Militärputsch mit George Soros?

Wenn mit allen Mitteln versucht wird, die Lage in den USA zu eskalieren, spielt auch Europa eine wichtige Rolle. Es äußern sich plötzlich Politiker „amerikakritisch“, die sich vor Barack Obama gar nicht tief genug beugen konnten. Und wenn in den USA nach einem Militärputsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten gerufen wird, findet dies auch bei uns Widerhall. Jener Schattenstaat, der massiv gegen Trump vorgeht, ist hierzulande ebenfalls stark verankert. Während sich seine Handlanger an Hysterie geradezu überbieten, wird so immerhin klar, wer das eigene Land immer verraten hat.

Der Ruf nach einem Putsch mag noch als überspannt eingeordnet werden, wenn irgendein „Hollywoodstar“ durchdreht, doch der Takt und das Thema werden von Personen vorgegeben, die ganz genau wissen, was sie tun. Wir finden da etwa die Tochter der bekannten Autorin Barbara Ehrenreich, Rosa Brooks, die während der Obama-Administration für das Verteidigungsministerium und für das Außenministerium gearbeitet hat. Sie ist Senior Fellow bei der New America Foundation, die von George Soros‘ Open Society Foundations unterstützt wird. Bei Foreign Policy befasst sie sich mit mehreren Möglichkeiten, Präsident Trump loszuwerden, unter anderem, ihn für verrückt erklären zu lassen. Das entspricht zwar dem Narrativ des Fake News Mainstream, doch die bizarrste Idee von Brooks ist ein Militärputsch:

brooksÜber Brooks auf Twitter

In der Überschrift des Artikels ist nur von drei Wegen die Rede, doch im Text spricht Brooks einen vierten an: „The fourth possibility is one that until recently I would have said was unthinkable in the United States of America: a military coup, or at least a refusal by military leaders to obey certain orders. The principle of civilian control of the military has been deeply internalized by the U.S. military, which prides itself on its nonpartisan professionalism. What’s more, we know that a high-ranking lawbreaker with even a little subtlety can run rings around the uniformed military. During the first years of the George W. Bush administration, for instance, formal protests from the nation’s senior-most military lawyers didn’t stop the use of torture. When military leaders objected to tactics such as waterboarding, the Bush administration simply bypassed the military, getting the CIA and private contractors to do their dirty work.“ Nebenbei bemerkt recherchieren Media Matters-Gründer David Brock und andere mit Unterstützung von George Soros für ein Impeachment-Verfahren gegen Trump bzw. machen öffentlich Druck.

Absurderweise sind es gerade das Militär und jene Kräfte in der CIA, die genug von Regime Changes haben, die loyal zu Präsident Trump stehen. Und nicht nur das, sie waren es auch, die dem „Coup“ von Clinton, Soros und Co. mit einem „Counter Coup“ antworteten, sodass Trump und nicht Clinton gewählt wurde. Dabei spielte die „Coup“-Fraktion, die den Fake News Mainstream für Clinton und gegen Trump benutzte, dem anderen Team in die Hände, weil alles maßlos überzogen war. Trump begab sich nicht zufällig als eine der ersten Amtshandlungen zur CIA, wo er vor rund 400 Angestellten sprach und meinte, man werde eine größere Halle brauchen. Da er sich sehr gut mit Konstruktion und Bau auskennt, wird es eine „ohne Pfeiler“ sein, „do you understand me?“. Da „Pfeiler“ und „Kolonne“ auf Englisch mit „column“ übersetzt werden, meinte Trump „fünfte Kolonnen“ in der CIA rund um Ex-Chef John Brennan, der zum Islam übergetreten ist.

