Ibiza und die unfassbare Dummheit

ATV sendete aus der Ibiza-Villa, die natürlich ausgiebig gezeigt wurde und uns fassungslos macht: Wie um alles in der Welt konnte Heinz Christian Strache annehmen, dies sei das Feriendomizil einer „Oligarchennichte“?  Ein winziger Pool, durchschnittliche Einrichtung, ein paar Pflanzen – die Gäste verwendeten den Begriff „Schrebergarten“ und blieben auch dabei. Maria Rauch-Kallat (ÖVP), Josef Cap (SPÖ), Rolf Holub (Grüne), Andreas Mölzer (FPÖ) und Helmut Brandstätter (NEOS) ließen sich in der Diskussion auf den Sofas im Wohnzimmer über unfassbare Dummheit und Leichtgläubigkeit aus. Brandstätter ortete viele Dummheiten, auch dass der Name der „Nichte“, „Olga Makarova“, nicht überprüft wurde, oder dass sich Strache vorstellte, man könne die „Kronen Zeitung“ binnen weniger Wochen erwerben. Wir sehen derzeit ja gerade, wie es sich hinzieht, wenn Rene Benko bei der „Krone“ durchgreifen und Christoph Dichand loswerden möchte. Brandstätter schüttelte den Kopf bei der Vorstellung, die „Krone“ solle in der Hand einer Oligarchin „noch besser“über Strache berichten und ihn zum Kanzler machen; er ortet da ungarische, „diktatorische“ Verhältnisse. 

Cap vermutet, Strache ging schon im Wahlkampf 2017 davon aus, dass er Teil der nächsten Regierung sein werde. Dann wollte er „halb Österreich“ verkaufen per Lobbyismus „und das im Schrebergarten“. Es erinnere an Don Carlos, „auf etwas bescheidenerer Ebene nachgesprielt“. Mölzer staunt über die ungeheure Trivialität der „Finca“ und streitet ein wenig mit Brandstätter, weil ja die NEOS auch von einem (österreichischen) Oligarchen finanziert werden; sie werden als „Mini-Partei“ verteidigt, während Strache Geld für neue Gesetze wollte, was schlicht Korruption ist. Holub fragte sich, wie wohl eine Villa eingerichtet wäre, die  wirklich von einer „Milliardärin“ gemietet wird und fand dafür kein Indiz in diesem Ambiente. Rauch-Kallat war einzig vom Garten angetan, in den man aus den Schlafzimmern gehen konnte, deren Einrichtung nichts Besonderes war. Deutlich wird, in welcher Liga Strache gerne mitspielen würde, dass ihm aber Abstraktionsvermögen dort fehlt, wo er zuwenig Erfahrungen hat. Dieses würde auch erfordern, sich nicht zu sehr von Gefühlen lenken zu lassen; Strache wirkt wie ein offenes Buch, leicht von einer blonden Frau zu beeindrucken, sodass er gar nicht mehr auf die Umgebung achtet. Aber wir können auch weitere Beispiele von Dummheit sehen, und zwar bei anderen, und nicht nur wegen Ibiza.

Tweet von ATV

 

Inzwischen versteht man auch im Mainstream, dass Strache Johann Gudenus nicht mehr über den Weg traut, der sich ja in gewisser Weise für die „Nichte“ verbürgte. Dies wurde angebahnt, indem diese sich vorgeblich für ein Gut im Besitz der Familie Gudenus interessierte, was auch eine Wiener Immobilienmaklerin ins Spiel brachte. Weil sich jetzt jeder von jedem verraten fühlt, wird darüber gerätselt, wer wen bespitzeln ließ. Wie wir über Ibiza denken, wurde nicht nur von „Süddeutscher“ und „Spiegel“ geprägt, wo das Video ja in Auszügen publiziert wurde, sondern auch von Gerd Schmidt von EU-Infothek, der seit Mai nicht alleine intensiv recherchierte, auf eigene Kosten, wie er beteuert. Unten sehen wir das neueste Fellner-Interview mit ihm, in dem er davon spricht, dass die Planungen für Ibizagate im Herbst 2016 begannen – rein zufällig dann, als die SPÖ wieder einmal von Tal Silberstein „beraten“ wurde. Sein Name ist jedoch tabu, was auf lange Sicht natürlich auch dumm macht, weil Warnschilder aufgestellt werden, wo man Für und Wider abwägen müsste. Wenn Schmidt sich auf anonyme Quellen bezieht, macht er sie nicht durch Beschreibungen unterscheidbar; es kann auch sein, dass so weiter verwässert wird, was Dritte über andere sagen, die etwas mitbekommen haben sollen. Schmidt spricht davon, dass das Video unter Mitwirkung von unter anderem Anwalt M. und Detektiv H. erstellt wurde, die sich beide auch dank mehrerer Ausweichquartiere der Justiz entziehen können. Dann sei versucht worden, es den Parteiführungen von ÖVP, SPÖ und NEOS anzubieten (man weiß, an wen jeweils herangetreten wurde) bzw. Unternehmern, wobei Schmidt explizit auf Hans Peter Haselsteiner verweist. Schmidt schrieb kürzlich, das Material habe so schlechte Tonqualität gehabt (es hallte…), dass es in einem WIener Tonstudio an Wochenende im August 2017 von Helfern des „Detektivs“ nachbearbeitet wurde.

