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Propaganda mit dem Tod einer Ärztin

Die oberösterreichische Ärztin Lisa-Maria Kellermayr war oft in den Medien, wenn es darum ging, C-Propaganda mitzutragen und Druck auf uns auszuüben. Sie erhielt Drohbriefe, die ihr sehr zusetzten, dürfte sich auch mit einer vor wenigen Monaten eröffneten eigenen Praxis (siehe Interview mit Ex-SPÖ-Mandatar Josef Broukal im April 2021) übernommen haben und beging nun Suizid. Sofort wurde ihr Tod dazu benutzt, auf „Impfgegner“ mit allen möglichen wenig schmeichelhaften Bezeichnungen einzuprügeln. Wie zu erwarten wird es auch dazu verwendet, wieder einmal einen auf „Yes we care“ auf dem Wiener Stephansplatz (am Montag) zu machen. Wenn man Menschen für Propaganda benutzt, gibt es nichts Perfideres, als einer nicht beteiligten Gruppe zu unterstellen, für den Tod anderer verantwortlich zu sein. Wer sich besonders empört, ist auch vorne mit dabei, wenn es darum geht, andere einzuschüchtern und für ihre Entscheidungen zu maßregeln.

Es werden natürlich Grenzen überschritten in einer erzeugten Hysterie, die einige an organisierte Reaktionen auf den Tod von George Floyd erinnern, in den auch alles reingepackt wurde, was eine Gruppe erreichen wollte. Hier werden wir alles möglichst nüchtern untersuchen, wobei mir zugute kommt, dass ich auch mit Drohungen vertraut bin. Wie Kellermayr tickte, wenn sie dem offiziellen Narrativ folgte, sehen wir unten. Zunächst wurde sie bekannt, weil sie in der Behandlung von C ein Asthmaspray mit Butesoniden einsetzte, dessen Wirksamkeit sich wissenschaftlich nicht nachweisen liess. Dass Kellermayr stets voll auf Linie war, sah man bei medialen Auftritten ebenso wie bei einem Gastkommentar im „Standard“ im November 2021.

Ein Tweet von Kellermayr

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Ist Widerstand zwecklos?

Dieser Titel ist mehr als nur ein Wortspiel, weil unser Widerstand gegen das C-Regime ohne viel Aufwand noch effizienter sein kann. Gerne wird auf die internationale Ebene Bezug genommen, auf Akteure, die man sicher nie persönlich zur Rede stellen kann. Anders verhält es sich bei denen, die wir als Handlanger vor Ort erleben und die zu zweifeln beginnen. Man konfrontiert sie viel zu wenig und sollte mit fundierten Infos an sie herantreten, und zwar auch zu Netzwerken in der Politik. Es sind in der Praxis wenige von vielen C-Widersprüchen und Absurditäten, die z.B. dafür sorgen, dass jemand doch nicht mit der Partei beim Beschluss des Impfzwanges stimmt. Ich redete mit dem Pressesprecher des SPÖ-Abgeordneten Josef Muchitsch, und es zeigte sich, dass es viele fast nur positive Rückmeldungen gab. Ausschlaggebend war für Muchitsch, dass Arbeiten mit 3 G, aber Einkaufen mit 2 G absolut widersinnig und auch ungerecht sind.

Der Sprecher gab zu, dass in der Partei sonst viel zu wenig kommuniziert wird, gerade was C betrifft und sie es besser machen wollen. Dass eine Agenda (wie etwa in Inside Corona von Thomas Röper beschrieben) in vielen Ländern umgesetzt wird, sieht man gerade auch in Deutschland, wo der Bundestag am 26. Jänner damit begann, ebenfalls einen Impfzwang auf Schiene zu bringen. Reden und Redner klingen austauschbar, was an den Beschluss des Impfzwanges im Nationalrat am 20. Jänner erinnert. Bei uns ist überall zu lesen, dass die Impfpflicht ab 1. Februar gilt (am 29. Jänner gibt es wieder eine grosse Demo in Wien). Nun wurde der „Lockdown für Ungeimpfte“ mit 31. Jänner aufgehoben, was reiner Pflanz ist, weil sie nach wie vor keine Veranstaltungen und Lokale besuchen und fast nirgendwo einkaufen „dürfen“. Die ÖVP schiebt die Verarsche auf die Grünen, die unbedingt an 2 G festhalten wollen. Nicht nur das Beispiel Muchitsch zeigt, dass man nicht zum totalen C-Experten mutiert sein muss, um es erstens zu merken und zweitens mit anderen zu diskutieren, denen es noch schwerfällt, das C-Narrativ aufzugeben.

