Schlagwort-Archive: Rudi Anschober

U-Ausschuss: Konflikt um das Ibiza-Video

Man kann aus den falschen Gründen das Richtige tun und aus den richtigen Gründen das Falsche – dies trifft auf alle Fraktionen im Ibiza-U-Ausschuss zu. Es wurde am 15. Juni 2020 unter Beweis gestellt, als der Ausschussvorsitzende Wolfgang Sobotka (ÖVP) das rechtswidrig zustandegekommene, von dritter Seite angebotene Beweismittel Ibiza-Video ablehnte, damit der Ausschuss nicht „zu Komplizen“ wird. Bei der informellen Besprechung der Fraktionsleiter fehlten zwar die Grünen, SPÖ, FPÖ und NEOS waren aber darüber empört, dass das Offert des Berliner Anwalts Johannes Eisenberg nicht angenommen wird. Da Sobotka auch darauf hinwies, dass selbst bei jener von der Soko Tape sichergestellten Aufnahme auf Persönlichkeitsrechte zu achten ist, können wir vermuten, dass er sie den Fraktionsführern nur auszugsweise zeigen wird lassen. Dies stärkt den vielfach geäußerten Verdacht, dass der ÖVP an Vertuschung gelegen ist, was die Frage aufwirft, was sie zu verbergen hat. Ebenso unredlich sind aber die Motive der Opposition, die sich so zum Spielball des Anwalts eines der Hauptverdächtigen macht, koste es, was es wolle.

Wenn Sobotka aber auf juristische Expertise pocht, hat es auch sein Gutes, denn wir können feststellen, ob diese stets gültigen Erkenntnisse bei anderen U-Ausschüssen missachtet wurden. Jan Krainer von der SPÖ meinte, der U-A müsse „alle Unterlagen erhalten, über Abgeordnete oder über Auskunftspersonen“, eben nicht nur das, was Behörden zur Verfügung stellen (dazu gehören auch Ministerien). Auch Martin Graf von der FPÖ und Stephanie Krisper von den NEOS sind dafür, dass Abgeordnete an beide Exemplare des Videos herankommen. Dazu ist Sobotkas Einverständnis und juristischer Rat nicht notwendig; wie zu erwarten kündigte Krisper auf Twitter an, dass sie sich mit Anwalt Eisenberg in Verbindung setzt, dessen Hintergrund ich hier beschreibe (auch die FPÖ wird dies tun). Sie ist voll gegen die Soko Tape eingenommen und gibt ihr auch die Schuld dafür, „dass sich alles in die Länge zieht“. Krainer versteht Sobotka „überhaupt nicht“, für ihn ist seine Entscheidung „nicht nachvollziehbar“, aber gerade wenn der Soko ÖVP-Nähe unterstellt wird, ist anzunehmen, dass Sobotka und andere mehr über den Inhalt des Videos wissen als Florian Klenk als erster Zeuge des Ausschusses schilderte.

Stephanie Krisper auf Twitter

 

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„Corona-Krise“: Es rettet euch kein höh’res Wesen

Jedes Mainstream-Medium „muss“ sich gegen „Verschwörungstheorien“ wenden, Printmagazine „müssen“ mindestens eine entsprechende Titelgeschichte abliefern. Dies soll jedwede Kritik an ihrer Coronoia abwehren, gelingt jedoch immer weniger, weil die Menschen merken, wie absurd das ist, was ihnen als „neue Normalität“, also als neue Realität verkauft wird. Es ist aber auch im Wortsinn irreführend, nicht mehr zwischen Gedankenkonstrukten und Recherche zu unterscheiden, auch weil alternative Medien attackiert werden, die Fakten liefern. Konstrukte liefern manche Personen, die dem Phänomen QAnon anhängen und sich vorstellen, dass „die Alliierten uns befreien werden“, dass es z.B. in Deutschland „wieder eine Monarchie geben soll“, dass „der Trump, der Putin und der Xi“ den „Deep State“ bekämpfen. Es wäre schon fast eine neue Verschwörungstheorie anzunehmen, dass Menschen, die sich darüber z.B. in Youtube-Videos verbreiten, dazu gezielt eingesetzt werden, um abzulenken. 

