Propaganda mit Ingrid Brodnig

Anfällig sein für russische Propaganda und Hass im Netz gehen für uns permanent vorgeführte „Experten“ Hand in Hand. Ein Beispiel ist Ingrid Brodnig, die am 16. November an einer Diskussion am Abend im Presseclub Concordia in Wien teilnimmt. Man kann die Methode, mit der ein bestimmtes Narrativ etabliert und verstärkt wird, anhand ihrer medialen Auftritte darstellen. Im Folgenden beziehe ich mich auf einen Podcast von Horizont; der „Podcast mit Tiefgang“ will „Horizont-Erweitern“. Brodnig wird im Titel zitiert mit „Russland hat sich über Jahre ein Propaganda-Netzwerk aufgebaut“ und mit „Das ist ein Ökosystem der russischen Narrative“. Bereits hier muss man einhaken, da sie immer wieder auf Russia Today, Sputnik und gewisse Trolle Bezug nimmt; auch Alternativmedien erscheinen ihr verdächtig. Und andere Medien gehören nicht dazu, wenn sie stets vor der Untersuchung des russischen Netzwerks bei uns abbiegen? Doch damit geht es auch um jene Presse, die Brodnig immer wieder als „Expertin“ zu Wort kommen lässt und ihr Aufträge erteilt.

Sie beschreibt Mechanismen, die viel zu allgemein sind, als dass man daraus wirklich etwas ableiten könnte. Fake und Wahrheit sind nicht leichter zu unterscheiden, wenn man Brodnig zuhört. Doch sie macht deutlich, dass dies auch nicht notwendig ist, weil Mainstream immer die Wahrheit sagt und sie dort auch omnipräsent scheint. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt „Heute“ am 16. November mit dieser Titelschlagzeile: „Russen-Raketen treffen Polen: 2 Tote, neue Krise“. Doch die USA halten es für wahrscheinlich, dass es sich um ukrainische Raketen handelte. Brodnig sagte bei Horizont, dass „die allgemeine Öffentlichkeit empathisch für die Ukraine ist“, also zum Beispiel übersieht, dass Hilfsgelder veruntreut und verspekuliert werden. Am Ende gesteht sie kurz ein, dass jeder Mensch getäuscht werden kann, wird jedoch wieder nicht konkret. Man soll sich offenbar am Mainstream orientieren, den sie mit Journalismus gleichsetzt. Anderswo kann offenbar gar nicht journalistisch gearbeitet werden, als ob es sich nicht um den Einsatz von Werkzeugen drehen würde („die Leute wenden sich von dem ab, was Journalismus ist“). Das ist natürlich Desinformation pur und legt nahe, dass hier bloss ein über Jahre aufgebautes Propaganda-Netzwerk verteidigt wird.

Eines meiner Demoschilder

Recherche, permanentes Überprüfen gewonnener Erkenntnisse und kreativer Umgang mit Mauern, die sich auftürmen, wenn etwas verschleiert werden soll – all das lernt man nicht, indem man anderen „Mechanismen“ abstrakt erklärt, sondern indem man es praktiziert. Es führt mit der Zeit dazu, dass man Zusammenhänge spürt und weiss, auf welche weiteren Details man stösst. Das ist jedoch eine Welt, die Brodnig und Co. wohl nicht einmal von fern ahnen. Es ist schlicht Bullshit zu behaupten, Russland mache sich westliche „Medienfreiheit“ (nur) via Sputnik und dergleichen zunutze. Brodnig suggeriert, dass Berichte wie aus einem Guss bei uns (auch zur Innenpolitik etc.) etwas mit Freiheit zu tun hätten. Tatsächlich wird oft nicht recherchiert oder man stoppt an unsichtbaren Barrieren bzw. muss bestimmte Personen und Interessen schützen. „Wir haben in Europa sehr viel Pluralismus“, meint Brodnig, die sich noch nie mit etwas befasst hat, das zugedeckt werden sollte. „David gegen Goliath“ ist ihr natürlich sympathisch, was sie unter Ukraine vs. Russland versteht (Oligarchen? Lobbying? Ex-Politiker im Dienst anderer Staaten? Von alledem hat sie noch nie gehört!). Ohne Handwerkszeug kann Brodnig beliebig eingesetzt werden – egal, ob es um „Verschwörungsmythen“ geht oder um „Hass im Netz“. Wenn sie Reaktionen von Menschen erklärt und verdammt, übersieht sie die Aktionen anderer, die diese Leute aus dem Gleichgewicht bringen. Auch sie selbst ist anfällig, wenn sie damit konfrontiert ist, dass nicht jeder Narrativen glaubt, denen sie z.B. bei Corona anhängt. Natürlich ist jeder dann immer noch für seine Reaktionen verantwortlich. Man kann aber das beschriebene Instrumentarium vermitteln, mit dem sich das Individuum weniger machtlos fühlt. Genau das sollen aber Brodnig und andere ständig vorgeführte Personen unterbinden helfen.

