Trump und Europa: Es wird alles anders

President-elect Donald Trump gab der „Bild“ und “ The Times“ ein Interview, aus dem hervorgeht, dass er die NATO für obsolet hält und Angela Merkels Politik katastrophal findet. Ein Aufheulen der Transatlantiker in Medien und Politik war die Folge, das inzwischen nur mehr wenige wundert, weil auch bei uns der Begriff des „Deep State“ geläufig ist. Jene Kräfte, die Europa via NATO und EU dominieren wollen, während Trump meint, dass sich jeder Staat in erster Linie um sich selbst und seine Wirtschaft kümmern soll, sehen ihren Machtanspruch aufs Äußerste gefährdet.

Während in den USA u.a. über linksradikale Gruppen gegen Trump und seine Inauguration mobilisiert wird, sind bei uns viele immer noch fassungslos, dass am 20.Jänner Trump und nicht Clinton angelobt wird. Etwa Sonia Mikich vom WDR, die hier zitiert wird: „Bleiben wir nicht bei den Schlagzeilen stehen: Strafzölle für deutsche Autos, NATO obsolet, Brexit prima, Merkels Flüchtlingspolitik katastrophal. Nein, wer das ganze Interview liest, erlebt Widersprüche, Angeberei, verbale Erektionen und eine Gedankentiefe von höchstens 140 Zeichen. Halbwertszeit: ein Tag. Das waren nicht Positionen eines Politikers, sondern die Selbstverliebtheit eines Narzissten von altrömischer Größe, eines Egomanen aus einem Comic. So ungefähr die Kreuzung aus Nero und Dagobert Duck.“

spiegeltrump1Der „Spiegel“ hat ein Problem mit Trumps Schreibtisch

Es wäre ungeheuer erfrischend gewesen, hätten Mikich und Co. auch nur ansatzweise so Kritik an Barack Obama oder Hillary Clinton geübt. Dann könnte man dies abhaken als etwas pointiertere Aussagen, die im Rahmen journalistischer Tätigkeit einmal möglich sein können. Doch hier ist die Agenda klar, wie man auch am „Spiegel“ sieht, der Trumps Schreibtisch im Karriere-Teil als überladen kritisiert, obwohl / weil er offenkundig auch so erfolgreich ist. Da die schneidende Administration Trump eine Menge Steine in den Weg legt, wundert auch nicht, wenn Außenminister John Kerry Trumps Interviews (bei CNN) kritisiert: „Ehrlich gesagt, gehört sich das nicht für einen gewählten US-Präsidenten, sich so direkt in die Politik anderer Länder einzumischen. Ab Freitag ist er für diese Beziehung verantwortlich.“

Da der Fake News-Mainstream Obama als „skandalfrei“ und „guten Präsidenten“ darstellt, ist die permanente „Einmischung“ in andere Länder natürlich kein Thema und erst recht nicht unterschiedliche Arten der Kriegsführung von offen (Libyen, Irak) bis verdeckt (Ukraine, Syrien, Europa). Dabei müsste man auch in Betracht ziehen, dass CIA-Direktor John Brennan zum Islam übergetreten ist, wie Steve Pieczenik, der mehreren US-Administrationen diente, auf seiner Webseite schreibt. Das lässt die Förderung des IS (der 2009 im US-Gefangenenlager Camp Bucca im Irak gegründet wurde) und die Destabilisierung des Nahen Ostens (und Europas) in neuem Licht erscheinen. Und Trump hat Recht, wenn er sich gegen Brennan stellt: „Donald Trump branded outgoing CIA chief Brennan ‚the leaker of fake news‘ after he told Trump to grasp the ‚Russia threat‘ instead of ‚talking and tweeting,‘ stirring up another feud between the incoming administration and the intelligence community. Tensions between US President-elect Donald Trump and the intelligence community escalated once again this weekend as outgoing CIA Director John Brennan fiercely attacked Trump’s views on US-Russia rapprochement.“