Es hat eher damit zu tun, dass Menschen Hoffnung brauchen und der Text der Internationalen nun einmal Recht hat: „Es rettet euch kein höh’res Wesen…“ Man kann sich eben nicht zurücklehnen und dem Tag von der Couch aus entgegenzufiebern, an dem all das Realität wird, was man „Q“ zuschreiben will. Eigentlich wollte ich die Titelseiten der letzten Ausgaben von „profil“ und „News“ sichern und als Bilder hier einbauen, aber man zeigt nur mehr die neuen Hefte, in denen es nicht mehr gegen diese bösen und gefährlichen „Verschwörungstheoretiker“ geht. Aber diese sarkastische Abrechnung siehe unten von Ken Jebsen passt auch viel besser. Er plädiert dafür, Massenmedien „hochdosiert“ einzunehmen, sich über den Abstand zu anderen zu freuen, über Masken für Schulkinder und darüber, selbst im Homeoffice zu sein. „Unsere Politiker, denen ich vertraue, retten uns“, behauptet der gewandelte Jebsen.

Ken Jebsens neuestes Video

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Coronoia und die Verschwörungspraktiker

In einer vorher nicht dagewesenen Heftigkeit werden Menschen als „Corona-Leugner“ und „gefährliche Verschwörungstheoretiker“ diffamiert. ‚Coronoia“ kann  dann wirksam verbreitet werden, wenn Menschen angelenkt, in Angst versetzt, vom logischen Denken abgehalten werden. Dabei hängt man es gerne an „Prominenten“ auf wie dem Sänger Xavier Naidoo oder dem veganen Koch Attila Hildmann. Es genügt, mal Zeitschriften durchzublättern, in denen „Stars“ vorkommen und man weiß, welche Rolle sie zu spielen haben; gegen Trump und fürs Klima sein gehören z.B. dazu. Gerade gaben die „Toten Hosen“ bekannt, dass sie weder heuer noch 2021 bei uns auftreten werden; dies teilt dann auch das Radio mit, das im Supermarkt läuft. Auch ohne zu „leugnen“ oder „Theorien“ anbieten zu können, landen durch Medien populäre Persönlichkeiten in der Verschwörer-Ecke. Denn um weiterhin positive Presse zu bekommen, müssten sie Narrative bedingungslos unterstützen, die sie zunächst gar nicht als solche erkennen.

Wir sehen unten Attila Hildmann im Gespräch mit Heiko Schrang, dessen Videos bei vielen beliebt sind. Jeder kann sich selbst ein Urteil bilden auch bei diversen Vloggern, deren Beiträge gerne weiterempfohlen werden. Wenn wir uns ein Video ansehen, werden wir auf andere hingewiesen, sodass wir dann zu einer „Blase“ gehören, vielleicht auch, ohne es so zu betrachten. Ich interessiere mich unter anderem für arabische Pferde und bekomme, nachdem ich ein paar Beiträge über diese angeklickt habe, immer wieder auf weitere aufmerksam gemacht, meist sogar noch eingegrenzt auf polnische Araber. Es funktioniert immer so, hat aber andere Folgen, wenn es um „Verschwörungstheorien“ geht; nicht immer ist auch sorgfältig recherchiert, was uns Alternativen aufzeigen soll. Es ist leichter bei Webseiten und Blogs zu überprüfen, weil man dann Quellen schriftlich nachgehen kann; bei den meisten Videos muss man zuhören und Stichworte notieren, da nur wenige dazu Links unter dem Clip anführen.

Heiko Schrang und Attila Hildmann

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Corona und die Verschwörungstheoretiker

Im Visier der Medien sind derzeit Personen, die sich a) für QAnon interessieren, b) Bill Gates kritisieren und c) zu Demonstrationen gehen – oder gleich alles auf einmal tun. Man merkt dies an Artikeln, die vor „Verschwörungsmythen“ warnen oder vor „Rechten„, die entsprechende Theorien nutzen und vor Menschen, die Bill Gates als bevorzugtes Ziel“ haben oder gar als „globales Feindbild„. Damit wird vielfach das attackiert, was eigentlich auch das Handwerkszeug von Journalisten sein sollte, nämlich Recherche, das Finden von Zusammenhängen und das Gegenüberstellen unterschiedlicher Positionen. Es ist keine Verschwörungstheorie, sondern Tatsache, dass unter anderem der „Spiegel“ von Bill Gates unterstützt wird, der gerade schreibt: „Deutschlands neue Wutbürger – Sturm der Lügen – Bei Demonstrationen und im Netz hetzen extreme Rechte wie Linke gegen die Corona-Maßnahmen. Die Thesen der Verschwörungsideologen erreichen auch Menschen, die eigentlich auf dem Boden des Grundgesetzes stehen.“ Wir werden unten sehen, wie der Mathematiker Stefan Homburg bei der Stuttgarter Kundgebung für Grundrechte argumentierte und den ihm verpassten Aluhut schwungvoll zurückwarf.

