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Nora Illi und der verschleierte Verstand

Nicht zum ersten Mal macht eine vollverschleierte Schweizerin Schlagzeilen in Österreich. Fast entsteht der Eindruck, dass sie ihr medienwirksames Auftreten so wählte, dass es auch wegen der Regierungsverhandlungen maximale Aufmerksamkeit hat. Natürlich entfalten Konvertiten und da ganz besonders Konvertitinnen mehr Wirksamkeit als Muslime aus muslimischen Ländern. Da Österreich seit 1. Oktober ein verunglücktes Vollverschleierungsverbot hat (das auch Verkleidungen und Vermummung erfasst), fand Illi auch leicht einen Anknüpfungspunkt für ihre Aktionen. Dinge nicht beim Namen zu nennen aus erzeugter Angst zu diskriminieren ist eine der Schwächen des Westens, bei der Illi und Co. ansetzen.  Dabei wäre die Bevölkerung mehrheitlich sicher dafür, auch das Kopftuch zu verbieten, doch die Politik darf dem nicht Rechnung tragen. Illi und Ihresgleichen haben mindestens zwei (verborgene) Gesichter, das eine für die Presse und das andere für Auftritte unter Ihresgleichen, etwa in Moscheen.

„Servus TV“ wird oft kritisiert, weil es von anderen Zugedecktes anspricht, sodass Aufnahmen von Illi, die vom Wiener Ex-SPÖ-Gemeindepolitiker Amir El Shamy in eine Moschee eingeladen  wurde, dem Sender zugespielt wurden. Sie sagte etwa: „Wir können nicht sagen, dass wir einen Teil der Gesetze respektieren und der andere ist kufr (nur für die Ungläubigen, Anm.). Konsequenterweise müsste ich sagen: ALLE Gesetze sind kufr. Und man müsste sich auch nicht mehr an die Gesetze halten.“  Zur Staatsgewalt meinte sie: „Man kann schon sagen, man will keinen Konflikt mit dem Staat – das können wir (nur, Anm.) in Friedenszeiten!“ Liberalem Islam erteilt sie dort, wo sie keine Fernsehkameras vermuitete, eine Absage, denn „so wird versucht, den Islam zu schwächen“, was sie als Kampfansage, sprich Bürgerkrieg versteht. Prompt forderte die FPÖ ein Einreiseverbot und ebenso flott interviewte oe24.tv Illi in der Schweiz.

Nora Illi im Interview

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Happy Scharia mit Linda Sarsour

Die amerikanische Zeitschrift „Glamour“ hat die Scharia-Verfechterin Linda Sarsour zur Frau des Jahres gekürt, weil sie den „Women’s March“ im Jänner mitorganisiert hat. Und zwar, weil sie sich angeblich für Frauenrechte einsetzt. Z. B. auf Manal al-Sharif trifft das wirklich zu, denn sie ging für das Recht Auto zu fahren ins Gefängnis. Sarsour ist antisemitisch und frauenfeindlich, wird aber unter dem Etikett einer angeblichen Kämpferin für soziale Gerechtigkeit dauernd interviewt. „Glamour“ macht dabei in doppelter Hinsicht auf Orwell, denn das Magazin verbindet Mode und Kosmetik mit Feminismus. Sarsour ist ja anti-Glamour, meint der kanadische Moderator Ezra Levant, und natürlich ist sie auch antifeministisch. Frauenrechte bedeutet in Hinblick auf den Islam etwa, gegen den Kopftuchzwang und gegen Kinderehen zu sein. Doch Sarsour preist auf Twitter das saudische System, weil es dort bezahlten Mutterschaftsurlaub gibt. Sie wurde mit 17 in einer arrangierten Ehe verheiratet und war im Alter von 24 bereits Mutter von zwei Kindern und tingelt seit ein paar Jahren zu Konferenzen und Talkshows.

Bei uns wurde sie mit dem Women’s March auch bekannt, da die Männer hinter Musliminnen stolz auf sie verwiesen. Beim Marsch zeigte die Zeichnung einer mit der US-Flagge verschleierten Frau im Stil von Obamas “ Hope“, wohin die Reise gehen soll. mehr als 50 der teilnehmenden Organisationen wurden von George Soros unterstützt, darunter auch Sarsours Arab-American Association of New York  (und im März wurde sie von Soros zu einem Meeting eingeladen). Im Juni war Sarsour wieder unter den Organisatoren einer Soros-finanzierten Anti-Trump-Veranstaltung, nämlich des „March for Truth“, und wenig später fand man sie u.a. mit Amy Goodman („Democracy Now“) und Alexander Soros beim „Peoples‘ Summit„.  Nach Hurrikan Harvey sammelte Sarsour Spenden für eine auch von Soros geförderte Organisation. Dass Einschränkung von Frauenrechten als Feminismus verkauft wird, wollen viele nicht verstehen, und auch nicht, dass Sarsour und Co. eine geschlechtergetrennte Gesellschaft vorschwebt. Anklänge davon kann frau z.B. bei Pro-Kopftuch-Demos wie Anfang Februar 2017 in Wien sehen, wo es einen Frauen- und einen Männerblock gab.

Ezra Levant und Pamela Geller über Linda Sarsour

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