Van der Bellen und seine Wählerinnen

Es heißt, dass junge gebildete Frauen die Bundespräsidentenwahl entschieden hätten und man weist generell auf den höheren Bildungsgrad der Van der Bellen-Wähler hin. Dass Frauen sich eher „links“ entscheiden als Männer ist aber ebenso altbekannt wie die Zuschreibung von Qualifikationen und Berufswegen zu politischen Lagern. Dabei wird vernachlässigt, dass Frauen sich für einen Mann zerrissen haben und gerade „Gebildetere“ sich in dieser Wahlauseinandersetzung oft als resistent gegen Fakten erwiesen haben.

Nicht ungeschickt wurden bei Van der Bellens Abschlussveranstaltung Frauen auf die Bühne geholt, die sich bezahlt und ehrenamtlich für den neuen Bundespräsidenten engagiert haben. So ging auch unter, dass ausschliesslich Männer Reden hielten und Frauen daher auf den Status der Helferinnen für Männerziele reduziert werden. Mit anderen Worten unterschieden sich die Kandidaten Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer in dieser Hinsicht kaum. Dafür wird jetzt die „neue First Lady“ Doris Schmidauer ins Rampenlicht gestellt, die ihren Job im grünen Parlamentsklub nicht aufgeben wird. Doch da die Ergebnisse des „unabhängigen“ Van der Bellen von ORF bis Standard und Zeit sowieso in Grün angezeigt wurden, spielt dies kaum eine Rolle.

Und es ist auch klar, wer die Fäden zieht: „Schmidauer arbeitet seit über 25 Jahren für die Grünen. Im Dezember 1989 heuerte sie bei ihrer heutigen Partei an und unterstützte Aufdecker Peter Pilz im Noricum-Untersuchungsausschuss. Im Klub rückte sie auf und war von 1996 bis 1999 Van der Bellens persönliche Assistentin. Im Herbst 2015 erst hat die 53-Jährige ihren langjährigen Lebensgefährten, der als Parteichef auch ihr Vorgesetzter war, geheiratet. Beide teilen die Leidenschaft fürs Wandern und verbringen gerne Zeit in der Natur.“ Weil ein Zufall aber auch, dass Peter Pilz – der wie Van der Bellen US-Militärinterventionen und die Ziele der Globalisten vertritt – seinen Freund „Sascha“ ebenfalls zur Partei brachte.

fghVerena Hofer ist hingegen Altenhelferin, arbeitet Teilzeit und kümmert sich um ihre Tochter, was auf den ersten Blick recht traditionell wirkt. Nun ist die FPÖ sicher keine Frauenpartei, aber man muss sich bei allem, wo die Grünen involviert sind fragen, was für Absichten damit verbunden sind. Mit einer Aufteilung der Parteien nach dieser Wahl von 53 % Grüne, SPÖ, ÖVP,  Neos vs. 47 % FPÖ haben sich jene Fraktionen selbst geschadet, die sich geradezu in Selbstaufgabe einmischten und hinter Van der Bellen stellten.

„Unsere Wahlanalyse zeigt: Gebildete, junge Frauen haben die Wahl in Österreich entschieden“, gibt die Zeit das wieder, was dem Mainstream vorgegeben wird. Man sieht auch in erster Linie Frauen bei der Wahlfeier jubeln, darunter die Abgeordnete Alev Korun, die ihre Aufgabe darin sieht, gegen die Interessen Österreichs zu agitieren. Sie verkörpert jenen Typus der scheinbar emanzipierten „linken“ Frau, die vollkommen für die Agenda der Globalisten eingespannt ist und auf das Wort „refugee“ so reagiert wie Pawlows Hunde auf das Glockensignal. Tatsächlich sind viele Frauen auf Trigger programmiert und besonders anderen Frauen gegenüber aggressiv, die unter Feminismus Eigenständigkeit und kritisches Denken vertreten.