Brennan sagte bei Fox News: “I don’t think he has a full understanding of Russian capabilities and the actions they are taking on the world.“ Pieczenik skizziert auch, was sich bei der CIA und in der Armee ändern muss: „The reason liberals and the defunct Dems are so afraid is that they have not accomplished anything over the past eight years. We can thank Obama for all the new wars he has created in Libya, Syria, and Yemen without the consent of the American people. Obama, along with DCI (CIA-Chef), engaged in a series of vicious illegal drone attacks all over the Middle East; thereby creating the necessary conditions for ISIS, Al Qaeda and a host of other so-called CIA-created-terrorist groups. Hopefully, the new DCI, Mike Pompeo, will roll back the CIA’s operational initiatives and concentrate instead on its primary mission of HUMINT and intelligence analysis.

weltgegentrumpDie Springer-Blätter wurden u.a. mit CIA-Geld gestartet

Thankfully, Gen. James Mattis was confirmed as Secretary of DOD [1/12/17]. Mattis’ major concern will be what he so clearly stated in his recent press conference: ‚Military readiness and having the most lethal fighting force would be his priorities.‘ [NY Times 1/12/17]. Mattis will not be engaged in the most absurd social engineering program ever suggested by Obama and Senator Kirsten E. Gillibrand: ‚. to open combat positions to women and lesbian, gay, bisexual and transgender community .‘ [NY Times 1/12/17]. If these people want to get killed or maimed, they could always join any mercenary company that would be willing to undertake the cost of major surgical interventions as well as supporting a 47% suicide rate among transgenders in the military.“ Senatorin Gillibrand scheint den gleichen Herren im Schatten zu dienen wie die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die mit „Sex-Seminaren“ Verständnis für LGBTQI-Personen wecken will.

Es überrascht nicht, dass Gillibrand bereits im Jahr 2009 als „Puppet“ von George Soros bezeichnet wurde und zu jenen Politikern gehört, die Alexander Soros unterstützt, der die Agenda seines Vaters vertritt. Auf der Liste von Soros junior stehen etwa Senator Chuck Schumer, der Trump via CNN eine Warnung der CIA übermittelte, die Abgeordnete Nancy Pelosi, Cecile Richards (Präsidentin von Planned Parenthood), der Abgeordnete Keith Ellison, Senatorin Elizabeth Warren, Obama-Beraterin Valerie Jarrett und der österreichische Bundeskanzler Christian Kern. Sieht man sich an, wer Trumps Kabinett in den Hearings besonders in die Zange genommen hat, findet man Übereinstimmungen mit Soros‘ Kontakten zur Politik. Wenn Pieczenik übrigens erwartet, dass „human intelligence“ und „intelligence analysis“ größeren Stellenwert als bisher hat, kann man ihm aus europäischer Perspektive nur beipflichten. Denn verdeckte Aktionen, mit denen die Position der Staaten geschwächt wird (nicht nur am Beispiel Masseneinwanderung zu erkennen) haben die Voraussetzungen für die Zurückweisung Trumps durch vermeintlich europäische „Eliten“ und entsprechende Berichterstattung geschaffen.

Kritiker dieser Zustände wie Willy Wimmer verlangen daher von Trump eine Abkehr vom Lügen- und Regime Change-Kurs vergangener Regierungen: „Es wird sich allerdings dann, wenn er am 20. Januar 2017 die angesetzte Inaugurationsveranstaltung auf der Balustrade am Kapitol erreicht und übersteht, bald einer in diesem Zusammenhang für uns alle entscheidenden Frage ausgesetzt sehen. Wird er einer amerikanischen Politik abschwören, die seit der Explosion des Kriegsschiffes ‚Maine‘ im Hafen von Havanna vor gut 130 Jahren über den Golf von Tonkin und den Yellow Cake des Präsidenten George W. Bush vor der Aggression gegen den Irak Lüge und Betrug zum Instrument einer Welteroberungspolitik zu machen, die mit dem Ende des amerikanischen Bürgerkrieges ihren Anfang genommen hatte?“

krump11janFake News a la CIA (Kronen Zeitung)

