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Das Ende der Powerfrauen

Hillary Clinton und ihre weiblichen Fans sind gescheitert, doch viele wollen es immer noch nicht glauben. Man züchtete aber auch über Jahre sorgsam den Mythos der Powerfrauen, die meist nichts als mediale Konstrukte sind, da es nie um echte Stärke und Eigenständigkeit geht, sondern um Ablenkung. Als Folge davon haben Frauen keine Vorbilder für Widerstand und Selbstbehauptung, sondern lassen sich folgsam für jede Agenda einspannen, etwa dafür, Masseneinwanderung mit Flucht zu verwechseln. Am Tag, ehe das Electoral College in den USA zusammentritt, sei darauf hingewiesen, wie Clinton und Co. immer noch behaupten, Russland habe ihnen die Wahl gestohlen.

Im Grunde ist dies eine Variante der Gläsernen Decke und impliziert, dass Clinton fähig ist und von der Bevölkerung gewollt wird, aber das Patriarchat unfair dazwischenfunkte.  Schliesslich werden Politiker, die der Mainstream basht, stets auch als Machos und Paschas und natürlich Sexisten bezeichnet. Dabei ist die Vorstellung absurd, dass Leaks aus dem US-Apparat, auf deren Basis zumindest abseits des Mainstream ungeschminkt über Clinton und ihre Kampagne berichtet wurde, auf das Konto der Russen gehen. Ron Paul betont im unten eingebundenen Interview zu Recht, dass die CIA in hunderte Wahlen in anderen Staaten eingegriffen hat.  Er ist wie President-elect Donald Trump ein Non-Interventionalist und will nicht, dass Geheimdienste verdeckt beeinflussen, wer anderswo regiert. Zugleich weiss er, dass das „Shadow Government„, also der militärisch-industrielle Komplex und andere, stets die US-Regierung zu steuern versucht.

Interview mit Ron Paul
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Trump, Strache und das Macho-Verhalten

In Wirklichkeit geht es bei der US-Wahl um die Frage, ob es eine militärische Konfrontation mit Russland und damit einen Atomkrieg geben wird. Entgegen allen Versuchen, Donald Trump als durchgeknallt und unberechenbar hinzustellen, ist nicht er, sondern Hillary Clinton Garant für Eskalation. Es hat diesen Hintergrund, dass Trump nun auch als Sexist „geoutet“ wird, was ihn im Übrigen mit anderen Politikern verbindet, die nicht mainstream sind.

Die Strategie ist perfide und geht teilweise auf, weil sich zwar alle etwas unter „angemessenem Verhalten“ von Männern Frauen gegenüber vorstellen, nicht aber sicherheitspolitische Dynamiken und Interessen beurteilen können. Im Gegenteil, wer sich schon länger mit Militärinterventionen und Regime Changes und der Entwicklung nach dem Kalten Krieg befasst, verzweifelt bereits bei Versuchen, mit Unbedarften ernsthaft über Flüchtlinge und den Syrienkonflikt zu diskutieren.

Vor wenigen Tagen stellte die „Washington Post“ ein 11 Jahre altes  Video ins Netz, das Trump in schlechtes Licht rückt – „eine Frauenhelden-Geschichte, die sich manche Männer untereinander erzählen, hinter verschlossenen Türen. Es zeugt von einer mangelhaften Beziehungsfähigkeit. Das Problem ist jedoch, dass die Medien aus dieser dümmlichen Prahlerei ernsthaft einen sexuellen Übergriff konstruieren.“ Tatsächlich geht es aber um Trumps wirtschafts- und außenpolitische Pläne, denn er ist etwa gegen eine Flugverbotszone in Syrien, die zu Krieg mit Russland führen könnte, wie auch die grüne Präsidentschaftskandidatin Jill Stein warnt.

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