Schlagwort-Archive: Faschismus

Das Trump-Trauma

Frauen in den USA sind angeblich durch Trumps Wahl „traumatisiert“, sagt die Genderforscherin Dana Brown in einem Interview. Zugleich wird unser „Trauma“ weiter gefüttert, indem uns Medien mit Trump-Hitler-Vergleichen überhäufen. Es geht hier nicht darum, wer von Wahn erfasst wurde und warum, sondern um einfache Rezepte gegen vermeintliche Post Trump Stress Disorder. Dass weisse Frauen mehrheitlich für Trump stimmten, kann sich Frau Brown von der Chatham University in Pennsylvania leicht erklären: „Weisse Frauen, vor allem weisse verheiratete Frauen, wählen historisch gesehen immer republikanisch. Wir nennen diese Frauen Sicherheitsmütter oder Soccer-Moms. Die Sicherheit für ihre Kinder, die Familie und das Land ist für sie im Vordergrund. In diesem Jahr aber stand ihr Entscheid auf der Kippe, davon bin ich überzeugt. Untersuchungen zeigen, dass viele Wählerinnen verärgert waren über Trumps Äusserungen.

Sie haben gehadert, sich am Ende aber für ihn entschieden, weil er Jobs zurückbringen und die Kriminalität bekämpfen will. Weil er eben Sicherheit verspricht. Hillary Clinton hingegen wurde für ihren Umgang mit den E-Mails kritisiert. Die Medien behaupteten, sie habe Geheiminformationen weiterverbreitet. Für sicherheitsliebende Soccer-Moms wurde sie so untragbar.“ Man beachte, dass sie die Darstellung Trumps im Mainstream für seriös hält und voraussetzt, dass Frauen Sicherheit eigentlich ablehnen müssten. Für sie wie für den interviewenden Schweizer Tagesanzeiger ist außerdem die Gleichsetzung Hillary Clintons mit Frauenrechten selbstverständlich.

Dana Brown in einem Interview 2013

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Was wir von den USA lernen können

Wie der öffentliche Diskurs auch bei uns gesteuert wird, kann man sich anhand von US-Beispielen gut ansehen. Was jenseits des Atlantik versucht wird, landet früher oder später auch bei uns; und wenn bei uns rund um Wahlen gerne die Faschismuskeule eingesetzt wird, findet sie in den USA ebenfalls. Dass meist einfach auf Europa angewendet wird, was in Amerika gewissen Erfolg verzeichnet, kann man an Beschwerden bei uns erkennen über „zuviel Weißheit“ auch ohne dass es hier die Soros-Organisation „Black Lives Matter“ gibt.

Dass Donald Trump zum Präsidenten gewählt wurde, wollen viele immer noch nicht verkraften. Es wird Demonstrationen zur Inauguration geben (die der Fake News Mainstream auch bei uns bewirbt) und die Initiative „Refuse Fascism“ leistete sich ein ganzseitiges Inserat in der „New York Times“ um Trump zum Faschisten zu stempeln. Diese „Antifaschisten“ wollen auch nach Washington ziehen, wie ein Aufruf auf ihrer Webseite zeigt: „Join The #NOFASCISTUSA Caravan to Washington DC! Leaving from Los Angeles  Sunday January 8“. Man findet bei den Unterstützerinnen und Unterstützern Bill Ayers (ehemals bei den Weathermen und Berater von Barack Obama), Cornel West (kommunistischer Autor), Carl Dix (Revolutionäre Kommunistische Partei der USA) oder Eve Ensler (Vagina-Monologe und One Billion Rising).

refusefRefuse Fascism

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Warum Frauen Frauen verraten

Frauensolidarität war gestern, 2017 ist mehr denn je der Verrat von Frauen an Frauen angesagt. Einst galt die Maxime, dass Frauen, die aufgrund ihrer Lebensumstände mehr wissen als andere Frauen oder mehr Spielraum haben, sich für andere einsetzen und sie unterstützen, da „Sisterhood“ nun mal „powerful“ ist. Es sind aber gerade Frauen, die von Gewalt gegen Frauen durch illegale Einwanderer zu Silvester ablenken, indem sie sich über „Racial Profiling“ empören. Jene Frauen und Frauenorganisationen, die nach den Übergriffen letztes Jahr in Köln und anderen Städten „rassistische Hetze“ befürchteten und eifrig auf Übergriffe Einheimischer hinwiesen, durften auch heuer nicht fehlen.

Wenn man weiß, dass der Regime Changer George Soros Projekte u.a. gegen „Racial Profiling“ im Sinne seiner Destabilisierungsagenda fördert, sollte man darauf hinweisen, aber nicht bei dieser Erklärung stehenbleiben. Denn wenn ausgerechnet Frauen, also die Zielobjekte von sexueller Gewalt, die Gefahr verharmlosen und von ihr ablenken, soll dies signalisieren, dass die öffentliche Ordnung und Sicherheit keineswegs gefährdet ist. In Wahrheit hat die Polizei gerade noch einmal das Schlimmste verhindern können; In Köln wäre ohne massive Präsenz das Gleiche wie vor einem Jahr passiert. In dieser Situation wurden Männer von „nordafrikanischem Aussehen“ rigoros kontrolliert, die intern „Nafris“ (nordafrikanische Intensivtäter) genannt werden. Wie 2016 Massengewalt gegen Frauen mit „rassistischer Hetze“ (= dagegen aufstehen) gleichgesetzt wurde, sollen wir uns heute um die armen Opfer von „Racial Profiling“ sorgen.

racialpSimone Peter (Vorsitzende der Grünen)

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