Bei Demos in ganz Deutschland wird oftmals schlicht das Grundgesetz zitiert, und dennoch oder deswegen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer via Mainstream heftig attackiert. Weil Thomas Kemmerich, früher Ministerpräsident von Thüringen, ohne Maske und „Abstandsregeln“ an einer Kundgebung teilnahm, wird ihm jetzt der Austritt aus der FDP nahegelegt. Die Art und Weise, wie Menschen denunziert werden, zeigt aber auch, dass die Spaltung in „Rechte“ und „Linke“ nicht mehr funktioniert, zumal viele schlicht von „Grundgesetzdemos“ sprechen. Na logo wird „gegen Corona-Regeln verstoßen„, wenn diese Bürgerrechte massiv beschneiden. Zu schaffen macht den Medien auch, dass es inzwischen „prominente Verschwörungstheoretiker“ wie den „Vegan-Koch“ Attila Hildmann gibt, der von der Presse eifrig diffamiert wird, was Xavier Naidoo auch aus Erfahrung kennt. Viele Menschen beginnen einfach selbst zu recherchieren, reflektieren und setzen kritisches Denken ein, siehe Definition unten.

Was ist ein Verschwörungstheoretiker?

 

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The Corona Diaries (22): 5. Mai 2020

Haben wir es bei der Regierung mit einem monolithischen Block zu tun, der nach fremder Pfeife tanzt? Dies scheint jedenfalls in Deutschland so zu sein, wo man mit einiger Berechtigung sagen kann, dass Bill Gates den Ton angibt ungeachtet seines Sündenregisters. Medien spielen dabei natürlich mit, was jedoch nicht nur für den Mainstream gilt, sondern auch für manche, die man bisher als alternativ betrachtete. Auf diese Weise wird jeder nächste Schritt als alternativlos etabliert, bloß dass es vielleicht da und dort noch kleinere Verbesserungen geben sollte. Auf diesem Trip ist auch Ingrid Brodnig vom „profil“, die sich angeblich dem Kampf gegen Fake News widmet, aber vor allem einer vorgegebenen Agenda folgt – was untrennbar mit dem Verbreiten von Fake News verbunden ist; „Wenn wir einen Impfstoff gegen Covid-19 bekommen, besteht die Gefahr, dass manche das verweigern“, schrieb sie vor einer Woche, und jetzt unter dem Titel „Gute App, schlechte Publicity“: „Wieso die Corona-App des Roten Kreuzes sinnvoll ist – und Politiker die Software nicht sabottieren sollen.“ 

Man produziert offenbar so eilig Corona-Nummern, dass nicht auffiel, wie man „sabotieren“ buchstabiert. Brodnig als „Lockdown-Groupie“ findet es dann „bemerkenswert“, dass Österreich „gerade als technischer Pionier“ auffällt, denn das Rote Kreuz habe die Tracking-App „als Vorreiter in Europa“ vorgelegt. Ermöglicht wurde dies durch den Microsoft-Partner Accenture mit finanzieller Unterstützung von Uniqua (Raiffeisen). In Deutschland wurde gerade (vorerst?) Pläne für einen „Immunitätsausweis“ gestoppt, da sofort scharfer Protest erhoben wurde. In Österreich erregt Sebastian Kurz‘ Chefberaterin Antonella Mei-Pochtler Aufsehen, weil sie in der „Financial Times“ ankündigte, dass „jeder“ eine App haben wird, auch wenn dies „am Rand des demokratischen Modells“ sei; die Regierung distanziert sich davon (Mei-Pochtler war beim „Projekt Ballhausplatz“ mit von der Partie, kümmerte sich um Sponsoren). Über Umfragen kann man nur staunen, wenn sie Merkel und Kurz Spitzenwerte bescheren, doch in der türkisgrünen Koalition werden Konflikte entstehen.