Wimmer findet absurd, dass Angela Merkel als „Führerin der freien Welt“ von denen inszeniert wird, die immer noch mit Barack Obama Tränen über das Ende seiner Amtszeit vergießen: „Zum Glück ging neben den dramatischen Abläufen in Washington völlig die Rede des deutschen Bundeskanzlerin in Brüssel anlässlich des Verleihung einer universitären Auszeichnung unter. Sie hat dort nicht mehr und nicht weniger angekündigt, dass die transatlantischen Beziehungen nicht immer auf dem traditionellen Niveau würden bleiben müssen. Ist das nach dem Widerstands-Meeting mit dem noch im Amt befindlichen amerikanischen Präsidenten Obama in Berlin Frau Dr. Merkels Kampfansage an den Präsidenten Trump? Man kann es nicht glauben. Jetzt besteht die Chance, mit Präsident Trump einen amerikanischen Präsidenten im Amt zu haben, der nicht wie die Clintons, Bushs und Obamas die Welt in Schutt und Asche legen will und Frau Dr. Merkel will es wie gewohnt?“

Was Wimmer und immer mehr Menschen wahrnehmen, blenden Merkel und Co. aus: „Wir sehen doch alle, mit welchen Manipulationen auf höchster staatlicher Ebene der noch nicht im Amt befindliche Präsident Trump auf Konfrontations- und letztlich Kriegskurs gegen Russland gehalten werden soll. Dieser Mann geht nach allem, was wir aus den Vereinigten Staaten als ‚Hort der institutionalisierten Revolution‘ kennen, ein so ungeheures Risiko gegenüber den McCains dieser Welt ein, das wir uns eigentlich danach fragen sollten, was auf dem Spiel für die Welt steht, wenn die McCains, Rubios und Grahams neben den Neocons die Oberhand gewinnen?“ Mit anderen Worten ist zu befürchten, dass das vielfach erprobte Regime Change-Szenario auch in den USA selbst erfolgreich durchgezogen wird. „Verwundert“ und „besorgt“ reagieren die Diener des Deep State auf Trumps Einschätzung der Rolle der NATO: „Seine Aussagen zu EU und Nato hätten nicht nur in Brüssel ‚für Verwunderung und Aufregung gesorgt‘, zitiert die FAZ (Außenminister) Steinmeier. Trumps Äußerungen würden zudem den Angaben des designierten amerikanischen Verteidigungsministers James Mattis bei seiner Anhörung im Kongress widersprechen. Mattis hatte vor Moskaus Versuch gewarnt, ‚die Nato zu zerbrechen‘. ‚Wir müssen sehen, was daraus für die amerikanische Politik folgt‘, so Steinmeier.“

Da man zwar bei uns, nicht aber in den USA interviews erst autorisieren lassen muss, klingt Trump erfrischend direkt: „Aber, das glaube ich wirklich, wenn sie nicht gezwungen worden wären, all diese Flüchtlinge aufzunehmen – so viele, mit all den Problemen, die das mit sich bringt -, dann wäre es nicht zum Brexit gekommen. Es wäre gerade noch einmal gut gegangen, aber das war der Tropfen, der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Die Leute wollen ihre eigene Identität. Wenn Sie mich fragen: Es werden weitere Länder austreten… In meinem Land werden wir von meinem ersten Amtstag an auf sehr sichere Grenzen setzen.“  Telepolis zitiert diese Passage und urteilt: „Die deutsche Kanzlerin Merkel wird abgefertigt wie eine Kandidatin in der Trump TV-Reality-Show The Apprentice. Zwar sei sie eine ‚großartige Anführerin‘ gewesen, aber sie habe einen ‚äußerst katastrophalen Fehler gemacht, und zwar alle diese Illegalen ins Land zu lassen‘.

