Schlagwort-Archive: Lamya Kaddor

Emanzipiert Euch!

Unternehmen finden keine Managerinnen für Spitzenfunktionen, Politikerinnen beklagen Diskriminierung, sind aber nicht bereit, sich mit allen Themen zu befassen. Zugleich sind es in erster Linie Frauen, die sich um mehrheitlich männliche Einwanderer kümmern und die Politiker und andere Akteure bewundern oder vehement ablehnen je nach deren Haltung zur „Flüchtlingsfrage“.

Kann es sein, dass Kritik am „Patriarchat“ und an einzelnen Männern zu diesem Verhalten führt?`Und wäre es denkbar, dass Frauen sich so stark für viele Frauen und Kinder einsetzen, wie sie sich für männliche „Schutzsuchende“ engagieren?`Mag sein, dass Enttäuschung und Wut auf Männer, mit denen eine Frau bisher zu tun hatte, dazu führt, nur allzu bereitwillig emotional zu reagieren. Medien bieten sowohl Feind- als auch Freundbilder an: Wladimir Putin, Viktor Orban, Donald Trump, Bashar Al-Assad auf der einen Seite, Barack Obama, Papst Franziskus oder Christian Kern auf der anderen Seite.

Es kommt der Neigung einiger Frauen entgegen, lieber indirekt vorzugehen als sich klar zu deklarieren. Dazu gehört auch, gerne dann mit von der Partie zu sein, wenn jemand zum Abschuss freigegeben wird. Dabei wäre emanzipiert, Kritik gegen den zu richten, dem sie gebührt, der eine gemobbt, verletzt, behindert hat, statt in andere zu projizieren. Dies setzt aber voraus, dass eine Frau sich selbst ermächtigt und davon ausgeht, dass ihre Handlungen Wirkung zeigen können. Und es ist notwendig, von der persönlichen Betroffenheit zu abstrahieren und Situationen als Ganzes zu verstehen und zu analysieren.

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Nach dem ungarischen Referendum

Als die Ungarn gefragt wurden, ob ihr Land der EU und der NATO beitreten soll, lag die Wahlbeteiligung unter 50%. Bei der letzten EU-Parlaments-Wahl 2014 rafften sich gerade mal 27% auf, sodass das Resultat des Referendums zur Flüchtlingspolitik mit 40% Beteiligung und 98% Nein zu EU-Quoten deutlich darüber liegt. Orban-Bashing findet im Mainstream täglich statt, sodass man auch nach der Abstimmung nicht müde wird, von einer deutlichen Abfuhr zu sprechen, aber EU-Abgeordnete, die kaum jemand gewählt hat, als legitimiert betrachtet.

Am Abend des 2. Oktober wurde zudem bei Anne Will getalkt unter dem Motto „Ungarn will keine Muslime – wird Islamfeindlichkeit in Europa salonfähig?“ Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP), der Verständnis für die Haltung Ungarns hat, und der ungarische Botschafter Peter Györkös saßen Agenten der Islamisierung wie Lamya Kaddor, dem „Grünen“ Cem Özdemir (vom German Marshall Fund gefördert und in den USA ausgebildet) und Cathrin Kalweit von der „Süddeutschen“ gegenüber. Dass Kaddor und Özdemir für die Aufgabe staatlicher Ordnung sind und alle als „Deutsche“ betrachten wollen, die nicht „deutsch“ sind, zeigt kritischen Menschen, in welche Richtung die Reise gehen soll.

Auch letztes Jahr gab es massive Propaganda der „Menschenrechtsorganisation“ Amnesty gegen Ungarn, da man ja Masseneinwanderung besonders nach Deutschland zu forcieren hatte. Dies durfte als Stimmungsmache zum Referendum nicht fehlen und schien gewisse Wirkung zu entfalten, da viele Menschen immer noch glauben, es gehe wirklich um „Menschenrechte“ und nicht um eine ganz andere Agenda. Im Mainstream war allerdings auch nicht Thema, dass die jüngsten Soros-Leaks umfassende Einflussnahme auf die EU-Wahlen 2014 gerade in Staaten wie Ungarn offenbarten. Nun spricht man von einer „herben Niederlage“ (Handelsblatt) für Premierminister Viktor Orban und kritisiert das  flüchtlingsfeindliche Referendum, für das u.a. laut FAZ  ungeheuer heftig geworben wurde:

ungarnreferendum

Plakatwerbung in Ungarn

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Sind wir zu weiss?

Es ist kein Zufall, dass Abbildungen häufig junge blonde Frauen mit jungen dunkelhäutigen Männern zeigen. Und jene Menschen haben Recht, die von Unterwerfung sprechen, weil diese „Flüchtlinge“ sich nicht an unsere Gesellschaft anpassen, sondern wr unsere Lebensweise in Frage stellen und aufgeben sollen. Die Vereinten Nationen nennen dies „replacement migration“ und fördern es ebenso wie zahlreiche NGOs, Medien und PolitikerInnen.

Dabei werden  nicht von ungefähr Länder ins Visier genommen, die mehr oder weniger dicht besiedelt sind bzw. wo dünn besiedelte Gebiete meist inrensiv landwirtschaftlich genutzt werden. Immer öfter wird der falsche Begriff „Flüchtling“, da diese „Flucht“ wenig mit der Genfer Flüchtlingskonvention zu tun hat, durch „Siedler“ ersetzt. Wer wie die Identitären von „Bevölkerungsaustausch“ spricht, wird leicht ins rechtsextreme Eck gestellt, obwohl die erste Definition von Genozid, jene der polnischen Exilregierung 1944, die Unterdrückung der angestammten Bevölkerung und ihrer Kultur durch Anhörige anderer Völker beschreibt. Genozid ist demnach „ein koordinierter Plan verschiedener Aktionen, der auf die Zerstörung essentieller Grundlagen des Lebens einer Bevölkerungsgruppe gerichtet ist mit dem Ziel, die Gruppe zu vernichten. …

Genozid hat zwei Phasen: Eine erste, bei der die typischen Eigenschaften und Lebensweisen der unterdrückten Gruppe zerstört werden und eine zweite, bei der die Eigenschaften und Lebensweise der unterdrückenden Bevölkerungsgruppe der unterdrückten aufgezwungen wird. Diese Aufzwingung wiederum kann erfolgen, indem die unterdrückte Bevölkerungsgruppe bleiben darf oder sie wird sogar nur dem Gebiet allein aufgezwungen, indem die Bevölkerung beseitigt wird und eine Kolonisierung dieses Gebiets durch die unterdrückende Bevölkerungsgruppe folgt.“ Nachzulesen auf Wikipedia im Eintrag über den polnisch-jüdischen Juristen und Friedensforscher Raphael Lemkin.

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Blonde Frau, dunkler Mann

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