Teil 8 der „streng geheimen Gusenbauer-Pilz-Chats“

Im achten Teil der „streng geheimen Gusenbauer-Pilz-Chats“, die fiktiv sind, aber auf Fakten beruhen, bleibt uns noch ein knappes Monat bis zur Wahl am 29. September 2019. Es können nur gewisse Details hier behandelt werden, da nach Ibizagate am 17. Mai 2019 eine grosse Anzahl an Puzzleteilen auftauchte. Die Hoffnung vieler war, dass auch die ÖVP und nicht nur die FPÖ bei der Wahl Verluste erleiden würde. Teil 1 der Chats befasste sich mit April 2016 bis Juli 2017, Teil 2 mit Juli bis November 2017, Teil 3 mit November 2017 bis März 2018, Teil 4 mit April bis September 2018, Teil 5 mit Oktober 2018 bis Jänner 2019, Teil 6 von Februar bis Mai 2019 und Teil 7 von Mai bis Juli 2019.

25. August 2019

Pilz: Servus, Gusi! Ibizagate läuft super, gell?
Gusenbauer: Servus, Peter! Meinst du das Buch oder die Razzia?
Pilz: Beides; dem Anwalt wird ja nix passieren!
Gusenbauer: Natürlich nicht. Ein bissl so tun als ob. Den Schein wahren, du weisst schon. Unabhängige Justiz!
Pilz: Und zur Not gibt’s ja gute Verbindungen zur Kammer, wie man hört.
Gusenbauer: Yep, Businesspartner der fleissigen Heidi. Vermarktet den Wolfgang und mich wirklich super. Solltest du auch probieren, du kannst ja auch reden.
Pilz: Vielen Dank, noch bin ich Abgeordneter! Aber was sagst zum Buch?
Gusenbauer: Willst meine ehrliche Meinung hören? Kinderkram!
Pilz: Was…wieso jetzt Kinderkram? Die Kollegen von der Süddeutschen haben sich doch sehr bemüht! Sicher, der Florian hat ihnen geholfen, aber dennoch…!
Gusenbauer: Hast du den Oligarchin-Quatsch gelesen? Die ‚Nichte‘ hat sich so verhalten wie sich der kleine Prolo aus Landstrasse das vorstellt! Musste zB bei der Schmiergeld-Sache sehr lachen! Das läuft ganz anders!
Pilz: Wovon du ja ein Lied singen kannst. Überall diese Baukräne in Wien…
Gusenbauer: Wirst du etwa übermütig? Es gibt gute Dokus darüber!
Pilz: Jedenfalls reicht das Buch fürs Publikum. Das wird aber den Basti immer noch wählen.
Gusenbauer: Und die Grünen – denk an deine maßvolle Kandidatur! Wir reden bald wieder miteinander!
Pilz: ‚Maßvoll’…du hast gut reden. Hallo? Hallo!

Doku mit Untertiteln über die Ivanovs

Der inhaftierte Regimegegner Alexej Nawalny befasste sich auch mit dem russischen Netzwerk in Österreich. Das Video wird deswegen eingebunden, weil Gusenbauer die Unterhaltung Heinz Christian Straches mit der falschen „Oligarchennichte„, die im Ibiza-Buch beschrieben wird, zu Recht als „Kinderkram“ bezeichnet. Dies erkennt man, wenn man damit die Recherchen des Nawalny-Teams z.B. über Vizeverteidigungsminister Timur Ivanov und seine (pro forma) Ex-Gattin Svetlana vergleicht, die bei Bauaufträgen des Ministeriums mitschneiden. Auf Social Media protzen sie mit luxuriösen Partys (auch mit Kreml-Sprecher Dmitri Peskow) und Urlauben u.a. in St. Tropez; es werden teure Uhren, Kleidung, Antiquitäten und Ikonen gekauft. Yachten oder Immobilien laufen schon mal auf die Nanny der jüngsten Kinder oder den Chauffeur des Vizeministers. Ivanov war zuerst nur für Bautätigkeiten des Ministeriums zuständig und wurde 2016 per Dekret Wladimir Putins zum stellvertretenden Minister ernannt. Dem Nawalny-Team wurden tausende Mails von Svetlana Ivanova zugespielt, die einen Zeitraum von 12 Jahren umfassen und Ausgaben belegen, die sie nie finanzieren hätte können. Erst seit Oktober 2022 steht Timur Ivanov auf der EU-Sanktionsliste (in den USA seit März 2022); Svetlana wurde bislang ignoriert. Perverser Weise soll Ivanov auch das zerstörte Mariupol wieder aufbauen; die Bilder in der Doku mit Baukränen dort und anderswo erwecken Assoziationen zur teils (?) russischen Strabag in Wien.