Zweimal spricht er von einem ‚katastrophalen Fehler‘, dann kommt er nochmal darauf zu sprechen, kritisiert ‚einen sehr schlimmen Fehler‘ und dann fällt ihm eine ganze Kette zum Fehler ein: ‚Ich finde, es war ein Fehler. Menschen machen Fehler, aber ich finde, es war ein sehr großer Fehler.'“ Dass ihm viele Menschen zustimmen, aus der Sicht einigerweil sie ebenfalls erkennen, dass dies nicht nur Deutschland destabilisiert, geht bei Trump-Kritikern meistens unter. Er spricht aus der Sicht einiger das aus, was sie selbst denken, aber bisher stets im Widerspruch zur US-Administration stand: „Er kritisierte die amerikanische Aussenpolitik seiner Vorgänger sehr scharf. Er bezeichnete den Überfall auf den Irak als ‚wahrscheinlich grösste Fehlentscheidung in der Geschichte unseres Landes‘ und beschrieb die Vorgehensweise, ‚wie wenn man Steine in einen Bienenstock schmeisst.‘ Er sagte, der Krieg in Afghanistan würde schlecht laufen und die Rückeroberung von Mossul wäre ein Desaster.“

oe12jan
Fake News-Blatt „Österreich“

Und was Russland betrifft „will er eine Reduzierung des beiderseitigen Atomwaffenarsenals vereinbaren und im Gegenzug einige Sanktionen aufheben. Sie haben Sanktionen gegen Russland verhängt (seine Vorgänger) – lasst uns sehen, ob wir nicht gute Vereinbarungen mit Russland abschliessen können. Für eines, ich denke Atomwaffen müssen erheblich reduziert werden.Wow, wie erfrischend anders ist das denn? Das wird viele EU-Turbos, Globalisten, Transatlantiker und Kriegshetzer schockieren und in Panik versetzen. Wenn er seine Absichten umsetzen kann, dann wird es eine völlige neue amerikanische Aussenpolitik geben.“ Merkel hält der Nachkomme deutscher Einwanderer auch vor, wie man Dinge auf deutsche Weise richtig anpackt, was sie ja nicht getan hat: „Das ist grossartig. Ich liebe Deutschland … Ich mag es, wenn die Dinge ordentlich erledigt werden. Dafür sind die Deutschen ziemlich bekannt. Aber ich auch – ich mag auch Ordnung, und ich mag Stärke.“

Hans-Hermann Tiedje war einmal Chefredakteur der „Bild“-Zeitung und kritisiert in einem langen Interview den Umgang deutscher Medien mit Donald Trump: „Ich fand die Berichterstattung der wesentlichen Medien in Deutschland katastrophal. Ich stand in der Wahlnacht um viertel nach 4 auf und schaltete wechselweise ARD und ZDF ein, Clinton und Trump kämpften um diese Zeit um die Vorherrschaft in den Swing-States. Diese offenkundige Total-Entgeisterung von öffentlich-rechtlichen Haltungsjournalisten fand ich unglaublich. Anstatt zu informieren, wurden wir von ihnen mit Emotionen belästigt. Ich habe dann schnell auf CNN umgeschaltet: Ich wollte Fakten statt Entsetzen und Enttäuschung…Ausdrücklich spreche ich von den kommentierenden sogenannten Journalisten und nicht von Frau von der Leyen oder Herrn Röttgen, die nur Ahnungslosigkeit zum Besten gaben: Ich meine jene deutschen Journalisten, die wieder mal das Medium Fernsehen missbrauchten, um ihrer wachsenden Fassungslosigkeit Ausdruck zu geben, anstatt ihrer Rolle zu genügen, nämlich zu informieren, kommentieren und zu moderieren.“

Auch in Österreich fieberte der gesamte Fake News-Mainstream mit Hillary Clinton, wie er ja auch Alexander Van der Bellen bei der Bundespräsidentenwahl unterstützte. Daher gelten Tiedjes Feststellungen ebenso für uns: „Jede Zahl, jede Information transportierte Enttäuschung und Entsetzen. Das war unerträglich unprofessionell, CNN hat das um Längen besser gemacht. Auch bei CNN werden die wenigsten Journalisten Trump-Fans gewesen sein. Aber zurück zum deutschen Fernsehen. Schon in der Wahlnacht kam man auf die angeblich Schuldigen zu sprechen – die amerikanischen Meinungsforscher. Waren sie aber gar nicht: Ich habe die Ergebnisse der US-Umfragen regelmäßig online verfolgt. Die wiesen im Schnitt ein Gap von 0,5 Prozent bis zu 2,5 Prozent zugunsten von Hillary Clinton aus. Keiner sagte vorher: Hillary gewinnt in jedem Fall. Es gab unter den Meinungsforschern etliche, die prophezeiten, auch Trump könne gewinnen. Das wurde hierzulande völlig ausgeblendet, weil nicht sein konnte, was nicht sein durfte: Das nenne ich miserablen Journalismus.“