Weil die vieldiskutierte „Obergrenze“ für „Flüchtlinge“ von einem Präsidenten Van der Bellen nicht unterzeichnet wurde, muss die Regierung da bereits zurückrudern. Dabei ist der Begriff grundsätzlich absurd, da immer die Rechte des eigenen Staates vorgehen, selbst wenn es sich um Flüchtlinge nach der Genfer Flüchtlingskonvention handeln würde. Wer die Interessen von Nicht-Staatsbürgern über die der Staatsbürger stellt, steuert bereits auf die Auflösung des Staates zu. Diesen sehen viele scheinbar emanzipierte und politisch bewusste Frauen als patriarchales Konstrukt an, das sie aber ganz gern in Anspruch nehmen auch in Form von Aufträgen und Förderungen oder als Gehaltszahler. Weil Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) auch unter geänderten Bedingungen gegen „Asylmissbrauch“ vorgehen will, kritisieren ihn Frauen, die sich auch gegen Hofer engagierten.

afdfeminismusAfD auf Twitter

Dieser Tage führen viele Frauen ähnliche Diskussionen auf Facebook und sind wechselseitig voneinander enttäuscht. Sie erleben damit genau die Spaltung, die bewusst erzeugt wurde, indem man den Eindruck eines breiten Spektrums schuf, dessen entgegengesetzte Enden antraten. Man kann jedoch – wenn man solche Debatten aushält – auch gut erkennen, wie andere zu ihren Überzeugungen gekommen sind. Zu einer Meldung zum Thema Asyl postete eine „linke Feministin“: „…und aufgenommen wird dann eh niemand mehr… oder nur mehr marginal. Diese grauslichen, brutalen und kaltblütigen Scheusale aus der Regierung machen die Luken dicht und leben von Kriminalisierung der Fliehenden! Frauen und Kinder sind irgendwo, sitzen fest und es ist den Machos wurscht!“

In wenigen Sätzen haben wir eine Breitseite voll geschürter Emotion, die „böse Regierung“ und „arme Schutzsuchende“ miteinander verbindet. So funktioniert auch Alev Korun, die bei einer Pressekonferenz im Frühjahr stereotyp wiederholte, dass die Bundesregierung an Toten im Mittelmeer schuld sei. Sie blendete aus, dass nicht Österreich Kriege führt und Regime Changes durchführt und dass vor allem junge Männer nicht aus Flüchtlinge, sondern als illegale Einwanderer kommen. Was die Regierung betrifft, ist fraglich, ob die zitierte Userin jemals Mitgliedern auf einer auch menschlichen Ebene begegnet ist, nämlich indem sie mitbekommt, in welcher Lage sie sich befinden.

Wer sich dann selbst so beschimpfen lassen will wie die böse Regierung, kann wie ich reagieren: „Hallo? Die Bundesregierung ist UNS gegenüber verpflichtet und anderen im Rahmen von internationalem Recht. Man kann nicht immer Rechtsbrüche für andere fordern, weil dies auf Kosten der Rechte der eigenen Bevölkerung geht. und was die Ursache von Flucht betrifft – sofern du wirklich dies meinst und nicht Migration -, warum bist du nicht gegen Kriege und Kriegstreiber?“ Ich spiele darauf an, dass Masseneinwanderung mit Gesetzesbrüchen einher geht und dass diese Frau wie ihre Szenefreundinnen für Hillary Clinton agitierte. Und sie meinte, „du hast eine ganz rassistische Grundeinstellung, liebe Alexandra! Affirmativ für rassistische Flüchtlings-Unpolitik! Mit Dir mag ich mich nicht unterhalten, das ist mir zu tiaf, weißt?“