Auch ohne den Vergleich mit echten Kleptokraten und Oligarchen wirkt die Ibiza-Falle so, als hätte man damit nur jemanden mit Straches Background täuschen können. Das meint Gusenbauer mit seiner Anspielung; ATV lud im Dezember 2019 für den Jahresrückblick Gäste zur Diskussion in die Finca auf Ibiza und alle waren erstaunt, wie man darauf reinfallen kann. Die „Kronen Zeitung“ sah sich die Örtlichkeit übrigens schon im Mai 2019 an; Strache kehrte dorthin im Mai 2022 mit Puls 4 zurück, um von Corinna Milborn interviewt zu werden. Der Onkel ohne Nichte Igor Makarow hat auch recht interessante Verbindungen. „Der Florian“ ist natürlich Florian Klenk vom „Falter“; „der Anwalt“ Ramin Mirfakhrai war einmal Konzipient bei Gabriel Lansky wie sein Anwalt Richard Soyer (der jetzt auch Thomas Schmid vertritt). Tatsächlich wird Julian Hessenthalers Partner bei der Ibiza-Falle kein Härchen gekrümmt. Für ihn macht sich der Präsident der Wiener Anwaltskammer Michael Enzinger stark, der Geschäftspartner der „fleissigen Heidi“ Glück ist. Sie vermarktet unter anderem Wolfgang Schüssel und Alfred Gusenbauer vom russischen Netzwerk als „TopSpeaker„. Mirfakhrais Ex Katia Wagner (krone.tv) beflügelt als „die exotische Katia“ die Fantasie von Gusenbauer und Pilz in Folge 5 der Chats und kommt auch in Folge 6 vor.

Kurz zum Wahlergebnis

30. August 2019

Gusenbauer: Servas, Peter! Hab mich gerade über deinen Wahlkampfauftakt amüsiert!
Pilz: Hallo, Gusi! Warum denn? Ist doch klein, aber fein geworden!
Gusenbauer: Echt jetzt? Mit einem Marktschreier als Moderator? Der mir auch einen Gemüsehobel verkaufen könnte? Oder einen Pilzhobel, hehe…
Pilz: Lass diese öden Scherze! Warst du etwa im Publikum? Hab dich gar nicht gesehen!
Gusenbauer: Aber wo denn! Wozu hat man ein Phone? Erinnerst du dich noch, dass ich einer der ersten iPhone-Besitzer Österreichs war? Noch als Kanzler…Das waren Zeiten!
Pilz: Ich bin noch nicht vergesslich! Man hat es dir damals ja vorgehalten!
Gusenbauer: Die Päm hab ich mir schon live angesehen, am Viktor Adler Markt, richtig proletarisch. Wie es sich gehört.
Pilz: So toll war es nicht, hab ich gehört.
Gusenbauer: Ich wollte es aus der Distanz beobachten, weisst schon, objektiv. Hab mich unter den Pöbel begeben beim Tchibo, Tasse Kaffee. Du glaubst nicht, wer auf mich zukommen wollte?!
Pilz: Die gute alte Doris, wie du sie nennst? Sie hat dort ja auch geredet.
Gusenbauer: Aber wo denn! Der Lokführer!
Pilz: Der Lokführer? Hat ja massenhaft Freizeit, nicht wahr?
Gusenbauer: Und dafür wollte er sich bei mir wohl nochmal bedanken. Das geht aber gar nicht. So öffentlich!
Pilz: Absolut nicht. Er hat mit uns seit Eurofighter nix mehr zu tun.
Gusenbauer: Eben. Aber wie ich mir überlege, was ich jetzt mache, spricht ihn jemand an und hält ihn auf.
Pilz: Gutes Timing!
Gusenbauer: Und ich trinke aus, drehe mich um und gehe. Schau mir das Ganze dann aus einer Seitengasse an.
Pilz: Dein Eindruck?
Gusenbauer: Es ist nicht einfach gegen den Basti. Berührt mich aber nicht so. Ich berate ihn ja auch. Aber was anderes: Dein Zackzack ist ja ein bisschen chaotisch, so vom Layout her.
Pilz: Wir müssen den Boulevard in die Schranken weisen.
Gusenbauer: Mit dem du im Bett liegst. Aber die Leute lassen sich alles andrehen. Irgendwie neckisch euer Edelweiss, by the way. Aber ich muss jetzt noch Dokumente studieren…
Pilz: Viel Glück offshore – weg ist er!