Verarschen können wir uns selbst

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Widerstand: Der Jänner wird entscheidend

Uns trennt noch ein knappes Monat von der geplanten Einführung einer Corona-Impfpflicht. Auch wenn der Widerstand immer stärker wird, sollten wir realistisch bleiben, denn die Regierung verbindet ihr Schicksal damit. Man merkt dies an Aussagen von Kanzler Karl Nehammer und auch daran, dass nun auch Zuckerbrot in Form von 500 Euro angeboten werden soll. Zugleich gibt es immer mehr Stellungnahmen auf der Parlamentswebseite zur Impfpflicht und damit verbundenen Gesetzesentwürfen. Die ARGE Daten weist in ihrer Stellungnahme darauf hin, dass automatisch Strafbescheide an alle ausgeschickt werden sollen, die nicht als „geimpft“ aufscheinen. Damit wird unser bisheriges Rechtsverständnis auf den Kopf gestellt und wir wissen, dass auch „Geimpfte“ rasch zu „Ungeimpften“ mutieren können; man rechnet aber mit einer Flut an Einsprüchen.

Es wird kein bösartiges Klischee ausgelassen, um die Menschen zu diffamieren, die jeden Tag in vielen Orten Spazierengehen. Besonders einfallsreich ist das nicht, doch man versucht häufig, es „wissenschaftlich“ zu untermauern. Neulich wurden Daten der Statistik Austria herangezogen, die freilich davon ausgeht, dass „Geimpfte“ diesen Status freudig und freiwillig errungen haben. Diese seien alles in allem höher gebildet als „wir“ und imstande, Peer Reviews auf Englisch zu lesen. Nun informieren „wir“ uns häufig auch keineswegs nur auf Englisch, aber „sie“ blenden vollkommen aus, dass „wir“ ihnen ja vergeblich internationale Experten empfehlen. Die des Englischen mächtige „Bildungselite“ konnte dann leider nichts mit einem englischsprachigen Text von mir zum Netzwerk des Oligarchen Oleg Deripaska anfangen. Dabei wird er ja manchmal erwähnt, wenn es um seinen Geschäftspartner Siegfried Wolf geht, der nicht nur bei der ÖVP andockt. Ausserdem hat die Eurofighter-Affäre, die ihn einholt, viele Facetten, die der Mainstream nie behandelt hat.

Kundgebung am 30. Dezember in Wien

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Widerstand wirkt

In Österreich und Deutschland wird auch über Weihnachten demonstriert, und der Widerstand scheint Wirkung zu zeigen. Es wurde versucht, mit einem „Lichtermeer“ zu kontern, für das alles aufgeboten wurde. Auf diesen Trick fallen aber immer mehr Menschen nicht mehr rein, sondern gehen selbst mit Fackeln, Kerzen und Lichtern auf die Strasse. Es sieht auch so aus, als werde beim Impfzwang zurückgerudert, jedoch unter dem fadenscheinigen Vorwand, es könnte sein, dass „die Impfung“ nicht wirkt. Das aber war von Anfang an klar, wobei Menschen noch gut dran sind, wenn sie nicht an „Nebenwirkungen“ leiden oder gar sterben. Es gibt mit jedem Tag mehr Stellungnahmen auf der Webseite des Parlaments zum Ministerialentwurf zur Impfpflicht (164/ME) und zu einem dann nachgereichten selbständigen Antrag (2173/A) der Abgeordneten Gabriele Schwarz und Ralph Schallmeier.