Experin für eh alles

Brodnig bietet Vorträge und Workshops in Deutschland und Österreich an, „was wir gegen Hasskommentare und Desinformationen tun können“. Dabei gelten für sie nicht nur untergriffige Postings, sondern auch richtige Feststellungen als Hasskommentare und dass sie Desinformationen nicht erkennt, sondern verbreitet, ist evident. Und es gibt „guten Hass“, für den zum Beispiel Robert Misik, Rudi Fussi oder Thomas Walach stehen. Brodnig schreibt im „profil“, das über Raiffeisen und Benko mit dem russischen Netzwerk verbunden ist und dessen Redakteure russische Operationen mit Desinformationen decken. Während ihr Kollege Michael Nikbakhsh als Kabarettvorstellung aus den Chats und Einvernahmeprotokollen des Thomas Schmid liest, stelle ich unterdrückte Wahrheiten in den „streng geheimen Gusenbauer-Pilz-Chats“ dar. Diese sind fiktiv, doch sie basieren auf Fakten, die jeder nachrecherchieren kann. Es ist auch komplett anders als die geradezu kindlichen Vorstellungen, mit denen Brodnig hausieren geht, sondern erinnert daran, dass Journalismus auch ein Werkzeug ist, um gegen uns gerichtete Operationen zu entlarven. Denn Brodnig (die Mitglied einer Advisory Group der OSZE ist) und Ihresgleichen stehen immer auf der Seite von Destabilisierung, sei es durch Masseneinwanderung, durch übertriebene C-Massnahmen, durch Sanktionen gegen uns selbst und durch verdeckte politische Einflussnahme.

Jeder finanzielle Beitrag zu meinen aufwändigen Recherchen ist herzlich willkommen:
Alexandra Bader, Erste Bank, AT 592011100032875894 BIC GIBAATWWXXX

Vielen Dank!

Für Inputs und Feedback etc. bin ich auch telefonisch erreichbar unter +43 (0)66499809540

25 Kommentare zu „Propaganda mit Ingrid Brodnig

  1. Bezeichnend für den geistigen Zustand der „katholischen“ Kirche, daß Brodnig auch in der Troler Kirchenzeitung (‚Sonntag‘) einen großen Auftritt hatte. Schon im Corona-Hype verhielt sich die völlig gleichgeschaltete Kirche vom Papst über den Cardinal bis hinunter zum schönsten Dompfarrer Europas so, als stünde sie auf der Provisionsliste von Pfizer.

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    1. Sie ist so gut wie überall. Ich wusste vor diesem Beitrag nicht, dass sie Beraterin der OSZE ist. Mir geht’s natürlich wie anderen, dass ich mir vieles nicht erst anhöre; den Podcast „Horizont erweitern“ hörte ich aber und machte mir Notizen, um ihn als Beispiel zu verwenden. Die anderen Links zu Brodnig zeigen, dass man dauernd auf sie trifft. An Buchhandlungen dachte ich dabei noch gar nicht.

