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Überwachung und Politiker-Privatleben

Dass wir alle persönlichen Beziehungen, jede Form der Freundschaft als von der Menschenrechtskonvention geschütztes Privatleben betrachten müssen, wissen wir aus der Asyldebatte. Denn Flüchtlinge (selten gemäss Genfer Konvention, dies nur nebenbei) können auch hier geknüpfte Kontakte ins Treffen führen, um ihren weiteren Aufenthalt zu rechtfertigen. Ohne Menschenrecht auf Privatsphäre sind aber „persons of interest“, die mit heutigen Mitteln total überwacht werden, was selbst die Gestapo in den Schatten stellt, da es mangels deren Technik da und dort geschützte Räume gab. Es wäre Spekulation zu vermuten, dass Reinhold Mitterlehner und Eva Glawischnig mehr andeuten wollten, als sie ihre politischen Funktionen wegen der Familie und wegen unfairer Presse zurücklegten. Daher soll auch nicht behauptet werden, dass ihnen der Abgang nachdrücklich nahegelegt wurde; wie ernst die Situation ist, wurde aber bei Mitterlehner mit „Django – die Totengräber warten schon“ in der Zeit im Bild 2 deutlich.

epicenter.works kämpft schon lange gegen Überwachung und kündigt jetzt eine Pressekonferenz mit NSA-Whistleblower Bill Binney an:  „Die ÖVP plant eine beispiellose Einschränkung der Grundrechte. Derzeit befinden sich Gesetzesvorschläge für das Überwachungspaket in Begutachtung, die die Alarmglocken bei Verfassungsjuristinnen, Sicherheitsexperten und der Zivilgesellschaft läuten lassen. Die öffentliche Debatte dreht sich vorwiegend um den Bundestrojaner. Andere Inhalte des Überwachungspakets werden hingegen kaum thematisiert. Noch weniger wird thematisiert, dass mehr Überwachung keineswegs zu mehr Sicherheit, oder gar zur Verhinderung von Terroranschlägen beiträgt.“ Dabei muss man allerdings auch an Verträge zwischen US-Geheimdiensten und Verfassungsschutz bzw. Heeresnachrichtenamt oder daran denken, dass auch die Militärpolizei den Amerikanern zuarbeitet. Außerdem gibt es Special Collection Services der Amerikaner und der Briten zum Abschöpfen des Telekommunikationsverkehrs.

Deutsche Grüne 2014

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Was wirklich Widerstand ist

Reihenweise werden Menschen zu angeblich Widerständigen gehypt und hypen einander auch gegenseitig, ohne dass klar ist, was mit „dem System“ gemeint ist. Dabei erscheint nicht nur verdächtig, dass sie vom Mainstream gehätschelt werden, sondern auch, dass ihr Denken ziemlich uniform ist, also das genaue Gegenteil von Widerstand darstellt. Es zeigt sich auch, dass man „das System“ darauf reduzieren kann, dass staatliche Strukturen, Staatsfinanzen und das Territorium des eigenen Landes nicht zu 100% an illegale Masseneinwanderung preisgegeben werden.

Und dass jede/r rasch zu einem Sklaven oder einer Sklavin des Systems erklärt wird, die/der a) weiss und heterosexuell ist und b) partout nicht glauben will, dass daran etwas schlecht sein soll und Selbsthaß angebracht ist. Wer hingegen jenen Kräften Widerstand entgegensetzt, die ein „corporate world government“ anstelle souveräner Staaten anstreben, wird mit allen Mitteln bekämpft, wenn sie oder er wunde Punkte trifft und andere überzeugen kann. Ein hohes Risiko gehen dabei neben Politikern auch Journalisten und Aktivisten ein, die ja allesamt ihre Ansichten verbreiten wollen und so die Strategie des „deep state“ durchkreuzen. Der Masse werden regelmässig Scheinheldinnen und -helden vorgesetzt, wobei man(n) besonders gerne auf junge Frauen setzt, die eines sicher können: provozieren.

Attentatsversuch gegen Autor Roger Stone Was wirklich Widerstand ist weiterlesen

So werden wir ausspioniert

Der Titel nimmt Anleihe bei der „Kronen Zeitung“, die am 9. März diese Titelschlagzeile hatte: „CIA knackt Handys, TV, Computer, Autos: So werden wir ausspioniert!“. Angesichts von Leaks, für die Trump-treue Leute in den Geheimdiensten sorgten, sind die Windungen und Wendungen des Mainstream besonders interessant und auch amüsant. Denn man muss so tun, als schade dies °den“ USA und auch dem Präsidenten, der doch eben noch so heftig gebasht wurde. Es wird auch der Eindruck erweckt, als empöre sich Trump ernsthaft über eine Aktionen, die ihm mehr Spielraum verschaffen soll. Auch wenn man uns, siehe „Krone“ erklärt, was alles geknackt werden kann und wird, dient die Berichterstattung nicht dazu, uns gegenüber der CIA zu stärken.

Medien, die verdeckten Operationen und Kriegen ja immer brav zur Seite stehen, sehen sich weder uns noch den offiziellen USA verpflichtet, da sich für sie etwas mit der Wahl ändern hätte müssen, wären sie bloß US-Vasallen. Man folgte brav dem Narrativ von der toughen Powerfrau Hillary Clinton, die so gerne erste Präsidentin geworden wäre, und schrieb ihr Scheitern „den Russen“ zu. Dass Kräfte in Militär und Geheimdiensten keine Kriegstreiberin wollten und genug haben von regime changes, false flags und Morden, war im Mainstream tabu, wurde aber in Alternativmedien thematisiert. Auf beiden Seiten wandten Personen im Verborgenen jene Fertigkeiten an, die sie trainierten, um anderswo Regierungen zu stürzen.

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