sichmarDie Zeit auf Twitter

Weil die Frauen gegen Hofer der FPÖ und damit auch Hofer selbst vorwarfen, Frauen auf den „Brutpflegetrieb“ zu reduzieren, nehme ich dies als Beispiel, denn sie denkt gerade so weit wie eine mit mehreren kleinen Kindern und Haushalt erschöpfte Frau vielleicht (und da legitimerweise) noch denken kann: „Es geht um Staaten und deren Bestand, es geht um das Leben der Menschen auch hier (warum sind in Wien so viele Einheimische obdachlos, ist das egal? Oder ist man einfach rassistisch, weils eh nur meist Weisse sind?). Das Recht auf Asyl steht nicht über allen anderen Rechten, sondern wird abgewogen – was du und andere wollen (vielleicht ist mehr Geopolitik und weniger Brutpflege wirklich nicht so schlecht, denn dann erkennt auch frau Zusammenhänge) ist dass alle Menschen, die von woanders kommen, hier aufgenommen und von uns versorgt werden.
Da ist nicht mehr von Asyl und Voraussetzungen die Rede sondern davon, alle so aufzunehmen als seien es Füchtlinge – übrigens nicht Frauen und Kinder, sondern junge Männer, die jede menge an sozialem Sprengstoff mit sich bringen. Sowas nennt man Destabilisierung, auch dass die eigene Bevölkerung tw. dazu gebracht wird, gegen sich selbst zu arbeiten (aber das ist jetzt wieder mehr Geopolitik und nicht Brutpflege, drum lass ich es lieber).“ Sie kontert mit: „Du kleine Staatenverteidigerin! Ich pfeif auf einen Staat, noch dazu auf einen patriarchalen, weißt.“ Dafür habe ich ein passendes Rezept; „Was willst du? Weltanarchie, was bedeutet, dass Finanzspekulanten und Milliardäre reagieren und uns alle ausbeuten, wir keinerlei Rechte mehr haben? Wenn du den Staat so sehr ablehnst, warum ziehst du dann nicht die Konsequenz immer dann, wenn du etwas in Anspruch nimmst, das es ohne Staat nicht geben würde, Benützungsgebühr zu bezahlen?
Also jedes Mal auf die Strasse treten 100 Euro, jedes Mal  U-Bahn benutzen detto, jedes Mal Strom einschalten, Bücherei, Museum usw. und natürlich solltest du sofort kündigen ohne Arbeitslosengeld etc, wenn du in irgendeiner Form vom Staat bezahlt wirst.“ Ich bleibe natürlich eine böse Rassistin: „Du gehörst zu jenen Rassistinnen, die bestimmen wollen, (im Namen des Staates, jaja) WER hierher herein darf und wer nicht. So einfach ist das, liebe Alexandra. Du warst schon mal ganz anders drauf.“  Es ist aber „nicht Rassismus, sondern Staatsrecht. die Grundlagen unserer Verfassung, unserer Demokratie“. Und wieder die Rassismuskeule: „Geh bitte, blas dich nicht als allwissend auf, es geht dir um rassistische Politik, die Du unterstützt!“
Leider fällt diesen Frauen nicht auf, dass sie damit alles aufgeben, was einst frauenbewegt erkämpft wurde, nämlich unsere eigenen Rechte. Dies wurde erstmals richtig deutlich, als in Reaktion auf die Übergriffe von Köln nicht Fassungslosigkeit und Empörung über die Dreistigkeit von Männern herrschte, sondern viele vor allem um „rassistische Hetze“ besorgt waren. Es ist auch bezeichnet, dass mir vorgeworfen wird, mich mit Hintergründen zu beschäftigen, als ob nicht gerade das einmal feministischer Anspruch war: zu wissen, wie alles funktioniert, wie Systeme geschaffen, verändert, am Leben gehalten werden, wie sie uns alle beeinflussen und wie wir damit umgehen können. Die „Feministin“ stieg jedoch aus der Diskussion aus, auch nachdem ich auf die
grauslichen, brutalen und kaltblütigen Scheusale“ in der Regierung konkret einging. 
schmalzMärchen über den Mord an Maria L. auf Facebook
Wie weit die Gehirnwäsche geht, zeigen die Reaktionen über den Mord an der Studentin Maria L., die 19 Jahre alt und das Opfer eines 17jährigen Afghanen wurde. Der obige Facebook-Screenshot von einem inzwischen gelöschtem Account dokumentiert, dass sogar versucht wird, daraus eine romantische Liebesgeschichte zu machen. Hätte jemand vor wenigen Jahren noch Vergewaltigung und Mord auf diese Weise verklärt, hätten die Frauen aufgeschrien, für die jetzt jede rassistisch ist, die zu Frauenrechten steht. Dabei ist Marias Vater EU-Beamter, EP-Präsident Martin Schulz soll bei der Beerdigung gewesen sein und die Eltern spenden unbeirrbar für Flüchtlingsprojekte. SPD-Chef Sigmar Gabriel (an dessen Stelle Schulz wohl Kanzlerkandidat wird) hat nichts Besseres zu tun als vor „Hetze“ gegen Flüchtlinge zu warnen.
Dies lässt seinen Jubel über die Wahl in Österreich auch in anderem Licht erscheinen, denn er gilt einem Kandidaten, der wie er selbst die Agenda der Globalisten vertritt, zu deren Staatenzerstörung auch die kalkulierte Erosion von Parteien gehört. In Deutschland und in Österreich wachen diesbezüglich mehr Leute auf, die begreifen, dass es keine gute Idee ist, sich bei einer Wahl bzw. bei Positionen an die Grünen zu binden. Reiner Wendt, der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, wird gerade für Aussagen wie diese attackiert: „Dieses und viele andere Opfer würde es nicht geben, wäre unser Land auf die Gefahren vorbereitet gewesen, die mit massenhafter Zuwanderung immer verbunden sind. Und während Angehörige trauern und Opfer unsägliches Leid erfahren, schweigen die Vertreter der ,Willkommenskultur‘.“