Sehen wir uns biografische Daten von Brooks an, finden wir mehrere Bezüge zu George Soros, denn sie war u.a. „special counsel to the president at George Soros‘ Open Society Institute“, „a consultant for Human Rights Watch“, „a board member of Amnesty International USA“ und dass sie Israel für alles verantwortlich macht, was im Nahen Osten schiefläuft, passt auch gut ins Bild. Während für sie natürlich alles in Ordnung war, für das die Obama-Administration verantwortlich zeichnete, prangerte sie Präsident George W. Bush 2006 als „torturer-in-chief“ an. Zur Soros-Connection sei angemerkt, dass die Open Society Foundations 2011 CIA „black sites“ etwa in Polen outeten und Brooks Trump unterstellt, wieder welche betreiben zu wollen. Hierbei mag Brooks bei Fakten anknüpfen, da Gina Haspel stellvertretende CIA-Chefin wurde, die mit einer „black site“ in Thailand in Verbindung gebracht wird. Freilich liefert Brooks für ihre Ferndiagnose puncto Trumps Geisteszustand keinerlei Argumente, außer dass ihr und anderen Soros-Jüngern seine Wahl nicht in den Kram passt.

silvermanSchauspielerin Sarah Silverman auf Twitter

Da sie von 2009 bis 2011 für die Regierung Obama arbeitete, kann man ihre Ansichten gut verfolgen. Als sie ins State Department bzw. Department of Defense wechselte, wiesen viele auf ihren Soros- und Council on Foreign Relations-Background hin. Es mag übertrieben sein, aber manche sehen in ihr gar eine Propagandistin der Scharia. „Welcome to the Soros Pentagon!“ wurde ein Kommentar betitelt, und bei den Podesta-E-Mails finden wir eine Mail von ihr an John Podesta (Clintons Wahlkampfmanager) nach einem Dinner bei George Soros, die mit diesen Worten beginnt: „John, Nice to see you at George’s….“ Dann weist sie auf Artikel hin, die sie pro Clinton veröffentlicht hat: „Below are links to a couple of recent pieces I wrote on HRC, including a Neera-inspired *mea culpa* from last summer and the piece I mentioned to you on advice to HRC from women foreign policy experts, and a longer piece on US strategy“, und zwar in der Washington Post  und in Foreign Policy (Nr. 1 und Nr. 2).

Und sie ergänzt: „Let me know if there is anything I can do to be helpful to you and Jake. You’ve got plenty of talent you can tap already, but if I can be of help either on substantive matters or on the strategy/communications side, please let me know. I’m on sabbatical as of a few weeks from now, so have more free time than usual — and am happy to do appropriate penance for past sins of snarkiness!“ Was den MIlitärputsch betrifft, hören wir dies auch aus Hollywood: „Actress Sarah Silverman told her 9.8 million Twitters followers Wednesday evening to ‚join the resistance,‘  voicing her support for a military overthrow of President Donald Trump.“ Wohlgemerkt, die Unterstützerin von Bernie Sanders klinkte sich am 1. Februar in die Putschfantasie ein, nachdem Brooks am 30.Jänner darüber geschrieben hatte. Ebenfalls am 1. Februar reihte sich der österreichische Autor und „Kanzlerberater“ Robert Misik ein, der die CIA zu einem Putsch a la Chile 1973 aufforderte, also zu einem Militärputsch, dessen Folge eine brutale Diktatur ist.

Als Brooks 2006 Bush als „torturer-in-chief“ titulierte, bezog sich auch Robert Misik in einem Artikel im „profil“ auf sie. Aktuell greift er eine Meldung auf, wonach Präsident Trump mit Marine One (einem Hubschrauber der Navy) zu einem unbekannten Ort geflogen ist und den er mit dieser Bemerkung auf Twitter teilt: „Da kommt man ins träumen. CIA, die Allende-Nummer wär doch langsam angebracht, oder?“ Obwohl Robert Misik im Auftrag der SPÖ bei Veranstaltungen spricht, als Gastgeber fungiert, die jüngst erschienene Biografie von Kanzler Christian Kern verfasst hat und diesem sehr nahesteht, putzt sich die Partei ab, wenn man sie nach Konsequenzen fragt. Näheres dazu und zu seinem Wirken im Konnex der Strategie von George Soros, Nationalstaaten zu destabilisieren und Regierungen via NGOs zu attackieren, kann man hier nachlesen. Allerdings hat Christian Kern selbst, kurz nachdem er letztes Jahr Kanzler wurde, Besuch von George und Alexander Soros erhalten und gegenüber dem Parlament so getan, als wüsste er nichts über Soros-Aktivitäten in Österreich.

