Die Wahrheit über die Wehrpflicht-Volksbefragung

Am 20. Jänner 2013 entschieden sich 60 % der Personen, die an einer Volksbefragung teilnahmen, für die Beibehaltung der Wehrpflicht. Seither wird jedes Jahr der „Tag der Wehrpflicht“ begangen, zeitweise virtuell „wegen Corona“. Dieses Jahr beginnt das Programm um 15 Uhr im Haus der Industrie in Wien; das Thema ist der Aufbauplan 2032 des Bundesheers; es gibt auch Livestream. Bevor wir uns fragen, ob sich da nicht bloss heisse Luft in einem Zifferndreher (von wegen 2023) verbirgt, gehen wir zehn Jahre zurück. Videos von „damals“ findet man kaum mehr; es wird aber einiges zur Wehrpflichtdebatte in Deutschland geboten, mit der jetzt der neue Verteidigungsminister Boris Pistorius konfrontiert ist. Genau genommen ist die Wehrpflicht nur ausgesetzt, was auf Minister Karl Theodor zu Guttenberg zurückgeht. Wir kennen ihn seither als Lobbyist für Wirecard und als regelmässigen Gast der Atos-Gipfelgespräche, was ihn mit Gerald Gerstbauer und der Österreichisch-aserbaidschanischen Handelskammer, Alfred Gusenbauer, Gabriel Lansky und Peter Kaiser verbindet.

Ein Video von 2013 sehen wir unten, weil es die FPÖ auf Youtube gestellt hat. Der frühere Parteichef Heinz Christian Strache war pro Wehrpflicht und diskutierte im ORF u.a. mit SPÖ-Klubobmann Josef Cap, der sie abschaffen wollte. Cap war geschäftsführender Klubobmann der SPÖ, als diese mit Gusenbauer als Klubobmann in Opposition war. Nach der Wahl im Herbst 2013 wurde er geschäftsführender Präsident des Renner-Instituts, dessen Präsident Gusenbauer geblieben war, als er nicht mehr Parteivorsitzender war. Zwar wurde beteuert, dass Gusenbauer ehrenamtlich Präsident war; er nutzte das Renner-Institut aber für seine Lobbying- und Beratertätigkeiten. Dabei fällt auch auf, dass er seit 2013 Serbien berät, wo er Recherchen des kroatischen Journalisten Domagoj Margetic zufolge auch mit Geldwäsche zu tun hatte. In Serbien ist jetzt übrigens auch die Gruppe Wagner präsent, die mit 50.000 Mann in der Ukraine kämpft und mit dem Militärgeheimdienst GRU verbandelt ist.

Diskussion zur Wehrpflicht

Im Herbst 2012 wurden zwei Personenkomitees vorgestellt: „Einsatz für Österreich“ mit Erwin Hameseder, damals Raiffeisen-Landesbank Wien-Niederösterreich, inzwischen Raiffeisen-Generalanwalt und Milizbeauftragter des Bundesheers. Hameseder ist Stellverteter des Strabag-Aufsichtsratsvorsitzenden Alfred Gusenbauer. Raiffeisen ist nach wie vor in Russland aktiv wie viele österreichische Unternehmen. Auch Raiffeisen wäre dabei gewesen, hätte ein geplanter Langlauf-Event der Wirtschaftskammer für die „österreichische Business-Community“ in Moskau wie geplant stattgefunden. Die WKO ist wie Gabriel Lansky und viele andere in der Österreichisch-russischen Freundschaftsgesellschaft aktiv, zu deren Sponsoren auch Strabag, Wirecard und Signa (Gusenbauer im Aufsichtsrat) gehör(t)en. Das zweite Personenkomitee war „Unser Heer“ mit Gusenbauers Parteigenossen Hannes Androsch; prominente Unterstützer findet man heute bei einer Initiative gegen die Neutralität wieder. Androsch machte Deals unter anderem mit China und Raiffeisen; sein ehemaliger Sekretär Herbert Cordt ging zu Martin Schlaff, der mit Franz Vranitzky, Alfred Gusenbauer, Wolfgang Schüssel, Josef Taus, Christian Kern, Norbert Steger, Hameseders Vorgänger Christian Konrad und anderen verbunden ist und einer der Embargohändler der DDR war.