Gerd Schmidt neulich beim Fellner

Es sei zunächst versucht worden, das Material um bis zu 5 Millionen Euro zu verkaufen; schließlich seien über einen deutschen politischen Verein mit seltsamen Aktionen 600.000 Euro in Form von Krugerrand bezahlt worden, was über eine Schweizer Bank verschleiert wurde. Die wegen Ibiza ausgezeichneten Redakteure Bastian Obermayer und Frederik Obermaier trafen die „Oligarchennichte“ (samt Maybach), die man extra aus Riga eingeflogen hatte, Ende April/Anfang Mai 2019 im Grand Hotel von Badgastein, wo Anwalt M. Appartements besitzt. Ermittler sollten die überschaubare Anzahl an in Frage kommenden Passagieren aus Lettland in dieser Zeitspanne am Flughafen Wien längst überprüft haben. Der Rest ist Geschichte, wie wir wissen, denn am 17. Mai wurden Ibiza-Ausschnitte veröffentlicht; Strache und Gudenus wurden wenige Tage davor damit konfrontiert und begannen hektisch zu telefonieren. Schmidt wird nicht müde zu behaupten, es sei bei H., M. und anderen auch um Drogen gegangen bzw. dass das Strache/Gudenus-Tape nicht das einzige ist. Wenn wir seinen Worten unvoreingenommen lauschen, entsteht der Eindruck, dass man uns im Kreis herumführt. Denn wenn M. an der Produktion beteiligt war,  aber auch den Draht zur „Nichte“ legte, damit die „Aufdecker“ einen „Beweis“ haben, verkaufte er das Video in gewisser Weise an sich selbst. Nicht ohne Grund fürchtete Obermaier anfangs, es handle sich um eine Falle der FPÖ, mit der sich Medien blamieren sollten, die kritisch berichten.

Die Freundin von Anwalt M. interviewt Kurz

Während sich der Mainstream nur für ein paar (nachbearbeitete) veräterische Passagen auf Ibiza interessieren sollte, kümmerte sich u.a. Schmidt immerhin um Handlanger, was vielen nicht in den Kram passte. Eher peinlich ist aber nicht nur für ihn, dass ein junger Mann mit angeblichen ÖVP-Mails hausieren gehen konnte, die belegen sollten, dass Sebastian Kurz und Gernot Blümel seit Februar 2018 über das Ibiza-Video Bescheid wussten. Bei Robert L. wurde nun auch kinderpornografisches Material gefunden und er wird so beschrieben: „L. schwebte am Rande der Wiener Politszene; er war mit der Ex-Affäre eines prominenten Politikersohns liiert. Der Pseudohacker klapperte der Reihe nach prominente Politikberater ab, um seine Fälschung zu verkaufen.“ Wieder einmal bewegen wir uns im Umfeld der Sektion Ohne Namen der Wiener SPÖ,  der unter anderem David Lansky und Niko Kern angehörten und die beim Rücktritt von Peter Pilz im November 2017 eine Rolle spielte. Der „Standard“ weiter: „Einer trifft sich mehrfach mit L. und leitet dessen Chats an Journalisten weiter, ein anderer wird von ihm über mehrere Hundert Euro abgezockt. Manche Investigativjournalisten treffen sich mehrere Male mit ihm. Er tischt ihnen die ‚wildesten Geschichten‘ auf, wie eine Person erzählt, die bei Treffen dabei war – etwa, dass er ‚Auslandseinsätze‘ für einen Geheimdienst absolviert. Einmal läuft er davon, als Journalisten bei ihm daheim auftauchen.“ Man fragt sich wirklich, wie dumm man(n) sein muss, um in Österreich (und nicht nur hier) als „investigativ“ durchzugehen.