Ich orientiere mich hier an meinem Kommentar zu Liste Pilz und SPÖ; die Pilze sah ich per Livestream und die SPÖ live; beim Tchibo war ich wahrscheinlich auch; Gusenbauer wandelt also diesmal auf meinen Spuren (hehe). Tatsächlich war Gusenbauer noch als Kanzler wegen seines iPhones in den Medien, denn damals 2008 konnte man es in Österreich noch gar nicht kaufen. Die „gute alte Doris“ Bures unterstützte „Päm“ Pamela Rendi-Wagner; der „Lokführer“ ist Ex-Kabinettschef Stefan Kammerhofer, der auf einem Posten als Abteilungsleiter ohne Arbeit untergebracht wurde, beim Wahlkampfauftakt auftauchte und zu meinen Gegnern gehört. Er führte im Verteidigungsministerium nämlich illegale Befehle auf dem Rücken der Minister Norbert Darabos und Gerald Klug aus. Pilz und Gusenbauer half er, den Eurofighter-U-Ausschuss 2017 zu manipulieren (siehe Folge 1 der Chats). Der Verfassungsschutz und die Justiz, die jetzt gegen einen GRU-Spion vorgehen sollen, durften nie Verdacht schöpfen. Den Viktor Adler-Markt in Wien-Favoriten kann man sich auch auf Google Maps ansehen; man kam über Seitengassen ebenfalls zu einer Bühne, die Richtung Reumannplatz aufgebaut war. „Zackzack“ wirkte anfangs ziemlich grell; geblieben sind ein Edelweiss, das Österreich-Bezug vortäuschen soll, und grausliche Karikaturen. „Viel Glück offshore“ spielt auf Gusenbauers geschäftliche Aktivitäten an.

Wurde die ÖVP 2019 gehackt?


11. September 2019

Gusenbauer: Hallo, Peter! Bei euch geht’s ja zu!
Pilz: Hallo, Gusi! Was meinst du? Den NSR wo nachher alle mit mir reden wollten?
Gusenbauer: Eins nach dem anderen! Chronologisch. Da war zuerst deine Veranstaltung. Mit der holden Maria und diesen Deutschen.
Pilz: Achso ja. Sind wir der Sache schuldig, oder?
Gusenbauer: Diese Deutschen werfen einen nicht vom Hocker, hab ich gehört.
Pilz: So uninteressant sind die gar nicht. Musste sie doch einladen, wenn dieser Novomatic-Professor auf ihnen herumhackt.
Gusenbauer: Machen die nicht vor allem was für Migration? Sonst, meine ich?
Pilz: Ja richtig, Pontoon übers Mittelmeer…nur so als Idee.
Gusenbauer: Und wenn dann ein Kind ins Wasser fällt, hat unser Freund Florian wieder eine Titelstory.
Pilz: Sag, hat der Basti sich selbst gehackt? Oder die Firma, die jetzt aufklären soll?
Gusenbauer: Was weiss ich? Aber wir sind ja bei den Kerns dabei, die haben auch Spezialisten. Könnte man mal fragen.
Pilz: Ich muss mit irgendwas kontern. Sonst fallen die Leute auf Bastis Schwiegersohn-Blick rein!
Gusenbauer: Du musst erstmal gar nix. Stehst in Umfragen schon auf 1 %. Gratulation übrigens.
Pilz: Als Journalist muss ich sehr wohl.
Gusenbauer: Journalist in spe. Aber du solltest der FPÖ noch vor den Karren fahren. Wir lassen uns was einfallen. Ciao!
Pilz: Tschau…

„NSR“ steht für Nationaler Sicherheitsrat, den die ÖVP einberief, weil auf ihre Parteizentrale ein Hackerangriff verübt worden sei. Pilz artikulierte auch später Zweifel an der Darstellung der ÖVP, sprach von einem Wahlkampfmanöver und zeigte Sebastian Kurz und Gernot Blümel wegen des Vortäuschens einer Straftat an (exakt das tat er selbst bei Eurofighter auf Kosten von Darabos). Der „Novomatic-Professor“ Gert Schmidt recherchierte, ob das Zentrum für politische Schönheit etwas mit dem Ibiza-Video zu tun hatte, es gar von Hessenthaler erwarb und Medien zur Verfügung stellte. Novomatic-Berater Gusenbauer erwähnt eine Pilz-Veranstaltung mit dem ZPS und der „holden Maria“ Stern (die für Pilz auf ein Mandat verzichtete siehe Folge 4 der Chats). Das ZPS lobbyiert für illegale Masseneinwanderung und wollte auch (nicht ganz ernst gemeint) Brücken übers Mittelmeer bauen. „Wir sind bei den Kerns dabei“ bezieht sich auf die ZMH GmbH im Besitz der Haselsteiner Familien-Privatstiftung mit Gusenbauer im Vorstand. Eveline Steinberger-Kern betreibt auch eine israelische IT-Firma, an der sich Martin Schlaff beteiligt. Es gab zahlreiche Umfragen vor der Wahl 2019; die Liste Pilz kam dabei einmal auf 1 Prozent.