Er hat auch unter dem Aspekt recht, dass man tatsächlich nie von Welcomern Bedauern über Opfer hört oder gar die Forderung, Personen, die sich nicht an Anordnungen und Gesetze halten, wie in der Genfer Flüchtlingskonvention vorgesehen abzuschieben. Es wäre zum Glück undenkbar, Gewalt von „Einheimischen“ (oder nennen wir sie „weiße Europäer“) gegenüber Frauen in irgendeiner Weise zu beschönigen, während jeder ins Eck gestellt wird, der zugewanderte Täter gleich behandeln will. Wenn man unsere Kultur und unsere Lebensart attackieren, uns durch „replacement migration“ vertreiben und vermischen will, ist es notwendig, zwischen Frauen und Männern zu spalten, da nun einmal die allermeisten heterosexuell sind. Da schreckt der Mainstream auch nicht davor zurück, aus einer EU-Studie, wonach 1% der Befragten es nicht falsch finden, Frauen zum Sex zu zwingen, Zustimmungsraten von 32% zu basteln.
frauenfuervdb
SPÖ-Frauen mit Van der Bellen-Selfie-App
Die im Wahlkampf aktiven Bellen-Fans, aber auch viele von jenen, die bloss ein bisschen im eigenen Umfeld agitierten, leben in einer Blase voller Widersprüche: da gibt es Schwule, die Van der Bellen wählten, weil er für die Homo-Ehe ist, während Hofer eingetragene Partnerschaft genügt (und er auch seinem Ex-Parteikollegen Gerald Grosz, früher Chef des BZÖ, zu dessen Verpartnerung gratulierte). Dass Van der Bellen wie Ex-Bundespräsident Heinz Fischer gegen „Obergrenzen“ also für schrankenlose Zuwanderung auch aus islamischen Ländern ist, erscheint ihnen weltoffen, obwohl dadurch die Einstellung vermehrt zu uns kommt, dass man Schwule enthaupten sollte. Welch absurde Blüten auch Pseudo-Feminismus treibt, zeigt ein Interview mit der Autorin Marlene Streeruwitz: „Ich finde es ja sehr interessant, dass Männer so ein Interesse daran haben, Regeln aufzustellen, was Frauen anhaben sollen. In dem Fall geht es ja dann eigentlich um das Ausziehen von Frauen – vielleicht sollen sie lieber ein Dirndl tragen?
Keine Ahnung. Ich halte das für einen Nebenschauplatz. Ich bin gegen Kleiderverbote. Die Angst vor dem Niqab ist lächerlich, weil wenn die Frau einreist, muss sie sowieso die Passkontrolle passieren – und dann soll sie doch machen, was sie will. So eine Katstrophe ist das Ganze ja wirklich nicht. Natürlich könnten wir uns alle verschleiern, den ganzen Tag lang – damit unsere Unsichtbarkeit auch einmal wirklich vorgeführt wird. Das wäre eine ganz schöne Aktion: ein Niqab-Tag für alle Wienerinnen, und feministischen Wiener natürlich.“ Es soll also „feministisch“ sein, dass Männer Frauen Verhüllung aufzwingen, was auch frau gerne damit verteidigt, dass diese Frauen sonst ja überhaupt nicht mehr auf die Straße kämen, ergo „ihre Freiheit eingeschränkt“ würde.
Streeruwitz geht so weit, unsere Gesellschaft mit der in islamischen Ländern puncto Frauenunterdrückung gleichzusetzen:  „Das war immer so – dass von linker und rechter Seite versprochen wurde, dass man sich um ‚die Frauen kümmert‘. Früher hätten wir das Verschleierung genannt, heute brauchen wir das gar nicht mehr so nennen, weil es der normale Zustand ist. Frauen verschwinden schon, während sie besprochen werden. Sie verschwinden in einer Leerstelle. Das heißt auch: Wir stehen auf derselben Stufe wie in total fundamentalistischen Gesellschaften. Ich nehme nur das Beispiel Parlament, wo sexistisches Benehmen ganz selbstverständlich passieren kann und Empörung keinen Ausdruck finden kann und auch keine der KoalitionspartnerInnen, die sagen: ‚So geht das nicht.‘ Institutionell wird das nicht besprochen. Es gibt keine positive Vereinbarung, was einer Frau zusteht – oder sogar was eine Frau ist.“
geheimwaffen„Österreich“ vor der Wahl