von STrache bestrittene Vorwürfe

Auch hier wurde Erwartungen entsprochen, was keinen qualitativen Unterschied zu Straches Leichtgläubigkeit in Ibiza darstellt. Es war bloß etwas zu dick aufgetragen, was aber nur eine weitere Parallele zur Ibiza-Falle mit sich bringt. Denn es kommt noch dicker:  „Ermittler verdächtigen ihn, ’sich zu einem noch festzustellenden Zeitpunkt zwischen 24. 7. 2017 und 14. 6. 2019′ unbefugten Zutritt in ein Computersystem verschafft zu haben – genauer gesagt in den Server der Agentur für die Modernisierung der Ukraine. Das zu dem einzigen Zweck, von dort E-Mails sowie Ton- und Filmaufnahmen zu FPÖ- und ÖVP-Politikern zu stehlen. Die Agentur war im März 2015 vom ukrainischen Oligarchen Dmitri Firtasch gegründet worden, um Reformvorschläge für das osteuropäische Land zu erarbeiten. Dafür engagierte Firtasch auch ehemalige Mitarbeiter der ÖVP sowie den einstigen Vizekanzler Michael Spindelegger. Firtaschs Sprecher ist wiederum der PR-Berater Daniel Kapp, der besonders auf sozialen Medien gern in Verschwörungstheorien zur angeblichen ÖVP-Beteiligung an Ibiza genannt wird – wofür es keinerlei Indizien gibt. Die von L. verbreitete Story passte aber perfekt zu diesem Narrativ, das in sozialen Medien herumgeisterte.“ Man beachte, dass der 24. Juli 2017 (der Tag der Ibiza-Falle) erwähnt wird und die Agentur des ukrainischen Oligarchen Firtash, der seine Geschäfte in Gusenbauers Kanzlerzeit 2007 nach Wien verlagerte. Weil er aufgrund eines Deals mit Boeing, das Zugang zu indischen Titanminen für die Produktion des Dreamliners haben wollte, Beamte bestochen haben soll, wollen die USA seine Auslieferung aus Österreich. Der Mainstream folgt immer einem mitkreierten Narrativ, auch was die Abgründe anderer Parteien oder deren Zudecken betrifft. Wer ein bißchen mit Geheimdiensten kokettiert, kann besonders „investigative“ Männer ganz leicht bei ihrer Dummheit packen.

Zum Debakel der SPÖ 

Als großer Triumph des Mainstream gilt, dass man(n) selbst ja nicht als Erster auf L. reinfiel, sondern diese Laterne weitergereicht werden konnte: „Schlussendlich landen die E-Mails beim Blog EU-Infothek von Gert Schmidt, der auch für den Glücksspielkonzern Novomatic aktiv ist und sich journalistisch vor allem den Hintermännern des Ibiza-Videos widmet – und in dieser Causa auch schon für falsche Informationen bezahlt hat. Auch hier greift Schmidt in sein Portemonnaie: Er überweist L. rund 3000 Euro – und konfrontiert die ÖVP mit den E-Mails.“ Als diese jedoch mit einer Pressekonferenz reagierte, waren viele skeptisch und vermuteten erstmal Schutzbehauptungen. Interessantes Detail am Rande: L.   und Johann Gudenus wurden bis Oktober 2019 vom selben Anwalt vertreten. Man sollte sich auch fragen, warum es so verführerisch war, Ibizagate der ÖVP umzuhängen und warum ein SPÖ-Umfeld, das konstant aufpoppte, wenn Puzzleteile gefunden wurden, so gerne verdrängt wird. Wie kam L. überhaupt auf die Idee, was bekam er am Rande in der Sektion Ohne Namen mit? Schließlich sollten wir darauf hinweisen, wie sehr „Aufdecker“ sich immer wieder von  Peter Pilz an der Nase herumführen ließen, der jetzt in Publizist macht und Adressat von Leaks der Behörden ist (die gegen ihn ermitteln müssten). Stets wird mit Narrativen, geweckten Erwartungen und persönlichen Schwachstellen „gespielt“; weil man Menschen so am besten einspannen kann.