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      1. Man bekommt beinahe den Eindruck, dass bestimmte „High Potentials“ vom politisch-medialen Komplex (ich nenne es mal so) gezielt herangezüchtet werden. Und wenn sie sich als geeignet erweisen, fallen sie die Leiter nur noch hinauf, bzw. landen an den richtigen Stellen.
        Ist ja in einem anderen Bereich, etwa bei Alma Zadic auch so ähnlich gewesen.
        Oder aktuell beim Skandal um FTX und Sam Bankman Fried.
        Auch das WEF arbeitet so mit den Global Leadership Fellows und den Global Shapers Alumni.
        Nur Außenstehende sind überrascht, woher die unbekannten Gesichter ohne Vorgeschichte plötzlich auftauchen.

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  2. Brodnig sieht sich selbst als superintelligente Alles-Durchblickerin , die Corona-Gläubige lehren will, wie die uns alte (77a) Dummerl von der Wahrheit überzeugen sollen und dass wir alten Deppen uns doch endlich Umpfen lassen sollen.
    Sie geht dabei in den Fußspuren von Heidi Kastner, die in ihrem Buch „Dummheit“ auch die Ungeumpften für dumm erklärt.
    Danke für Ihren Beitrag!
    Sehr interessant ist auch der Podcast von Heidi Kastner und Florian Scheuba, in dem sich die zwei Obergescheiten über die dummen, schwurbelnden Nichtumpfer lustig machen. (Falter-Scheuba, Scheuba fragt nach … bei Heidi Kastner)

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      1. Ich finde sie (Kastner) unerträglich. Da hörte ich vielleicht mal ein paar Minuten, aber es gibt überhaupt nichts, wo man ansetzen könnte. Gerade sie müsste selbstkritisch sein und wachsam sein, was sich mitreissen lassen betrifft. Sie ist aber in der mitgerissenen Position und glaubt, sie stünde ausserhalb und beurteile uns. Es ist in Wirklichkeit umgekehrt: sie schwimmt mit und wir beobachten sie.

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    1. Brodnig steht für viele, vielleicht verkörpert sie auch einen Typus. Wo wir dann, wenn wir jemand anderen sehen, sofort auch äußerlich Ähnlichkeiten feststellen. So wie Sprecherinnen von NGOs mit Dreadlocks, die für Migration oder / und Klimarettung sind.

      Ich wollte nie so verwechselbar sein. Ist immer auch heftig unter dem Aspekt, dass Frauen ja kompetent sein sollten, sich solche Frauen zu geben. Es geht schliesslich um Werkzeuge, die man einsetzen muss. Dh Brodnig ist nicht Ärztin, sollte aber das journalistische Handwerk gut genug beherrschen, um uns nicht Schwachsinn unter Berufung auf Ärzte aufzutischen. Oder dass sie nicht nur eine sehr simple Version von dem bringt, was an Desinformationen im Krieg möglich ist. Also wie wenn sie nur daran denkt, dass man mit der Sandschaufel hantieren kann, nicht aber an Geheimgänge, die unbemerkt von aussen in die Sandburg gegraben werden.

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    2. PS: Scheuba dackelt hinter Klenk her und hält diesen für einen Aufdecker. Er glaubt daher, dass es reicht, sich an Klenk zu halten. Da ist keine eigene Recherche dabei. Und wenn er auf etwas hinweist, das nicht gerade auch Klenk erwähnte, ist das ein Detail, zu dem er nicht weiterrecherchiert. Es ist auch bei anderen so.