Vor einem Jahr wurde das grosse „Impfen“ noch mit Sebastian Kurz als Bundeskanzler gestartet, der sich jetzt in die USA vertschüsst. Nach ihm die Sintflut, als ob er nicht Corona-Panikmache und Rekordschulden zurücklassen würde; doch er soll zu Palantir gehen, wo man am Pushen einer globalen digitalen ID beteiligt ist. Im Grunde ist es egal, wer ihm nachweint oder nachtritt, solange er nicht zur Verantwortung gezogen wird. Nach wie vor tun viele so, als habe nur die „türkise“ ÖVP mit Korruption zu tun, wie wenn zum Beispiel der Kurz-Förderer Siegfried Wolf nicht auch mit Alfred Gusenbauer und Hans Peter Haselsteiner verbunden wäre. Dass Medien beim Erzeugen einer Plandemie unverzichtbar sind, schienen diese gerade über die Feiertage extra unter Beweis stellen zu wollen. Dabei denke ich gar nicht mal an unsägliche Rat-Schläge, wie „man“ zu Weihnachten mit „Ungeimpften“ umgehen soll. Denn wer dies nicht ignoriert, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen. Es ist auch keine Überraschung, dass uns schon wieder eine „Studie“ diskreditieren soll, die dann viele zitieren. Ich meine aber, dass uns die Art und Weise, wie unsere Gegner nach wie vor präsent sind, dabei hilft, unsere Position einzuschätzen.

26. Dezember am Heldenplatz

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Ohne Medien keine Pandemie

Das symbiotische Verhältnis des Mainstream zur Politik macht es möglich, dass die Presse zum Panik-Superspreader wird und Politiker unter Druck setzt. Zugleich berichtet man über Korruption nur sehr selektiv, gerade genug, um noch den Schein zu wahren. Verflechtungen sind stets von Bedeutung, etwa wenn oe24.at mit CNN kooperiert, das wie AstraZeneca und Pfizer zum Imperium von Blackrock gehört. Wegen „Omikron“ wird erneut ein Gang zugelegt inklusive einer verspäteten Bekanntgabe von „Verschärfungen“ im Bundeskanzleramt. Erstmals sehen wir die neue gesamtstaatliche P(l)andemiekoordination GECKO in Aktion, jedoch ohne den erkrankten Leiter Generalmajor Rudolf Striedinger. Es scheint, dass die von vielen nur mehr als Marionette wahrgenommene Regierung zurückweicht und nichts über die Feiertage verlangt, was ohnehin niemand einhalten wird. Das ändert jedoch nichts am Verbreiten von Desinformationen, das mit Statements aus der Politik nicht getan ist, sondern vollen Einsatz der Medien erfordert. Nicht nur bei Journalisten, sondern auch bei diversen Gästen unter anderem bei oe24.at kann man beobachten, dass dauernd von „wir“ die Rede ist, als würden sie Verantwortung tragen. Dass die Grenzen zwischen Journalismus und Politik längst verwischt sind, sieht man auch bei der Affäre um Sexismus im „Falter“. Wenn es um Korruption geht, glauben einige immer noch, dass in diesem Fall tatsächlich aufgedeckt wird. Die Chats des ehemaligen ÖBAG-Chefs Thomas Schmid sind dafür eine unerschöpfliche Quelle, etwa wenn er meint, dass die ÖVP eine Hure der Reichen sei.