Screenshot aus dem „Standard“-Newsletter, 4.5.2020

 

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The Corona Diaries (21): 2.Mai 2020

Traditionell wird am ersten Mai demonstriert, jetzt aber weniger denn je. Es gab eine Kundgebung gegen die Maßnahmen mit dem Vorwand Corona am Ballhausplatz, aber auch einen Demonstrationszug auf der Wiener Ringstraße. Dieser findet jedes Jahr statt als erster Mai eines linken Bündnisses, konnte aber heuer den Rathausplatz erobern, da die SPÖ auf ihre Kundgebung verzichtet hatte. Man hörte am Ring „Tod dem Kapitalismus“ oder die Forderung „den Kapitalismus zerstören“ und erfuhr, dass „Gesundheitsräten in den Betrieben“ Abhilfe schaffen sollten. Hammer und Sichel waren bei Transparenten und Schildern gut vertreten; die Abstandhalter am großen Rathausplatz waren als gesprühte Sterne, Herzen, Kreise in vielen Farben selbst gemacht. Es ist keine Überraschung, dass Konzerne wegen Corona geprügelt werden, aber den Demonstranten sollte doch das Lichtlein aufgehen, dass Kurz gerade dabei ist, „den Kapitalismus“ zu zerstören. Zu spüren bekommen dies zuerst kleine und mittlere Unternehmen und ihre Beschäftigten, aber es wird unsere gesamte Wirtschaft aufgerollt.

Die „taz“ erwähnt den Protest am Ballhausplatz nicht, bei dem die Bestimmungen der Bundesverfassung und des Staatsgrundgesetzes thematisiert wurden. Diese stehen substanzlosen „Corona-Gesetzen“ gegenüber, bei denen nicht einmal definiert wird, worum es geht und welche Kenngrößen Maßnahmen umfassen bzw. erreichen sollen. Für den Anwalt Roman Schiessler ist Bundeskanzler Sebastian Kurz schlicht „der Studiosus“, da dieser sein Jusstudium nicht fortsetzt, sich aber von seinem „Kopfkino“ einer Pandemie mit 100.000 Toten hat beeinflussen lassen. Typisch ist wie in Deutschland, dass Menschen, die nicht der traditionellen Demoszene angehören (also nicht reflexartig bei Fridays for Future oder Refugees Welcome anzutreffen sind), jetzt in eigener Sache und für alle anderen auf die Straße gehen. In der „taz“ kommt dies nicht vor, ebenso wenig aber, dass der Zug zum Rathausplatz eine stark kommunistisch geprägte Angelegenheit war, wenn auch das Bündnis etwas breiter angelegt war.

Kundgebung am 1.Mai (Facebook)

 

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The Corona Diaries (20): 30. April 2020

Wir erinnern uns nicht an die Zeit von 1945 bis 1955, oder nur mehr wenige von uns, aber sie ist in der Überlieferung präsent. Deshalb gehört zu den perfiden Tricks, mit dem uns die Plandemie verkauft wird, auch mit Metaphern darauf anzuspielen. Nachdem die Wirtschaft in den Sand gesetzt wurde, geht es nämlich flugs an den „Wiederaufbau“; und außerdem ist Österreich jetzt „frei“ wie damals am 15. Mai 1955. Zugleich wird auch weiterhin Gasligthing mit absurden und schwer umsetzbaren, in jedem Fall aber unsinnigen Vorschriften betrieben. Für viele Gastronomiebetriebe scheint undurchführbar, was ihnen ganz locker von der Hand gehen sollte, um Distanz zu den Gästen und zwischen diesen zu wahren. Wer nicht ohnehin mit einem Partner/einer Partnerin zusammenlebt, darf sich zwar in der Öffentlichkeit treffen, nicht aber küssen. Startete man in den „Lockdown“ weitgehend ohne Masken, so wird seit Wochen der Bereich ausgeweitet, indem man eine tragen soll.

Was Wunder, dass immer mehr Menschen sie nicht abnehmen, wenn sie z.B. aus einem Geschäft kommen, und so auf der Straße herumlaufen. Inzwischen behauptet Sebastian Kurz, er wolle Österreich „Corona-sicher“ machen und ist stolz darauf, dass Benjamin Netanjahu „uns“ zu den „smarten“ Staaten zählt, was auf Totalüberwachung hinausläuft. Merkwürdig wirkt das „Future Operations Clearing Board“ mit der Kurzschen Think Tank-Leiterin Antonella Mei-Pochtler und dem Van der Bellen-Vertrauten Thomas Starlinger. Das klingt fast nach dem „Operating Thetan“ von Scientology, wo es ja auch „Clears“ gibt; können wir die Dialektik der Regierung als „Dianetik“ begreifen?! Bei okkulten Unterströmungen in der Geopolitik stolpert man ja immer wieder über den Ordo Templi Orientis, dem auch L. Ron Hubbard angehörte. Es ist auch so seltsam, dass politischer Umbruch per P(l)andemie via Bundesregierung durchgezogen werden konnte und erst jetzt der Widerstand zunimmt.