Aufbauplan 2032

Am 10. April 2008 berichtete der „trend“ unter dem Titel „Hannes Androsch: Der rote Magnat„, dass der ehemalige Vizekanzler und CA-Chef von Gusenbauer zum privaten Dinner gebeten wurde; er berät die BAWAG, mit der Schlaff dealte und Geschäfte machte er auch mit Hilfe von Ludwig Scharinger von der Raiffeisen-Landesbank Oberösterreich (später Präsident der Österreichisch-russischen Freundschaftsgesellschaft). Mit Raiffeisen und Ex-CA bzw. BAWAG-Beratung stehen einander in gewisser Weise Banken/Banker scheinbar gegenüber; einem ehemaligen KGB-Offizier zufolge siehe Blog des Forschers Jeff Nyquist sind österreichische Bankdirektoren immer für Russland tätig. Wir können da ruhig Vorsicht walten lassen, doch auch andere Punkte sprechen dafür, dass ein Netzwerk eine Farce mit zwei Personenkomitees durchzog. Dabei wirkte „Einsatz für Österreich“ etwas glaubwürdiger, weil viele das bestehende System kannten. „Unser Heer“ appellierte hingegen daran, sich etwas anderes vorzustellen, und verschwieg ein wesentliches Detail – dass es ohne Wehrpflicht keine Miliz mehr gibt, also nie und nimmer wie versprochen die Mobilmachungsstärke von 55.000 Mann gehalten werden kann. Seitens Raiffeisen und ÖVP (Innenministerin Johanna Mikl-Leitner und Außenminister Michael Spindelegger) wurde SPÖ-Verteidigungsminister Norbert Darabos immer wieder attackiert. Er war selbst hingegen insgeheim für die Beibehaltung der Wehrpflicht und „durfte“ fast nie auftreten, wurde aber stets abgeschottet, überwacht, unter Druck gesetzt.

Kanal 0punkt zum Bundesheer

Wenn heute britische Diplomaten davon sprechen, dass das Ministerium praktisch eine Abteilung der GRU ist, passt dies zu meinen Recherchen. Spindelegger und Co. lassen sich wie Gusenbauer und Co. dem Netzwerk russischer Subversion zuordnen; Darabos war da schlicht ein Störfaktor. Es ist alles gesagt über das Bundesheer, wenn es seinen Befehlshaber nicht schützte und illegale fremde „Weisungen“ ausführte (auch zum Vorteil von Raiffeisen und Strabag). Dessen Rolle bei illegaler Masseneinwanderung und „der Pandemie“ sind ebenfalls damit erklärt. Im eingangs verwendeten Video kamen auch Karlheinz Kopf (heute WKO), Eva Glawischnig (später Novomatic, Sponsor der ORFG) und Josef Bucher zu Wort. Bei der Wahl im Herbst 2013 flog das BZÖ mit Bucher aus dem Parlament; das Team Stronach behauptete sich und die NEOS zogen erstmals ein. Bei Frank Stronach und Magna sollten wir an Vranitzky als Aufsichtsrat (1997 bis 2011), Oleg Deripaskas Partner Siegfried Wolf und Spenden an die ORFG denken; Franz Schnabl war einmal Sicherheitschef bei Magna. Die NEOS werden von Hans Peter Haselsteiner gesponsert, der mit Raiffeisen Deripaskas Geschäftspartner bei der Strabag ist (bzw. jetzt sein Sohn Klemens); mit der Haselsteiner Familien-Privatstiftung mit Gusenbauer im Vorstand beteiligt er sich an Signa. 2007 besuchte Wladimir Putin mit Oligarchen Kanzler Gusenbauer (auch zur Freude Straches, aber auch Spindeleggers und natürlich der WKO) und schloss Milliardendeals mit der Strabag ab (Bautätigkeiten in Sotchi, Geschäfte mit Viktor Vekselberg, Einstieg Deripaskas bei der Strabag).