Es geht konkret um den Geschäftspartner des Oligarchen Oleg Deripaska Siegfried Wolf, der jedoch nicht nur mit Sebastian Kurz, sondern z.B. auch mit Alfred Gusenbauer, Hans Peter Haselsteiner und Wolfgang Schüssel verbunden ist. Haselsteiner und Gusenbauer verdienten nebenbei bemerkt bis vor wenigen Monaten via Laborholding Lifebrain an Massentestungen. Wolf gehört dem Aufsichtsrat von Porsche an; der Porsche-Clan ist wiederum am „Falter“ beteiligt. Beim allwöchentlichen Protest gegen den Corona-Verrat auch der SPÖ skizzierte ich das Netzwerk von Wolf und Deripaska auszugsweise und fügte dann die Delikte hinzu, die das FBI Deripaska vorwirft. Es geht um Auftragsmord, Morddrohungen, Bestechung, Geldwäsche, Verbindungen zu einer Mafiaorganisation, Erpressung und Schutzgelderpressung. In den USA ist der ehemalige Agent des SWR Jewgeni Fokin für Deripaska aktiv; die russische Sberbank, in deren Tochter Sberbank Europe Siegfried Wolf Aufsichtsratsvorsitzender ist, wird auch vom SWR als „Front“ verwendet. Wolf wäre 2019 fast anstelle von Schmid ÖBAG-Chef geworden, doch Kurz fürchtete, dies sei zu heikel. Jetzt folgt Schmid Edith Hlawati von der Kanzlei Cerha und Hempel nach, welche die Sberbank Europe vertritt. Auch darauf wies ich vor der SPÖ-Zentrale hin, mit Verbindung zu Rene Benko, dessen rechte Hand Gusenbauer ist und der von der Sberbank Europe Kredit bekommt und an „Krone“ und „Kurier“ (mit „profil“ und „trend“) beteiligt ist. Da neben Polizei auch Verfassungsschutz vor Ort war, checkt dieser vielleicht doch, dass es größere Gefahren als Proteste für Freiheit und Demokratie gibt.

In der Löwelstrasse

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Erfolgreich Widerstand leisten

Aus vielen Ländern gibt es ermutigende Aufnahmen von Protesten gegen die via Corona durchgezogene Agenda von Impfzwang und Green Pass. Zugleich müssen wir dort Widerstand leisten, wo wir leben und erkennen, dass wir nur diese eine Chance haben. In Österreich mag es zwar schon wieder einen neuen Kanzler geben – die Corona-Agenda wird auf jeden Fall weiter durchgezogen. Manche scheinen dies immer noch nicht ernstzunehmen, sind aber grundsätzlich kritisch. Andere wiederum haben auch kein Problem mit der Androhung von Beugehaft für sogenannte Impfverweigerer. Man gewinnt beinahe den Eindruck, dass einige Männer noch nicht verstanden haben, dass es jetzt um alles geht, wie auch dieses neue Video von Nuoviso zeigt. Es kann aber sein, dass Frauen einerseits wegen der Kinder, andererseits aber auch wegen der Selbstbestimmung über ihren Körper dort rote Linien haben, wo Männer oft noch zögern. Bei Nuoviso wurde ein Bedürfnis nach Anerkennung durch diejenigen artikuliert, die dazu eingesetzt werden, eine Agenda durchzuziehen, die auch gegen die Nationalstaaten gerichtet ist. Es ist unter diesen Bedingungen nicht erstrebenswert, mit Personen zu diskutieren, die auch vor Corona keinen Millimeter vom Vorgegebenen abgewichen sind. Wenn man freilich Ansehen bei einer medial zur Unterdrückung eingesetzten Elite gewinnen will, mag man(n) um Beachtung ringen.

Das ist jedoch bereits eine Lektion, die immer mehr Menschen spätestens jetzt lernen – sie werden weder vom Mainstream noch von der Politik jemals fair behandelt. „Die Ungeimpften“, was für jeden steht, der nicht regelmässig am Experiment teilnimmt, werden beschimpft, verspottet, in die Enge getrieben und könnten irgendwann einmal zurückschlagen. Dass jeder früher oder später ein „Ungeimpfter“ ist, auch wenn ihm etwas ganz anderes versprochen wurde, hat sich noch nicht zu allen herumgesprochen. Stattdessen beobachtet man, dass die Verteidiger des Narrativs selbst Mainstream-Quellen komplett ausblenden, wenn sie nicht in den Kram passen. Diese Erfahrung machte auch der Psychiater Raphael Bonelli, der bei Servus TV das amerikanische CDC zu psychischer Belastung als Corona-Risikofaktor zitierte. Die anderen fielen über ihn her, vielleicht weil er das Wort „Angst“ verwendete, das ein Gefühl beschreibt, mit dem sie getriggert werden. Eine der anderen Teilnehmer war übrigens Katia Wagner von Krone TV, deren Name auch bei Ibizagate auftauchte. Bonelli stellte jedenfalls fest, dass die anderen Gäste völlig ausserhalb der Realität verortet sind.