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      1. 👍👏📯😎ich liebe „Scheuba dackelt hinter Klenk her …“😂
        Trotzdem bin ich von Scheuba enttäuscht! Ich hielt ihn für einen intelligenten Kabarettisten, sehe aber in ihm jetzt einen billigen Spötter und Mitläufer 😡

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      2. Ich messe Kabarettisten an dem, was ich selbst schreibe. Also zum Beispiel an den „streng geheime Gusenbauer-Pilz-Chats“, die ja erfunden sind und auf Recherche basieren. Da reichen Scheuba und andere schlicht nicht heran.

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      3. Ich hab schon vor 20 Jahren von einem Journalisten einer gängigen oesterreichischen Tageszeitung gehört, dass für wirkliche Recherche keine Zeit ist und vorwiegend von der APA abgeschrieben wird. Der Begriff „Journalismus“ sollte in diesem Kontext daher gar nicht verwendet werden. Auch Jesionek meinte, dass die Zib-Redaktion hauptsächlich von Praktikanten betrieben wird..

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      4. Das stimmt nicht in jedem Fall. Es kommt darauf an, worin Zeit investiert wird. Etwa wenn sich alle auf die Einvernahmeprotokolle und Chats von Thomas Schmid stürzen. Und dann fast automatisch demselben Narrativ folgen, auch wegen der bisherigen eigenen Berichterstattung. Oft wird auch geschildert, wie wem hinterhertelefoniert wird oder man reist wohin. Da müssten dann auch andere und unvoreingenommene Recherchen drinnen sein. Sind es aber nicht.

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  3. Ich bin auch empathisch mit der Ukraine, bzw. mit den Ukrainern. Weil kein Volk verdient derart von der eigenen oder irgendwelchen fremden Machteliten verheizt zu werden. Der Blutzoll in diesem Krieg sollte uns alle entsetzen, allen voran die angebliche Friedensunion EU.
    Bei der Brodnig wiederum kann mich nichts mehr überraschen.
    Wenn sie so weiter macht, dann kann sie sich als „Mund Saurons“ bewerben (frei nach Herr der Ringe).

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    1. Es wird immer und überall verlangt, empathisch zu sein. Gestern wurde des schwedischen Helfers nach dem Krieg Arne Carlsson gedacht. Im nach ihm benannten Park, wo ein ehemaliger Bunker als Museum dient. Es war weniger historische Information (die gab es auch) als vielmehr, dass die Besucher anagitiert wurden:

      https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=pfbid02uMdtsfMs7y7YvXC37DoXyG8UweXR8Ujx1QW5tDeLaCcybsMng4ZBQAQoraJLFZPSl&id=100000025024980&sfnsn=mo

      Die schwedische Botschafterin sagte, dass wir jetzt den Ukrainern helfen müssten (es gab offenbar nie eine Gelegenheit zu so etwas zwischen 1945 und 2022). Der Kurator betonte dies auch, er gibt Kindern Deutschunterricht. Die grüne Bezirksvorsteher-Stellvertreterin forderte, dass wir die Kinder vor dem Klima retten. Und die Industriestaaten müssen alle anderen entschädigen. What? Das ist nur mehr komplett irre. So ohne zu differenzieren, ohne überhaupt noch Fakten zu berücksichtigen. Es geht nur mehr um Ideologie, auch wenn man das nicht so nennt.

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  4. Ich habe das Video von Frau Brodnig gesehen. Ich weiß , warum ich bei der Dame stets (imaginär) ein paar Schritte zurücktrete. Eine gute Linke, die niemals manipulieren würde.

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    1. Das Schlimme ist, dass normale und gutwillige Leute sie immer noch einladen. Oder auch ein bisschen in diese Richtung geschubst werden, ohne sich etwas dabei zu denken. Übrigens tourte sie zumindest früher durch katholische Bildungshäuser auf dem Land. Da wird wirklich alles abgedeckt.

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  5. Wenn wir schon bei Fakten sind: ausgehend von der derzeitigen Übersterblichkeit seit Impfbeginn kann es durchaus sein, dass der Bevölkerungsanteil derjenigen, die sich berufen fühlen, „Schwurbler“ und „Verschwörungstheoretiker“ zu bekehren, im Lauf der Zeit sinken wird.

