwohl sie eigentlich (bezogen auf aus ursprüngl. Gut) nach 40 Jahren sowieso reproduziert gehörten?
      c) Wozu soll ich einen Kredit im Rahmen eines von mir nicht gewünschten Marktplatzes ist (praktisch die Auflösung der Privatsphäre) halten, damit sich der Unternehmer heute Management plus Investor (geteilte Rollen) die Taschen vollräumen.
      d) … die Liste ist lange.

      Die SPÖ vertritt im Moment jene die diesen Marktplatz den keiner mehr will als eine Ansiedlung von Puppenhäusern will gestalten. Wen wundert es, dass wenn der Big Jim vor der Glotze hockt und ‚Barbie bring ma a Hüsn‘ (Halbe Bier) ruft, die Brunner reinstampft und ihm eine Goschn anhängt, ‚Odia Macho.Host as nu imma ned gschnoint. Es gibt nurmehr Fencheltee und den brühst du die ab heute selbst,‘ just jener die Roten nicht mehr wählt. Mich nicht.

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  9. @Ron_Nie @Michael:

    wenigstens zwei, die das Wesen der (Falsch-)Geldschöpfung verstanden haben. Wer das in Händen hält, verfügt über gewaltige Macht. Kein Wunder, daß unser so hervorragendes STAATLICHES Bildungssystem seine Schüler dahingehend vollkommen im Dunklen läßt.

    @fledgling und @Wem nützts?:

    was halten Sie von der „idealen“ Inflation in der Höhe von 2%? Und muß es einen Mindestlohn geben?

    Zwei Themen, die besonders die Linken gerne aufwerfen, um ihre Machtposition zu festigen und ihr Klientel davon abzuhalten, genauer hinzuschauen. Ja, so ein Staat ist schon eine tolle Sache, um seine Bürger auszurauben. Besonders, wenn man selbst im Staatsdienst ist, unproduktiv und auf Kosten aller anderen lebend. Damit meine ich jetzt aber nicht @fledgling und @Wem nützts? – ich weiß ja nicht, welche Arbeit sie machen.

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    1. was halten Sie von der „idealen“ Inflation in der Höhe von 2%? Und muß es einen Mindestlohn geben?

      Ich kann mit der Bezeichnung „ideale Inflation“ recht wenig Anfangen. scheint was aus der kapitalistischen Küche zu sein

      Beim Mindestlohn [Bitte nicht verwechseln mit Mindesteinkommen] hingegen kann ich mich eindeutig positionieren: NEIN.

      Warum ?

      Weil es einem Betrieb mitunter gar nicht zumutbar sein kann, für diverse Tätigkeiten zB 2x Bleistiftspitzen [nur ein krasses Beispiel] innerhalb 8 Stunden am Monatsersten genau den selben MindestLohn zu zahlen, als ein anderer Chef dem Hilfsarbeiter Karl an Mindestlohn zahlt, welcher innerhalb der 8 Stunden Arbeitszeit 2 ganze LKW Ladungen Kohlen in den Keller geschaufelt hat.

      Aus meiner Sicht muss sich der Lohn am Wert der erbrachten Leistung orientieren, was jedoch bei einem Mindestlohn nie realisierbar ist. Daher plädiere ich bereits seit mehr als 10 Jahren für ein „bedingungsloses Grundeinkommen“ von mindestens „1200 €uro“ bemessen mit der derzeitigen Kaufkraft.

      Wie auch immer

      MfG

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      1. Diese berühmten 2% stammen aus der EZB-Kantine. So soll das Steuerschaf nicht merken, wie ihm nicht nur die Wolle geraubt, sondern auch die Haut abgezogen wird.

        Der Mindestlohn ist ein Jobkiller, das haben Sie richtig erkannt. Das bedinungslose Grundeinkommen funktioniert nur in einem totalitären System, gekoppelt an einem Social Credit System, wie es in China schon fleißig geübt wird.

        Was passiert mit der Inflation, sollte plötzlich jeder, der will, ein Grundeinkommen von € 1.200,- beziehen? Wie würde sich das auf Angebot und Nachfrage auswirken? Wo kommt denn das Geld dafür her? Wer soll dieses Geld erarbeiten? Haben wir in Wahrheit nicht schon sowas ähnliches? Soll die Marx’sche Arbeitswertlehre die Basis dafür sein?

        So kommen wir nicht weiter. Wir haben in ökonomischer Hinsicht diametrale Standpunkte. Unterstützen wir aber weiterhin Alexandra Bader in ihre Arbeit, das bringt uns beiden was.

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      2. Was passiert mit der Inflation, sollte plötzlich jeder, der will, ein Grundeinkommen von € 1.200,- beziehen?

        Es bekommt nicht bloß der will, sondern jeder in Österreich geboren wird und in Österreich sesshaft ist bekommt ab dem 2. Lebensmonat €1200,- Bedingungsloses Grundeinkommen – Punkt.

        Unterstützen wir aber weiterhin Alexandra Bader in ihre Arbeit, das bringt uns beiden was.

        Ganz genau so ist es.

        Wie auch immer

        MfG

        P.S.: Woher soll eigentlich das Geld kommen ? Von dort, wo es immer hergekommen ist – von der Bank !!!

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    2. bewußte INFLATION: Wahnsinn!
      SUPERFRECH

      Schleichende ENTEIGNUNG, damit sich der Totkranke noch sinnlos ein paar Schritte weiterschleppen kann. Problemverschleppung ohne daß man Arbeitsplätze erschafft und es zu irgendwas nütze wäre,
      Inflation schadet IMMER!
      EINE BÖSE IDEE.
      Nur der Arme spürts, der Reiche nicht.

      Ich bin GEGEN Mindestlohn.
      Das ist ein sozialistisches Bestechungsgeld zur Verhinderung von Massendemos und zur Volksruhigstellung.
      Die Reichen werfen uns diesen Brocken hin, damit sie KEINE ERNSTE REFORM, die sie entmachten und das VOLK frei machen würde, machen müssen.

      Wir brauchen De-Globalisierung, Schutzzölle wo nötig, reale GUTE Wertarbeit und Leute, die sie abkaufen können.
      Frischluft, genug erarbeitbares Geld im Umlauf, kleine Betriebe, Zerschlagung dieser Konzernmonster und Zockerspinnennetze, die den freien Wettbewerb behindern und Monopolpreise erpressen und Märkte dominieren und Kleine verdrängen. Alle Supermärkte weg, weg mit diesen Masseneinkaufs-preisErpressern.

      Wir brauchen den wahren freien Wettbewerb gleich Starker, der in VIELEN kleinen kreativen Betrieben und gerechten Preisen und damit gerechten Löhnen besteht, wo kein Unternehmen ein anderes runterdrücken und vom Markt drängen kann.

      DANN gibts so viel ARBEIT, in Freiheit, daß man keine STILLHALTEPRÄMIE BRAUCHT.

      Sie sollen sich ihr Bestechungsgeld irgendwohin schieben. Das zieht bei mir nicht.

      Liken

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