Demo am 4.12. in Wien

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Korruption in Corona-Zeiten

Wie gehen Korruption und Corona zusammen, wenn es darum geht, wie Weichen für neue Regierungskonstellationen gestellt werden? Wenn wir nach Deutschland blicken, spielt auch die Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP mit einer Impfpflicht. Diese bringt bei uns zwar Türkisgrün aufs Tapet, doch die ÖVP wird heftig mit Korruptionsvorwürfen attackiert. Soll auf diese Weise der Weg geebnet werden für Neuwahlen und danach eine Koalition aus SPÖ, Grünen und NEOS? Auch die Entwicklung in den USA bietet Anhaltspunkte, denn Donald Trump bereitete mit seiner Operation Warp Speed bloss den Boden für Impfmandate, die jetzt mit Joe Biden durchgesetzt werden sollen. Bei uns ist die FPÖ paradoxer Weise gegen eine Impfpflicht, unterstützt jedoch Angriffe auf die ÖVP, die auf die Etablierung einer künftigen Ampelkoalition abzielen. Derzeit dreht sich die Auseinandersetzung darum, dass sich die Rechtsschutzbeauftragte im Justizministerium Gabriele Aicher von der Kanzlei Ainedter beraten liess, die auch Türkise bei Korruptionsermittlungen vertritt. Die Optik ist natürlich nicht günstig, aber wer sich darüber besonders heftig empört, übersieht geflissentlich, dass Johannes Zink Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Staatsanwälte der Korruptionsstaatsanwaltschaft und Peter Pilz vertritt. Zink war an Bord, als Doskozil 2017 als Verteidigungsminister Airbus anzeigte und von Pilz unterstützt auch mit ehemaligen Ukraine-Lobbying-Partnern von Alfred Gusenbauer eine Kampagne startete. Als der nun suspendierte Sektionschef Christian Pilnacek bei einer Besprechung zu verstehen gab, dass er nichts von Doskozils Anzeige hält, gingen Staatsanwälte mit Zink gegen ihn vor.

Nach der Pleite der Commerzialbank Mattersburg sollte die WKStA auch gegen Doskozil ermitteln, dessen Anwalt immer noch Zink ist, gab sich aber keine besondere Mühe. Um die ÖVP sukzessive in der Wählergunst zum Vorteil von Doskozil und Co. zu beschädigen, inszeniert sich Pilz jetzt als Opfer, das auf Zink vertraut. Der Anwalt ist ausserdem Aufsichtsrat bei den Kulturbetrieben Burgenland, zu denen Ex-Minister Norbert Darabos abgeschoben wurde, den Doskozil und Pilz zum Nutzen Gusenbauers gegenüber der WKSTA eintunkten. Was ich hier kurz zusammenfasste, müsste doch eigentlich auch das Antikorruptionsbegehren auf den Plan rufen, das dazu jedoch schweigt, während es Aichers Rücktritt fordert. Es ist jedoch aufs Engste mit den Netzwerken verbunden, zu denen auch Doskozil gehört. Der Umgang mit Darabos ist schlicht Kollateralschaden, wobei die immer grössere Opposition gegen das Corona-Diktat in der Bevölkerung von ihm nicht das Geringste zu erwarten hat. In der SPÖ ist wie bei den Grünen kein Millimeter Raum für Kritik, sodass viele nur mehr austreten können. Man beachte aber, dass die Grünen sich auf die Seite von Doskozil, Pilz, Zink und WKStA auch gegenüber dem Koalitionspartner ÖVP schlagen. Die unten abgebildete Titelseite des „Falter“ weist in die Richtung, in die es nun gehen soll; eine passende Umfrage gibt es auch schon.