misikallendeRobert Misik auf Twitter

Wie in den USA kommen auch bei uns immer mehr Menschen dahinter, dass Misik und andere „Vorzeigelinke“ nichts anderes als vom Staat ausgehaltene Schaumschläger sind, die Sprechblasen von sich geben, aber dabei der no border-Staatenzerstörungs-Agenda dienen. Noch werden solche im Grunde jämmerliche Figuren im Fake News Mainstream eingesetzt und geschützt und von (unterwanderten) Parteien wie der SPÖ nicht mit einem kräftigen Fußtritt vor die Tür gesetzt. Was den Trip Trumps mit „Marine One“ betrifft, galt er den sterblichen Überresten des Navy Seal William Owens: „Owens died during a raid on Al Qaeda in Yemen, along with about 30 civilians and 14 members of Al Qaeda. Three other Navy SEALs were wounded in the raid, and a $70 million MV-22 Osprey belonging to a Marine quick-reaction rescue force had to be destroyed.“ Trump sprach auch lange mit Owens‘ Eltern, doch im Fake News Mainstream finden vor allem (erstmals!) getötete Zivilisten Beachtung, unter anderem (angeblich) ein achtjähriges Mädchen.

Während Christian Kern in seiner früheren Rolle als ÖBB-Chef illegale Einwanderer durch Österreich fuhr und größere Bahnhöfe als Station für das Entwickeln einer Welcomer-Szene anbot, kritisiert er nun ganz plötzlich die „Interventionspolitik der USA“. Selbstverständlich waren Barack Obama sieben illegale Kriege vollkommen in Ordnung, da beide der Agenda der Globalisten dienen. Trump hat hingegen einen Schlamassel geerbt, den seine militärisch kundige Administration bewältigen wird müssen. Kern selbst hat viel versprochen, als er dem weggemobbten Werner Faymann nachfolgte (man erkannte damals auch Regime Change-Strategien) und vor wenigen Wochen (nach acht Monaten) öffentlich fragte, „worauf warten?„, gibt aber Donald Trump keine zwei Wochen Zeit. „Kern attackiert Trump“ (scharf!) macht sich im Fake News Mainstream gut, wo die Soros-Agenda kein Thema ist, da man ja selbst Masseneinwanderung und Destabilisierung dient.

Auch „reliable allies“ von Soros im EU-Parlament wie die SPÖ-Abgeordnete Evelyn Regner lassen kein gutes Haar am neuen Präsidenten. Zu den „Verbündeten“von Soros in Brüssel gehört übrigens auch der grüne Abgeordnete Michel Reimon, der dazu auffordert, Grenzzäunen mit Bolzenschneider zu Leibe zu rücken und den man z.B. bei Yanis Varoufakis‘  Globalistenprojekt Diem25 gemeinsam mit Misik findet. In seinem unsäglich peinlichen Videoblog beim „Standard“ versucht Misik, seinen Freund Christian Kern zu pushen und drischt auch auf Präsident Trump hin. Als ich Misik vor einem Jahr als Handlanger der Soros-Agenda beschrieben habe, sah ich mir auch seinen Wikipedia-Eintrag an. Bei der wie selbstververfasst wirkenden Lobhudelei fällt auf, dass er sich auf die Seite der Putschisten in der Ukraine stellt (also von Soros, Senator John McCain und Co.) und angeblich gegen „Verschwörungstheoretiker“ kämpft. Und wir lesen: „Misik plädiert entschieden dafür, religiöse Identitäten aus den politischen Kontroversen herauszuhalten. Ein Schwerpunkt seines Interesses in diesem Zusammenhang stellt der Islam dar.“ Islam a la Women’s March (for Regime Change) und Ex-CIA-Chef John Brennan?

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9 Gedanken zu “Militärputsch mit George Soros?