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      1. Die MÜSSEN weitermachen. Wie würden die Millionen „Coronagläubigen“ wohl reagieren, wenn man die Übersterblichkeit zum Anlass nehmen würde, das Impfabo einzustellen?

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  6. ZDF heute brachte gerade einen Stream zu Putin-Propaganda. Mit einer „Expertin“, die wie eine Kopie von Brodnig wirkt, wenn man nach ihr sucht. Hier Pia Lamberty vor einem Jahr unter dem Titel „Ich bekomme Morddrohungen“:

    Das war der Stream:

    Das gleiche Muster: Verschwörungstheorien, auch bei C, so furchtbar bedroht…

    So dermassen ahnungslose Frauen erfüllen sicher einen Zweck. Sie kommen bestimmt nie auf die Idee, dass Russland nicht von RT und Alina Lipp abhängt, sondern auch im Mainstream und sonstwo Leute hat.

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  7. Im Krieg blüht die Propaganda aufseiten aller Beteiligter. Der Westen übernahm jene der Ukraine oder die Ukraine jene des Westen oder beides. Frau Brodning rechnet sich dem Westen zu und ähnlich dem deutschen medialen Mainstream dem Teil, von dem die Schreiberlinge deren Weltanschauung ableiten.

    Die ist mir persönlich egal und somit auch zuvor genannte Vertreter einer aus deren Sicht heilen Welt.

    Erlaube mir anzumerken, Demokratie zeichnet sich nicht durch die Verpflichtung aus, jeder könnte einen selbst zwingen sich mit deren Anliegen und Weltsicht auseinanderzusetzen, weswegen bspw. ‚Ordnungsstrafen‘ oder darüber hinausgehend mit Bezug auf die Kunterbunten resp. Unentschlossene unter ihnen weit übers Ziel hinausschießen und mittlerweile auch mir es schwer machen, die Contenance zu bewahren.

    Nicht zum ersten Mal verweise ich auf die haarsträubende Aussage einer ehem. österr. Nationalratspräsidäntin in einem ORF Interview, ‚Mit Ender der 1980 war alles das Sinn machte reguliert. Dann wussten wir nicht mehr, was wir tun sollten. Da haben wir uns gedeckt, das haben wir schon immer gemacht und deswegen machen wir in Zukunft weiter so wie WIR die Leute daran gewöhnt haben‘ – das war jetzt sinnesgleich.

    Frau Brodnig ist diesbezüglich ein Aggressor. Sie vegetiert auf Kosten vieler anderen in ihrer kunterbunten Scheinwelt und nicht dazu passendes kommt aus ihrer Perspektive aus dem Mund von ‚Verschwörungstheoretikern‘. So einfach ist deren Welt.

    Mich persönlich interessieren weder Linkliberale oder die sich so gebenden Schleimwesen aus dem grün-braunen, sondern die sollen sich deren Weltsicht, wie schon öfters erwähnt, in ihren Allerwertesten eines Kommunitaristen stecken und mir getrost weitab des Blümchens vorbeirauschen. Selbiges gilt für Politiker in Österreich, das Parlament in Wien, Brüssel sowieso und auch sämtliche globale Institutionen.

    Wie meinte einst mein Plüschmammut der Gustl, ‚Besser einen Rüssel als Brüssel‘.

    Nicht akzeptabel, in dem Punkt macht sich Brodnig und ihr Umfeld, ob ganz bewusst wage ich nicht zu beurteilen, der Kriegstreiberei klar mitschuldig, egal ob direkt oder indirekt.