„Falter“ für Doskozil

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Regierung macht mobil gegen „Corona-Verschwörungstheoretiker“

Die Pressekonferenz, welche Innenminister Karl Nehammer und Kanzleramtsministerin Susanne Raab heute gaben, kann man eigentlich in wenigen Sätzen zusammenfassen. Denn der Titel lautete „Das Phänomen der Verschwörungstheorie in Zeiten der Covid 19-Pandemie“, was schon zum Hinweis führen muss, dass die WHO die Pandemiekriterien so änderte, dass die blosse Möglichkeit einer Pandemie ausreicht. Ausserdem ist Covid 19 genaugenommen nicht nachgewiesen, weil es nur Isolate von Mutationen gibt, die jedes Virus hat. Sehen wir uns einmal ein paar jener Corona-bezogenen Presseaussendungen an, die es seit der PK-Ankündigung am Feiertag gab: Die neue Partei Menschen – Freiheit – Grundrechte warnt vor der Gefährdung Jugendlicher durch mRNA-Impfungen. Die FPÖ Wien stellt fest, dass die 3 G-Regel (geimpft, getestet oder genesen) die Gastronomie in den Ruin treibe. Die Metalltechnische Industrie meldet einen starken Produktionsrückgang 2020, sieht aber auch Anzeichen für Erholung 2021.

Wiederum die FPÖ befürchtet einen Impfzwang, wenn „kostenlose“ Tests nach dem Sommer auslaufen sollen. Und die SPÖ sieht Corona auch als Krise der Gemeinden, die verstärkt finanziell belastet sind; der Grüne Pass war bloss Inszenierung und Marketing-Schmäh. Das könnte endlos weitergehen, weil nach wie vor fast alles Corona-Bezug hat – der deutsche Journalist Flo Osrainik hat für sein Buch „Das Corona-Dossier“ widersprüchliche Meldungen ausgewertet, die es nicht geben würde, hätten wir es wirklich mit einer gefährlichen Pandemie zu tun. Jeder kann dies auch anhand von Alltagserfahrungen überprüfen: beim Lokalbesuch wie gesagt die 3 Gs, in der U-Bahn dichtgedrängt mit FFP2-Masken (eigentlich Staubschutz, und war da nicht mal etwas mit der Hygiene Austria?) und am Donaukanal unmaskierte Massen. Jubelmeldungen über sinkende Inzidenzen, die immer Luftschlösser waren, weil man mit PCR-Tests zwar Fragmente auch von (alten) Viren feststellen kann, dies aber nichts mit Infektion oder Krankheit zu tun hat. Der sogenannte Drosten-Test ist selbst eine Mutation, und zwar des von Kary Mullis entwickelten PCR-Verfahrens, und das, ohne Sars-CoV-2 zu isolieren.

Von der Realität übertroffene Satire

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Rudi Anschobers Leid hat ein Ende

Weil der Gesundheitsminister heute seinen Rücktritt mit nächstem Montag bekanntgegeben hat, machen ihn manche geschwind zum Märtyrer. Man sieht dies auch gut bei Presseaussendungen zum Thema, wo selbst seine Kritiker dann den schwarzen Peter der ÖVP zuschieben. Tatsächlich sollte man die Vorgänge aber eher nüchtern betrachten, zumal auch der Nachfolger in einem sehr engen Verhältnis zu Bundespräsident Alexander van der Bellen steht. Wolfgang Mückstein ist Arzt auch van der Bellens und engagiert sich als Grüner in der Ärztekammer, also dort, wo alles der Corona-Farce geopfert wird. Ehe Anschober seinen Rücktritt bekanntgab, lobte der Hawerer von Peter Pilz, Wolfgang Fellner, ihn als „einen der sympathischesten Politiker überhaupt“; er hatte ihn ja auch immer wieder zu Gast. Anschober sei so eng mit van der Bellen, wie ja auch Vizekanzler Werner Kogler; die Genannten hätten mit Peter Pilz „die Grünen praktisch neu aufgebaut“. Gemeint ist wohl, dass Pilz bei einem Bundeskongress im Dezember 1993 mit dem Quereinsteiger van der Bellen auftauchte, der vier Jahre später Parteichef wurde. Gemeint ist auch eine Partei, in der es normal war, dass Pilz andere verleumdete, bedrohte und beschimpfte, dass diejenigen aus dem Hinterhalt attackiert wurden, die sich nicht den Plänen der Hintermänner von Pilz fügten. Man sollte sich aus heutiger Sicht damit befassen, was Pilz schon in den 1980er Jahren mit van der Bellen und Heinz Fischer verband.