Selesnkij gegen Kolomoiskij?


16. September 2019

Gusenbauer: Hallo, Peter! Gut gemacht! Strache und der Oligarch! Von diesem Selenskij, den er sponsert, werden wir noch viel hören!
Pilz: Hallo, Gusi! Danke, aber so schwer war das nicht. FPÖ dick in der Scheisse. Auch wenn der HC weg ist. Aber was sollte der Selenskij noch werden, wenn er eh schon Präsident ist?
Gusenbauer: Wart’s ab, ist jetzt nicht Thema. Der Kogler sollte sich langsam bei dir bedanken. Wird deine Früchte ernten.
Pilz: Aber wo, wie sagst du immer? Alles eine Familie! Wird mir auch was bringen.
Gusenbauer: Man wird sehen…Ich überlege grad, ob ich nächsten Monat nach NY soll.
Pilz: Politisch geht das sicher. Päm wird ihre Wunden auch ohne den ‚heimlichen Parteichef‘ lecken können. Aber wieso NY? Deals für Benko?
Gusenbauer: Wieso denkst du immer an Rene? Da gibt’s mehrere Möglichkeiten! Aber es ist eher wegen Davos…der Wolfgang und ich haben da ja immer noch Connections.
Pilz: Wegen Putin und Deripaska?
Gusenbauer: Das vergisst du jetzt ganz schnell! Oder willst du, dass dich nach dem 29. keiner mehr kennt?
Pilz: Nein, natürlich nicht…ich wollte nicht…bitte reagiere doch!

Pilz brachte Strache in der Schlussphase des Wahlkampfes u.a. mit dem ukrainischen Oligarchen Ihor Kolomoiskij in Verbindung, der Wolodymyr Selenskij förderte. Dass in nicht allzu ferner Zeit jeder dessen Namen kennt, ist für Pilz unvorstellbar. Dass Pilz der FPÖ auch „Mandatskauf“ vorwirft, ist putzig, bedenkt man, dass „Falter“-Anwalt Alfred Noll um 100.000 Euro Pilz-Abgeordneter geworden war. Gusenbauer könnte wegen Rene Benko, aber nicht nur wegen ihm nach New York wollen. Klar ist, dass hier rein spekulativ auf die Übung Event 201 Bezug genommen wird, die mit dem WEF und daher auch mit Klaus Schwab in Verbindung steht. Gusenbauer stellt Pilz von wegen Putin-Netzwerk die Rute ins Fenster, da absehbar ist, dass er bald kein Mandat mehr hat und daher nicht mehr immun ist. Zumindest bei Schüssel ist bekannt, dass er auch nach dem Ende seiner politischen Karriere Gast in Davos war und dass ihm ein „Kultur-Davos“ in Salzburg vorschwebt.

Neue Arte-Doku

30. September 2019

Gusenbauer: Hallo, Peter! Mission accomplished!
Pilz: Hallo, Gusi! Ja, und der Werner hat mir auch gleich einen Job angeboten.
Gusenbauer: Was du ausgeschlagen hast.
Pilz: Natürlich habe ich es ausgeschlagen. Ich will…
Gusenbauer: Du kannst nur dann, wenn niemand kritische Fragen zur Parteienförderung stellt. Und wenn du Infos unter der Hand kriegst.
Pilz: Ich weiss, ich…
Gusenbauer: Du kehrst in die 70er, 80er zurück sozusagen. Verkraftet das dein Ego?
Pilz: Also hör mal, ich….Ich legte immer auch die Politik aufs Aufdecken an.
Gusenbauer: Glaubst du das selbst? Oder willst du mich verarschen? Es war immer bloss deine Aufgabe, die Leute zu verarschen!
Pilz: Ich…Ich werde egal wer regiert, ich werde kritisch – objektiv…
Gusenbauer: Fehlt noch unbestechlich und ich breche nieder. Jedenfalls wird es türkisgrün geben. Pech für Päm, aber später kommt Dosko. Kannst ihm dabei helfen.
Pilz: Na bitte, das ist doch eine Perspektive!
Gusenbauer: Werden spannende Zeiten. Richtig turbulent.
Pilz: Weil immer mehr um Ibiza rauskommt? Jetzt auch, wo es eine Razzia bei diesem Bodyguard gab? Ein UA bietet sich an!
Gusenbauer: Den wird es geben und unsere Freunde bei der WKSTA sind rührig. Aber es wird noch viel mehr passieren. So, nun muss ich zum Gabi. Auf bald!
Pilz: Gusi, ich…Ich will wissen, was…Mist!