Da steht wirklich: „Wir stehen auf derselben Stufe wie in total fundamentalistischen Gesellschaften.“ Es nivelliert Frauen-Ausschluss wie in Saudi Arabien damit, dass Frauen, die häufig nichts dazu tun, politisch ernstgenommen zu werden, auch wenig mitzubestimmen haben, obwohl jede Partei daran interessiert ist, qualifizierte Frauen in ihren Reihen zu haben. Was Streeruwitz und Co. als „Sexismus“ betrachten, sind oft nur Bemerkungen, mit denen jede souveräne Frau selbst umgehen kann ohne safe space um Wörter zu brauchen. Der zitierte Versuch von mir, mit einer der Bellen-Welcomerinnen zu diskutieren, führt auch vor Augen, wie sehr dieser Typus Frau sich weigert, politische Knochenarbeit zu leisten. Dass es anstrengend ist, z.B. Straßenwahlkampf zu machen, weiß ich noch aus Erfahrung, habe das aber immer als Möglichkeit zu lernen verstanden.

Ebenso kann es stressig sein, Ereignisse und Zusammenhänge analysieren, Fakten zu sammeln und dann Position zu beziehen, und natürlich auch, Anwürfe auszuhalten, wenn frau eben nicht zu faul ist, sich zu informieren. Streeruwitz wurde auch auf die Quote angesprochen: Leider ist das eine ganz notwendige Maßnahme. Die rechten Männer kritisieren genau das und verlangen ja für sich selbst auch wieder Quoten – aber wenn alle Quoten verlangen, kann man ja einmal Halbe-Halbe machen.“ Davon wird aber keine Frau mutiger, weniger angepasst oder bereit sein, sich mit Themen intensiv auseinanderzusetzen, um dann mit einer eigenen Meinung hervorzutreten. Umso leichter glauben sie wie Streeruwitz, Van der Bellen stehe für und Hofer gegen Demokratie. Wenn Frauen mehrheitlich Van der Bellen wählten, ist dies keine Überraschung angesichts des propagierten vereinfachten und sehr emotionalen Zugangs zur Politik und der Tatsache, dass Welcomer auch meist weiblichen Geschlechts sind.

Angriffe mit allen Mitteln auf Hofer  inklusive „Satire“ und Fakes verfehlten ihre Wirkung nicht, zumal man(n) gerade auch Frauen dazu brachte, Van der Bellen wie ein Idol zu verehren. Seltsames fand sich der Fairness halber ebenso bei manchen Männern auf Facebook, wo ich eher auf der Hofer-Seite mit kitischigen Solidaritätsbekundungen gerechnet hätte, jedoch manche „Bellos“ vollkommen wegdrifteten. Dass Frauen mehrheitlich „progressiv“ wählen, weiss man schon lange, doch erstmals standen einander in dieser Form zwei Lager gegenüber. Auch die erste ÖVP-Präsidentschaftskandidatin Benita Ferrero-Waldner wurde von Frauen weniger gewählt als Heinz Fischer (legendär der „linke Emanzen“-Sager von Ex-Kanzler Schüssel), doch jetzt können Frauen mit Recht darauf pochen, dass sie Van der Bellen zum Präsidenten gemacht haben. Oder ist alles nur Schein gewesen, wurden sie wie in bisherigen Wahlkämpfen gebraucht, um für die Interessen anderer zu laufen?

 

 

 

 

 

 

 

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20 Gedanken zu “Van der Bellen und seine Wählerinnen

  1. Es besteht wohl Bedarf, mal den Berater von Kanzler Kern näher anzusehen…, der das Wahlergebnis ja bereits voraussah und öfters eingeflogen wird, siehe weiter unten:

    http://www.krone.at/oesterreich/bundesregierung-atmet-auf-und-sieht-neue-chance-jetzt-ruhephase-story-542537

    Nicht ganz unbekannt
    http://www.profil.at/wirtschaft/israelischer-unternehmer-klagt-casinos-gruppe-6220260

    Irgendwas mit Mossad?
    http://www.sundaystandard.info/mossads-linked-khama%E2%80%99s-war-room

    Mehrere Haftbefehle, darunter in Rumänien…, Wikileaks spricht von Engagement in Serbien, Timoschenko war auch Kunde…

    Illustre Bekanntschaften neben Alex Soros and so on…

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      1. Bitte schön
        http://www.sundaystandard.info/mossaddis-linked-khama%E2%80%99s-war-room

        Am Tablet kann ich das Link problemlos öffnen, am Iphone geht es bei mir auch nicht auf.