Nüchterne Fakten nicht zuletzt auch zur „grössten Pandemie seit 100 Jahren“, auf die sich Anschober berief, sind notwendig, um nicht auf den Schmus reinzufallen, den er heute von sich gab. Wenn Anschober von Kreislaufkollapsen und Überlastung spricht, so ist das nicht wirklich von Bedeutung angesichts dessen, was er der Bevölkerung seit Monaten zumutet, und da eben auch Schulkindern, von denen er viel verstehen sollte. Fellner trägt zur Verwirrung bei, indem er sich als intimer Kenner politischer Vorgänge gibt, der quasi das Ohr an Telefonaten Anschobers hat. Er will uns weismachen, dass dieser zu spät zu seiner PK komme, weil er gerade noch van der Bellen anrufe. Man muss falsche Vorstellungen von normalem politischem Alltag kreieren, um Ungewöhnliches und Besorgniserregendes zu kaschieren. Anschober selbst sprach dann davon, dass er seit Morddrohungen im November von der Cobra beschützt werde; das unbefangene Gespräch mit Menschen in der Westbahn deshalb nicht mehr möglich, das für ihn eine wichtige Energiequelle war.

Anschobers Pressestatement

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Wie lange hält sich die Regierung Kurz noch?

Man kann die Anzeichen dafür kaum übersehen, dass es mit der Regierung Kurz nach etwas mehr als einem Jahr zu Ende geht. Zugleich aber findet politischer Austausch nach wie vor in erster Linie dort statt, wo das türkisgrüne Sündenregister mit eingebrockt wurde. Und zwar im Mainstream, mit Journalisten, die Propaganda mit Wahrheit verwechseln, und die handverlesene andere Stimmen zitieren (Politiker, Interessensvertreter, Experten). Weil man nicht nicht kommunizieren kann, beeinflussen sich all diese Personen gegenseitig und schaffen ein Narrativ. Es bilden sich auch andere meist virtuelle Gruppen, die nicht deswegen frei von Irrwegen sind, weil sie eine Alternative darstellen wollen, denn auch sie nehmen aufeinander Einfluss. Unter den so umrissenen Rahmenbedingungen wird die Luft für Sebastian Kurz und Co. jedoch immer dünner, und das nicht, weil – wie „alternativ“ gerne geglaubt wird – „Donald Trump und die Patrioten uns alle retten werden“.

Eher schon geht es klassisch zu, weil sowohl ÖVP als auch Grüne immer mehr unter Druck geraten. Gerade dem kleineren Koalitionspartner wird vorgeworfen, jeden einzelnen politischen Grundsatz aufgegeben zu haben; deswegen versuchen einige, sich von der ÖVP demonstrativ abzugrenzen. Dazu trägt auch eine „Wiener Erklärung“ der Grünen bei, die dann doch keine Empfehlung sein soll, die Koalition zu verlassen. Was uns als stets neue „Corona-Massnahmen“ verkauft wird, kann man nur als aberwitzig bezeichnen, auch weil es völlige Realitätsferne der Regierung belegt. Nun soll man sich sowohl z.B. beim Friseur als auch in die Schule „hineintesten“, während Lokale weiterhin geschlossen bleiben. Alle „Massnahmen“ basieren auf Täuschung, wenn wir an den Missbrauch des PCR-Verfahrens oder an mit „der Impfung“ verbundene Versprechen. Am 4. Februar gibt es eine Sondersitzung des Nationalrates unter dem Motto der untersagten Kundgebung am 31. Jänner „Für die Freiheit“, bei der die FPÖ Innenminister Karl Nehammer das Misstrauen aussprechen wird.

Grüne Flucht nach vorne? 

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