 

Pilz ist wieder weg

Wer wirklich recherchiert bzw. politisch handeln will, muss für das Unerwartete bereit sein, also möglichst viele Fakten sammeln und bewerten, die  zu anderen Schlußfolgerungen führen können, als man vorher anzunehmen bereit war. Was auch immer quer zu Narrativen liegt, wird von den meisten übersehen bzw. nicht ins Gesamtbild eingefügt. Dazu gehören nicht nur Vergehen anderswo als bei Strache und  Co., sondern auch  Akteure, die nicht klischeehaften Zuschreibungen entsprechen. Gerade Helmut Brandstätter,  der sich in Ibiza so abgeklärt gibt, war williger Handlanger bei einem infamen Plot von Gusenbauer, Pilz und dem nunmehrigen Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Der „Kurier“ war Plattform für Angriffe auf den europäischen Konkurrenten von Boeing und Co., Airbus, aber auch für Diffamierungen und Drohungen gegenüber Ex-Verteidigungsminister Norbert Darabos.  Zu guter Letzt erhielt Doskozil dann seine „Biografin“ Margareta Kopeinig vom „Kurier“ als „Europabeauftragte“ mit nach Eisenstadt. Es gab niemals auch nur einen einzigen ansatzweise kritischen Bericht im „Kurier“ zu den Eurofightern; hingegen fühlte sich Brandstätter von der FPÖ verfolgt und twtteter mit dem Hashtag #MedienOhneAngst; für seine Propagandarolle erhielt er denn auch den Ari Rath-Preis. Die „Mini-Partei“ NEOS gehört zur Gusenbauer-Haselsteiner-Fraktion, die gerade einen Ibiza/Casinos Austria-U-Ausschuss auf Schiene brachten, mit eng begrenztem Untersuchungszeitraum – cui bono?

Diskussion auf Twitter

PS: Aussendung der FPÖ vom 21. Dezember 2019: „Deutliche Kritik am journalistischen Stil des ORF übte heute FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer. ‚Zuerst ein Wohlfühlgespräch mit dem ehemaligen FPÖ-Obmann Strache, dann der *niveaulose Ibiza-Tweet* von ORF-Generaldirektor Wrabetz in Richtung FPÖ und jetzt die Frontalattacke mit geheimen Tonbandmitschnitten auf Dr. Rendi-Wagner. Man kann zur SPÖ-Chefin stehen wie man will, aber alle diese Beispiele sind eines öffentlich-rechtlichen Senders nicht würdig‘, so Hofer.“ Das zeigt nur, dass auch Rendi-Wagner ins Visier genommen wird, wirft aber die Frage auf, warum alle bei der seit 2006 bestehenden Überwachung von Norbert Darabos wegsehen. Auch für „investigative“ Journalisten ist es „halt so“, was Achselzucken und Gleichgültigkeit in der (komplett unterwanderten?) SPÖ widerspiegelt. Außerdem zeigt es, was Narrative bewirken – etwa das vom „Ex-Zivi“, was alles wegerklären soll, auch Druck und Drohungen, oder dass Frauen eh keine Ahnung von Landesverteidigung, Luftafahrtindustrie, Rüstung. Geheimdiensten haben können, sodass man(n) mich wegklicken kann(muss). Weil alles mit allem zussammenhängt, war Philippa Strache einmal Mitarbeiterin von Josef Cap, während die Türkisgrün-Anhängerin Maria Rauch-Kallat einen Lobbyisten heiratete; Rolf Holub finden wir wiederum im Aufsichtsrat der KELAG und der Kärntner Energieholding. Dort ist das Land Kärnten Mehrheitseigentümer; Landeshauptmann Peter Kaiser gehört zu den Gusenbauer-Leuten in der SPÖ. Mölzer wird wiederum vorgeworfen, sehr von Strache profitiert zu haben, ihn auch mit gemacht zu haben.

PPS: Man beachte, dass „Olga Makarova“ als Nichte von Igor Makarov verkauft wurde, der auch Geschäfte mit Firtash machte, der dann sein Konkurrent wurde. Dessen Ukraine-Agentur war wiederum im Visier von L., was Ermittler nicht näher eingrenzen, sondern wo sie den Zeitraum 24.7.2017 bis 14.6.2019 nennen. Vor dem Umsturz von pro-russisch (u.a. mit Firtash) zu pro-westlich lobbyierte bekanntlich Gusenbauer  für die Ukraine. Übrigens war Cap geschäftsführender SPÖ-Klubobmann, als Gusenbauer Klubobmann war, wie später geschäftsführender Präsident des Renner-Instituts, als Gusenbauer bis November 2017  Präsident war.

7 Kommentare zu „Ibiza und die unfassbare Dummheit

  1. Warum wurde das Video nicht den Grünen angeboten?

    Was haben die Freimaurer damit zu tun?