„Österreich“ am 29. April 2020

 

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The Corona Diaries (15): 20. April 2020

Zwar begreift die Bevölkerung jetzt allmählich, dass sie nach Strich und Faden belogen wird; vielen fällt aber immer noch schwer, zugleich Corona-spezifisches und Hintergrundanalyse aufzunehmen. Das ist dann der Fall, wenn man befürchtet, dass doch eine spezifische Gefahr von diesem Virus ausgeht; deshalb ist es notwendig, auf neue Infos dazu hinzuweisen. Zugleich aber muss man sich ansehen, welche Figuren bei uns auf einer Bühne erscheinen und sich Bälle zuspielen, den so wird uns „Realität“ vorgegaukelt. Weil es immer mehr fundierte Kritik an den Corona-Narrativen gibt, fällt es den Menschen leichter, sich auch mit Zusammenhängen zu befassen. Ich werde hier beide Bereiche miteinander verbinden, was auch zu eigenen Recherchen und Betrachtungen anstiften soll. Klar ist, dass nichts zufällig geschieht, es also von Bedeutung ist, was oder wer wo platziert wird. Außerdem muss unseren Argwohn erregen, wenn etwas – vielleicht auch scheinbar in Variationen – zugleich in mehreren Medien aufs Tapet kommt. Erinnern wir uns kurz daran, dass uns vor ein paar Jahren eingeredet wurde, die ideale und auch politisch korrekte Beziehung sei zwischen einer möglichst blonden Europäerin und einem möglichst dunkelhäutigen „Schutzsuchenden“ (und möglichst muslimischen). Es gab auch staatlich gesponserte Paarungsanleitungen auf extra angelegten, natürlich mehrsprachigen Internetseiten.

Bereits dies war ein Angriff auf unsere Identität, weil alle zu „Rassisten“ gestempelt wurden, die kein besonderes Bedürfnis nach Exotik hatten. Man kann auch von Bevölkerungspolitik sprechen, die ja ein Markenzeichen von Herren wie George Soros, Bill Gates oder dem verstorbenen Peter Sutherland ist. Jetzt gibt es z.B: einen Kommentar „Was die Pandemie mit uns macht“ in  den „Salzburger Nachrichten“, illustriert mit einem Verbotszeichen fürs Händeschütteln.  „Was Corona aus unseren Beziehungen macht“ ist die Titelstory des „profil“ (Kuss  mit Maske), der zum „Kurier“ gehört, in dem man sich Fernbeziehungen beim Reiseverbot ansieht („So nah und doch so fern: Corona trennt Liebende“). Hier geht es nicht nur darum, unser Recht auf Selbstbestimmung in Frage zu stellen, sondern auch darum, für Zwangsimpfung und digitale ID vorzubereiten. Zugleich werden wir mii Meldungen wie dieser verarscht: ein „WHO-Mediziner“ meint, eine Impfung „gegen Corona“ könne auch „nie kommen“. Inzwischen belegen immer mehr Studien, dass die Letalität von Sars-CoV-2 maßlos übertrieben wurde; sie liegt im Bereich einer normalen Influenza oder sogar darunter.

Kurz bei CNN („Very fake news“ c Trump)

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The Corona Diaries (12): 9. April 2020

Es wird immer klarer, wie sehr mit Corona-Zahlen manipuliert wird, etwa in dem Tote ohne Untersuchung dem Virus zugeschrieben werden. Weil das noch nicht genügt, schreiben manche Medien selbst solche mißinterpretierten Daten noch in die Höhe. Zugleich wird die Überwachung vorangetrieben, per App, die auch imstande sein soll, Corona „am Husten“ zu erkennen. Es wird vielen bewusst, dass ihre verfassungsmäßigen Rechte verletzt werden ohne dass es einen gerechtfertigten Anlaß dafür gibt. Unverständlicher Weise ist die Regierung in Umfragen „beliebt“, doch da scheiden alle gleich aus, die nicht damit einverstanden sind, dass der Anruf aufgezechnet wird. So kommt man auch zu angeblich hoher „Zustimmung“ für Überwachung per  App, denn wer dies nicht will, wird gar nicht erst befragt. Wer noch ein Mininum an Vertrauen hatte, dass in der Regierung ein Rest an Verantwortungsgefühl und Sachverstand sitzt, wird durch aktuelle Statements bitter enttäuscht. Wir lesen zum Beispiel in einer Aussendung von Kanzler Sebastian Kurz: 