        Zur Not gib in Suchmaschine Tal Silberstein Mossad ein, ist das erste Link, das aufscheint. Oder den Titel Mossad/Dis linked to Khama’s war room.

        Ich bekomme den Eindruck nicht weg, dass diese Wahl ebenfalls eine Show war.

        Der Deal lautete vermutlich, die einen bekommen die Anfechtung durch, die anderen dafür das Amt. Zu rasch verkündet, zu schnell signiert, zu wenig mediales Theater und Zittern, zu viel moralische Erpressung und Drohung im Sinne einer nicht existenten Erbschuld den letzten Tagen vor der Wahl.

        Die Demokratie ist in Österreich seit der Aufgabe der Souveränität im Sept 15 nur noch ein Schein.

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    1. @fetzenflug, willkommen in unserer blase…

      bis zu silber-stein hab ich den krone artikel gar nicht gelesen…

      social profiling und die geheimdienste. man lernt nie aus.

      ist das jetzt eine reale verschwörung gewesen oder ist das wieder nur eine theorie?

      wer ohne sünde ist werfe den ersten stein… 😉

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      1. Das scheint kein Fake zu sein, der englischsprachige Artikel spricht davon, dass dieser Herr bereits Berater von Gusenbauer und Faymann gewesen sei. Ich las diesen Krone-Artikel auch nur per Zufall und stolperte über den Absatz mit dieser Info…

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      2. @ edwige: super artikel!

        ob vdb mithilfe solcher methoden die drehung schaffte?

        das ganze ist ja da noch nicht aus. wenn man weiß wer welche nachrichten liest oder schaut kann über die absichtlich gestalteten programme (sic!) beliebige reaktionen bei den zombies vor dem bildschirm hervorrufen…

        aber keine sorge:

        wir schaffen das! 😉

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      3. @ hlg

        Das ist ja auch der Grund, warum ich mich nirgends REGIS-trieren mag; noch nicht mal beim Roland 🙂 und kann daher auch kein „Gefällt mir“ zu Deinem

        „Wir schaffen das“ anklicken.

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      4. @ edwige: ja mir gehts genauso…

        kann man beim roland jetzt überhaupt mitlesen, wenn man nicht regis-triert ist?

        ja, das ganze ist nicht mehr be-herr-schbar 😉

        wurscht. ich hab mich dort eingeschrieben.

        wenn man auch noch so paranoid ist, wird man ja trotzdem verfolgt, oder so…

        ein bisserl erinnert dein bomben-artikel-held an den tragischen helden aus terminator II, kurz nachdem sich arnie die haut vom endoskelett schält…

        da sagt linda zu ihm: „es waren männer wie du…“

        die mächtigste waffe, die die evolution hervorgebracht hat, ist nunmal das menschliche grosshirn… (und da offenbar grossteils das männliche solche…)

        was tut man nicht alles um anerkennung zu bekommen?

        sogar das „gefällt mir“ fehlt uns…

        wenn mir das jemand in der volksschule erzählt hätte, hätte ich mich kaputtgelacht…

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  2. So lange dauert es ja nicht mehr, bis die erste wählbare Islam-Partei (gezielt gegründet und gesponsert von außen) auf den Plan tritt. Es gibt genügend vorhandene Wähler und mit den kommenden Einbürgerungen gewinnt man Einfluss, in ca. einem Vierteljahrhunder auch die Mehrheit. Streerowitz könnte dann noch leben und es wird mir eine Freude sein, zu beobachten, wie sie mit ihren Mitstreiterinnen, die jetzt den Mund so voll nehmen, die totale Endemanzipation der Weiber durchsetzen wird.

    Mit dem verhüllenden Gewand ist es nämlich im Islam nicht getan, das ist ja keine Frauentracht, die man nur zu Festen anzieht, wenn es frau gefällt. Auf Dauer kannst du als Ungläubige auch ganz sicher nicht montags mal zum Spaß oder aus Solidarität oder zur Demo Burka oder sonst eine Extrahülle tragen und mittwochs wieder kurzen Rock und Minishirt (nicht, wenn man es von dir weiß und du nicht geschützt in Enklaven lebst).