kremlkrone„Kronen Zeitung“ mit Hackermärchen

Und als das „Unvorstellbare“ (so nennen es „Journalisten“ noch heute) geschah, wurde nach Schuldigen gesucht: „Zuerst wurden die Meinungsforscher beschimpft, dann hielten unsere Kommentatoren Trump-Wähler für dumme, weiße, ältere Männer. Das ist zwar erkennbar Nonsens, eigentlich gar nicht diskutabel, aber so war es. Dann kam die Sache mit den Bots und Algorithmen, und als sich auch dieses als nicht belastbar erwies, fand man den wahren Schuldigen: Putin. Das ist der böse Bube vom Dienst, der ist schuld an allem, jetzt auch an Trump. Und neuerdings fürchten sich die gleichen Kommentatoren davor, dass Putin auch für Sigmar Gabriel die Wahl gegen Frau Merkel gewinnt. Das ist eine deutlich bessere Comedy als die von Böhmermann. Fehlt eigentlich nur noch ein Kommentator, der behauptet, Putin habe was gegen Frauen, siehe Clinton, siehe Merkel. Wladimir, was tust Du mir?“

Kein Wunder, dass Tiedja an Jubel über Barack Obama erinnert: „Als Barack Obama vor acht Jahren die US-Wahl grandios gewann, sprachen viele vom modernsten Wahlkampf aller Zeiten. Als er vor vier Jahren gegen Mitt Romney – der wäre übrigens damals mein Kandidat gewesen – siegte, fanden Medien und Öffentlichkeit Obamas Wahlkampf zumindest geschickt und intelligent. Nun kommt Trump, macht einen völlig anderen Wahlkampf und die gleichen Medien fragen sich, wie so einer auf eine solche Art gewinnen konnte. Die nächste Stufe der Realitätsverweigerung besteht darin, Trump nur noch als Clown wahrzunehmen. Immerhin wäre er der bestverdienende Clown aller Zeiten.“ Das Trump-Bashing macht vor seiner Regierungsmannschaft nicht halt: „Mir fällt auf, dass alle Menschen in der Sekunde, in der sie für das Trump-Kabinett ins Gespräch kommen, auf einmal als erzkonservativ, als fortschrittsfeindlich, als rechtsaußen oder ultra oder stockkonservativ oder reaktionär oder sowas bezeichnet werden.

Auch ein Reflex von Medien, die jeden, der mit Trump zusammenarbeitet, als Rechten abstempeln. Dass Trumps Personal modern, erfolgsorientiert, leistungsbezogen, schnell und anpackend ist, können sich politische Redakteure beim Fernsehen offenbar nur schwer vorstellen.  Dabei ist ja nicht einmal Trump selbst ein Rechter – nehmen Sie TTIP, Trumps Haltung zum Freihandel, Trump und die Gewerkschaften.“ Jene Presse, die sich nach wie vor bewundernd in den Staub wirft, wenn es um Barack Obama geht, bemängelt am Trump-Interview, dass „kritische Nachfragen“ fehlten. Man kann ja um Beispiel seine Bewertung von Merkels Beitrag zur Masseneinwanderung nicht einfach so stehen lassen, sondern bietet Kriegstreiber und Putinhasser wie Eric Frey (ehemals Präsident der Marshall Plan Stiftung Austria) auf. Im Gleichklang mit Facebook in den USA will man auch in Deutschland Netzzensur durchsetzen und legt dies auf beiden Seiten des Atlantiks in u.a. von George Soros finanzierte Hände. Schlesslich ist mit dem Clinton- und Obama-Unterstützer auch die Internet-Agenda der UNO verbunden, doch im Bilderberger-Blatt „Standard“ verteidigt ihn brav der Orban-Hasser Paul Lendvai.

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2 Gedanken zu “Trump und Europa: Es wird alles anders

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