    Ich kenne zwar auch den ein oder anderen Vertreter aus den ‚alternativen‘ Medien deren Theorien ich als grenzwertig erachte, wohl aber sei jedem seine Meinung gegönnt. Denke jedoch nicht, Trump hätte Putin beauftragt in der Zwischenzeit ähnlich wie beim Staffellauf das Holz oder den Stab zu übernehmen mit dem Ziel den Deep State zu bekämpfen, welchem btw. Brodnig selbst den Markt macht oder mithilft dessen Einfluss zu konservieren und . Sie bringt sich ein :).

    Aber ansonsten ist gegen eine Freundschaft mit Russen, Russland und sei es auch der Putin wenig einzuwenden. Jedoch kann der ‚Westen‘ nicht aus der eigenen Lüge oder dem Selbstbetrug ableiten, sprich nicht am Krieg in der Ukraine beteiligt zu sein, jede andere Perspektive wäre von Verschwörungstheoretikern ins Feld getriebene Propaganda der Gegenseite.

    Die russ. Kriegspropaganda ist beschwichtigend , beschönigt zum Teil (no na) und orientiert sich an den Regierungen als auch Politikern und deren Handeln. Jene des Westens verhetzt, oder versucht es zumindest, Menschen im eigenen Einflussbereich, stachelt in erster Linie zum Hass gegen andere Menschen auf und verpackt diesen in Kunterbuntheit und sei es der ‚russ. Untermensch/Slawe‘ und verallgemeinert Andersdenkende. In der Praxis wurden die Menschen im Westen daran gewöhnt und solche Praktiken sind der Nährboden für den übervollen Wanst der Schreiberlinge und Redakteuren in ihren Stuben, dazu zähle ich persönlich auch Frau Brodnig, denn sie zählt sich ja zu den Gerechten, welche das Gute und Schöne vor sich hertragen um es anderen über den Kopf zu stülpen, siehe Beginn des Kommentars.

    Ich denke, der sog. Westen hat ganz bewusst die Ukrainer mit dem Ziel instrumentalisiert den eurasischen Kontinent zu schwächen, sowie das friedliche Zusammenleben der Menschen untereinander. Die E.U. ist eine globale Institution und deren Vertreter sind nicht die Vertreter der Interessen Europas.

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    1. Falls Ihnen das noch nicht aufgefallen ist: es geht um Subversion, die auch beinhaltet, Positionen nur zum Schein zu vertreten. Das ist subtiler als Propaganda, die tatsächlich anders klingt je nachdem, für welche Seite sie sein soll. Es stimmt, dass diese etwas Spezifisches an sich hat, das man erkennt.

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      1. +1 Frau Bader. Danke für die Mühe einer Antwort und gerade auch für den Hinweis auf Subversion.

        Die Verbindung zur ‚Propaganda‘, eine solche wäre tatsächlich leicht durchschaubar und betrifft in erster Linie die Kommunikation nach innen.

        Gut, ich kenne die Frau Brodnig nicht und an sich denke nicht, dass sie allein um verloren geglaubte Seelen besorgt ist. Solch ein hehres Ziel alleine würde mich tatsächlich überraschen und ich noch nicht einmal dieses erlaube ich mir zu unterstellen. Mir kommt die Dame vor als ein Kuckucksei der Antifa oder eine ähnlich gelagerte Ideologie ‚in mind‘ und sei es plump allein die Massenkonsumideologie als auch der verständliche Wunsch aus diesem gemachten Nest nicht entfliehen zu wollen.

        Eher verraten hat sie sich durch die Übernahme des Wordings des C-Leugners und der Gleichstellung mit einem Putin’versteher‘, frei nach dem Motto: ‚Wer zuerst gegen die staatl. Zwangsmaßnahmen war, der ist heute für Putin‘. Dabei folgt sie aber plumper ‚Westler’propaganda und diese ist heute eben (schein)wissenschaftlich hinterlegt.