    Alexandra Bader, die Angst vor dem Niqab ist nicht lächerlich, weil die Frau im Islam gemäß ihrer Religion NICHT wirklich machen kann, was sie will. Ohne Sorge könnte man nur sein, wenn jede Frau (ob gläubig oder ungläubig) jederzeit nach Belieben Niqab, Burka oder Kopftuch usw. tragen oder auch ablegen könnte. Wenn sie z.B. auch nicht Freiwild wird, wenn sie weniger verhüllt ist.

    Die Angst ist sehr wohl berechtigt, aber ein Verbieten funktioniert nicht mehr, das Drama nimmt seinen Lauf. Trotzdem sind die Werbestrategen Merkels auf eine (rhetorische) Idee gekommen:

    „Klare Forderung von Merkel auf dem CDU Parteitag »Burka Verbot für Deutschland“
    Man beachte ab 2:00 die strahlenden Gesichter der Frauen.
    Und dann ist ein kleiner Nachsatz herausgeschnitten worden …. „Sie sollte, verboten sein, w /Schnitt

    Der geschnittene Nachsatz lautet:
    w.. „wo immer das rechtlich möglich ist“
    Sie kommt nicht so gut an, diese schlaue Einschränkung, siehe Lesermeinungen:

    http://www.focus.de/politik/deutschland/merkel-zur-burka-debatte-vollverschleierung-muss-verboten-werden-wo-immer-das-rechtlich-moeglich-ist_id_6302041.html

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    1. Danke Fetzenflug (was für ein Nick….. 🙂 ) !
      An Tagen wie diesen hat diese Meldung gerade noch gefehlt, Wann wurde dieses „Ablaufdatum“ festgesetzt, beschlossen oder was immer? Und kein „Sterbenswörtchen“ von den Allerdemokratischsten aller Demokratischen?

      Ich konnte auf die Schnelle außer Kaufangeboten für’s AGBG nichts finden.

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      1. wow, was für ein fundstück der woche!

        bis jetzt begründete praktisch die gesamte rechtsprechung auf dem abgb…

        interessante zeiten sind angebrochen.

        und das ohne ein wort dazu in den medien…

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      2. Inkrafttretensdatum: 01.01.1812
        Dauer des Gesetzes.

        § 9. Gesetze behalten so lange ihre Kraft, bis sie von dem Gesetzgeber abgeändert oder ausdrücklich aufgehoben werden.
        *
        *
        *
        *
        I. Aus dem Charakter der Persönlichkeit.

        Angeborne Rechte.

        § 16. Jeder Mensch hat angeborne, schon durch die Vernunft einleuchtende Rechte, und ist daher als eine Person zu betrachten. Sclaverey oder Leibeigenschaft, und die Ausübung einer darauf sich beziehenden Macht, wird in diesen Ländern nicht gestattet.

        Rechtliche Vermuthung derselben.

        § 17. Was den angebornen natürlichen Rechten angemessen ist, dieses wird so lange als bestehend angenommen, als die gesetzmäßige Beschränkung dieser Rechte nicht bewiesen wird.

        ****************

        Meine Vermuthung:
        Siehe Thesen der Freeman. OPPT u.a. „Reichsbürger“ (Mensch vs. Person)
        Ist AUT eine GesmbH? Und alle ihre Institutionen auch?

        Habe aber im Netz schon öfter so Andeutungen gelesen, daß das Bürgerliche Recht abgeschafft werden soll und nur mehr alles über das Handels- und Seerecht „abgewickelt“ werden soll. (Sind wir nicht alle Piraten,,,,,lalalaa).

        Die ersten Aktiengesellschaften sind zu dem Zweck entstanden, um die Piraten mit geeigneten Schiffen incl. Kanonen auszustatten. Das nennt sich „Investition“. 🙂

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      3. @edwige:

        den find ich auch zitierenswert:

        https://www.jusline.at/index.php?cpid=ba688068a8c8a95352ed951ddb88783e&lawid=1&paid=1328a

        §1328a:

        1) Wer rechtswidrig und schuldhaft in die Privatsphäre eines Menschen eingreift oder Umstände aus der Privatsphäre eines Menschen offenbart oder verwertet, hat ihm den dadurch entstandenen Schaden zu ersetzen. Bei erheblichen Verletzungen der Privatsphäre, etwa wenn Umstände daraus in einer Weise verwertet werden, die geeignet ist, den Menschen in der Öffentlichkeit bloßzustellen, umfasst der Ersatzanspruch auch eine Entschädigung für die erlittene persönliche Beeinträchtigung.