  1. sehr guter beitrag. bravo!

    man sollte vielleicht mal darüber nachdenken, warum es so wichtig für die transatlantiker und globalisten ist,…

    dass apparate die weit weg von den bürge(r)n in den tinten-burgen wissenschaft, wirtschaft und medien mit den belehnten vermögen genau dieser bürger einkaufen:

    würden sie sich das geld, das sie durch verpfändung des eigentums ihres nachbarn geborgt haben, im hinterzimmer des bordells nebenan verprassen, würden sie entweder von den nachbarn oder vom bordellbetreiber schnell eine abreibung erhalten…

    so aber lässt sich dieses spiel UNGESTRAFT viel länger spielen. kommt einer, der wie zb gaddaffi, assad, putin oder eben trump FÜR die BÜRGEN eintritt, so wird der ganze apparat, den man mit dem ergaunerten vermögen betreibt um die eigene macht abzusichern, in gang gesetzt.

    die eingesetzten verdeckten schläger- und mörder-gangs haben nur ein paar mal ihre bezeichnungen geändert…

    das erstaunliche daran ist, dass das in den letzten 200 jahren bestimmt fünf bis zehn mal einwandfrei funktioniert hat, ohne nennenswerten widerstand.

    ist die menschheit in summe wirklich so blöd?

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      1. Die drei ersten Genannten tun das wirklich – und sind denen ein Dorn im Auge, die nationale Grenzen für einen Weltstaat unter totaler Kontrolle auflösen wollen…

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      2. Ich möchte meine Frage wiederholen: Haben Sie schon einmal versucht, in Russland eine von der Regierung abweichende Meinung zu vertreten?
        Sie verteidigen einen Mann, der behauptet hat, jeder Frau ungestraft zwischen die Beine greifen zu können, da er viel Geld hat? Einen Mann der einen behinderten Reporter verspottet hat? Eltern einen Kriegsteilnehmers verspottet, weil sie eine andere Hautfarbe haben? Und jetzt sagen Sie bitte ja nicht, dass hätte die Lügenpresse erfunden. Den O-Ton habe ich live gesehen.

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      3. sind denn populisten nicht die, die zumindest vorgeben sich für das volk einzusetzen?

        und: ja, alle diese genannten kamen an die macht, weil die vorgänger ALLES ANDERE gemacht haben, als sich für das eigene volk einzusetzen.

        dass natürlich geheimdienste und sicherheitsapparate nicht immer ganz sauber arbeiten und das gewalt-monopol aufrecht erhalten wurde ist KEIN kennzeichen der drei von mir genannten herrschaften.

        die informationslage darüber, was man in russland darf und nicht darf, dürfte ein wenig dürftig sein, was mich betrifft.

        das was bei uns aus dem mainstream dazu kommt, kann man schön hier nachlesen:

        https://alexandrabader.wordpress.com/2016/12/25/das-jahr-der-fake-news/comment-page-1/#comment-5967

        weil dasselbe umgekehrt ganz sicher genau so gilt…

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      4. Sehr geehrte Frau Bader,
        1. Meine Zeilen über die unerträgliche Gedankenwelt des Herrn Trump blieben unkommentiert. Überraschung, oder doch nicht?
        2. Herr Assad ist an die Macht gekommen, da sie ihm von seinem Vater übergeben wurde, und nicht weil irgendwelche Vorgängerregierungen etwas falsch gemacht haben.
        3. Herr Trump ist an die Macht gekommen, weil viele verarmte Amerikaner ihm geglaubt haben, er könne ihr Los verbessern. Außerdem der ultrakonservative Kern der USA seine Chance gesehen hat. Fundamentalistische Christen, die in ihrem Denken den anderen Fundamentalisten dieser Welt nicht nachstehen. Dass der KuKluxKlan noch immer da ist, und Trump bejubelt ist auch noch ein Bausteinchen.
        4. Herr Putin ist historisch gesehen auch nicht durch das Versagen einer Vorgängerregierung an die Macht gekommen. Er wurde von Jelzin vorgeschlagen und von der Duma knapp bestätigt.

        Ich würde Sie bitten, sich an die Fakten zu halten.

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      5. Ich werde ganz bestimmt nicht mit Ihnen einen Paralleldialog anfangen. Wer Ihnen kontern will, soll es tun – aber ich habe alles, was ich weiss und belegen kann, im Blog aufgezeigt und mich auch früher zB mit der Ukraine-Krise befasst. Dass Sie sehr oberflächlich unterwegs sind, sieht man an #fakenews wie Ihrer Behauptung, Trump habe sich über einen Behinderten lustig gemacht…

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