Neue Normalität @ Bundesheer-Risikobild

Medien waren immer Russlands Erfüllungsgehilfen, indem sie Darabos als angeblich nicht am Heer interessiert hinstellten, um seine Situation zu verschleiern. Aktuell erwähnt ihn etwa die „Wiener Zeitung“, an der absolut nichts erhaltenswert ist. Karlheinz Kopf sollte 2017 den Eurofighter-U-Ausschuss leiten, den Peter Pilz und Heinz Christian Strache auf Schiene brachten und der Darabos den schwarzen Peter für den von Gusenbauer gewollten Eurofighter-Vergleich zuschob; die Kanzlei Lansky unterstützte dies. Damals war der heutige Generalstabschef Rudolf Striedinger, der am Tag der Wehrpflicht sprechen wird, Leiter des Heeresabwehramts und deckte u.a. Geheimnisverrat an Pilz. Neben Striedinger – seit Corona auch als „GECKO-Kasperl“ bekannt – wird Verteidigungsministerin Klaudia Tanner auftreten. Den grossen Durchblick hat sie wohl nicht; sie war wie Innenminister Gerhard Karner einmal für Innenminister Ernst Strasser tätig (ehemals Präsident der ORFG); ihr Gatte Martin arbeitet für cafe+co, das über Leipnik-Lundenburger zu Raiffeisen gehört. Die Herren von der Offiziersgesellschaft und der Plattform Wehrhaftes Österreich mögen meine Recherchen überhaupt nicht und ignorieren sie weitestgehend. Die Diskussion heute mit den Wehrsprechern der Parteien, d.h. Friedrich Ofenauer (ÖVP), Robert Laimer (SPÖ), Volker Reifenberger (FPÖ), David Stögmüller (Grüne) und Douglas Hoyos (NEOS) wird die Wahrheit nicht mal ansatzweise streifen. Wenn Subversion und Infiltration nicht zu Konsequenzen führen, sondern alles vertuscht wird, ist klar, dass „Krisen“ nicht als gezielte Destabilisierung auf mehreren Ebenen erkannt werden, sondern scheinbar über uns hereinbrechen, um „bewältigt“ zu werden.

Jeder finanzielle Beitrag zu meinen aufwändigen Recherchen ist herzlich willkommen:
Alexandra Bader, Erste Bank, AT 592011100032875894 BIC GIBAATWWXXX

Vielen Dank!

Für Inputs und Feedback etc. bin ich auch telefonisch erreichbar unter +43 (0)66499809540

3 Kommentare zu „Die Wahrheit über die Wehrpflicht-Volksbefragung

  1. Auch zum russischen Netzwerk:

    Die Commerzbank geht gegen den Wirtschaftsprüfer EY vor:

    https://www.reuters.com/business/finance/germanys-commerzbank-sues-ey-wirecard-losses-2023-01-19/

    EY hätte den Betrug früher stoppen können.

    In Österreich prüfte TPA Wirecard wie die Commerzialbank Mattersburg und deren Mehrheitseigentümer; TPA ist eng mit Signa verbunden. EY ist auch in Österreich präsent und wird immer wieder in prominenten Fällen erwähnt. Eine frühere Mitarbeiterin von EY in Moskau ging zur Gazprom nach Wien und war dann auch im Aufsichtsrat der Strabag.

    Weil ich die Wirtschaftskammer erwähnte – Karlheinz Kopf, ihr Generalsekretär, wurde wegen einer 2018 beschlossenen Sonderpensionsregelung angezeigt:

    https://orf.at/stories/3302157/

    Auch zu WKO und Russland:

    https://www.semiosis.at/2022/02/24/putins-leute-oesterreichs/

    Am 16. Februar 2017 zeigte Doskozil überraschend Airbus an; es war klar, dass es einen Eurofighter UA geben wird und nicht Doris Bures (1. Nationalratspräsidentin), sondern nur Kopf (2. NR-Präsident) Vorsitzender sein kann. An diesem Tag interessierte er sich plötzlich für eine Wohnung in Michael Tojners Heumarkt-Projekt:

    https://www.profil.at/wirtschaft/heumarkt-mails-kurz-weiss-bescheid/401485597

    Er half im Eurofighter UA, Gusenbauers Verantwortung zu verschleiern. Wie auch Michaela Steinacker, damals bei Strabag/Raiffeisen tätig:

    https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20230119_OTS0146/steinacker-schaerfstes-korruptionsstrafgesetz-europas-ist-demokratiepolitische-errungenschaft

    Beim Tag der Wehrpflicht wurde Otto Pendl gelobt, dessen Nachfolger Robert Laimer an der Diskussion der Wehrsprecher teilnahm. Er ist Pendl ähnlich, was kein Kompliment ist. Auch Pendl vertuschte im UA die Rolle Gusenbauers, das SPÖ-Team wurde über eine Mitarbeiterin der Kanzlei Lansky koordiniert. Auch beim Antikorruptionsbegehren sind Lansky-Leute aktiv, Heinz Mayer und Michael Ikrath:

    https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20230119_OTS0170/antikorruptionsvolksbegehren-justizausschuss-hielt-vierstuendiges-expertinnenhearing-ab

    Lansky leitete das Gusenbauer-Personenkomitee 2006; das Lobbying für Kasachstan fädelte er ein; Gusenbauer ist Geschäftspartner von Lanskys Partner Ganzger. Medien zeigten am 20. Jänner Fotos vom Ball der Philharmoniker, wo Doris Bures mit Gerald Gerstbauer und dessen Gattin Kristina Sprenger posiert (-> Österreichisch-aserbaidschanische Handelskammer, Lansky – G. ist dessen Businesspartner -, Gusenbauer, Guttenberg…).