        (2) Abs. 1 ist nicht anzuwenden, sofern eine Verletzung der Privatsphäre nach besonderen Bestimmungen zu beurteilen ist. Die Verantwortung für Verletzungen der Privatsphäre durch Medien richtet sich allein nach den Bestimmungen des Mediengesetzes, BGBl. Nr. 314/1981, in der jeweils geltenden Fassung.

        ich glaube da verträgt sich social profiling und wahlbeeinflussung nicht mit diesem artikel…

        das mit den reichsbürgern halte ich in österreich für einen quatsch. alle siegermächte haben einem staatsvertrag zugestimmt und die rechtstradition der monarchie wurde weitergeschrieben.

        was jetzt gerade passiert ist ein staatsstreich. aber er wird von aufsichtsräten und kommissaren geführt.

        drum hände falten und goschen halten.

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      4. Übrigens ist der Justizminister ein Reichsbürger, denn er fand es richtig, dass staatliche Organa im Verteidigungsministerium untergraben wurden, unterdrückte Anzeigen und liess mich als Anzeigerin verfolgen, obdachlos und arm machen. Wie er Reichbürger definiert und warum er sie bestrafen will, entspricht genau dem, was er im Spiegel erkennen müsste…

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  3. @ hlg

    Was Reichsbürger sind und wollen, das versteht offenbar jeder anders und die wenigsten richtig. Es würde den Rahmen sprengen, jetzt hier genauer darauf eingehen zu wollen. Du hast ja recht, nur ist dies halt nur ein Teilaspekt.

    Bei den zitierten Gesetzestexten kommt immer zuerst das, was unsereins als normal und natürlich betrachtet und danach folgen die Einschränkungen, die oftmals „Gummiparagraphen“ mit möglichst großem Interpretationsspielraum sind. Siehe das von Dir zitierte.

    (2) Abs. 1 ist nicht anzuwenden, sofern eine Verletzung der Privatsphäre nach besonderen Bestimmungen zu beurteilen ist.

    Beim „Mafiaparagraph“, hatten die Gesetzgeber ja auch ziemliche Probleme; (hier nur modellhaft skizziert):

    § 1 Als kriminelle Vereinigung gilt, wenn sich eine Gruppe von Personen zum Zwecke…….
    .
    .

    §1 Ziff. 5
    Politische Parteien sind von § 1 ausgenommen.
    🙂

    Staatsstreich? Ja, seit meinem gestrigen tiefen Fall in den Kaninchenbau bin ich geneigt, Dir zu glauben.

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  4. Liebe alle,

    danke für die Antworten, ich sehe, ich bin nicht unbegründet besorgt ob dieser zufälligen Entdeckung.

    Meine Sicht, obwohl kein Jurist: Ö hat Staatsvertrag seit 55, also andere Situation als D.

    Gestern schrieb noch ein Martin in dieser Österreich-Rundschau, dass er die alte und neue Version des ABGB verglichen hätte. Es muss also irgendwo eine neue Version zugänglich sein. Er erwähnt, dass ca. 500 Paragraphen geändert worden seien, wenn ich recht entsinne, aber er selbst eben auch kein Jurist.

    Grund zur Besorgnis sind für mich 2 Aspekte:
    1) UN Agenda 2030, meines Wissens nach sehr still unterzeichnet März 2015. Mit deren realen Zielen habe ich mich ein wenig beschäftigt und das klingt nicht amüsant, versteckt hinter dem Begriff Nachhaltigkeit.

    Ich poste dazu später Material, bis hin zum World Economic Forum. Die Quintessenz ist Entvölkerung, Enteignung, Konzentration in Megacities, keine Privatsphäre etc. In den USA gibt es seit 2, 3 Jahren erste Anzeichen in diese Richtung.

    2) Die Invasion.

    In mehreren europäischen Ländern habe ich eindeutige Anzeichen, dass die Invasion für Enteignung benutzt werden soll oder wird, darunter Italien am schlimmsten bislang, Schweden, Frankreich, erste Zeichen Balearen.

    Mehr später.

    Gruß

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