        Als ich in den frühen 1990ern zur Uni ging und auch zuvor, waren die Studien der Soziologie, eher neu/hip und Publizistik und Politikwissenschaften das Sammelbecken sämtlicher AHS Maturanten ohne ansprechende Zukunftsaussichten. Teils wurde auf dem Wege vorübergehende Arbeitslosigkeit versteckt und auch die programmierte. Schon damals und auch heute würde man sagen, solche Leute haben noch nicht einmal ein Lehrabschluss.

        Die wiederum wird im Rahmen der Servicegesellschaft durch ‚Schein’beschäftigung im Rahmen von Expertentum im Umfeld von Zweck und von Sinn befreiter Umgebungen wie bspw. dem Web, Medien oder Gesellschaft allgemein ambitioniert vorangetrieben, bis eben ein Sozialstaat in einen Wohlfahrtsstaat kippt.

        Was Netz sprich Web wurde rund um die Jahrtausendwende schon einmal ausgehungert und von ‚Verschwörungstheorie‘ befreit. Das Web war mal abseits des wiedererstarkenden E-Commerces komplett hinüber und erst die sozialen Medien brachten zutage was im Tiefen verborgen schon wieder umlief. Salopp formuliert war das Web bis zu Facebook praktisch am runterschwimmen.

        Sie selbst werden einen Narrativ leichter auf die Schliche kommen und in der Lage zu sein Fakten dagegen zu halten. Das ist für einen interessierten Leser wesentlich schwieriger, der muss aus der Hüfte heraus oft abschätzen, ‚Lug oder Trug‘, denn viel mehr läuft heutzutage wohl kaum mehr um. Wer nicht vor Ort war, dem sollte einer zur Vorsicht kein Wort glauben und ‚go out to gemba‘ ist gerade einmal eine Vorbedingung und kein Garantiesiegel allein.

        Die Verschärfung der Gangart von Putin/Moskau über die Jahre deutet auf die Erwartung einer Konfrontation hin, sprich im Krieg wird Macht zentralisiert. Selbiges gilt für Bestrebungen bezüglich Zentralisierung im Rahmen einer E.U. genauso.

        Es gibt wohl aber Interviews mit Zeugen vor Ort, welche bspw. die Einvernahme durch ukrainische Kräfte und die Folter in Kiew zwar anprangerten, da Menschen mit Verbindung nach Russland wurden abgeholt und ein Journalist war selbst inhaftiert, überlebte im Gegenzug zu seinen Zellengenossen, da er sein Handy konnte entsorgen. Er war in Kiew wegen Belange des Umweltschutzes an sich.

        In der Öffentlichkeit würde zumeist eher diskutiert, ob die Ukrainer foltern oder wie auch immer. Jedoch kann man aus dem zeitlichen Verlauf schließen, dass bereits Russen ein Jahr zuvor in Kiew sich einmieteten um im Rahmen einer Invasion der Stadt zumindest Verwirrung zu stiften. Ergänzt um die Infos aus unserem Militär bezüglich des Aufmarsches liegt auf der Hand, klar wollten die Russen nach Kiew reingehen und das schon zu Beginn. Daraus aber abzuleiten Moskau wollte sich die gesamte Ukraine einverleiben bleibt aber gewagt.

        Man kann sich auch so helfen. Aber seitdem der Thomas Röper in der Ostukraine inmitten von vom Himmel regnenden Sprengfallen saßen, die oft als Spielzeug getarnt sind, hört sich bei mir bezüglich Kiew jedes Verständnis auf.

        Es gibt schon Möglichkeiten sich ein Bild der Lage zu machen, wohl aber bestimmt nicht, wenn auf der Ebene von ‚Jene die gestern gegen die staatl. C-Maßnmahen waren, w#ren heute die aufgelegten Tuttelbären vom Putin am Netz‘. Entlang solch erstaunlicher Logik wiese schon die Schachtelung der Satkophage von Tutanchamun im Stile einer Matrjoschka darauf hin, dass dieser die Zukunft vor Augen wohl der erste Putinversteher überhaupt war.

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