„Was wir bisher geschafft haben, war ein gemeinsamer Kraftakt, für den wir allen sehr dankbar sind. Wir sind das Land in Westeuropa mit der besten Entwicklung bei den Zahlen. Das ist auf die Ausgansbeschränkungen, die Maßnahmen und das Mitmachen der Bevölkerung zurückzuführen. Wir sind noch lange nicht über den Berg, denn das Virus ist nach wie vor mitten unter uns und die Gefahr ist weiter da. Bitte bleiben Sie zu Hause, treffen Sie niemanden, halten Sie Abstand, reduzieren Sie Ihre sozialen Kontakte ausschließlich auf die Personen, mit denen Sie zusammenleben. Das Wichtigste daher: Bitte feiern Sie am Osterwochenende keine Familienfeste. Jeder hat die Möglichkeit, durch sein Verhalten Leben zu retten.“ Entlarvender Weise stimmt das Wording einigermaßen überein mit einer Kampagne der „Kronen Zeitung“, an der Kurz‘ Freund Rene Benko beteiligt ist. Gerade weil bekannte Reaktionen zu 99,9% an Vorgaben via Regierung orientiert sind, mit ein bißchen Kritik da, ein paar Forderungen dort, müssen wir vollkommen aus dieser den Verstand vernebelnden Corona-Fixierung aussteigen. Man kann nämlich sehr gut Punkte miteinander verbinden und zeigen, wie die Agenda gesetzt wird.  Dass wir es mit einer PsyOp zu tun haben, wird auch daraus ersichtlich, dass ein „DU“ entscheidet, dem man fast jede Möglichkeit zu entscheiden genommen hat. Es gibt in Österreich eine Verfassungsklage, ebenso in Deutschland, wo aber gegen Anwältin Beate Bahner deswegen ermittelt wird.

Kampagne der „Corona“

 

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The Corona Diaries (6): 26. März 2020

Erleben wir gerade eine Durchführung des Milgram-Experiments mit mehreren Milliarden Menschen als Testpersonen? Der Verdacht drängt sich auf, wenn man sich ansieht, wie bereitwillig sich so viele unterwerfen. Man könnte ohne weiteres offen die Diktatur einführen, ohne dass es nennenswerten Widerstand gäbe. Es bringt auch nichts, darüber aufzuklären, dass Viren nichts Besonderes sind, dass sich unser Körper dagegen wehren kann und dass jeder irgendwann stirbt. Denn Selbstverständliches wird ausgeblendet, wenn die Bevölkerung mit dem Schüren von Todesängsten getriggert wird. Hannah Arendts Warnung vor der „Banalität des Bösen“ erscheint aktueller denn je, denn Blockwarte und kleine Nazis haben Hochkonjunktur. NIcht nur bei kaltem  Wetter wagt es kaum mehr jemand, spazieren zu gehen, um seine Abwehrkräfte zu stärken und den Kopf freizubekommen. „Lieber“ überbieten sich die Menschen in Postings und Videos vom scheinbar so glücklichen Zuhausebleiben mit Online-Kommunikation. 

Rüdiger Lenz bietet bei KenFM Infos zum natürlichen Verhältnis zwischen uns, Viren und Keimen, was wir mit dem israelischen Mediziner Yoram Lass ergänzen können, der „selbstverständlich“ wie andere angefeindet wird. Wollen wir, dass die Reichen wieder einmal auf unser aller Kosten noch reicher werden? „A recent analysis by the Wall Street Journal shows that top executives in the United States sold a total of roughly $9.2 billion worth of stock between the start of February and the end of last week, saving the executives a potential loss of $1.9 billion. Jeff Bezos sold three percent of his Amazon holdings, worth $3.4 billion, at the beginning of February“, erfahren wir. Man wird den Begriff des Insiderhandels ergänzen müssen, da man ja auch unfairen Vorteil hat, wenn man zu Netzwerken gehört,  die Panik verbreiten und damit kalkulieren können, wer sich  dadurch Gewinne verschaffen kann. Bei entsprechenden Youtube-Videos wird man in Österreich übrigens mit Werbungen des Gesundheitsministeriums behelligt, nach deren Kosten man auch fragen muss.

Rüdiger Lenz bei KenFM 

 

The Corona Diaries (6): 26. März 2020 weiterlesen