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  2. Ein kleine Ergänzung sei angebracht um einen nicht ganz unwesentlichen Teil der sog. Wahrheit zu dieser Befragung besser auszuleuchten. Diese Abstimmung wurde von der ÖVP gekapert, konkret ist damit die Schotter Mitzi*) aka. Maria Fekter gemeint und mit dem Zivildienst verknüpft, weswegen das Ergebnis über die Wehrpflicht selbst wenig aussagt. Die Befragung war aufgelegt medial manipuliert.

    *( Die Schotter Mitzi (without von delay usw…) ist ähnlich gelagert wie die Henni, die heißeste Feder aus dem NÖ Wahlkampf und in der ÖVP im Moment, wurde jedoch eiliger gerupft als ihr selbst lieb war. Schotter = Kleingeld und Maria Fekter war eine Zeitlalng/ eine Zeit lang Finanzministerin und folgte so einem strangen Typen aus NÖ nach.

    In der Praxis hat die Wehrpflicht wenig mit Verteidigungsbereitschaft zu tun. Die macht aus jungen Menschen bestenfalls Kanonenfutter. Es ist ähnlich dem Beratergeschäft, welches jenem dem Krieg an sich sehr nahe kommt, allein sind die Wunden weniger körperlicher Natur, schmerzen jedoch genauso über Jahre und heilen allein langsam. Denke einer an das bewusste Ausbrennen junger Menschen und noch viel schlimmer der Trend über die letzten Jahrzehnte das Formen von jungen Menschen im Sinne der Beratungsideologie eines zumeist großen Unternehmens. Ältere Berater sind zumeist Freelancer, da deren Geist nicht mehr formbar. Zurück zum Beratergeschäft, wer zu schwach ist, der geht unter und Kanonenfutter wäre mit dem Weilen in Besprechungsräumen im Rahmen von Projekten vergleichbar, in dessen Rahmen 12 Leute Wochen beschäftigt bleiben, wohl aber ein Profi auf dem Gebiet bspw. des SAP-Customizings eines Moduls den Job in einem Nachmittag erledigt. Die arbeiten großteils remote und das Team vorort spielt Berater. Das kann man sich am Schlachtfeld nicht leisten.

    in der IT herrscht Krieg und das seit Beginn an.

    Die Ergänzung zu Beginn ist für die Leser aus aller Herren Länder, denn die sind mit der Befragung wohl kaum vertraut, zumal die legendäre Aussage der Maria F. im Zusammenhang mit der EURO Krise fiel und zuvor die Hanni, oder ich liebkose sie lieber mit Henni, auch wenn sie schon lang keine Eier mehr legt und alle anderen in der Partei eher ihr und in den Weg, mit sinnesgleich ‚… haben kein Gefühl mit dem Gemeinsamen … Her mit dem Zaster, her mit der Marie usw…‘. (watch?v=HxVrA5T0Z4A). Am Ende stellte sich heraus, dass sie wohl eher eine parteiinterne Nachricht an die Zöglinge am Ballhausplatz schickte. Aber gut, wer weiß das so genau.

    Der Krieg hat sich einfach gewandelt und die Erziehungsmaßnahme Präsenzdienst, also Anwesenheit im Fokus, stellt für den Einzelnen im Sinne von übermütig ins offene Messer zu laufen eine Gefahr dar, wenn der Tag gekommen ist.

    Wer heute wehrhaft bleiben will, der sollte klein Beginnen, sich vor den Übergriffen aus Politik, Gesellschaft, sog. Wirtschaft (Werbung, Konsumpropaganda) sich seiner Haut erwehren und nicht für irgendwelche Gesellschaft zu den Schalmaienklängen der Verführer im Sinne eines Götzendienstes in den Krieg für alle anderen ziehen. Eine solche Wehrpflicht, auch wenn die Teilnahme freiwillig bliebe, das begrüßte ich schon heute.

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