Mit dem eingebundenen Video kehren wir zu Timur Ivanov zurück, denn es kommt auch die 2020 eingeweihte Kathedrale der russischen Streitkräfte vor. Die Spitze der orthodoxen Kirche diente immer dem KGB; ähnlich ist auch zur Schau gestellte Gläubigkeit von Wladimir Putin oder Svetlana Ivanova einzuschätzen. Bei der Wahl am 29. September kam die ÖVP auf 37,5 % der Stimmen, die SPÖ auf 21,2 % (als sie 2013 zum letzten Mal Erste war, hiess der Wahlkampfmanager Norbert Darabos), die FPÖ auf 16,2 %, die Grünen auf 13,9 %, die NEOS auf 8,1 % und die Liste Jetzt (Pilz) auf 1,9 %. Es war klar, dass sich eine Koalition von ÖVP und Grünen nicht nur ausgeht, sondern angestrebt wird. Werner Kogler wurde nie danach gefragt, warum er Pilz einen Job angeboten hatte. Pilz hob die Akademieförderung (1, 4 Millionen Euro blieben davon übrig) fast zur Gänze für „Zackzack“ auf, was kaum thematisiert wurde (und wenn, ging Pilz auf Tauchstation). „Aufdecker“ war er in der Tat nie, sondern diente auch als Journalist und Wissenschafter dem russischen Netzwerk. 2020 wird aber tatsächlich weit mehr passieren als dass es einen Ibiza-UA und (gelenkte) Ermittlungen gibt. So gesehen waren es auch Peanuts, dass im September 2019 ein ehemaliger Strache-Leibwächter in den Focus geriet. „Der Gabi“ ist natürlich Gabriel Lansky und „der Dosko“ der Verbündete von Gusenbauer und Pilz Hans Peter Doskozil. „Unsere Freunde bei der WKStA“ ist eine treffende Bezeichnung für die Rolle der Korruptionsstaatsanwaltschaft.

Hier gehts weiter zu Teil 9

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Vielen Dank!

Für Inputs und Feedback etc. bin ich auch telefonisch erreichbar unter +43 (0)66499809540

7 Kommentare zu „Teil 8 der „streng geheimen Gusenbauer-Pilz-Chats“

    1. So soll es auch sein 😊

      Der Background stimmt ja 😂

      Und Michael Nikbakhsh vom Profil (der die Schmid-Chats vor Publikum vorträgt) sucht einen neuen Job. Er könnte mit den Gusenbauer-Pilz-Chats echt Karriere im Kabarett machen.

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      1. ich wäre vorgestern auch beinahe in einem Kabarett gelandet …
        hatte Karten für den Herrn Karl im Rabenhoftheater geschenkt bekommen
        warum auch immer, jedenfalls habe ich vorher auf der Webseite nachgeschaut und gesehen, dass es eine Programmänderung gab – zum Glück, sonst wäre ich umsonst hingefahren …

        es hätte nämlich ein Stück der unsagbar großartigen Stefanie Sargnagel gegeben – toller Titel (kriegt sie dafür keine Verharmlosung? DocBelsky hat zwei Jahre mit Bewährung bekommen), selbstverständlich schrieb sie ein wunderbar großartiges, niemals nie nicht zu verpassendes Stück über die unsagbar dummen Schwurbler, Leugner des Hohen C (schafft sie das hohe C selber? ich glaube nicht, jedenfalls habe ich sie noch nie die Königin der Nacht singen hören :-r ), Esotheriker, Demonstranten – alles selbstverständlich Natsis

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      2. Ich fürchte, dass fast alles, was politisch korrekt UND witzig sein soll, so bescheiden ist wie Sargnagels Darbietungen.

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  1. @Bettina

    Verdammt! Ich hab‘ die Sargnagel (der Name ist Programm) versäumt?
    Dabei wollte ich immer schon einen einzigartigen Abend erleben mit einzigartigem Kotzen…..

    MfG Michael!

    PS: Sie haben die auch versäumt bzw. ver-absäumt? Ist wahrscheinlich besser für Ihre geistige Gesundheit s.g. Bettina!

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