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Integrity Initiative: Wie Politik unterminiert wird

Wegen Recherchen in Zusammenhang mit einer Hausdurchsuchung beim Verfassungsschutz sehen sich manche Journalisten und Politiker als Aufdecker im Geheimdienstmilieu. Dabei entgeht ihnen aber, welch weitreichende Auswirkungen Leaks über die angloamerikanische „Integrity Initiative“ haben, eine militärisch-geheimdienstliche Operation. Denn unter dem Vorwand, gegen russische Desinformationen und Russland zu kämpfen (also ein offenbar edles Ziel zu haben) wird gegen Politiker vorgegangen, die schlicht eine eigene Meinung haben. Dank Anonymous zugespielter Dokumente kann man nachvollziehen, wie britische Geheimdienste, NATO und USA die Politik und die öffentliche Meinung steuern wollen. Bei dieser hybriden Kriegsführung wird besonders auf Social Media auch als Multiplikator von Mainstream-Meldungen gesetzt. Weil u.a. Labour-Chef Jeremy Corbyn ins Visier genommen wird, gibt es bereits einen handfesten Skandal, den aber auf dem Kontinent fast nur Alternativmedien wahrnehmen. Dabei haben die wohl recht, die meinen, dass es mehr „Cluster“ als die bisher bekannt geworden geben muss. Auch die vor einem Jahr angelobte österreichische Regierung muss Ziel entsprechender Aktivitäten sein, was schon das Zusammenspiel mehrerer Akteure gegen sie nahelegt.

Wenn man genau hinsieht, kann man echte und begründete Kritik von Kampagnen unterscheiden, die etwas von einer Treibjagd haben. Links und Rechts sind keine tauglichen Kriterien, da immer Souveränität und Selbstbestimmung im Visier stehen. Doch Propaganda-Narrative, auf die auch die „Initiative“ aufbauen kann, sind hartnäckig. Deshalb verstehen viele nicht, was es bedeutet, wenn Labour-Politiker über eine Geheimdienst-Front attackiert werden, weil sie nur eine verzerrte und unterminierte Form der Sozialdemokratie kennen. Am Beispiel „schutzsuchender“ junger Männer aus Syrien kann man dies gut illustrieren, denn Familien kommen meist nicht weiter als bis in überfüllte Lager im Libanon.Inzwischen ziehen auch die USA aus Syrien ab, wofür Präsident Donald Trump von den Journalisten etc. gebasht wird, die mit der „Integrity Initiative“ und anderen transatlantischen Think Tanks verbandelt sind. In Syrien haben Frauen viele bis dahin eher Männern vorbehaltene Bereiche übernommen und meinen, dass Europa die fehlenden jungen Männer zurückschicken soll. Einige drückten sich vor dem Militärdienst, den sie nun eben nachholen müssten. Zugleich werden diese jungen Männer hier von fehlgeleiteten Linken gehätschelt, die vollkommen vergessen haben, was Solidarität bedeutet, weil sie einheimische Not ausblenden oder zumindest zurückstellen. Diese Destabilisierung wird medial begleitet auch durch Rührstücke a la Relotius, der nur die Spitze des Eisbergs darstellt. Es gibt  dann immer weniger echte Sozialdemokraten, die auch noch die Möglichkeit haben, entsprechend Politik zu machen.

Labour-MP Williamson sucht das Institute for Statecraft

 

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Clinton, der Mainstream und die Wahrheit

Nicht nur in den USA, auch bei uns machen Mainstream-Medien in beispielloser Weise Wahlkampf für Hillary Clinton. Da scheint jedes Mittel recht, jede Ebene wird angesprochen, egal ob es um die Frauenkarte oder um Hillarys Modestil geht. Stets wird Donald Trump abgewertet, der nicht nur „Sexist“ und „Macho“ ist, sondern auch teure schlechtsitzende Anzüge trägt. Erschreckende Unkenntnis oder auch kalkulierten Unwillen zur Ehrlichkeit zeigen auch Talkshowgäste mit Bezug zu den USA, die Trump als außenpolitisch ahnungslos und gefährlich darstellen (sollen).

Es ist wie eine andere Welt, sich mit Enthüllungen via Wikileaks zu befassen, welche die Clintons als „crime family“ erscheinen lassen. Dabei scheint inzwischen klar, dass der Plattform zugespieltes Material aus dem US-Militär- und Sicherheitsapparat selbst kommt, von Personen, die staatspolitisch verantwortungsvoll handeln wollen. Davon sind Medien bei uns nach wie vor unberührt, deren Agenda ich in zahlreichen Beispielen deutlich mache, ehe ich auf Alternativangebote hinweise. „Donald Trump ist ein Trottel. Ein Ungustl, mit dem ich lieber nicht allein sein möchte. Trotzdem sind Millionen Amerikaner bereit, seinen hohlen Worten zu glauben“, schreibt „Wienerin“-Chefredakteurin Barbara Haas im Editorial der Novemberausgabe. Die „Wienerin“ folgt der Agenda der Globalisten, wie man unter anderem auch an der Verharmlosung von Prostitution, also sexueller Ausbeutung von Frauen, als Beruf wie jeder andere auch erkennen kann.

Im November befasst sich eine Reportage mit KrimiautorInnen, unter anderem mit der Österreicherin Eva Rossmann, die einst zu den Initiatorinnen des Frauenvolksbegehrens gehörte und Alexander Van der Bellen unterstützt. Sie war am 3.November bei Servus TV zu Gast beim Talk im Hangar 7, wo sie ganz auf der Linie nicht nur der „Wienerin“ Trump attackierte, denn einer wie er dürfe nicht die letzte Entscheidungsgewalt über Atomwaffen haben, er sei unberechenbar und gefährlich.  Damit gibt die Autorin, die für ihre Krimis ja wohl doch ein wenig recherchieren wird, ohne jede Reflexion Propaganda wieder. Einleitend sprach Moderator Michael Fleischhacker übrigens davon, dass laut Noch-Präsident Barack Obama die Welt am Abgrund stehe.

trumpbeiservusScreenshot von Servus TV
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