    Was hat es mit dem zivilgesellschaftlichen Projekt mit Veröffentlichung vor den Wahlen auf sich?

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    1. Man hätte es auch Pilz anbieten können…

      ich vermute mal, dass die Macher nicht davon ausgingen, dass in den beiden Parteien viel Geld zu holen ist…

      oder dass die Hintermänner das nicht wollten

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    2. @Privat:
      ICH glaube, das Video wurde den Grünen 2017 sehr wohl angeboten und es ist hochverdächtig, daß man drüber nicht redet.
      Moderatoren haben ein automatisiertes Narrativ und sagen: „die einen wollten nicht, die anderen konnten es sich nicht leisten“
      Das ist Quatsch.

      Die Grünen haben eine enorme Lobby, Greta Thunberg etc., das zahlt ja auch ein Superreicher, eine NEW Industry Al Gore Weltuntergangsprofiteurmafia, heuchlerische Großindustrien, die so mächtig sind , daß sie in Deutschland die Energiewende erzwingen konnten und sogar bei Northstream2 Schwierigkeiten machen können….
      das sind DIE Leute die dafür sorgen, daß die SPD,SPÖ politisch absaufen und die Grünen in D und Ö hochgejazzt werden.
      .. ein brutales und sehr erfolgreiches Stimmenumverteilungskonzept innerhalb der linken Reichshälfte.

      warum die 7 Minuten DAMALS nicht erworben wurden?
      ES gab STREIT: es gab den PILZ und seine neue Partei, die Glabischnig warf alles hin, das überraschte sie und sie konnten sich nicht mehr fangen, neue Führungsmannschaft- keine echte Strategie möglich, dann flogen sie aus dem Parlament.

      2019 waren sie konsolidiert und dann haben sie das Video mE (mit)erworben, sie haben sich mE mit der Sazka zusammengetan.

      Und was ist heute, nach einem halben Jahr?

      Die SAZKA(+Lunacek etc.) hat Feind Novomatik (=Glabischnig) besiegt und die GRÜNEN haben die Blauen besiegt und sitzen demnächst in der Regierung.

      Man braucht nur schauen, wems genützt hat, der wars nach Adam Riese auch.

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      1. lunacek und sazka? was wissen sie darüber?

        im übrigen geht es nicht nur um geld, das ist schon klar. das video 2017 hätte die chancen für die grünen wohl verändert.

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      2. PS: Danke für Ihre Anregung, man muss da etwas um die Ecke denken, denn es geht nicht nur datum, wemm was angeboten wurde.

        Eher schon spielen die Grünen 2019 eine Rolle, denn die Regierung Kurz war in dem Moment Geschichgte, wo s ie bei der EU-Wahl erfolgreich waren.

        Erinnere mich daran, dass Kurz den Misstrauensantrag lakonisch hinnahm.

        Und Van der Bellen nicht dabei war, wegen Greta.

        Da auf sie höchst emotional reagiert wird, lenkt dies auch wunderbar ab. Und zwar sowohl Begeisterung als auch Empörung -. beides ist dazu geeignet, sich nicht zu fragen, warum das alles passiert….

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  2. Schmidt wird nicht müde zu behaupten, es sei bei H., M. und anderen auch um Drogen gegangen bzw. dass das Strache/Gudenus-Tape nicht das einzige ist.

    Dass die illegale erstellung des Ibiza-Tape nicht die erste kriminelle Tat gewesen sein muss, bei dem sich diese Beiden Herrschaften „verdient“ machten, ist auch meine Einschätzung, welche ich allerdings bereits Wochen zuvor, in einem anderen Strang hier auf Ceiberweiber, wortreich zum Ausdruck gebracht habe.

    Mal sehen, ob die Behörden meinen Verdacht irgendwann mal sogar bestätigen können.

    Wie auch immer

    MfG

    Gefällt 3 Personen

    1. Gudenus sprach davon, dass die das in zwei oder drei anderen Fällen auch schon durchgezogen haben – jeweils mit mehreren Monaten Vorbereitungszeit.

      Und anscheinend hatte er immer wieder mal mit Oligarchen zu tun, denn die wirkten oft noch bodenständiger als die „Nichte“.

      Er habe auch auf seiner Seite Immobilienexperten beigezogen, denen absolut nichts auffiel.

      Dass Oligarchen gross von Projekten reden, sich dann aber etwas anderswo kaufen, sei auch nichts Verdächtiges.

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